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Ratgeber

Ratgeber Holzblasinstrumente


Instrumente müssen heutzutage nicht mehr unbedingt im Laden vom Instrumentenbauer selbst erworben werden. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Flöte oder Klarinette sind, dann können Sie dankenswerter Weise auch online shoppen. Wenn Sie sich im Vorhinein gut und ausreichend über das Instrument, was Sie erwerben möchten, informieren, dann kann auch im Online-Shop nichts schiefgehen.

Vielleicht sind Sie ja aber auch gar nicht auf der Suche nach einem Instrument für sich, sondern für Ihren Nachwuchs? Musikalische Früherziehung gehört inzwischen bei der Entwicklung fast jeden Kindes auf den Lehrplan. In diesen frühen Musikstunden wird meist auf einem Glockenspiel geübt, die ersten Tonleitern gelernt und ein Gefühl für Rhythmus und Musik entwickelt. Bei Nachfolgeinstrumenten sind Flöten, wie zum Beispiel Querflöten oder Blockflöten sehr beliebt. Beide gehören zur Gruppe der Holzblasinstrumente und wenn Sie auf der Suche nach solchen sind, dann sind Sie hier genau richtig.

Holzblasinstrumente: Eine kleine Übersicht

Man sollte meinen, der Unterschied zwischen Holzblasinstrumenten und Blechblasinstrumenten bestünde schlicht und ergreifend im Material. Doch so einfach ist es nicht. Holzblasinstrumente tragen Ihren Namen hauptsächlich, weil bei ihnen der Ton mit Hilfe eines Luftblatts oder Rohrblatts erzeugt wird. Bei Blechblasinstrumenten hingegen wird der Ton mit einem kesselförmigen Mundstück nach dem Prinzip der Polsterpfeife erzeugt. Während früher viele Holzbläser tatsächlich aus Holz waren, werden heutzutage viele Flöten beispielsweise aus Kunststoff hergestellt. Auf der anderen Seite wirken Instrumente aus Metall, wie zum Beispiel das Saxophon, irreführend. Allerdings ist ihr Mundstück aus Holz gefertigt, was dieses Instrument zum Holzbläser macht.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der gängigsten Holzblasinstrumente vor. Egal ob Sie auf der Suche nach einen Instrument für sich oder Ihre Kinder sind, hier werden Sie sicher fündig.

Die Blockflöte
Nach der musikalischen Früherziehung mit Glockenspiel und Schlägel ist die Blockflöte eines der beliebtesten Instrumente für die musikalische Weiterentwicklung des Kindes. Die Blockflöte hat nicht nur eine ideale Größe für Kinderhände. Sie ist außerdem leicht zu erlernen und auf ihr können musikalische Grundlagen wie Tonleitern, Tonarten und Melodien sehr gut vermittelt werden.

Während Blockflöten früher meist „am Stück“ hergestellt wurden, kann man sie heutzutage in zwei oder mehr Teile zerlegen. Das ist besonders zur Aufbewahrung und zum Transport praktisch. Lassen Sie sich außerdem nicht davon irritieren, dass einige Flöten mit zwei Löchern für den kleinen Finger der unteren Hand ausgerüstet sind, und einige nur mit einem. Diese Ausstattung hat mit der Tonerzeugung zu tun, bei beiden handelt es sich jedoch um ganz normale Blockflöten. Blockflöten werden zudem meist nicht mehr aus Holz, sondern aus Kunststoff gefertigt. Was die Tonerzeugung angeht, so werden nur hochbegabte Profis einen Unterschied erkennen. Ob Sie sich für eine Holzflöte, oder eine aus Kunststoff entscheiden, ist im Endeffekt Geschmackssache. Kunststofflöten sind vielleicht etwas hygienischer und weniger schimmelanfällig als ihre hölzernen Kollegen.

Zur Ausstattung einer Blockflöte gehören ein Döschen Vaseline zum Schmieren der Verbindungsstücke, ein Reinigungsstab und eine Verpackung, in der Sie die Flöte gut transportieren können.

Eine Flöte, auf der Ihre Kinder auch das erste Gefühl für Melodie und Rhythmus erlernen können, ist die bei uns nicht so weit verbreitete Panflöte. Um dieses Instrument und all seine Möglichkeiten jedoch richtig ausschöpfen zu können, braucht es einen guten Lehrer. Und die sind in unseren Breitengraden eher schwer zu finden.

Das Fagott
Das Fagott ist ein Instrument, dass die meisten unter Ihnen aus Kindertagen kennen. Denn wenn der Großvater in Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf“ vor das Gartentor tritt, dann ertönt die kraftvolle, erhabene Sprache des Fagotts.

Das Fagott ist ein Instrument für Fortgeschrittene. Allein seine Größe und sein Gewicht machen es unpassend für Kinderhände. Das Fagott wird in Tenor- und Basslage mit Doppelrohrblatt gespielt und gerne in der klassischen Musik in Verbindung mit einem Orchester eingesetzt. Seine Tonlage könnte man als voll und dunkel in den tieferen Lagen, in den höheren Tonlagen als leicht gepresst oder näselnd bezeichnen.

Fagotte kann man auseinandernehmen, um sie zu reinigen oder zu transportieren. Beim Kauf sollte Sie darauf achten, dass ein Transportkoffer mitgeliefert wird. Außerdem ist es ratsam, sich einen Halsriemen zum Fagott zu kaufen. Das Instrument wird diagonal vor dem Körper gehalten, was mit einem Riemen um den Hals erleichtert werden kann. Sie werden auf dem Markt sowohl einfache Riemen, als auch aufwendig gefertigte Geschirre finden – kaufen Sie das, was für Sie persönlich am bequemsten erscheint.

Die Klarinette
Auf den ersten Blick ähnelt die Klarinette stark dem Fagott. Bei beiden Instrumenten handelt es sich um lange Röhren, deren Tonlöcher mit Klappen aus Metall geschlossen und geöffnet werden. Der Unterschied besteht darin, dass es beim Fagott ein geschwungenes Mundstück weiter unten gibt, während man Klarinetten wie eine Flöte zum Mund führt. Auch die Tonlagen der beiden Instrumente unterscheiden sich stark voneinander.

Dank ihrer einfachen Bauweise gibt es die Klarinette in den unterschiedlichsten Ausführungen. Am häufigsten wird die sogenannte B-Klarinette verwendet. Im Orchester, in sinfonischer Blasmusik und manchmal auch im Jazz wird die Bassklarinette verwendet. Sehr selten kommt die C-Klarinette zum Einsatz, die im 19. Jahrhundert noch wesentlich weiter verbreitet war. Inzwischen wird sie vielfach von der B-Klarinette ersetzt.

Bei „Peter und der Wolf“ wird die Katze übrigens mit der Klarinette personifiziert. Die Tonlage und Melodien, die mit diesem Instrument erzeugt werden, können also als verspielt, eingebildet, erhaben und flink bezeichnet werden.

Das Saxophon
Bei Saxophonen handelt es sich um sehr weich klingende Instrumente, die über ein stark gebogenes, metallisches Rohr verfügen. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Instrumenten werden Saxophone auch gerne als Solo-Instrumente verwendet. Besonders mit dem Aufkommen der Jazz-Musik erlebte das Saxophon eine große Renaissance. Es kann sowohl bei Rockbands als auch bei klassischer Musik zum Einsatz kommen. Eine Variante des Saxophons ist das Tenorsaxophon.
Auch beim Saxophon sollten Sie darauf achten, dass Sie einen Riemen und einen Transportkoffer dazu kaufen müssen.

Die Querflöte
Auch die Querflöte ist ein beliebtes Anfänger-Instrument. Im Gegensatz zur Blockflöte hat sie einen wesentlich höheren, fast quietschigen Klang. Prokofjew assoziierte sie mit dem Vogel: leicht und spielerisch. Eine Variante der Querflöte ist die etwas kürzere Piccoloflöte, die hauptsächlich auf Märschen des Spielmannzugs gesehen und gehört werden kann.
Die Oboe
Von der Machart her ähnelt die Oboe der Klarinette und dem Fagott. Die Tonlage ist jedoch eine komplett andere. Die Oboe erzeugt einen etwas behäbigen, fast tollpatschigen Ton. Deswegen passt sie bei „Peter und der Wolf“ wohl auch so perfekt zu ihrer Rolle der Ente.

Die Oboe ist definitiv kein Anfänger-Instrument und sollte von einem Spieler mit viel Geduld und Durchhaltevermögen erlernt werden.

Ein Tipp zum Schluss
Wenn Sie sich auf die Suche nach dem passenden Instrument machen, dann lassen Sie sich am besten immer von einem Profi beraten.
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