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Ratgeber Prepaid-Karten


Ratgeber Prepaidkarten


Vertragsfallen, hohe Handyrechnungen und lange Verträge – Problematiken, die immer wieder in Verbindung mit Handyverträgen auftreten. Spätestens seitdem Social-Media Plattformen wie Facebook auf dem Markt sind, werden jene Beschwerden auch immer öffentlicher. Wenn Sie auf Tarife mit einer festen Grundgebühr und lange Vertragslaufzeiten verzichten möchten, dann sollten Sie über eine Prepaidkarte nachdenken. Prepaid bedeutet, dass Sie vor der Benutzung einen bestimmten Geldbetrag auf Ihre Handykarte laden und diesen abtelefonieren. Ist der Geldbetrag aufgebraucht, sind keine weiteren Telefonate möglich. Im Folgenden erhalten Sie weitere Informationen zum Thema sowie Hinweise, worauf Sie beim Erwerb einer Prepaidkarte achten sollten.

Prepaidhandy

Ein Prepaidhandy ist jenes Mobiltelefon, welches Sie oft gemeinsam mit einer Prepaidkarte erwerben können. Anders als bei einem Vertragshandy, ist das Handy nicht an einen bestimmten Vertrag gekoppelt, sondern wird umgehend mit dem Kauf bezahlt. Hierbei haben Sie den Vorteil, dass Sie keine monatlichen Fixkosten für das Handy bezahlen müssen. Prepaidhandys sind in der Regel Handys oder Smartphones, welche mit weniger Funktionen ausgestattet sind, als ein Vertragshandy. Selbstverständlich können Sie auch ein Iphone oder ein Samsung Galaxy als Prepaidhandy erwerben. Allerdings müssen Sie sich in diesem Fall auf hohe Kosten einstellen. Jene Handys können nur so günstig angeboten werden, da sie in Verbindung mit einem Vertrag abgeschlossen werden. An diesem Prinzip verdienen die Mobilfunkbetreiber.

Prepaid-Discounter

Neben den bekannten Mobilfunkbetreibern wie Vodafone, T-Mobile oder O2 haben sich in den vergangenen Jahren einige, sogenannte Prepaid-Discounter am Markt etabliert. Jene Anbieter haben sich auf Prepaidkarten spezialisiert und können so besonders günstige Preise anbieten. Dabei greifen sie nicht auf eigenständige Netze zurück, sondern nutzen die der großen Anbieter.

Unterschiede zum Mobilfunkvertrag

Zwischen einer Prepaidkarte und einem festen Mobilfunkvertrag gibt es zahlreiche Unterschiede, welche Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Zuerst gilt es zu bedenken, dass Sie bei einem Vertragsabschluss in der Regel 24 Monate an Ihren Tarif gebunden sind. Bei Prepaid Handykarten hingegen können Sie jederzeit kündigen oder den Anbieter wechseln. Dies schafft nicht nur Flexibilität, sondern auch eine Kostenabsicherung.

Die Tarife der Mobilfunkanbieter ändern sich mittlerweile fast im Monatstakt. So kann es passieren, dass Sie heute einen Mobilfunkvertrag abschließen, dessen Konditionen morgen bereits überteuert sind. So etwas wird Ihnen mit einer Prepaidkarte nicht passieren.
Weiterhin sollten Sie beachten, dass die Konditionen einer Prepaidkarte in der Regel günstiger sind als die eines Mobilfunkvertrages. Ein weiterer Unterschied ergibt sich aus der Konstenkontrolle. Während Sie bei einem Mobilfunkvertrag meistens erst am Monatsende herausfinden, wie hoch Ihre Rechnung für den letzten Monat ist, können Sie mit einer Prepaidkarte immer nur so viel ausgeben, wie Sie auch aufgeladen haben. Besonders im Ausland kann es bei Verträgen zu bösen Überraschungen kommen. Durch hohe Roaminggebühren können schnell Kosten im dreistelligen Bereich entstehen. Oftmals wird dies gar nicht bemerkt, da versäumt wurde, die Internetfunktion vom Smartphone zu deaktivieren. Auch hier haben Sie mit der Prepaidkarte eine Absicherung.

Allerdings sollten Sie auch beachten, dass dieses System zu Problemen führen kann. Ist kein Guthaben mehr auf der Prepaidkarte vorhanden, können, abgesehen von Notrufen, keine weiteren Telefonate durchgeführt werden. Besonders dann, wenn Sie dringend ein Telefonat führen müssen, aber kein Guthaben mehr auf Ihrer Karte haben, ist das ein echtes Problem.

Einige Prepaidanbieter haben diese Probleme aber bereits erkannt und wirken diesen entgegen. So können Sie eine automatische Aufladung einstellen, wenn das Guthaben unter einen vorgegebenen Betrag fällt. Die Aufladung muss dann lediglich noch mit einer kostenfreien Kurznachricht bestätigt werden. Anschließend ist Ihr Handy wieder einsatzbereit. Ein weiterer Unterschied ergibt sich aus der Einfachheit der Tarife. Während Verträge in ihrer Kostenstruktur oft undurchsichtig sind, punkten Prepaidanbieter durch ein klares Angebot. In den meisten Fällen gibt es dabei einen Einheitspreis pro Minute, SMS und Megabyte bei der Internetnutzung.

Wann lohnt sich eine Prepaidkarte?

Eine Prepaidkarte bietet sich besonders an, wenn Sie Ihr Handy nur selten benutzen. Auch ist es sinnvoll, wenn Sie nur einen bestimmten Kommunikationsweg des Handys nutzen. Wenn Sie also beispielsweise lediglich telefonieren, aber keine Kurznachrichten verschicken. In beiden Fällen lohnt sich eine Prepaidkarte, da keine Kosten entstehen, auch wenn Sie die Prepaidkarte für eine längere Zeit nicht nutzen. Weiterhin eignet sich eine Prepaidkarte als Handy für Kinder, da Sie so eine Kontrolle über deren Ausgaben haben und nicht am Monatsende von einer dreistelligen Handyrechnung überrascht werden.

Obwohl Prepaidkarten sich besonders dann lohnen, wenn Sie das Handy eher unregelmäßig nutzen, gibt es mittlerweile auch Tarife, die sich für Vieltelefonierer eignen. Anbieter wie Simyo bieten eine Monatsflatrate auf monatlicher Abrechnungsbasis an. Diese Tarife dienen als Zwischenlösung zwischen einem Vertrag und einer Prepaidkarte. Auch hier laden Sie das monatliche Guthaben im Voraus auf. Die monatliche Gebühr für die Flatrate wird dann von Ihrem Prepaidkartenkonto abgebucht. Jene Angebote machen die Prepaid SIM-Karten auch für Vieltelefonierer interessant.

Worauf Sie beim Erwerb achten sollten

Wenn Sie sich für eine Prepaidkarte entschieden haben, sollten Sie vor dem Kauf ein paar Aspekte berücksichtigen. Zum einen sollten Sie prüfen, ob das Angebot wirklich an keine Vertragslaufzeit gebunden ist. Zum anderen sollten Sie vor dem Erwerb die unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleichen. Weiterhin sollten Sie prüfen, ob der Provider in Ihrem Umfeld eine ausreichende Netzabdeckung vorweisen kann. Ist dies nicht der Fall, können Sie mit Ihrer Prepaidkarte im Zweifelsfall kein Signal erlangen.

Achten Sie auch darauf, dass der Prepaidkartenanbieter eine Funktion anbietet, mit der Sie Ihr Guthaben der Karte automatisch aufladen können. Nur so können Sie vermeiden, dass Sie einen Anruf tätigen müssen, aber das Guthaben auf Ihrer Prepaidkarte hierfür nicht ausreicht. Beachten Sie diese Punkte, können Sie Ihr Handy mittels einer Prepaidkarte stressfrei und ohne Kostenfalle nutzen.
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