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Ratgeber

Ratgeber AGP Grafikkarten


Fast jeder PC-Besitzer kennt das Problem: Während der neueste Spieletitel auf dem Rechner eines Bekannten flüssig lief und super aussah, ruckelt das Spiel am heimischen Rechner und ist kaum spielbar. Nun wird es Zeit, dem eigenen PC eine leistungsstarke Grafikkarte zu spendieren.
Eine AGP Grafikkarte ist dabei eine unkomplizierte Möglichkeit, dem PC zu neuer Leistung zu verhelfen.

AGP steht für „Accelerated Graphics Port“ und bezeichnet eine Anschlussnorm auf PC-Mainboards. Der AGP-Anschluss wurde bereits im Jahre 1997 entwickelt und tauchte schon bald darauf in vielen handelsüblichen PCs auf. Mit der Zeit wurde der AGP-Anschluss jedoch von schnelleren und leistungsfähigeren Anschlussnormen abgelöst, so dass diese Schnittstelle heutzutage vor allem auf älteren Mainboards zu finden ist. Falls Sie ein solches Mainboard besitzen und nicht gleich eine komplett neue Platine kaufen möchten, können Sie zu einer AGP Grafikkarte greifen. Diese bietet Ihnen nicht nur einen großen Videospeicher, sondern auch eine flotte Taktrate, die für ein ruckelfreies Spielerlebnis sorgt.

Auch wenn Sie gerne Filme und Videos ansehen, kann eine AGP Grafikkarte für eine deutliche Verbesserung der Performance sorgen. AGP Grafikkarten sind heute relativ preisgünstig erhältlich und stellen damit eine kostengünstige und einfache Möglichkeit dar, den eigenen PC für aktuelle Anwendungen flott zu machen.

Dieser Ratgeber informiert Sie über einige Funktionen einer AGP Grafikkarte und zeigt Ihnen auf, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Aktiv oder passiv – die Kühlung

Grafikkarten sind mit unterschiedlichen Kühlerarten ausgestattet. Hierbei wird zwischen einer aktiven und einer passiven Kühlung unterschieden.

Ein passiver Kühler führt die entstehende Wärme durch speziell konstruierte Kühlkörper und leitet diese vom Grafikprozessor weg. Da der passive Kühler vollständig ohne einen Ventilator arbeitet, ist er während des Betriebes kaum zu hören. Möchten Sie den PC also in einer besonders leisen Arbeitsumgebung aufstellen, ist eine passive Kühlung eine gute Wahl.

Im Gegensatz zur passiven Kühlung sorgt bei der aktiven Kühlung ein kleiner Ventilator für den Abtransport der warmen Luft. Dadurch erreicht die aktive Kühlung eine besonders gute Kühlleistung und ist damit für sehr leistungsfähige Grafikkarten geeignet. Diese erzeugen aufgrund der hohen Prozessorleistung auch einen hohen Anteil an warmer Abluft. Im Vergleich zur passiven Kühlung ist die aktive Kühlung jedoch im Betrieb häufig zu hören. Zudem nimmt ein aktiver Kühler einigen Platz im inneren des Gehäuses ein und eignet sich damit vornehmlich für Midi- oder Maxi-Tower.

Technische Daten

Beim Kauf einer neuen AGP Grafikkarte sollten Sie auf einige technische Daten achten, die größtenteils Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte geben. Welche Daten das sind, lesen Sie im Folgenden.

Die Taktfrequenz des Grafikprozessors
Ähnlich wie auch der Prozessor Ihres PCs hat der Prozessor der Grafikkarte eine eigene Taktfrequenz. Dieser führt alle Rechenoperationen durch, die nötig sind, um ein Bild auf dem Monitor wiederzugeben. Bei der Taktfrequenz des Grafikprozessors gilt: je höher diese ist, desto leistungsfähiger ist der Prozessor. Die Angabe erfolgt dabei in Megahertz oder Gigahertz. Einige AGP Grafikkarte verfügen auch über einen Dual- oder sogar einen Quad-Core-Prozessor. Diese Prozessoren arbeiten mit mehreren Rechenkernen und verfügen über eine dementsprechend hohe Leistung.

Möchten Sie mit Ihrem PC lediglich Videos ansehen, ist die Geschwindigkeit des Grafikprozessors von einer geringeren Bedeutung. Streben Sie jedoch an, die AGP Grafikkarte zum Spielen zu nutzen, sollten Sie auf eine hohe Taktfrequenz achten. Aktuelle AGP-Grafikkarten erreichen eine Taktfrequenz von ca. 400-600 MHz pro Rechenkern.

Die Größe des Videospeichers
Beim Videospeicher, auch Grafikspeicher genannt, handelt es sich um den Arbeitsspeicher der Grafikkarte. Dieser wird genutzt, um Texturen zwischenzuspeichern, damit diese anschließend schneller geladen werden können. In der Regel bedeutet ein größerer Videospeicher auch eine größere Rechenleistung. Legen Sie also Wert auf eine hohe Leistungsfähigkeit der AGP Grafikkarte, sollten Sie sich für ein Modell mit einem Videospeicher von mindestens einem Gigabyte entscheiden.

Der Speichertakt
Um Aufschluss über die Leistungsfähigkeit einer AGP Grafikkarte zu erhalten, kann nicht nur die Speichergröße, sondern auch der sogenannte Speichertakt betrachtet werden. Dieser gibt an, wie schnell Daten und Texturen abgespeichert und anschließend ausgelesen werden. Die Angabe erfolgt hierbei in Megahertz. Je höher der Speichertakt ist, desto schneller arbeitet die Grafikkarte.

Wichtige Schnittstellen

Damit Sie die AGP Grafikkarte mit einem Monitor oder sogar Fernseher verbinden können, ist diese mit entsprechenden Anschlüssen ausgestattet. Während ältere Modelle meist einen VGA-Anschluss aufweisen, verfügen aktuelle Ausführungen über ein breites Anschlussportfolio. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Monitoren oder Fernsehern anzuschließen, ohne dabei einen Adapter zu benötigen. Empfehlenswert ist eine AGP Grafikkarte mit HDMI-Anschluss. Dieser ist an den meisten aktuellen Monitoren zu finden und überträgt die Bilddaten in einer besonders hohen Qualität. Viele AGP Grafikkarten für Windows 7 verfügen sogar über mehrere HDMI-Anschlüsse, so dass Sie nicht nur einen, sondern sogar zwei Bildschirme anschließen können.

Soll Ihr PC für die Zukunft gewappnet sein, können Sie eine AGP Grafikkarte mit Display-Port erwerben. Dieser Standard verfügt über einen kleinen Stecker, der bereits heute an vielen Monitoren zu finden ist. Vor allem bei Heimkinosystemen kommt diese Schnittstelle zum Einsatz.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten


Der Stromverbrauch
Grundsätzlich benötigt eine leistungsfähige Grafikkarte mehr Strom als ein Modell, welches über eine geringere Taktfrequenz verfügt. Beachten Sie jedoch, dass der Stromverbrauch nicht nur von der Taktfrequenz, sondern auch von der Auslastung der Grafikkarte abhängt. Aktuelle Modelle takten ihren Prozessor automatisch runter, wenn dieser nicht viel leisten muss. So wird Strom gespart. Möchten Sie eine besonders leistungsstarke Grafikkarte erwerben, sollten Sie darauf achten, dass in Ihrem PC-Gehäuse ein entsprechendes Netzteil verbaut ist, welches die Grafikkarte mit Strom versorgen kann. Aktuelle Grafikkarten benötigen meist ein mindestens 400 Watt starkes Netzteil. Wie viel Strom die AGP Grafikkarte verbraucht, können Sie dem Datenblatt entnehmen.

Geräuschemissionen
Im Datenblatt finden Sie auch Angaben über die sogenannten Geräuschemissionen. Diese werden vor allem von den aktiven Lüftern erzeugt. Erwerben Sie eine Grafikkarte mit einer passiven Kühlung, arbeiten diese Ausführungen in der Regel völlig geräuschlos.

Für noch mehr Leistung – das Übertakten
Wenn Ihnen die von der Grafikkarte gebotene Leistung nicht mehr ausreicht, können Sie den Grafikprozessor übertakten. Dabei wird die Taktfrequenz Schritt für Schritt erhöht. Wie stark sich die Taktrate erhöhen lässt, hängt von der Qualität der verbauten Komponenten ab.

Erfahrungsberichte zu den Übertaktungsmöglichkeiten können Sie im Internet nachlesen. Hier erfahren Sie auch, wie weit Sie die Grafikkarte übertakten können, ohne dass diese Schaden nimmt. Beachten Sie jedoch: Das Übertakten verkürzt unter Umständen die Lebensdauer des Gerätes. Zudem erlischt die Herstellergarantie.

Haben Sie sich für eine AGP Grafikkarte entschieden, werden Sie schon nach kurzer Zeit bemerken, dass Ihr PC deutlich schneller arbeitet. Videos laufen flüssig, Spiele können mit hohen Details ruckelfrei wiedergegeben werden und auch die Videobearbeitung ist mit einer guten AGP Grafikkarte kein Problem.
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