Einbauwaschtrockner

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Ratgeber Einbauwaschtrockner


Aktualisiert: 07.12.2018 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Neben der Waschmaschine ist der Wäschetrockner zu einem beliebten, weil nützlichen Haushaltshelfer aufgestiegen. Allerdings fordern zwei solcher Geräte auch ihren Platz, Platz der in vielen Haushalten aufgrund stark gestiegener Immobilienpreise und Mieten häufig nicht im Überfluss zur Verfügung steht. Heute werden viele Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Wäschetrockner in der Küche betrieben, mit einer Einbauwaschmaschine ist das auch kein größeres Problem, da sich diese geschmackvoll und zudem platzsparend in die Küchenzeile integrieren lässt. Soll ein allerdings noch ein komfortabler Wäschetrockner hinzukommen, geht gerade in der Küche das Platzproblem schon los. Grund genug, die Anschaffung eines platzsparenden Einbauwaschtrockners zu überdenken.

Wissenswert

Ende 2016 besaßen nach Angaben des statistischen Bundesamtes 96,2% der deutschen Haushalte eine Waschmaschine, immerhin 41,1% einen Wäschetrockner.
 

In den meisten Fällen handelte es sich dabei um zwei separate Geräte, die durchaus mit einem nicht unwesentlichen Platzbedarf einhergehen.

Ein Waschtrockner vereint grundsätzlich eine Waschmaschine sowie einen Wäschetrockner in einem einzigen Gerät. Mit Einbauwaschtrocknern stehen die Haushaltsgeräte auch als Einbaugeräte zur Verfügung, sie kommen in erster Linie dort zum Einsatz, wo ein solches Kombigerät die Küchenzeile unter der entsprechenden Arbeitsplatte mehr oder weniger unsichtbar integriert werden soll. Dabei darf ein Einbauwaschtrockner allerdings nicht mit einem Unterbautrockner verwechselt werden, denn dieser ist bei Ansicht der Küche auch als solcher erkennbar.
 

Bei einem Einbauwaschtrockner handelt es sich um ein vollintegrierbares Kombigerät, das zum einen zwar unter der Küchenarbeitsplatte, zum anderen aber in der jeweils individuellen Optik der entsprechenden Küchenfront in die Küchenzeile integriert werden kann. Hierzu wird die Front des Gerätes komplett mit einer Original-Fronttüre des entsprechenden Küchenherstellers verblendet, herstellerseitig enthält der Einbauwaschtrockner hierzu zwei dafür vorgesehene Aussparungen. Ebenso ist ein solches Gerät am unteren Rand mit einer entsprechenden Aussparung ausgestattet, damit die Sockelleiste der Küche nicht unterbrochen werden muss. Der entsprechenden Einbauart geschuldet, handelt es sich bei den auf dem Markt erhältlichen Geräten allesamt um Frontlader, d.h. die Beladung mit Wäsche erfolgt durch eine Türe von der Frontseite her.
 

Wie bei vielen Haushaltsgeräten, spielt heute auch bei Einbauwaschtrocknern der Ressourcenverbrauch eine große Rolle. Geachtet werden sollte sowohl auf ein strom-, als auch wassersparendes Gerät. Erleichtert wird die Entscheidung durch das EU-Energielabel, dass auf allen Geräten angebracht sein muss. Mittels dieses Labels erhält man nicht nur Aufschluss über die Energieeffizienzklasse, die Aufschluss über den individuellen Stromverbrauch des Gerätes gewährt, sondern auch über den Wasserverbrauch.
 

Nahezu alle heute erhältlichen Einbauwaschtrockner beinhalten einen Kondenstrockner, Geräte mit Wärmepumpentechnologie gibt es schlicht und ergreifend noch nicht. Viele solcher bereits auf dem Markt existierende Geräte erreichen aufgrund ihres höheren Stromverbrauchs lediglich die Energieeffizienzklasse B, neu auf den Markt erscheinende Geräte müssen allerdings mindestens die Anforderungen der Energieeffizienzklasse A erfüllen. Hierbei ist allerdings relativierend auszuführen, dass es derzeit noch überhaupt keine Einbauwaschtrockner gibt, die die Anforderungen der Energieeffizienzklasse A+ oder gar A++ oder A+++ erfüllen würden.

Auf den Punkt!

Für einen guten Marken-Einbauwaschtrockner bekannter Hausgeräte-Hersteller wie AEG, Candy, Indesit, Gorenje sollte man – je nach Fassungsvermögen, Energieeffizienz und Ausstattung – um die 600 - 900 Euro einplanen.
 

Geräte von Premium-Herstellern wie Siemens, Neff, Miele oder Bosch können durchaus aber auch schnell mit deutlich höheren Anschaffungskosten zu Buche schlagen und überzeugen durch Komfortfunktionen und umfangreiche Garantieleistungen.

Ist ein Einbauwaschtrockner das Richtige für mich?

Einbauwaschtrockner überzeugen vor allem durch ihren geringen Platzbedarf. Ob Sie mit einem solchen platzsparenden Kombigerät glücklich werden, lässt sich ggf. anhand nachfolgender Fragen beantworten:
 

  • Eignet sich ein Einbau-Waschtrockner auch für Mehrpersonen-Haushalte?
    Einbauwaschtrockner gibt es mit unterschiedlichen Füllmengen. Häufig trifft man dabei auf Geräte, die eine gewisse Menge an Wäsche waschen, aber etwas weniger Wäsche trocknen können. Das liegt daran, dass die zu trocknende Wäsche mehr Platz in der Trommel benötigt als Waschwäsche. So sind Geräte mit höherer Füllmenge oft für Wäschemengen von 8 - 9 Kilogramm und für Trockenmengen von 4 - 6 Kilogramm ausgelegt und eignen sich auch für 4-Personen-Haushalte. Kleiner dimensionierte Modelle für Zwei-Personen oder Single-Haushalte können dagegen in einem Arbeitsgang meist nur 6 - 7 Kilogramm Wäsche waschen und 4 - 5 Kilogramm Wäsche trocknen. Als sinnvoller erweisen sich allerdings oft Waschtrockner, die dieselbe Menge an zu waschender und zu trocknender Wäsche in einem Waschgang verarbeiten können, da bei diesen Geräten vor dem Schleudern keine überschüssige Wäsche aus dem Einbau-Waschtrockner genommen werden muss.
     
  • Sind Einbauwaschtrockner weniger komfortabel als eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner?
    Moderne Einbauwaschtrockner sind heute mit denselben Ausstattungs- und Komfortmerkmalen wies herkömmliche Stand-Alone-Waschmaschinen und -wäschetrockner erhältlich und stehen diesen häufig in nichts nach. Auch bei den kompakten und platzsparenden Kombigeräten muss man nicht auf Features wie Mengenautomatik, Startzeitvorwahl, gut ablesbare LED-Displays oder einen Schutz vor Wasserschäden verzichten. Darüber hinaus gibt es die Geräte auch mit strom- und wassersparenden Eco-Programmen mit automatischer Beladungserkennung oder variablen Schleuder- und Trocknungsgraden mit elektronischer Feuchtesteuerung für ein energieeffizienteres und bedarfsgerechtes Waschen und Trocknen der Wäsche. Besonders gute Waschergebnisse erzielen z.B. Modelle mit Reinigungsprogrammen mit Flusenspülen.
     
  • Muss ich bei einem Einbauwaschtrockner ständig einen Kondenswasserbehälter entleeren?
    Einbauwaschtrockner haben aufgrund ihrer integrierten Waschmaschine natürlich einen entsprechenden Abwasserschlauch, weshalb im Unterschied zu einem herkömmlichen Kondens-Wäschetrockner kein Kondenswasserbehälter existiert, der während oder nach dem Trocknen entleert werden müsste.

Fazit

Nachfolgende Übersicht enthalten die Vor- und Nachteile von Einbauwaschtrocknern auf einen Blick:

Vorteile
  • Platzsparende 2-in-1 Kombination
  • Vollständig und optisch unsichtbar in Küchenzeilen integrierbar
  • Kondenswasser wird über den Abwasserschlauch abgeführt
Nachteile
  • Es kann entweder nur gewaschen oder nur getrocknet werden
  • Häufig unterschiedliche Füllmengen im Wasch- und Trocknerbetrieb
  • Ggf. höherer Stromverbrauch als bei zwei Einzelgeräten

Sie suchen nach weiteren Informationen zum Thema? Lesen Sie hierzu auch unseren Kaufberater in der Kategorie Waschtrockner.


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