Spicknadel

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Ratgeber Spicknadel


Aktualisiert: 11.12.2018 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Der Braten ist ein traditionelles Gericht. Landete er zu Großmutters Zeiten sonntags noch regelmäßig auf dem Esstisch, bereiteten ihn in den letzten Jahren nur noch wenige zu. Die schnelle Küche war angesagt. Mit den Kochshows und den Food-Blogs steigt jedoch wieder das Interesse an der Kochkunst, sodass immer mehr sich auch wieder an den traditionellen Braten heranwagen. Das größte Problem bei der Zubereitung ist, dass er, wenn man nicht aufpasst, trocken wird. Ein Glück, dass es Spicknadeln gibt, mit denen sich das Fleisch sehr gut mit Speck spicken lässt und es dadurch schön saftig bleibt.

Wissenswert

Traditionelle Zutat für die Spicktechnik
 

Unter Köchen und Kochkennern kennt man das Spicken ebenfalls unter der Bezeichnung „Lardieren“. Lardieren leitet sich aus dem Französischem ab. Das französische Wort „le lard“ heißt ins Deutsche übersetzt „der Speck“. Nicht ohne Grund – der Speck ist die traditionellste Zutat für die Spicktechnik.

Ein Braten schmeckt richtig gut, wenn er schön saftig ist. Allerdings gibt es insbesondere bei mageren Fleischsorten das Problem, dass sie schnell trocken werden können. Damit das Fleisch nicht austrocknet, spickt man es, bevor es gebraten wird. Speck ist eine traditionelle und auch optimale Zutat für die Spicktechnik, da das Fett des Specks in das Fleisch einzieht. Es verhindert, dass das Fleisch austrocknet, was insbesondere bei trockener Ofenhitze der Fall sein kann. Um den Speck in das Fleisch zu bekommen, benutzt man Spicknadeln. Sie ermöglichen ein präzises und möglichst schonendes Vorgehen am Fleischstück.
 

Spicknadeln sind lang und schmal. Sie verfügen über ein spitzes Ende, das andere Ende ist mit einer gezahnten Klammer ausgestattet. In die Klammer klemmt man den Speck ein. Danach führt man die Spicknadel durch das Fleisch und zieht den Speck automatisch mit. Am Eintritts- und Austrittsloch soll der Speck jeweils leicht herausschauen. Man spickt immer nur die Oberfläche des Fleisches. Gelegentlich findet man auch Ausführungen, die statt der Klammer mit einer Öse versehen sind. Durch die Spicktechnik wird das Fleisch beim Garprozess nicht nur saftiger, sondern auch aromatischer. Mittels der Spicktechnik arbeitet man auch noch gerne weitere Zutaten in das Fleisch ein. Rosmarin und andere Kräuter, Knoblauch, Salz, Pfeffer und weitere Gewürze wirken sich ebenfalls auf den Geschmack des Bratguts aus. Bei diesen Zutaten ist die Spicknadel jedoch häufig überflüssig, da man sie lediglich einsteckt und nicht durch das Fleisch zieht.
 

Spicknadeln vereinfachen die Spicktechnik. Durch ihren Einsatz und des Specks bleibt das Fleisch schön saftig und das Aroma erhalten. Wenn man sich in die Küche stellt und einen Braten zubereitet, möchte man auch, dass es perfekt wird. Mit der Spicknadel hat man den perfekten Küchenhelfer an seiner Seite und muss dafür noch nicht mal tief in die Tasche greifen.

Auf den Punkt!

Für eine Spicknadel zahlen Sie einen durchschnittlichen Preis von 6 Euro
 

Die Auswahl ist vielfältig. Sie können aus verschiedenen Längen und Klammer-Aufsätzen auswählen, wodurch sich bei den verschiedenen Ausführungen auch unterschiedliche Preise ergeben können.

Sind Spicknadeln das Richtige für mich?

Spicknadeln verhelfen zu einem saftigen und aromatischen Braten. Ob Sie sich die Anwendung von Spicknadeln in Ihrer Küche vorstellen können und ob Sie sie gebrauchen können, sollten Sie anhand der folgenden Fragen herausfinden können:
 

  • Welches Fleisch eignet sich für die Spicktechnik?
    Insbesondere magere Fleischstücke laufen Gefahr, beim Garprozess trocken zu werden. Wild, Lamm und Geflügel eignen sich z. B. gut für die Spicktechnik. Der klassische Sauerbraten zählt ebenfalls dazu.
     
  • Wie wende ich eine Spicknadel an?
    Sie klemmen den Speck in die Klammer der Spicknadel ein. Den Speck sollten Sie vorab in schöne dünne Streifen schneiden. Als nächstes stechen Sie die Nadelspitze vorsichtig in die obere Schicht des Fleisches ein. Ein kurzes Stück weiter führen Sie die Nadel wieder aus dem Fleisch heraus. Achten Sie darauf, dass sowohl an der Eintritts- als auch an Austrittsstelle jeweils noch ein Stück Speck herausschaut. So gehen Sie Stück für Stück vor und arbeiten den Speck gleichmäßig verteilt ein. Wichtig dabei ist, dass Sie nur die Oberfläche des Fleisches bearbeiten und nicht zu tief in das Bratgut eindringen. Weiterhin sollten Sie immer in Faserrichtung arbeiten. Nach der Anwendung müssen Sie die Spicknadel lediglich spülen. Danach können Sie sie für den nächsten Einsatz in der Küchenschublade lagern.
     
  • Welche Zutaten verwende ich am besten?
    Die traditionellste Zutat ist der Speck. Sie können allerdings auch andere Zutaten verwenden. Rosmarinstengel, Trüffel, Knoblauch sowie diverse andere Kräuter eignen sich für die Spicktechnik. Während Speck das Bratgut schön saftig macht, wirken sich die anderen Zutaten eher auf das Aroma aus und verfeinern den Geschmack.

Fazit

Im nachfolgenden Vergleich lesen Sie die Pros und Contras von Spicknadeln kurz und knapp zusammengefasst:

Vorteile
  • Für einen saftigen und aromatischen Braten
  • Klammer für eine gute Fixierung des Spickguts
  • Spitze Nadel für eine leichte Einarbeitung des Spickguts
  • Wiederverwendbar
  • Einfache Reinigung
  • Aufbewahrung in der Besteckschublade
Nachteile
  • Unsachgemäße Anwendung kann die Fleischfasern verletzen, was sich auf den Geschmack auswirken kann
  • Verletzungsgefahr durch spitze Nadel

Kochen ist Ihre Leidenschaft? Sind Sie auch noch an weiteren praktischen Küchenhelfern für den Küchenalltag interessiert? Dann lesen Sie hierzu unseren Ratgeber Sonstige Küchenhelfer.


Online-Redaktion

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