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Produkteigenschaften
| Marke | Nintendo |
|---|---|
| EAN | 0045496471996 |
| Gelistet seit | Dezember 2015 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2016 |
| Genre | Rollenspiel, Adventure, Beat-em up |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Square Enix / Nintendo |
| Altersfreigabesystem | USK |
|---|
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Professionelle Testberichte
Bravely Second End Layer bietet eine Spieldauer von mindestens 40 Stunden, eine riesige Spielwelt mit zahlreichen Nebenmissionen, 30 liebevolle Charakterklassen und sehr unterhaltsame Minispiele. Zum anderen enttäuscht das offensichtliche Recycling von Dungeons und Gegnern aus dem Vorgänger – sogar vermeintlich tote Bosse aus dem Vorgänger tauchen wieder auf. Nicht besser sieht es mit der uninspirierten und langweiligen Story aus. Dafür überzeugt die Präsentation mit spektakulärer Grafik, netten 3D-Effekten, einem tollen Soundtrack, einer erstklassigen Sprachausgabe, ansprechenden Zwischensequenzen sowie untadeliger Technik. Das Kampfsystem glänzt durch die Option, Klassenfähigkeiten zu kombinieren, und die Bosskämpfe bieten stets eine faire Herausforderung. Außerdem kann man den Schwierigkeitsgrad sowie die Häufigkeit der Zufallskämpfe frei regulieren und die Aufgaben sind gut ausgewogen – so geht Balance. Wer jedoch innovatives Gameplay sucht, ist hier falsch.
„Bravely Second: End Layer” ist der Nachfolger von Square Enix' Nintendo 3DS Rollenspiel „Bravely Default“. Es verspricht viel und überzeugt tatsächlich mit zahlreichen Job-Möglichkeiten, einer vielseitigen Welt und einem cleveren Kampfsystem. Auch die Steuerung erfüllt hohe Erwartungen und lässt keine Wünsche offen. Die Grafik hinterlässt einen zweispaltigen Eindruck: Sie ist teilweise sehr gut gelungen, bei den Charakteren und Monstern allerdings weniger gut. Der Soundtrack ist sehr stimmig, bietet jedoch keine Abwechslung. Die Story lässt auch zu wünschen übrig, da sie gar nicht so packend ist, wie sie sich präsentiert. Nichtsdestotrotz hat man dank des gut durchdachten Kampfsystems viel Spaß beim Spielen.
Das Bravely Second - End Layer garantiert Anhängern japanischer Rollenspiele kurzweiliges Spielvergnügen. Die grafische Darstellung, die musikalische Untermalung sowie die Sprachqualität werden im Test hoch geschätzt. Trotz der schwachen Story-Qualität als auch der voraussehbaren Entwicklung der Geschichte besticht das Spiel mit einem fesselnden Abenteuermodus. Obwohl das Game durch ein durchdachtes "Brave & Default"-Kampfsystem punktet, werden die Auftragsmöglichkeiten im Großen und Ganzem bemängelt. Das Spiel weist eine echt gute Gruppendynamik auf, allerdings haben die Mikrotransaktionen wirklich keinen Sinn. Rund 30 Jobs mit verschiedenen Fähigkeiten stehen zur Auswahl und das Leveldesign hinterlässt ebenso einen positiven Eindruck. Alles in allem ist das Bravely Second - End Layer ein gutes Game, allerdings muss nicht eine logische Abfolge der Vorgängerversion sein.
Das erfolgreiche Konzept des Vorgängers Bravely Default wird auch in Bravely Second: End Layer angewandt. Dies muss für Fans der Serie jedoch kein Kritikpunkt sein. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man nämlich eine Vielzahl kleiner optimierter Details, die das ohnehin schon gute Spiel noch besser gestalten. Die neuen Charaktere sind den alten ebenbürtig und neue Aufträge ergänzen das Spielgeschehen hervorragend. Der Leibwächter Yew Geneoliga macht sich auf die Suche nach der entführten Päpstin Agnés Oblige. Die gebotene Handlung glänzt nicht eben mit Innovationen, die bekannten Story-Elemente fügen sich aber sehr gut zusammen. Das Rundenkampfsystem ist erneut perfekt ausgestaltet. Dieses ist grundlegend simpel und liefert doch eine Menge an Möglichkeiten für ein anspruchsvolles und taktisch ausgereiftes Vorgehen. Obwohl die Gemeinsamkeiten zu dem Vorgänger recht hoch sind, gehört Bravely Second: End Layer zu den derzeit besten japanischen Rollenspielen. Für den nächsten Teil sollte Square Enix jedoch neue Ideen haben, ansonsten wird das Konzept bald zu ermüdend.