Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Nintendo |
| EAN | 0045496473259 |
| Gelistet seit | Mai 2016 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Action, Rollenspiel, Adventure, Beat-em up |
| Max. Anzahl Spieler | 4 |
| Produktlinie | Monster Hunter |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Nintendo |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 12 |
Monster Hunter Generations zeigt wirklich, wozu die Monster-Hunter-Reihe fähig ist. Im Präsentations-Bereich: sehr variantenreiches Monster-Design, neue sowie auch altbekannte Umgebungen, prima Spezialeffekte, stimmungsvolle Akustik. Beim Gameplay motiviert das Craftingsystem auf Dauer, neue Jagdstile bieten weitere spielerische Optionen und das Experimentieren mit Waffen und Techniken unterhaltet. Neulinge freuen sich über die vielen und ausführlichen Tutorials, während der ständig steigende Jagd-Quest-Schwierigkeitsgrad und die tollen Highlevel-Monstervarianten bei Veteranen Gefallen finden. Die grandiosen Kämpfe gegen die Bosse und die launigen NPCs schaffen außerdem eine großartige Atmosphäre. In puncto Inhalt reicht nur aufzuzählen: 71 verschiedene Bossmonster, zig Waffen- und Rüstungs-Upgrades, diverse Modi, darunter der Pirscher-, der Vier-Spieler-Koop und der Multiplayer-Modus, antreibende Ressourcen-Sammelei und dazu neue monatliche kostenlose Zusatzinhalte – keine Überraschung, dass der Wiederspielwert enorm hoch ausfällt. Für all diese Pluspunkte ist es aber umso bedauernswerter, dass die Technik in Bezug auf die Texturqualität und die Treppcheneffekte zu wünschen übrig lässt. Die überladenen Menüs und der Funktionsumfang können außerdem Neulinge überfordern, während das Quasi-Fehlen einer Story und die uninspirierten Boss-Intros die Endnote noch etwas nach unten ziehen.
Frisch – so wirkt Monster Hunter Generations. Verglichen mit seinem Vorgänger punktet das Spiel vor allem mit vier brandneuen Jagdstilen sowie mit neuen anfängerfreundlichen Modi, wie etwa der Trainings- und der Pirscher-Modus. Der Spieler verfügt außerdem über eine Menge verschiedener Konfigurationsoptionen für den eigenen Charakter und seinen Kampfstil, wobei der mögliche Wechsel zwischen den diversen Spezialisierungen besonders praktisch ist. Tatsächlich liegen viele Taktikmöglichkeiten vor, aber die Dynamik leidet nicht darunter und der Spielfluss ist zu keiner Zeit langatmig. Gewürzt wird alles mit einer großartigen audiovisuellen Präsentation, die insbesondere beim Gegnerdesign zu überzeugen weiß. Die Spielmodi sind darüber hinaus vielfältig und man kann entweder alleine oder zusammen mit anderen Spielern, online oder lokal ins spaßige Abenteuer ziehen. Abstriche gibt es jedoch bei zwei Aspekten: Zum einen bedarf die Kameraführung der Optimierung, da sie in Erkundungspassagen sehr nervt. Zum anderen nimmt das Farmen recht viel Zeit in Anspruch, obwohl der Entwickler selbst hier Verbesserungen, wie beispielsweise das vereinfachte Inventarmanagement, ansetzt.
Mit “Monster Hunter Generations“ bietet Capcom einen gelungenen Nachfolger der Monster Hunter-Serie. Das Spiel hat dieselben Gespräche, Quests und Kampfgeräte wie die restlichen Spiele der Reihe. Die echten Neuerungen sind von geringer Anzahl, man hätte eigentlich mehr erwarten können. Die Innovation bei “Monster Hunter Generations“ sind die vier Jagdstile, unter denen die Spieler auswählen können: Gildenstil, Luftkampfstil, Schlägerstil und Konterstil. Zudem interessant ist, dass es sich hier um eine Jubiläumsausgabe handelt und deswegen altbekannte Orte und Monster aus den letzten zehn Jahren beinhaltet. Die Grafikqualität liegt unter dem Durchschnitt und ist deshalb ziemlich enttäuschend. Der Soundtrack liegt auf einem mäßigen Niveau. Im Großen und Ganzen ist fast alles bei diesem Spiel beim Alten geblieben. Wer also die Vorgänger aus der Monster Hunter-Reihe gemocht hat, dem wird auch "Monster Hunter Generations" sicherlich gefallen. Eine Empfehlung für die alteingesessenen Anhänger.
Beim Monster Hunter: Generations handelt es sich um ein Rollenspiel als überarbeitete Version mit neuen Features. Dank der neu verbauten Techniken und der variantenreichen Waffen werden viele Individualisierungsoptionen der Jagdstil bereitgestellt. Von großer Bedeutung sind ebenfalls die enorme Anzahl an Monstern, welche sich durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade auszeichnen. Da viele Tutorials zur Verfügung stehen, eignet sich das Spiel nicht nur für Profis, sondern auch für Anfänger. Positiv fallen zudem der gut durchdachte Online-Modus sowie der neu implementierte Pirschermodus. Einen guten Eindruck hinterlässt sogar auf den alten 3DS-Geräten der fehlerlose Spielverlauf. Leider weist das Spiel einige Kritikpunkte auf. Trotz der vielseitigen Optimierungen bleibt die Geschichte kaum entwickelt. Enttäuschend ist ebenso das fehlende Armdruck, welcher nicht mehr zum Online-Lobby-Konzept zählt. Alles in allem überzeugt Monster Hunter: Generations einerseits durch gut durchdachtes Gesamtkonzept und andererseits durch exzellente technische Performance.
Im Grunde ist Monster Hunter – Generations kein neuer MH-Ableger, sondern eher eine Best-of-Sammlung aller bisherigen MH-Spiele, doch der Titel ist so großartig gelungen, dass man die Entscheidung für ein solches Konzept dem Entwickler ganz gerne verzeiht. Ohnehin gibt es viele Neuerungen: In erster Linie wissen die brandneuen Jagdstile zu gefallen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sehr diverse Taktiken ermöglichen. Dazu kommen die neuartigen Jagdtechniken, die sich vor dem Kampf wechseln lassen und weiterhin den Taktikumfang erweitern. Ebenfalls sind neue Monster mit an Board und sie begeistern durch prima Design und Abwechslung. Der Spieler hat zudem die Wahl zwischen Singleplayer mit KI-Partnern und einem kooperativen Modus, wo er mit noch drei weiteren Leuten spielt. Die ausführlichen Tutorial-Missionen unterstützen Neulinge darüber hinaus sehr gut, dauern jedoch oftmals zu lang und benötigen etwas Geduld zum Absolvieren. Schade ist noch, dass der Entwickler im erzählerischen Bereich keine Verbesserungen macht und wiederum allzu wenig auf Story-Passagen setzt.