Mit Full HD kann man alle HD-Programme in bester Qualität genießen. Fernseher mit 4K Ultra HD können Bilder mit viermal höherer Auflösung als Full HD darstellen.
Unterschiede zwischen einem nativen 50 Hz und 100 Hz Panel erkennt man bei schnellen Bewegungen. Mit einem 100 Hz Panel wirkt die Bewegung flüssiger und schärfer im Vergleich zu einem 50 Hz Panel.
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In einem Fernseher sind bis zu drei verschiedene Tuner-Typen verbaut. Es gibt DVB-C (Kabel), DVB-T (Terrestrisch/Antenne) und DVB-S (SAT). Je nachdem, wie das TV-Signal Zuhause ankommt, braucht man den passenden Tuner. Darüber hinaus gibt es noch Twin-Tuner (z.B. 2x DVB-C) und Triple-Tuner (DVB-C + DVB-T + DVB-S) die in Fernsehern verbaut werden.
In unserem Ratgeber für Fernseher erfahren Sie das Wichtigste rund um Bildqualität, Größe, Ausstattung und Ton.
Diese Faktoren wirken sich am stärksten auf den Preis bei Fernsehern aus:
Moderne Einsteiger-TVs bieten Ihnen heute schon alles, was Sie für entspanntes Streaming und immersives Gaming brauchen. Auch im günstigen Preisbereich können Sie Fernseher mit großer Bildschirmdiagonale über 50 Zoll und teils brillanter 4K-Auflösung kaufen. Smart-TV-Systeme und alle wichtigen Anschlüsse gibt es auch im günstigen Segment.
Werfen Sie einen genauen Blick auf zwei Details: Klang und Spitzenhelligkeit. Hier müssen Sie im direkten Vergleich zu teuren Geräten Abstriche machen. Ein einfacher Workaround: Rüsten Sie mit einer Soundbar nach, um hochwertigen Sound zu genießen.
Preistipp bei Computerbild ist der LG NANO81T6A (Computerbild 2,2). Er punktet mit scharfer UHD-Auflösung und präzisen Farben dank NanoCell-Technik. Auch der Ton ist für die Preisklasse angenehm ausgewogen. Die Bedienung gelingt dank klarer Menüs und praktischer Gestensteuerung schnell. Streaming-Apps sind reichlich vorhanden, von Netflix bis Spotify. Nachteile: HDR-Effekte wirken blass und beim Wechsel zwischen Apps oder Menüs gibt es kurze Wartezeiten. Außerdem fehlen USB-Aufnahmefunktion und ein Kopfhörerausgang. Wer einfach gutes Fernsehen zu kleinem Preis sucht, liegt hier richtig. Getestet wurde die Variante mit 55 Zoll.
Im mittleren Preissegment zwischen 700 Euro 1.500 Euro finden Sie leistungsstarke TVs mit modernster Technologie. Sie erhalten hier die besten LED- und QLED-Modelle sowie attraktive OLED- oder Mini-LED-Geräte. Sie müssen auf kaum etwas verzichten: Merkmale wie vollwertige Gaming-Features, verbesserte Smart-TV-Software und intelligente Bildverarbeitung sind hier Standard. Film- und Serien-Fans sowie Konsolen-Gamer erhalten mit einem Fernseher dieser Klasse ein hochwertiges Gesamtpaket.
Der Samsung S90D (Computerbild 1,3) liefert tiefstes Schwarz und exakte Farben, die sich sehr gut für Filme und Gaming eignen. Auch die Maximalhelligkeit beeindruckt, selbst HDR-Inhalte wirken dynamisch und klar. Vier HDMI-2.1-Anschlüsse mit VRR-Unterstützung machen ihn fit für aktuelle Konsolen. Die Entspiegelung sorgt für störungsfreies Sehen, selbst bei Licht im Raum. Der Klang ist voll und sauber, Sprach- und Tonoptimierungen sind integriert. Streaming-Apps und Vernetzungsfunktionen sind zahlreich und leicht bedienbar. Einziger Wermutstropfen: Dolby Vision fehlt.
Der TCL 65C7K (Chip 2,1, Computerbild 1,7) bietet für seinen Preis ein starkes Bild mit satten Farben, hohem Kontrast und ordentlichem Schwarzwert. Auch die Helligkeit überzeugt, besonders bei HDR-Inhalten. Gamer profitieren von 144 Hz und niedriger Latenz, müssen aber mit nur zwei HDMI-2.1-Anschlüssen leben. Der Ton bleibt Mittelmaß und dröhnt bei hoher Lautstärke. Stromverbrauch und Ausstattung sind solide, doch eine USB-Aufnahmefunktion fehlt. Google TV sorgt für gute App-Auswahl, die Übersetzung ins Deutsche ist jedoch holprig.
Der LG OLED55C58LA (Chip 1,4, Computerbild 1,3) glänzt mit nahezu perfekter Farbwiedergabe und präzisen Helligkeitsabstufungen. Sein OLED-evo-Panel liefert satte Kontraste und bleibt auch seitlich betrachtet farbstabil. Vier HDMI-2.1-Anschlüsse mit VRR machen ihn zur starken Wahl für Gaming. Streaming-Dienste sind zahlreich integriert, die Bedienung ist dank klarer Menüs einfach. Der Klang ist ausgewogen und lässt sich per AI an den Raum anpassen. Kleine Schwächen gibt es bei der Maximalhelligkeit im Vergleich zu Spitzenmodellen und beim Platz für Soundbars. Insgesamt ein vielseitiger Fernseher für Film, Arbeit und Spiel. Das Modell gibt es mit Diagonalen zwischen 42 und 83 Zoll.
Der Philips 65OLED810 (Chip 1,5) punktet mit 4K-Auflösung, satten Farben, starken Kontrasten und hoher Helligkeit. Das OLED-Panel deckt den relevanten HDR-Farbraum fast vollständig ab und zeigt bewegte Szenen flüssig. Dreiseitiges Ambilight schafft eine stimmige Atmosphäre. Der Klang ist solide und bleibt bis zu hohen Lautstärken klar. Mit dem schwenkbaren Standfuß richten Sie den Philips flexibel aus. Die akkubetriebene Fernbedienung mit USB-C-Ladung ist praktisch und modern. Schwächen gibt es bei der Entspiegelung und der fehlenden USB-Aufnahmefunktion. Nur zwei der vier HDMI-Anschlüsse sind für aktuelles 4K-Gaming optimiert.
Der Sony Bravia 5 K-65XR5 (Chip 2,0, Computerbild 1,5) punktet mit hoher Energieeffizienz und guter Bildqualität. Farben wirken lebendig, die Helligkeit ist nach Anpassung der dunklen Werkseinstellung stark. Dolby Vision sorgt für dynamische HDR-Darstellung, HDR10+ fehlt jedoch. Zwei Triple-Tuner erlauben gleichzeitiges Sehen und Aufnehmen. Gamer profitieren von 120 Hz und niedriger Latenz. Die Lautsprecher liefern klaren Klang, auf Wunsch ergänzt durch ein kompatibles Sony-Soundsystem. Zwei HDMI-2.1-Anschlüsse und zwei Fernbedienungen runden das stimmige Gesamtpaket ab.
Diese TVs liefern Ihnen die besten Display-Technologien in Luxus-Qualität und die größten Bildschirmdiagonalen: OLED für unendliche Schwarzwerte oder Mini-LED für brillante, höchste Helligkeit. Die leistungsstärksten Bildprozessoren steuern diese Panels und perfektionieren jedes Detail. Das Segment bietet das komplette Paket: Der Sound ist erstklassig, das Design elegant und klassische Gaming-Features (wie HDMI 2.1) sind Standard.
Der Panasonic TV-55Z95A (Computerbild 1,2) überzeugt mit herausragender 4K-Bild- und Tonqualität. Sein Mikrolinsen-OLED liefert enorme Helligkeit, perfektes Schwarz und präzise Farben – ideal für HDR-Filme und Sport. Gamer profitieren von 144 Hertz, VRR-Unterstützung und sehr geringer Latenz. Die 20 Lautsprecher erzeugen warmen, klaren Raumklang, der keine Soundbar nötig macht. Vier HDMI-Anschlüsse, Penta-Tuner und USB-Recording runden die Ausstattung ab. Fire OS bringt riesige Streaming-Auswahl und Alexa-Sprachsteuerung, verlangt aber Geduld mit Werbung. Ein Fernseher für höchste Ansprüche – mit nur kleinen Abstrichen beim Tiefbass.
Ganz vorne in der Chip-Bestenliste steht der Samsung GQ77S95F (Chip 1,3, Computerbild 1,1). Dank der QD-OLED-Technologie in 4K liefert er auf 77 Zoll eine beeindruckende Helligkeit, tiefes Schwarz und ein breites Farbspektrum. Bewegungen stellt er flüssig und detailreich dar, selbst bei hochskalierten Inhalten. Die Entspiegelung macht ihn ideal für helle Räume. Der Sound ist kräftig und klar, Stimmen lassen sich gezielt hervorheben. Praktisch sind die externe Hardwarebox und die kompakte Fernbedienung mit Solar- und USB-C-Ladung. Kritik gibt es nur für den hohen Stromverbrauch im KI- oder Dynamik-Modus.
Die Display-Technologie bestimmt maßgeblich Bildqualität und Preis. Grundsätzlich lassen sich die relevanten Technologien in zwei große Obergruppen unterteilen: OLED und LCD. Bei OLEDs leuchtet jeder Pixel selbst, bei LCD-Displays gibt es eine externe Hintergrundbeleuchtung.
LCD |
OLED |
|
|---|---|---|
Kontrast |
Auch hohe Werte möglich, vor allem mit Mini-LED, in dunklen Bereichen entsteht teils Überstrahlung |
Fast unendlich dank individuellem Pixel-Abschalten für perfektes Schwarz und gänzlich ohne Überstrahlen. |
Helligkeit |
Mehr als 2.500 Nits Spitzenhelligkeit bei den hellsten Modellen |
Mehr als 1.500 Nits Spitzenhelligkeit bei den hellsten Modellen |
Farbdarstellung |
Bei QLED-Modellen (mit Quantum Dots) sehr lebendige Farben, die auch bei hoher Helligkeit intensiv bleiben |
Sehr natürliche und akkurate Farbwiedergabe; neueste QD-OLED-Modelle bieten eine noch höhere Farbintensität |
Reaktionszeit |
Etwa 7 Millisekunden in der Spitzenklasse |
Schon unter 0,1 Millisekunden bei den neuesten Geräten |
Blickwinkelstabilität |
Bei IPS-Panels solide, aber schlechter als OLEDs |
Nahezu perfekt |
OLED-Displays liefern das beste Bild: tiefes Schwarz, brillante Farben, perfekte Kontraste. Ideal für Filmfans, Gamer und alle, die höchste Bildqualität wollen. Nachteile sind der höhere Preis und die etwas geringere Helligkeit, vor allem bei starkem Umgebungslicht. Neue QD-OLED- und MLA-OLED-Modelle holen aber auf. Wer Wert auf ein Premium-Bild legt, trifft mit OLED die beste Wahl.
Mini-LED-Displays (oft als Neo QLED vermarktet) sind starke Allrounder mit beeindruckender Helligkeit. Sie glänzen damit in hellen Räumen. Tausende winzige LEDs leuchten präzise in sogenannten Dimmzonen und sorgen damit für kräftige Kontraste. Vor allem bei tiefem Schwarz und dunklen Szenen haben OLEDs noch leichte Vorteile. Gut geeignet also für alle, die vor allem tagsüber fernsehen und sich ein helles, brillantes Bild wünschen.
LCD- und QLED-Modelle sind die günstige Wahl. Sie bieten solide Bildqualität, erreichen aber nicht den Kontrast, die Farbwiedergabe oder Reaktionszeit von OLED oder Mini-LED.
Sogenannte Micro-LED-Displays verbinden die Vorteile von OLED (perfektes Schwarz) und LCD (hohe Helligkeit), ohne deren Schwächen. Aktuell ist die Technik aber noch Luxusware: Geräte sind vorwiegend sehr groß, extrem teuer und kaum erhältlich.
Nur mit ausreichend Helligkeit können Spiegelungen überstrahlt werden und HDR-Inhalte (High Dynamic Range), also der moderne Kinostandard, ihre volle Wirkung entfalten. Die Leistung wird in Nits gemessen, das ist die gängige Bezeichnung für die Einheit Candela pro Quadratmeter (cd/m²).
Die Helligkeit eines Fernsehers wird meist als Spitzenhelligkeit (kurzfristiger Höchstwert für Highlights) angegeben. Die tatsächliche Spitzenhelligkeit kann sich je nach dargestelltem Bildausschnitt (z.B. ein kleines helles Detail im Vergleich zu einer komplett weißen Fläche) stark unterscheiden. Entscheidend für das Gesamtbild ist außerdem vor allem die Dauerhelligkeit. Lassen Sie sich also nicht nur von der höchsten Zahl blenden.
HDR-Fernseher liefern beeindruckende Bilder mit intensiven Farben und starken Kontrasten. Schwarz wirkt tief und satt, helle Bereiche strahlen. Auch feine Details in dunklen Szenen bleiben sichtbar. Dafür braucht es zwei Dinge: ein helles Display und die Unterstützung der gängigen HDR-Formate durch die jeweiligen Inhalte.
Gerade bei den Oberklasse- und Premium-Modellen finden Sie häufig Fernseher, die sogenannte Multi-HDR-Unterstützung bieten. Damit decken sie viele der wichtigen Formate (HDR10, Dolby Vision, HDR10+ und HLG) ab. So können Sie alle hochwertigen HDR-Inhalte, egal von welchem Streaming-Anbieter oder welcher Disc, in der bestmöglichen Qualität genießen.
Das optimale Seherlebnis hängt auch davon ab, wie weit Ihr Sofa vom Fernseher entfernt steht. In die meisten modernen Wohnzimmer passen Geräte mit einer Diagonale zwischen 55 und 65 Zoll hervorragend hinein. Der typische Sitzabstand liegt hier bei 2,5 bis 3 Metern. Dabei spielt auch die Auflösung eine Rolle. Mit einem Fernseher mit 4K-Auflösung kann der Abstand etwas geringer sein als bei einem gleich großen Modell mit Full-HD-Auflösung.
Die Regel für den richtigen Sitzabstand:
Für einen Sitzabstand, bei dem Sie alle Details gut wahrnehmen können, multiplizieren Sie die Bildschirmdiagonale in cm bei 4K/UHD mit 1,5. Beispiel: Bei einem 55-Zoll-Fernseher gilt 140 cm x 1,5 = 210 cm. Also ist ein Sitzabstand von rund 2,1 Metern empfohlen. Bei Full-HD müssen Sie dagegen mit dem Faktor 2,5 multiplizieren.
Bildschirmdiagonale |
Mindest-Sitzabstand 4K-Fernseher |
|---|---|
40 Zoll |
1,5 Meter |
50 Zoll |
1,9 Meter |
60 Zoll |
2,3 Meter |
70 Zoll |
2,7 Meter |
Wählen Sie einen größeren Fernseher bei vergleichsweise geringem Abstand, ist eine hohe Auflösung besonders wichtig.
Die Auflösung bestimmt, wie scharf und detailreich Inhalte auf dem Bildschirm erscheinen können. Das sind die aktuellen Standards, die Sie kennen müssen:
Moderne Fernseher sehen schick aus, doch der Sound bleibt oft auf der Strecke. Die eingebauten Lautsprecher sind klein, der Klang wirkt flach. Mit diesen Tipps holen Sie das Beste aus Ihrem TV heraus:
Moderne Fernseher sind multimediale Zentralen und brauchen die passende Ausstattung, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
Fast alle Fernseher sind heute mit WLAN ausgestattet, damit Sie keine störenden Kabel verlegen müssen. Für die meisten Nutzer ist das ausreichend. Wenn Sie jedoch maximale Stabilität und Geschwindigkeit für anspruchsvolles 4K-Streaming sowie verzögerungsfreies Cloud-Gaming wünschen, ist ein LAN-Anschluss (Kabel) sinnvoll.
Sehr günstige Einstiegsmodelle sparen oft an dieser Buchse.
Das Betriebssystem entscheidet, wie schnell und intuitiv Sie Ihren Fernseher bedienen. Es beeinflusst die App-Auswahl, die Menüführung und die Smart-Home-Integration. Nutzen Sie spezielle Streamingdienste? Prüfen Sie vor dem Kauf, ob diese verfügbar sind.
Alle vier Systeme bieten Zugriff auf Netflix, Amazon Prime Video, Disney Plus, WOW, Apple TV+ und DAZN.
Samsung setzt auf Tizen, ein schnelles und benutzerfreundliches System. Der Smart Hub am unteren Bildschirmrand ist übersichtlich gestaltet. Tizen unterstützt viele Apps und ist optimal in das Samsung Smart-Home-Ökosystem integriert.
WebOS bietet ein kartenbasiertes Interface, übersichtliche Menüs und flüssige Bedienung. Die Magic Remote mit Zeigerfunktion erleichtert die Steuerung. Neben den wichtigsten Streaming-Apps punktet WebOS mit guter Smart-Home-Kompatibilität.
Das Google-System kommt bei Herstellern wie Philips, Sharp und Sony zum Einsatz. Es zeichnet sich durch die größte App-Auswahl am Markt aus. Ein personalisierter Feed liefert Empfehlungen, während Google Assistant und Chromecast nahtlos integriert sind. Android-Geräte lassen sich problemlos verbinden.
Fire TV basiert auf Android und ist eng mit dem Amazon-Ökosystem verknüpft. Amazon Prime Video steht im Mittelpunkt. Die Sprachsteuerung über Alexa funktioniert einfach und zuverlässig. Werbefinanzierte Inhalte sind jedoch prominent platziert.
Einige moderne Fernseher nutzen KI-Prozessoren und maschinelles Lernen. Sie analysieren das Signal in Echtzeit und berechnen jedes Detail neu, um das Bild zu verbessern.
Die wichtigste Funktion ist das Upscaling: Inhalte mit niedrigerer Auflösung (z. B. HD) werden damit intelligent auf höhere Auflösungen hochskaliert.
Weitere KI-Funktionen sind:
Ein Triple Tuner ist heute bei den meisten Geräten integriert. Er empfängt Fernsehen über Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S2) oder Antenne (DVB-T2 HD) ohne externen Receiver.
Mit einem Twin Tuner können Sie ein Programm anschauen und ein anderes gleichzeitig aufnehmen. Bei günstigeren Geräten mit nur einem einfachen Tuner geht das meist nicht. Die zugehörige PVR-Funktion (Personal Video Recorder) ist für die Aufnahme auf eine externe Festplatte nötig.
Die Anzahl der HDMI- und USB-Anschlüsse ist wichtig, wenn Sie viele Zusatzgeräte anschließen möchten. Dazu zählen Spielekonsolen, Soundbars oder Blu-ray-Player.
Eine Kopfhörerbuchse (3,5-mm-Klinke) ist bei modernen, flachen Fernsehern immer seltener zu finden. Wer kabelgebundene Kopfhörer nutzt, checkt vor dem Kauf besser zweimal. Bluetooth ist dafür fast immer integriert und verbindet Fernseher mit Headsets oder Lautsprechern.
Die Fernbedienung bleibt wichtig. Doch moderne Fernseher funktionieren längst auch per Sprachsteuerung: Sprachassistenten wie Google Assistant oder Alexa erleichtern die Bedienung und die Suche nach Filmen und Infos. Manche Fernseher, meist aus den oberen Preisklassen, erkennen sogar Gesten.
Je höher die Bildwiederholrate (in Hertz/Hz, auch Refresh Rate genannt), desto flüssiger sehen Bewegungen aus. Das merkt man vor allem bei Sportübertragungen wie Fußball, Actionfilmen und Gaming.
Hersteller geben oft unzuverlässige Werte an wie 2000 Hz PQI (Picture Quality Index). Das sind häufig nur Software-Berechnungen und kein echter Panel-Wert. Immer auf den nativen Wert achten.
Beim Zocken zählt nicht nur die Bildqualität und Bildwiederholfrequenz. Wer eine PS5, Xbox Series X oder einen Gaming-PC anschließt, braucht passende Ports und vor allem eine schnelle Signalverarbeitung. Jede Eingabe am Controller soll ohne Verzögerung auf dem Bildschirm erscheinen.
Für moderne Konsolen ist HDMI 2.1 Pflicht. Dieser Standard liefert die nötige Bandbreite für flüssiges Gaming in hoher Auflösung. Dazu kommen mit ALLM und VRR zwei starke Extras:
Input Lag (gemessen in ms, also Millisekunden) verrät, wie schnell der Fernseher auf Ihre Eingaben reagiert. Je niedriger der Wert, desto weniger Zeit vergeht zwischen Ihrem Tastendruck und der sichtbaren Reaktion auf dem Bildschirm.
Aktuelle Fernseher haben häufig einen Gaming-Modus, der Bildfilter abschaltet, um die Latenz zu senken.
Ein moderner Fernseher kann ein echter Stromfresser sein. Genau darum wurde 2021 das EU-Energielabel erneuert. Die Skala reicht seitdem von A (sehr effizient) bis G (wenig effizient). Sie wurde für zukünftige, stromsparende Geräte konzipiert, so dass es kaum Geräte der effizientesten Klassen gibt. Zur Einordnung: C ist in der Skala im Verhältnis mit dem aktuellen Markt schon außergewöhnlich gut, D klar überdurchschnittlich. Die meisten modernen Fernseher landen in den Klassen E-G.
Zwei Punkte bestimmen besonders, wie viel Energie Ihr TV braucht:
Wollen Sie dauerhaft sparen, achten Sie beim Kauf auf eine gute Energieeffizienzklasse. Es hilft auch, nicht immer die maximale Helligkeit zu nutzen. Praktisch ist der Eco-Modus vieler Geräte: Er passt das Bild an die Umgebung an und senkt so den Verbrauch ganz nebenbei.