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Ratgeber

MP3-Player Ratgeber



Kaum zu glauben, dass noch vor wenigen Jahren MP3-Player enorm teuer waren und sich in der breiten Masse der Bevölkerung überhaupt noch nicht durchgesetzt hatten. Heutzutage gehört der MP3-Player zum guten Ton dazu – egal ob bei hippen Jugendlichen oder bei Musikfreunden gesetzteren Alters. Wir wollen uns hier einmal die verschiedensten Möglichkeiten des mobilen Musikgenusses anschauen und Ihnen einen Überblick der wichtigsten Kriterien der modernen MP3-Technologie verschaffen.

Der Platzhirsch – Apples iPod-Reihe


Es ist schon erstaunlich, dass es eine Marke geschafft hat, synonym für eine ganze Produktgattung zu stehen. Apples iPod ist so eine Erfolgsgeschichte – 2001 erschien der erste iPod und begründete die erfolgreiche Dynastie. Für damalige Verhältnisse wies der MP3-Player sensationelle 5 GB Speicherplatz auf. Heute gibt’s den iPod classic immer noch, allerdings mit satten 160 GB. Apple veröffentlicht fast jährlich regelmäßig neue MP3-Player, die von relativ schmal ausgestattet bis zur vollen Rundum-Glücklich-Ausstattung reichen – diese sind dann eigentlich auch keine reinen MP3-Player mehr, sondern sollten eher als Multimedia-Player bezeichnet werden.

Die Erfolgsgeschichte wird wohl so schnell kein Ende nehmen, obwohl die Konkurrenz groß ist und die iPods nicht gerade zu den günstigsten High-Tech-Geräten gehören. Bei billiger.de finden Sie eine riesige Auswahl an mobile MP3-Player für jeden Geldbeutel – natürlich auch viele iPods in allen möglichen Varianten.

Wie viel Speicher darf’s denn sein – der Speicherplatz


Ganz wichtig bei der Auswahl des passenden MP3-Players ist dessen Speicherkapazität – je mehr vorhanden, desto mehr Musikstücke oder Multimedia-Dateien passen auf den Player. So sollte man sich also von vorneherein darüber im Klaren sein, ob man bei seinem MP3-Player mit ein paar Gigabyte auskommt, oder ob es doch mehr sein sollten.

Bei der Speicherkapazität kommt es immer darauf an, wie stark die Kompressionsrate ist: So nimmt ein 5-minütiges Musikstück bei einer Bitrate von 192 kb/S etwa 7 MB Speicherplatz ein. Die Standard-Bitrate liegt allerdings bei 128 kb/S und belegt nur circa 5 MB.

Videos nehmen natürlich einiges mehr an Speicherplatz in Anspruch, auch Bilder schlucken viel Speicher – wer viel Bild- und Videomaterial auf seinem Player mitführen will, sollte sich für einen MP3-Player mit richtig dickem Speicher entscheiden.

Als Speicher haben sich heutzutage die sogenannten Flash-Speicher durchgesetzt: So können bis zu 64 GB Speicher erreicht werden. Für mehr braucht man eine integrierte Festplatte, die den Player aber deutlich schwerer macht und auch anfälliger für Fehler. Flash-Speicher sind robust und können keine mechanischen Fehler produzieren – vor allem bei Sport und Spiel ist das von großem Vorteil. Außerdem kann bei vielen MP3-Playern mit Flash-Speicher die Kapazität nachträglich mittels Speicherkarten erhöht werden – das geht mit einer Festplatte nicht.

Von groß bis winzig – MP3-Player in allen Formaten


So richtige Schwergewichte gibt’s in der Welt der mobile Mediaplayer eigentlich nicht. Es finden sich allerdings etliche Winzlinge, bei denen man kaum glauben kann, dass in so einem kleinen Player so viel Technik steckt.

Auch hier sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen, für was für Zwecke der MP3-Player gebraucht werden soll: Soll es ein reines Musik-Gerät sein, dass zum Beispiel beim Joggen eingesetzt wird? Dann tut es auch ein ganz kleiner MP3-Player ohne Display, der nur mit Tasten bedient wird. Viele der ganz kleinen Player besitzen dann auch noch so nützliche Features wie einen Clip, mit dem der MP3-Player an der Kleidung befestigt werden kann. So stört der Player dann bei sportlichen Betätigungen überhaupt nicht, liefert aber eben auch relativ wenig bis gar keine Infos zur abgespielten Musik.

Größere mobile Audioplayer besitzen dann normalerweise auch ein Display, das vom monochromen Bildschirm bis zum Full-HD-fähigen Touchscreen reicht. Wer sich gerne Videos auf seinem Player anschauen will, sollte dann darauf achten, dass die Auflösung groß genug ist. Auch ein Bildschirmformat von 16:9 erhöht den Genuss beim Betrachten von Filmen. Je hochwertiger ein Display, desto teurer wird auch der MP3-Player. Um die besten Schnäppchen auch bei den Edel-Playern zu finden, hilft Ihnen billiger.de mit seiner kompetenten Suche.

Der Klang – ein wichtiger Faktor beim MP3-Player-Kauf


Etliche Faktoren spielen bei der Soundqualität mit: Natürlich kommt es auf die Kompressionsrate an – je stärker komprimiert das Musikstück ist, desto flacher ist dessen Sound. Auch liefern verschiedene Audioformate unterschiedliche Qualität – allerdings spielt nicht jeder Player auch jedes Format ab. Ein Blick in das Datenblatt des ausgewählten MP3-Players schafft da Klarheit. Genauso ist es auch bei Bild- und Videoformaten. Am besten sind soundtechnisch gesehen verlustfrei komprimierte Formate, die aber nicht von allen Playern abgespielt werden.

Aber auch mit verlustbehafteter Datenreduktion (wie zum Beispiel MP3 oder WMA) kann ein sauberer Klang produziert werden. Das kommt dann einerseits auf den Player selbst an - so hilft zum Beispiel ein Equalizer bei der Einstellung des persönlichen Lieblingssounds. Ebenfalls wichtig ist aber auch der angeschlossene Kopfhörer. Viele MP3-Player sparen beim mitgelieferten Kopfhörer und bieten nur einen schludrigen Ohrstöpsel – damit kann kein Player soundtechnisch überzeugen. Es gibt aber viele verschiedene Kopfhörer-Modelle, die den Sound drastisch verbessern und so den Spaß am MP3-Player enorm erhöhen. Am Kopfhörer sollten Freunde des guten Klangs deshalb nicht sparen.

Akkulaufzeit – wie lange hält der MP3-Spaß?


Ein MP3-Player besitzt einen integrierten Akku, dessen Laufzeit kann sich zwischen einigen Stunden und einigen Tagen bewegen kann. Das kommt dann auch immer drauf an, ob der Player ein Farb-Display (das viel Strom schluckt) besitzt, oder ob Videos abgespielt werden (die auch rechen- bzw. energie-intensiver sind). Wird nur Musik gespielt, kann der Akku tatsächlich auch bis zu 50 Stunden halten. Man sollte hier übrigens nicht so sehr den Angaben der Hersteller trauen, die die Akkulaufzeit immer zu hoch angeben. Aufgeladen wird der MP3-Player dann meist per USB am Rechner oder mit einem Adapter an der Steckdose oder zum Beispiel auch im Auto am Zigarettenanzünder.

Schnittstellen – wie kommt die Musik auf den Player?


Genau wie für das Aufladen des MP3-Players, braucht man auch für die „Befüllung“ mit Musik ein USB-Kabel sowie einen Rechner. Normalerweise tut es da ein einfaches USB-Kabel, etliche Modelle benutzen aber auch ein proprietäres Kabel, das heißt dieses Kabel funktioniert dann nur mit dieser speziellen Marke.

Am einfachsten bekommt man Multimediadateien per Drag&Drop auf den Player – hier wird der MP3-Player vom Computer als Wechselmedium erkannt und dann einfach mit Daten gefüttert. Oft muss aber auch eine spezielle Software installiert werden – wie iTunes bei den Apple-Produkten. Das macht vieles einfacher, ist aber auch mit anfänglichem Mehraufwand verbunden.

Es gibt auch eine Vielzahl an Dockingstationen, die gleichzeitig auch als Lautsprecher für den MP3-Player dienen. Von praktisch über aufregend designt und von günstig bis ziemlich teuer ist hier für jeden Geldbeutel etwas im Angebot.

Welcher ist nun der Richtige?


Das Riesenangebot an MP3-Playern macht die Auswahl natürlich schwierig. Wenn man sich im Vorhinein aber schon so einige Gedanken macht, sollte es doch möglich sein, den perfekten MP3-Player für sich zu besorgen: Speicherplatz, Verwendungszweck, der Klang und das Handling sind Punkte, die bedacht werden wollen. billiger.de hilft Ihnen mit vielen Informationen und Testberichten bei der Suche, so dass auch Sie bald ein MP3-Player-Profi sind.

http://billiger.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/AUDIO_MP3;nocomment