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Ratgeber

Ratgeber Tennis



Spätestens seit Boris Becker im Jahr 1985 seinen ersten Wimbledonsieg einfahren konnte, ist Tennis eine sehr populäre Sportart. In diesem Jahr wurde Tennis ein Spiel, welches Millionen von Menschen vor die Fernsehgeräte brachte. Auch in der Öffentlichkeit wurde der Tennissport nun ganz anders wahrgenommen. An jeder Straßenecke diskutierten die Menschen über Siege, Niederlagen, die Spielweise oder die Sportler selbst.

Es lag sicherlich nicht nur an den damaligen Protagonisten wie Boris Becker, Steffi Graf oder Andre Agassi, das Tennis heute immer noch eine sehr beliebte Sportart ist. Tennis vereint viele Eigenschaften, die einen Sport erst spannend machen. So geht es beim Tennis Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau, jeder ist seines Glückes Schmied. Zudem ist Tennis eine Sportart, die von Sportlern aller Leistungs- und Altersgruppen betrieben werden kann. Durch die verschiedenen Bewegungsabläufe werden beim Tennisspielen zahlreiche Muskelgruppen im Körper beansprucht, so dass das Tennisspielen ein Ganzkörpertraining ist, welches einiges an Kondition erfordert.

Wenn auch Sie Lust haben, den gelben Filzball über das Netz zu schmettern, benötigen Sie zunächst die passende Ausrüstung. Dieser Ratgeber sagt Ihnen, welches Tennis-Zubehör bei Ihrem ersten Auftritt auf dem Center-Court auf jeden Fall nicht fehlen darf. Zudem erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf von Tennisschläger und Tennisbällen achten sollten.

Der Tennisschläger


Zunächst benötigen Sie natürlich einen Tennisschläger. Dieser besteht aus einem Schlägerkopf, in welchem sich die Bespannung befindet, einem Schlägerherz und einem Schaft, der in den Griff mündet. Erfahren Sie nun, worauf Sie beim Kauf eines Tennisschlägers achten sollten, um das für Sie passende Modell zu finden.

Die Größe der Schlagfläche

Tennisschläger können Sie mit unterschiedlich großen Schlagflächen erwerben. Unterschieden wird zwischen Tennisschlägern der Größe „Midsize“, „Midplus“ und „Oversize“. Dabei beeinflusst die Größe der Schlagfläche vor allem die Kontrolle, die Sie über den Ball ausüben können und die Ballbeschleunigung.Je kleiner die Schlagfläche eines Tennisschlägers ausfällt, desto mehr Kontrolle haben Sie über den Ball. Je größer die Schlagfläche ist, desto mehr Beschleunigung können Sie dem Ball verleihen. Angenehmer Nebeneffekt: je größer die Schlagfläche ausfällt, desto größer ist auch der Sweetspot, also der Bereich der Schlagfläche, die als optimale Trefferzone gilt.

Für welche Schlagflächen-Größe Sie sich letztendlich entscheiden, hängt natürlich von Ihrem Spielstil und Ihrem persönlichen Geschmack ab. Wenn Sie eher kraftvoll statt gezielt spielen, sei Ihnen ein großer Schläger empfohlen. Spieler, die Wert auf eine besonders hohe Präzision legen und die Bälle nicht mit viel Kraft über das Netz spielen, die greifen lieber zu einem kleineren Modell.

Die Griffstärke

Wichtig bei einem Tennisschläger ist es, dass dieser gut in Ihrer Hand liegt. Eine besondere Rolle kommt dabei der Griffstärke zu. Wenn Sie schon einmal einen Tennisschläger in der Hand gehalten haben, haben Sie vielleicht schon bemerkt, dass der Griff das Schlägerstück ist, welches Ihren Arm mit dem Schläger verbindet. Daher sollten Sie beim Kauf eines Tennisschlägers auf jeden Fall darauf achten, das Ihnen die Griffstärke gefällt.

In der Regel können Sie sich zwischen fünf Griffstärken entscheiden. Meist werden die Modelle mit dem europäischen L-System bezeichnet. Die Bezeichnungen reichen dabei von L1 bis L5. Je größer die Zahl nach dem „L“ ausfällt, desto höher ist die Griffstärke.

Wählen Sie die Griffstärke weder zu groß noch zu klein. Beides kann dazu führen, dass Sie Ihre Hand mit fortschreitender Spieldauer immer mehr verkrampfen, was zum typischen „Tennisarm“ führen kann. Falls Sie sich nicht zwischen zwei Griffstärken entscheiden können, sollten Sie immer zur kleineren Variante greifen. Hier haben Sie die Möglichkeit, den Griff mit etwas Griffband so zu verstärken, dass der Schläger anschließend gut in Ihrer Hand liegt.

Die Balance

Bei Tennisschlägern wird zwischen grifflastigen, kopflastigen und ausgewogenen Schlägern unterschieden. Wenn Sie den Schläger an ausgestrecktem Finger balancieren, können Sie feststellen, wo der Schwerpunkt des Schlägers liegt. Kippt dieser nach vorne, ist das Modell kopflastig. Wippt der Schläger nach hinten, ist er grifflastig. Ausgewogene Schläger bleiben in einer ungefähren waagerechten Position stehen.

Die Balance eines Tennisschlägers hat einen entscheidenden Einfluss auf die Spieleigenschaften. Welches Modell Sie wählen, hängt von Ihrem Spielstil ab.

Sind Sie ein technisch versierter und körperlich starker Spieler, so sollten Sie sich für einen grifflastigen Schläger entscheiden. Bei diesem liegt die Hauptmasse in der Nähe Ihrer Schlaghand, was dazu führt, dass Sie Schläge mit besonderer Kraft und Beschleunigung ausführen können. Auch wenn Sie ein eher defensiver Spielertyp sind, ist der grifflastige Schläger eine gute Wahl. Durch den hinten liegenden Schwerpunkt können Sie den Schläger schneller bewegen und damit auch reflexartige Abwehrbälle spielen. Für das Grundlinienspiel sind grifflastige Schläger jedoch nicht zu empfehlen, da diese nur einen geringen Druck auf den Ball aufbauen. Hier sollten Sie lieber zu einem kopflastigen Schläger greifen. Durch die erhöhte Masse am Schlägerkopf übertragen Sie einen höheren Impuls auf den Ball, was sich besonders bei Aufschlägen und Grundlinienschlägen bemerkbar macht.

Der ausgewogene Schläger ist ein Kompromiss zwischen kopf- und grifflastigen Schlägertypen und ist damit ein echter Allrounder. Ein ausgewogener Schläger ermöglicht Ihnen eine ausreichende Kontrolle und eine gute Ballbeschleunigung. Wenn Sie Ihren Spielstil noch nicht richtig abschätzen können oder gerade erst mit dem Tennisspielen begonnen haben, ist der ausgewogene Schläger in aller Regel eine gute Erstwahl.

Die Tennisbälle


Tennisbälle bestehen aus zwei miteinander verbundenen Halbkugeln, die in der Regel aus Kautschuk gefertigt werden. Lesen Sie im Folgenden, worauf Sie beim Kauf von Tennisbällen achten sollten.

Mit oder ohne Druck?

Bei Tennisbällen wird zwischen Druckbällen und drucklosen Bällen unterschieden. Drucklose Bälle sind mit einer speziellen, elastischen Hülle ausgestattet, die einen mit Druckluft gefüllten Tennisball im Sprungverhalten simuliert. Drucklose Bälle fliegen langsamer als Druckbälle und springen auch weniger schnell ab. Damit eignen sich diese Bälle vor allem für Kinder und Anfänger.

Fortgeschrittene und Profis bevorzugen jedoch Druckbälle, die sich wesentlich schneller spielen lassen als drucklose Bälle. Bei der Herstellung werden Druckbälle mit Gas befüllt, wodurch ein Überdruck entsteht, welcher für besonders gute Sprungeigenschaften sorgt. Dieses Gas ist jedoch auch der Grund, warum Druckbälle mit der Zeit an Qualität verlieren und daher ausgetauscht werden müssen. Denn nach und nach entweicht das Gas, bis der Ball irgendwann nicht mehr richtig oder überhaupt nicht mehr vom Boden abspringt. Ob Sie sich für einen Druckball oder drucklose Bälle entscheiden, hängt also von Ihrem Können und Ihren Ansprüchen an das Sprungverhalten des Balles ab.

Die Filzqualität

Tennisbälle sind mit einer Oberfläche aus Filz ausgestattet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass diese eine ordentliche Qualität aufweist. Besonders preiswerte Bälle verfügen meist über qualitativ minderwertiges Filz, welches bereits nach wenigen Stunden durch die Reibung am Boden und am Schläger abnutzt. So werden die Bälle schnell unspielbar. Hier gilt: Wer billig kauft, kauft doppelt.

Die Filzdicke

Je nachdem, auf welchem Belag Sie spielen, sollten Sie zu Tennisbällen mit einer unterschiedlichen Filzdicke greifen. Bälle, die Sie auf Asche oder Sand spielen möchten, sollten einen dünnen Filz aufweisen, um das Sprungverhalten nicht nachteilig zu beeinflussen. Spielen Sie häufig auf Hartplätzen, ist dickerer Filz zu empfehlen.

Sie sehen, viel benötigen Sie nicht, um Tennis spielen zu können. Mit einem Schläger, ein paar Bällen und dem richtigen Spielpartner können Sie schon bald den gelben Ball über das Netz jagen.

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