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LCD-Bildschirme (1 - 30 von 2.425)

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Display-Diagonale
Display-Diagonale

Die Display-Diagonale bezeichnet die Maße eines Displays, gemessen von einer Bildecke zur anderen. Je größer dieser Wert, desto mehr kann man auf dem Display sehen. Die Display-Diagonale wird üblicherweise in Zoll angegeben, wobei 1 Zoll 2,54 cm entspricht.

Display-Typ
Display-Typ

Der Display-Typ gibt darüber Auskunft, welche Technologie der Bildschirm beherrscht. Auch ist die Beschaffenheit der Oberfläche beschrieben: matte Bildschirme sind bei starker Sonneneinstrahlung besser als glänzende.

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Display-Auflösung
Display-Auflösung

Die Display-Auflösung gibt Auskunft über die Anzahl von Pixeln (d.h. Bildpunkten), aus denen die Darstellung aufgebaut wird. Diese erscheint schärfer, wenn mehr Pixel vorhanden sind. Eine größere Auflösung ist also (fast immer) besser.

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Anschlüsse
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Die Anschlüsse geben Auskunft darüber, über welche Stecker andere Ein- und Ausgabegeräte angeschlossen werden können.

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Produkttyp
Beim Kauf eines Flachbildschirms ist der Nutzer zunächst mit unterschiedlichen Produkttypen konfrontiert.

Etwas verwirrend erscheint dabei die Unterscheidung zwischen LCD-Bildschirmen und TFT-Bildschirmen. Bei beiden handelt es sich um Flüssigkristallbildschirme. Thin Film Transistor (TFT) bezeichnet nämlich eine bestimmte LCD-Technik, mit welcher heutzutage fast alle LCD-Monitore arbeiten. Entsprechend macht dies beim Kauf keinen Unterschied. LCD-/ bzw. TFT-Monitore kennzeichnen sich durch ein scharfes und kontrastreiches Bild.

Auch bei LED-Bildschirmen handelt es sich um LCD-Bildschirme, welche sich allerdings hinsichtlich der Ausleuchtung unterscheiden. Im Gegensatz zu LCD-Monitoren mit herkömmlichem Leuchtstoffröhren-Backlight erfolgt die Hintergrundbeleuchtung mittels Leuchtdioden. Der Vorteil liegt darin, dass LED-Bildschirme einen geringeren Stromverbrauch aufweisen und dünnere Displays ermöglichen. Ferner sind die Schwarzwerte beim LED-Monitor um einiges besser. Entsprechend dominiert diese Variante den Markt.

Bei LED-Bildschirmen gibt es durchaus Unterschiede. Häufig wird das Display lediglich vom Rand aus ausgeleuchtet (Edge-LED). Die Full-LED-Variante erzielt eine bessere Ausleuchtung des gesamten Bildschirms. Diese Methode ermöglicht eine optimale Schwarzdarstellung, da einzelne Dioden komplett ausgeschaltet werden können.

Wer seinen Monitor wie ein Tablet oder Smartphone bedienen möchte, sollte zu einem Touchscreen-Bildschirm greifen. Hier ist es empfehlenswert, dass dieses kapazitiv arbeitet. Entsprechend genügt bereits eine minimale Berührung, damit eine Funktion ausgelöst wird. Handelt es sich dagegen um einen resistiven Touchscreen, muss mehr Druck erzeugt werden. Bei einem Multitouch-Bildschirm reagiert der Monitor gleichzeitig auf mehrere Fingerberührungen.

Im Trend sind auch die sogenannten 3D-Bildschirme. Diese ermöglichen eine räumliche Darstellung des Bildes. Dies geschieht dadurch, dass zwei leicht versetzte Bilder erzeugt werden. Das Gehirn setzt diese dann in ein dreidimensionales Gesamtbild zusammen. Es gibt sowohl 3D-Bildschirme mit Spezialbrille wie auch ohne. Wobei die Modelle mit Brille momentan noch gebräuchlicher sind und sich auch als günstiger erweisen.

Anschlüsse

Die Anschlussmöglichkeiten eines Monitors bestimmen auch dessen Funktionsumfang.

Grundsätzlich sollte eine DVI- Schnittstelle (Digital Visual Interface) für den Anschluss an die Grafikkarte zur Verfügung stehen. Mit einer solchen ist die Signalübertragung vollkommen digital, im Gegensatz zum veralteten, analogen VGA-Standard.

Ebenfalls zum Standard gehört mittlerweile ein HDMI-Anschluss. Dieser ist ebenfalls digital. Durch diesen können beispielsweise auch Blu-Ray-Player an den Flachbildschirm angeschlossen werden.

Ferner ist der Display-Port weit verbreitet. Dieser kann wie der HDMI-Anschluss ebenfalls Video- und Audiosignale übertragen.

Display-Typ
Es lassen sich mehre Display-Typen unterscheiden.

Ein TN-Panel (Twisted-Nematic) punktet mit einer hohen Schaltzeit. Diese Modelle erweisen sich zudem als vergleichsweise günstig. Allerdings muss man hier Abstriche in puncto Bildqualität und Blickwinkelstabilität machen.

Hinsichtlich der Bildqualität gelten VA-Panels als besonders vorteilhaft. Die Vertical-Alignment-Technik ist gerade bei Grafikern sehr beliebt. Allerdings haben diese Modelle eine langsamere Reaktionszeit. Zudem sind sie vergleichsweise teuer.

Eine interessante Alternative sind die IPS-Panels. Diese bieten sowohl eine hohe Farbqualität wie auch eine gute Spieltauglichkeit. Allerdings sind auch die Monitore entsprechend kostspielig. Zu beachten ist es, dass bei Samsung IPS-Panels unter der Bezeichnung PLS-Panels laufen.

Display-Diagonale
Die Display-Diagonale gibt Aufschluss darüber, wie groß der Bildschirm ist und wird für gewöhnlich in Zoll bemessen. Ein Zoll entspricht etwa 2,54 cm.

Ehemals galten 17 und 19 Zoll Monitore als Standard. Inzwischen sind im Homeoffice jedoch Bildschirme mit 22 und 24 Zoll am gängigsten. Auch größere Modelle mit 26 oder gar 27 Zoll sind inzwischen relativ preiswert.

Jedoch bringen größere Bildschirme auch Nachteile mit sich. So steigt mit der Bildschirmdiagonale auch entsprechend der Stromverbrauch.

Display-Auflösung
Die Display-Auflösung wird i.d.R. durch die Anzahl der Pixel in der Breite und der Höhe angegeben. Je mehr Bildpunkte vorhanden sind, desto höher ist auch die Auflösung. Diese bestimmt die Schärfe wie auch Detailgenauigkeit des Bildschirms.

Als Mindeststandard gilt inzwischen eine FullHD-Auflösung. Diese ist durch ein Pixel-Verhältnis von 1.920x1.080 definiert. Gerade für Cineasten und Gamer ist dies besonders interessant.

Inzwischen können einige Modelle mit 3840x2160 Pixeln aufwarten. Die UHD-Auflösung (Ultra-High-Definition) bietet viermal so viele Bildpunkte, wie eine FullHD-Auflösung.

Seitenverhältnis
Früher war ein Seitenverhältnis von 4:3 gängig. Inzwischen ist man jedoch zum Querformat übergegangen. Hier hat sich 16:9 als Standard durchgesetzt. Fürs Surfen und Erstellen von Textdokumenten sollte idealerweise das 16:10 Format genutzt werden. Hier geht die Fläche etwas mehr in die Höhe, so dass man weniger scrollen muss.

Für Cineasten ist ein 21:9 Format ebenfalls interessant. Dieses ermöglicht eine balkenfreie Wiedergabe der neuesten Blockbuster. Auch Nutzer von – Videoschnitt- oder Bildbearbeitungs-Softwares profitieren von solchen Bildschirmen.

Display-Helligkeit
Die Display-Helligkeit wird für gewöhnlich in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) bemessen. Das Wunschmodell sollte die 200 Candela Marke möglichst nicht unterschreiten. Sonst ist die Bilddarstellung entsprechend zu dunkel.


Reaktionszeit
Die Reaktionszeit eines Monitors gibt an, wie schnell ein Pixel die Farbe wechseln kann. Je höher die Reaktionszeit, desto eher kann es passieren, dass das bewegte Bild ausfranst oder einen Schleier hinter sich her zieht.

Für Gamer sollte die Reaktionszeit möglichst unter fünf Millisekunden liegen. Dieser Wert wird inzwischen jedoch von den meisten LCD-Bildschirmen unterschritten.
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Ratgeber

Ratgeber LCD Bildschirme



Bereits im Jahr 1904 wurde das erste Werk über flüssige Kristalle von Otto Lehmann veröffentlicht. Eine Vielzahl von Forschern baute auf diesen ersten wissenschaftlichen Erfahrungen auf und 1936 wurde die erste praktische Anwendung dieser Technologie von der American Marconi Wireless Telegraph Company patentiert. Bei diesem Patent handelte es sich um ein Flüssigkristall-Lichtventil.

Die Forschungen wurden kontinuierlich fortgesetzt und in zahlreiche Anwendungsgebiete übertragen. Im Januar 1990 wurde von Mitarbeitern der Fraunhofergesellschaft ein Patent zum optimierten In-Plane Switching in Matrixanzeigen angemeldet. Ergänzt wurde dieses Patent im September 1992 im Rahmen einer Patentanmeldung in Japan mit dem das In-Plane Switching ergänzende Verfahren der Dünnfilmtransistoren in Matrixform. Im Laufe der Entwicklung kamen weitere Patente zur Anmeldung, die zum heute bereits als Selbstverständlichkeit angenommenen LCD Bildschirm führten.

So funktioniert der LCD-Bildschirm


LCD-Bildschirme arbeiten mit Flüssigkristallen. Diese Kristalle sind in der Lage, die Polarisationsausrichtung von Licht zu beeinflussen, sobald sie unter elektrische Spannung gesetzt werden. LCDs sind in Segmente mit Flüssigkristallen in Form eines gleichmäßigen Rasters aufgeteilt (Pixel). Diese Segmente sind in der Lage, voneinander unabhängig die Transparenz zu ändern, wodurch eine unterschiedliche Durchlässigkeit für polarisiertes Licht entsteht. Dieses polarisierte Licht wird über eine Hintergrundbeleuchtung und mit Filtern zur Polarisation erzeugt.

Die unterschiedlichen Systeme im Vergleich


LCD-Bildschirme funktionieren nach zwei Prinzipien. Dies sind die TN-Technik und die IPS-Technik. Abhängig von der bevorzugten Anwendung entscheidet man sich beim Kauf für eine dieser beiden Techniken.

Der Großteil der Flachbildschirme ist mit der günstigeren TN-Technik ausgerüstet. Eine Eigenart dieser Technik ist, dass sich die Farben und die Helligkeit der Darstellung ändern, wenn der Monitor aus einem schrägen Winkel betrachtet wird. Die Wiedergabe von LCDs ist bei dieser Technik weniger detailreich wie LCD-Bildschirmen mit IPS-Panel.

Bei der TN-Technik erfolgt eine schraubenförmige Leitung des polarisierten Lichtes. Da diese Drehung den Betrachtungswinkel verringert, kommt es abhängig vom Blickwinkel zu unterschiedlichen Wahrnehmungen. Diese Schraubendrehung entfällt bei IPS, wodurch ein größerer Blickwinkel entsteht.

IPS-Monitore stellen die Farben natürlicher und detailreicher dar. Die Farbintensität dieser LCD-Bildschirme ist ebenfalls höher als sie LCD-Bildschirme mit TN-Panel aufweisen. Der Bildaufbau von IPS-Monitoren ist deutlich geringer. Beim Stromverbrauch liegen IPS-Bildschirme um ungefähr 10 Watt höher als TN-Bildschirme.

LED-Monitor oder LCD?

Immer öfter werden Flachbildschirme als LED-Monitore angeboten. Diese Flachbild-Monitore nutzen anstelle der bei LCD Bildschirmen üblichen Leuchtstoffröhren Leuchtdioden als Hintergrundbeleuchtung.

Die OLED-Technik, die statt mit Flüssigkristallen mit organischen Leuchtdioden arbeitet, ist für große Monitore noch nicht erhältlich. Nur kleinere Geräten wie hochwertige und neue Kameramodelle bieten ein Display mit der OLED-Technologie an.

Der richtige Monitor für die richtige Anwendung


Wie bereits bei den alten CRT-Monitoren, gibt es auch im Bereich der Flüssigkristallbildschirme verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Anwendungen. Die optimale Vorgehensweise beim Kauf der LCD Bildschirme ist, bereits vorher zu entscheiden, welche Vor- und Nachteile ein Wide-Screen bietet und welche Anforderungen gestellt werden.

Werden Flachbildschirme bevorzugt zum Gamen verwendet, ist ein Monitor mit IPS-Panel nicht die richtige Wahl. Seine Reaktionszeit ist für einen flüssigen Spielverlauf zu gering. Grafiker und Personen, die vorwiegend Bildbearbeitung durchführen, sind mit dem IPS-Panel bestens beraten, da das statische Bild besonders detailgetreu und mit natürlichen Farben und hoher Farbtreue dargestellt wird. Bei der Betrachtung aus einem verschobenen Blickwinkel von oben oder seitlich werden die Farben beim IPS-Panel unverändert dargestellt; nicht aber beim TN-Panel.

Daraus ergibt sich, dass sich für die Bildbearbeitung vorwiegend LCD Bildschirme mit IPS-Panel eignen und Gamer den günstigeren Bildschirm mit TN-Panel bevorzugen. Die LCD-Panels sind ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung.

Ist ein helles und kontrastreiches Bild erwünscht, sind LCD Monitore empfehlenswert, deren Hintergrundbeleuchtung nicht aus Leuchtstoffröhren sondern aus LEDs besteht. Leuchtstoffröhren werden vor allem bei günstigeren Monitoren verwendet. Da nicht die gesamte Rückseite des Bildschirms abgedeckt wird, kommen für die Lichtverteilung Spezialfolien zum Einsatz. Daraus resultieren verfälschte Farben und unterschiedlich hell beleuchtete Flächen. Betrachten Sie verschiedene LCD Bildschirme von oben und von der Seite: Je schwächer die Veränderungen aus diesem Blickwinkel sind, umso höher ist die Qualität des Bildschirms im Bereich Helligkeitsverlust.

Eine Hochglanzoberfläche, die auch mit „glossy“ bezeichnet wird, ist attraktiv und stellt Farben kräftig dar. Allerdings neigt sie zu Spiegelungen, die beim Arbeiten stören. Entscheiden Sie sich für eine hochglänzende Oberfläche, rufen Sie sich in Erinnerung, wie der Lichteinfall am Arbeitsplatz gestaltet ist, um für die Augen anstrengende und störende Spiegelungen zu vermeiden.

Werden LCD Bildschirme zur Wiedergabe von Blu-ray-Discs verwendet, sollte der Monitor ein Format von 16:9 mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten aufweisen. Bei diesem Format kommt es weder zu Skalierungen noch zu Verzerrungen. Der Nachteil dieser Auflösung ist, dass beim normalen Arbeiten unter Windows Schrift und Symbole sehr klein dargestellt werden. Können Sie mit schwarzen Balken beim Film sehen leben, wählen Sie das Format 16:10. Aber auch hier muss eine hohe Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixel gewählt werden, um ein unverzerrtes und scharfes Bild zu erhalten.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichen CRT-Bildschirmen


LCD Bildschirme bieten gegenüber den herkömmlichen und alten CRT-Bildschirmen mehrere Vorteile. Neben der hervorragenden Darstellung sparen sie merklich Strom. LCD Bildschirme benötigen um 50 bis 70 Prozent weniger Strom als die großen und teilweise veralteten CRT-Bildschirme mit ihren großen Röhren. LCD Bildschirme ermöglichen bei einer achtstündigen Nutzung täglich eine Einsparung von jährlich 100 kWh Strom. Abhängig vom lokalen Strompreis ist dies eine jährliche Einsparung von ungefähr bis zu 30 Euro pro Jahr.

Die Größe der LCD-Monitore ist ebenfalls ein Argument. Ein CRT-Bildschirm mit 17 Zoll bietet eine genauso große Bildfläche wie LCD Bildschirme mit 16 Zoll.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten


Die passenden Anschlüsse für unterschiedliche Geräte weisen alle LCD Bildschirme auf. In den meisten Fällen handelt es sich um eine VGA-Buchse. Haben Sie die Wahlmöglichkeit, entscheiden Sie sich für ein Gerät mit digitalen Anschlüssen wie DVI oder HDMI.

Achten Sie darauf, welche Kabel im Lieferumfang enthalten sind. Viele Lieferanten sind bei der Mitgabe der benötigten Kabel sehr sparsam. Vor allem DVI- oder HDMI-Kabel werden eher zögerlich direkt mit dem Gerät mitgeliefert.

Ein nicht unwichtiges Komfortfeature ist die Verstellbarkeit der LCD Bildschirme. Ein für optimiertes ergonomisches Arbeiten passender Monitor sollte höhenverstellbar sein und eine individuelle Einstellung der Monitorneigung zulassen. Praktisch ist die Pivot-Funktion, die ein Hochstellen des Monitors in Längsformat ermöglicht.
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