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Ratgeber

Ratgeber Kinderwagen, Buggys & Jogger



Erste Modelle des Kinderwagens kamen bereits im Mittelalter auf. Diese waren natürlich nicht mit den modernen Ausführungen zu vergleichen. Sie nannten sich Stubenwagen, übernahmen das Prinzip der Schubkarre und besaßen oftmals auch nur ein, zwei oder drei Räder. Auf Grund ihres minimalistischen und funktionalen Aufbaus konnten diese Modelle weder einen sicheren, noch einen gesunden Transport garantieren. Einziger Anspruch war, dass Sie der Mutter und dem Kind den täglichen Spaziergang ermöglichten.

Am englischen Königshof wurden schließlich die Modelle entwickelt, die schon eine deutliche Ähnlichkeit zu den heutigen Kinderwagen aufwiesen. Diese bestanden damals aus einem Weidenkorb, einem Metallgestell und vier Rädern. Sie wurden in der Regel vom Kindermädchen geschoben. Vor allem die Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung der Automobile übte schließlich einen großen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Kinderwagens aus. Zu den Entwicklungen der damaligen Zeit gehörten deutlich kleinere Räder und Zierleisten.

Kinderwagen, Buggys & Jogger-Modelle


Wer sich ersten Mal mit dem Kauf eines Kinderwagens beschäftigt, fühlt sich schnell von der enormen Vielfalt der Modelle überfordert. Soll es ein multifunktionales System, ein klassischer Kinderwagen im Retro-Look, Markenkinderwagen oder ein einfaches Modell für jeden Lebensabschnitt werden? Diese Entscheidung möchten Sie natürlich nicht leichtfertig treffen. Worauf Sie beim Kinderwagen bestellen achten sollten, damit Sie Ihr Kind in Zukunft kindgerecht und sicher transportieren können, legen wir Ihnen im Folgenden genauer dar. Wichtig sind vor allem die folgenden Punkte:

- Eine mehrfach verstellbare Rückenlehne
- Eine ausreichende Federung des Gestells und der Reifen
- Eine zuverlässige Feststellbremseund ein fixierbarer Klappmechanismus
- Ein wetterfestes Verdeck und ein komfortabler Schieber
- Das Gesamtgewicht
- Die Komfortausstattung

Die wichtigsten Indikatoren für einen sicheren Kinderwagen sind die TÜV- und GS-Siegel. Sie geben zwar weniger Auskunft über die Komfortausstattung des Kinderwagens, aber stellen zumindest sicher, dass der Buggy den zwingend notwendigen Sicherheitskriterien entspricht.

Der nostalgische Retro-Kinderwagen

Der nostalgische Kinderwagen orientiert sich an den Modellen der 60er Jahre, ist heute aber weniger stark verbreitet. Grund dafür ist sicherlich, dass dieser Kinderwagen vor allem optisch punkten kann. In der Praxis erwies er sich auf Grund seiner Größe oftmals als unflexibel und schwer zu handhaben. Bei den älteren Modellen kommt hinzu, dass sie den heute gültigen Sicherheitsmerkmalen nicht mehr entsprechen können. Die häufig verwendeten Stahlgestelle sind zwar robust, besitzen aber noch keine ausreichende Federung. Einige Hersteller versuchen dies mit modernen Aufsätzen auszugleichen. Daraus ergibt sich eine neue Variante des Retro-Kinderwagens, die durch das nostalgische Gestell und den modernen Aufsatz ein eigenwilliges Aussehen erhält.

Der Sportwagen

Zielgruppe dieses Kinderwagens sind sportliche Eltern. Ihre Anforderungen entsprechen zugleich den typischen Eigenschaften des Wagens. Der Sportwagen wird im Allgemeinen Sprachgebrauch auch als Dreirad-Jogger oder als Trikes bezeichnet. Sein wichtigstes Merkmal ist die gefederte Luftbereifung. Sie dämpft Bodenunebenheiten effektiv ab und eignet sich daher für Ausflüge in unwegsames Gelände. Der Baby-Jogger gehört zur Reihe der Sportwagen, verfügt aber lediglich über ein Rad. Diese spezielle Konstruktion soll das Geradeauslaufen beim Joggen oder Walken unterstützen. Beim Kauf eines Jogger-Kinderwagens sollten Sie darauf achten, dass dieser über eine absenkbare Rückenlehne verfügt. Sie sollte sich im Idealfall bis in die Waagerechte absenken lassen, damit die Wirbelsäule des Kindes maximal vor Erschütterungen geschützt wird.
Da Sie mit dem Jogger oft bei erhöhten Geschwindigkeiten unterwegs sind, darf ein entsprechender Sicherheitsgurt nicht fehlen. Viele Hersteller greifen hier auf einen gepolsterten Fünf-Punkte-Sicherheitsgurt zurück. Unverzichtbar ist auch ein gut durchdachtes Bremssystem. In der Praxis haben sich hier vor allem die Scheibenbremsen als zuverlässig erwiesen. Sie lassen sich über eine Handbremse am Griff bedienen und ermöglichen ein schrittweises Abbremsen des Baby-Joggers.

Der Kauf eines Baby-Joggers sollte gut überlegt sein, denn auch wenn er unwegsames Gelände gut meistert, muss das nicht heißen, dass er sich in der Stadt ebenso gut durchsetzt. In engen Umgebungen können sich die zum Teil ausladenden Federungssysteme beispielsweise als sehr problematisch erweisen. Das einzelne Vorderrad bietet dem Baby-Jogger zudem nicht genügend Halt, so dass es an Bordsteinkanten schneller umkippt als die vierrädrigen Vergleichsmodelle. Etwas besser zu handhaben sind hier die Baby-Jogger mit drei Rädern. Sie eignen sich jedoch eher weniger für unebenes Gelände.

Der Buggy

Der Begriff Buggy wird oft als Synonym für den Sportkinderwagen eingesetzt. Beide Modelle eignen sich ungefähr ab dem sechsten Lebensmonat. Vorher sollten Eltern auf den klassischen Erstlingskinderwagen zurückgreifen. Der Buggy besitzt meist ein kleineres, weniger robustes Grundgestell als der Sportwagen. Er lässt sich daher in U-Bahnen und Supermärkten besser manövrieren. Auch die lenkbaren Vorderräder und das geringe Klappmaß machen den Kinder-Buggy zu einem Modell, das besser für den Einsatz in der Stadt geeignet ist.

Zur Ausstattung eines Kinder-Buggys gehören geräumige Gepäcknetze, mit deren Hilfe sich alltägliche Einkäufe schneller bewältigen lassen. Ihre Liegefläche lässt sich, wie beim Sportwagen, bis in Waagerechte verstellen. Es werden jedoch eine Reihe von speziellen Schlaf-Aufsätzen angeboten, da die herkömmlichen Liegeflächen nicht für langes Liegen geeignet sind. Dies schränkt die Nutzung für Kinder im Liegealter von neun Monaten stark ein. Im Normalfall verfügt der Kinder-Buggy außerdem über Kunststoffräder. Sie können auf asphaltiertem und geradem Untergrund am besten genutzt werden.

Komfortkinderwagen

Komfortkinderwagen sind umfangreiche Kombimodelle, die sich für fast alle Altersstufen einsetzen lassen. Bei der Ausstattung eines solchen Kinderwagens spielen Ihre Preisvorstellungen eine große Rolle, denn der Komfortkinderwagen kann mit allem ausgestattet werden, was das Herz begehrt. Dafür muss allerdings auch ein entsprechender Preis veranschlagt werden.

Mit Komfortmerkmalen werden in der Regel der Schieber, das Verdeck und die Rückenlehne versehen. Als Schieber wird das Grundgerüst des Kinderwagens bezeichnet. Dieses lässt sich bei Komfortmodellen drehen, so dass das Kind entweder mit oder entgegen der Fahrtrichtung sitzt. Praktisch ist natürlich auch, wenn sich der Schieber in der Höhe und in der Neigung verstellen lässt. Schließlich sollen auch die Eltern mit einer gesunden Körperhaltung durchs Leben gehen. Das Verdeck schützt das Kind vor Witterungseinflüssen und schneidet es mit dem passenden Sichtfenster trotzdem nicht komplett von der Umwelt ab. Durch das Sichtfenster können Sie Ihr Kind außerdem zu jedem Zeitpunkt im Auge behalten.

Die Rückenlehne des Komfortkinderwagens sollte mehrfach stufenlos verstellbar sein. Nur wenige Modelle bieten die Möglichkeit der komplett waagerechten oder senkrechten Position – beides Voraussetzungen für komfortables und gesundes Liegen oder Sitzen. Den höchsten Komfort bieten Baby-Kinderwagen, deren Aufsatz sich gleichzeitig als Autokindersitz verwenden lässt.

Sicherheit


In puncto Sicherheit müssen Sie viele Punkte beachten, die nur in Kombination einen sicheren Transport des Kindes erlauben. Überprüfen Sie zunächst einmal den Radabstand Ihres Wunschmodells. Er sollte groß genug sein, um eine ausreichende Kippsicherheit des Kinderwagens zu gewährleisten. Außerdem sollte der Baby-Kinderwagen über einen fixierbaren Klappmechanismus verfügen. So wird ein ungewolltes Zusammenklappen des Gefährts verhindert. Die integrierte Feststellbremse sollte gut erreichbar sein und mindestens auf zwei Räder einwirken.

Kinderwagen, die nicht über eine Babywanne verfügen, sollten zudem einen entsprechenden Sicherheitsgurt besitzen. Dieser verhindert, dass das Kind aus dem Wagen herausfällt. Ideal wäre ein zusätzlicher Frontbügel, der das Kind im Falle eines offenen Sicherheitsgurtes vor dem Herausfallen schützt. Im Allgemeinen sollten Sie natürlich auch darauf achten, dass der Wagen und das Zubehör keine scharfen Kanten oder verschluckbaren Einzelteile besitzen.

Generell gilt: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Sicherheitskriterien und stimmen Sie diese gegebenenfalls auf Ihre Bedürfnisse ab. Beachten Sie, dass die Sicherheit immer Vorrang vor dem Aussehen haben sollte.


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