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Maxi-Cosi Pebble Total black
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Cybex Pallas-Fix Pure black
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Maxi-Cosi Pebble Pink Precious
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Maxi-Cosi Pebble Black Raven
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Maxi-Cosi Priori SPS+ Stone
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Cybex Pallas Gray Rabbit
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Cybex Pallas M-Fix Black Beauty
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Maxi-Cosi Tobi Black Crystal
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Recaro Young Profi plus Graphite
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Britax Römer DUO plus Stone grey
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Cybex Pallas Pure black
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Cybex Solution X-Fix Purple Rain
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Maxi-Cosi CabrioFix Origami rose
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Maxi-Cosi Pebble Raspberry red
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Britax Römer KIDFIX SL Stone grey
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Maxi-Cosi Priori SPS+ Björn
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FK automotive Gruppe I-III schwarz
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Maxi-Cosi CabrioFix Berry pink
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Cybex Pallas M-Fix Autumn Gold
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Maxi-Cosi Pearl Earth brown
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Cybex Solution Q2-Fix Black Beauty
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Ratgeber

Autokindersitze Ratgeber



Seit 1993 unterliegen Autofahrer der gesetzlichen Pflicht, Kinder unter einer Körpergröße von 150 cm mit Hilfe eines „amtlich genehmigten und für das Kind geeigneten Rückhaltesystems“ im Auto zu sichern. Wer dagegen verstößt, muss ein Bußgeld zahlen, das sich auch nach der Anzahl der nicht gesicherten Kinder richtet. Ab zwei Kindern gibt es sogar zusätzlich einen Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister. Das alles hat absolut seine Berechtigung, denn seit der Einführung des Gesetzes ist die Zahl der bei einem Autounfall getöteten Kinder stark zurückgegangen. Achten Sie außerdem darauf, dass der Sitz den aktuell gültigen Prüfnormen ECE 44-03 oder 44-04 entspricht. Diese erkennen Sie normalerweise anhand eines Aufklebers oder Aufnähers.
Nehmen Sie also Babys oder Kinder mit auf die Reise, müssen Sie sich einen dem Alter und der Körpergröße angemessenen Autokindersitze kaufen. Welche unterschiedlichen Systeme und Gruppen im Handel erhältlich sind, erfahren Sie im Folgenden.

Gruppe-0+


Von Geburt an bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm

Neugeborene und Babys werden in einer rückwärtsgerichteten Babyschale im Auto gesichert. Mittlerweile werden fast ausschließlich Babyschalen der Grupp 0+ angeboten, d.h. sie sind für ein Gewicht bis 13 kg ausgelegt. Es sind nur noch einige wenige Kindersitze der Gruppe 0, die bis zu 10 kg Körpergewicht zugelassen sind, im Umlauf. Solange Ihr Kind neben dem Gewicht auch die Körpergröße nicht überschreitet, bieten Babyschalen eine sichere Unterbringung im Auto. Sie müssen erst dann auf den nächstgrößeren Sitz wechseln, wenn die Kopfoberkante des Kindes nicht mehr fest in der Schale liegt.
In der Regel montieren Sie die Babyschale auf der Rückbank. Auf dem Beifahrersitz dürfen Sie Ihr Kind nur dann mit der Babyschale transportieren, wenn sich der Beifahrerairbag des Fahrzeugs abschalten lässt. Im Falle eines Unfalls birgt ein aktivierter Airbag ein großes Verletzungsrisiko für das Kind. Lässt sich der Airbag also nicht abschalten, muss Ihr Kind unbedingt hinten sitzen.


Innerhalb der Gruppe 0+ können Sie inzwischen aus einer Vielfalt an Modellen auswählen. Auch, was die Befestigungsart angeht, stehen mehrere Typen zur Verfügung. Für welches Sie sich entscheiden, hängt u.a. auch vom Platz in Ihrem Auto ab. Daher macht es Sinn, dass Sie beim Kauf sowohl Ihr Kind als auch Ihr Fahrzeug mitnehmen. Bei Zweifeln können Sie dann vor Ort ausprobieren, ob der Sitz passt. Ebenfalls hilfreich ist es, ein Maßband mitzunehmen. Denn die Abmessungen der Babyschalen können sogar innerhalb einer Gewichtsklasse stark variieren. Ihr Anliegen sollte es aber sein, dass Ihr Kind möglichst lange darin sicher sitzen kann.
Die meisten Babyschalen lassen sich mit dem Fahrzeugdreipunktgurt montieren. Es werden aber mittlerweile auch immer mehr Modelle angeboten, die sich mittels Isofix befestigen lassen. Damit Sie einen Sitz auf diese Weise sichern können, muss in Ihrem Fahrzeug eine Isofix-Vorrichtung vorhanden sein. Diese ist dann auch nur auf der Rückbank zu finden. Es handelt sich hierbei um zwei Metallösen, die fest mit dem Fahrzeug verbunden sind und in die das Befestigungssystem des Kindersitzes einrastet. Für die Gruppe der Babyschalen ist hierfür zusätzlich eine Isofix-Basis notwendig, die dann im Auto verbleibt. Die meisten Kinderautositze der Gruppe 0+ mit Isofix können auch mit dem Dreipunktgurt befestigt werden. Somit bereitet der Wechsel in ein Fahrzeug ohne dieses System keine Probleme.
Das Kind selbst wird in der Babyschale mittels eines Drei- oder Fünfpunktgurtes gesichert.

Gruppe I Autokindersitz


Von 9 bis 18 Kilogramm

Ist Ihr Kind der Babyschale entwachsen, braucht es einen Kinderautositz der nächsten Gewichtsklasse. Die Sitze der Gruppe I sind nun nicht mehr – bis auf einige wenige Ausnahmen – entgegen der Fahrtrichtung gerichtet. Sicherer, aber auch aufwendiger in der Installation, sind allerdings die rückwärtsgerichteten Systeme.
Ihr Kind kann je nach Modell entweder mit einem Hosenträgergurt im Autokindersitz gesichert werden oder mit einem Fangkörpersystem darin gehalten werden. Letzteres geschieht durch ein Tischchen, das das Kind vor dem Bauch schützt. Hosenträgersysteme sorgen hier aber für eine bessere Durchlüftung und verhindern ein zu starkes Schwitzen Ihres Kindes. Ziehen Sie beim Anschnallen den Gurt straff, sodass er eng am Körper liegt. Bei Hosenträgergurten lässt sich das normalerweise mit wenigen Handgriffen bewerkstelligen. Achten Sie beim Kauf daher auch auf eine leichte Handhabung des Autositzes.


Auch in dieser Autokindersitzgruppe stehen Ihnen verschiedene Montagesysteme zur Verfügung. Neben vorwärts- und rückwärtsgerichteten Modellen können Sie außerdem zwischen der Befestigung mit Isofix oder mit Gurt wählen. Gruppe I Autokindersitze mit Isofix sind in der Regel mit Greifarmen ausgestattet, die ein leichtes Einrasten in die Haltebügel der Isofix-Vorrichtung Ihres Autos ermöglichen. Eine zusätzliche Sicherung mit dem Autogurt ist dann nicht nötig.






Gruppe II und Gruppe III


Von 15 bis 25 Kilogramm und von 22 bis 36 Kilogramm

Ab einem Alter von etwa vier Jahren wird Ihr Kind voraussichtlich erneut den Autokindersitz wechseln müssen. Bei den Autositzen der Gruppen II und III handelt es sich eigentlich nur noch um Sitzerhöhungen, die zusätzlich mit Kopfteil und Seitenaufprallschutz ausgestattet sind und durch ein in der Neigung verstellbares Rückenteil zusammengehalten werden. Viele Modelle sind außerdem mit Armlehnen ausgestattet. Der Kopfteil eines Autokindersitzes dieser Gewichtsklasse lässt sich komfortabel nach oben oder unten schieben und passt sich somit optimal an die Körpergröße Ihres Kindes an.





Kind und Sitz werden mittels des Autogurtes gesichert. Der Gurt wird dabei durch eine Schulterspange am Sitz geführt. Dadurch wird verhindert, dass er zu nah am Hals verläuft. Achten Sie aber darauf, dass der Gurt flexibel bleibt, das heißt, er muss sich bei einem Vorbeugen des Kindes auch wieder von selbst zurückziehen und darf nicht klemmen. Um das Becken wird der Gurt unterhalb der Armlehnen geführt. Ein Verrutschen ist auch hier nicht möglich. Selbstverständlich stehen Ihnen in dieser Autokindersitz Gruppe ebenfalls Isofix-Modelle zur Auswahl.


Neben den komfortablen und sehr auf Sicherheit bedachten Autokindersitzen werden für diese Altersgruppe auch einfache Sitzerhöhungen angeboten. Diese eignen sich aber aufgrund des fehlenden Seitenaufprallschutzes und einer sicheren Kopfstütze höchstens für einen innerörtlichen Transport. Der Gurt verläuft lediglich im Beckenbereich durch eine Führung. Viele nutzen die Sitzerhöhung, um befreundete Kinder zu befördern.






Allgemein müssen sich sowohl Ihr Kind als auch Sie mit dem Autokindersitz wohlfühlen. Nehmen Sie daher das Angebot vieler Fachgeschäfte wahr und probieren Sie einen Mustersitz in Ihrem Auto aus.
Ganz gleich, ob Sie sich für ein oben aufgeführtes Modell oder ein ebenfalls im Handel erhältliches gruppenübergreifendes Modell entscheiden: Ein korrektes Befestigen des Sitzes sowie eine vorschriftsgemäße Sicherung Ihres Kindes ist in jedem Fall unerlässlich. Lesen Sie dazu aufmerksam die jeweilige Bedienungsanleitung durch.
Nur richtig gesicherte Autokindersitze können bei einem Aufprall Leben retten!

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      Wichtige Merkmale

      Produkttyp

      Ein Kindersitz kann in gefährlichen Situationen zum Lebensretter werden. Allerdings unterschätzen Eltern oftmals die Relevanz der Sitze und gefährden damit das Leben ihrer Kinder. Um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten, sollten sich Eltern vor dem Kauf unbedingt über die gängigen Sicherheitsvorschriften informieren.


      Das Gewicht und Alter des Kindes spielt bei der richtigen Wahl des Sitzes eine entscheidende Rolle. Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass der Sitz von amtlichen Prüfstellen getestet und gegebenenfalls mit einem Prüfsiegel ausgezeichnet.

      Seit 1993 besteht in Deutschland sind Fahrzeugführer dazu verpflichtet Kleinkinder und Kinder bis zum 12. Lebensjahr ordnungsgemäß im Straßenverkehr mitzuführen. 3 Abstufungen differenzieren unterschiedliche Sitztypen je nach Gewicht und Alter des Kindes.

      0 und 0+ fasst die erste Altersgruppe zusammen. Säuglinge und Kleinkinder bis 13 kg müssen in so genannten Babyschalen, welche entgegen der Fahrtrichtung fixiert werden, gesetzt. Die rückwärts gerichtete Schale schützt die empfindlichen Körperstellen des Kindes. Der Kopf- Hals- und Rückenbereich wird durch die Schale rundum gesichert. Der Sicherheitsfaktor ist bei diesen Modellen sehr hoch, darum sollte man nicht zu früh zu anderen Sitztypen wechseln.

      Für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 kg (bis ca. 4 Jahre) gibt es zwei unterschiedliche Systeme zur Befestigung des Kindes. Gewichtsklasse I offeriert einerseits das Hosen- oder Fangkörpersystem, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Mit einem Hosenträgersystem ist das Kind bei einem Frontunfall besser geschützt gegenüber anderen Systemen. Ein Nachteil ist allerdings, dass das Kind sehr schnell schwitzt. Der Hosenträgergurt sollte stets straff anliegen, sodass bei einem Unfall das Kind nicht zusätzlich durch den Gurt verletzt wird. Der Fangkörper dämpft im Falle eines Aufpralls die Geschwindigkeit ab und schützt die sensiblen Körperpartien.

      Die Gewichtsklassen II und III umfassen 15-25 kg (ca 1 ½ bis 7 Jahre) beziehungsweise 22-36 kg (6-12 Jahre). Bei Kindern dieser Gewichtsklasse ist der Kopf- Hals- und Rückenbereich bereits vollständig ausgeprägt, sodass hier der Bedarf einer Sitzerhöhung besteht. Viele Sitze sind zusätzlich mit Rücken- bzw. Schlafstützen ausgestattet, welche die Fahrt für das Kind noch bequemer machen.

      Kombi-Kindersitze sind zwar sehr praktisch, da der Sitz je nach Gewicht und Größe umfunktioniert werden kann, jedoch sollte man beachten, dass während des Wachstums des Kindes die Körperproportionen und die Bedürfnisse in diesem relativ langen Altersabschnitt von Kind zu Kind variieren kann.

      Sicherheit

      Es gibt mehrere Typen von Sicherheitstypen, welche mit unterschiedlich vielen Punkten an die Karosserie befestigt ist. Der Dreipunktgurt verankert das Gurtband an drei Punkten. Mit einer IsoFix-Funktion kann der Sitz je nach Hersteller und Fahrzeugtyp in die Karosserie fixiert werden.

      Ausstattung

      Der Kindersitz ist mit mehreren Features ausgestattet. Ein Seitenaufprallschutz ist vor allem bei einem Seitenaufprall ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Manche Sitze verfügen außerdem über die Funktion Liegeposition, die es ermöglicht den Sitz nach hinten zu neigen und dadurch die optimale Schlafposition für das Kind zu schaffen. Eine Kopfstücke erhöht den Komfortfaktor für das Kind auch während längeren Autofahrten. An sonnigen Tagen kann ein Sonnenverdeck das Kind vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen, da die Haut besonders in jungen Jahren sehr gefährdet ist.

      Einbau

      Der Kindersitz kann sowohl gegen als auch in Fahrtrichtung eingebaut werden. Experten empfehlen das Kind bis zum 4. Lebensjahr entgegen der Fahrtrichtung zu setzen. Sobald das Kind Gewichtsklasse II erreicht, darf die Sitzposition gewechselt werden. Wird der Sitz über einen Isofix im Auto fixiert, kann dies auf unterschiedliche Arten erfolgen. Der Vorteil dieser Technik ist die einfache Bedienung beziehungsweise unkomplizierte Anbringung des Sitzes.