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Ratgeber Instrumentenzubehör


Ratgeber Instrumentenzubehör


Instrumente bringen Freude und Abwechslung in unser Leben, jeder der ein Instrument besitzt, weiß allerdings auch, dass es nur mit dem richtigen Instrumenten-Zubehör vollkommen ist. Die Auswahl an Zubehör ist enorm groß und beschränkt sich keineswegs ausschließlich auf Noten, Notenständer oder Mundstücke. Nein, je nachdem welches Instrument man zu Hause hat, das passende Zubehör findet man hier, genauso wie die passenden Pflegemittel womit die Instrumente nicht nur sauber bleiben, sondern auch ihre Lebensdauer um einige Jahre verlängert wird.

Noten

Aller Anfang ist schwer und um ein Instrument richtig spielen zu können, benötigt man Noten. Diese sind der Wegweiser, um die passenden Töne zu treffen und der Grundstein eines jeden Musikstückes. Egal ob es sich um Kinderlieder, Gemeinschaftslieder oder Weihnachtslieder handelt, von allen sind Noten die Basis.

Bei Noten handelt es sich um grafische Zeichen, an denen man die Länge und Höhe jedes Tones lesen kann – quasi eine schriftliche Form der Musikstücke. Hier findet man allerhand Notenhefte, wo von Volksliedern bis hin zu richtigen Klassik-Stücken alles angeboten wird. Denn mit dem richtigen Notenheft kann man nahezu jedes Musikstück nachspielen. Auch viele Bands bieten ihre Stücke zum Nachspielen an und man kann sich wie ein richtiger Rockstar fühlen.

Mundstücke

Blasinstrumente sind seit jeher sehr beliebt, egal ob sie in einem Spielmannszug, einer Oper oder im heimischen Gebrauch zum Einsatz kommen - besonders wichtig ist allen Spielern das Mundstück. Ein solches Mundstück wird vorne am Instrument befestigt und verbindet so das Instrument mit dem Spieler. Zudem gibt es die rein gepustete Luft direkt weiter, um den gewünschten Ton zu erzeugen.

Da es Blasinstrumente in verschiedenen Formen gibt - hier unterscheidet man zwischen Blechblas- und Holzblasinstrumenten - gibt es auch verschiedene Mundstücke für das jeweilige Instrument. Da das Mundstück ein essentielles Bestandteil des jeweiligen Instrumentes darstellt, sollte man vor dem Kauf sicher sein, das richtige Stück für das richtige Instrument zu haben - denn nur so gelingt der perfekte Ton. Zudem sollte man bei der Auswahl zusätzlich darauf achten, dass das Material hochwertig ist, dass die Bohrung passt und dass die individuelle Kiefer- und Mundform berücksichtigt wird - damit auch nach langem Spielen kein unangenehmes Gefühl aufkommt.

Notenpulte

Damit man alles im Überblick hat, sollte das passende Notenpult nicht fehlen. Hier lassen sich Notenhefte in der passenden Höhe auflegen und man hat stets einen Blick darauf, was als nächstes gespielt werden soll. Gerade für alle Musiker, die ihr Instrument im Stehen spielen ist ein Notenpult unersetzlich, denn sie haben keine andere Möglichkeit das Notenheft woanders abzulegen. Bei Pianisten ist meist ein Notenpult am Klavier integriert aber bei einem E-Piano sollte man keineswegs auf ein Notenpult verzichten.

Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen, je nach Bedarf ist eine Beleuchtung angebracht und der Spieler kann sogar im gedämpften Licht alle Noten bequem ablesen und sich voll und ganz aufs Spielen konzentrieren. Allerdings ist ein Notenpult nicht ausschließlich für Musiker geeignet. Ebenso gut bietet es sich für jeden an, der einen Vortrag oder eine Rede hält, denn er kann seine Redeunterlagen darauf ablegen und hat die Hände frei um zu gestikulieren.

Tonabnehmer

Damit man die Töne auch hört, die man spielt, kommen Tonabnehmer zum Einsatz. Diese kleinen Helfer sind Wandler welche mechanische Schwingungen in elektronische Spannung umwandeln und somit wird der Ton, bzw. das Signal an den Verstärker weitergegeben und wir können das fertige Ergebnis mit unseren Ohren genießen.

Die wohl bekanntesten Tonabnehmer sind die Gitarren-Tonabnehmer, die bei E-Gitarren zum Einsatz kommen und das Signal der Saiten an den Verstärker weitergeben, wodurch der unvergleichliche Ton erzeugt wird. Auch bei Tonabnehmern gibt es eine große Auswahl, egal für welches Instrument - man findet bestimmt das Richtige. Besonders bekannt sind Tonabnehmer mit elliptischen Nadeln, Tonabnehmer für Musikinstrumente, elektrische Tonabnehmer sowie Western- und Gitarren-Tonabnehmer. Nur mit dem richtigen Tonabnehmer kommt auch der richtige Ton zustande.

Stimmgeräte

Damit man die Musik eines Instrumentes genießen kann, sollte es passend gestimmt sein. Da unser Ohr nicht zu hundert Prozent genau ist, gibt es Stimmgeräte, die uns diese Arbeit abnehmen und jedes Instrument in die richtige Stimmlage bringen.

Ein Mikrofon ist Hauptbestandteil eines Stimmgerätes, dieses erkennt die abgespielten Töne und kann sie richtig einordnen. Ob der Ton nun zu hoch oder zu niedrig ist, wird dem Benutzer durch eine Skala angezeigt, diese leuchtet in der Regel rot für den falschen Ton und grün für den Richtigen. Ganz moderne Geräte haben sogar ein Display, welches ganz genau anzeigt in wie weit man sein Instrument noch stimmen muss, um den perfekten Ton zu treffen. Beim Kauf eines solchen Gerätes sollte man unbedingt darauf achten, dass man das passende Stimmgerät auswählt und dies den persönlichen Anforderungen entspricht.

Metronome

Sind die Instrumente erst einmal gestimmt, muss man nur noch im richtigen Takt bleiben, um ein erfolgreicher Musiker zu werden – oder zu bleiben. Metronome sorgen dafür, dass der Spieler den Takt nicht verliert. Metronome, auch Taktell genannt, gibt es in elektronischer oder in mechanischer Form. Ein Pianist bevorzugt meist das klassische Modell, welches er perfekt auf dem Flügel abstellen und dann sofort mit dem Spielen beginnen kann. Bei jüngeren Musikern ist meist das elektronische Modell beliebt, Vor- und Nachteile sind zumeist nicht erkennbar, oft entscheidet hier die Optik, aber auch dies ist Geschmackssache.

Kabel

Damit beim Verstärker und Lautsprecher auch der gewünschte Ton ankommt, sind Kabel notwendig. Hier gibt es viele verschiedene Variationen. Wichtig ist es, dass man darauf achtet gut isolierte Kabel zu benutzen, denn wenn die Isolation nicht gut ist, kann es zu Störungen kommen und der Ton wird negativ beeinträchtigt bzw. verzerrt. Wenn einmal etwas beschädigt wird, muss man das Instrument keineswegs wegwerfen, denn es gibt eine riesige Auswahl an Ersatzteilen für Instrumente.

Ebenso gibt es eine große Vielfalt an Saiten, hierbei ist darauf zu achten, dass man je nach Spielweise nicht zu dünne oder zu dicke Saiten verwendet. Wenn man erst einmal voll ausgestattet ist, sollte man dafür sorgen, dass die Instrumente auch ordnungsgemäß gepflegt werden. Eine große Auswahl an Instrumentenpflege sorgt dafür, dass diese immer schön gepflegt sind, perfekt aussehen und lange erhalten bleiben.


Notenpulte


Für einen Musiker gehört ein Notenpult zur unabdingbaren Grundausstattung. Aber für welchen man sich in der großen Auswahl entscheiden soll, ist eine nicht ganz so leicht zu beantwortende Frage. Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, sich für das richtige Produkt zu entscheiden.

Nutzen eines Pultes

Ein Notenpult ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände eines Musikers. Selbst für einen Pianisten, der oft eine Notenstütze an seinem Instrument findet, kann auf ein Notenpult angewiesen sein. Sei es zum leichteren Ordnen der Noten während des Auftritts oder einer Gegebenheit, bei der man ein E-Piano ohne Pult am Auftritt vorfindet. Musiker die Ihr Instrument am besten im Stehen üben, wie Blechbläser, ermöglicht ein Notenpult optimales Üben in korrekter Haltung, egal wie groß Sie sind. Denn Orchesternotenständer sind alle vollständig höhenverstellbar und lassen sich so Ihrer Körpergröße anpassen. Üben ganz ohne Notenpult ist sehr müßig, denn auf einem Tisch können sie Ihre Noten schlecht lesen und nicht jedes Werk ist leicht auswendig zu lernen.

Auch wenn Sie kein Musiker sind, kann Ihnen ein Notenpult von Nutzen sein. Wenn Sie öfter eine Rede oder einen Vortrag halten müssen und nicht immer eine Kanzel zur Verfügung steht, nutzen Sie einfach ein Notenpult, um Ihre Unterlagen ablegen zu können. Sie haben dann die Hände frei, um mit diesen Ihren Vortrag zu gestalten, können aber immer noch Ihren Text gut ablesen.

Wie baut man ein Notenpult auf?

Wenn Sie einen Notenständer aufbauen wollen, müssen sie zunächst die Flügelschraube an der noch zusammengefalteten Notenablage lösen und diese zurückklappen. Dann können Sie die Füße des Notenpultes ausklappen und mit Hilfe des Teleskopstabes das Pult auf Ihre Körpergröße anpassen. Um die Notenablage nun auseinander zu falten, müssen Sie die zwei längeren Spangen daran nach oben biegen. Nun können Sie die die zwei Teile der Notenablage einfach zu den Seiten auffalten.

Zusammengefaltet wird das Notenpult, indem Sie die zwei Querstreben am Pult nach innen drücken, um dann die zwei langen Spangen die wieder nach oben stehen herunter zu klappen. Danach können Sie leicht Füße und Teleskopstange zusammenschieben und nachdem Sie die Notenablage wieder zurück geklappt haben, ist der Notenständer wieder abgebaut.

Praktisch und leicht zu transportieren

Egal ob sie als Musiker viel unterwegs sind oder möglicherweise einen Probenraum ausstatten wollen, Sie werden in jedem Fall auf ein oder möglicherweise mehrere Notenpulte angewiesen sein.

Notenständer lassen sich generell zusammenfalten, um in Taschen oder Stage-Boxen leicht Platz zu finden. Verschiedene Notenpulte weisen unterschiedliche Eigenschaften auf, so sind beispielsweise einige leichter, andere dafür stabiler aber auch schwerer.

Verschiedene Eigenschaften einzelner Notenpulte

Wenn sie viel unterwegs sind und immer ein Notenpult mit sich führen müssen, bietet sich ein besonders leichter Notenständer an. Zumeist sind diese vernickelt und einfach und schnell auf zu bauen. Die nächste Möglichkeit ist schon etwas robuster. Diese Modelle sind in allerlei Farben erhältlich und mit einem Gewicht von etwa 2 kg relativ leicht. Zwei Eigenschaften die diese Orchesternotenpulte auch für Kinder besonders geeignet macht. Die Auflagefläche für Noten beträgt bei diesen beiden Modellen etwa 435x215mm lässt sich durch zwei verstellbare Klapp-Bügel leicht verstellen.

Ein Probenraum in dem ein oder mehrere Orchester proben wollen, ist mit schwereren, etwa 5 kg wiegenden, aber durchaus stabileren Notenpulten gut ausgestattet. Durch ihre robuste Bauart sind diese aber auch hervorragend geeignet um einen Auftritt im Freien zu meistern, selbst wenn ein starker Wind bläst. Mit ihrer Auflagefläche von ca. 480 x 330 mm sind solche Notenpulte besonders für Orchester oder Musikvereine geeignet, deren Notenblätter oft mehr als zwei Seiten in Anspruch nehmen. Diese Notenständer sind jedoch schlechter zu transportieren da sich die Notenauflage bei diesen Modellen nicht zusammenfalten lässt. Dennoch verstrahlen sie in ihrem schlichten Schwarz eine edle Atmosphäre und machen sich deswegen auch in einem Konzertsaal hervorragend.

Unterschiedliches Zubehör

Zu Ihrem Notenständer gibt es zahlreiches Zubehör. Von Magneten, die Ihre Noten vor dem Wegfliegen bewahren oder Lampen die Ihnen bei schlechten Lichtverhältnissen das Proben erleichtern bis hin zu Aschenbechern und Getränkehaltern ist alles möglich. Die leicht an dem Gestänge des Notenpultes zu montierenden Zusatzgegenstände können separat erworben werden und können Ihnen den Probenalltag und Ihre Auftritte erleichtern. Nur ein weiteres Beispiel ist die Notenablage von K&M die Ihnen hilft die Ordnung zu wahren und leichter Ihre Noten auszutauschen.

Achten Sie dennoch darauf, dass Ihr Notenpult dem zusätzlichen Gewicht gewachsen ist, denn ein Modell der zweiten, oben genannten Kategorie sollten sie schon nutzen wenn sie solches Zubehör anbringen möchten. Auch lohnt sich die Anschaffung einer passenden Tasche für Ihr Pult. Eine solche bietet optimalen Schutz, falls sie das Pult nicht in Ihrem Instrumentenkoffer verstauen können und von Probe zu Probe viel unterwegs sind.

Pflege

Ein Notenpult ist an sich sehr pflegeleicht. Lediglich die Flügelschrauben müssen hin und wieder mit einem Tropfen Öl in Schuss gehalten werden. Achten Sie einfach darauf, Verschmutzungen zu vermeiden und Ihr Notenständer wird sie viele Jahre begleiten können.

Worauf muss beim Kauf eines Pultes geachtet werden?

Je nachdem welches Instrument sie spielen, bietet sich ein anderes Pult an. Für einen Anfänger oder einen Musiker, der das Pult wenig benötigt, beispielsweise ein Pianist oder Schlagzeuger, bietet sich die leichteste, vernickelte Variante an. Ein Musiker der aufgrund seines Instrumentes auf ein Notenpult angewiesen ist, wie beispielsweise Blasmusiker oder Violinisten, wäre ein etwas robusteres Exemplar zu empfehlen. Schnell aufgebaut ist es aufgrund seiner genauso kompakten aber robusteren Art besser geeignet den Alltag einer Orchesterprobe zu meistern. Kindern gefallen die oftmals bunten Orchesternotenpulte auch besser, so dass Üben und Arbeiten mit dem Instrument mit größerer Motivation angegangen werden können, da den oft trocken Etüden und Übungen etwas mehr Spiel-Anreiz verliehen wird.

Ein Notenständer, der Ihnen jedoch dazu dient zuhause beim Üben die Noten zu halten, sollte über eine möglichst große Auflagefläche verfügen. Sie können dann leicht Ihre unterschiedlichen Stücke auf dem Pult in Ordnung bringen und müssen das üben nicht länger unterbrechen, um neue Ordnung zu schaffen. Ein solcher Notenständer muss so gut wie nie abgebaut werden. In einem Probenraum macht er sich gut und der Nachteil der nicht zusammenfaltbaren Ablage erübrigt sich durch diesen Umstand.


Tonabnehmer


Ohne Tonabnehmer würden wir viele Instrumente gar nicht oder nur leise hören können. Tonabnehmer sind Wandler, die mechanische Schwingungen in elektrische Spannung wandeln. Das Signal wird dann tontechnisch verarbeitet und kann über einen Verstärker wiedergegeben werden. Tonabnehmer werden bei verschiedenen Instrumenten Spielern eingesetzt.

Die Musik von der Schallplatte hörbar machen

Wenn Sie eine Schallplatte auf Ihren Spieler legen und der Tonarm anschließend über die Platte wandelt, hören Sie Musik. Doch wie funktioniert das? Die Lösung liegt in der Nadel des Tonarmes.

Diese Nadel kann aus Metall, Saphir oder auch geschliffenem Diamant bestehen. Die Schwingungen der Nadel werden durch den Tonabnehmer in elektrische Ströme gewandelt. Wenn diese Ströme dann entzerrt und verstärkt werden, entsteht das Tonsignal, das wiedergegeben werden kann. Der Tonabnehmer besteht bei Schallplattenspielern aus einem Gehäuse, dem Nadelträger, dem Wandler und der Nadel selbst.

Tonabnehmer mit sphärischen Nadeln

Der Sound hängt bei Plattenspielern also auch von der Qualität der Nadel ab. Im Allgemeinen wird zwischen sphärischen und elliptischen Nadeln unterschieden. Beide Modelle haben verschiedene Vor- und Nachteile. Sphärische Nadeln tasten die Rille nur in einer geringen Form ab, da sie auf dessen Rand liegen. Sie sind in einer Kegelform geschliffen, die bewirkt, dass nur ein geringer Druck auf der Schallplatte lastet. Daher nutzen sphärische Nadeln die Platten nicht so schnell ab, denn ihr Oberflächenkontakt ist recht groß. Dies kann allerdings zu einer schlechteren Klangqualität führen.

Der geringe Oberflächenkontakt hat aber auch seine Vorteile, besonders, wenn Sie den Tonabnehmer zum Scratchen oder Back-Cueing verwenden möchten. Denn auch beim Rückwärtslaufen der Platte wird diese nicht so stark beansprucht. Da diese Nadeln einfacher herzustellen sind als elliptische Modelle, sind die Tonabnehmer kostengünstig.

Tonabnehmer mit elliptischen Nadeln

Der Nadelsitz ist bei elliptischen Nadeln tiefer, denn sie liegen tiefer in der Rille der Schallplatte. Die Nadeln haben eine elliptische Form, der an die Geometrie des Schneidestichels angepasst ist, mit dem Schallplatten produziert werden. Elliptische Nadeln werden weich in den Tonabnehmer gehängt, das heißt die Höhenabtastung der Rillen ist besonders gut. Jedoch bewirkt es auch, dass die Platten mehr beansprucht werden. Die hochwertigen Nadeln werden besonders im professionellen Bereich eingesetzt, weshalb ihr Preis auch recht hoch ist.

Tonabnehmer für Musikinstrumente

Wenn es keine Tonabnehmer für Musikinstrumente wie E-Bässe geben würde, würden sie kaum auf Bühnen eingesetzt werden. Die Schwingungen von Saiten oder Zungen, die Bauteile vieler Musikinstrumente sind, werden durch die Tonabnehmer in elektrische Wechselspannungen gewandelt. Diese Spannungen werden dann einem Mischpult oder Verstärker zugeführt und letztendlich für uns hörbar gemacht.

Elektrische Tonabnehmer

Gitarren-Tonabnehmer gehören wohl zu den bekanntesten Varianten. Die Saitenschwingungen von E-Gitarren oder E-Bässen werden mit Hilfe eines elektromagnetischen Tonabnehmers in Wechselspannung umgewandelt. Damit dies gelingt, wird im einfachsten Fall ein Dauermagnet benötigt. Dieser Dauermagnet ist um eine Spule gewickelt und durch die Bewegungen der Saiten wird seine Feldstärke im Magnetfeld verändert. Durch elektromagnetische Induktion entsteht also eine Wechselspannung. Dabei gilt: Je dicker die Saiten Ihrer Gitarre sind, umso höher ist die Spannung, die durch sie induziert wird. Doch die Wechselspannung erzeugt noch lange keinen Ton. Dies gelingt nur, indem die Spannung einem Verstärker zugeführt wird. So werden die Töne für uns hörbar.

Single Coil

Für elektrische Gitarren und E-Bässen gibt es zwei verschiedene Tonabnehmer, die sich in ihrer Bauweise und ihrer Klangcharakteristika unterscheiden. Single-Coil-Pickups sind Ein-Spulen-Tonabnehmer. Ein Permanentmagnet und ein dünner Draht bilden eine Spule.

Wenn die Saiten schwingen, beeinflussen sie das Magnetfeld. Durch die elektromagnetische Induktion werden die Schwingungen in elektrische Spannung gewandelt. Diese wird zu einem Verstärker geleitet. Single-Coils sind anfällig für Brumm-Geräusche. Wenn Sie diese verhindern möchten, können Sie die Elektronikteile abschirmen. Dabei müssen Sie die Unterseite des Schlagbrettes Ihrer Gitarre sowie die Ausfräsungen unter dem Schlagbrett mit elektrisch abschirmendem Material auskleiden. Single-Coils haben häufig einen klaren und obertonreichen Klang.

Humbucker-Doppelspule

Die Humbucker-Doppelspule besteht aus zwei Single-Coils. Diese sind gegenläufig gewickelt und haben umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder. Diese Spulen sind für ihren weichen und eher mittelbetonten Klang bekannt. Durch ihre spezielle Verschaltung fallen die Brumm-Geräusche fast vollständig weg.

Piezo-Tonabnehmer

Einen besonders schönen Namen trägt der Piezo-Tonabnehmer. Das Wort kommt aus dem griechischen und bezeichnet eine Tonabnehmer-Technik, bei dem der Tonabnehmer aus piezoelektrischer Keramik besteht. Durch Druck oder den Körperschall des Klangkörpers entstehen elektrische Spannungen. Diese Modelle werden zum Beispiel als Tonabnehmer bei Akustikgitarren eingesetzt. Auch eignen sie sich für Konzertgitarren. Bei E-Gitarren können Piezo-Tonabnehmer außerdem unterstützend wirken. Im Allgemeinen werden diese Tonabnehmer eingesetzt, um einen Klang wie bei einer Akustik-Gitarre zu erzielen.

Einbau Piezo-Tonabnehmer

Tonabnehmer für Konzertgitarren oder Westerngitarren werden häufig in den Steg der Instrumente eingebaut. Eine andere Variante ist, den Gitarren-Tonabnehmer zwischen Steg und Korpus zu klemmen. Wenn er auf den Korpus der Gitarre geklebt wird, funktioniert er wie ein Körperschallmikrofon. Das bewirkt aber auch, dass Hintergrundgeräusche wie Kratzen oder Klopfen in Signale umgesetzt werden. So können störende Rückkopplungen entstehen.

Auch ist es möglich, mehrere Piezo-Tonabnehmer einzubauen. Dabei müssen sie wie Lautsprecher behandelt werden, eine Anbringung ist also parallel oder in Reihe möglich. Die Abnehmer beeinflussen sich gegenseitig, wenn sie zusammen verkabelt werden. Daher gilt es, die richtige Kombination bei der Verkabelung zu finden.

Tonabnehmer für Westerngitarren

Für Westerngitarren können Piezo-Tonabnehmer eingesetzt werden. Es eignen sich aber auch kleine Mikrofone, die Sie in Ihre Gitarre einbauen können. Auch eignen sich elektromagnetische Tonabnehmer.

Tonabnehmer für Konzertgitarren

Viele Gitarristen kennen das Problem: Wenn Sie alleine spielen, ist ihre Gitarre gut hörbar. Doch sobald andere Instrumente einsetzen, verschwindet ihr Klang in der Masse der Töne. Deshalb gibt es die Möglichkeit, durch Tonabnehmer den Klang Ihrer Konzertgitarre zu verstärken. Eine Möglichkeit ist, ein Mikrofon und einen Verstärker einzusetzen. Das Mikrofon nimmt allerdings auch Nebengeräusche – zum Beispiel aus dem Publikum auf – und verstärkt diese eventuell ebenfalls. Eine andere Möglichkeit ist, am Steg Ihrer Konzertgitarre einen Tonabnehmer zu installieren. Dieser wird auf den Korpus geklebt und an einen Verstärker angeschlossen. Der Klang der Gitarre kann auf diese Weise aber stark beeinflusst werden.

Mit der Hilfe von Tonabnehmern können Sie den Klang Ihres Musikinstruments verstärken. So werden Sie bei Auftritten nicht mehr in der Masse untergehen, sondern hörbar sein. Die Anbringung vieler Tonabnehmer ist kinderleicht. Bei anderen Instrumenten wie E-Bässen sind Tonabnehmer sogar immer installiert.


Kabel


Unter der Kategorie Instrumentenkabel fallen alle Kabel zusammen, mit denen Instrumente mit Audio-Equipment wie Verstärkern und Mischpulten verbunden werden und akustische Informationen in Form von elektrischen Signalen übertragen werden. Die Anforderungen an Instrumentenkabel sind generell sehr hoch, da sie trotz starker Beanspruchung im harten Bühnen- und Studioalltag stets zuverlässig funktionieren und glasklare Audiosignale in allen Frequenzbereichen übertragen müssen.

Auch wenn qualitativ hochwertige Musikinstrumente und gutes Studioequipment schon stark den Geldbeutel beanspruchen, sollte aus diesem Grund auch an der Verkabelung nicht gespart werden. Die Verbindung zwischen dem Instrument und dem nachgeschalteten Verstärker oder Mischpult ist besonders wichtig, da am Instrument selbst auf die gesamte Tonübertragung gesehen der reine und unverfälschte Ton abgenommen und übertragen wird.

Kabel – Allgemeines und Aufbau

Durch die Benutzung eines minderwertigen oder ungeeigneten Instrumentenkabels kann es zu Störeinflüssen und Verfälschungen des Tonsignals kommen, welche auch durch gute Verstärker und Mischpulte nicht mehr ausgemerzt werden können. Im Endeffekt kommt dann nur ein unsauberes und schwammiges Tonsignal im menschlichen Gehör an.

Damit Sie sich nicht mit unsauberen Tonsignalen zufrieden geben müssen, haben wir im Folgenden erläutert, wie Instrumentenkabel aufgebaut sind und wie die Übertragung der Audiosignale innerhalb des Kabels erfolgt. Des Weiteren werden die drei nachstehenden Instrumentenkabel und deren Steckverbindungen vorgestellt:

- Das Klinkenkabel
- Das XLR-Kabel
- Das Multicore-Kabel

Kabel jeglicher Art bestehen im Allgemeinen aus elektrischen Leitern, einer Abschirmung und einer ummantelnden Isolierung. Die elektrischen Leiter bestehen meist aus Kupfer. Ihre Anzahl hängt von der Art und dem Verwendungszweck des Instrumentenkabels ab. Der Querschnitt der Kupferleiter ist bei Instrumentenkabeln nicht von Bedeutung, da keine großen Ströme übertragen werden. Die nachgeordnete Rolle des Querschnitts leitet sich auch von der Entfernung zwischen Instrument und Mischpult ab, die selten mehr als ein paar Meter beträgt.

Eine Besonderheit des Instrumentenkabels stellt die Abschirmung dar. Sie schützt die elektrischen Leiter vor Störungen durch elektrische Felder. Elektrische Felder können das Tonsignal, das über die Leiter übertragen wird, stören und führen so zu einem negativ beeinträchtigten Klangergebnis. Um dem entgegen zu wirken integrieren die Hersteller eine Abschirmung. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Geflecht aus Aluminium- oder Kupferdraht, das die Leiter des Kabels im Außenmantel umhüllt.

Die Isolierung als äußerste Schicht des Instrumentenkabels sollte robust, mechanisch belastbar und gleichzeitig flexibel sein. Die harten Anforderungen des Studioalltags mit häufigem Auf- und Abbau des Kabels, sowie ständiger Bewegung fordern hohe Ansprüche an die Abriebfestigkeit und Robustheit des Kabels. Flexibilität ist dahingehend wichtig, dass das Instrumentenkabel gerade bei Gitarren und Mikrofonen meist ununterbrochen in Bewegung ist und das Kabel jede dieser Bewegungen ohne zu knicken mitmachen muss. Eine weitere wichtige Anforderung an ein Instrumentenkabel ist die Trittfestigkeit. Das heißt, dass die elektrischen Leiter bei einem Tritt auf das Kabel, was im Studio- und Bühnenbetrieb nicht unüblich ist, nicht gequetscht werden. Eine Quetschung der Leiter bedingt eine Änderung des Querschnittes und somit eine Änderung der physikalischen Eigenschaften. Somit können durch fehlende Trittfestigkeit die Töne bei der Übertragung durch das Kabel verfälscht werden.

Die Übertragung der Audiosignale in einem Instrumentenkabel kann für in Abhängigkeit vom angeschlossenen Gerät entweder über eine asymmetrische oder eine symmetrische Verbindung erfolgen. Bei der symmetrischen Verbindung wird im Gegensatz zur asymmetrischen Verbindung das Signal über zwei gleichwertige Leitungen übertragen. Sollte es während der Übertragung der Signale zu Störeinflüssen durch elektrische Felder kommen, so sind meist beide Leiter von diesen betroffen. Der Empfänger kann nun die Differenz beider Signale auswerten und den Störeinfluss recht schnell eliminieren.

Kabel und Instrumentenkabel werden von vielen Herstellern in unterschiedlichen qualitativen Ausführungen angeboten. Ein bekannter Vertreiber solcher Kabel ist der Hersteller Klotz Kabel.

Das Klinkenkabel

Der Klinkenstecker ist ein im Instrumentenbereich weit verbreitete Wechselstecker mit genormter Bauform. Klinkenstecker gibt es in verschiedenen Durchmessern, da er nicht nur in der Audio- und Instrumentenbranche eingesetzt wird. In diesem Bereich haben sich jedoch vor allem Stecker mit einem Durchmesser von 6,35 mm, auch 6,35-Zoll-Klinke genannt, durchgesetzt.

Der Klinkenstecker stellt die gängige Verbindung bei vielen Gitarren, Bassgitarren, Keyboards und E-Pianos dar. Allgemein lässt sich sagen, dass ein guter Klinkenstecker zuverlässig, belastbar und einfach anzuschließen sein sollte. Ein angeschlossenes Instrumentenkabel sollte nicht wackeln dürfen. Mit Hilfe von Klinkensteckern können Audiosignale sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch übertragen werden. Bei der Wahl des Klinkensteckers ist darauf zu achten, dass es sowohl Mono- als auch Stereo-Stecker gibt. Diese unterscheiden sich darin, dass ein Stereo-Klinkenstecker einen zusätzlichen mittleren Kontaktring und das Kabel damit einen zusätzlichen Leiter hat.

Hochwertige Buchsen für Klinkenstecker sind mit Verriegelungen ausgestattet, sodass die Verbindung sich nicht unabsichtlich lösen kann. Hochwertige Instrumentenkabel mit Klinkenstecker werden auch mit vergoldeten Kontakten angeboten. Diese bieten ein Optimum an elektrischer Leitfähigkeit und mindern das Risiko der Korrosion durch galvanische Ströme.

Das XLR-Kabel

XLR-Stecker, auch als Cannon-Stecker bekannt, bezeichnen einen Industriestandard für elektrische Steckverbindungen. Dieser Standard ist ebenfalls im Instrumentenbereich anzutreffen, wird jedoch eher seltener für die Verbindung zum Instrument verwendet. Im professionellen Mikrofonbereich wird jedoch fast ausschließlich auf Instrumentenkabel mit XLR-Verbindungen zurückgegriffen. Der XLR-Steckverbinder gibt es in 3- bis 7-poliger Ausführung. Am weitesten verbreitet ist im Audiobereich jedoch der 3-polige XLR-Stecker, welcher überwiegend für symmetrische Verbindungen genutzt wird. Ein großer Vorteil von Instrumentenkabeln mit XLR-Verbindung gegenüber Kabeln mit Klinkenstecker ist das fehlende Verbindungsgeräusch. Dieses tritt bei Klinkensteckern auf, da die Signaladern kurzzeitig mit der Masse verbunden werden und dadurch ein deutlich hörbares Störgeräusch erzeugt wird. Dieser negative Effekt tritt bei XLR aufgrund der parallelen Anordnung der Kontakte nicht auf. Weiterhin verschmutzen die Kontaktflächen des XLR-Steckers weitaus weniger schnell als die eines Klinkenkabels, da diese von einem Gehäuse umgeben sind. Somit sind XLR-Kabel allgemein sehr zuverlässig.

Das Multicore-Kabel

Multicore-Kabel sind Kabel, die Mischpulte und Effektgeräte miteinander verbinden und die Audiosignale der Instrumente mittelbar von der Bühne herab übertragen. Multicore-Kabel enthalten mehrere einzelne Signalleitungen und werden eingesetzt um Audiosignale von der Bühne zum Mischpult und zurück zu führen. Sie können daher, abhängig von der Bühnengröße und dem Standort der Audiotechnik bis zu mehrere hundert Meter lang sein.

Die Leiter im Kabel sind daher durch metallene Ummantelungen einzeln gegen Störeinflüsse geschützt. Hochwertige Kabel besitzen eine doppelte Abschirmung, was eine noch höhere Übertragungsqualität zur Folge hat. Multicore-Kabel sind sehr robust ausgelegt, da diese häufig bewegt und installiert werden und gleichzeitig sehr zuverlässig Audiosignale über weite Strecken übertragen müssen.

Meist besitzen Multicore-Kabel am bühnenseitigen Ende einen Multipin-Steckverbinder, an dem eine sogenannte „Stagebox“ angeschlossen werden kann. An der Stagebox können dann die einzelnen Instrumente und Mikrofone über Instrumentenkabel mit XLR- oder Klinkenstecker angeschlossen werden. Am anderen Ende sitzt die sogenannte Pultauflösung, an der die einzelnen Kanäle aufgespalten und als XLR- oder Klinkenverbindung mit dem Mischpult verbunden werden können. Bei preiswerten Multicore-Kabeln sind die Stagebox und die Pultauflösung durch fehlende Multipinverbinder oft fest mit dem Kabel verbunden. Dadurch ist das Multicore-Kabel deutlich schlechter zu verlegen und eine Beschädigung einer Komponente bedingt den Austausch des kompletten Kabels. Deshalb sollte auch bei der Anschaffung eines Multicore-Kabels nicht am falschen Ende gespart werden.


Saiten

Wir kennen sie alle: die Saiten eines Instrumentes. Meist erscheint uns dabei sofort das Bild einer Gitarre vor dem geistigen Auge, jedoch existieren tatsächlich viele verschiedene Klanginstrumente, welche die Eigenschaften der Saite zur Erzeugung von Musik nutzen. Häufig ist es jedoch so, dass sich das Interesse der Instrumentenbesitzer für die Qualität und Pflege der Saiten meist in Grenzen hält. Wie bereichernd und von welcher Bedeutung die dünnen Stränge eigentlich sind, bleibt meist verborgen. Spätestens, wenn es zu einem nötigen Wechsel dieser kommt, wird über die meist bereits mitgenommenen Saiten gestaunt. Damit sie uns jedoch möglichst lange mit melodischen Klängen verzaubern können, ist es wichtig, ebenfalls Wert auf die Pflege der Saiten zu legen.

Der Klang entsteht dann, wenn die Saite zum Schwingen gebracht wird. Das kann beispielsweise bei einem Streichinstrument mithilfe eines Bogens geschehen, bei der allseits bekannten Gitarre in Form von Zupfen mit den Fingern oder mithilfe eines Plektrums. Sogar beim Klavier sorgen eingebaute Saiten für den richtigen Klang, welcher durch Anschlagen der Tasten mit den Fingern erzeugt wird. Der gewünschte und für unser Ohr angenehme Ton wird also stets in Verbindung mit einem Klangkörper erzeugt. Je kürzer die Saiten des Instrumentes sind, desto höher ist der Ton. Werden sie entsprechend verlängert oder in ihrem Durchmesser vergrößert, fällt der Klang in eine tiefere Tonlage.
 

Unterschiede Gitarrensaiten

Je nach Hersteller verfügen die Saiten der Gitarre über unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf das Material, die Stärke und die Anzahl der Wicklungen. All diese Faktoren wirken sich nicht nur auf den erzeugten Klang, sondern ebenso auf das Spielgefühl der Saiten aus.

Saitenstärke


Grundsätzlich unterscheidet man bei den Stärken für Stahlseiten, welche auf Instrumente wie die E-Gitarre, die Westerngitarre, den E-Bass und den Akustikbass aufgezogen werden, zwischen Größen, d.h. Durchmessern wie Extra-Light, Light, Regular und Medium. Bei einer dünnen A-Seite für eine E-Gitarre beispielsweise würde die Angabe .032 lauten, die Saite besitzt also einen Durchmesser von 0,032 Zoll. Für Konzertgitarren dagegen werden Nylonsaiten benutzt. Da der genaue Durchmesser aufgrund des Herstellungsprozesses hier nicht genau zu bestimmen ist, wird in der Regel zwischen den Stärken Light, Normal und Hard unterschieden. Für die Angabe der Saitenstärke eines kompletten Satzes, wird jeweils die Stärke der e-Saite angegeben. Beträgt diese 0.10, wird ein 0.10-er Satz gekauft. Die übrigen Saiten besitzen dann die jeweils dazu passenden Stärken.

Das Aufziehen dünner Saiten hat beim Spielen der Gitarre den Vorteil, dass diese leichter gegriffen und somit schneller und mit weniger Kraftaufwand gespielt werden kann. Daher eignet sich ein dünner und weicher Saitensatz besonders gut für Einsteiger, die dickeren Saiten sind durch ihre starke Saitenspannung sehr viel schwerer zu greifen. Vorteil eines dickeren Saiten-Satzes ist jedoch, dass der Klang voluminöser und länger anhält, außerdem können größere Lautstärkeunterschiede erzeugt werden. Während auf einer Gitarre mit dünnen Saiten also vor allem hohe Töne ohne Probleme erzeugt werden können, besitzt der Ton der dickeren Saiten einen gewissen Bass-Charakter. Ein weiterer Vorteil der Saiten mit höherer Stärke ist ihre Stabilität. Im Gegensatz zu einem dünnen Satz reißen diese nicht so schnell und sind somit sehr viel langlebiger.

Material


Ebenfalls bei den Materialien der Instrumenten-Saiten gibt es gravierende Unterschiede. Während beispielsweise die Saiten beim Klavier in der Regel bei jedem Modell aus Gussstahldraht gefertigt sind, steht uns für Gitarren eine Vielfalt an unterschiedlich verarbeiteten Saiten zur Verfügung, welche den Klang und die Tongestaltung beim Spielen stark beeinflussen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen {b]Nylon-Saiten, Carbon-Saiten, Stahlseiten und Darmsaiten.

Die Nylon-Saite findet ihre Verwendung in erster Linie bei Flamenco- und Klassikgitarren, mittlerweile wurde sie jedoch von der Carbon-Saite abgelöst. Auf eine Westerngitarre werden meist Saiten aus Stahl gespannt, mittlerweile finden greifen jedoch auch viele moderne Musiker für den richtigen Klang ihrer E-Gitarre ebenfalls auf Stahlsaiten zurück. Die aus Tierdarm hergestellten Darmsaiten findet man jedoch kaum noch auf moderne Gitarren aufgezogen. Zu einer Zeit, in der künstlich hergestellte Saiten jedoch noch nicht existierten, wurden altertümliche Gitarren oder Mandolinen noch mit Darmsaiten bespannt.

Umspinnung


Weiterhin kann die Saite entweder von Silber-, Bronze-, Kuper- oder einem Aluminiumdraht umsponnen sein, was zur Reduzierung der eigenen Frequenz und zur Erhöhung der Massenbelegung beiträgt. Um die richtige Elastizität zu schaffen, empfiehlt sich ein Saitenkern aus Stahlseil.

Beschichtung der Saite


Wenn das Instrument oft und lange in Gebrauch ist, kommt es zwangsläufig zur Ablagerung von Schweiß und Schmutz, was sich zusammen mit der Korrosion negativ auf die Haltbarkeit und das Klangverhalten auswirken kann. Um dem entgegenzuwirken, ist eine spezielle Beschichtung der Saiten erforderlich, diese kann etwa aus Polyweb bestehen. Die Saite ist so zwar gegen äußere Einflüsse gewappnet, jedoch bemängelten einige Gitarrenspieler bei der Beschichtung mit Polyweb den veränderten Sound der Gitarre. Damit kam es zur Entwicklung des Beschichtungsmaterials Nanoweb, welches aufgrund seines geringeren Umfangs sowohl den Klang erhält, als auch absoluten Schutz bietet.

Saiten für die Geige

Im Gegensatz zur Gitarre, die in der Regel 6 oder 12 Saiten besitzt, verfügt die Violine über lediglich 4 Saiten. Bei dem hier verwendeten Material unterscheidet man zwischen Naturdarm, Kunststoff oder Stahldraht, umsponnen sind diese von Aluminium- oder Silberdraht. Die höchste Saite ist bei der Geige die E-Saite, welche meist aus Stahldraht gefertigt ist. Darmsaiten finden ihre Verwendung bei der Geige eher weniger, da sie stärker auf äußere Einflüsse wie Temperatur- oder Feuchtigkeitsunterschiede reagieren.

Die richtige Saitenpflege

Um die Qualität des Klanges, ihre große Dynamik und damit ihre erweiterten Klangmöglichkeiten so lange wie möglich zu erhalten, ist die richtige Pflege der Saiten von großer Bedeutung. Dazu gehört auch, dass diese regelmäßig ausgewechselt werden, um einer unmelodischen Verstimmung vorzubeugen. Bei einer Spielzeit von ca. einer Stunde täglich, sollte nach ungefähr 1-2 Wochen ein neuer Satz Saiten aufgezogen werden, wird etwas seltener, also ca. einmal die Woche gespielt, empfiehlt es sich, die Saiten nach etwa einem Monat auszuwechseln.

Zusätzlich rät es sich, die Saiten nach jedem Spielen entweder mit einem Baumwolltuch oder mit Öl abzuwischen. Das schützt nicht nur langfristig vor Korrosion, sondern entfernt ebenso entstandenen Rost, wodurch die Saiten länger haltbar gemacht werden. Optimal saubere, glatte und gut zu greifende Saiten sind dann das Ergebnis. Neben der Variante mit Öl kann zur Entfernung von Rost auch ein spezieller Oxidlöser oder sogar Autopolitur verwendet werden.


Mundstücke


Bei dem Mundstück, auch Instrumentenmundstück genannt, handelt es sich um einen Teil des Blasinstruments. Das Mundstück wird in der Regel vorne auf das Instrument gesetzt und stellt das Verbindungsteil zwischen dem Instrument und dem Musiker dar. Dieser erzeugt mit Hilfe des Mundstücks und seiner Atemluft einen Ton, der je nach Instrument durch den Klangkörper desselben verändert wird.

Die verschiedenen Blasinstrumente unterscheiden sich in Bezug auf ihr Funktionsprinzip. Im Allgemeinen wird daher zwischen Blechblas- und Holzblasinstrumenten unterschieden. Deren Mundstücke haben auf Grund ihrer stark variierenden Bauweise einen unterschiedlichen Einfluss auf die Physik der Tonerzeugung. Somit stellt das Mundstück ein essentielles Bauteil des Blasinstrumentes dar.

Instrumentenmundstücke – Allgemeines

Worauf Sie beim Kauf eines Mundstückes achten müssen, haben wir im Folgenden genauer zusammengefasst. Eine Liste der wesentlichen Kaufkriterien zu den am häufigsten verwendeten Mundstücken finden Sie anbei:

- Der passende Instrumententyp
- Die Qualität des Materials
- Die Formgebung des Mundstücks in Abhängigkeit vom Instrument
- Die Bohrung
- Die Innenform des Mundstücks
- Die individuelle Kiefer- und Mundform

Die Wichtigkeit eines Mundstücks lässt sich daran erkennen, dass sich mit den meisten Blasinstrumenten ohne das jeweilige Mundstück zumeist kein ordentlicher Ton erzeugen lässt. Außerdem beeinflusst das Mundstück die Spielweise und den Umgang mit dem Instrument zum Teil maßgeblich. Die Auswahl eines Mundstücks sollte daher keinesfalls leichtfertig erfolgen.

Bei allen im Folgenden beschriebenen Instrumentenmundstücke spielt das Material eine wichtige Rolle. Sie sollten hochwertig verarbeitet sein und nicht korrodieren. Sie kommen schließlich sehr häufig mit den feuchten Lippen und der ebenso feuchten Atemluft in Berührung.

Mundstücke für Klarinette und Saxophon

Die Klarinette gehört zur Reihe der transponierenden Musikinstrumente und wird gleichzeitig in die Kategorie der Holzblasinstrumente eingeordnet. Ihr Mundstück gleicht dem Saxophon-Mundstück. Im Prinzip stellt das Klarinettenmundstück ein Rohr da, das über einen abgeflachten Anfang verfügt. Auf diesem wird das Blatt befestigt.

Wer das Mundstück aufsetzt und in das Instrument bläst, stellt schnell fest, dass ein für die Klarinette typischer, hoher Ton entsteht. Dieser kann mit Hilfe der verschiedenen Tasten am Instrument in unterschiedliche Tonlagen versetzt werden. Das Mundstück und das zugehörige Blatt haben also einen maßgeblichen Einfluss auf den Klang der Klarinette. Das bedeutet, dass mit zwei variierenden Mundstücken auf ein und demselben Instrument zum Teil sehr unterschiedliche Töne erzeugt werden können. Klarinettenmundstücke lassen sich anhand diverser Kriterien in verschiedene Kategorien einordnen. Wichtige Merkmale eines solchen Mundstücks sind der Bohrungsdurchmesser, die Länge der Bahn, die Wölbung der Bahn, sowie die Form und das Volumen der Kammer.

Der Bohrungsdurchmesser ist nicht durch das Mundstück, sondern durch das Instrument festgelegt. Hier gilt nämlich: Der Bohrungsdurchmesser des Mundstücks muss mit dem des Instruments übereinstimmen. Das zweite Kriterium, die Bahn, steht für die abgeschnittene Fläche, auf welcher der Musiker sein Blatt befestigt. Die Bahn weist eine auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtliche Wölbung auf. Diese kombiniert eine hohle Auflagefläche und eine zum Mundstück hin spitz abfallende Fläche. Die Wölbung und die Länge der Bahn haben einen Einfluss darauf, wie stark das Mundstück der Klarinette anspricht und welche Lautstärken beim Spielen erzeugt werden können.

Bei der Auswahl des Klarinetten- oder Saxophonmundstücks sollten Sie darauf achten, dass die Bahn auf ihre individuelle Zahn- und Kieferstellung abgestimmt ist. Weit verbreitet ist der leichte Überbiss. Menschen mit leichtem Überbiss kommen besser mit einem herkömmlichen Mundstück zurecht. Bei einem starken Überbiss wird hingegen die Bahn verlängert, weil hier die Unterlippe näher an der Mundstückspitze liegt. Dementsprechend umgekehrt geht man bei Spielern mit einem Unterbiss vor. Sie harmonieren besser mit einer verkürzten Bahn.

Beim Kauf eines Klarinettenmundstücks sollten Sie unbedingt auf dessen Verarbeitung achten. Besonders wichtig ist, dass die Bahn völlig symmetrisch ist. Ansonsten können die Seiten der Bahn nicht gleichförmig schwingen, wodurch sich der entstehende Ton nur sehr schwer kontrollieren ließe. Zur Kontrolle der Bahn bietet sich der sogenannte Glastest an: Bei diesem hauchen Sie ein flaches Stück Glas an, so dass dieses beschlägt. Im Anschluss rollen Sie die Bahn über die Spitze hin ab. Anhand der entstehenden Auflageflächen können Sie problemlos beurteilen, ob die Bahn symmetrisch ist. Nicht nur vor, sondern auch nach dem Kauf ist wichtig, dass auf der Bahn keine Kratzer entstehen. Diese können nämlich deren Schwingeigenschaften im negativen Sinne beeinflussen.

Wenn Sie sich als Anfänger für ein Mundstück entscheiden sollen, wird Ihnen oftmals das normale Mundstück mit einer mittleren Bahnlänge empfohlen. Dieses gehört in der Regel auch zur Grundausstattung eines neuen Instruments. Natürlich kann ein Spieler mit steigender Erfahrung auch andere Mundstücke ausprobieren. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Mundstück entscheiden, sollten Sie dieses im besten Fall über einen längeren Zeitraum, wenn möglich mehrere Stunden testen. Schließlich benötigt man eine bestimmte Zeit, um sich an ein neues Mundstück zu gewöhnen.

Mundstücke für Blechblasinstrumente

Wer schon einmal auf einem Blechblasinstrument gespielt hat, weiß, dass diese in der Mehrzahl der Fälle mit einem abnehmbaren Mundstück ausgestattet sind. Dieses wird auf Grund seiner kessel- oder trichterähnlichen Form auch als Kessel- oder Trichtermundstück bezeichnet. Anders als bei der Klarinette dienen diese Mundstücke jedoch lediglich als Übertragungselement und nicht als Tonerzeuger. Das bedeutet, dass sie die vom Musiker erzeugten Luftströme in das Instrument übertragen. Die Größe des Mundstücks ist von dem jeweiligen Instrument abhängig. Weitere wichtige Auswahlkriterien stellen das individuelle Lungenvolumen und die Beschaffenheit des Mundraums dar.

Mundstücke für Blechblasinstrumente unterscheiden sich in Bezug auf ihren Randdurchmesser, die Randform, die Innenform und die Seele bzw. die Durchbohrung dar. Den Randdurchmesser stimmt der Musiker in der Regel auf den Tonbereich ab, in dem er sich zukünftig bewegen wird. Der Randdurchmesser unterstützt den schwingenden Anteil der Lippen. Mundstücke für Posaunen verfügen meist über einen Durchmesser von 25 bis 30 mm. Im Gegensatz dazu besitzt das Tuba-Mundstück einen Durchmesser von bis zu 35 mm.

Die Randform hat im Großen und Ganzen keinen Einfluss auf den erzeugten Ton. Sie wird lediglich auf das individuelle Wohlbefinden des Spielers abgestimmt. Ein breiter Rand wird von vielen zum Beispiel als deutlich bequemer empfunden, als die schmalere Ausführung. Außerdem gilt: Ein schmaler Rand erfordert im Allgemeinen etwas mehr Übung und Lippenkraft. Die Innenform hat, ganz anders als die Randform, einen entscheidenden Einfluss auf die Klangerzeugung. Eine u-förmige Kesselform erzeugt beispielsweise mehr Obertöne. Dadurch wird der Klang insgesamt heller und schärfer. Ein Beispiel für diese Form stellen Trompetenmundstücke dar. Dem gegenüber steht die sogenannte V-Trichterform. Ihr Klang wird eher als weich und dunkel wahrgenommen. Zum Einsatz kommt dieses Mundstück vor allem in Kombination mit Flügelhörnern und Waldhörnern.

Ein letztes wichtiges Merkmal des Mundstücks für Blechblasinstrumente stellt die Seele dar. Sie wird auch als Bohrung bezeichnet und stellt den engsten Durchmesser zwischen dem Kessel und der Rückbohrung dar. Die Bohrung hat im Allgemeinen einen großen Einfluss auf die Stabilität des Tons und dessen Erzeugung. Sie muss ebenfalls auf die individuellen Vorlieben des Musikers abgestimmt werden.


Pflege


Die Fähigkeit ein Instrument spielen zu können, ist für viele Menschen sehr wichtig. Mit Musik bringen sie nämlich ein gewisses Maß an Kreativität in Verbindung. Außerdem hat auch die Musik selbst eine positive Wirkung auf den Menschen. Ihr gelingt es negative Stimmungen aufzuhellen und Erinnerungen hervor zu rufen, die mit bestimmten Musikstücken in Verbindung stehen. Viele Menschen vergessen jedoch, dass der Umgang mit dem Musikinstrument nicht nur das Spielen selbst, sondern auch die Pflege, Wartung und die Reinigung desselben umfasst.

Nur ein ordentlich gepflegtes Instrument liefert schöne Töne. Wer zum Beispiel seine Trompete vernachlässigt, wird nach einer gewissen Zeit feststellen, dass die Ventile klemmen und bestimmte Töne nur noch schwer zu erzeugen sind. Um dies zu verhindern, sollte sich jeder Musiker möglichst regelmäßig etwas Zeit nehmen, um sein Musikinstrument wieder auf Vordermann zu bringen.

Pflegemittel für Instrumente – Allgemeines

Damit Sie Ihrem Instrument immer die richtige Pflege zukommen lassen können, haben wir die wichtigsten Informationen im Folgenden genauer ausgeführt. Nachstehend finden Sie außerdem eine Liste, in der die wesentlichen Fragen kurz zusammen gefasst sind:

- Um welchen Instrumententyp handelt es sich?
- Welche Pflege bedürfen die verwendeten Materialien?
- Wie oft sollte das Instrument gereinigt/gepflegt werden?
- Worauf können Sie sonst noch achten?

Wer sein Instrument richtig pflegt, kann sich in der Regel an einer langen Lebensdauer desselben erfreuen. Oftmals hat die richtige Pflege auch einen entscheidenden Einfluss auf die Optik des Instruments. Dementsprechend müssen Pflege und Reinigung natürlich auch auf den jeweiligen Instrumententyp abgestimmt werden. Hölzerne Instrumente benötigen nämlich zumeist eine ganz andere Pflege als ihre Gegenstücke aus Metall. Zu den pflegebedürftigen Instrumentenbestandteilen gehören unter anderem Ventile, das Kolophonium, die Saiten und das verwendete Holz.

Holzblasinstrumente richtig pflegen

Vor allem bei Holzblasinstrumenten hat die regelmäßige Pflege einen entscheidenden Einfluss auf die Optik und die Lebensdauer. Holz ist nämlich ein Material, das durch die durchströmende, feuchte Atemluft besonders in Anspruch genommen wird. Außerdem handelt es sich bei Holz um ein Naturprodukt, das dementsprechend auch auf Temperaturschwankungen reagiert. Wichtig ist also, dass Sie dem Holzblasinstrument von Anfang an eine große Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Die richtige Pflege beinhaltet zum Beispiel, dass Sie das Instrument regelmäßig, wenn nicht sogar nach jedem Spiel, auseinander bauen und die innen liegenden Bestandteile sorgfältig trocknen. Befreien Sie dabei aber nicht nur die Tönlöcher, sondern trocknen Sie auch eventuell integrierte Metallteile. Um die schöne Optik des Holzinstrumentes zu bewahren, können Sie das Holz zusätzlich mit Öl behandeln. Hier sollten Sie jedoch lediglich auf solche Öle zurückgreifen, die explizit für die Behandlung von Musikinstrumenten und Hölzern geeignet sind. Lassen Sie sich also am Besten in einem entsprechenden Fachgeschäft beraten.

Nicht zu vergessen ist auch, dass Holz auf Temperaturwechsel reagiert. Das bedeutet, dass die Oberfläche von Holzinstrumenten reißen kann, wenn man diese plötzlich einer großen Kälte aussetzt. Gleiches gilt für hohe Temperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit, wie man sie oft in der Nähe von Heizkörpern findet. Das Instrument sollte also im Idealfall nur in Räumen aufbewahrt werden, deren Luftfeuchtigkeit bei unter 65% liegt.

Die richtige Behandlung des Blechblasinstruments

Obwohl das bei Blechblasinstrumenten verwendete Metall nicht auf die Luftfeuchtigkeit und nur wenig auf Temperaturschwankungen reagiert, spielt auch hier die Pflege eine sehr wichtige Rolle, wenn man eine möglichst lange Lebensdauer erzielen will. Blechblasinstrumente verfügen über Ventile die regelmäßig gereinigt werden müssen.

Unterschieden wird hierbei zwischen den sogenannten Zylinder- und den Périnetventilen. Die Zylinderventile sind etwas pflegeleichter. Sie müssen nur etwa alle zwei bis drei Wochen mit Öl behandelt werden. Im Gegensatz dazu stehen die Périnetventile, die bei häufiger Nutzung sogar alle zwei bis drei Tage geölt werden müssen. Hierfür wird ein spezielles Instrumentenöl verwendet. Die weitere Reinigung des Innenraums hängt von der Häufigkeit der Nutzung und dem Ermessen des Besitzers ab. Sie erfolgt in der Regel mit Hilfe von warmem Wasser und einer Reinigungsspirale. Blechblasinstrumente besitzen lackierte oder unlackierte Oberflächen. Auf dieser hinterlässt man bei häufiger Berührung einen Schmutz- und Fettfilm, der aber leicht mit einem entsprechenden Putztuch wieder entfernt werden kann. In Frage kommen hier entweder ein Silberputztuch (bei versilberter Oberfläche) oder eine Messingpolitur (für unlackierte Instrumente). Als letztes muss natürlich auch das Mundstück des Instruments gereinigt werden. Dafür eignen sich am besten die im Handel erhältlichen Mundstückbürsten. Die Reinigung des Mundstücks erfolgt im Idealfall wöchentlich.

Um eine lange Lebensdauer sicher zu stellen, sollten Sie zusätzlich auch noch die folgenden Hinweise beachten: Bei der Aufbewahrung des jeweiligen Instruments ist es wichtig, dass die Einzelteile und das Zubehör niemals lose im Koffer verstaut werden. Vor allem bei Blechblasinstrumenten besteht nämlich die Gefahr, dass durch die umherfliegenden Einzelteile aufwendig zu reparierende Kratzer und Dellen auf dem Instrument entstehen. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie Blechblasinstrumente nicht nach dem Essen von Süßspeisen, Süßigkeiten oder süßen Getränken spielen. Diese enthalten viel Zucker, der mit der Atemluft und dem Speichel in das Instrument gelangen kann. Die Folge wären verklemmte Ventile. Auch das Kauen eines Kaugummis während des Musizierens wird nicht empfohlen. Bei Instrumenten mit Mundstücken sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie dieses nicht mit Gewalt am Instrument befestigen. Ansonsten kann sich das Mundstück verklemmen, sodass es sich nicht mehr ohne die Hilfe eines Fachmanns entfernen lässt.

Tipp: Als besonders praktisch haben sich Trompetenreinigungssets erwiesen. Diese enthalten verschiedene Pflegeprodukte und sind im Set zumeist deutlich günstiger als einzeln. Sie werden natürlich auch passend zu anderen Instrumenten angeboten.

Klavier und Flügel richtig behandeln

Flügel und Klavier gehören zu den komplexen Instrumenten und bestehen aus bis zu 10.000 Einzelteilen. Sie kombinieren die unterschiedlichsten Materialien, deren spezifische Eigenschaften einen wichtigen Einfluss auf die Klangerzeugung haben. Wer sich ein Klavier oder einen Flügel zulegt, erhält in der Regel ein Instrument, das von einem qualifizierten Klavier- bzw. Flügelbauer sorgfältig gestimmt wurde. Auf Grund der unterschiedlichen Umgebungsbedingungen, in denen die Instrumente platziert werden, muss das Stimmen und das Regulieren des Klaviers regelmäßig wiederholt werden. Nur so können Sie langfristig eine optimale Klangerzeugung realisieren.
Das Regulieren bzw. das Stimmen des Instrumentes sollte mit einer empfohlenen Häufigkeit von ein- bis zweimal pro Jahr wiederholt werden. Wichtig ist, dass Sie das Stimmen des Instrumentes nicht selbst vornehmen. Auf Grund der hohen Komplexität ist die Gefahr zu groß, dass eines der anderen Einzelteile verstellt oder gar beschädigt wird. Engagieren Sie in diesem Fall also immer eine qualifizierte Fachperson.

Einen wichtigen Einfluss auf das Klavier bzw. den Flügel hat das Raumklima. Hier gilt: Setzen Sie das Instrument nicht starker Zugluft oder großen Temperaturschwankungen aus. Eine hohe Luftfeuchtigkeit, starke Zugluft und hohe bzw. sehr niedrige Temperaturen können die Lebensdauer eines solchen Instruments wesentlich verkürzen. Außerdem sind solche Bedingungen auch für den Musiker selbst wenig angenehm. Vermeiden Sie es also, Ihr Klavier an feuchten, kalten Außenwänden zu platzieren. Ebenfalls ungeeignet sind Standplätze am Fenster, in der Sonne oder an Klimaanlagen und Heizkörpern. Mit der geeigneten Platzwahl stellen Sie sicher, dass es keine Spannungsänderungen im Resonanzboden des Klaviers gibt. Außerdem erreichen Sie so eine bessere Stimmhaltung.

Die Pflegemittel für Instrumente der Oberfläche gestaltet sich im Gegensatz zum Innenraum recht einfach. Hier reicht ein einfaches Staubtuch mit antistatischen Eigenschaften aus. Für eine schönere Optik sorgen zudem die handelsüblichen Möbelpolituren. Die Tasten sollten am häufigsten gereinigt werden. Dafür eignet sich ein feuchtes Tuch. Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen können Sie auch auf herkömmliches Spülmittel zurückgreifen.


Ersatzteile für Instrumente


Instrumente stellen eine schöne Möglichkeit dar, sich täglich an Musik zu erfreuen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Für viele Anfänger mag der Klang eines Instruments zu Beginn noch etwas fremd wirken. Oftmals stellt man aber schon nach kurzer Zeit fest, dass die Töne harmonischer werden. Große Freude entsteht, wenn man in der Lage ist, das erste Stück zu spielen.

Vor allem Instrumente von musikalischen Anfängern sind oft noch hohen Belastungen ausgesetzt. Schließlich muss der Laie zunächst einmal ein Gefühl für das jeweilige Instrument entwickeln. Die Beanspruchung ist aber auch unter den Händen von Fortgeschrittenen und Profis relativ hoch. Im Laufe der Zeit kann es also durchaus einmal dazu kommen, dass sich die Taste eines Keyboard nicht mehr wie gewünscht bedienen lässt oder die Saite einer Gitarre reißt. In diesem Fall muss schnellstmöglich für das richtige Ersatzteil gesorgt werden.

Ersatzteile - Allgemeines

Ersatzteile für Instrumente gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Damit Sie bei der großen Auswahl nicht den Überblick verlieren, haben wir die wesentlichen Punkte zum Ersatzteil im nachstehenden Text genauer ausgeführt. Im Folgenden finden Sie auch eine kurze Übersicht, welche die wichtigsten Informationen zum instrumentalen Ersatzteil enthält:

- Die Übereinstimmung der Typenbezeichnungen
- Die Qualität des Materials und der Verarbeitung
- Das Preis-Leistungsverhältnis

Obwohl es Ersatzteile für Instrumente in einer so großen Vielfalt gibt, lassen sich diese doch recht leicht in verschiedene Kategorien einteilen. Zunächst einmal muss nämlich die Zugehörigkeit zum jeweiligen Instrument ermittelt werden. Schließlich kann ein Ersatzteil der Trompete nicht in einem Klavier verbaut werden. Nachdem das Ersatzteil dem passenden Instrument zugeordnet wurde, müssen Sie es nur noch dem richtigen Instrumententeil zuordnen. Hier gilt: Achten Sie auch bei optisch ähnlichen Ausführungen immer auf die Typenbezeichnungen des Ersatzteils und des Instruments. So stellen Sie sicher, dass Instrument und Ersatzteil auch sicher zusammenpassen.

Gitarrensaiten ersetzen

Gitarrensaiten stellen sowohl bei Anfängern, als auch bei fortgeschrittenen Spielern und bei Profis das wichtigste Zubehör- bzw. Ersatzteil dar. Sie sind schließlich für den Klang des Instruments verantwortlich. Wer schon einmal auf einem Saiteninstrument gespielt hat, weiß wie wichtig es ist, dass die Saiten auch großen Belastungen standhalten.

Saiten sind so gut wie in jedem Fachgeschäft erhältlich. Sie müssen auf den jeweiligen Instrumententyp abgestimmt werden. Eine für das Konzert bestimmte Gitarre benötigt zum Beispiel Nylonsaiten. Im Gegensatz dazu werden bei E-Gitarren in der Regel Stahlsaiten verwendet. Anfänger sollten am Anfang auf Saiten mit einer niedrigen oder einer mittleren Spannung zurückgreifen. Ein etwas erfahrenerer Gitarrenspieler merkt, dass sich die Saiten im Laufe der Zeit abnutzen. Abnutzungserscheinungen treten vor allem bei Basssaiten auf. Diese klingen dann stumpf und zeigen eine erkennbare Korrosion. Spätestens dann sollte man einen Saitenwechsel vornehmen. Beim Kauf der Saiten stellt die Länge ein wichtiges Kriterium dar. Sie muss auf die Anzahl der Bünde und die Griffbrettlänge abgestimmt werden. Am besten ist, wenn Sie die Saiten in einem Musikfachgeschäft kaufen. Dort können Sie im Idealfall verschiedene Modelle und Stärken ausprobieren. Beachten Sie hierbei, dass die teureren Modelle nicht zwangsläufig die besten Eigenschaften besitzen. Allergiker sollten zudem beachten, dass viele Saiten von einer Schicht aus Nickel umgeben sind. Diese kann gegebenenfalls allergische Reaktionen hervorrufen.

Die Saitenkurbel ist ein ebenfalls häufig genutztes Zubehör- und Ersatzteil, das das Spannen der Saiten erleichtern soll. Besonders häufig wird sie bei Gitarren eingesetzt, bei denen der obere Teil der Saite um einen Wirbel gewickelt wird. Dieser Wirbel stellt das Verbindungselement zwischen dem Wickeldorn und der Saite dar. Er zeichnet sich durch eine präzise Übersetzung aus, die das genaue Stimmen der jeweiligen Saite ermöglicht. Beim Neu-Spannen einer Gitarrensaite ist dieser Wirbel jedoch eher hinderlich als praktisch. Aus diesem Grund wurde die Saitenkurbel entwickelt. Sie erleichtert das Spannen und das Fixieren der Seite. Ihre Funktionsweise ist recht einfach: Sie wird einfach auf den Wirbel der jeweiligen Seite aufgesteckt. Dadurch kann die Saite viel schneller gespannt werden, als wenn man Sie manuell und nur mit Hilfe des Wirbels spannt.

Instrumente mit elektronischen Komponenten

Zu dieser Produktgruppe gehören Instrumente wie zum Beispiel das Keyboard. Die Reparatur und dementsprechend der Kauf von Ersatzteilen gestalten sich hier etwas schwieriger, da der Besitzer in der Regel nur beschränkte Kenntnisse über die enthaltene Software besitzt. Handelt es sich jedoch um einen Hardwarefehler, wie zum Beispiel ein defektes Lautsprecherkabel, so lässt sich dieser noch recht schnell beheben. Liegt ein Software-Fehler vor, lassen Sie das Instrument am Besten von einem Fachmann begutachten.

Das Schlagzeug reparieren

Das Schlagzeug gehört zu den Instrumenten, die im Laufe der Zeit einer sehr großen Belastung ausgesetzt werden. Am häufigsten unter Mitleidenschaft gezogen werden die sogenannten Drumsticks. Hierbei handelt es sich um die Schlaghölzer, mit denen die Rhythmen auf den Trommeln erzeugt werden. Sie bestehen in der Regel aus Holz und müssen im Vergleich zum restlichen Drumset am häufigsten ersetzt werden.

Neben den Drumsticks gibt es aber auch andere Einzelteile, die bei häufigem Gebrauch schneller ersetzt werden müssen als andere. Dazu gehören zum Beispiel verzogene Stimmschrauben oder Spannreifen. Auch das Fell der Drums kann hin und wieder Beulen aufweisen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Solche Teile lassen sich relativ schnell durch neue ersetzen. Erhältlich sind sie in den entsprechenden Fachgeschäften. Für die erneute Montage wird im Gegensatz zu den komplexeren Instrumenten kein Fachmann benötigt. Sie sollten lediglich darauf achten, dass das jeweilige Ersatzteil auf den Instrumententyp abgestimmt wird und auch optisch nicht aus dem Gesamtkonzept herausfällt.

Das Klavier und seine Instandhaltung

Das Klavier wird auch als Piano bezeichnet und wurde am Ende des 17. Jahrhunderts in Italien erfunden. Hierbei handelt es sich um ein Instrument, das sich sowohl in die Kategorie der Tasteninstrumente, als auch in die Reihe der Saiteninstrumente einordnen lässt. Der Klang wird hier nämlich durch das Anspielen einer Taste erzeugt und die dabei entstehenden Schwingungen werden im Anschluss auf die im Inneren befindlichen Seiten übertragen.

Das Klavier und auch der mit ihm verwandte Flügel gehören zu den komplexen Instrumenten. Wer schon einmal einen Blick in das Innere des Instruments geworfen hat, merkt schnell, dass eventuell anfallende Reparaturen nur von einem Fachmann ausgeführt werden können. Nur dieser kann die korrekten Ersatzteile bestimmen, die für die Reparatur benötigt werden. Außerdem bringt er die notwendigen Kenntnisse mit, die verhindern, dass bei der Reparatur andere Teile des Klaviers beschädigt werden. Wir empfehlen Ihnen also, die Reparatur nur von einem solchen Fachmann vornehmen zu lassen.

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