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Fahrradrucksäcke

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Ratgeber Fahrradrucksäcke


Ratgeber Fahrradrucksäcke


Ein Rucksack erleichtert das Tragen von Reiseproviant und Zubehör. Neben dem Fahrrad sind der Fahrradrucksack oder die Fahrradtaschen die wichtigsten Utensilien einer jeden Fahrradtour. Wer auf Gepäckträger oder sonstige am Rad befestige Taschen verzichten möchte, kann auf speziell zum Fahrradfahren konzipierte Rucksäcke zurückgreifen.

Vor dem Kauf eines Rucksacks sollte der geplante Einsatz so eng wie möglich eingegrenzt werden. Für kleinere Touren mit dem Rad wurden sogenannte Daypacks oder Tagesrucksäcke konzipiert. Sie bieten genügend Stauraum für Verpflegung und andere wichtige Utensilien. Zudem liegt der Ballast noch optimal am Körper an und kann Sie nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Für größere Trainingseinheiten ist man mit einem Trinkrucksack bestens ausgerüstet. Mittels eines ausgeklügelten Trinksystems ist man während der Tour mit genügend Flüssigkeit versorgt. Man braucht dafür noch nicht einmal die Hände vom Lenker zu nehmen oder anzuhalten. Allen guten Fahrradrucksäcken ist jedoch eins gemeinsam: Die Belüftung und das Tragesystem sind speziell auf die Bedürfnisse eines Radfahrers abgestimmt.

In der Praxis wird man aber einem Rucksack für mehrere Einsatzgebiete verwenden. Durch bestimmte Anpassungsfeatures wie zum Beispiel Volumenverringerung durch Kompressionsriemen oder einen höhenverstellbaren Deckel wird das Einsatzgebiet erweitert. Mit einem Daypack lässt sich durchaus eine Wandertour überstehen, mit einem Wanderrucksack Rad fahren. Aber immer etwas weniger perfekt. Wir geben Ihnen eine Übersicht, was Sie beim Kauf eines Fahrradrucksacks hinsichtlich der Verwendung, Funktionalität und Ausstattung beachten sollten.

Tourdauer – Welcher Rucksack?

Für die sportliche Hausrunde oder die anspruchsvolle Tour durch die Fjorde Norwegens: Ein Fahrradrucksack hat viele Gesichter. In erster Linie sollte er eine minimale Belastung und maximale Bequemlichkeit des Trägers gewährleisten. Obligatorisch sind Features wie ein Trinksystem, eine Helmhalterung sowie eine Lasche für ein LED-Licht. Genügend variabler Stauraum für Werkzeug und eine gut sichtbare Regenhülle gehören ebenfalls zur Ausrüstung. Eine gute Rückenbelüftung und eine körpernahe sichere Fixierung sind jedem Fahrzustand ein Muss. Bevor man sich die Modelle von Fahrradrucksäcken näher ansieht, muss man sich zunächst darüber klar werden, für welche Fahrradtour man den Rucksack verwenden möchte.

Für kurze Tagestouren eignen sichDaypacks oder Tagesrucksäcke am besten. Sie bieten einen gut organisierten Platz für alltägliche Dinge. Standard ist beinahe schon eine Vorbereitung für ein Trinksystem. Sind die Rucksäcke eher sportlich und für den Ausflug in die Natur gedacht, können je nach Umfang auch Helmhalterungen und multifunktionale Materialschlaufen mit an Bord sein. Das Tragesystem ist dann oftmals auch dem anspruchsvollerem Einsatzgebiet angepasst. Hüftriemen, komfortabel Hüftflossen und Polsterungen am Rücken gehören zur Ausstattung. Ein Netztragesystem sorgt für ungehinderte Luftzirkulation und Feuchtigkeitsabtransport. Mit einem Fassungsvermögen von 10-30 Liter sind sie einfach praktisch und vielseitig einsetzbar.

Steht eine mehrtägige Fahrt auf dem Plan, sollte man sich für einen 30-35 Liter-Bikerpack entscheiden. Ein integriertes Trinksystem ist bei diesen Touren von Vorteil.

Fahrradrucksack – Ausstattung

Der Fahrradrucksack[ sollte mit Lastenkontrollriemen und breiten, gut gepolsterten Hüftflossen am Hüftgurt ausgestattet sein. Sie verlagern das Rucksackgewicht von den Schultern auf das Becken. Die Schultergurte ziehen den Rucksack an den Rücken. Die Druckverteilung wird dadurch optimiert und ermöglicht ein längeres, ermüdungsfreies Fahren. Damit das Rucksack-Tragesystem richtig funktioniert, muss der Abstand zwischen den Schultern und dem Hüftgurt der Rückenlänge des Trägers entsprechen. Die Gurte sollten nicht zu warm sein. Scharfe oder unsaubere Kanten erhöhen das Verletzungsrisiko.

Ein Tragesystem mit Strukturpolstern ist optimaler als ein Netzrückensystem. Sie sitzen passgenau, sind druckfrei und gewährleisten eine körpernahe Lastenverteilung. Die Pass- und Sitzform ist ausgezeichnet, so dass selbst nach stundenlanger Fahrt der Rucksack nicht als Belastung empfunden wird. Durch die körperliche Betätigung ist ein Schwitzen kaum zu vermeiden. Gute Rückensysteme verhindern durch eine bestmögliche Belüftung die komplette Durchfeuchtung und Unterkühlung des Körpers.

Der Fahrradrucksack sollte über eine ausreichende Anzahl an Fächern verfügen. Für Nasswäsche, Wertsachen oder Werkzeug sind separate, herausnehmbare Fächer von Vorteil. Auch ein nochmals unterteilbares Hauptfach sowie eine Helmhalterung können nützlich sein.

Die meisten Bike-Rucksäcke sind nicht wasserdicht. Deshalb gehört in die Ausstattung ein Regenschutz, am besten in den Fahrradrucksack integriert. Er hilft nicht nur bei Regen, sondern kann auch auf staubiger Strecke vor Verschmutzung und vorzeitigem Verschleiß des Rucksacks schützen. Reflektierende Paspeln und Halterungen für LED-Lichter, sofern nicht bereits in den Rucksack integriert, sind ein Muss an Ausstattung. Ob solar- oder batteriebetrieben sorgen sie für eine gute Sichtbarkeit des Radfahrers und tragen grundlegend zu dessen Sicherheit bei.

Rasante Fahrer sollten nicht auf einen integrierten Protektor verzichten. Er hilft bei Stürzen, Verletzungen zu mindern oder gar zu vermeiden. Exakt aufeinander angepasste Materialschichten kombinieren maximale Sicherheit mit einem angenehmen Tragekomfort. Ein speziell entwickelter Protektorschaum fängt den Aufprall auf und verteilt die Energie gleichmäßig. Nach jedem Stoß nimmt der Schaum wieder seine ursprüngliche Form an. Der sogenannte Memory-Effekt erlaubt nach jedem Sturz die weitere Nutzung des Protektors. Bei längeren Fahrradtouren ist ein integriertes Trinksystem von Vorteil.

Trinkrucksäcke

Trinkrucksäcke bzw. Trinksysteme sind aus dem Rucksackbereich gar nicht mehr wegzudenken. Dabei handelt es sich um ein integriertes Wasser-Reservoirs mit Trinkschlauch. Die Vorteile dieses Features liegen auf der Hand: ein größerer Wasservorrat als herkömmliche Flaschen, eine schwerpunktoptimale Unterbringung und das unkomplizierte Trinken während der Tour.

Fast jeder Radrucksack ist heutzutage für ein Trinksystem vorbereitet. Dafür sind ein eigenes Steck- oder Reißverschlussfach für das Wasser-Reservoir, ein Schlauchdurchlass am Packsack und Laschen am Schultertragegurt zur Befestigung des Trinkschlauchs vorgesehen. Der Schwerpunkt liegt bei den Trinkrucksäcken auf dem Trinksystem. Sie müssen möglichst leicht sein, fest am Rücken sitzen und dürfen keinesfalls stören. Der Stauraum für Schlüssel, Proviant oder leichte Bekleidung ist daher sehr gering gehalten. Der Vorteil dieser Rucksäcke besteht darin, dass praktisch immer Wasser vorhanden ist und man einfach mehr trinkt. Somit kann man einer Gefahr der Dehydrierung vorbeugen.

Fahrradrucksäcke für Frauen

Angepasst an die Anatomie der Frau wurden spezielle Damen-Modelle, die sogenannten SL-Modelle, entwickelt. Frauen haben im Durchschnitt einen kürzeren Rücken als Männer. Das Tragesystem ist bei diesen Rucksäcken etwas kürzer angelegt. Es eignet sich daher auch für Männer mit kurzer Rückenlänge.

Fahrradtaschen

Eine Alternative zu den Fahrradrucksäcken bieten die Fahrradtaschen. Egal ob in der Stadt oder auf Tour, sie sind die optimale Transportmöglichkeit für das Rad. Das Stauvolumen ist enorm und die montierten Fahrradtaschen behindern weder das Fahrvergnügen noch die Sicherheit im Verkehr. Auf längeren Touren hat die Fahrradtasche gegenüber dem Fahrradrucksack viele Vorteile, was Komfort und Packvolumen anbelangt. Einige Fahrer empfinden diese Taschen bei der Abfahrt als störend. Seit einiger Zeit sind Systeme auf dem Markt, die bergauf am Rad transportiert werden und bei der Abfahrt auf dem Rücken sitzen.
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