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Tourenrucksäcke (29.672 Ergebnisse aus 155 Shops)

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Tragesystem

Das Tragesystem leitet das Gewicht des Gepäcks auf den Benutzer um und sorgt somit für den notwendigen Kontakt zwischen Rucksack und Rücken. Schultergurte unterstützen beim Tragen der Last und geben dem Rucksack Halt. Der Hüftgurt übernimmt 75 % des Hauptgewichts und überträgt es auf die Hüfte selbst. Über das Rucksack-Rückenteil wird der Kontakt zwischen dem Rucksack und dem Rücken des Benutzers aufgebaut. Er sollte eine gute Belüftung ermöglichen, um einen beim Tragen entstehenden Hitzestau zu vermeiden.

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Sie suchen den idealen Wegbegleiter für Ihre nächste Tour?

Unser Ratgeber hilft Ihnen, den passenden Tourenrucksack zu finden.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Sie planen Ihre nächste ereignisreiche Wanderung mit der Familie oder eine spannende Fahrradtour mit Ihren Freunden? Sie wollen eine Hochalpintour unternehmen oder einfach einen entspannten Spaziergang durch den Park machen? Unabhängig davon, welchen Ausflug in die Natur Sie gerade planen – der passende Tourenrucksack darf natürlich nicht fehlen.

Regelmäßige Bewegung und Aufenthalte im Freien wirken sich positiv auf den Gesundheitszustand und auf das Wohlergehen aus. Die frische Luft gibt Ihnen wieder neuen Auftrieb und hebt auch die Gemütslage an, denn so können Sie die Alltagssorgen vergessen. Außerdem wird durch die Bewegung in der Natur der Kreislauf und die Durchblutung gefördert und das Immunsystem gestärkt.

Wissenswert

Frische Luft steigert die Lernleistung.

Beim Einatmen in der Natur gelangt ein Bakterium mit dem Namen Mycobacterium vaccae in Ihren Körper. Dieses Bakterium fördert das Wachstum von Nervenzellen im Gehirn. Diese regen die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Das bedeutet, die Lernprozesse im Gehirn werden unterstützt und das Glückshormon wird auf Grund des Wachstums der Nervenzellen vermehrt ausgeschüttet.

Tourenrucksäcke sind die Allrounder unter den Rucksäcken. Sie sind nicht nur für Wanderungen über mehrere Tage geeignet, sondern auch für größere alltägliche Besorgungen. Ob auf Ihrem Spaziergang durch den Park, beim Wandern, Klettern oder Radfahren – ein Rucksack ist stets eine gute Wahl, um die wichtigsten Gegenstände zu verstauen. Ein Tourenrucksack überzeugt durch seinen hohen Tragekomfort, der besonders rückenschonend ist.

Es gibt eine Vielzahl an Modellen mit verschiedenen Tragesystemen und unterschiedlichem Volumen. Auch das Material eines Rucksacks und das Zubehör sollten Sie passend zum Einsatzzweck wählen. Mit unserem Kaufberater helfen wir Ihnen, den idealen Tourenrucksack für Ihren nächsten Ausflug zu finden.
 


Kaufberater

Tourenrucksäcke gibt es in unzähligen Varianten und für verschiedene Verwendungszwecke. Da Ihr Rucksack ein treuer Begleiter für die nächsten Jahre sein soll, sind auch die Ausstattung und das Material des Rucksacks von Bedeutung.

Damit Sie in jedem Fall das optimale Modell für Ihre Bedürfnisse finden, haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.
 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Tourenrucksacks vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Überlegen Sie, für welchen Ausflug Sie den Tourenrucksack benötigen.
    Die Tourenrucksack-Typen unterscheiden sich hinsichtlich Ihres Verwendungszwecks. Hierbei eignen sich Daypacks beispielsweise für Tagestouren und Wanderrucksäcke für längere Touren. Weiterhin gibt es für verschiedene Touren auch spezielle Rucksäcke, z. B. Kletterrucksäcke.
     
  • Machen Sie sich Gedanken über das bevorzugte Tragesystem Ihres Tourenrucksacks.
    Ein Tourenrucksack sollte Ihnen Bewegungsfreiheit lassen, gleichzeitig aber einen sicheren Sitz gewähren und die jeweilige Last optimal tragen. Wanderrucksäcke besitzen aus diesem Grund beispielsweise ein stabileres Tragesystem als ein klassischer Daypack.
     
  • Wählen Sie das passende Volumen des Rucksacks aus. 
    Das Fassungsvermögen des Tourenrucksacks richtet sich nach dem Einsatzzweck. Da Sie für eine Hüttentour meist mehr Gepäck benötigen, sollte ein dafür vorgesehener Rucksack ein größeres Volumen als beispielsweise ein Fahrradrucksack haben. 
     
  • Achten Sie auf das im Tourenrucksack verarbeitete Material.
    Ein Tourenrucksack ist meist aus Polyamid oder Polyester gearbeitet. Diese Stoffe sind robust und beständig. Die Verarbeitung dieser Materialien ist entscheidend für die Langlebigkeit des Rucksacks. Außerdem sollte der Tourenrucksack wasserfest sein, damit er Ihr Gepäck selbst bei Regen trocken hält.


Tourenrucksack-Typen

Tourenrucksäcke sind der ideale Begleiter für Ausflüge in die Natur. Welcher Rucksack für Sie der richtige ist, entscheidet sich danach, welche Tour Sie geplant haben. 

Die unterschiedlichen Modelle eignen sich beispielsweise für mehrtägige Wanderungen, für Skitouren oder aber zum Klettern. Für diese individuellen Ausflüge gibt es Tourenrucksäcke mit spezieller Passform und Zusatzausstattung entsprechend des Einsatzgebietes. Oftmals können Sie die Modelle mit passendem Tourenzubehör erweitern.

Auf den Punkt!
  • Daypacks eignen sich auf Grund ihres Volumens und ihres Tragesystems gut für Tagestouren. 
  • Wanderrucksäcke sind für Touren über mehrere Tage ausgelegt. Sie besitzen gut gepolsterte Gurte und verschiedene Belüftungssysteme.
  • Trekkingrucksäcke sind optimal für längere Touren ohne feste Unterkünfte. In ihnen finden auch ein Schlafsack, eine Isomatte und Campingkocher genügend Platz.
  • Wintersportrucksäcke gibt es in verschiedenen Ausführungen für die unterschiedlichen Touren. Die Rucksäcke gewährleisten insgesamt genügend Bewegungsfreiheit.
  • Kletterrucksäcke sind klein und kompakt. Sie sollten aus Sicherheitsgründen fest am Rücken anliegen.
  • Fahrradrucksäcke lassen sich hinsichtlich ihres Verwendungszwecks in Fahrradtourenrucksäcke, Trinkrucksäcke und Kurierrucksäcke einteilen.
Daypacks

Suchen Sie einen Rucksack für einen Tagesausflug oder Ihren Alltag, ist ein Daypack gut geeignet. Er besitzt ein Volumen zwischen 4 l und 30 l. 

Ein Daypack gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Wichtig sind bei Daypacks gepolsterte Schultergurte, damit diese nicht einschneiden. Selten finden Sie Hüftriemen oder Brustgurte an den Rucksäcken. Diese sind auf Tagestouren nicht ganz so wichtig, würden aber das Gewicht des Tagesrucksacks besser verteilen. 

Die meisten Daypacks sind durch Körperkontakt gekennzeichnet. Sie sitzen also eng an Ihrem Rücken und bieten einen sicheren Halt. Allerdings schwitzen Sie dadurch auch schneller am Rücken.

Einige Tagesrucksäcke haben ein Laptopfach. Das ist besonders für Studenten oder Personen, die viel mit ihrem Laptop arbeiten, vorteilhaft. Außerdem haben die meisten Daypacks ein kleines Fach an der Vorderseite, sodass Sie auf kleine Gegenstände schnell zugreifen können. An vereinzelten Modellen gibt es zusätzlich noch Seitentaschen, beispielsweise für Trinkflaschen.

Daypacks kosten zwischen 10 € und 850 €.

Shopping Tipp

Schauen Sie auf unserem Portal unter der Kategorie Daypacks nach – dort finden Sie zahlreiche Modelle der Tagesrucksäcke.

Wanderrucksäcke

Ein Wanderrucksack ist die richtige Wahl, wenn Sie beispielsweise eine Hüttenwanderung planen. Auch für eine andere Wanderung mit festen Unterkünften eignen diese Rucksäcke. Grund hierfür ist das größere Volumen zwischen 30 l und 50 l sowie das Tragesystem der Wanderrucksäcke.

Gegenüber dem großvolumigeren Trekkingrucksack besitzt der Wanderrucksack einen stabileren Sitz. Sie haben also ein sichereres Tragegefühl, selbst in schwierigem Gelände. Grund dafür ist, dass der Wanderrucksack kleiner und insgesamt kompakter ist.

Ein Wanderrucksack zeichnet sich durch die gepolsterten Schultergurte sowie den Hüft- und Brustgurt aus. Auf diese Weise wird das höhere Gewicht gleichmäßig verteilt. Der Hüftgurt sorgt hierbei dafür, dass das Rucksackgewicht nicht allein auf den Schultern lastet.

Wanderrucksäcke können unterschiedliche Belüftungssysteme am Rücken besitzen: Es gibt Modelle mit Ventilationsrücken, Netzrücken oder Körperkontakt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Belüftungssystemen finden Sie in unserem Kaufberater unter der Rubrik Rückenteile.

Tourenrucksäcke gibt es in einem Preissegment von 35 € bis 320 €.

Im Handel finden sich auch Modelle, die deutlich höhere Preise haben. Diese Wanderrucksäcke sind besonders hochwertig verarbeitet und eignen sich deshalb für häufige Einsätze.

Shopping Tipp

Sie möchten gemeinsam mit Ihrem Kleinkind wandern gehen? Dann eignet sich eine Kindertrage sehr gut. Ihr Kind kann darin bequem sitzen und auch für Sie als Träger sind die Kindertragen durch gute Polsterungen in der Regel komfortabel.

Trekkingrucksäcke

Planen Sie eine Trekkingtour abseits bekannter Pfade und ohne feste Unterkünfte, empfiehlt sich ein Trekkingrucksack. Er ist großvolumiger als andere Tourenrucksäcke und bietet somit Platz für ein Zelt, einen Schlafsack und einen Campingkocher. Trekkingrucksäcke gibt es mit einem Volumen von 45 l bis 110 l. Hierbei gibt es spezielle Modelle für Frauen und Männer, die speziell auf die geschlechterspezifischen Körperformen angepasst sind. 

Große Trekkingrucksäcke besitzen meist ein Rückenteil mit Körperkontakt, damit der Sitz am Rücken trotz des hohen Gewichts stabil ist. Kleinere Modelle können auch mit einem Ventilations- oder Netzrücken ausgestattet sein. Das Netz befindet sich hierbei jedoch näher am Rucksackrücken als an anderen Modellen, sodass nicht die typische starke Biegung des Rückenteils gegeben ist. Dies sorgt für mehr Stabilität und eine bessere Gewichtsverteilung. Allerdings leidet darunter die Luftzirkulation.

Trekkingrucksäcke besitzen immer ein Deckel-, ein Haupt- und ein Bodenfach. Außerdem ist das Tragesystem darauf ausgerichtet, auf langen Touren bequem zu sein. Hierfür gibt es einen Hüftgurt, der den Großteil des Rucksackgewichts tragen soll. Außerdem besitzt der Rucksack gut gepolsterte Schultergurte. Für mehr Stabilität gibt es zusätzlich Lastkontroll- und Kompressionsriemen.

Trekkingrucksäcke kosten je nach Modell zwischen 80 € und 380 €.

Shopping Tipp

Für umfassende Informationen zu Trekkingrucksäcken schauen Sie in unserer gleichnamigen Kategorie vorbei.

Wintersportrucksäcke

Wollen Sie eine Snowboard- oder eine Langlauftour unternehmen, eignet sich ein Wintersportrucksack sehr gut. Diese Rucksäcke besitzen ein Volumen zwischen 10 l und 60 l. 

Wintersportrucksäcke verfügen meist über ein Rückenteil mit Körperkontakt. Sie sitzen dicht am Körper und haben einen schmalen Schnitt. Auf diese Weise erhalten Sie die benötigte Bewegungsfreiheit und trotzdem einen sicheren Sitz. 

Diese Rucksäcke unterscheiden sich in spezielle Modelle für Alpin-, Ski- und Snowboardtouren. Weiterhin können Sie sie für Langlauf- und Gletschertouren nutzen. 
 

  • Alpinrucksäcke
    Alpinrucksäcke besitzen meist nur ein Hauptfach. Ein Bodenfach oder ein Deckelfach haben sie meist nicht, dadurch hat der Rucksack ein geringeres Gewicht und behindert sie weniger auf Ihrer Tour. An speziellen Alpinrucksäcken sind meist Halterungen für Eispickel vorhanden. 
     
  • Ski- und Snowboardrucksäcke
    Diese Rucksäcke besitzen Halterungen für Ihre Sportgeräte. Ihre Ski oder Ihr Snowboard können Sie an der Vorderseite oder seitlich am Rucksack mit Hilfe von Riemen und Schnallen befestigen.
     

Für Wintersportrucksäcke zahlen Sie zwischen 40 € und 200 €.

Shopping Tipp

Für mehr Sicherheit bei Ihren Wintersporttouren ist ein Lawinen-Rucksack besonders vorteilhaft. In diesem ist ein Airbag integriert. Dieser verhindert, dass Sie von einer Lawine vollständig verschüttet werden. Dafür müssen Sie lediglich an einem Griff ziehen und der Airbag entfaltet sich innerhalb weniger Sekunden.

Passende Lawinen-Rucksäcke, Alpin-Rucksäcke und Ski-Rucksäcke finden Sie auch auf unserem Portal.

Kletterrucksäcke

Für eine Klettertour ist es zu empfehlen, einen schmaler geschnittenen Tourenrucksack zu verwenden. Kletterrucksäcke sind individuell darauf ausgerichtet, dass sie beim Klettern bequem auf Ihrem Rücken sitzen. Sie sind kleiner und kompakter als Wanderrucksäcke. Sie besitzen ein Volumen zwischen 35 l und 65 l. 

Die meisten Kletterrucksäcke sind am Rücken flach aufliegend, sie haben also ein Rückenteil mit Körperkontakt. So zieht Sie der Rucksack nicht auf Grund eines verlagerten Schwerpunktes nach hinten und gewährleistet Ihnen zugleich ausreichend Bewegungsfreiheit.

Damit der Rucksack nicht gegen Ihren Helm drückt, ist er niedriger als beispielsweise ein Wanderrucksack. Für Ihr Kletterzubehör gibt es verschiedene Halterungen an dem Rucksack, sodass Sie es bei Nichtbenutzung verstauen können.

Kletterrucksäcke kosten zwischen 90 € und 170 €.

Shopping Tipp

Spezielle Rucksäcke für Ihre nächste Klettertour finden Sie auf unserem Portal unter der Rubrik Kletterrucksäcke.

Fahrradrucksäcke

Wenn Sie eine Fahrradtour planen, darf ein Fahrradrucksack nicht fehlen. Diese Rucksäcke besitzen ein Volumen zwischen 5 l und 40 l. Sie sind also klein und stören Sie auf diese Weise nicht in Ihren Bewegungen. 

Für Fahrradrucksäcke eignen sich Rucksäcke mit Ventilationsrücken. Bei Rucksäcken mit Netzrücken wird zwar die entstehende Feuchtigkeit noch besser abtransportiert, allerdings verlagert sich hier der Schwerpunkt des Rucksacks weiter nach hinten. Der Rucksackschwerpunkt sollte allerdings nah am Körperschwerpunkt sein, damit der Rucksack Sie während der Fahrt nicht nach hinten zieht und Sie ständig das Gewicht ausgleichen müssen. 
 

Fahrradrucksäcke gibt es in folgenden Varianten:
 

  • Fahrradtourenrucksack
    Für eine Fahrradtour ist es vorteilhaft, wenn der Rucksack leicht auf Ihrem Rücken liegt, gleichzeitig aber sicher und fest sitzt. Fahrradtourenrucksäcke besitzen gepolsterte Schultergurte und meist auch einen Hüftgurt. So kann der Rucksack nicht rutschen oder Sie in Ihren Bewegungen beeinträchtigen. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass der Fahrradrucksack nicht zu groß ist. Ansonsten könnte er Ihnen den Helm nach vorn schieben und Ihre Sicht somit beeinträchtigen. Fahrradtourenrucksäcke kosten zwischen 20 € und 220 €.
     
  • Trinkrucksack
    Trinkrucksäcke liegen eng am Rücken an. Sie sind durch Ihr integriertes Trinksystem gekennzeichnet, mit dem Sie auch während der Fahrradtour trinken können. Hierfür gibt es einen dünnen Schlauch, der vom Trinksystem zu Ihrem Mund geführt werden kann. Trinkrucksäcke haben dünne Schultergurte und häufig einen Brustgurt zur Stabilisation. Sie kosten zwischen 20 € und 180 €.
     
  • Kurierrucksack
    Kennzeichnend für Kurierrucksäcke ist der Rolltop-Verschluss. Bei diesem wird der Stoff am oberen Ende des Rucksacks eingerollt und dann verschlossen. Auf diese Weise gelangen Sie schnell und unkompliziert an den Inhalt in Ihrem Rucksack. Im Gegensatz zu Fahrradtourenrucksäcken gibt es bei den Kurierrucksäcken ein hartes Rückenteil, dieses gibt dem Rucksack die nötige Stabilität. Ein Kurierrucksack besitzt meist dünne Brust- und Hüftgurte. Er kostet je nach dem verwendeten Material zwischen 20 € und 400 €. Kurierrucksäcke aus Leder sind hierbei die teuersten Modelle.
Shopping Tipp

Verschiedene Fahrradrucksäcke finden Sie auf unserem Portal in der gleichnamigen Kategorie.


Volumen

Das Volumen eines Tourenrucksacks ist wichtig für die Kaufentscheidung. Je größer der Backpack ist, desto mehr Gegenstände können Sie auch in ihm verstauen. Mit mehr Gepäck wird der Rucksack jedoch auch schwerer. Das Volumen des Rucksacks sollte also auf Ihre Tour abgestimmt sein.

Wissenswert

Für Erwachsene, die noch nicht oft gewandert sind, beträgt die empfohlene Traglast 20 % bis 25 % des eigenen Körpergewichts. Für geübte Wanderer empfiehlt sich höchstens ein Drittel des Körpergewichts als Maximalgewicht. Für Kinder liegt die empfohlene Höchstlast des Rucksacks bei 10 % ihres Eigengewichts.

Je kleiner und leichter Ihr Rucksack ist, desto angenehmer ist die Tour. Zu klein sollten Sie den Tourenrucksack aber auch nicht wählen, da Sie diesen bei guter Pflege jahrelang benutzen können und in der Zukunft möglicherweise auch längere Touren in Betracht ziehen.

Achtung!

Beim Packen Ihres Rucksacks sollten Sie den Rucksack nicht zu schwer beladen. 

Bei zu hohem Gewicht des Tourenrucksacks verlagert sich auch der Rucksack-Schwerpunkt. Dieser entfernt sich in diesem Fall von Ihrer Körpermitte. Das bedeutet eine höhere Belastung und kann dazu führen, dass der Rucksack Sie nach hinten zieht. Das birgt insbesondere beim Klettern und auf anderen anspruchsvollen Touren ein hohes Gefahrenpotential. 

Tourenrucksäcke können unterschiedlich groß sein und sich somit für verschiedene Einsatzbereiche bzw. Touren eignen.

Es gibt meist folgende Volumen: 
 

  • 5 l bis 30 l
    Tourenrucksäcke mit diesem Volumen eignen sich für Tagesausflüge und kurze Fahrrad- oder Klettertouren. In diesen Rucksäcken finden Sie genug Platz für etwas Proviant sowie andere kleinere Gegenstände für Ihre Tour.
     
  • 30 l bis 50 l
    In Tourenrucksäcken mit einem Volumen von 30 l bis 50 l haben Sie viel Platz für Wechselkleidung und andere Wanderutensilien. Aus diesem Grund eignen sich die Rucksäcke für Wander-, Wintersport- und Hüttentouren.  
     
  • 50 l bis 70 l
    Ein Volumen von 50 l bis 70 l besitzen hauptsächlich Trekkingrucksäcke. Diese Rucksäcke müssen auch Schlafsack, Isomatte und Campingkocher unterbringen können und besitzen deshalb ein größeres Fassungsvermögen.
     


Größe

Die Größe des Tourenrucksacks ist abhängig vom Volumen. Je mehr Fassungsvermögen ein Rucksack hat, desto größer ist er auch. Allerdings ist die Größe des Tourenrucksacks auch abhängig von Ihrer persönlichen Rückenlänge. Denn nicht jede Rucksackgröße ist für Ihre Rückenlänge geeignet.
 

Rucksackgrößen gibt es meist für 3 verschiedene Rückenlängenbereiche:
 

Größe Rückenlängenbereich
S 40 cm bis 49 cm
M 50 cm bis 57 cm
L 58 cm bis 69 cm


Einige Hersteller verwenden andere Rückenlängen zur Einteilung. Schauen Sie hierfür vor Ihrem Kauf, wie der jeweilige Hersteller die Größen einteilt.

Zur Bestimmung Ihrer Rückenlänge messen Sie den Abstand zwischen dem siebten Halswirbel und dem fünften Lendenwirbel.

In unserem FAQ-Bereich erklären wir, wie Sie Ihre persönliche Rückenlänge bestimmen: Wie messe ich meine Rückenlänge?


Tragesysteme

Jedes Tragesystem hat seine Vor- und Nachteile. Ihre Wahl sollte also darauf ausgelegt sein, welche Tour Sie unternehmen wollen und welche Anforderungen Sie an Ihren neuen Tourenrucksack haben.

Für längere Touren ist ein gutes Tragesystem wichtig, mit diesem sollen ein angenehmes Tragegefühl und eine gute Belüftung erreicht werden. Optimal gewährleistet ein Tragesystem einen großen Spielraum für Ihre Bewegungen. Gleichzeitig hält es den Rucksack sicher auf Ihrem Rücken. Das feste Gestell des Rucksacks verleiht ihm die benötigte Stabilität.

Daneben sorgen weitere Elemente des Tragesystems für optimalen Halt und Tragekomfort:

Rückenteile

Für den Tragekomfort von Tourenrucksäcken ist das entscheidende Kriterium, wie der Rucksack am Rücken des Trägers aufliegt. 

Eine gute Belüftung sorgt dafür, dass entstehende Feuchtigkeit gut abtransportiert wird und sich nicht zwischen Rücken des Trägers und dem Rucksack staut. 

Es gibt verschiedene Rückenteile:

Auf den Punkt!
  • Rucksäcke mit einem Ventilationsrücken besitzen 2 vertikal verlaufende Schaumstoffpolster. Bei hohen Temperaturen können Sie schneller schwitzen, da diese Rucksäcke eng am Rücken liegen. Allerdings besitzen diese Rucksäcke einen hohen Tragekomfort.
  • Rucksäcke mit Netzrücken tragen zu einer guten Belüftung des Rückens bei. Der Rucksack wölbt sich leicht von dem Rücken des Trägers weg und liegt damit nicht flach auf. Nachteilig ist aber, dass diese Rucksäcke auf Grund dessen ein geringeres Volumen besitzen. 
  • Tourenrucksäcke mit Körperkontakt überzeugen auf Grund ihrer guten Lastkontrolle. Von Nachteil ist, dass der Rücken des Trägers nicht gut belüftet wird, da der Rucksack direkt darauf aufliegt.
Ventilationsrücken

Ein Rucksack mit Ventilationsrücken besitzt ein Rückenteil aus 2 vertikal verlaufenden Schaumstoffpolstern. Der Rucksack liegt damit nah am Rücken an, allerdings befinden sich nur die Schaumstoffpolster an den Seiten auf dem Rücken. 

Zwischen den Schaumstoffpolstern bildet sich ein Zwischenraum um und entlang der Wirbelsäule. In diesem kann die Luft allerdings nur wenig zirkulieren. Bei hohen Temperaturen oder viel Bewegung können Sie im Bereich der Schaumstoffpolster also stärker schwitzen. An manchen Modellen ist über das Polster noch ein Netz gespannt, das liegt zwar auf der Wirbelsäule auf, ist aber sehr leicht und drückt nicht. 

Auf Grund der Schaumstoffpolster weisen diese Rucksäcke einen hohen Tragekomfort auf, denn die Wirbelsäule wird geschont. Die Schaumstoffpolster verhindern mit dem entstehenden Zwischenraum nämlich, dass der Backpack genau auf die Wirbelsäule drückt. Der Rucksack liegt mit seinem Gewicht also hauptsächlich auf den Schulterriemen und den Polstern. Gleichzeitig gewährleistet ein Ventilationsrücken gute Bewegungsfreiheit.

Bei Rucksäcken mit Ventilationsrücken kommt es zu keiner Einschränkung im Volumen, denn die Polster sind am Rucksackrücken angebracht. Auf diese Weise bleibt das Hauptfach in seiner Form und wird nicht nach innen gewölbt.

Rucksäcke mit Ventilationsrücken eignen sich für jede Tour, auf der Sie nicht allzu viel ins Schwitzen geraten und auf der ein guter Tragekomfort wichtig ist.

Pro
  • Entlastung der Wirbelsäule
  • Keine Einschränkung im Volumen
  • Bewegungsfreiheit
  • Guter Tragekomfort
Contra
  • Geringere Luftzirkulation
Netzrücken

An Tourenrucksäcken mit einem Netzrücken ist am Rückenteil des Rucksacks ein Abstandsnetz gespannt. Dieses ist meist an dem oberen und unteren Rand des Rucksackrückens befestigt, sodass dieser nicht direkt auf dem Rücken des Trägers aufliegt.

Die Rucksäcke sind auf Grund dessen am Rucksackrücken etwas gebogen, damit ein Abstand zwischen dem gespannten Netz und dem Rucksackrücken entsteht. Dank der Wölbung und des Netzes schwitzen Sie am Rücken nicht so schnell, denn die Luft kann besser zirkulieren und die Feuchtigkeit so besser abtransportieren. 

Ein Tourenrucksack mit einem Netzrücken überzeugt durch seinen sehr hohen Tragekomfort. Das Netz sitzt leicht auf dem Rücken und ist meist im Nacken- und Hüftbereich verstärkt und gepolstert, sodass der Rucksack optimal aufliegt.

Ein Nachteil ist, dass auf Grund der Wölbung der Schwerpunkt des Rucksacks etwas nach hinten verlagert ist. Das bedeutet, dass es Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit gibt, weil der Rucksack Sie etwas nach hinten zieht.

Achtung!

Für Kletterer sind Tourenrucksäcke mit Netzrücken nicht optimal geeignet. Der weiter vom Körper entfernte Schwerpunkt des Rucksacks würde den Träger beim Klettern nach hinten ziehen. Dadurch können Sie den Halt verlieren und in gefährliche Situationen geraten. 

Kletterer sollten lieber ein Modell mit Körperkontakt-Tragesystem verwenden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Wölbung am Rücken zu Einbußen im Volumen führt, denn die Rückwand des Hauptfachs wird nach innen gedrückt.

Auf Grund der guten Belüftung eignen sich diese Modelle für Wanderer und Urlauber in wärmeren Gebieten optimal.

Pro
  • Gute Belüftung
  • Hoher Tragekomfort
Contra
  • Einschränkung im Volumen (durch Wölbung)
  • Schwerpunkt etwas nach hinten verlagert
Körperkontakt

Tourenrucksäcke, die mit einem Körperkontaktrücken ausgestattet sind, liegen mit dem gesamten Rückenteil auf dem Rücken des Trägers auf. Der Rucksackrücken ist aus diesem Grund gut gepolstert.

Dadurch kann die Luft jedoch nicht optimal zirkulieren. Die Belüftung ist also nicht gewährleistet und Schweißbildung wird begünstigt. Allerdings gibt es auch Modelle mit Belüftungskanälen. Diese Tunnel sind im Rückenteil als kleine Aussparungen eingearbeitet, damit die Feuchtigkeit besser abtransportiert werden kann. Die Belüftung der Modelle mit Ventilations- und Netzrücken ist jedoch trotzdem etwas besser.

Ein Rucksack mit Körperkontakt gewährleistet durch die körpernahe Passform eine hohe Stabilität. Der Rucksackschwerpunkt bleibt nah am Körperschwerpunkt und Sie können sich dadurch ungehindert bewegen: Das Rucksackgewicht zieht Sie nicht nach hinten und beeinträchtigt Sie damit nicht.

Mit diesen Tourenrucksäcken gibt es keine Einschränkungen im Volumen, denn der Rucksackrücken ist nicht nach innen gewölbt.

Modelle mit Körperkontakt eignen sich besonders zum Klettern, Skifahren oder für den Alltag. 

Pro
  • Körpernahe Passform
  • Stabilität des Rucksacks
  • Rucksackschwerpunkt nah am Körperschwerpunkt
  • Keine Einschränkung im Volumen
Contra
  • Schlechte Belüftung begünstigt Schweißbildung 
Gurte

Die Gurte an Ihrem Tourenrucksack sorgen dafür, dass sich das Gewicht des Rucksacks optimal verteilt. Außerdem sorgen sie mit Hilfe einer guten Polsterung dafür, dass der Rucksack bequem sitzt und nicht rutscht oder reibt. Die Gurte sollten möglichst verstellbar sein, damit sie an Ihren Körper angepasst werden können. 
 

Tourenrucksäcke können mit folgenden Gurten ausgestattet sein:
 

  • Hüftgurt 
    Insgesamt dient der Hüftgurt der Stabilisation des Tourenrucksacks. Er ist beispielsweise an Daypacks und Fahrradrucksäcken schmal, sodass Sie viel Bewegungsfreiheit besitzen. Dennoch sorgt der Gurt für einen sicheren Halt. Auf diese Weise rutscht oder reibt der Rucksack nicht. Rucksäcke, in denen Sie mehr Gepäck transportieren, sollten über einen breiten Hüftgurt mit sogenannten Hüftflossen verfügen. Auf diese Weise trägt der Hüftgurt zwischen 60 % und 70 % des Rucksackgewichts. Die Schultern dabei lediglich 30 % bis 40 %. Dadurch werden Ihr Nacken und Ihre Schultern entlastet und Rückenschmerzen vorgebeugt.
     
  • Brustgurt
    Ein Brustgurt fördert die Stabilität des Rucksacks im oberen Bereich. Weiterhin sorgt er dafür, dass die Schultergurte nicht so leicht zur Seite rutschen können. Am besten eignen sich Brustgurte, die in der Höhe verstellbar sind, damit Sie die beste Position für sich einstellen können.
     
  • Schultergurte
    Die Schultergurte sind besonders wichtig. Gerade auf Touren müssen Sie bequem an Ihrem Körper sitzen, deshalb sind sie meist sehr gut gepolstert. Durch die Polsterung wird das Gewicht des Backpacks etwas abgedämpft, was für mehr Tragekomfort sorgt.


Ausstattung

Die Ausstattung eines Tourenrucksacks ist ein weiteres wichtiges Merkmal. Hierbei wird zwischen 2 verschiedenen Ausstattungsmerkmalen unterschieden:

Fächer

Neben dem Hauptfach kann ein Tourenrucksack mit weiteren Fächern ausgestattet sein. Darin können Sie kleinere Gegenstände verstauen. So gelangen Sie schnell an den Gegenstand, den Sie gerade brauchen und müssen nicht lang in Ihrem Rucksack suchen.
 

  • Bodenfach
    Das Bodenfach befindet sich meist an Trekkingrucksäcken. Es wird auch Nasswäschefach genannt, da Sie die nasse Wäsche in diesem Fach von trockenen Sachen trennen können. Weiterhin eignet sich das Bodenfach zum Transport eines Schlafsacks.
     
  • Deckelfach
    In einem Deckelfach können Sie einige kleine Gegenstände verstauen, auf die Sie immer einen schnellen Zugriff haben müssen. Ein Deckelfach gibt es insbesondere an Trekkingrucksäcken.
     
  • Frontfach
    Ein Frontfach, auch Fronttasche genannt, besitzen fast alle Tourenrucksäcke. Diese Fächer sind klein und befinden sich vorn am Rucksack. Sie werden meist mit einem Reißverschluss geöffnet.
     
  • Gurtfach
    An einem breiten Hüftgurt ist häufig ein Gurtfach angebracht. Das Fach wird auch Gurttasche genannt. An dieses Fach gelangen Sie jeder Zeit, es aber meist nur sehr klein.
     
  • Laptopfach
    In Daypacks gibt es häufig ein Laptopfach, dieses ist ein wenig gepolstert und lässt sich meist mit einem dünnen Klettverschluss schließen. Auf diese Weise können beispielsweise spitzere Gegenstände das Gehäuse Ihres Laptops nicht beschädigen.
     
  • Seitenfach
    Seitenfächer sind insbesondere bei Wander- und Trekkingrucksäcken vorhanden. Sie können geschlossen oder aber offen sein und aus einem Netz bestehen. Diese Fächer eignen sich beispielsweise für die Halterung von Trinkflaschen.


Die großen Hauptfächer der Rucksäcke können Sie je nach Modell zudem unterschiedlich beladen:
 

  • Toplader
    Toplader können Sie von oben öffnen und befüllen. Insbesondere Daypacks, Wintersportrucksäcke, Kletterrucksäcke und Fahrradrucksäcke lassen sich auf diese Weise öffnen. Allerdings müssen Sie mitunter nach einzelnen Gegenständen länger suchen, wenn diese sich am Boden des Fachs befinden.
     
  • Frontlader
    Frontlader können Sie von vorn befüllen. Dabei befindet sich ein Reißverschluss an der Vorderseite des Rucksacks. Auf diese Weise können Sie den Rucksack wie einen Koffer füllen. Deshalb werden Frontlader auch häufig Kofferrucksäcke genannt. Allerdings muss der Rucksack immer flach auf den Boden gelegt werden. Um ihn nicht zu verschmutzen, sollte der Untergrund dafür möglichst sauber sein.


 

Halterungen

An Tourenrucksäcken sind Halterungen für Ihre Ausrüstung besonders vorteilhaft. An ihnen können Sie für den Transport oder während einer Pause beispielsweise Ihre Ski oder Ihren Helm befestigen.


Mit folgenden Halterungen kann ein Tourenrucksack ausgestattet sein:
 

  • Helmhalterung
    Manche Tourenrucksäcke haben eine integrierte Helmhalterung, andere Modelle eine separate. Eine Helmhalterung besteht meist aus einem quadratischen Netz. An dessen 4 Ecken gibt es Schlaufen, die Sie vorn am Rucksack befestigen. Zwischen Rucksack und Netz positionieren Sie dann den Helm.
     
  • Pickelhalterung
    Für einen Eispickel, den Sie insbesondere auf Wintersporttouren benötigen, ist oftmals eine Fixierung an der Vorderseite des Rucksacks angebracht. In diese Fixierung stecken Sie den Eispickel-Kopf. Den Griff des Eispickels befestigen Sie mit einer Schlaufe.
     
  • Reflektoren
    Reflektoren an Ihrem Rucksack sind vorteilhaft, damit Sie auch im Dunkeln gut von anderen Personen gesehen werden.
     
  • Skihalterung
    Da Ski meist sehr lang und sperrig sind, werden sie häufig diagonal am Tourenrucksack befestigt oder aber an der Seite. Eine weitere Möglichkeit ist die vertikale Befestigung am Rucksack. Für jede Befestigung gibt es spezielle Schlaufen und Schnallen an den Wintersportrucksäcken, die Sie um die Ski schließen. Dabei weisen seitliche Halterungen den größten Tragekomfort auf, da die Ski hierbei nah an dem Körperschwerpunkt sind und Sie in Ihren Bewegungen nicht einschränken.
     
  • Snowboardhalterung
    Ein Snowboard können Sie häufig an der Vorderseite eines Wintersportrucksacks mit Hilfe von breiten Halterungen befestigen. Eine Halterung befindet sich im oberen Teilen des Rucksacks, die zweite im unteren Teil. Die Schlaufen sind horizontal ausgerichtet und können je nach Breite des Snowboards eingestellt werden.
     
  • Stockhalterung
    Ihre Wander-, Ski- oder Trekkingstöcke können Sie meist an der Seite des Tourenrucksacks befestigen. Hierfür gibt es häufig 2 verstellbare Schlaufen.


Material

Das Material des Tourenrucksacks ist wichtig, damit er wasserdicht und langlebig ist. Nur mit robusten und gut verarbeiteten Werkstoffen hält der Rucksack den verschiedensten Umwelteinflüssen und unterschiedlich hohem Gewicht stand.

Shopping Tipp

Die Hersteller verwenden meist unterschiedliche Bezeichnungen für die verwendeten Stoffe, allerdings unterscheiden sich die Materialien kaum voneinander.

In Bezug auf die Verarbeitung ist die Materialstärke wichtig. Je dicker der Stoff ist, desto robuster ist er gegenüber Witterungseinflüssen. Allerdings wiegt der Rucksack dann auch etwas mehr. Betrachten Sie die Nähte an Ihrem Tourenrucksack vor dem Kauf genau. Testen Sie ob die Nähte nachgeben oder sich auseinanderziehen lassen. Ist das der Fall, wurden die Nähte nicht optimal verarbeitet. 

Zur besseren Übersicht haben wir die gängigen Materialien von Tourenrucksäcken wie folgt einsortiert:

Obermaterial

Tourenrucksäcke bestehen meist aus den folgenden Obermaterialien:
 

  • Polyester 
    Polyester ist ein leichter Stoff, zudem robust und auf Grund der Formbeständigkeit auch langlebig. Im Gegensatz zu Polyamid (Nylon) ist Polyester UV-beständig. Des Weiteren ist Polyester sehr atmungsaktiv. Das ist insbesondere am Rucksackrücken von Vorteil, denn Sie schwitzen nicht so schnell.
     
  • Polyamid
    Auch Polyamid ist ein leichtes Material, das langlebig und robust ist. Es ist sogar noch etwas abriebfester als Polyester. Allerdings benötigt ein Tourenrucksack aus Polyamid eine extra Beschichtung, damit er UV-beständig ist.


 

Beschichtung

Einige Tourenrucksäcke haben innen eine Beschichtung aus folgenden Stoffen:
 

  • Silikon
    Eine Beschichtung des Innenraums des Rucksacks mit Silikon sorgt dafür, dass die Gegenstände im Backpack vor Feuchtigkeit geschützt werden.
     
  • Polyurethan
    Auch eine Beschichtung aus Polyurethan (PU) garantiert, dass der Rucksack wasserdicht ist und Ihre Wanderutensilien nicht nass werden.
Bedenken Sie

Eine PU-Beschichtung wird nach einigen Jahren der Benutzung auf Grund des Abriebs wasserdurchlässig. Danach hilft Ihnen eine Regenhülle, Ihre Gegenstände im Tourenrucksack vor Feuchtigkeit zu schützen.

Tragesystem

Das Tragesystem besteht meist aus den folgenden Materialien: 
 

  • Neopren
    Die Schulter- und Hüftgurte werden oft aus geschäumten Neopren gearbeitet, da sich Neopren gut an den Körper anpasst. Außerdem dämmt Neopren das Gewicht des Rucksacks ein wenig, da der Rucksackgurt nicht direkt aufliegt. 
     
  • Aluminium
    Aluminiumrahmen überzeugen auf Grund eines guten Tragekomforts, denn Aluminium ist stabil und liegt gleichzeitig gut an Ihrem Rücken an.
     
  • Stahl
    Federstahlrahmen werden insbesondere bei Tourenrucksäcken mit einem Netzrücken verwendet. Hierbei dienen sie als Abspannvorrichtung, damit ein Zwischenraum zwischen dem Rucksack und dem Rücken besteht.
     
Verschlüsse

Die Reißverschlüsse der Tourenrucksäcke sind meist aus Metall gefertigt. Damit kein Wasser eindringen kann, sind die Reißverschlussbänder aus einem wasserdichten Material gearbeitet. An einem geschlossenen Reißverschluss stoßen diese Bänder in der Mitte aneinander und die Feuchtigkeit kann so nicht eindringen.
 

Die Schnallen der Tourenrucksäcke bestehen in der Regel aus folgenden Materialien:
 

  • Kunststoff
    Die meisten Rucksäcke besitzen Schnallen aus Kunststoff. Dieses Material ist relativ robust. Mit der Zeit kann Kunststoff durch äußere Umwelteinflüsse jedoch etwas spröde werden und Risse bekommen.
     
  • Metall
    Einige Rucksäcke besitzen Schnallen aus Metall. Hierbei handelt es sich in der Regel um korrosionsbeständige Metalle, die robust sind und eine hochwertige Optik haben. 


Zubehör

Auf Ihrer Tour darf praktisches Zubehör nicht fehlen. Dazu zählen beispielsweise folgende Artikel:
 

  • Packsäcke
    Packsäcke eignen sich optimal für das Ordnen Ihrer Gegenstände im Rucksack. Die Packsäcke gibt es in unterschiedlichen Größen. Es gibt wasserdichte und wasserdurchlässige Modelle. Transportieren Sie elektronische Geräte oder Kleidung, sorgen wasserdichte Modelle dafür, dass die Utensilien in jedem Fall trocken bleiben.
     
  • Raincover
    Auch ein Raincover zählt zum Rucksackzubehör. Es schützt die Reiseutensilien vor Nässe. Dafür wird die Hülle über den Rucksack gestülpt und mit Hilfe eines Gummizugs oder eines Kordelzugs festgezogen. In einigen Tourenrucksäcken ist eine Regenhülle bereits integriert, für andere können Sie diese separat dazu kaufen.
     
  • Trinksystem
    Auf einer Wanderung brauchen Sie ausreichend Flüssigkeit. Ein Trinksystem empfiehlt sich dafür besonders, es lässt sich leicht in den Tourenrucksack integrieren. Dabei handelt es sich um einen stabilen Beutel aus Polyethylen und Silikon, den Sie mit einer Flüssigkeit befüllen können. Die Trinkblase besitzt einen Schlauch mit einem Mundstück. An einigen Modellen wird das Mundstück durch eine Drehbewegung entsperrt. Zum Trinken müssen Sie lediglich leicht auf das Mundstück beißen und saugen. Achten Sie darauf, dass der Rucksack mit dem Trinksystem kompatibel ist. Das ist der Fall, wenn an der Rückenpartie des Rucksacks im Inneren ein Fach oder eine Vorrichtung zum Aufhängen für das System vorhanden ist. Außerdem sollte eine kleine Öffnung für den Trinkschlauch integriert sein.
Shopping Tipp

Finden Sie das ideale Zubehör für Ihren Tourenrucksack auch auf unserem Portal unter Packsäcke, Raincover und Trinksysteme.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Basierend auf dem Wissensbedarf anderer Tourenrucksack-Käufer haben wir für Sie an dieser Stelle die wichtigsten Informationen zusammengefasst. 

Bedarf

Wann kommen Tourenrucksäcke zum Einsatz?

Tourenrucksäcke können Sie, wie der Name bereits verrät, auf vielen Ausflügen nutzen. Typische Tourenrucksäcke sind Wanderrucksäcke, die Sie in erster Linie auf mehrtägige Wanderungen mit Übernachtungen in festen Unterkünften mitnehmen. Sie können aber auch als Fahrrad-, Hochalpin- oder Kletterrucksäcke dienen. 

Es gibt für diese 3 speziellen Touren besonderes Zubehör, welches Sie optimal in dem jeweiligen Rucksack verstauen können.

In der Rubrik Tourenrucksack-Typen in unserem Ratgeber finden Sie nähere Informationen zu den einzelnen Modellen.

Kann ich einen Tourenrucksack auch für eine Fahrradtour nutzen?

Grundsätzlich können Sie einen Tourenrucksack für viele Touren und auch im Alltag nutzen, somit auch für eine Fahrradtour. Wenn Sie den Rucksack zum Fahrradfahren nutzen wollen, sollte er allerdings nicht zu groß sein, damit er Sie beim Fahren nicht stört.

Es gibt auch spezielle Fahrradrucksäcke für Touren mit Ihrem Rad. Diese Rucksäcke liegen nah am Körper an und besitzen gut gepolsterte Schultergurte. Auf diese Weise sitzt der Fahrradrucksack sehr bequem und lässt Ihnen genügend Bewegungsfreiheit. 

Schauen Sie für nähere Informationen in unseren Kaufberater unter Fahrradrucksäcke nach. 

Brauche ich eine Regenhülle für meinen Tourenrucksack?

Entscheiden Sie sich für einen Tourenrucksack aus Polyamid oder Polyester, der innen mit einer PU-Beschichtung überzogen ist, brauchen Sie die ersten Jahre nicht unbedingt eine Regenhülle.

Sind die Nähte und Reißverschlussbänder nicht vollständig wasserdicht, kann durch diese Nässe ins Rucksackinnere gelangen. Mit einer Regenhülle bleiben auch in diesem Fall alle Reiseutensilien trocken. 
 

Kauf

Was ist der Unterschied zwischen einem Touren- und einem Trekkingrucksack?

Unter Tourenrucksäcken werden verschiedene Rucksack-Typen zusammengefasst. Dazu zählen auch die Trekkingrucksäcke. Oftmals werden Tourenrucksäcke auch mit Wanderrucksäcken gleichgesetzt. Diese sind jedoch ebenfalls ein Tourenrucksack-Typ. 
 

Wander- und Trekkingrucksäcke unterscheiden sich hierbei hinsichtlich folgender Merkmale:
 

  • Wanderrucksäcke
    Diese Tourenrucksäcke eignen sich für Hüttentouren. Sie besitzen ein Volumen von 30 l bis 50 l. Gegenüber dem Trekkingrucksack hat der Wanderrucksack einen sichereren Sitz, denn er ist kleiner und damit auch kompakter.
     
  • Trekkingrucksäcke
    Rucksäcke für Trekkingtouren besitzen ein Volumen von 50 l bis 110 l. Der Grund für das hohe Volumen ist, dass Trekkingtouren meist über einen längeren Zeitraum verlaufen und Sie in keinen festen Unterkünften übernachten. Deswegen brauchen Sie in dem Backpack beispielsweise Platz für einen Schlafsack, ein Zelt und eine Isomatte.

In unserem Kaufberater finden Sie weitere Informationen zu Wanderrucksäcken und Trekkingrucksäcken

Was muss ich beachten, wenn ich meinen Tourenrucksack im Internet kaufen möchte?

Ihren Tourenrucksack können Sie auch bequem im Internet bestellen. Achten Sie dabei auf folgende Faktoren:
 

  • Rückenlänge
    Legen Sie Wert darauf, dass die Größe des Rucksacks zu Ihrer Rückenlänge passt, sodass der Rucksack auch gut sitzt. Von Vorteil ist auch ein verstellbares Tragesystem an Rucksäcken mit einem größeren Volumen. 
     
  • Volumen
    Das Volumen des Rucksacks sollte sich nach Ihrer geplanten Tour richten. Achten Sie deshalb bei den einzelnen Modellen auf die Volumenangabe des Herstellers.
     
  • Anprobe
    Probieren Sie den Tourenrucksack und seine Funktionen unbedingt zu Hause aus. Überprüfen Sie die Qualität des gelieferten Rucksacks. 
     
  • Ausstattung
    Die Ausstattung richtet sich nach Ihrer geplanten Tour. Wenn Sie beispielsweise eine spezielle Wintersporttour unternehmen möchten, sollte der jeweilige Tourenrucksack bestimmte Halterungen besitzen. Eine Halterung für Ihre Ski oder einen Eispickel ist da sehr vorteilhaft und erleichtert Ihnen den Transport des Zubehörs.
Tipp

Packen Sie Ihren Rucksack für die Anprobe und tragen Sie ihn mindestens 20 min. Auf diese Weise spüren Sie, ob der Tourenrucksack bequem auf Ihrem Rücken liegt.

Was kosten hochwertige Tourenrucksäcke?

Der Preis von Tourenrucksäcken unterscheidet sich hinsichtlich des Tourenrucksack-Typs. 
 

Tourenrucksack-Typ Preisrahmen
Daypacks  10 € – 850 €
Wanderrucksäcke  35 € – 320 €
Trekkingrucksäcke  80 € – 380 €
Wintersportrucksäcke 40 € –200 € 
Kletterrucksäcke 90 € – 170 € 
Fahrradrucksäcke 20 € – 400 €

 
 

Wie lange geben Hersteller in der Regel Garantie auf einen Rucksack?

Viele Hersteller geben zwischen 2 und 3 Jahren Garantie. Informieren Sie sich für die genaue Dauer der Garantie stets bei dem jeweiligen Hersteller.

Bei der Garantie handelt es sich um eine Leistung, die der Hersteller bzw. der Händler freiwillig erbringt.  Die Garantie-Aussage beinhaltet meist, dass Sie den Rucksack innerhalb eines bestimmten Zeitraums kostenfrei reparieren lassen können, sollte er kaputtgehen. Das gilt aber nur bei sachgemäßer Verwendung.

Wissenswert
Gewährleistung

Eine Gewährleistung ist gesetzlich festgelegt und beträgt 2 Jahre. Laut dieser haftet der Verkäufer gegenüber dem Käufer, wenn die Ware (also der Rucksack) Mängel aufweist. Das resultiert aus dem Kaufvertrag, indem sich der Verkäufer verpflichtet die Sache frei von Mängeln zu übergeben.

Gesetzlich stehen Ihnen im Fall eines Mangels die Rechte Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung des Kaufpreises und Schadenersatz zu.

Packen

Was gehört in meinen Tourenrucksack?

Für eine Mehrtagestour gibt es ein paar Utensilien, an die Sie unbedingt denken sollten. Wir haben für Sie die wichtigsten Gegenstände für Ihre Tour zusammengestellt:
 

  • Kleidung
    Zunächst ist funktionelle Wechselkleidung aus Synthetik oder Marinowolle einzupacken. Vorteilhaft ist, wenn Sie sowohl kurz- als auch langärmlige Kleidung mitnehmen. So gehen Sie sicher, dass Sie nach einem Regenschauer keine nasse Kleidung am Körper tragen und Sie auf jede Wetterlage vorbereitet sind. Empfehlenswert sind weiterhin Funktionssocken und -unterwäsche sowie wasser- und winddichte Jacken und Hosen, die gleichzeitig aber auch atmungsaktiv sind.
     
  • Kopfbedeckung und Sonnenschutz
    Für kältere Tage ist eine Mütze oder ein Stirnband hilfreich. Für die wärmeren Tage ist eine Schirmmütze oder ein Hut praktisch. Insbesondere in den Bergen sollten Sie die Sonnencreme, die Sonnenbrille und den Lippenbalsam nicht vergessen.
     
  • Trinken
    Viel Trinken ist auf einer Tour unabdingbar, denn zu wenig Flüssigkeit senkt die Leistungsfähigkeit und behindert die Höhenanpassung. Stecken Sie sich also stets genug Wasser in die Seitentaschen des Rucksacks oder benutzen Sie ein Trinksystem, das in den Rucksack integriert werden kann.
     
  • Erste-Hilfe-Set
    Für kleinere Verletzung ist ein Erste-Hilfe-Set im Rucksack wichtig. Verstauen Sie das Set stets griffbereit. So sind Sie im Notfall gut vorbereitet und können kleinere Schnittwunden oder Insektenstiche schnell behandeln.
     
  • Proviant
    Auch der Proviant darf nicht fehlen. Sollten Sie unterwegs pausieren, können kleine Snacks wie Müsliriegel, Nüsse und Trockenobst für etwas Energie zwischendurch ausreichen. Ist keine Pause an einer Raststätte geplant oder möchten Sie am Übernachtungsort auch kochen, müssen Sie mehr Proviant mitnehmen. Dafür eignen sich Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen und über die Dauer der Tour haltbar sind. Es eignen sich beispielsweise Konserven, Reis und Nudeln. 
     
  • Kleinigkeiten
    Hygieneartikel, ein Mikrofaserhandtuch, eine Taschenlampe, Ihre Ausweise sowie eine Karte und Ihr Handy gehören ebenfalls zu den wichtigen Wanderutensilien.
     
  • Handtuch
    Ein Handtuch, das nicht zu viel Platz im Rucksack einnimmt und leicht ist, ist zu empfehlen. Ein Mikrofaserhandtuch eignet sich beispielsweise für Touren sehr gut. Es ist saugfähig und trocknet gleichzeitig sehr schnell.



Was sollte ich auf meiner Wanderung anziehen?

Auf Ihrer Wanderung ist es besonders wichtig, dass Sie bequeme, atmungsaktive Kleidung tragen. Beachten Sie für die einzelnen Kleidungsstücke folgende Aspekte:
 

  • Hose 
    Damit Sie bei kälteren Temperaturen nicht frieren, empfiehlt es sich, dass die Hose wind- und wasserdicht ist. Insbesondere Funktionskleidung eignet sich für Ihre Tour, denn diese ist aus einem schnell trocknenden Material gearbeitet.
     
  • Shirt
    Auch bei dem Shirt sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Bewegungsfreiheit haben und der Stoff die entstehende Feuchtigkeit gut abtransportiert.
     
  • Weste/Jacke 
    Westen oder Jacken sollten idealerweise aus Fleece/Softshell oder Primaloft bestehen. Diese Materialien sind einerseits atmungsaktiv, andererseits halten Sie aber auch gut warm. Das ist für eine Tour wichtig, denn auf der einen Seite kommen Sie ins Schwitzen, auf der anderen Seite können Sie dadurch oder bei Temperaturschwankungen auch frieren.
     
  • Wanderschuhe
    Am besten eignen sich knöchelhohe Wanderschuhe mit einer Profilsohle. Mit diesen Schuhen knicken Sie nicht so leicht um, sondern haben selbst in schwierigem Gelände einen festen Stand.
Wissenswert

Kleidung aus Merinowolle eignet sich besonders gut für Outdoor-Aktivitäten. Merinowolle ist ein strapazierfähiger Stoff, der sich sanft auf der Haut anfühlt. Das Material reguliert die Körpertemperatur sehr gut. Es wärmt einerseits, transportiert beim Schwitzen aber andererseits die Feuchtigkeit nach außen. Das bedeutet, Merinowolle ist besonders für Outdoor-Kleidung geeignet.

Welches Zubehör brauche ich für welche Tour?

Das Zubehör ist abhängig von Ihrer geplanten Tour. 
 

  • Klettertour
    Unternehmen Sie eine Klettertour, dürfen auch Klettergurte sowie Sicherungs- und Abseilgeräte nicht fehlen. Denken Sie bei einer Klettertour auch unbedingt an Ihren Kletterhelm und Ihre Kletterschuhe. Die Seile und Gurte können Sie für den Transport gut in Ihrem Tourenrucksack verstauen. Den Helm können Sie an einer Helmhalterung befestigen.
     
  • Hochalpintour
    Für eine Hochalpintour brauchen Sie zusätzlich eine Eisausrüstung. Zu dieser zählen unter anderem Steigeisen und Grödel sowie Eispickel.
     
  • Hüttentour
    Auf einer Wanderung von Hütte zu Hütte sind auch Trekkingstöcke ein gutes Zubehör. Mit Trekking- oder Wanderstöcken können Sie Ihre Knie entlasten, das merken Sie insbesondere bergab. Ein weiterer Vorteil der Stöcke ist, dass Sie mit Ihnen trotz der Last auf Ihrem Rücken aufrechter gehen und somit Ihren Rücken schonen. Brauchen Sie die Trekkingstöcke unterwegs einmal nicht mehr, können Sie diese an den meisten Tourenrucksäcken an den Seiten in Materialschlaufen oder Halterungen befestigen.
Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an passendem Trekkingzubehör.

Wie packe ich meinen Tourenrucksack richtig?

Je näher der Schwerpunkt des Rucksacks am Körper ist, desto leichter lässt sich dieser auch tragen. Dies gelingt Ihnen mit einem optimal gepackten Tourenrucksack besser.
 

So packen Sie Ihren Tourenrucksack richtig:

  1. Verstauen Sie die leichten Sachen am Boden des Hauptfachs.
    Besitzt Ihr Tourenrucksack ein Bodenfach, verstauen Sie leichte Gegenstände dort.
  2. Packen Sie schwere Tourenutensilien nah an Ihren Rücken.
  3. Füllen Sie den restlichen Backpack mit weichen Sachen aus.
    ⇒ Platzieren Sie Gegenstände, auf die Sie schnell zugreifen müssen, weiter oben.
  4. Verstauen Sie kleine Gegenstände wie Sonnencreme oder Ausweise in das Deckelfach.
Shopping Tipp

Packsäcke eignen sich sehr gut, um Ordnung in Ihrem Tourenrucksack zu schaffen. 

Wie kann ich Ski am Tourenrucksack befestigen?

Damit Sie die Ski für den Transport nicht auf der Schulter oder in der Hand tragen müssen, besitzen manche Tourenrucksäcke eine Skihalterung. Diese befindet sich entweder an den Seiten, diagonal oder aber waagerecht auf der Vorderseite des Rucksacks. Hierfür gibt es spezielle Schlaufen an den Wintersportrucksäcken, die um die Ski geschlossen werden.

Die seitliche Befestigung zeichnet sich auf Grund des hohen Tragekomforts aus. Dieser Tragekomfort fehlt, wenn die Ski vertikal oder diagonal auf den Rucksack geschnallt sind. Die Ski sind damit nämlich weiter vom Körperschwerpunkt entfernt und können Sie beim Laufen nach hinten ziehen.

Für mehr Informationen zu den unterschiedlichen Halterungen an einem Tourenrucksack schauen Sie in unseren Kaufberater unter der gleichnamigen Rubrik nach.

Passform

Wie messe ich meine Rückenlänge?

Damit Sie Ihre genaue Rückenlänge kennen, messen Sie Ihren Rücken idealerweise aus. Lassen Sie sich dafür am besten von einer anderen Person helfen, so ist das Messergebnis genauer.


So messen Sie Ihre Rückenlänge:

  1. Beugen Sie ihr Kinn nach vorn auf Ihre Brust.
    ⇒ Die Erhebung, die nun am Nacken etwas hervorsteht, ist der siebte Halswirbel.
  2. Fahren Sie mit dem Finger an der oberen Kante Ihres Hüftknochens entlang bis zur Wirbelsäule.
    ⇒ An diesem Punkt befindet sich der fünfte Lendenwirbel.
  3. Messen Sie mit einem Maßband den Abstand zwischen dem siebten Halswirbel und dem fünften Lendenwirbel.
    ⇒ Der Abstand der beiden Punkte ergibt Ihre Rückenlänge.


Über welche Tragesysteme können Tourenrucksäcke verfügen?

Das Tragesystem eines Tourenrucksacks ist wichtig für einen guten Tragekomfort und eine gute Belüftung am Rücken. Es besteht aus Gurten sowie einem Rückenteil.

Es gibt verschiedene Rückenteile:  
 

  • Ventilationsrücken
    Diese Rückenteile bestehen aus Schaumstoffpolstern. Sie bieten einen hohen Tragekomfort, liegen jedoch eng am Rücken an – dadurch kann Feuchtigkeit nicht optimal abtransportiert werden.
     
  • Netzrücken
    Diese Tourenrucksäcke besitzen ein Netz am Rückenteil, das eine gute Belüftung fördert. Allerdings ist der Rucksack etwas gebogen, damit ein Abstand zwischen dem Rucksackrücken und dem Netz entsteht. Das bedeutet, dass es Einschränkungen im Volumen gibt und der Schwerpunkt etwas nach hinten verlagert ist.
     
  • Körperkontakt
    Tourenrucksäcke mit Körperkontakt liegen gut am Rücken an. So haben Sie eine hohe Kontrolle über das Gewicht des Rucksacks. Allerdings wird dabei der Rücken nicht optimal belüftet. Die Modelle besitzen aber eine sichere Passform. 
     

Welches Tragesystem am besten für Sie geeignet ist, richtet sich nach Ihrer geplanten Tour.

Schauen Sie für nähere Informationen zu den Tragesystemen der Tourenrucksäcke auch in unserer gleichnamigen Ratgeber-Rubrik vorbei.

Wie stelle ich meinen Tourenrucksack richtig ein?

Um Ihre Tour schmerzfrei genießen zu können, ist es wichtig, den Tourenrucksack richtig einzustellen. Erst dann sitzt er perfekt an Ihrem Körper und beeinträchtigt Sie weniger in Ihren Bewegungen.
 

So stellen Sie Ihren Tourenrucksack richtig ein:

  1. Packen Sie die Utensilien für Ihre Tour in den Rucksack.
  2. Lockern Sie alle Riemen und Gurte.
  3. Setzen Sie den beladenen Tourenrucksack auf.
  4. Beugen Sie Ihren Oberkörper nach vorn.
  5. Schließen Sie den Hüftgurt und ziehen diesen gut fest.
    ⇒ Der Hüftgurt sollte den Beckenknochen mittig umschließen, dann sitzt er in der optimalen Position.
  6. Richten Sie sich wieder auf.
  7. Ziehen Sie die Lastkontrollriemen, wenn vorhanden, oben und unten an.
    ⇒ Diese befinden sich an den Schulterträgern und ziehen den Tourenrucksack näher an den Rücken heran.
  8. Zurren Sie die Schultergurte leicht nach unten an den Körper heran.
    ⇒ Ziehen Sie die Schultergurte nicht zu fest, sonst liegt das Gewicht des Rucksacks nur auf den Schultern und nicht hauptsächlich auf der Hüfte. Die Schultergurte sollten nur leicht spürbar mittig zwischen Schulter und Hals sitzen.
    ⇒ Alternativ können Sie die Schultergurte zunächst festziehen, sodass sie die Schultern umschließen. Lockern Sie die Schultergurte wieder, nachdem Sie die Lageverstellriemen eingestellt haben.
  9. Schließen Sie den Brustgurt und ziehen ihn leicht fest.
    ⇒ Ziehen Sie den Gurt nicht zu fest. Er sollte so sitzen, dass die Schultergurte nicht von Ihren Schultern rutschen können.
Tipp

Für längere Touren können Sie die Lastkontrollriemen und die Schultergurte ab und an etwas variieren, damit Sie Nacken und Schultern immer etwas anders belasten. Nach einiger Zeit sollten Sie jedoch wieder zu der optimalen Einstellung zurückkehren.

Den Hüftgurt sollten Sie nicht verstellen, dieser muss für die richtige Lastenverteilung immer in der optimalen Position sitzen.

Reinigung

Kann ich meinen Tourenrucksack in der Waschmaschine waschen?

Die meisten Tourenrucksäcke bestehen aus Polyamid oder Polyester. Rucksäcke aus diesen Materialien dürfen Sie auf keinen Fall in der Waschmaschine waschen, andernfalls ist der Tourenrucksack so gut wie nicht mehr zu gebrauchen.

Während des Waschgangs würden zudem insbesondere Beschichtungen, wie die PU-Beschichtung, beschädigt. Außerdem würde Schleudern das Material strapazieren, im schlimmsten Fall wird es brüchig und bekommt Löcher.

Wie reinige ich meinen Tourenrucksack richtig?

Nach einer Wanderung in der Natur ist ein Tourenrucksack meist beschmutzt. In die Waschmaschine darf er allerdings nicht. 
 

Wie Sie Ihren Rucksack am besten reinigen, ohne ihn zu beschädigen, erklären wir Ihnen im Folgenden:

  1. Räumen Sie alle Reiseutensilien aus Ihrem Tourenrucksack.
  2. Legen Sie den Tourenrucksack in die Badewanne oder in eine große Schüssel.
  3. Füllen Sie pH-neutrale Seife mit in das Becken.
  4. Lassen Sie lauwarmes Wasser in die Wanne ein, bis der Rucksack mit Wasser bedeckt ist.
    ⇒ Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sonst schädigt es die Materialien. Benutzen Sie lediglich lauwarmes Wasser.
  5. Lassen Sie den Tourenrucksack nun für 2 h in diesem Wasser einwirken.
    ⇒ Grobe Verschmutzungen können Sie auch mit einer weichen Bürste entfernen. Seien Sie aber vorsichtig. Zu starkes Aufdrücken mit der Bürste beschädigt die Beschichtung des Rucksacks.
  6. Spülen Sie den Rucksack nun mit klarem Wasser aus.
    ⇒ Drücken Sie den Rucksack zusammen, um den Schaum heraus zu spülen.
  7. Hängen Sie den Tourenrucksack nun zum Trocknen auf oder legen Sie ihn hin.
    ⇒ Das dauert seine Zeit. In einen Trockner darf der Tourenrucksack nicht.
Achtung!

Trocknen Sie den Tourenrucksack nie mit dem Föhn oder auf der Heizung. Die Hitze führt zur Überbeanspruchung der Materialien und beschädigt Ihren Rucksack.

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