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Trekkingrucksäcke (1.364 Ergebnisse aus 97 Shops)

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Tragesystem

Das Tragesystem leitet das Gewicht des Gepäcks auf den Benutzer um und sorgt somit für den notwendigen Kontakt zwischen Rucksack und Rücken. Schultergurte unterstützen beim Tragen der Last und geben dem Rucksack Halt. Der Hüftgurt übernimmt 75 % des Hauptgewichts und überträgt es auf die Hüfte selbst. Über das Rucksack-Rückenteil wird der Kontakt zwischen dem Rucksack und dem Rücken des Benutzers aufgebaut.

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Finden Sie mit unserem Ratgeber den idealen Trekkingrucksack.

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Wissen Kompakt

Trekking wird für immer mehr Wanderbegeisterte eine neue, attraktive Herausforderung. Der besondere Reiz am Trekking ist das Wandern über mehrere Tage ohne feste Unterkünfte. Es wird im Zelt übernachtet und nur vom mitgeführten Proviant gelebt. Ganz mit der Natur im Einklang können Sie so dem Alltagsstress entfliehen und abseits der bekannten Pfade wieder neue Kraft tanken

Egal ob für mehrtägige Trekkingtouren oder für Reisen als Backpacker, der Trekkingrucksack ist neben den Wanderschuhen das wichtigste Utensil der Wanderausrüstung. Mit dem passenden Rucksack können Sie Ihre Wandertour in vollen Zügen genießen, ohne dabei Rückenschmerzen zu bekommen.

Wissenswert

Der Rucksack hat seinen Ursprung im Militär.

Mitte des 17. Jahrhunderts wurden Soldaten mit sogenannten Tornistern ausgestattet, diese dienten zum Transport der Verpflegung, der Munition und anderer Gegenstände. Zu Beginn noch aus einem Holzgestell bestehend, wurden die Gepäckstücke im Laufe der Zeit hinsichtlich ihres Komforts, der Ausstattung und der Beständigkeit stetig verbessert.

Eine Trekkingtour führt häufig durch abgelegene, teils noch unerschlossene Gebiete. Das bedeutet, der Wanderer muss alle wichtigen Reiseutensilien in seinem Rucksack verstauen können und auch schnell wieder griffbereit haben. Trekkingrucksäcke sind aus diesem Grund großvolumiger und in ihrer Ausstattung ideal für solche Touren geeignet.

Damit Sie den passenden Rucksack für Ihre nächste Trekkingtour finden, geben wir Ihnen in unserem Kaufberater die wichtigsten Informationen für den Kauf.
 



 

Kaufberater

Trekkingrucksäcke finden Sie in einer Vielzahl an unterschiedlichen Ausführungen und Modellen. Was Sie in puncto Volumen, Material und Ausstattung beachten sollten, wenn Sie einen langjährigen Wegbegleiter für Trekkingtouren kaufen möchten, haben wir in unserem Kaufberater für Sie zusammengetragen. 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen


 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Trekkingrucksacks vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Überlegen Sie, wer den Trekkingrucksack tragen soll.
    Es gibt unterschiedliche Modelle für Männer, Frauen und Kinder, die an die Körperform und Rückenlänge des jeweiligen Trägers angepasst sind. Die richtige Passform ist entscheidend für den Tragekomfort.

  • Machen Sie sich Gedanken über das benötigte Fassungsvermögen.
    Haben Sie eine Wanderung von wenigen Tagen geplant, können Rucksäcke mit einem kleineren Volumen ausreichen. Wollen Sie allerdings für mehrere Wochen Trekking betreiben, so ist ein Rucksack mit über 70 l (Liter) Fassungsvermögen am besten geeignet.

  • Das passende Material Ihres Rucksacks ist ein wesentliches Kaufkriterium.
    Ein Trekkingrucksack muss mitunter ein ziemlich hohes Gewicht tragen können. Das Material und die Verarbeitung der Nähte sind also sehr wichtig für ein langlebiges Produkt. 
     


 

Trekkingrucksack-Modelle

Spezifisch für Trekkingrucksäcke ist die Unterteilung in Deckel-, Haupt- und Bodenfach. Auf Grund der Teilung finden Sie schnell benötigte Gegenstände im Rucksack und müssen ihn nicht zu sehr durchsuchen. 

Insbesondere können Trekkingrucksäcke hinsichtlich der vorhergesehenen Träger Unterschiede aufweisen. Es gibt folgende Trekkingrucksack-Modelle:
 

Auf den Punkt!
  • Damen-Trekkingrucksäcke sind an die weibliche Anatomie angepasst. Sie weisen meist ein niedrigeres Volumen auf als Modelle für Männer.

  • Herren-Trekkingrucksäcke besitzen einen breiteren Schnitt als Damen-Modelle und haben generell ein größeres Fassungsvermögen.

  • Es gibt auch Unisex-Trekkingrucksäcke. Diese bieten sowohl für Frauen als auch für Männer eine gute Passform.

  • Kinder-Trekkingrucksäcke haben ein kleineres Volumen als Modelle für Erwachsene. Die Rückenlänge der Rucksäcke ist zudem kürzer.




Damen-Trekkingrucksäcke

Trekkingrucksäcke für Damen weisen einen schmaleren Schnitt und schmalere Schultergürtel auf als vergleichbare Modelle für Männer. Sie haben zudem ein geringeres Volumen von 45 l bis 65 l. Die Rucksäcke sind insgesamt kleiner und leichter, da Frauen häufig andere Anforderungen an die Ergonomie eines Rucksacks haben als Männer. 

Des Weiteren wird bei Modellen für Frauen darauf geachtet, dass im Brustbereich nichts drückt. Hierfür sind die Schultergurte an Damen-Rucksäcken schmaler, kürzer und weiter vorgebogen. Zudem sind die Hüftflossen der Damen-Trekkingrucksäcke auf die weibliche Beckenform abgestimmt und etwas weiter angelegt. So kommt es auch nach längerem Tragen nicht zu Schmerzen und Sie können Ihre Tour ungehindert genießen. 

Bedenken Sie

Achten Sie darauf, dass der Hüftgurt eng am Körper sitzt.

Damen-Trekkingrucksäcke haben häufig einen weiter ausgestellten Hüftgurt. Frauen mit sehr schmalen Hüften können diesen mitunter nicht eng genug schließen. Ist dies der Fall, lastet das Gewicht des Rucksacks allein auf den Schultern. Daher sollten Frauen mit einem Hüftumfang unter 90 cm besser zu einem Unisex-Modell greifen.


Der Preis für Frauen-Trekkingrucksäcke beträgt ca. 80 € bis 350 €.


 

Herren-Trekkingrucksäcke 

Herren-Trekkingrucksäcke sind größer und haben breitere Schultergürtel als Modelle für Frauen. Auch zeichnen sie sich durch ein höheres Fassungsvermögen aus. Es liegt zwischen 60 l und 110 l. Die Herren-Modelle bieten somit mehr Platz für die Reiseutensilien. Sie können dadurch allerdings insgesamt schwerer sein. Sie sollten deshalb darauf achten, dass Sie den Rucksack auch über lange Strecken bequem tragen können. Das bedeutet womöglich, Abstriche bei dem Volumen des Rucksacks vorzunehmen, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

Shopping Tipp

Aufgrund des großen Volumens haben Herren-Rucksäcke meist ein längeres Rückenteil. Sollte Ihnen bei der Anprobe auffallen, dass Ihnen die Modelle für Männer zu hoch sind, können Sie auf Damen- oder Unisex-Trekkingrucksäcke ausweichen. Diese besitzen eine kürzere Rückenlänge. 

Trekkingrucksäcke für Männer können weitaus teurer sein als Modelle für Frauen. Grund hierfür ist, dass für das meist höhere Fassungsvermögen mehr Material verarbeitet werden muss.

Mehr Informationen zum Volumen und dem Material der Trekkingrucksäcke finden Sie in den gleichnamigen Rubriken in unserem Ratgeber.

Der Preis für Männer-Trekkingrucksäcke liegt zwischen 85 € und 520 €.


 

Unisex-Trekkingrucksäcke

Männer und Frauen können Unisex-Trekkingrucksäcke gleichermaßen tragen. Die Schultergurte sind nicht ganz so breit angelegt, wie die der Männer-Modelle. Die Unisex-Trekkingrucksäcke bilden also einen Mittelweg zwischen den Damen- und den Herren-Schnitten. Das Volumen dieser Modelle beginnt bei 45 l und endet bei 100 l. 

Männer können einen Unisex-Trekkingrucksack wählen, wenn sie eine kürzere Rückenlänge als der Durchschnittsmann haben oder sie das hohe Volumen für Ihre geplante Tour nicht benötigen. Frauen sollten besonders auf eine optimale Passform in der Hüfte achten, da diese Modelle nicht speziell an die weibliche Anatomie angepasst sind.

Die meisten Trekkingrucksäcke sind Unisex-Modelle. Ihr Preis bewegt sich zwischen 30 € und 380 €.


 

Kinder-Trekkingrucksäcke

Es gibt auch Trekkingrucksäcke speziell für Kinder. Diese sind schmaler geschnitten als Modelle für Erwachsene. Ihr Fassungsvermögen liegt zwischen 30 l und 45 l. Die Rückenlänge ist kürzer als bei Trekkingrucksäcken für Erwachsene und ist somit ideal an den Körperbau von Kindern angepasst.

Shopping Tipp

Modelle mit stufenlos verstellbarem Tragesystem können Sie variabel an die Rückenlänge Ihres Kindes anpassen. Das hat zudem den Vorteil, dass der Trekkingrucksack mit dem Kind mitwächst.

Die Auswahl an Kinder-Trekkingrucksäcken ist vergleichsweise gering. Alternativ könnte sich auch ein kleines Damen-Modell für Ihr Kind eignen. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass die Rückenlänge des Rucksacks zu der Ihres Kindes passt und das Fassungsvermögen nicht zu groß ausfällt.

Spezielle Kinder-Trekkingrucksäcke kosten ca. 95 € bis 110 €.
 




 

Volumen

Das Volumen spielt bei der Auswahl Ihres Trekkingrucksacks eine entscheidende Rolle. Sie wollen schließlich Ihre komplette Reiseausrüstung samt Zelt und Schlafsack sowie Kleidung und Verpflegung darin unterbringen. Je größer das Volumen, desto mehr Stauraum steht Ihnen zur Verfügung. Mehr Gepäck kann allerdings auch mehr Gewicht haben. Das sollten Sie später auch bequem tragen können.

Bedenken Sie

Das maximale Gewicht des Rucksacks sollte sich am eigenen Körpergewicht orientieren.

Für Erwachsene empfiehlt sich deshalb ein Maximalgewicht von 20 % bis 25 %. Für Personen, die öfter wandern, kann das Gewicht des Trekkingrucksacks auch rund ein Drittel des Körpergewichtes betragen. Für Kinder beträgt das empfohlene Höchstgewicht lediglich 10 % ihres Körpergewichts. Packen Sie im Zweifelsfall nur die nötigsten Gegenstände in den Rucksack. Ein zu hohes Gewicht kann zu Belastungsschmerzen führen.


 

Es wird hierbei zwischen folgenden Volumen der Trekkingrucksäcke unterschieden:
 

  • 30 l bis 45 l
    Trekkingrucksäcke mit diesem Volumen gibt es meist lediglich für Kinder. Sie sind nicht zu schwer und nicht zu groß. Trotzdem bieten sie genug Platz, um einige wichtige Wanderutensilien Ihres Kindes zu verstauen. Diese Rucksäcke sind für ein Gewicht bis ca. 15 kg ausgelegt.

  • 45 l bis 50 l
    Trekkingrucksäcke für Erwachsene sind bereits ab einem Volumen von 45 l erhältlich. Dieses Volumen eignet sich insbesondere für Träger, die einen eher kurzen Rücken haben bzw. die mit weniger Ausrüstung auskommen. 

  • 50 l bis 70 l
    Die klassischen Trekkingrucksäcke besitzen ein Volumen zwischen 50 l und 70 l. Sie bieten genug Platz für Ihre Reiseutensilien. Verpflegung für mehrere Tage, ein Zelt, eine Isomatte und ein Schlafsack passen meist in einen Trekkingrucksack mit einem Fassungsvermögen ab 65 l. Der Rucksack kann dadurch allerdings auch schwerer sein.

  • Ab 70 l
    Für sehr ausgiebige Trekkingtouren, etwa über mehrere Monate, brauchen Sie meist einen Trekkingrucksack mit einem Volumen über 70 l. In so einen großvolumigen Rucksack finden alle Ihre Reiseutensilien Platz und sind für jede Eventualität gerüstet.


 

Shopping Tipp

Für mehr Stauraum können Sie viele Trekkingrucksäcke um einen Tagesrucksack erweitern. Passende sogenannte Daypacks finden Sie auch auf unserem Preisvergleich. Einige Trekkingrucksäcke werden auch schon inklusive Daypack angeboten. Diesen können Sie für einen Tagesausflug abnehmen und separat verwenden.




 

Größe

Hersteller bieten Trekkingrucksäcke nicht nur mit unterschiedlichem Volumen an, sondern in verschiedenen Größen bzw. Passformen für verschiedene Körpergrößen. Die Größe Ihres Trekkingrucksacks sollte an Ihre persönliche Rückenlänge angepasst sein. Nach dieser richten sich auch die übrigen Abmessungen des Rucksacks. Modelle für kürzere Rückenlängen haben beispielsweise meist kompaktere Maße und somit ein geringeres Volumen. Zudem ist die richtige Größe ausschlaggebend für den Tragekomfort.

Je nachdem welche Rückenlänge Sie besitzen, wählen Sie die Größe Ihres Rucksacks. Messen Sie dafür Ihre Rückenlänge am besten mit einem Maßband. Mit der Messung stellen Sie sicher, dass Sie den passenden Rucksack finden.

Wie Sie die Länge Ihres Rückens ermitteln können, erläutern wir im FAQ-Bereich: Wie messe ich meine Rückenlänge?


Hersteller bieten Rucksäcke passend für verschiedene Rückenlängen in den Größen S, M oder L an. Die meisten Trekkingrucksäcke besitzen ein 3-fach verstellbares Tragesystem, das Sie innerhalb dieser Größenbereiche einstellen können. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über typische Größen für die jeweiligen Rückenlängen:
 

Größe Rückenlängenbereich
S 40 cm bis 49 cm
M 50 cm bis 57 cm
L 58 cm bis 69 cm


Manche Hersteller benutzen eine andere Einteilung basierend auf der Rückenlänge und bieten beispielsweise auch Modelle in den Größen XS oder XL an. Schauen Sie deshalb bei Ihrem Kauf auf deren jeweilige Unterteilung.

Shopping Tipp

Den größten Komfort bietet ein stufenlos verstellbares Tragesystem, mit dem Sie das jeweilige Modell noch genauer an Ihre Rückenlänge anpassen können.



 

Ausstattung

Damit Sie bestmöglich auf Ihre Trekkingtour vorbereitet sind, sind einige Ausstattungsmerkmale an Ihrem Rucksack unverzichtbar. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale stellen wir Ihnen im Folgenden vor:



 

Tragesystem

Das Tragesystem sollte die Last des Rucksacks zu 25 % bis 35 % auf die Schultern und zu 65 % bis 75 % auf die Hüfte verteilen. Auf diese Weise wird Rückenschmerzen vorgebeugt. 

Achten Sie auf folgende Merkmale der einzelnen Trägersystem-Bestandteile:

  • Trägerherz
    Das Trägerherz befindet sich mittig in Schulterhöhe am Rucksackrücken. Ist die Position der Schultergurte nicht bereits vorgegeben, können Sie diese mit einem Schlaufen- bzw. Klettsystem am Trägerherz passend zu Ihrer Rückenlänge einstellen.

  • Gurte
    Wesentlicher Teil des Tragesystems sind Hüft-, Brust- und Schultergurte. Mit diesen Gurten verteilt sich das Gewicht optimal und lastet nicht allein auf den Schultern des Trägers. Die Gurte sollten möglichst an das Geschlecht des Trägers angepasst und verstellbar sein, damit sie optimal am Körper anliegen. Zudem sollten sie für einen hohen Tragekomfort ergonomisch geformt und gut gepolstert sowie atmungsaktiv sein. Besonders wichtig ist der Hüftgurt, oft auch als Hüftflosse oder Beckengurt bezeichnet. Der Hüftgurt sollte flexibel sein, am Körper jedoch fest sitzen. Das ist die Voraussetzung für gute Bewegungsfreiheit und der gleichzeitigen optimalen Lastenverteilung auf die Hüfte. Der Brustgurt sollte sich möglichst in der Höhe verstellen lassen, damit er an der idealen Position für Sie sitzt und Sie nicht beim Atmen einschränkt. 

  • Integriertes Gestell
    Zum Tragesystem zählt außerdem ein im Rückenteil des Trekkingrucksacks integriertes Gestell, gebräuchlich ist auch die Bezeichnung Aussteifung oder Versteifung. Mit dessen Hilfe verteilt sich die Last des Rucksacks optimal auf Schultern und Hüfte. Zum Gestell kann auch eine Art feste Rückenwand gehören. Diese kann verhindern, dass durch den Rucksackstoff kantigere Gegenstände in Ihren Rücken drücken. 

  • Rückenpolsterung
    Durch gepolsterte Rückenteile ist das Tragen des Rucksacks noch angenehmer. So liegt der Rucksack nicht direkt im Hüft- oder Schulterbereich auf und drückt weniger.



 

Fächer

Trekkingrucksäcke verfügen über Deckel-, Boden und Hauptfächer. Diese können Sie separat öffnen, meist mit Hilfe von Reißverschlüssen oder Schnürungen, und befüllen. 

Das Hauptfach wird auch Packsack genannt. Je nach Modell können Sie es auf unterschiedliche Weise beladen: 

  • Toplader
    In diesem Fall beladen Sie den Rucksack von oben. Diese Variante ist am häufigsten vorhanden. Das Suchen einzelner Gegenstände kann sich etwas schwieriger gestalten, da Sie diese oft nicht direkt sehen und greifen können – vor allem, wenn sie sich weiter unten im Fach befinden. 

  • Frontlader
    Diese Trekkingrucksäcke können Sie von vorn befüllen. Das Hauptfach besitzt dazu meist einen Reißverschluss auf der Vorderseite, sodass Sie den Inhalt wie in einem Koffer packen und entsprechend darauf zugreifen können. Allerdings muss der Rucksack zum Öffnen des Hauptfachs immer flach auf dem Rücken liegen können. Das kann insbesondere auf feuchtem Untergrund oder im Schnee ungünstig sein.


Daneben können Trekkingrucksäcke über verschiedene Innen- und kleinere Außen- bzw. Seitentaschen oder auch Trennwände im Hauptfach verfügen. So verstauen Sie auch in einem nicht voll beladenen Rucksack optimal Ihr Gepäck: Es verrutscht nicht so leicht, Sie können einzelne Gegenstände schneller finden sowie beispielsweise Wäsche und Lebensmittel ideal getrennt voneinander aufbewahren.



 

Riemen

Riemen sollten an Ihrem Trekkingrucksack nicht fehlen. Diese bringen Ihren Rucksack dichter an Ihren Körper. Dadurch liegt das meiste Gewicht in der Nähe des Körperschwerpunktes. Dies fördert die Stabilität des Rucksacks auf dem Rücken und somit das Gleichgewicht des Trägers. Das ist besonders auf Trekkingtouren in unebenem Gelände wichtig. 

Folgende Riemen gibt es:

  • Lastkontrollriemen
    Lastkontrollriemen sind am oberen Ende des Rucksacks zwischen Rückenteil und den Schultergurten angebracht. Mit diesen Riemen können Sie insbesondere einen schweren Rucksack näher an den Rücken ziehen und so die Schultern entlasten. 

  • Kompressionsriemen
    Die Kompressionsriemen befinden sich paarweise meist oben sowie unten an den Seitenwänden des Rucksacks. Sie sichern auch bei wenig Ladung die Form des Rucksacks.

  • Stabilisierungsriemen
    Die Stabilisierungsriemen befinden sich am Hüftgurt. Sie erhöhen die Stabilität des Rucksacks am Becken, wenn sie angezogen sind. Sind sie locker geben sie noch mehr Spielraum für Bewegung. 



 

Belüftungssystem

Das Belüftungssystem ist eine wichtige Eigenschaft der Trekkingrucksäcke. Es verhindert, dass Sie an Rücken-, Schulter- und Hüftpartien schwitzen. Das Belüftungssystem sorgt dafür, dass die entstehende Feuchtigkeit abtransportiert wird. Dazu befinden sich spezielle Hohlprofile oder Netzgewebe am Tragesystem.



 

Halterungen
Für die Befestigung von Wanderstöcken oder der Isomatte benötigt der Rucksack Materialschlaufen und Halterungen. In diesen Halterungen können auch Trinkflaschen, eine Kamera oder andere Gegenstände, die Sie schnell griffbereit haben müssen, verstaut werden.
Shopping Tipp

Ein großer Vorteil kann ein integriertes Trinksystem sein. Viele Trekkingrucksäcke können Sie auch nachträglich mit einem kompatiblen Trinksystem ausstatten.

Der Behälter für das Trinksystem ist meist in einem Fach am Rücken angebracht. So wird der Schwerpunkt durch das Gewicht des Getränks nicht verlagert. Am Behälter befindet sich ein Trinkschlauch. Dadurch verhindern Sie lästiges Verschütten während des Laufens und trinken auch insgesamt mehr.


 

Regenhülle

Bei den meisten Trekkingrucksäcken ist entweder eine separate oder eine integrierte Regenhülle vorhanden. Sie schützt den Rucksackinhalt bei stärkeren Regengüssen, falls das Rucksackmaterial nicht vollständig wasserabweisend ist. Einige Regenhüllen sind gleichzeitig für Sie und den Rucksack gefertigt: Sie bedecken sowohl Ihren Körper als auch den Trekkingrucksack. 
 




 

Material

Das Material Ihres Trekkingrucksacks ist sehr wichtig. Der Rucksack muss einerseits hohe Lasten aushalten. Andererseits muss er auch den verschiedensten Wetterbedingungen standhalten. Mit einem sorgfältig verarbeiteten Rucksack aus dem richtigen Material sind Sie für Ihre Wanderung gut gerüstet. 

Shopping Tipp

Achten Sie auf eine gute Verarbeitung, insbesondere an den Nähten des Trekkingrucksacks. Hier sind meist die Schwachstellen der Rucksäcke gegenüber Witterung und Reißfestigkeit festzustellen.


 

Die meisten Trekkingrucksäcke sind ähnlich aufgebaut. Sie bestehen aus einem Gestell und einem Bezug. Das Gestell ist für gewöhnlich in die Rückseite des Rucksacks integriert und ausschlaggebend für dessen Stabilität. 

Das Gestell besteht meist aus einem der folgenden Materialien:

  • Leichtmetall
    Das Gestell der Trekkingrucksäcke ist meist aus einem Leichtmetall, zum Beispiel Aluminium, gearbeitet. Ein Alu-Gestell weist einen guten Tragekomfort auf, denn es liegt stabil am Rücken an. 

  • Holz 
    Wenige Modelle haben ein Gestell aus Birkenholz, dieses ist auch für hohe Lasten geeignet. Allerdings ist das Eigengewicht eines Holzgestells höher als das Gewicht eines Gestells aus Kunststoff oder einem Leichtmetall.

  • Kunststoff
    Einige Gestelle sind aus biegsamem Kunststoffstreben gefertigt. Dadurch ist das Gestänge leicht und gleichzeitig stabil. Kunststoff ist allerdings nicht so langlebig wie Metall. Verfügt der Rucksack über eine stabile Rückenwand, ist diese meist aus Hartplastik gefertigt. 
     

Der Bezug verleiht dem Rucksack seine Form und beeinflusst maßgeblich dessen Strapazierfähigkeit. Die gängigsten Bezugsmaterialien für Trekkingrucksäcke stellen wir Ihnen nachfolgend vor:

  • Neopren
    Für die Schulterriemen und Hüftgurte wird oft geschäumtes Neopren verwendet. Neopren passt sich dem Körper an und verhindert, dass das Gewicht des Rucksacks direkt auf den Schultern oder der Hüfte lastet. Außerdem ist es wärmedämmend und widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen.

  • Polyamid 
    Der Bezug der meisten Trekkingrucksäcke ist aus Polyamid (PA), ein gängiger Handelsname ist auch Nylon, gearbeitet. Dieses Material ist durch seine robusten und reißfesten Eigenschaften sehr gut für den Einsatz im Outdoor-Bereich geeignet. Da Polyamid nicht UV-beständig ist, muss der Trekkingrucksack für einen ausreichenden UV-Schutz zusätzlich beschichtet sein. Polyamid nimmt nur 4 % Feuchtigkeit auf, es ist also weitestgehend wasserabweisend. Es ist jedoch nicht garantiert, dass der Trekkingrucksack auch während langer Regengüsse vollständig wasserdicht bleibt.

  • Polyester
    Rucksäcke aus Polyester (PES) sind belastbar und langlebig. Außerdem ist Polyester zug- und reißfest. Polyester ist genau wie Polyamid wasserabweisend, solange der Trekkingrucksack keinen langanhaltenden Regenschauern ausgesetzt ist und nimmt noch weniger Wasser auf. Der Vorteil von Polyester ist, dass es UV-beständig ist, es ist also keine zusätzliche Beschichtung nötig. Polyester ist zudem atmungsaktiv.

  • Polyurethan 
    Eine Beschichtung aus Polyurethan (PU) macht Trekkingrucksäcke wasserdicht. Eine extra Schutzhülle ist nicht nötig. Allerdings wird die Beschichtung durch Abnutzung und Abrieb mit der Zeit dünner und durchlässiger. Bei durchschnittlichem Gebrauch des Rucksacks hält eine gute PU-Beschichtung mehrere Jahre. Danach sollten Sie Ihren Rucksack mit einer wasserdichten Schutzhülle umgeben, um ihn vor Niederschlag zu schützen.

  • Vinylal
    Es gibt auch wenige Modelle, die aus Vinylal gefertigt sind. Dies ist ein Polyvinylalkohol. Das verwendete Gewebe Vinylon F ist auch ohne eine Beschichtung wasserabweisend, denn bei Feuchtigkeit quellen die Fasern auf. Bei dieser synthetischen Textilfaser bleibt der Schutz dauerhaft erhalten.
Bedenken Sie

Die Hersteller verwenden verschiedene Bezeichnungen für die jeweiligen Materialien.

Oftmals unterscheiden sich die Materialien kaum voneinander, werden aber herstellerspezifisch bezeichnet. So ist es meist schwierig, die Materialien der Trekkingrucksäcke allein anhand der Bezeichnungen zu unterscheiden.




 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Sie haben noch nähere Fragen zur Verwendung von Trekkingrucksäcken? Dann schauen Sie sich gern in unserer FAQ-Sammlung um, diese basiert auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Trekkingrucksäcken.
 




 

Bedarf

Was unterscheidet einen Trekkingrucksack von anderen Rucksäcken?

Auf einer Trekkingtour sind Sie im Gegensatz zum Wanderausflug oder Reisen mehrere Tage fernab der Zivilisation unterwegs, das heißt Sie übernachten im Zelt. Wanderer können auch über mehrere Tage unterwegs sein, sie nächtigen allerdings in Hütten und bewegen sich auf befestigten Routen.

Das bedeutet, der Trekkingrucksack ist insgesamt großvolumiger als andere Rucksäcke, da er für mehrere Tages- oder Monatstouren und das Mitführen eines Zelts, des Proviants und weiteren Trekkingutensilien ausgelegt ist. Auf Grund seiner vielseitigen Ausstattung ist er besser auf lange und schwierigere Touren abgestimmt als Tagesrucksäcke. Neben mehr Stauraum bietet der Trekkingrucksack auch andere spezifische Merkmale, wie zum Beispiel das Bodenfach für den Transport Ihres Schlafsacks oder Materialschlaufen und Halterungen zur Befestigung von Trekkingstöcken.

Ausführlichere Informationen über die besondere Ausstattung von Trekkingrucksäcken haben wir für Sie in der entsprechenden Rubrik unseres Ratgebers zusammengetragen.




 

Welcher Trekkingrucksack ist der richtige für mich?

Welcher Trekkingrucksack der richtige für Sie ist, hängt in erster Linie davon ab, wer den Rucksack trägt und was für eine Trekkingtour Sie damit unternehmen wollen. Um das passende Modell zu finden, können sie auf folgende Faktoren Wert legen:

  • Passform
    Bei den Trekkingrucksäcken gibt es spezielle Modelle für Frauen, Männer und Kinder. Diese unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihres Schnittes und in ihren Abmessungen. Dies können zum Beispiel schmalere Schultergürtel für Frauen- oder eine größere Rückenlänge für Herren sein.

  • Größe
    Planen Sie eine Backpacker-Tour über mehrere Monate, sollte der Rucksack mehr Volumen haben als für eine Mehrtages-Tour. Trekkingrucksäcke für Erwachsene gibt es bereits ab einem Volumen von 45 l, diese sind für kurze Touren und für Personen mit einer kürzeren Rückenlänge geeignet. Für Personen mit einer langen Rückenlänge gibt es Rucksäcke mit einem Volumen von bis zu 110 l. Diese Rucksäcke sind besonders für Backpacker geeignet. Wählen Sie das Modell passend zu Ihrer Rückenlänge aus, damit der Rucksack optimal sitzt. Natürlich können Personen mit einer größeren Rückenlänge auch immer auf kleinere Modelle zurückgreifen. 

  • Strapazierfähigkeit
    Die Trekkingrucksäcke mit einem Gestell aus einem Leichtmetall, bieten eine optimale Stabilisierung und Gewichtsverteilung bei geringem Gewicht. Achten Sie für den passenden Bezugsstoff auf die Strapazierfähigkeit und Witterungsbeständigkeit des Materials.

  • Anwendungsbereich
    Je nach Ziel und Zweck ihrer Tour sind weitere Ausstattungsmerkmale sinnvoll. Praktisch sind eine Regenhülle, Halterungen für Trekkingstücke an den Seiten des Rucksacks. Möchten Sie an wärmeren Tagen reisen, sind ein Trinksystem und ein optimales Belüftungssystem wichtig.
     

Weitere Informationen zu den verschiedenen Trekkingrucksack-Modellen, dem Volumen und der Größe finden Sie in unserem Kaufberater.




 

Flugreisen

Worauf muss ich achten, wenn ich mit meinem Trekkingrucksack fliegen möchte?

Trekkingrucksäcke sind meist zu groß und zu schwer für das Handgepäck. Außerdem gibt es bei den meisten Fluggesellschaften ein Gewichtslimit von 20 kg. Überschreitet Ihr Rucksack dieses Gewicht, können mitunter hohe Aufpreise auf Sie zukommen. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor einem Flug mit einem Trekkingrucksack bei der jeweiligen Fluggesellschaft informieren, welche Gepäckbestimmungen gelten.

Schwierigkeiten können die vielen Schlaufen, Riemen und Gurte verursachen. Sie können sich in den Gepäckförderbändern leicht verfangen. Um dieser Gefahr vorzubeugen, sollten Sie den Beckengurt so positionieren, dass er sich nach hinten über den Trekkingrucksack schließt, und zudem alle anderen Schlaufen und Riemen festzurren.

Eine weitere Möglichkeit den Trekkingrucksack sicher für den Transport im Flugzeug zu machen, ist den Rucksack an einer Wickelstation des Flughafens mit Klarsichtfolie einpacken zu lassen. Durch diesen Service können zusätzliche Kosten auf Sie zukommen.
 

Shopping Tipp

Um den Rucksack für den Flug einzuhüllen, können Sie auch einen Seesack oder eine leichte und faltbare Reiseschutzhülle für den Trekkingrucksack kaufen. Darin können Sie den Rucksack verpacken und die Hülle meist mit Reißverschlüssen schließen. Dadurch können sich keine Schlaufen oder Riemen im Gepäckförderband verfangen. Der Rucksack wird gleichzeitig vor Verschmutzung und ist sicherer vor unerlaubtem Zugriff in die Rucksackfächer.


 

Beim Flug sollten Sie empfindliche Utensilien im Inneren des Rucksacks verstauen und mit den unempfindlichen Gegenständen, wie z. B. der Kleidung, eine Polsterung um diese empfindlichen Dinge herum schaffen. So bleiben auch Ihre empfindlichen Utensilien bei dem Transport gut erhalten.

Bei manchen Fluggesellschaften werden Trekkingrucksäcke auch als Sperrgepäck behandelt. Bringen Sie das vorher unbedingt in Erfahrung, denn hierfür müssen Sie zu einem Sperrgepäckschalter. Weitere Kosten kommen dabei nicht auf Sie zu, allerdings kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen, da zunächst normales Gepäck und erst danach Sperrgepäck transportiert wird. Mit dem Umwickeln oder Einpacken des Rucksacks wird er nicht als Sperrgepäck eingestuft. Stehen Riemen und Schlaufen nicht ab, muss der Rucksack nicht extra in eine Transportwanne verfrachtet werden.




 

Größe

Wie groß muss mein Trekkingrucksack sein?

Die Größe Ihres Trekkingrucksacks richtet sich zum einen nach dem Volumen, das Sie brauchen, um Ihre Reiseutensilien zu verstauen. Zum anderen ist sie abhängig von Ihrer Rückenlänge. 
 

  • Volumen
    Für das passende Volumen ist entscheidend, was Sie für eine Tour geplant haben. In einem Trekkingrucksack mit 50 l bis 70 l können Sie alle nötigen Gegenstände verstauen, die Sie für die Reise benötigen. Für sehr lange Trekkingtouren über mehrere Wochen oder gar Monaten empfiehlt sich ein Rucksack mit einem Volumen über 70 l.

  • Rückenlänge
    Die meisten Hersteller teilen die Rückenlänge in 3 Größen ein: S bis 49 cm, M bis 57 cm und L bis 69 cm Rückenlänge. Hierbei können Hersteller auch feinere Abstufungen vornehmen. Achten Sie in den Produktbeschreibungen der Hersteller darauf, für welche Rückenlänge der jeweilige Rucksack geeignet ist. 
     

Nähere Informationen finden Sie in der Rubrik Größe in unserem Ratgeber.





Kauf

Was muss ich beim Kauf eines Trekkingrucksacks beachten?

Für den Kauf eines Trekkingrucksacks sollten Sie vor allem auf folgende Aspekte Wert legen:

  • Passform
    Die richtige Passform Ihres Rucksacks ist sehr wichtig, damit Sie eine angenehme Tour ohne Schmerzen erleben können. Die Passform ist abhängig von Ihrer Rückenlänge und oft auch vom Geschlecht. Probieren Sie deshalb den Trekkingrucksack in Ruhe zu Hause an. Am besten Sie packen den Rucksack mit seinem zugelassenen Höchstgewicht und tragen Ihn mindestens 20 min. Auf diese Weise spüren Sie ob Sie den idealen Trekkingrucksack für sich gefunden haben. Außerdem sind Tragesystem, Gurte und Riemen oft verstellbar. Auf diese Weise können Sie den Rucksack zusätzlich an Ihre Körpermaße anpassen.

  • Volumen
    Trekkingrucksäcke für Kinder gibt es mit einem Volumen von 30 l bis 45 l. 50 l bis 70 l besitzen die klassischen Trekkingrucksäcke, hierin können Sie alle wichtigen Gegenstände für die Reise unterbringen. Trekkingrucksäcke mit einem Volumen über 70 l eignen sich für mehrmonatige Touren.

  • Material
    Das Bezugsmaterial sollte möglichst aus Polyamid oder Polyester sein. Diese Materialien sind robust und witterungsbeständig. Bei einem Rucksack aus Polyamid sollten Sie auf eine extra UV-Beschichtung achten, dieses Material ist nämlich nicht UV-beständig. Achten S auch auf eine Polyurethan-Beschichtung im Innenteil des Trekkingrucksacks, so bleiben Ihre Gegenstände bei Regen meist trocken. Betrachten Sie die Nähte des Trekkingrucksacks genau. Hochwertig verarbeitete Nähte sollten sich bei einer Gepäcklast bis zum zugelassenen Maximalgewicht nicht auseinanderdehnen.

  • Ausstattung
    Auch die Ausstattung ist ein wichtiges Kaufkriterium. Überprüfen Sie beispielsweise, wie der Rucksack zu bepacken ist, um sich die Handhabung zu vereinfachen. Schauen Sie sich außerdem das Rückenteil, die Gurte und die Riemen an, diese sollten sich jeweils verstellen lassen.

  • Preis
    Trekkingrucksäcke für Erwachsene erhalten Sie je nach Modell für Preise von etwa 80 € bis 520 €. Kinder-Modelle sind vergleichsweise etwas günstiger.




 

Packen

Was gehört in meinen Trekkingrucksack?

Bei einer Trekking-Tour müssen Sie, anders als für eine normale Wanderung, auch Zelt, Isomatte, Schlafsack und genügend Proviant für mehrere Tage mitnehmen. Sie müssen aber auch das Gewicht des Rucksacks über viel längere Strecken als bei einer Tageswanderung tragen können.

Abhängig von Ihrer geplanten Tour sollten Sie folgende Utensilien mitnehmen:

  • Übernachtungsausrüstung
    Schlafsack, Isomatte und Zelt benötigen Sie für die Übernachtung. Achten Sie insbesondere bei diesen vergleichsweise schweren Gegenständen auf das Gewicht und die Abmessungen im verpackten Zustand.

  • Kleidung
    Wichtig ist selbstverständlich die Kleidung. Mit dieser müssen Sie auf jede Witterungsbedingung vorbereitet sein. Sie können aber auf Grund des Platzmangels nicht jedes Kleidungsstück einpacken. Praktisch ist eine Funktionsjacke, eine Regenhose, eine Softshell-Jacke, eine Fleece-Jacke, Wander- oder Trekkingsocken und gegebenenfalls für kalte Tage Thermo- oder Funktionsunterwäsche. 

  • Erste-Hilfe-Set
    Auch ein Erste-Hilfe-Set gehört unbedingt in Ihren Trekkingrucksack, genauso wie eine Notfallapotheke und Hygieneartikel. In der Notfallapotheke sollten beispielsweise ein Wunddesinfektionsspray und eine Salbe gegen Verbrennungen und Insektenstiche enthalten sein.

  • Sonnenschutz
    Denken Sie auch unbedingt an Sonnencreme, gegebenenfalls auch an Lippenschutz, sowie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille, um ausreichend vor den UV-Strahlen geschützt zu sein.

  • Verpflegung
    Auch an Proviant sollten Sie denken. Achten Sie dabei auf lang haltbares Essen. Besonders wichtig ist außerdem Wasser, entweder in Wasserflaschen oder einem integrierten Trinksystem in Ihrem Rucksack.

  • Kochutensilien
    Denken Sie auch einen Campingkocher zum Erwärmen von Speisen oder Wasserkochen, sowie an essentielles Geschirr und Besteck.

  • Kartenmaterial
    Eine möglichst detaillierte Karte der Region und ein Kompass helfen Ihnen bei der Orientierung abseits der bekannten Pfade.

  • Lampe
    In der Dämmerung hilft Ihnen eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe, um genügend zu sehen.

  • Ausweise, Tickets, Kamera, Handy
    Diese Gegenstände sollten Sie ebenfalls auf Ihre Tour mitnehmen. Für Ihr Handy und die Kamera lohnt es sich zudem, Ersatz-Akkus, Ladekabel sowie gegebenenfalls weitere Speicherkarten einzustecken. 




 

Wie packe ich meinen Trekkingrucksack richtig?

Das Wichtigste ist, dass Sie nur die nötigsten Reiseutensilien einpacken, denn das Gewicht des Rucksacks sollte nicht mehr als ein Drittel Ihres Körpergewichtes betragen, ansonsten kann es zu Rücken- oder Gelenkschmerzen kommen. Für Ungeübte wäre es besser, wenn der Rucksack nur 20 % bis 25 % Ihres Körpergewichtes wiegt.

Der Schwerpunkt des Trekkingrucksacks sollte nahe am eigenen Körperschwerpunkt liegen, optimal in Höhe der Schultern. Grund hierfür ist, dass der Schwerpunkt des Rucksacks über dem Körperschwerpunkt ist und das Rucksackgewicht Sie nicht nach hinten zieht. Die Schultern werden dadurch entlastet und Sie haben ein besseres Gleichgewicht. Dies ist auch abhängig davon, wo Sie unterwegs sind:
 

  • Wandern Sie in leichtem Gelände?
    Wenn Sie Ihre Tour auf Wanderwegen und flachem Gelände durchführen, kann der Schwerpunkt des Rucksacks höher als der Körperschwerpunkt liegen.

  • Wandern Sie in anspruchsvollen Gelände?
    Führt Ihre Wanderung durch schwieriges Terrain, wählen Sie den Rucksackschwerpunkt etwas tiefer. Das bedeutet, er befindet sich enger am Körperschwerpunkt. Im Gegensatz zu einem hohen Schwerpunkt laufen Sie zum Ausgleich ein wenig mehr nach vorn geneigt. Der Vorteil ist, dass Sie nicht so schnell aus dem Gleichgewicht geraten.
     
Achtung!

Befindet sich der Rucksackschwerpunkt weit vom Körperschwerpunkt, kann dies ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Körper muss ständig gegen die Last des Trekkingrucksacks ankämpfen, da dieser ihn ständig nach hinten zieht. Das könnte dazu führen, dass Sie insbesondere in unwegsamen Gelände aus dem Gleichgewicht geraten und stürzen.


Trekkingrucksäcke über 30 l können Sie folgendermaßen packen:

  1. Packen Sie leichte Gegenstände in das Bodenfach. Dazu zählt beispielsweise der Schlafsack. 

  2. Zu mittelschweren Gegenständen zählt die Kleidung, diese verstauen Sie im Hauptfach eher außen in Ihrem Trekkingrucksack.

  3. Schweres Gepäck wie Ihr Zelt, den Proviant und dicke Sachen platzieren Sie oben möglichst nah am Rücken. 

  4. Kleinigkeiten verstauen Sie im Deckelfach. So können Sie schnell darauf zu greifen, wenn Sie sie benötigen.

  5. Befestigen Sie nur die nötigsten Utensilien außerhalb an den dafür vorgesehenen Schlaufen. 

  6. Bepacken Sie Seitentaschen gleichmäßige auf beiden Seiten, damit Sie nicht eine Seite Ihres Rückens mehr beanspruchen als die andere.

  7. Achten Sie darauf, Ihren Trekkingrucksack so kompakt wie möglich zu halten, indem Sie die Kompressionsriemen festziehen. 
     

Tipp

Benutzen Sie Packbeutel bzw. Packsäcke, diese sorgen für Ordnung in Ihrem Trekkingrucksack. Packen Sie diese aber nicht zu voll, ansonsten nehmen sie zu viel Platz ein.




 

Passform

Wie messe ich meine Rückenlänge?

Um Ihre Rückenlänge zu messen, suchen Sie sich am besten ein Kleidermaßband und eine Person, die Ihnen beim Messen hilft. So wird die Messung genauer. Die Rückenlänge wird zwischen 2 Bereichen gemessen, im oberen Bereich an der Oberkante Ihres Schulterblatts und am unteren Punkt an der Oberkante Ihres Beckenknochens.

Die Oberkante des Beckenknochens ertasten Sie, wenn Sie mit dem Daumen schräg von hinten in Ihre Hüfte drücken. Die Oberkante Ihres Schulterblatts ist etwas schwerer zu ertasten: Sie können für die Messung am oberen Punkt auch den siebten Nackenwirbel als Anhaltspunkt benutzen.
 

Tipp

So finden Sie den siebten Nackenwirbel: Beugen Sie dafür Ihr Kinn nach unten auf die Brust. Der Wirbel, der nun im Nacken etwas hervorsteht, ist der siebte Nackenwirbel.




 

Wieso muss ich meinen Trekkingrucksack richtig einstellen?

Jeder Körper ist unterschiedlich. Durch das Einstellen Ihres Rucksacks stellen Sie sicher, dass der Rucksack ideal auf Ihre Körperstatur abgestimmt ist und beim Wandern nicht rutscht oder unangenehm drückt. Das Anpassen des Rucksacks ist außerdem wichtig, damit der Körperschwerpunkt gleichmäßig verteilt ist. So stellen Sie sicher, dass Sie sich auch problemlos nach vorn beugen können und nicht durch das Gewicht des Trekkingrucksacks aus dem Gleichgewicht geraten.

Je besser Ihr Rucksack eingestellt ist, desto leichter lässt er sich auf Ihrer Trekkingtour tragen. Stellen Sie Ihren Rucksack nicht ein, können Schmerzen auftreten. Mindestens 65 % bis 75 % des Gewichts des Trekkingrucksacks trägt zudem idealerweise Ihre Hüfte. Deswegen ist es wichtig, dass Sie den Hüftgurt des Rucksacks so einstellen, dass er eng an Ihrem Körper anliegt.
 

Mehr über das Tragesystem eines Trekkingrucksacks erfahren Sie in unserem Kaufberater.




Wie stelle ich meinen Trekkingrucksack richtig ein?

Für die ideale Passform ist es wichtig, dass Sie Ihren Trekkingrucksack an Ihren Körper anpassen.
 

Tipp

Der Trekkingrucksack sollte am besten bepackt eingestellt werden.


So stellen Sie Ihren Trekkingrucksack richtig ein:

  1. Stellen Sie die Rückenlänge am Trägerherz im Rücken ein, soweit Sie einen Trekkingrucksack mit verstellbarem Tragesystem haben.
    ⊳ Schauen Sie für die genaue Vorgehensweise in die mitgelieferte Anleitung des Herstellers.
  2. Lockern Sie alle Gurte und Riemen.
  3. Setzen Sie den Rucksack auf.
  4. Beugen Sie sich nach vorn und schließen Sie den Hüftgurt. Ziehen Sie diesen nun während der Beugebewegung fest.
    ⊳ Der Hüftgurt sitzt an der richtigen Stelle, wenn er den Beckenknochen mittig umfasst. Er muss eng an Ihrer Hüfte anliegen und darf nicht zu weit überstehen.
  5. Ziehen Sie jetzt die Schultergurte an 
    ⊳ Ziehen Sie die Schultergurte nicht zu fest, sonst tragen die Schultern die Hauptlast und nicht die Hüfte, das soll vermieden werden.
    ⊳ Liegen die Schultergurte leicht an, haben Sie die Rückenlänge Ihres Rucksacks korrekt eingestellt. Stehen die Gurte an den Schultern ab, so ist die Rückenlänge zu lang eingestellt. Sind die Schultergurte vorn nicht lang genug beziehungsweise der Ansatz liegt zu tief, haben Sie die Rückenlänge zu kurz eingestellt. Das könnte dazu führen, dass die Schulterpolster einschneiden oder schnell über die Schultern gleiten. 
  6. Schließen Sie den Brustgurt.
    ⊳ Der Brustgurt ist ideal eingestellt, wenn Sie normal atmen können.
  7. Jetzt ziehen Sie die Lastkontrollriemen an.
    ⊳ Optimal verlaufen die Riemen in einem Winkel von 40° bis 60° zur gedachten Ebene.
  8. Anschließend zurren Sie die Stabilisierungsriemen fest.
    ⊳ Beachten Sie aber, dass sich der Rucksack ohne das Festziehen der Stabilisierungsriemen flexibler tragen lässt.
     
Tipp

Auf längeren Touren können Sie, um den Nacken und die Schultern ab und an etwas zu entlasten, die Position der Schultergurte und die der Lastkontrollriemen etwas variieren. Den Hüftgurt müssen Sie dabei stets in seiner eingestellten Position lassen. Kehren Sie nach etwas Zeit allerdings in die Ausgangseinstellungen der Gurte und Riemen., In dieser sitzt der Trekkingrucksack optimal. 




 

Reinigung

Wie reinige ich meinen Trekkingrucksack richtig?

Ihren Rucksack sollten Sie regelmäßig bzw. nach einer Tour reinigen. Andernfalls können Verschmutzungen das Material auf Dauer schädigen, die wasserabweisenden Fähigkeiten beeinträchtigen oder es können sich unangenehme Gerüche bilden. 
 

Achtung!

Der Trekkingrucksack darf auf keinen Fall in die Waschmaschine, andernfalls ist er danach nicht mehr wirklich zu gebrauchen, denn in der Waschmaschine können sich Beschichtungen lösen und die Materialien werden überbeansprucht.

Sie dürfen den Trekkingrucksack weder föhnen, noch auf die aufgedrehte Heizung legen. Ansonsten werden die Materialien überbeansprucht. 


Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Rucksack reinigen, ohne dass er dabei beschädigt wird:

  1. Leeren Sie Ihren Rucksack.

  2. Platzieren Sie den Trekkingrucksack in einer großen Schüssel oder in der Badewanne.

  3. Geben Sie pH-neutrale Seife in das Becken mit dem Rucksack.

  4. Lassen Sie nun lauwarmes Wasser in das Becken, bis der Trekkingrucksack damit bedeckt ist.
    ⊳ Geben Sie kein heißes Wasser in die Wanne, dieses schädigt das Material.

  5. Lassen Sie nun den Trekkingrucksack für 2 h in dem Wasser ruhen.
    ⊳ Grobe Verschmutzungen säubern Sie auch vorsichtig mit einer weichen Bürste. Tun Sie dies mit Bedacht, zu starkes Reiben beschädigt das Material.

  6. Waschen Sie den Trekkingrucksack nun mit klarem Wasser aus.
    ⊳ Kneten Sie den Rucksack ab und an, damit der gesamte Schaum entweichen kann.

  7. Hängen Sie den Trekkingrucksack zum Trocknen auf.
    ⊳ Das Trocknen dauert einige Zeit.

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