Babynahrung (491 Ergebnisse aus 54 Shops)

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Die verschiedenen Arten von Babynahrung sind erst ab einem gewissen Alter des Kindes zu empfehlen. Experten schätzen, dass zum Beispiel Breinahrung erst ungefähr ab dem 6. Monat gefüttert werden sollte.

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Pre-Babymilch ist für die ersten 4 bis 6 Lebenswochen geeignet, da sie der Muttermilch von Konsistenz und dem Anteil an Eiweiß her am ähnlichsten ist. Sie enthält an Zucker ausschließlich Laktose. Andere Kohlenhydrate sind in der Pre-Babymilch verboten. HA bedeutet „hypoallergen“. HA-Babymilch ist speziell für allergiegefährdete Babys. HA-Milch gibt es in zwei Gruppen: HA1 als Anfangsmilch und HA 2 und 3 als Folgemilch. SL bedeutet „sine lacte“ also „ohne Milch“. Diese Spezialnahrung enthält kein Kuhmilcheiweiß und/oder keinen Milchzucker. AR Babynahrung enthält Johannisbrotkernmehl, welches die Nahrung besonders sämig macht und häufiges Aufstoßen und Spucken vermeiden kann.

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Besondere Verwendung
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Die Zusammensetzung der Babynahrung ist auf die besonderen Umstände angepasst und wirkt unterstützend.

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Einschränkungen
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Künstliche Zusätze sollten in Babynahrung möglichst vermieden werden. Bevorzugt sollte daher Babykost ohne Konservierungsstoffe, Aromastoffe und Farbstoffe gewählt werden.

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Wie ernähre ich mein Baby in den ersten Monaten?

Hier finden Sie Tipps für die richtige Babynahrung. 

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Ratgeber Babynahrung


Wissen kompakt

Schon vom ersten Tag an brauchen Babys Nahrung. Als frisch gebackene Eltern möchten Sie Ihrem kleinen Schatz natürlich alles geben, was gesund und wichtig ist. Ideal ist in den ersten Lebensmonaten Muttermilch. Sie enthält alles, was ein kleiner Mensch braucht. Ihre Zusammensetzung ändert sich passend zur Entwicklung des Kindes. Wer jedoch nicht stillen kann oder möchte, braucht eine ausgewogene, speziell hergestellte Alternative: Milchnahrung für Babys. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, die an das Alter des Säuglings angepasst sind. Genau wie die Muttermilch stillt sie Hunger und Durst gleichzeitig

Wissenswert

Früher bestand Babynahrung aus vorgekauter Erwachsenen-Nahrung. Später wurden dann Mehlbrei und Brotsuppe als Babybrei genutzt. Die uns heute bekannte Babykost wird eigentlich erst seit dem 19. Jahrhundert verwendet.

Babynahrung gehört zu den so genannten diätetischen Lebensmitteln. Sie ist als spezielles Nahrungsmittel in der Diätverordnung zusammengefasst. Die meisten Milchnahrungen sind aus Bestandteilen der Kuhmilch hergestellt. Sie sind so verarbeitet, dass die Mehrheit der Babys sie gut vertragen. Für den Fall, dass sich dennoch eine Unverträglichkeit zeigt, gibt es Produkte auf der Basis von Soja oder Ziegenmilch.  

Wenn Sie merken, dass die Milch alleine Ihr Baby nicht mehr richtig sättigt, sind die ersten Versuche mit Beikost-Mahlzeiten möglich. Bereits nach dem 4. Monat erweitern viele Eltern die rein flüssige Ernährung ihres Kindes Schritt für Schritt.

Gemüse-Beikost in Breiform mit wenigen Zutaten ist ideal für den Start. Milch- und Getreidebreie können den Speisezettel ergänzen. Später kommt dann alles hinzu, was auch auf dem Speisezettel der Großen steht – nur eben püriert. 

Bedenken Sie

Voraussetzung für den ersten Löffel ist, dass Ihr Kind seinen Kopf schon alleine halten kann.

Folgenahrung ist eine Milchnahrung, die frühestens ab dem 6. Lebensmonat auf Babys Speisezettel kommt. Sie ist als flüssiger Teil einer Mischkost gedacht, kombiniert mit altersgerechter Beikost. 

Im 2. Halbjahr wird dann das Kauen und Knabbern immer mehr zum Thema, denn die neuen und sich entwickelnden Zähnchen wollen beschäftigt sein. Dafür bieten sich Baby-Zwieback und Baby-Waffeln an. 

Eines Tages ist es so weit: Ihr Kind isst vom Teller, was die Großen essen. Vielleicht gibt es dann eine Zeit lang noch den lieb gewonnenen Trinkbrei, einen speziellen Abendtee oder Baby-Zwieback. 

Babynahrung ist nicht gleich Babynahrung. Um Sie bei Ihrem Kauf zu unterstützen, finden Sie im nachfolgenden Kaufberater die wichtigsten Kriterien.


Kaufberater

Babynahrung ist der Oberbegriff für zahlreiche Lebensmittel, die gezielt der Ernährung von Säuglingen und Kleinstkindern dienen. Damit Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Arten verschaffen können, haben wir in unserem Kaufberater die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Bedenken Sie für die Auswahl Ihrer idealen Babynahrung vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Das Produkt Ihrer Wahl muss zum Lebensalter Ihres Babys passen. 
    Auf der Verpackung finden Sie immer eine Altersempfehlung in Monaten – es sei denn, es handelt sich um eine Spezialnahrung, die nach Kriterien wie dem Gewicht gegeben wird. 

  • Für allergiegefährdete Kinder und Kinder mit Unverträglichkeiten gibt es Spezialprodukte. 
    Ihre Zusammensetzung nimmt auf Allergien und Unverträglichkeiten Rücksicht.

  • Beikost kann nach dem 4. Monat den Speiseplan ergänzen. 
    Zusätzlich zur Milchnahrung sorgt sie für bessere Sättigung und Abwechslung.


Babynahrungsarten

Neugeborene lernen ihre Umgebung in kleinen Schritten kennen: Tastsinn, Gehör und Augen nehmen täglich neue Sinnesreize auf und entwickeln sich weiter. Auch bei der Nahrungsaufnahme ändert sich in kurzer Zeit vieles. Anfangs können Babys nur Flüssiges zu sich nehmen, hierzu zählen Milchnahrung und bei Bedarf auch Tees. Doch schon um den 4. Lebensmonat ist es möglich, Schritt für Schritt mit der Gabe von Beikost anzufangen. Die Vielfalt an Aromen und Konsistenzen nimmt zu – und irgendwann ist es so weit: Ihr Kind isst am Tisch mit Ihnen mit. '

Milchnahrung

Milchnahrung bezeichnet jede Babynahrung, die Muttermilch ersetzt. Der Einfachheit halber zählen dazu auch Babynahrungen, die nicht aus Kuhmilch hergestellt sind, sondern aus Soja oder Ziegenmilch.

Milchnahrung gibt es fertig angemischt, in Pulverform oder als halbfertiges Konzentrat zu kaufen: 

  • Trinkfertige Milchnahrung
    Flüssige Fertignahrung ist erst wirklich trinkfertig, wenn Sie sie auf die richtige Trinktemperatur von maximal 37 °C erwärmt haben. Je nach Alter Ihres Babys brauchen Sie von dieser Produktvariante 500 bis 600 ml pro Tag. Diese Art der Fertignahrung ist recht teuer: Eine Portion von 100 ml kostet 0,60 € bis 1,20 €. Einige Hersteller bieten ihre flüssige Milchnahrung in praktischen Verpackungen an: mit Einmal-Sauger oder mit einem Gewinde für handelsübliche Sauger. 

  • Pulver 
    Pulver ist die beliebteste Variante. Es wird mit Wasser zu trinkbarer Nahrung angerührt. Die korrekte Zubereitung, genau nach Mengenangabe, ist bei Pulver sehr wichtig. Die Kosten für 1 kg Babymilch in Pulverform reichen von rund 8 € bis 25 €. Spezialnahrungen, etwa aus Ziegenmilch, können weit teurer werden und bis zu 35 € pro kg kosten. 

  • Konzentrat
    Konzentrierte Milchnahrungen verdünnen Sie mit Wasser. Ein Vorteil gegenüber Pulver ist, dass sich beim Zubereiten nicht versehentlich Klümpchen bilden können. Eine besonders einfache Handhabung versprechen Geräte, die nach Art von Kaffeekapsel-Maschinen funktionieren: Nach dem Einlegen der Kapsel wird automatisch korrekt temperiertes Wasser hinzugefügt. Die Mischung fließt in das eingestellte Fläschchen. Die Kosten für das Konzentrat liegen zwischen der flüssigen Fertignahrung und der in Pulverform.

Egal, ob Sie Pulver oder flüssige Nahrung wählen: Säubern Sie das Baby-Fläschchen gründlich und stellen Sie die ideale Trinktemperatur von maximal 37 °C her. 

Milchnahrung kann außerdem folgende Bestandteile enthalten: 

  • Eisen 
    Anfangsnahrung muss mit Eisen angereichert sein. Dieses ist für die Energiebilanz des Körpers wichtig und an der Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin beteiligt. 

  • Lactose
    Lactose – Milchzucker – ist im Gegensatz zu Saccharose in Anfangsmilch erlaubt. Sie ist auch in der Muttermilch enthalten und liefert Kohlenhydrate. Lactose fördert das Wachstum nützlicher Darmbakterien. 

  • LCP/LC-PUFA
    Die Abkürzung steht für Long Chain Polyunsaturated Fatty Acids, was so viel bedeutet wie langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Dazu gehören Omega-3- und Omega-6-Säuren, die unter anderem für die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen wichtig sind.  

  • GOS/FOS
    So genannte Galacto- und Fructo-Oligo-Saccharide sind unverdauliche Kohlenhydrate, auch Prebiotika genannt. Sie sollen eine gesunde Darmflora fördern. 

  • Nukleotide
    Nukleotide sind wichtig für die Reifung der Darmschleimhaut und die Abwehrkräfte. Auch sie sind ein natürlicher Bestandteil der Muttermilch.

  • Salz 
    In festgelegten, sehr geringen Mengen darf Kochsalz (Natrium) enthalten sein.

  • Taurin
    Taurin ist auch in der Muttermilch enthalten. Es hat eine Schutzfunktion für Nerven und Muskelzellen. 

Milchnahrung gibt es in Varianten, die auf die verschiedenen Entwicklungsstufen abgestimmt sind: Die dünnflüssige Säuglingsanfangsnahrung für die ersten Monate ist anders zusammengesetzt als die der etwas sämigeren Folgenahrung. Für Babys aller Altersstufen mit speziellen Ernährungsbedürfnissen gibt es außerdem Spezialnahrung

Säuglingsanfangsnahrung

Säuglingsanfangsnahrung ist für Neugeborene die einzige Alternative zur Muttermilch. Sie ist als alleinige Nahrung verwendbar. 

Anfangsnahrung gibt es in unterschiedlichen Varianten, die auf den individuellen Nährstoffbedarf Neugeborener eingehen. Sie sind nach ihrer Verwendung unterteilt und tragen die Bezeichnungen Frühchen-Nahrung, 0, Pre oder 1. Alle Varianten können Sie vom ersten Tag an verwenden. Sie sind für unterschiedliche Bedürfnisse gedacht: Babys mit geringem Geburtsgewicht brauchen z. B. eine etwas andere Zusammensetzung als andere. 

Die Anfangsnahrungen Pre und 1 können, müssen aber nicht das gesamte erste Lebensjahr begleiten. Wegen der stärkeren Sättigung entscheiden sich viele Eltern irgendwann nach dem 6. Monat für Folgenahrung. 

Wir haben für Sie das Wichtigste über die gängigen Varianten der Anfangsnahrung zusammengestellt: 

  • Frühchen-Nahrung
    Die apothekenpflichtige Frühchen-Nahrung kommt ausschließlich auf Anraten des Kinderarztes in das Fläschchen. Entscheidend dafür sind Geburtsgewicht und Entwicklungsstand Ihres Babys. Meist wird Frühchen-Nahrung empfohlen, bis Ihr Baby ein Gewicht von 3.000 g bis 3.500 g erreicht hat. 

  • Milchnahrung 0
    Nahrung mit der Bezeichnung 0 ist für Babys mit einem geringen Geburtsgewicht über 1.800 g gedacht. Sie ist apothekenpflichtig. Ihre Rezeptur ist besonders gut verdaulich. Sie kann als alleinige Milchnahrung oder als Ergänzung der Muttermilch dienen. Ihr Protein- und Energiegehalt unterstützt eine zügige Gewichtszunahme. Über die Anwendung und deren Dauer entscheidet der Kinderarzt oder die Hebamme. Sobald Ihr Baby genügend Gewicht zugelegt hat, können Sie zur Pre-Milchnahrung oder zu Milchnahrung 1 übergehen – auch dies in Absprache mit Arzt oder Hebamme. 

  • Pre-Milchnahrung 
    Die dünnflüssige Pre-Nahrung ist der Muttermilch weitgehend nachempfunden. Sie enthält nur natürlichen Milchzucker (Lactose) und keinen Haushaltszucker (Saccharose). Solange Sie den Eindruck haben, dass Ihr Baby mit den üblichen Trinkabständen satt wird, ist diese Nahrung ausreichend. Pre-Milch können Sie während des gesamten ersten Lebensjahrs geben – auch zusammen mit der Beikost, die in der Regel nach dem 4. Monat starten kann. 

  • Milchnahrung 1
    Milchnahrung mit dem Zusatz 1 sättigt mehr als Pre-Milch und Milchnahrung 0. Dafür enthält sie zusätzlich Stärke, die die Nahrung sämiger macht. Sie eignet sich im Anschluss an Pre-Milch oder Milchnahrung 0. Für Babys, die pro Woche mehr als 200 g zunehmen oder die mit einem sehr hohen Geburtsgewicht auf die Welt kamen, können Sie Milchnahrung 1 von Geburt an geben.

Folgenahrung

Im gesamten ersten Lebensjahr können Sie Ihrem Baby Anfangsnahrung geben. Wenn Sie aber das Gefühl haben, dass es noch hungrig ist, bietet sich nach dem 6. Monat Folgenahrung an. 

Wissenswert

Die häufig zu lesende Empfehlung, Folgenahrung erst nach dem 6. Lebensmonat zu geben, folgt der europäischen Richtlinie 2006/141/EG. Die individuellen Entwicklungsbedürfnisse Ihres Babys können davon durchaus abweichen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme berät Sie dazu. 

Folgemilch ist als flüssige Ergänzung zur Beikost konzipiert. Ihre Zusammensetzung unterscheidet sich deutlich von der Anfangsnahrung: Der Kaloriengehalt ist etwas höher, der Eisengehalt deutlich höher. Haushaltszucker (Saccharose) darf in geringen Mengen enthalten sein. Auch einige Aromen sind erlaubt. 

Spätestens mit der Folgenahrung geht immer der Beikost-Start einher, falls noch nicht geschehen. Beikost und Folgemilch können Sie im Wechsel füttern und so eine gute Sättigung erreichen. Kinderarzt und Hebamme können auch in dieser Phase beratend zur Seite stehen. 

Bedenken Sie

Folgenahrung ist sämiger als Anfangsnahrung. Sie brauchen für das Fläschchen einen größeren Sauger. 

Folgemilch ist mit Ziffern gekennzeichnet. Sie beginnen aber nicht mit der Ziffer 1: Diese ist der Anfangsmilch vorbehalten, um Verwirrung zu vermeiden.

Folgemilch erhalten Sie in diesen Varianten:

  • Folgemilch 2
    Folgemilch 2 kann, muss aber nicht die nächste Stufe nach der Säuglingsanfangsnahrung sein. Sie enthält Stärke, die das Sättigungsgefühl erhöht. 

  • Folgemilch 3 
    Folgemilch 3 ist ganz besonders sättigend. Sie besteht aus einem erhöhten Anteil an Stärke und kann auch verschiedene Zuckerarten enthalten. Sie eignet sich für Babys ab dem 10. Monat. Wenn Ihr Baby mit Folgemilch 2 gedeiht und zufrieden ist, brauchen Sie ihm Folgemilch 3 nicht zwingend zu geben.

  • Kindermilch
    Spezielle Milchnahrungen gibt es auch für den Nachwuchs im Kleinkindalter. Wenn Ihr älteres Baby oder Ihr Kleinkind sein Fläschchen liebt, können Sie Kindermilch in den Speiseplan aufnehmen. Zwingend notwendig ist sie nicht. Kindermilch ist meist mit Bestandteilen versetzt, die zu einer gesunden Entwicklung beitragen sollen – hierzu zählen etwa Vitamine, Jod und Calcium. In einer ausgewogenen Mischkost sind diese Elemente allerdings bereits ausreichend enthalten. Einige Hersteller bezeichnen Kindermilch auch als Folgemilch 4.

Spezialnahrung 

Häufig haben sensible oder kranke Babys besondere Ernährungsbedürfnisse. Um sicherzugehen, dass Ihr Kind alle wichtigen Nährstoffe erhält, gibt es Spezialnahrung. Die Bezeichnung von Spezialnahrung setzt sich meist aus Abkürzungen zusammen, die auf bestimmte Eigenschaften einer Milchnahrung hinweisen. In diesen Produkten sind Herstellungsweisen oder Inhaltsstoffe auf bestimmte Beschwerden abgestimmt. 

An den folgenden Bezeichnungen und Abkürzungen erkennen Sie Baby-Spezialnahrung: 

  • AR
    AR bedeutet Anti-Reflux (lat.: gegen Rückfluss). AR-Produkte sollen gegen Aufstoßen und Spucken helfen. Sie sind besonders sämig. Dadurch können sie den Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre verringern. Zum Andicken ist dem Produkt ein Quellstoff beigefügt, etwa Johannisbrotkernmehl. 

  • HA 
    Für Babys mit Kuhmilch-Allergie gibt es HA-Spezialnahrungen, wobei HA für hypoallergen steht. Sie sind auf Kuhmilch-Basis hergestellt. Die Eiweiß-Bausteine der Milch werden aber in die Eiweiß-Bestandteile hydrolisiert (chemisch aufgespalten). So kann das Immunsystem sie nicht fälschlicherweise als Schadstoff erkennen. Die Aufspaltung des Milch-Eiweißes setzt organische Verbindungen frei, die bitter schmecken. Manche Babys mögen das nicht. Für extreme Kuhmilch-Eiweiß-Allergie kann der Kinderarzt stattdessen hypoallergene Spezialnahrung ohne Kuhmilch-Bestandteile verschreiben. Diese Spezialnahrungen auf Basis von Aminosäuren gibt es nur in Apotheken.

  • HN 
    HN bedeutet Heilnahrung. Sie können sie in Absprache mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme vorübergehend geben, wenn Ihr Baby unter Durchfällen leidet. Im Vergleich zur normalen Säuglingsnahrung ist sie für eine leichtere Verdauung lactose- und fettreduziert. Einige Varianten enthalten so genannte MCT, mittelkettige Triglyceride. Sie machen die Heilnahrung noch leichter verdaulich. Heilnahrung eignet sich jedoch nicht für Babys mit Kuhmilch-Unverträglichkeit, Fructose- und Saccharose-Intoleranz oder Glucose-Galactose-Malabsorption.

  • SL 
    SL-Nahrung (lat.: Sine Lacte, ohne Milch) ist für Babys gedacht, die Sie ohne Kuhmilch-Bestandteile ernähren müssen. Sie enthält stattdessen in der Regel Soja-Bestandteile. Viele SL-Milchnahrungen eignen sich gleichermaßen als Säuglings- und Kleinkindnahrung. Soja birgt aber selbst gewisse Allergie-Risiken. Daher ist eine Rücksprache mit dem Kinderarzt oder der Hebamme wichtig.

  • Comfort, Sensitiv, BK, V 
    Die verschiedenen Hersteller geben ihren Produkten unterschiedliche Bezeichnungen für Nahrungsmittel, die bei Blähungen, Koliken (BK) und Verstopfung (V) hilfreich sein sollen. Diese Produkte schonen das noch unentwickelte Verdauungssystem: Sie enthalten besonders leicht verdauliches Eiweiß und Fett sowie weniger Lactose als herkömmliche Säuglingsnahrungen. Zudem lockern sie den Stuhl auf und können so Verdauungsbeschwerden vorbeugen.

  • Milchnahrung auf Ziegenmilch-Basis
    Verträgt Ihr Baby Bestandteile von Kuhmilch nicht, sind Milchnahrungen aus Ziegenmilch eine mögliche Alternative. Es gibt allerdings keine Garantie für eine bessere Verträglichkeit. Auch das Eiweiß und der Milchzucker aus Ziegenmilch können bei anfälligen Babys Probleme verursachen. Der Nährstoffgehalt dieser Produkte ist an die Bedürfnisse von Säuglingen angepasst und die Verträglichkeit ist nicht generell schlechter als bei Kuhmilch-basierten Produkten.

Beikost

Ist Ihr Baby körperlich dafür reif und am Essen interessiert, können Sie behutsam mit Beikost-Mahlzeiten beginnen. 2 bis 3 flach gefüllte Löffelchen pro Mahlzeit genügen für den Anfang. Meist ist ein Beikost-Start frühestens ab dem 6. Monat möglich. Einige Eltern haben schon mit früheren Versuchen nach dem 4. Monat Erfolg. 

Am besten gelingt die erste Mahlzeit, wenn Ihr Baby etwa eine halbe Milchmahlzeit hatte. So ist es nicht mehr ungeduldig vor Hunger, aber auch noch nicht ganz satt. Der entscheidende Faktor dabei ist aber weniger das Alter, sondern die so genannte Beikost-Reife

Ist es Zeit für die Beikost? 

Lesen Sie in unserer FAQ unter der Frage Ab wann kann mein Baby Beikost bekommen, wann Ihr Baby die Beikost-Reife erreicht hat. 

So führen Sie Beikost ein:

  1. Wählen Sie für den Start Gemüse-Beikost in Breiform mit wenigen Zutaten. 
    ⇒ Milch- und Getreidebreie können den Speisezettel ergänzen. 

  2. Nach einigen Tagen können Sie es mit neuen Gemüsesorten probieren.
    ⇒ Nach etwa 3 Wochen darf es auch schon ein altersgerechtes, komplettes Brei-Menü sein. Ein Menü ersetzt eine komplette Milchmahlzeit. 

  3. Im letzten Schritt kommt mageres Fleisch hinzu.
    ⇒ Nach und nach isst Ihr Kind alles, was auch auf Ihrem Speisezettel steht – nur eben püriert. 

Jede industriell hergestellte Beikost muss sehr hohen Frische-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards genügen, um überhaupt in den Handel zu gelangen. Mit einem genauen Blick auf die Inhaltslisten können Sie ein Übermaß an unnötigen Bestandteilen wie Zucker oder Geschmacksverstärkern gut vermeiden. Selbstverständlich wächst Ihr Baby mit einer ausgewogenen, selbst hergestellten Beikost ebenfalls gesund auf. Oder Sie finden einen Kompromiss – Gläschen unterwegs, Selbstgemachtes zu Hause. Wie immer Sie sich entscheiden: Hauptsache, es schmeckt und ist gesund. 

Viele praktische und leckere Produkte begleiten die ersten Ess- und Trink-Erfahrungen Ihres Babys, wenn die Phase der ausschließlichen Milchnahrung vorbei ist. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die zeitsparenden Alternativen zu selbsthergestellten Mahlzeiten. Für Babys Beikost stehen Mahlzeiten und Getränke zur Auswahl. Die Mahlzeiten sind anfangs noch fast flüssig und können im Laufe der Zeit immer stückiger und fester werden. Die Auswahl der Getränke wird ebenfalls immer größer, je älter Ihr Baby ist.

Mahlzeiten

Von der dickflüssigen Trinkmahlzeit über den klassischen Brei bis hin zur festen Beikost reicht das Spektrum für die ersten kulinarischen Erfahrungen Ihres Kindes. 

Trinkmahlzeiten

Trinkmahlzeiten sind gebrauchsfertige Zubereitungen aus Folgemilch und weiteren Bestandteilen wie Getreide, Saftkonzentraten und Aromen. Sie sind für ältere Babys gedacht und immer mit einer entsprechenden Altersangabe versehen. 

Trinkmahlzeiten sättigen besonders gut. Ihre Konsistenz ist etwas flüssiger als bei Breien, die gelöffelt werden. Sie geben sie im Fläschchen. Einige Hersteller nennen ihre Produkte auch „Mahlzeit zum Trinken“. 

Bedenken Sie

Trinkmahlzeiten ersetzen jeweils eine vollständige Mahlzeit. Sie sind also nicht als Getränk zusätzlich zum Essen gedacht. Achten Sie bei dieser Produktgruppe auf den Gehalt an zugesetztem Zucker – es geht bei vielen Produkten auch ohne. 

Trinkmahlzeiten kosten 3 € bis 4 € je Liter.

Brei 

Breie können die erste Beikost sein, die Ihr Baby bekommt. Auch sie sind immer mit einer Angabe des Mindestalters versehen. Ihr Baby kann sich damit langsam an das Essen gewöhnen. Gerade zu Beginn der Zufütter-Phase ist die aufgedruckte Altersempfehlung sehr wichtig. Denn Breie sind genau auf die Entwicklungsstufen von Babys und Kleinkindern abgestimmt. Für die ganz Kleinen ab 4 Monaten bestehen sie immer aus wenigen Zutaten und sind sehr fein püriert. Später kommen dann Vielfalt und stückige Bestandteile hinzu. 

Breie sollen Ihr Baby anfangs nicht vollständig sättigen. Zunächst geht es eher um die Gewöhnung an die festere Nahrung vom Löffel. Milch bleibt in den ersten Brei-Monaten weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. 

100 g Brei im Gläschen kosten zwischen 1 € und 4 €.  

Wissenswert

Ein umstrittener Trend ist die breifreie Ernährung im Beikostalter, das so genannte Baby Led Weaning (engl.; vom Baby geführte Entwöhnung). Babys essen nach diesem Konzept nur, was sie sich aussuchen und greifen sowie im Mund ausreichend zerkleinern können. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte lehnt diese Ernährungsform ab. Sie befürchten, dass die Versorgung mit den nötigen Nährstoffen auf der Strecke bleiben könnte.

Gegen Ende des ersten Lebensjahres rücken stückige Menüs langsam in den Vordergrund. Ihr Baby entwickelt immer mehr die Fähigkeit zu kauen und auch mal größere Stückchen Nahrung zu schlucken. Fertige, stückige Beikost ist der nächste Schritt in Richtung Familien-Essen. Die kleinen Menüs können mit nahezu allem aufwarten, was die Eltern auch essen – nur eben weicher und feiner geschnitten. 

Wie bei allen neuen Ernährungsformen gilt: Die Einführung stückiger Beikost hat keine Eile. Probieren Sie eine andere Sorte oder warten Sie noch einige Tage bis zum nächsten Versuch, wenn sich Ihr Baby nicht gleich damit anfreundet.

Wie sich die Breimahlzeit ideal verabreichen lässt, erfahren Sie unter der Frage: Wie füttere ich Brei richtig?

Fertige Beikost wird meist im Glas angeboten. Kurz vor dem Verzehr öffnen Sie es und erwärmen es samt Inhalt laut Anleitung.

Es gibt 2 unterschiedliche Konsistenzen: 

  • Fein püriert
    Für die ersten Ess-Erfahrungen vom Löffel müssen geeignete Breie sämig und gleichmäßig in der Konsistenz sein. Das mindert das Risiko, dass Ihr Baby sich verschluckt.

  • Mit Stückchen
    Weiche Stückchen führen Ihr Baby langsam an das Kauen heran. Stückige Mahlzeiten sind demnach der zweite Schritt nach einigen Wochen fein pürierter Beikost. 

Trockene Instant-Produkte gibt es in vielen Getreidesorten. Nach Zugabe der richtigen Menge Wasser, Muttermilch, Milchnahrung oder Vollmilch schmelzen sie und lassen sich mit den verschiedensten Zutaten kombinieren. Die notwendigen Mengen sind je nach Produkt unterschiedlich. Auf Packungsbeilagen, Hersteller-Homepages und -Hotlines finden Sie die nötigen Informationen. 

Instant-Brei gibt es auch in glutenfreien Varianten. 500 g Instant-Brei kosten rund 3 € bis 7 €

Es gibt 2 Arten von Instant-Produkten:

  • Flocken 

  • Grieß 

Im Hinblick auf die verwendeten Zutaten lassen sich folgende Brei-Varianten unterscheiden: 

  • Gemüsebrei
    Häufig ist der erste Brei aus Gemüse wie Karotte, Pastinake oder Kürbis. Anfangs reicht eine einzelne Gemüsesorte, denn Babys müssen sich an die neue Kost gewöhnen. Nach frühestens 7 Tagen können Sie eine weitere Sorte hinzunehmen. Gemüsebreie sind nicht besonders sättigend. Somit kann Ihr Baby relativ schnell wieder Hunger bekommen. 

  • Gemüsebrei mit Kartoffel 
    Kartoffeln sättigen stärker als viele andere Gemüsesorten und dürfen in der zweiten Beikost-Woche als Bestandteil hinzukommen. 

  • Getreide-Milch-Brei 
    Getreide-Milch-Breie sättigen ausreichend. Sie sind daher für die Sättigung am Abend gut geeignet.

  • Getreide-Obst-Brei 
    Getreide-Obst-Breie kombinieren gute Sättigung mit wichtigen Vitaminen. Auch Baby-Müslis sind Getreide-Obst-Breie.

  • Getreidebrei ohne Gluten
    Falls Ihr Baby Gluten oder Weizen nicht verträgt, können Sie auf viele gluten- und weizenfreie Breie zurückgreifen. Der Hinweis glutenfrei auf der Verpackung samt Logo gibt Sicherheit. Eine Glutenunverträglichkeit kann sich in Form von Gedeihstörungen oder Verdauungsproblemen äußern. Glutenfreie Getreidebreie enthalten statt Weizen, Dinkel oder Hafer dann z. B. Hirse, Mais oder Reis.

  • Obstbreie 
    Ein klassisches Einsteiger-Obst ist der Apfel. Beliebt sind auch Birnen und Bananen. Wie auch beim Gemüse ist es ratsam, mit einer einzelnen Sorte zu beginnen und erst nach einigen Wochen zu neuen Sorten oder zu Mischungen überzugehen.

  • Breie mit Fleisch 
    Nach der Einführung von fleischhaltigem Brei muss diese Zutat nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. 

  • Breie mit Fisch 
    Fisch ist ein wertvoller Nährstoff-Lieferant. Seefisch enthält unter anderem Jod, das wichtig für die Funktion der Schilddrüse ist. Fetter Seefisch liefert außerdem Omega-3-Fettsäuren, die Gehirn und Nervenzellen bei ihrer Entwicklung unterstützen. Auch allergiegefährdete Babys dürfen im Beikostalter Fisch bekommen.

Shopping Tipp

Öl in der Nahrung ist für Babys sinnvoll, da es die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen erleichtert. Es fördert außerdem die Verdauung und sättigt stark. Einige Speiseöle eignen sich besser als andere für Babys. Sie sind in speziellen Beikost-Ölen für Babys enthalten. Öl können Sie daher dem Brei beimischen. Die Menge beträgt anfangs einige Tropfen. Im Laufe der Wochen können Sie auf 1 Esslöffel bei einer Portion von knapp 200 g erhöhen.

Feste Beikost

Mit fester Beikost lernen Babys, mit ihren ersten Zähnen zu kauen und zu knabbern. Einige Produkte sind speziell für Babyhände geeignet und besonders unterwegs sehr praktisch. 

Im Babynahrungsregal finden Sie feste Beikost in Form von folgenden Lebensmitteln:

  • Baby-Zwieback
    Baby-Zwieback kann aus den verschiedensten Getreidesorten hergestellt sein. Es gibt ihn auch in glutenfreien Varianten. Das lange haltbare Produkt eignet sich gut zum Knabbern und für unterwegs: Die einzelnen Scheiben sind meist etwas kleiner als bei herkömmlichem Zwieback, damit Ihr Baby sie auch gut greifen kann. Die kleinen Stücke lösen sich im Mund schnell auf. Die meisten Zwieback-Sorten tragen Altersempfehlungen von 6 Monaten aufwärts. 

  • Baby-Waffeln  
    Auch mit Waffeln kann Ihr Baby das Knabbern lernen. Ihre luftige Konsistenz und die Knusprigkeit bei gleichzeitig leichter Handhabung machen sie so beliebt. Die meisten Waffel-Varianten sind ab 8 Monaten geeignet. 

  • Baby-Keks
    Die kleinen Kekse liegen meist gut in der Hand und lösen sich sehr schnell im Mund auf. 

  • Knabberstange
    Knabberstangen sind in der Regel nicht süß, sondern herzhaft. Sie eignen sich gut für kleine Hände und lösen sich nicht sehr schnell auf. 

  • Baby-Riegel
    Baby-Riegel eignen sich für fortgeschrittene Esser, meist ab 12 Monaten. Sie dienen als kleiner Snack zwischendurch. 

Getränke

Zusätzliche Flüssigkeit kommt spätestens dann auf den Speiseplan, wenn Sie anfangen, zuzufüttern. Die Durstlöscher sollten speziell für Babys geeignet sein. 

Solange Sie voll stillen oder ausschließlich Babymilch füttern, ist keine zusätzliche Flüssigkeit nötig. Ausnahmen sind möglich, wenn Ihr Baby krank ist oder sommerliche Temperaturen herrschen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme darüber, wie viel von welcher Flüssigkeit sie Ihnen raten. 

Auf den Punkt!

Ein kurzer Überblick über die Welt der Baby-Getränke: 

  • Baby-Wasser ist als Ersatz für Leitungswasser nur in Ausnahmefällen notwendig. 

  • Baby-Tees fungieren als zusätzlicher Durstlöscher und bei einigen leichteren Beschwerden.

  • Baby-Säfte bringen zusätzlich Geschmack auf den Speisezettel. Sie sollten sie verdünnen. 

  • Baby-Smoothies eignen sich als gelegentliche Abwechslung.  

Baby-Wasser

In Deutschland wird Leitungswasser sehr gut überwacht, daher eignet es sich in der Regel bestens als Getränk für Ihr Baby. Dennoch: In Wasser enthaltene Keime können sich gerade in warmer Milchnahrung schnell vermehren und schädlich wirken. Daher sollte ein Baby nur abgekochtes Wasser bekommen. 

Es gibt auch spezielles Baby-Wasser zu kaufen. Dieses ist streng auf Rückstände und Bakterien kontrolliert und speziell aufbereitet. Außerdem ist es natrium-, nitrat- und sulfatarm sowie frei von Kohlensäure. 

Baby-Wasser ist in folgenden Situationen ratsam: 

  • In Häusern mit sehr alten Rohren
    Kupfer- oder Bleirohre in den zuleitenden Wasserleitungssystemen sind in Deutschland sehr selten. Im Zweifelsfall können Sie den Gehalt an Schadstoffen in Ihrem Wasser von spezialisierten Laboren testen lassen. 
  • Im Ausland
    Nur wenige weitere Länder haben so strenge Vorgaben für die Trinkwasserqualität wie Deutschland. Verwenden Sie auf einer Auslandsreise sicherheitshalber spezielles Baby-Wasser oder abgekochtes Wasser. Jedoch kann Abkochen eine eventuelle Schwermetall-Belastung nicht reduzieren. 

Baby-Wasser kostet meist weniger als 1 € pro Liter

Baby-Tees 

Speziell für Babys geeignete Tees sind besonders mild. Sie können sie Ihrem Kind schon ab dem 2. Monat zu trinken geben. Zusätzliche Flüssigkeit ist aber unter normalen Umständen nicht notwendig, solange Sie Ihr Baby mit Muttermilch oder Angangsnahrung ernähren.

Babytees sind in folgenden Situationen sinnvoll: 

  • Bei leichten Verdauungsproblemen 
    Bäuchlein-Tees oder Tees mit geeigneten Kräutern können dann für Linderung sorgen.
  • An besonders heißen Tagen 
    Zusätzliche Flüssigkeit kann dann angebracht sein. 
  • Sobald Sie mit Beikost begonnen haben. 
    Mit dem Beikost-Start endet die Phase, in der Sie Hunger und Durst ausschließlich mit Milchnahrung stillen. 
    Baby-Tee lassen Sie nach der Zubereitung wie das Milchfläschchen auf maximal 37 °C abkühlen.
Bedenken Sie

Zucker ist als Zugabe zum Baby-Tee weder notwendig noch ratsam. Die Hersteller sind außerdem verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass Sie Dauernuckeln aus der Teeflasche zum Schutz vor Karies vermeiden sollten. Eltern sollten die Flasche immer selbst halten und ältere Babys möglichst schnell an das Trinken aus der Tasse gewöhnen. 

100 g Baby-Tee kosten 2 € bis 15 €

Ein Blick auf die Inhaltsliste lohnt sich: Manche Tees haben Namen, die nicht gleich auf ihren Inhalt schließen lassen. Beliebt sind Namen wie Bäuchlein-Tee oder Abendtee.

Sie lassen sich aber generell grob unterteilen in Kräuter- und Früchtetees: 

  • Kräutertees
    Die allerersten Tees kommen oft bei Beschwerden wie Durchfall oder Bauchweh zum Einsatz. Sie enthalten meist Fenchel, Anis und Kümmel, gemischt oder als alleinigen Bestandteil. Auch Kamille ist in manchen Kräutertees enthalten. Diese bekannten Kräuter lassen sich traditionell bei Verdauungsproblemen und Krämpfen anwenden.
  • Früchtetees
    Nach dem 4. Monat können Sie beginnen, den Durst Ihres Kindes hin und wieder mit einem Früchtetee zu löschen. Für den Geschmack sorgen hier die verschiedensten Früchte, Kräuter und Pflanzen-Bestandteile wie Apfel, Rooibos, Hagebutte, Beeren, Zitronengras, Melisse und sogar Karotten.
Achtung!

Babytees sind eine streng kontrollierte Produktgruppe. Dennoch: Durch teefremde Pflanzen bei der Ernte kann eine geringe Menge von Giftstoffen enthalten sein. Das Verbrauchermagazin ÖkoTest rät daher, maximal 1 Tasse pro Tag zu geben und häufig die Marke zu wechseln. Behalten Sie außerdem aktuelle Testergebnisse im Auge. 

Baby-Tees können Sie auf unterschiedliche Weise zubereiten: 

  • Aufgussbeutel 
    Aufgussbeutel sind eine praktische, einfache und hygienische Möglichkeit, Ihrem Baby seinen Tee zuzubereiten. Sie gießen sie einfach mit der angegebenen Menge auf und lassen sie nach Herstellerangabe ziehen.
  • Instant-Tees
    Instant-Tees, auch lösliche Tees genannt, lösen sich im heißen Wasser auf und brauchen daher keine Ziehzeit. Hergestellt sind lösliche Tees aus bereits zubereiteten Tees, denen im nächsten Schritt Wasser entzogen wurde. Im Herstellungsprozess ist es möglich, Zusatzstoffe wie Zucker oder zusätzliche Aromen beizumischen. Beachten Sie bei diesen Tees die Mengenangabe – Eine Über- oder Unterdosierung kann hier leichter geschehen als bei Beuteln oder losem Tee. Einige Hersteller bieten als Dosierhilfe Portionsbeutel an. 
  • Lose Tees 
    Für die Zubereitung eines Baby-Tees aus losen und getrockneten Blättern brauchen Sie eine Dosierhilfe und ein Teesieb. 
Baby-Säfte 

Baby-Säfte können die Ernährung Ihres Babys nach dem 4. Lebensmonat ergänzen. Sie werden streng auf Schadstoffe kontrolliert und enthalten eine genau vorgeschriebene Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Notwendig sind Baby-Säfte aber nicht. Bei einer ausgewogenen Beikost-Ernährung ist Wasser ausreichend. Als Durstlöscher haben sie einen Vorteil gegenüber Baby-Tees: Sie müssen nicht erst Wasser kochen und das Getränk dann abkühlen lassen. 

Säfte für Babys kosten rund 1 € bis 6 € pro Liter. 

Tipp

Einen kleinen Schuss Saft können Sie auch zum Anrühren in selbst gemachten Babybrei geben. Dafür eignen sich alle Breie, die nicht auf Milchbasis hergestellt sind. In Milchbreien flocken Säfte meist unschön aus.

Baby-Smoothies 

Smoothies bestehen aus püriertem Obst, Gemüse und Saftanteilen. Sie können in kleinen Mengen den Speiseplan Ihres Babys ergänzen. Besonders unterwegs sind sie durch die beliebten Quetschbeutel sehr praktisch. 

Ein vollwertiger Ersatz für frisches Obst sind fertige Smoothies nicht. 

Die Bezeichnung Smoothie ist rechtlich nicht definiert oder geschützt, daher ist der Anteil an Fruchtsaft unterschiedlich. Auch der Anteil an zugesetztem Zucker kann variieren. Aus diesem Grund kritisieren Ernährungsfachleute regelmäßig die Angebote vieler Hersteller. 

200 ml Smoothie können 1,50 € bis 4 € kosten. Damit sind sie oft erheblich teurer als vergleichbare Obstbreie. 


Verpackungen

Hinsichtlich der Verpackung von Babynahrung kommt es ganz besonders auf Hygiene und Schadstoff-Freiheit an. Wichtig ist auch eine lange Haltbarkeit, die möglichst ohne Zusatzstoffe erreicht wird. Pfandfläschchen sind die absolute Ausnahme bei Baby-Getränken. Üblich sind pfandfreie Behältnisse, die Sie nach Gebrauch dem Recycling zuführen.

Nachfolgend finden Sie die gängigsten Verpackungsarten:

  • Dose
    Vor allem Milchpulver erhalten Sie oft in leichten Dosen aus Weißblech. Sie bieten guten Frischeschutz, weil sie Feuchtigkeit abweisen und meist wiederverschließbar sind. 
  • Glasflaschen
    Aus hygienischer Sicht sind Glasflaschen einwandfrei. Unterwegs sind sie jedoch wegen der Bruchgefahr und ihres Gewichts weniger praktisch.
  • Gläser
    Für Gläschen gilt das Gleiche wie für Glasflaschen: Sie sind hygienisch und rückstandsfrei, jedoch schwer und zerbrechlich. 
  • Kartonbox
    Trockene Zutaten wie Milchpulver oder Brei-Flocken werden oft in einfachen, bedruckten Kartons angeboten. Den Inhalt geöffneter Verpackungen können Sie zur Sicherheit in eigene, gut verschließbare Behälter umfüllen. So haben Motten und Feuchtigkeit keine Chance. 
  • PET-Flaschen 
    PET-Flaschen bestehen aus dem Kunststoff Poly-Ethylen-Terephthalat. Das Material steht immer wieder in der Kritik, weil chemische Rückstände darin gefunden wurden. Art und Menge der nachweisbaren Rückstände sind aber so gering, dass das Material weiterhin verwendet werden darf. 
  • Plastikbox
    Auch Plastikboxen sind beliebt für Milchnahrungspulver. Meist sind sie breit und flach gestaltet, was die Entnahme erleichtert. Wenn Sie Plastikmüll vermeiden möchten, können Sie Ihre Plastikbox immer wieder aus neu gekauften Kartons nachfüllen. 
  • Tetra Recart
    Diese sind besonders für fertige Milchnahrungen, Kindersäfte und Breie beliebt. Tetra Recart-Verpackungen sind robust und bieten optimalen Frischeschutz, solange sie geschlossen sind. Außerdem sind sie vergleichsweise leicht. 
  • Quetschbeutel
    Die leichten Quetschbeutel aus Kunststoff-Alu-Verbundmaterial eignen sich vor allem für Smoothies. Sie lassen sich leicht transportieren und bieten gerade unterwegs den Vorteil einer hygienischen Zwischenmahlzeit, die in Sekunden zur Verfügung. 

Häufige Fragen

Haben Sie offene Fragen zum Thema Babynahrung? Die häufigsten Fragen anderer Käufer finden Sie hier. Vielleicht können wir damit auch Ihnen weiterhelfen. 

Abkürzungen

Was bedeuten die Abkürzungen auf den Verpackungen von Baby-Milchnahrung? 

Buchstaben-Kombinationen auf den Verpackungen für Anfangs- und Folgemilch deuten auf spezielle Anwendungen hin. Die Produkte sind dann auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt, die sich aus Allergien oder bestimmten Beschwerden ergeben.

Abkürzungen richtig deuten 

Mehr zu den gängigen Abkürzungen lesen Sie in unserem Kapitel Spezialnahrung.

Allergie

Wann ist hypoallergene Babynahrung sinnvoll? 

Hypoallergene Babynahrung mit der Kennzeichnung HA ist nur sinnvoll, wenn Ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko hat und Sie eine ärztliche Empfehlung für diese Ernährungsweise haben. 

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Hypoallergene Nahrung umgeht diese Reaktion: Hier ist beispielsweise das allergene Eiweiß der Kuhmilch in Bestandteile gespalten, die das Immunsystem nicht so leicht in Alarmbereitschaft versetzen. 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Tipps für die Ernährung allergiegefährdeter Babys zusammengestellt. 

Basiswissen

Babynahrung oder auch Säuglingsnahrung ist alles, was speziell für die Ernährung eines Kindes in den ersten Lebensmonaten hergestellt wurde. Die entsprechenden Produkte müssen der in Deutschland gültigen Diätverordnung (DiätV) entsprechen. Sie regelt unter anderem Nährstoffgehalte sowie Grenzwerte für Rückstände und Schadstoffe. 

Beikost 

Ab wann kann mein Baby Beikost bekommen? 

Mit Beikost beginnen Sie, so bald Ihr Baby Folgenahrung bekommt. Der früheste Zeitpunkt liegt nach Meinung vieler Fachleute nach dem 4. Lebensmonat. Wenn Sie fertige Beikost aus dem Gläschen füttern, achten Sie in jedem Fall auf die aufgedruckten Altersangaben. 

Tipp

Löffeln für Anfänger macht müde – darum sind die ersten Versuche aussichtsreicher, wenn Ihr Baby ausgeschlafen ist.

Füttern

Wie füttere ich Brei richtig?

Das eigene Kind mit Brei zu füttern, kann schnell zur Geduldsprobe werden. Geben Sie sich und Ihrem Baby Zeit und berücksichtigen Sie seine Signale. Zum Füttern eignet sich ein schmaler Plastiklöffel, den der Nachwuchs auch selbst einmal in die Hand nehmen kann. 

So gelingt Babys Breimahlzeit: 

  1. Sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre. 
    ⇒ Ablenkung kann eine Mahlzeit unnötig in die Länge ziehen. 

  2. Erwärmen Sie den Brei nach Anleitung.
    ⇒ Meist wird das geöffnete Gläschen im Wasserbad erwärmt. 

  3. Rühren Sie gut um.
    ⇒ So mischen Sie heiße und kühle Bestandteile. 

  4. Prüfen Sie noch einmal die Temperatur.
    ⇒ Bieten Sie den Brei lieber lauwarm an als zu heiß.

  5. Nehmen Sie nicht zu viel auf den Löffel.
    ⇒ So kann sich Ihr Baby in kleinen Schritten an die neue Ernährungsform gewöhnen. 

  6. Decken Sie den Boden unter dem Stuhl gut ab. 
    ⇒ Oder füttern Sie über einem gut abwaschbaren Boden. 

  7. Füttern Sie nur nach Bedarf. 
    ⇒ Satt ist satt. Gesunde Babys spüren, wenn sie genug haben. 

  8. Wärmen Sie den Brei kein zweites Mal auf.
    ⇒ Wenn Sie die gefütterte Menge vor dem Erhitzen mit einem sauberen Löffel aus dem Gläschen genommen haben, können Sie es fest verschlossen 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Was danach noch übrig ist, müssen Sie entsorgen.  

Gesundheit

Was macht gesunde Babynahrung aus? 

Babynahrung ist gesund, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: 

  • Sie ist altersgerecht. 
    Altersempfehlungen finden Sie auf jeder Verpackung.
  • Sie deckt den Nährstoffbedarf. 
    Wenn Sie sich an die Mengen-Empfehlungen der Hersteller halten, ist dies gewährleistet. 
  • Sie ist frei von Schadstoffen. 
    Dafür sorgen gesetzliche Vorgaben. 
  • Sie ist frisch. 
    Art und Dauer der Lagerung zu Hause sind hier besonders wichtig. 


Wie gesund und sicher ist Babyfertignahrung?

Fertignahrung für Babys gehört zu den am besten kontrollierten Nahrungsmitteln überhaupt. Sie unterliegt in Deutschland der Diätverordnung, weil sie speziell für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern hergestellt wird.

Unter normalen Umständen ist allerdings Muttermilch in ihrer gesundheitlichen Wirkung nicht zu übertreffen. Experten empfehlen sie daher als alleinige Nahrung für die ersten Lebensmonate. 

Selbst hergestellte Beikost ist nicht automatisch gesünder als Fertignahrung. Die Wahl der Zutaten und ihre Frische sind hierbei entscheidend.

Gläschen 

Was sollte ich bei Babygläschen beachten? 

Babynahrung im Glas gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Die Einhaltung hygienischer Standards und Höchstwerte für Rückstände werden regelmäßig geprüft.

Damit Sie Ihr Kind sicher und altersgerecht damit füttern können, sind folgende Punkte wichtig: 

  • Beachten Sie die Altersangabe.
    Auf dem Gläschen ist immer das empfohlene Mindestalter angegeben. Der Inhalt ist an den Entwicklungsstand Ihres Babys angepasst. 

  • Achten Sie beim Öffnen auf das Knackgeräusch. 
    Das Entweichen von Luft zeigt, dass vorher niemand das Gläschen geöffnet hat. 

  • Wärmen Sie einmal erwärmte Gläschen nicht erneut auf. 
    Bakterien vermehren sich in warmen Mahlzeiten sehr schnell. 

Wissenswert

Generell ändert sich mit Einführung von Beikost auch der Inhalt der Windeln. Farbe und Konsistenz können schon nach der ersten Mahlzeit anders sein als gewohnt.

Inhaltsstoffe

Wofür ist die Stärke in der Babynahrung?

Stärke erhöht das Sättigungsgefühl, die Verweildauer im Darm ist länger. Darum ist sie in den meisten Baby-Lebensmitteln enthalten.
 

Warum ist in Babynahrung häufig Taurin enthalten?

Taurin ist auch ein Bestandteil von Muttermilch. Es hat eine wichtige Schutzfunktion für Nerven und Muskelzellen. 
 

Kauf

Wo kann ich Babynahrung kaufen?

Supermärkte, Drogeriemärkte und einige Baby-Fachgeschäfte bieten oft eine breite Auswahl an Babynahrung. Viele von ihnen sind auch im Internet präsent. Mit einer Online-Bestellung profitieren Sie von der Möglichkeit, Preise und Produkte umfassend zu vergleichen. 
 

Worauf sollte ich beim Kauf von Babynahrung achten?

Ihr Baby braucht Nahrung, das an seine Entwicklung angepasst ist. Auch Geschmacksaspekte und Zutaten spielen eine Rolle. Ein ausgewogener Gehalt an Vitaminen und Energie ist sichergestellt, wenn Sie Babynahrung nach Anleitung füttern. 

Das sind die wichtigsten Tipps: 

  • Kaufen Sie altersgerechte Produkte.
    Altersangaben finden Sie auf jeder Verpackung oder dem Beipackzettel. 
  • Lesen Sie die Zutatenlisten durch. 
    In Beikost, Säften und Smoothies können oft mehr Zucker, Salz und künstliche Aromen enthalten sein als nötig. Halten Sie bei Unklarheiten Rücksprache mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. 
  • Kaufen Sie nur so viel auf Vorrat, wie Sie verbrauchen können. 
    Gerade wenn Sie ein Produkt zum ersten Mal kaufen, kann es sein, dass es Ihrem Baby nicht schmeckt. Beginnen Sie daher mit kleinen Mengen und halten Sie keinen allzu großen Vorrat. 

Kleinkind

Was kommt nach der Babynahrung?

Spätestens im 2. Lebensjahr gewöhnen sich die meisten Kinder mit Hilfe der Eltern langsam an das Familienessen. Spezielle, fertige Kindermenüs vieler Anbieter können den Speiseplan ergänzen. Notwendig sind sie aber nicht – gesunde Kleinkinder brauchen keine Spezialnahrung. 

Mischungsverhältnis 

Mein Baby wird mit der Milchnahrung nicht mehr satt. Soll ich mehr Pulver nehmen?

Milchnahrung müssen Sie in genau den Mengenverhältnissen mischen, die auf der Verpackung angegeben sind. Wer auf eigene Faust anders mischt, gefährdet die Gesundheit des Babys.

Produkte

Welche Arten von Babynahrung gibt es?

Die flüssige Anfangsnahrung für die ersten Lebensmonate ist als alleinige Kost gedacht. Spezielle Baby-Tees gibt es bei Bedarf dazu. Im Beikost-Alter können nach und nach Folgenahrung, Breie, Smoothies, Snacks und Saftgetränke hinzukommen. 

Ausführliche Informationen über alle erhältlichen Produktgruppen finden Sie in unserer Rubrik Babynahrungsarten

Sättigung

Je nach Alter und Entwicklungsstand Ihres Babys kann eine Änderung des Speiseplans Abhilfe schaffen: Folgenahrung kann nach dem 6. Lebensmonat sinnvoll sein. Sie sättigt besser und ist als flüssiger Anteil einer gemischten Kost gedacht.

Unser Kapitel Folgenahrung informiert Sie zur Ernährung nach dem 6. Monat. 

Wasser

Kann ich Mineralwasser für die Babynahrung verwenden?

Stilles Mineralwasser ist nur notwendig, wenn Ihr Leitungswasser aus alten Leitungen oder neu verlegten Kupfer-Rohren kommt. Dann könnten Schwermetalle im Leitungswasser enthalten sein, die für das Kind gesundheitsschädlich sind. Lassen Sie Ihr Leitungswasser im Zweifelsfall mittels Wasseranalyse untersuchen. 
 

Wie gut ist spezielles Baby-Wasser für die Zubereitung von Babynahrung?

Spezielle Wasser für Babys sind im Handel erhältlich. Ihre Qualitäten sind Gegenstand zahlreicher unabhängiger Tests. Ein Großteil der Produkte schneidet in diesen gut bis sehr gut ab. Sie können sie also bedenkenlos für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden.

In unserem Kapitel Baby-Wasser finden Sie weitere Informationen rund um dieses Produkt.

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