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Tragbare CD-Player (59 Ergebnisse aus 48 Shops)

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Auch heute gibt es neben den beliebten MP3-Playern noch tragbare CD-Player. Um den richtigen Discman auszuwählen, sollte darauf geachtet werden, welche Formate das Gerät abspielen kann.

Die Compact Disc ist ein sehr beliebtes Speichermedium für Musik, Bilder und Videos, da sie vom Großteil der benutzten Geräte gelesen werden kann. Sie hat einen Durchmesser von 12 cm und ist der Nachfolger der Schallplatte. Grund für die Ablösung: Die CD hat eine erheblich bessere Klangqualität und verschleißt nicht so schnell, auch wenn sie anfällig für Kratzer ist. Die CD muss im Gegensatz zur Schallplatte nicht nach der Hälfte der Abspielzeit gewendet werden. Die wohl größte Neuerung ist die einfache Auswahl einzelner Titel: Kein ewiges Suchen auf der Schallplatte mehr.

Die CD-R oder „Compact Disc Recordable“ ist ein einmal beschreibbarer CD-Rohling. Zum Beschreiben der CD-R mit Daten, Musik, Bildern oder Videos kann ein herkömmlicher Brenner verwendet werden. Sie kann mit jedem CD-Laufwerk gelesen werden.

Kann die CD mehr als einmal beschrieben werden, handelt es sich um eine CD-RW. Die Abkürzung RW steht für ReWritable und bedeutet wiederbeschreiben.

MP3-CDs sind im Grunde ganz normale Audio-CDs. Der einzige Unterschied besteht darin, dass auf der MP3-CD die Daten im MP3-Format abgelegt werden. Durch diese Komprimierung ist es möglich, bis zu 700 MB an Daten zu speichern. Das sind durchschnittlich 170 Lieder. Einziger Nachteil: Die MP3-CD kann nur von MP3-Playern und Computern gelesen und abgespielt werden. Die normalen Audio-CDs sind unkomprimiert und können eine durchschnittliche Anzahl von 20 Liedern abspeichern. Das sind bis zu 80 Minuten Spielzeit. Vorteil der Audio-CD: sie kann von allen CD-Playern gelesen und abgespielt werden.

Ausstattung
Je nach Hersteller und Modell variiert die Ausstattung der tragbaren CD-Player. Fast alle Geräte verfügen über eigene Kopfhörer, die es in verschiedenen Varianten gibt und eingebaute Equalizer.

Kopfhörer gibt es in Form von In-Ear, On-Ear und Over-Ear Kopfhörern. Die In-Ears werden im Ohr getragen und schirmen so gegen Umgebungslärm ab, wodurch ein ungestörter Musikgenuss möglich wird. Sie lassen sich leicht transportieren, haben aber sensible Kabel, die leicht knicken oder brechen. On-Ears liegen auf den Ohren auf, schirmen aber nicht alle Umgebungsgeräusche ab. Over-Ears umschließen die Ohren komplett. Sie gelten als gesundheitlich unbedenklicher als die In-Ears, da diese sehr nah am Trommelfell sitzen.

Der Equalizer hilft, Bass und Höhe der Musik feiner zu regeln und bestimmte Frequenzen gezielt anzuheben oder abzusenken.

Features
Für einen DAB-Empfang muss der tragbare CD-Player eine eingebaute Antenne haben, die das Radiosignal empfangen und umwandeln kann.

Die G-Protection funktioniert auf zwei verschiedene Arten. Eine Funktion ist immer an und hilft, den Laser zu stabilisieren. Die zweite Funktion, die zugeschaltet werden kann, ist die Buffer-Funktion. Sie speichert einige Sekunden der Musik im Voraus, falls der CD-Player zu sehr bewegt wird und der Laser den Kontakt verliert. Sehr praktisch, falls das Gerät beim Sport wie zum Beispiel beim Joggen getragen wird.

Durch die Resumefunktion kann der Discman an jeder beliebigen Stelle eines Liedes oder Hörbuchs angehalten und ausgeschalten werden. Wird das Gerät wieder angestellt, läuft die Aufnahme ab der gestoppten Stelle weiter.

Der ID3-Tag gibt die Metadaten eines Musikstücks an, also nicht nur den Titel, sondern auch den Namen des Albums und des Interpreten. Vor der Entwicklung des ID3-Tags wurden diese Informationen alle im Namen der Datei gespeichert, was durch Überlänge des Titels und Sonderzeichen zu Problemen führen konnte.

Der Timer schaltet das Gerät aus, sobald es eine gewisse Zeit nicht bedient wurde. Falls man vergessen hat, das Gerät auszuschalten oder während des Anhörens eingeschlafen ist, verhindert der Timer damit, dass der gesamte Akku aufgebraucht wird.
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Tragbare CD-Player Ratgeber


Digitale Revolution

Seit über 100 Jahren können wir Musik nicht nur live genießen, sondern sie auch von Tonträgern in unsere Wohnzimmer zaubern. Die ersten Schallaufzeichnungen gab es schon im 19. Jahrhundert, zum Beispiel beschäftigte sich auch Thomas Edison mit einer Aufzeichnungs-Technologie, dem Schallzylinder. Durchsetzen konnte sich aber sein Konkurrent, der deutsche Auswanderer Emil Berliner, der das Grammphon erfand und Töne statt auf Walzen oder Zylinder auf Scheiben bannte – die Schallplatte war geboren.

In den 50er-Jahren startete die Schallplatte so richtig durch, auch weil das zerbrechliche Schellack jetzt durch das widerstandsfähigere Vinyl ersetzt wurde. Der Stereoton kam, die ersten Kassettenrecorder und schließlich Anfang der 80-er Jahre auch die ersten CDs. Damit hielt die digitale Technologie Einzug in unsere Wohnzimmer, die analogen Technologien wie Plattenspieler oder Kassettenrecorder befanden sich auf dem absteigenden Ast – wenn auch anfangs die neue Technologie von den Vinyl-Fans eher belächelt wurde. Aber schon Ende der 80-er Jahre war klar, dass die CD-Technologie sich über kurz oder lang durchsetzen würde.

Viele Vorteile
Musste man beim Plattenspieler noch selber Hand anlegen und zum Beispiel den Tonarm auflegen oder die Schallplatte umdrehen, kam die CD viel benutzerfreundlicher daher: Einfach einlegen, Play drücken und schon war für bis zu 80 Minuten Musik gesorgt. Ein anderer Vorteil der CD war deren Handlichkeit: Im Vergleich zu einer großen Schallplatte konnte die kompakte Scheibe mit ihrem Durchmesser von 12 Zentimetern besser verstaut und auch genutzt werden.

Eine CD ist lange nicht so kratzeranfällig wie eine Schallplatte und auch die Abnutzung ist bei richtigem Handling viel geringer. Und wer sich gerne seine eigene Song-Abfolge zusammenstellen will, kann dies mit der Programmierung kinderleicht tun. Auch Lieder, die man nicht hören möchte, werden einfach „weggeskippt“ – alles Features, die ein Plattenspieler nicht bieten kann.

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt: Arg leiden mussten unter der Verkleinerung auf CD-Format die Cover Artworks. Gab es hier früher oft aufwändig gestaltete Kunstwerke zu bestaunen, bieten die meisten CDs eher nüchterne Grafiken und weniger imposante Bilder. Auch vermissen viele Vinyl-Junkies den warmen Klang der Schallplatten – es ist jedoch fraglich, ob dieser Klangunterschied jenseits von teuren High-End Anlagen überhaupt gehört
werden kann. Der Otto-Normalhörer wird wohl keinen Unterschied zwischen CD und Schallplatte feststellen können.

Immerhin besitzt die CD noch eine physische Form: Die neuen komprimierten Musikformate wie MP3 oder die Downloads aus dem Internet haben überhaupt nichts Haptisches mehr an sich – hier geht es nur noch um Daten. Viele (vor allem jüngere Musikhörer) sind damit auch zufrieden, doch ein großer Teil der Musikfans braucht auch heutzutage noch etwas, das sie auch in die Hand nehmen können.

Die Compact Disc
Die CD besteht aus mehreren Schichten: Hauptbestandteil ist das Trägermaterial Polycarbonat, ein Kunststoff. Die CD wird durch Spritzguss hergestellt – im Unterschied zu Schallplatten, die gepresst werden. Die Daten kommen durch Schmelzen der Polycarbonat-Schicht mit einem Laser auf die CD – es entstehen mikroskopisch kleine Vertiefungen, die sogenannten Pits. Diese sind spiralförmig angeordnet und laufen von innen nach außen. Die CD-Datenspur kann bis zu 5 Kilometer lang sein.

Als zweiter Schritt wird die CD mit einem extrem dünnen Aluminiumfilm bedampft und schließlich zum Schutz mit einem Lacküberzug versehen. Auf die Oberseite der so entstandenen CD kommt dann noch das Label mit den Informationen zu diesem Tonträger.

Sind die Daten letztendlich auf der CD, fehlt nur noch ein CD Player, der die gespeicherten digitalen Signale wiedergibt. Mit einem Laser wird die CD abgetastet, und zwar berührungslos, ganz im Unterschied zu Schallplatten, die ja mit der Nadel von Tonarm abgetastet werden. Im CD Player wird die CD durch einen Elektromotor mit einer sehr hohen Geschwindigkeit gedreht und zwar je schneller desto weiter sich der Laser zum Rand der CD hinbewegt. Der Laser nimmt die Daten auf, nun müssen sie noch von der digitalen Form wieder in die analoge zurückgebracht werden, so dass wir sie auch hören können. Die umgewandelten Daten werden schließlich an einen Verstärker, einen Lautsprecher oder im Fall eines tragbaren CD Players an Kopfhörer weitergegeben.

Der tragbare CD Player
Zu Beginn der neuen Technologie Anfang der 80er-Jahre wurden CD Player ausschließlich als stationäre Geräte angeboten: Genauso wie zuvor ein Plattenspieler an die Stereoanlage angeschlossen wurde, fand nun der CD Player Platz im Hi-Fi-Regal. Zu Anfang kosteten CD Player und auch CDs noch ein kleines Vermögen, dies normalisierte sich aber auch bald. Und natürlich wurden recht schnell auch Pläne geschmiedet, den digitalen Musikstandard auch mobil genießen zu können.

Sony, einer der Mitbegründer des CD-Standards (zusammen mit Philips), hatte hier schon einschlägige Erfahrungen. Die Japaner hatten 1979 mit dem Walkman einen Meilenstein der Technikgeschichte auf den Markt gebracht. Mit diesem Gerät wurde vielen ein Wunschtraum erfüllt – nun konnte man seine Lieblingsmusik auf Kassette überall hin mitnehmen. Wenn auch die ersten Walkman-Modelle noch sehr schwer waren (der erste Walkman wog zum Beispiel noch 390 Gramm), war der Siegeszug der tragbaren Kassettenrecorder nicht mehr aufzuhalten. Der Walkman war ein überaus durchdachtes Stück Technik, das bald viele Nachahmer fand – schließlich wollte keiner mehr auf die neugewonnene Freiheit in Sachen Musik verzichten. Der Walkman etablierte sich auch als Statussymbol. Erst im Oktober 2010, also nach über 30 Jahren, wurde die Produktion dieses geschichtsträchtigen Musik-Players eingestellt.

Anfang der 80-er Jahre gab es quasi von jedem mehr oder weniger renommierten Unterhaltungselektronik-Hersteller auch ein tragbares Kassettengerät. Als dann 1982 die neue CD-Technologie eingeführt wurde, dauerte es nicht allzu lang, bis der Wunsch, auch dieses Medium mobil nutzen zu können, erfüllt wurde. Der erste Discmen von Sony erblickte 1984 das Licht der Welt. Bis weit in die 90-er Jahre hinein waren tragbare CD Player das Maß aller (musikalischen) Dinge: Hier gab es Musik in deutlich besserer Klangqualität als auf dem Kassettenrecorder. Ein Nachteil war allerdings, dass Erschütterungen den Musikgenuss trüben konnten – Ton-Aussetzer waren bei den ersten Modellen an der Tagesordnung. Mit der Zeit wurde die Resistenz gegen Erschütterungen aber immer höher, so dass man mit tragbare CD-Spieler auch problemlos Sport treiben konnte.

Heutzutage hat der MP3-Player dem CD-Player portable zwar den Rang abgelaufen, die Geräte erfüllen aber immer noch bestens ihren Zweck. Es gibt zum Beispiel inzwischen auch portable CD-Player, die sogar MP3s abspielen können. Und mit einem Ghettoblaster, der auch über integrierte Lautsprecher verfügt, bekommt man problemlos jede Party auf Vordermann.
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