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Klaviere & Pianos (167 Ergebnisse aus 16 Shops)

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Es gibt unterschiedliche Klavier- und Flügelarten, die sich in ihrer Länge unterscheiden. Ein Stutzflügel kann eine Länge bis zu 180 cm haben, wohingegen ein klassischer Konzertflügel eine Länge von ca. 275 cm hat.

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Ratgeber

Ratgeber Klaviere & Pianos


Klavierinstrumente gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Ihr Ursprungsort ist Florenz und sie sind sowohl Tasten-, als auch Schlag- und Saiteninstrumente. Beim Spielen schlagen durch den Tastendruck kleine Hämmerchen gegen Saiten und erzeugen somit den Ton, den Sie hören. Zusätzlich verfügen Klaviere und Pianinos über Pedale, mit denen Sie den Klang beim Anschlagen der Tasten verändern können. Das Klavier, früher auch Pianoforte genannt, hat sich im Laufe der Jahrhunderte zwar kontinuierlich verändert, ist in seiner grundlegenden Form und Funktion jedoch gleich geblieben.

Üblicherweise bestehen Klaviere und Pianos aus Holz und sind große und massive Musikinstrumente, die in verschiedenen Musikrichtungen ertönen können. Die heute gängigen Formen sind zum einen der Flügel, bei dem die Saiten waagerecht durch das Instrument verlaufen, und das Piano. Dieses ist schmaler, aber dafür deutlich höher und die Saiten stehen senkrecht im Klavier. Einige Klaviere verfügen über eine Sitzbank, andere sind mit einem Hocker ausgestattet, den Sie auch separat anschaffen können. Die reguläre Klaviatur umfasst 52 weiße und 36 schwarze Tasten, die sich in den meisten Fällen mit einem Deckel verschließen lassen. Sie ist regulär 123 cm breit.

Ein gutes Klavier kaufen

Am weitesten verbreitet sind in Deutschland Klaviere bekannter Marken wie Kawai oder Yamaha. Zu den exklusiveren Varianten gehören Klaviere und Pianos von Schimmel oder Steinway. Das verwendete Holz und die Verarbeitung haben großen Einfluss auf den Preis von Klavieren, bestimmen aber auch die Klangqualität. Hinzu kommen weitere Merkmale und Unterschiede:

- Flügel ermöglichen eine stärker differenzierte Erzeugung von Tönen.
- Für eine gute Resonanz müssen Flügel frei im Raum stehen und sie benötigen mehr Platz.
- Pianinos, auch Hochklaviere genannt, lassen sich platzsparend an der Wand aufstellen.
- Die Stärke des Tastendrucks reguliert Klang und Lautstärke des Klaviers unabhängig von der Bauweise.

Neben klassischen Klavieren gibt es auch elektronische Klaviere, die eine Brücke zu modernen Keyboards und Synthesizern schlagen. Vor dem Kauf sollten Sie einige Instrumente zur Probe spielen, um sich von den Klangeigenschaften des Instruments ein Bild machen zu können.

Der Klassiker: Pianino
Upright-Pianos, sogenannte Pianinos, sind die am weitesten verbreiteten Klaviere. Das liegt vor allem daran, dass diese Pianos deutlich weniger Platz beanspruchen als ein Flügel. Die Breite der meisten Pianinos beträgt etwa 150 cm und die Tiefe liegt etwa bei einem halben Meter. Die Höhe des Gehäuses variiert und ist vom Modell abhängig.

Ein Konzertpiano verfügt oftmals über eine größere Resonanzfläche und ist deshalb etwa 130 cm hoch. Dadurch verbessern sich die Klangeigenschaften des Pianos. Das Gewicht moderner Pianinos variiert zwischen 150 und 300 Kilogramm. Die meisten Modelle sind mit Transportrollen ausgestattet, so dass sich das Pianofortes einfacher verschieben lässt. Sie sollten das Hochpiano in einem möglichst trockenen Raum aufstellen und es mindestens einmal jährlich stimmen.


Elegante Flügel
Der Flügel ist aufgrund seiner geschwungenen Form ein besonders elegantes Klavier. Das Instrument steht auf drei Beinen und enthält in waagerechter Bauform die Saiten und den Resonanzboden. Die Höhe eines Flügels beträgt durchschnittlich 140 cm. Die Klaviatur eines Flügels umfasst im Regelfall 88 Tasten und der Tonumfang liegt bei über 7 Oktaven. Wie auch das Hochklavier ist ein Flügel mit Pedalen zur Tonmodulation ausgestattet.

Aufgrund des größeren Resonanzbodens und der waagerecht liegenden Saiten können Sie mit einem Flügel deutlich differenzierter spielen und umfangreichere und klangvollere Töne erzeugen. Deshalb sind Flügel für Konzerte empfehlenswerter als andere Klaviere. Das massive Holzinstrument ist jedoch im Vergleich auch teurer, ein Umstand, den der satte und facettenreiche Klang mehr als ausgleicht.

Elektronische Klaviere
Vor allem für Übungszwecke und hochwertige Aufnahmen sind Digitalpianos besonders gut geeignet. Die Entwicklung dieser elektronischen Klaviere hat im 20. Jahrhundert begonnen und für eine echte Alternative zu klassischen mechanischen Pianos gesorgt. Zwar verfügen auch elektronische Klaviere über mechanische Bauteile und eine für Klavierinstrumente übliche Klaviatur, doch die Tonwiedergabe des Instruments erfolgt digital durch eine Aufnahme der gespielten Tonsequenzen. Digitalpianos sind daher deutlich leichter und auch günstiger als klassische Klaviere. Besonders angenehm ist die geringe Wartung, die diese Pianos benötigen. Auch ein Stimmen ist nicht erforderlich, weil sämtliche Töne digitalisiert sind. Über Regler können Sie somit den Klang und auch das Tempus maßgeblich beeinflussen.

Für Digitalpianos sind auch Kopfhörer erhältlich, so dass Sie jederzeit spielen können, ohne dabei jemanden zu stören. Dennoch haben Sie kontinuierlich das Gefühl, an einem ganz normalen Klavier zu sitzen, da der Unterschied zu einem Keyboard doch sehr deutlich ausfällt. Mit allen anderen Klavieren ist das Spielen und Üben nicht uneingeschränkt möglich. Das gilt vor allem, wenn Sie kräftigere und lautere Stücke spielen möchten.

Warum Klaviere so beliebt sind

Seit Jahrhunderten spielt der Mensch Klavier. Aus dem Cembalo hat sich einst das beliebte Tasteninstrument entwickelt, das Jung und Alt begeistern kann. Dabei ist es nicht nur der Klang, der viele Menschen verzaubert, sondern auch der Anblick. Ein Piano ist grundsätzlich ein edles Instrument, das aber vor allem durch seine Vielseitigkeit begeistert. Nicht nur in der klassischen Musik, sondern auch in zeitgenössischen und modernen Liedern kommen Klaviere zum Einsatz und bestechen durch ihren reinen Klang. So können viele Menschen die Klänge eines Pianos genießen.

Das Klavier in klassischer Musik
Ursprünglich ist das Klavier ein klassisches Instrument. Für diese Musik ist es daher auch heute noch sehr gut geeignet, insbesondere der Flügel. Klassische Musik mit Klavier ist immer wieder beliebt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Pianist rein instrumental oder mit begleitendem Gesang sein Talent zum Besten gibt – die klaren, satten Töne beeindrucken auf jeden Fall und schmeicheln dem Ohr. Auch im Orchester darf ein hochwertiger Flügel nicht fehlen.

Jazz und Popmusik
Gedämpfte Hochklaviere sind vor allem im Bereich des Jazz vertreten und sorgen für sanfte, schmeichelnde Klänge, die sowohl entspannen als auch anregen können. Auch in der Popmusik ist das Klavier immer wieder zu hören, da es so herrlich vielseitig ist. Außerdem schreiben viele Künstler ihre Lieder am Klavier, da sie so in vollem Umfang komponieren und den Liedtext in Einklang mit der Melodie bringen können. Die Vermischung unterschiedlicher Musikstile trägt ebenfalls dazu bei, dass Sie Klavierklänge oft hören können.

Selber Klavier spielen
Wenn Sie das Klavier schon immer reizvoll finden, wäre es natürlich am besten, wenn Sie selber Klavier spielen lernen oder gar können. Mit ein wenig Geduld und Übung beherrschen Sie schon bald erste Stücke oder komplexere Kompositionen. So können Sie Ihre Lieblingslieder aus den Charts nachspielen oder schlechtem Wetter den Kampf ansagen. Sollten Sie Tiere wie Hunde oder Katzen haben, schlagen Sie am besten sanftere Töne an. Diese wirken auf die Vierbeiner beruhigend und die Tiere genießen den sanften Klang.
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