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Ratgeber Keyboards


Ratgeber Keyboards


Wenn vielleicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, das Klavierspielen zu lernen, für einen Flügel jedoch nicht genug Platz in Ihren eigenen vier Wänden haben, könnte das Keyboard für Sie eine Alternative sein.

Im Grunde ist ein Keyboard im weitesten Sinne ein elektronisches Klavier oder auch eine elektronische Orgel. Die Töne werden elektronisch oder digital erzeugt. Dabei ist das Keyboard relativ missverständlich, da im engeren Sinne nur jene elektronischen Tasteninstrumente so bezeichnet werden, die über 61 von der Orgel-Klaviatur abgeleiteten Tasten verfügen. Instrumente mit weniger Tasten werden im Allgemeinen als E-Piano bezeichnet.

Doch egal ob Keyboard oder E-Piano, ein elektronisches Tasteninstrument bietet Ihnen viele Vorteile. Zunächst ist hier sicherlich der Anschaffungspreis zu nennen. Wenn Sie ein Keyboard kaufen möchten, müssen Sie für den Einstieg nur wenig Geld ausgeben. So können Sie in Ruhe ausprobieren, ob Ihnen das Tasteninstrument wirklich Spaß macht.

Keyboards haben im Vergleich zum Klavier jedoch auch den Vorteil, dass Sie besonders mobil sind. So können Sie nicht nur zu Hause spielen, sondern auch im Garten oder auf Veranstaltungen. Letzteres vorzugsweise nur dann, wenn Sie schon einen gewissen Kenntnisstand erreicht haben. Ein weiterer Vorteil von Keyboards ist die hohe Flexibilität. Sie können ganze Orchester allein ansteuern und damit ein besonders eindrucksvolles Klangerlebnis erschaffen.

Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Keyboards und informiert Sie über die wichtigsten Merkmale, auf die Sie beim Kauf eines solchen Tasteninstruments achten sollten.

Die Geschichte des Keyboards

Die Entwicklung der Keyboards begann mit der Erfindung der Orgel, genauer gesagt der Hammond Orgel. Ihr Erfinder, der Amerikaner Laurens Hammond, hatte sich zunächst auf die Entwicklung von Uhren spezialisiert, erfand jedoch schon nach kurzer Zeit den ersten Tone-Wheel-Generator. Dieser bestand aus einem kleinen, auf einer Motorwelle befestigten, Rad, welches sich vor einem Elektromagneten drehte. Begann sich das Rad zu drehen, wurde ein Strom erzeugt. Über einen Lautsprecher wurde dieser Stromfluss hörbar gemacht.

Hammond erwarb ein altes Klavier und versah jede Taste mit einem elektrischen Kontakt, der mit Drähten an eine eigenständige Rad-Magnet-Kombination angeschlossen wurde. Wurde die Taste betätigt, so wurde dadurch ein Schalter aktiviert, der den Stromkreis zur Rad-Magnet-Kombination schloss. Die Folge war ein dauerhaft hörbarer Ton, die Hammond-Orgel war geboren.

Im Laufe der Jahre wurde die Technik immer weiter verfeinert. Zusätzliche Preset-Tasten und spezielle Röhrenverstärker machten aus dem ursprünglich einfachen Gerät ein vollwertiges und flexibles Instrument. Noch heute gilt der Hammond-Klang unter Soundbastlern als besonders erstrebenswert, da die reine Wellenform des Klanges zu einem besonders harmonischen Klangerlebnis führt.

Die Ausstattung im Detail

Falls Sie sich dazu entschlossen haben, ein Keyboard zu erwerben, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Ausstattungsmerkmale.

Die Anzahl der Tasten

Die meisten Keyboards sind mit 61 Tasten ausgestattet. Es sind jedoch auch Keyboards mit 49 Tasten im Handel erhältlich. Einige Ausführungen verfügen sogar über 88 Tasten. Ein Keyboard mit 88 Tasten ist dazu geeignet, das Spektrum eines akustischen Pianos abzudecken.

Sind Sie auf der Suche nach einem Keyboard für Anfänger, eignet sich am besten ein Gerät mit 61 Tasten. Sie haben hier viele Möglichkeiten, das Musizieren zu üben und bleiben dabei sehr flexibel. Möchten Sie jedoch ein besonders mobiles Gerät erwerben, so ist die Ausführung mit 49 Tasten eine gute Wahl. Diese Keyboards sind meist sehr kompakt und können leicht transportiert werden.

Die Tastengröße

Bei der Tastengröße unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Größen: Mini, Orgel und Groß. Die Mini-Tastengröße kommt vor allem bei Kinderkeyboards zum Einsatz. Die Tasten sind klein und können leicht gedrückt werden. Auch, wenn Sie sehr kleine Hände haben, ist die Mini-Tastengröße eine gute Wahl.

Spielen Sie jedoch mit dem Gedanken, später auf das Klavierspielen umzusteigen, sollten Sie sich direkt für ein Keyboard mit großen Tasten entscheiden. Diese kommen der Größe herkömmlicher Klaviertasten am nächsten. So müssen Sie sich nicht umgewöhnen, wenn Sie vom Keyboard auf das Klavier umsteigen möchten.

Die Tastenschwere

Die Tastenschwere beschreibt, wie viel Kraft notwendig ist, um eine Taste des Keyboards hinunterzudrücken und das Tonsignal auszulösen. Im Handel sind verschiedene Ausführungen erhältlich, hier können Sie sich zwischen berührungssensitiven Tasten und schweren Tasten entscheiden.

Berührungssensitive Tasten benötigen kaum mehr als ein Antippen und lassen sich so besonders bequem spielen. Möchten Sie jedoch das Druckgefühl eines herkömmlichen Klaviers simulieren, so sollten Sie sich für ein Keyboard mit schweren Tasten entscheiden. Aktuelle Ausführungen bieten Ihnen sogar die Möglichkeit, die Berührungsempfindlichkeit der Tasten individuell einzustellen.

Die programmierten Instrumente

Ein Vorteil von Keyboards ist ihre Flexibilität. Sie können verschiedene Instrumente simulieren und auf Wunsch sogar ganze Orchester ansteuern. Schon Keyboards für Anfänger verfügen über zahlreiche programmierte Instrumente. So können Sie Streich- und Blasinstrumente ebenso simulieren wie Orgeln oder Trommeln. Falls Sie also flexibel sein möchten, greifen Sie zu einem Modell mit vielen programmierten Instrumenten. Beachten Sie dabei, dass mit einem zunehmenden Preis meist auch die Instrumenten-Palette und die Qualität der Wiedergabe steigt.

Die Begleitautomatik

Über die Tasten und spezielle Regler können Sie unterschiedliche Rhythmen ansteuern. So können Sie Ihr Musikstück mit einem dazu passenden Rhythmus unterlegen. Die meisten Keyboards unterstützen bei der Begleitautomatik alle bekannten Musikrichtungen wie Rock, Pop oder Country. Aktuelle Ausführungen verfügen auch über Begleitautomatiken von modernen Musikrichtungen wie Hip Hop. Die Begleitautomatik ist ein sinnvolles Feature, welches Ihr Keyboard-Spiel besonders flexibel macht.

Nützliches Zubehör

Für Keyboards gibt es eine Reihe nützlicher Zubehörteile. Diese bieten Ihnen nicht nur einen erhöhten Spielkomfort, sondern auch ganz neue Möglichkeiten beim Keyboard-Spiel.

Keyboardtaschen

Da ein Keyboard sehr einfach zu transportieren ist, nutzen viele die Möglichkeit, auch in der Natur oder auf Veranstaltungen zu spielen. Wenn Sie auf die Mobilität angewiesen sind, sollten Sie ihr Instrument auch gut schützen. Hier bieten sich passende Keyboardtaschen an. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie oft Sie mit dem Keyboard verreisen wollen und auf welche Verkehrsmittel Sie zurückgreifen wollen. Wenn Sie häufig auf Konzerten sind und mit Bus, Bahn oder zu Fuß über holprige Straßen anreisen müssen, sollten Sie Ihr Instrument vor den Wettereinflüssen sowie Stößen mit einem robusten Keyboardcase schützen. Dieses besteht meist aus einer harten Holzschale und wird mit Alu-Ecken vor allen erdenklichen Stößen geschützt. Hier sollten Sie darauf achten, dass der Hartkoffer mit Rollen ausgestattet ist, damit Sie Ihr Keyboard komfortabel transportieren können. Desweiteren sollte das Case wasserfest sein, damit es auch bei einem Regenschauer zu keinen Unfällen kommen kann.

Als Alternative bieten sich die flexiblen Keyboard-Tragetaschen an. Diese sind aus einem stabilen Kunststoff-Gewebe und schützen Ihr Keyboard von innen mit einer dicken Schaumstoff-Schicht. Die Taschen sind meist mit Reißverschlüssen ausgestattet und lassen sich Zuhause platzsparend in jeden Schrank räumen. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität und verstärkte Nähte, damit Sie auch lange Freude an ihrer Tasche haben. Grundsätzlich sollten Sie immer vor dem Kauf einer Keyboardtasche Ihr Instrument sorgsam ausmessen, um die richtige Größe zu ermitteln.

Keyboardständer

Da ein Keyboard grundsätzlich keine Standfüße besitzt, liegt der Kauf eines passenden Ständers nahe. Keyboardständer gibt es in unterschiedlichen Varianten und Größen. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie lieber im Sitzen oder Stehen spielen möchten, oder gar beides. In dem Fall muss der Ständer unbedingt größenverstellbar sein, da Sie sonst auf eine Höhe festgelegt sind. Die bekanntesten Ständer sind wohl die X-Ständer. Diese lassen sich leicht zusammenklappen und platzsparend verstauen.

Wer mehrere Keyboards besitzt, kann sich einen Mehrfach-Keyboardständer kaufen, so dass Sie alle Modelle direkt übereinander haben. Etwas eleganter ist der Keyboardtisch. Dieser ermöglicht einem, auch mit Pedalen ungestört zu spielen und lässt das Keyboard noch eleganter erscheinen. Nachteil ist hier jedoch, dass die Tische nicht höhenverstellbar sind. Besonders bei Kindern sollten Sie auf höhenverstellbare Ständer achten, da Sie sonst schnell zu klein werden können. Des Weiteren sollten Sie immer auf eine gute Qualität und Standfestigkeit achten, damit Ihr Instrument nicht bei kleinen Stößen hinunter fallen kann oder der ganze Ständer in sich zusammen fällt.

Keyboardverstärker

Wenn Sie in lauterer Umgebung üben wollen, einen Auftritt haben oder die Musik gerne aufdrehen, dann können Verstärker die Lautstärke ihres Keyboards deutlich erhöhen.

Grundsätzlich sind Verstärker dafür da, ein Eingangssignal so zu bearbeiten, dass das Ausgangssignal deutlich intensiver und lauter wird. Keyboardverstärker sind meist in handlicher Größe erhältlich, damit sie auch leicht zu transportieren sind und vom Gewicht nicht zu schwer werden. Achten Sie darauf, dass der Verstärker alle möglicherweise benötigten Anschlüsse für Mikrophon, Kopfhörer und Subwoofer hat. Zudem ist es vorteilhaft, wenn der Verstärker eine angebaute Tragelasche hat, an der man das Gerät komfortabel hin- und her tragen kann.

Die Leuchtautomatik

Dieses Feature ist besonders für Einsteiger geeignet. Die Leuchtautomatik ermöglicht das Aufleuchten der einzelnen Keyboardtasten. Möchten Sie ein bestimmtes Musikstück spielen, leuchten die Tasten in der richtigen Reihenfolge auf und Sie müssen das Stück nur noch nachspielen. Die meisten Keyboards, die über eine Leuchtautomatik verfügen, sind bereits mit eingespeicherten Musikstücken ausgestattet, die Sie zu Hause nachspielen können. Einige Modelle bieten Ihnen die Möglichkeit, zusätzliche Musikstücke auf dem Keyboard zu speichern.

Das Pedal

Ähnlich wie bei einem herkömmlichen Klavier kann auch das Keyboard mit Pedalen ausgestattet werden. Über diese können Sie den Ton, der angeschlagen wurde, halten, auch wenn Sie die Taste am Keyboard bereits losgelassen haben. Da das Pedalspiel eine gewisse Souveränität beim Keyboard-Spiel voraussetzt, ist die Anwendung von Pedalen eher für fortgeschrittene Nutzer zu empfehlen.

Insgesamt ist das Keyboard ein vielseitiges Instrument, welches nicht nur als Einstieg für das Klavierspielen gesehen werden sollte. Sie können aktuelle Songs bequem zu Hause nachspielen und damit auf der nächsten Feier für mächtig Stimmung sorgen.

Sonstiges Keyboardzubehör

Damit Ihr Sound auch stets variiert werden kann in Sustain, Sostenuto und Soft Control und damit dem Klavier noch ein Stück näher kommt, bieten sich anbringbare Pedale an. Diese werden einfach mit einem Kabel an das Keyboard angeschlossen und schon können Sie Ihre Melodie nachhallen lassen. Wenn Sie Ihre Songs aufnehmen möchten, können Sie spezielle Speicherkarten in Ihr Instrument stecken und sich nach der Übungseinheit wieder und wieder Ihre Meisterwerke anhören.

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