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Ratgeber Gartenpflege


Wer einen schönen Garten haben will, muss sich eingehend mit der Pflege desselben beschäftigen. Grundsätzlich gilt, dass die Pflege des Gartens stellt keine einmalige Sache dar. Sie wird das ganze Jahr über und ohne Unterbrechung betrieben. Nur so können die Pflanzen zu den richtigen Zeitpunkten erblühen und ihre Besitzer mit ihrer Blütenpracht erfreuen. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Gartenpflege nicht nur das Einpflanzen von Blumenzwiebeln umfasst. Sie beinhaltet zum Beispiel auch das Jäten von Unkraut, das Gießen der Pflanzen und die Deutung der Witterungsbedingungen. Viele ordnen in den Bereich der Gartenarbeit und -pflege auch das Düngen der Pflanzen ein. Das Düngen ist tatsächlich jedoch nur in den seltensten Fällen notwendig, da viele Pflanzen sehr ausdauernd und robust sind.

Pflanzen auswählen und pflegen

Viele Menschen umgeben sich gerne mit Pflanzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Pflanzen in der eigenen Wohnung, in der freien Natur oder im Garten befinden. Wo eine Pflanze steht, ist die Atmosphäre zumeist gleich viel wärmer. Ausserdem stellen Pflanzen auf Grund ihrer natürlichen Färbung einen Farbklecks dar, der sie in eher schlicht eingerichteten Räumen zum Hingucker werden lässt. Wer sich ein wenig in der Biologie auskennt, weiß zudem, dass Pflanzen Sauerstofflieferanten sind. Sie erfüllen also nicht nur dekorative Zwecke.

Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Pflanzen, die sich von Laien nur schwer unterscheiden lassen. Aus diesem Grund nehmen wir hier nur eine grobe Einteilung in Zimmer- und Gartenpflanzen vor. Beachten Sie, dass bei besonderen Arten auch eine besondere Behandlung notwendig werden kann.

Zimmerpflanzen sind in der Regel recht pflegeleicht. Einzige Bedingung für ein gutes Wachstum ist das regelmässige Giessen der Pflanzen. Ausserdem sollten die Pflanzen alle 6 Monate gedüngt und einmal jährlich umgetopft werden. In Bezug auf die Pflanzenpflege hat sich damit meist schon der Grossteil der Arbeit erledigt.

Wer ein Haustier besitzt, sollte zusätzlich darauf achten, dass giftige Topfpflanzen nicht auf dem Boden oder für das Tier erreichbar platziert werden. Ansonsten kann dies schwerwiegende Folgen für die Gesundheit des Tieres haben.

Eine besondere Gruppe der Zimmerpflanzen stellen Küchenkräuter dar. Hierbei handelt es sich um essbare Kräuter, die zum einen als Dekoration dienen und zum anderen tatsächlich beim Kochen verwendet werden können. Solche Kräuter hält man zumeist in passenden Kräutertöpfen. Wichtig ist, dass Kräuter möglichst häufig gegossen werden und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Nur so bleiben sie in der Küche ein optischer Blickfang.

Im Allgemeinen sollten Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf achten, ob diese für Sonnenlicht oder Schatten geeignet sind. Entsprechend dieser Eigenschaften müssen die Pflanzen dann in der Wohnung oder im Haus platziert werden.

Im Gartenbereich können Sie Ihrer Fantasie in Bezug auf die Gestaltung der Pflanzen- und Blumenbeete freien Lauf lassen. Dort finden sich zumindest immer ein sonniges und ein schattiges Plätzchen, sodass sich verschiedene Pflanzenarten mühelos miteinander kombinieren lassen. Bei der Gestaltung der Blumenbeete sollten Sie ganz allgemein darauf achten, dass Pflanzen zu verschiedenen Zeiten ihre Blüte erreichen. Damit Ihr Garten also das ganze Jahr in aller Frische und Schönheit erstrahlt, sollten Sie in den Beeten Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten kombinieren. Zudem können auch Pflanzen verschiedener Wuchshöhen kombiniert werden. Dabei sollten Sie immer darauf achten, dass sich die grossen Pflanzen im hinteren Bereich des Beetes befinden, damit sie die Sicht auf die kleineren Pflanzen nicht versperren.

Hinweis: Wie Sie sicherlich bemerkt haben, lassen sich Pflanzenbeete auf verschiedenste Weisen gestalten. Dabei werden Dünger oder ähnliche chemische Pflegemittel eher selten eingesetzt, da viele Pflanzen erstaunlicherweise auch mit extremen Wetterbedingungen recht gut zurechtkommen.

Pflanzen pflegt man also in der Regel am besten, indem man sie in Ruhe wachsen und gedeihen lässt. Allerdings sollte man hin und wieder einmal zu einer geeigneten Gartenschere greifen und die Pflanze von vertrockneten Ästen beziehungsweise Trieben befreien. Auch Pflanzen, die über zu viele, sich gegenseitig behindernde Triebe verfügen, sollten Sie hin und wieder (aber nicht zu oft) zurechtstutzen. Eingesetzt werden bei solchen Arbeiten im Idealfall hochwertige und scharfe Gartenscheren. Diese hinterlassen im besten Falle einen sauberen und geraden Schnitt, sodass sich an der Schnittstelle keine Schädlinge festsetzen können.

Schädlingsbekämpfung

Sollten Ihre Pflanzen doch einmal von Schädlingen befallen werden, lassen sich diese meist schon mit einfachen Massnahmen bekämpfen. Auch in solchen Fällen verzichten viele also lieber auf den Einsatz einer hochdosierten Chemiekeule.

Bei Zimmerpflanzen treten in der Regel immer wieder die gleichen Schädlinge auf. Besonders häufig und daher sehr bekannt sind Blattläuse. Sie gehören noch zu den eher harmlosen Schädlingen. Hierbei handelt es sich um kleine, etwa 2 mm grosse Tiere, die wie kleine schwarze, grüne und orange Flecken auf den Blättern der Pflanze sitzen. Befallen werden in der Regel vor allem junge Triebe, denen die Blattläuse dann den Saft entziehen. Obwohl sich Blattläuse sehr schnell vermehren, sind sie doch recht einfach zu bekämpfen. Das liegt auch daran, dass Blattläuse auch im frühen Stadium des Befalls schnell erkannt werden können. Im frühen Stadium können Blattläuse mit einem harten Wasserstrahl von der Pflanze entfernt werden. Später kann man zum Beispiel auf eine Seifenlösung oder verdünnten Spiritus zurückgreifen. Mit diesem sprüht man die Pflanze mehrfach von oben bis unten ab.

Wie Sie sehen ist es nicht immer notwendig bei einem Schädlingsbefall auf chemische Hilfsmittel zurückzugreifen. Wenn Sie also einen Befall bemerken sollten Sie sich zunächst einmal informieren und wenn nötig qualifiziertes Fachpersonal befragen. Dieses treffen Sie zum Beispiel in der Pflanzenabteilung von Baumärkten an.

Gartenwerkzeuge

Gartenwerkzeuge und das Gartenwerkzeug-Zubehör stellen wichtige Elemente im Bereich der Gartenpflege dar. In diese Kategorie werden nämlich zum Beispiel Kettensägen, Gartenscheren, Rasenmäher und Holzzerkleinerer eingeordnet. Die Aufgabe all dieser Objekte besteht darin, den Garten zu pflegen und so ein möglichst schönes Gesamtbild zu erzeugen. Natürlich können die Geräte die Arbeit nicht alleine absolvieren. Ihre Aufgabe besteht also darin, die Geräte zu bedienen und in den verschiedenen Bereichen des Gartens möglichst regelmäßig einzusetzen.

Weil die Gruppe der Gartenwerkzeuge so unglaublich groß ist, werden wir im Folgenden nicht genauer auf die einzelnen Werkzeuge eingehen. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich vor dem Kauf eingehend über die jeweiligen Modelle informieren. Wer Kinder im Haushalt hat sollte zudem immer darauf achten, dass alle Geräte sicher und für Kinder unzugänglich verstaut werden.

Die Qualität von Werkzeugen lässt sich zumeist mit Hilfe von Prüfsiegeln beurteilen. Sie verraten, ob das jeweilige Werkzeug den (gesetzlichen) Mindestanforderungen entspricht.