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Ratgeber Dekoration & Beleuchtung


Gärten kommen in der Regel ohne besondere Dekorationsgegenstände aus. Das dekorative Element eines Gartens wird vielmehr von der natürlichen Erscheinung der Pflanzen, Gräser und Bäume getragen. Obwohl der Garten an sich zumeist schon mit einer großen Schönheit überzeugen kann, passiert es in den letzten Jahren immer öfter, dass der Garten mit dekorativen Elementen ausgestattet wird. Dekorative Elemente stellen in diesem Zusammenhang zum Beispiel Figuren dar. Gleichzeitig werden aber auch Gartenzäune entfremdet und als Sichtschutz eingesetzt. An einer sehr großen Beliebtheit erfreut sich zudem die Beleuchtung in Form von Fackeln, Lichterketten und Kerzen. Sie sorgt für eine sehr persönliche Stimmung und kann immer wieder variiert werden. In die Kategorie der Gartenverzierungen werden neben den bisher genannten Elementen auch praktische, funktionale Dekorationen wie Feuerstellen und Vogelhäuser eingeordnet.

Zäune, Pflanzen und Vorhänge als Sichtschutz

Der Sichtschutz ist ein multifunktionales Element, das im Innen- und Aussenbereich eingesetzt wird. Der Vorteil ist, dass als Sichtschutz nicht immer naheliegende Elemente wie ein Vorhang oder ein Zaun eingesetzt werden müssen. Ganz im Gegenteil, immer öfter bieten sich auch andere Gegenstände wie zum Beispiel Pflanzen als Sichtschutz an. Egal ob es sich bei dem Sichtschutz um Pflanzen, Zäune oder Vorhänge handelt: Er hat die Aufgabe seinen Besitzer vor den neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen. Außerdem kann er unangenehme Geräusche dämpfen und vor starken Winden oder anderen Witterungseinflüssen schützen.

Wie bereits deutlich wurde lässt sich der Sichtschutz in verschiedene Sichtschutzarten gliedern. Dabei kommen unterschiedliche Gliederungskriterien zum Einsatz. Wählt man das Material als Kriterium so lassen sich hölzerne, metallische oder steinerne Gegenstände unterscheiden. Möglich sind aber auch variierende Formen. Hier kommen zum Beispiel Zäune, hohe Sträucher oder Blumen in Frage.

Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, werden Pflanzen gerne als Sichtschutz verwendet. Die Zeit wird dabei für das Wachstum der Pflanzen benötigt, es sei denn Sie kaufen hochgewachsene Pflanzen im Handel. Eine Alternative zur grünen Pflanzenwand stellen Sichtschutzmatten aus Bast oder andere Zäune dar. Diese können gut im Boden verankert werden und zeichnen sich somit durch einen festen Stand aus.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die unterschiedlichen Sichtschutzmöglichkeiten miteinander zu kombinieren. Kombiniert werden kann zum Beispiel ein schlichter Zaun, der mit dekorativen Pflanzen versehen wird.

Gartendekoration - Figuren und Skulpturen für den Garten

Hört man den Begriff Gartenfigur denken viele gleich an den Gartenzwerg, der in den deutschen Gärten eine Zeit lang stark verbreitet war. Heute hängt der Gartenzwerg nicht mehr zwangsläufig mit der Gartenfigur zusammen. Mittlerweile greifen viele nämlich eher auf religiöse oder kunstvolle Skulpturen zurück, um ihren Garten zu dekorieren. Um diese richtig zur Geltung zu bringen, ist es wichtig, den richtigen Platz für seine Figur zu finden.

Ein Beispiel stellen die funktionalen Skulpturen dar. Zu diesen gehört unter anderem die Sonnenuhr, deren Platzierung sich aus der Funktion ableiten lässt. Dieselbe Vorgehensweise kann bei Windrädern und Miniatur-Windmühlen angewendet werden.

Gartenfiguren, die lediglich dekorative Zwecke erfüllen, sollte man so platzieren, dass sie möglichst gleich ins Blickfeld gelangen. So stechen sie dem Betrachter direkt ins Auge und können wahrgenommen oder bewundert werden. Die Reaktion ist dabei natürlich immer von den persönlichen Vorlieben eines jeden abhängig. Zudem ist wichtig, ob sie die Skulptur hin und wieder betrachten oder ob sie damit eine vielleicht unschöne Ecke des Gartens aufwerten wollen. Die Standortwahl wird des Weiteren durch das Material der Figur bestimmt. Diese sollte im Idealfall wind-, wasser- und wetterfest sein, damit die Figur ihre ursprüngliche Optik behält.

Eine Besonderheit stellen Figuren dar, die Teil eines Wasserspiels sind. Als Wasserspiele bezeichnet man Wasserinstallationen, die zum Beispiel einen Brunnen und Fontänen beinhalten können. Besonders beliebt sind hier meeresverbundene Lebewesen wie Frösche und Meerjungfrauen.

Eine stimmige Atmosphäre dank Beleuchtung

Beleuchtung sind aus deutschen Gärten und Balkonen kaum noch wegzudenken. Sie sorgen vor allem zu späterer Stunde für eine gemütliche, wohnliche und wenn gewollt auch für romantische Atmosphäre. Positiv ist, dass Gartenbeleuchtungen zu den unterschiedlichsten Anlässen eingesetzt werden können. Dies muss also nicht zwingend die Gartenparty sein. Unabhängig vom Einsatzort und dem Zweck gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten.

Wichtig ist zunächst einmal, dass Sie sich darüber klar sind, welches Beleuchtungsergebnis Sie erzielen wollen. Daraus leitet sich dann dementsprechend die benötigte Leistung ab. Ebenfalls wichtig sind die Handhabung, die Lebensdauer und die Qualität der Beleuchtung. Im Handel werden die Begriffe Garten- und Terrassenbeleuchtung zum größten Teil als Synonyme eingesetzt. Tatsächlich bezeichnet die Gartenbeleuchtung aber Lampen, die auch wirklich im Garten und nicht auf der Terrasse platziert werden. Dem gegenüber stehen die Terrassenbeleuchtungen, die nur auf der Terrasse zum Einsatz kommen. Egal ob auf der Terrasse oder im Garten: Leuchten fungieren als Lichtspender.

Wenn Sie sich einmal etwas genauer mit Leuchten auseinander setzen, werden Sie schnell feststellen, dass die Auswahl unglaublich groß und fast unüberschaubar ist. Es ist also wichtig, dass Sie sich von Anfang an darüber im Klaren sind wann und wo Sie die Leuchten einsetzen wollen. Unterschiede gibt es dabei nicht nur in Bezug auf die Optik, sondern auch auf den Stromverbrauch.

Wer Lampen im Aussenbereich einsetzen möchte sollte auf Halogen- oder LED-Lampen zurückgreifen. Weitere Alternativen sind Petroleumleuchten oder Kerzen, die aber im Gegensatz zu Halogen und LED von Witterungseinflüssen beeinflusst werden können. Das neueste Exemplar stellen die sogenannten Solarleuchten dar. Wie der Name bereits verrät funktionieren diese Leuchten mithilfe von Solarenergie. Durchgesetzt haben sich vor allem die LED-Leuchten. Sie sind zu einer Vielzahl von Leuchten kompatibel und überzeugen zudem durch ihren geringen Stromverbrauch.

Ein weiterer Vorteil der LED-Lampe ist, dass diese in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich ist. Dadurch lässt sich die Beleuchtung problemlos an die individuellen Wünsche anpassen. Ein Beispiel wäre in diesem Fall die LED-Lichterkette, die sich schön an Pflanzenkästen & Spalieren, sowie Beeteinfassungen platzieren lässt. Dort sorgt sie in Kombination mit den Pflanzen oder auch allein für schöne Lichteffekte. Auch LED-Leuchten werden dabei in der Regel mit Netzstrom betrieben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie darauf achten, dass die Kabel für die Stromzufuhr über eine entsprechende Ummantelung verfügen.
Die Auswahl der Beleuchtung hängt von verschiedenen Kriterien ab. Das Material steht dabei oft im Vordergrund. Es ist wichtig, dass die Lampe bzw. Leuchte aus wasserfestem Material besteht, damit sie auch im Regen oder der Sonne mit einer guten Leistung überzeugen kann. Aus diesem Grund werden für die Herstellung von Lampen zumeist Kunststoffgehäuse verwendet. Zum Einsatz kommen aber auch Materialien wie dünner und robuster Stahl. Für Leuchten gilt ganz allgemein: Ihre Qualität lässt sich anhand von Prüfsiegeln überprüfen. Diese werden zum Beispiel vom TÜV ausgestellt und besagen, dass das jeweilige Exemplar einer Mindestqualität entspricht.