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Display-Diagonale
Display-Diagonale

Die Display-Diagonale bezeichnet den diagonalen Durchmesser eines Displays. Je größer dieser Wert, desto mehr kann man auf dem Display sehen. Die Display-Diagonale wird üblicherweise in Zoll angegeben, wobei 1 Zoll 2,54cm entspricht.

Integrierter Speicher
Integrierter Speicher

Je größer der integrierte Speicher eines Handys ist, umso mehr Programme und Apps kann man speichern.

Akkukapazität
Akkukapazität

Die Akkukapazität bestimmt zusammen mit der abgenommenen Leistung die Akku-Laufzeit. Angegeben wird die maximal verfügbare Stromspeichermenge nach einem vollständig durchlaufenen Ladezyklus in mAh (Milliamperestunden)

Kameraauflösung
Kameraauflösung

Sofern Sie Ihre Handybilder ausdrucken wollen, sollte die Kamera über eine Auflösung von mindestens einem Megapixel verfügen. Wer höhere Ansprüche stellt, oder größer als im Postkarten-Format ausdrucken möchte, schaut nach einem Handy mit 3- oder gar 5-Megapixel-Kamera.

Betriebssystem
Betriebssystem

Das Betriebssystem entscheidet über Komfort und Erweiterungsmöglichkeiten eines Handys. Die großen 4 – Blackberry, Windows, Android und Apple – sind allesamt zu empfehlen. Die leistungsstärksten sind Android und Apple. Letzteres ist auch noch sehr einfach zu bedienen.

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Betriebssystem-Familie
Das Betriebssystem entscheidet maßgeblich, wie einfach das neue Handy zu bedienen ist und inwieweit sich das Gerät durch Zusatzprogramme (Apps) erweitert werden kann. Auf dem Smartphone-Markt dominiert Android maßgeblich das Feld. Das System bietet mit die größte App-Auswahl. Diesbezüglich kann nur iOS von Apple mithalten. Dieses gilt zudem als am einfachsten zu bedienen. Systeme wie BlackBerry OS und Windows Phone bilden dagegen immer noch die Außenseiter auf dem Markt. Diese sind insbesondere für das Business-Klientel interessant.

Display-Diagonale
Die Display-Diagonale ist für viele ein maßgebliches Kaufkriterium, da diese mitbestimmt, inwieweit sich Details auf dem Bildschirm erkennen lassen und Apps präzise steuerbar sind. Die Diagonale fasst bei Smartphones zumeist zwischen 3" und 8". Für einen optimalen Bedienkomfort macht es durchaus Sinn, in ein Modell mit mindestens 4" zu investieren.

Display-Auflösung
Zusätzlich sollte die Display-Auflösung beachtet werden. Diese definiert sich durch die Gesamtzahl an Pixeln und wird als die Anzahl der Spalten und Zeilen angegeben. Bei einem Smartphone mit vielen Multimedia-Features sollte man darauf achten, dass das Display mit einer 1280 x 720 Pixel Auflösung als HD-Ready einzustufen ist. Viele Modelle bieten mit 1920 x 1080 Pixel sogar einen Full-HD Standard. Dies ist insbesondere beim Film- und Video-Schauen sinnvoll.

Kameraauflösung
Um die Bildqualität einer Handy-Kamera abzuschätzen, sollte die Kameraauflösung herangezogen werden. Diese wird in Megapixel angegeben. Damit die Bilder zu mehr als nur Schnappschüssen taugen, sollte die Kameraauflösung mindestens 5 MP betragen. Wer bezüglich der Bildbeschaffenheit besonders anspruchsvoll ist, sollte auf ein Highend-Smartphone mit 8 MP setzen. Diese Modelle können oftmals schon mit Digi-Cams mithalten.

Integrierter Speicher
Auf einem Handy muss ausreichend Platz für Apps, Bilder und sonstige Dateien vorhanden sein. Entsprechend sollte der integrierte Speicher beachtet werden. Dieser sollte bei einem Smartphone idealweise bei 8GB oder gar 16GB liegen. Auch Modelle mit 32GB oder 64GB sind bereits gang und gäbe. Sollte der Wert unter 4GB sein, ist dringend darauf zu achten, dass der Speicherplatz per Micro-SD erweiterbar ist.

Akku-Kapazität und Standby-Zeit
Die Akku-Kapazität wird in Amperestunden gemessen, einem Maß für elektrische Ladung. Grundsätzlich ist der angegebene Wert für einen Laien nicht immer einfach einschätzbar. Es empfiehlt sich daher, sich an der angegebenen Gesprächszeit oder der Standby-Zeit zu orientieren. Gerade die Standby-Zeit sollte im Idealfall mehrere Tage betragen, sodass das Handy entsprechend über längeren Zeitraum einsatzbereit ist.

Features
Features umfassen die Zusatzkomponenten und Funktionen beim Smartphone. Prinzipiell sind dabei Aspekte wie ein MP3-Player, ein Radio und ein GPS-Empfänger inzwischen fast als Standard anzusehen. Andere Punkte, wie beispielsweise eine Dual-Sim-Funktion, ein LED-Blitz, ein Fingerabdrucksensor oder ein TV-Empfänger sind dagegen nur selten aufzufinden. Entsprechend sollte man sich bezüglich Features im Vorfeld Gedanken machen, welche Funktionen einem wichtig sind und evtl. gezielt nach Modellen mit diesen Extras filtern. Zusätzlich sollte man sich bewusst machen, dass man für bestimmte Komfortfeatures auch einen entsprechenden Aufpreis zahlen muss.

Anschlüsse
Ähnlich wie mit den Features verhält es sich bei Handys auch mit den Anschlüssen. Inzwischen hat sich das Aufladen per Micro-USB als Standard durchgesetzt. Hierdurch kann auch mit einem entsprechenden Kabel das Smartphone an den PC angeschlossen werden. Auch ein Kopfhörerausgang gehört verständlicherweise zum allgemeinen Standard. Punkte wie USB 3.-, HDMI- und MHL 3.0 Anschlüsse können dagegen nur wenige Highend-Modelle aufweisen, sind jedoch auch für die meisten Nutzer nicht unbedingt relevant.


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Wissen Kompakt

Handys und Smartphones sind mehr als nur ein Kommunikationsmittel zum Telefonieren und Verschicken von Textnachrichten. Es handelt sich hierbei inzwischen um ausgefeilte Mediacenter mit zahlreichen Funktionen. 

Handys und Smartphones unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihres Funktionsumfangs. Smartphones bieten viele Computerfunktionen und eine schnelle Internetverbindung. Standard ist bei den meisten Modellen ein Touchscreen als Bedienfeld. 

Mit einem Smartphone ist es jederzeit möglich, sich über soziale Netzwerke mit Freunden auszutauschen, online Videos zu schauen und Informationen im Netz zu suchen und zu lesen. Durch die Ausstattung mit einer Kamera, einem MP3-Player, GPS und einem brillanten Farbdisplay sind Smartphones ein nahezu unverzichtbarer Begleiter im Alltag.   

<Long Teaser Video (this won't be visible)>

Recherche Tipp

2013 wurden erstmals mehr Smartphones als Handys weltweit verkauft. Inzwischen hat sich das Smartphone gegenüber dem Handy auf dem Markt durchgesetzt. Den weltweiten Absatzverlauf von Smartphones und Handys können Sie auf statista.com nachvollziehen.  

Handys verfügen als tragbare Funktelefone im Vergleich zu Smartphones nur über eine Grundausstattung. Viele Verbraucher möchten dennoch nicht auf die herkömmlichen mobilen Telefone verzichten und schätzen den gewohnten Bedienkomfort. Auf einige Features wie ein integriertes Radio, Spiele und Social-Media-Anwendungen müssen Sie bei einigen Geräten trotzdem nicht verzichten. 
Je nachdem, wie intensiv Sie Ihr Mobiltelefon nutzen, eignen sich unterschiedliche Modelle für Sie. Welche Geräte für welche Anforderungen konzipiert sind und was Sie beim Kauf beachten sollten, haben wir im nachfolgenden Kaufberater für Sie zusammengetragen. 
 

Kaufberater 

In unserem Kaufberater erläutern wir Ihnen Wissenswertes über Handys und Smartphones, um Sie beim Kauf zu unterstützen. Wir wollen Ihnen verschiedene Komponenten, Funktionen und Features genauer vorstellen, so dass Sie das richtige Modell für Ihre Bedürfnisse kaufen können. 
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Bedenken Sie beim Kauf eines Handys folgende Punkte: 
 
  • Wägen Sie bei der Wahl eines Handy-Typs Preis und Einsatzzweck gegeneinander ab. 
    Günstige Handys gibt es bereits ab 30 €. Deren Funktionsumfang ist begrenzt. Smartphones sind ab ca. 80 € erhältlich. Dafür ist der Anwendungsbereich hier wesentlich größer. Foto-Funktionen und Internetanschlüsse machen Smartphones zum universellen Arbeitsgerät. 
     
  • Größe und Auflösung des Displays bestimmen den Bedienkomfort und die Bildqualität. 
    Ein kleines Display hat den Vorteil, dass das Gerät im Allgemeinen ebenfalls kleiner ausfällt. Wenn Sie viele Multimedia-Anwendungen nutzen, sollte die Display-Diagonale dagegen möglichst groß sein. Auch die Auflösung sollte entsprechend im HD-Bereich liegen.  
     
  • Für eine hohe Bildqualität ist die Auflösung der Kamera entscheidend. 
    Viele nutzen das Handy inzwischen als Kamera-Ersatz. Für gestochen scharfe Aufnahmen sollte die Kamera mindestens 5 MP (Megapixel) aufweisen.
     
  • Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine hohe Akkulaufzeit. 
    Die Akkulaufzeit lässt sich unter anderem anhand der vom Hersteller angegebenen Gesprächszeit abschätzen. Diese liegt bei hochwertigen Modellen bei 8 h und mehr. 
     
  • Der interne Speicher sollte groß genug sein, um Musik, Fotos und Apps abzuspeichern. 
    Für Smartphones sind 8 GB (Gigabyte) in der Regel Standard. Meist empfehlen Experten, in ein Modell mit 16 GB zu investieren. 
     
  • Wenn Sie Wert auf schnelles Surfen legen, sollte ein Übertragungsstandard mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit integriert sein. 
    Am schnellsten surfen Sie derzeit mit LTE im Internet. Mit den Standards UMTS, HSDPA oder HSPA sind Sie auf der sicheren Seite. Sie können damit bereits nahezu die Geschwindigkeiten Ihres heimischen Internetzugangs erreichen.  
     

Handy-Typen 

Handys und Smartphones lassen sich in unterschiedliche Typen unterteilen. Entscheidend ist dabei jeweils der Funktionsumfang eines Mobiltelefontyps. Dieser bestimmt auch maßgeblich den Kaufpreis. Handys und Smartphones sind für unterschiedliche Einsatzzwecke ausgelegt. Der Funktionsumfang des Geräts ist dabei für den jeweils geeigneten Anwendungsbereich entscheidend. 
Auf den Punkt!
  • Handys verfügen lediglich über eine Basisausstattung. Sie sind ideal für Nutzer, die ihr Mobiltelefon nur fürs Telefonieren und Texten nutzen möchten.  

  • Smartphones kennzeichnet  ein meist  hoher Multimediaumfang. Sie sind idealerweise stets mit dem Internet verbunden und durch Apps individualisierbar. Gewöhnlich erfolgt die Eingabe per Touchscreen.

  • Smartlets sind eine Kombination aus Tablet und Smartphone. Die Geräte überzeugen durch viele Multimedia-Features und eine komfortable Bedienung.

  • Sonder-Modelle wie Dual-SIM-Geräte, Outdoor-Modelle und Senioren-Handys sind hinsichtlich ihres Aufbaus meist auf eine spezifische Zielgruppe abgestimmt. 


Handys 
Handys sind die Vorgänger von Smartphones und auf die wichtigsten Basisfunktionen wie das Telefonieren und das Verschicken von Textnachrichten begrenzt. Sie müssen bei diesen Modellen auf die meisten Multimedia-Features verzichten. Folgende Funktionen sind oftmals integriert: 
 
  • Kalender 
  • Wecker 
  • Radio 
  • Einfache Spiele 
     
Es gibt 4 verschiedene Handy-Bauformen: 
 
  • Barren
Am gängigsten ist die Barrenform. Auf der Vorderseite des Geräts befinden sich Display und Tasten. Die Bedienung erweist sich daher als übersichtlich und einfach. Ein Manko dieser Lösung sind die oftmals recht kleinen Tasten. 
Wissenswert

Weil der Barren der Form eines Schokoriegels ähnelt, ist im Englischen der Begriff „candy-bar“ geläufig.

  • Slider
    Handys, deren Tastatur  erst durch Verschieben eines Gehäuseteils zugänglich ist, heißen Slider- bzw. Schiebe-Handy. Trotz gleicher Abmessungen wie Handys in Barrenform haben bei dieser Bauweise Tasten und Display mehr Platz. Dies ist für Vielschreiber von Vorteil. 
     
  • Klapphandy
    Bei Klapphandys hält ein Scharnier Display und Nummernfeld zusammen. Der Klapp-Mechanismus sorgt wie der Slide-Mechanismus für ein größeres Display und größere Tasten. Oft ist an der Oberseite noch ein Außendisplay angebracht. Dieses zeigt meist Uhrzeit und Nummer des Anrufers. 
     
  • Swivel
    Selten ist die Swivel-Bauform. Sie ähnelt der Klapp-Bauweise. Jedoch ist der Bildschirm zusätzlich nach rechts und links schwenkbar. Die Mechanik ist empfindlich gegenüber Schmutz. Daher ist sie eher selten. Displays und Tastaturen sind größer als die der Barren-Modelle.

Erfahren Sie mehr zum Thema Funktionsumfang in unserer Rubrik Funktionen

Wer sein Mobiltelefon nur zum Telefonieren und Verfassen von SMS nutzen möchte und auf die Vorteile eines Touchscreens verzichten kann, ist mit einem klassischen Handy gut beraten. Gerade aufgrund des günstigen Preises dienen diese häufig als Zweitgerät. Es gibt zahlreiche Modelle, welche bereits für unter 30 € erhältlich sind. 
 

Smartphones 
Im Gegensatz zu einem Handy verfügt ein Smartphone über vielseitige Computerfunktionen. Neben den Basisfunktionen wie Telefonieren und SMS-Verschicken gehören dazu beispielweise: 
 
  • Surfen im Internet 
  • Versenden von E-Mails  
  • Bildaufnahme und -bearbeitung 
  • Navigationssysteme 
  • Office-Anwendungen 
  • Musikwiedergabe 
  • Spiele 
     
Dies sind nur einige Möglichkeiten. Durch eine Vielzahl an Applikationen (Apps) ist ein Smartphone individualisierbar. 

Die Benutzeroberfläche und die Auswahl an möglichen Apps sind vom Betriebssystem abhängig. Lesen Sie dazu mehr in unserer Inhaltsrubrik Betriebssysteme

Die Barrenform ist bei Smartphones in der Regel Standard. Darüber hinaus lassen sich folgende Merkmale unterscheiden: 
 
  • Touchscreen
    Die Bedienung erfolgt über ein berührungsempfindliches Display, auch Touchscreen genannt, welches sich auf der Vorderseite des Gerätes befindet. Da eine Tastatur nicht notwendig ist, ist die Fläche des Displays größer und damit auch die Darstellung der Inhalte. Auch die Bedienung ist sehr komfortabel und ermöglicht viele Funktionen, wie flexibel durch Menüs und Websites zu navigieren, Inhalte per Fingerwisch zu vergrößern oder durch Fotos zu blättern. Jedoch müssen Sie den Touchscreen mit einer elektrisch leitfähigen Fläche wie der Fingerspitze berühren, um ihn nutzen zu können. Eine Bedienung mit Handschuhen ist daher, im Gegensatz zu Geräten mit Tastatur, nicht möglich.
     
  • Tastatur
    Nicht bei allen Smartphones erfolgt die Bedienung über das Display. Es gibt auch einige Modelle mit einer mechanischen Tastatur, die speziell für den Büroalltag konzipiert sind. Oftmals stehen bei diesen Modellen E-Mail-Funktionen und Office-Apps im Vordergrund. Diese sind mithilfe der Tastatur leicht zu bedienen. Vor allem für Vieltexter sind sie interessant, denn die Texteingabe ist sehr komfortabel. Die Bedienelemente einer Tastatur können Sie im Vergleich zu Touchscreen-Geräten kaum an den jeweiligen Navigations- und Funktionsbedarf anpassen. 
     
Smartphones sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit für viele Nutzer eine Bereicherung. Ihr Preis hängt von den unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen wie Display, Kamera, Speicherplatz und Prozessor ab.
 
Grundsätzlich lassen sich 3 Preisklassen unterteilen: 
 
Preis Eigenschaften
Ab 80€ Einsteigermodelle
Ab 200€ Mittelklassemodelle
Ab 500€ Flaggschiffe der Hersteller

Shopping Tipp
  • Gute Mittelklasse-Smartphones finden Sie in den Bestenlisten des vergangenen Jahres. 
  • Aufgrund der rasanten technischen Weiterentwicklung der Smartphones tritt ein Preisverfall meist in dem Moment auf, in dem die Hersteller ihr neues Flaggschiff-Modell herausbringen. 

In unserem FAQ-Bereich finden Sie die Antwort auf die Frage: Können Billig-Smartphones qualitativ mit teuren Modellen mithalten? 


Smartlets
Der Aufbau eines Smartlets bzw. Phablets ähnelt dem eines Smartphones. Es handelt sich bei diesem Typ um eine Kombination aus Tablet und Smartphone. Smartlets zeichnen sich durch ein vergleichsweise großes Display aus – etwa 5,5“ (Zoll) und mehr sind üblich.  

Lesen Sie mehr zur Display-Diagonale in unserem Kaufberater. 

Der Mehrwert eines Smartlets ist das große Display. Darüber können Sie ideal Filme abspielen, E-Books lesen oder Spiele spielen. Mit zunehmender Display-Diagonale wird auch die Anzeigefläche größer – das heißt, der Bedienkomfort von Anwendungen steigt. Auch zum Surfen sind Phablets komfortabler. Die eingeblendete Tastatur ist breiter und leichter zu bedienen als die eines herkömmlichen Smartphones. Die Modelle eignen sich daher vor allem für Multimedia-Fans. Nutzer, die häufig auf ein Tablet zurückgreifen, profitieren am meisten von diesen Modellen und müssen somit nicht 2 separate Geräte kaufen. Dafür haben die Geräte den Nachteil, dass sie aufgrund ihrer Größe schwieriger zu verstauen sind – sie passen beispielsweise kaum in die Hosentasche. 

In Bezug auf ihre Ausstattung und Funktionalität sind die neuesten Phablets zumeist im High-End-Bereich angesiedelt. Dies bedeutet, dass sowohl deren Innenleben als auch das Gehäuse im Vergleich zu gängigen Smartphones häufig hochwertiger sind. Display, Kamera, Speicher und Prozessor gehören zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen, da sie für das Einsatzgebiet des Geräts maßgebend sind.

Erfahren Sie in den Inhaltsrubriken Display, Kamera, Speicher und Prozessor mehr über die einzelnen Komponenten eines Smartlets. 

Preislich sind Phablets eher im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelt:
 

Preisspanne Eigenschaften
Ab 100€ Einsteigermodelle
Ab 200€ Mittelklassebereich
Ab 500€ Höchtse Qualitäts- und Preisstufe


Sonder-Modelle
Handys und Smartphones gibt es jeweils als Sondermodelle, die sich für spezielle Einsatzgebiete eignen. Die Geräte sind zumeist auf einen spezifischen Anwendungsbereich bzw. eine bestimmte Nutzergruppe zugeschnitten. Die wichtigsten Typen haben wir für sie zusammengefasst: 
 

Dual-SIM-Modelle 
Sowohl Handys als auch Smartphones gibt es als Dual-SIM Modelle. Sie besitzen 2 SIM-Kartenschächte. So können Sie gleichzeitig 2 SIM-Karten in einem Gerät einsetzen und dadurch unter 2 Nummern erreichbar sein. Sie können entweder eine Karte dauerhaft für bestimmte Funktionen (telefonieren, SMS, surfen) festlegen oder dies vor jeder Anwendung neu entscheiden. Eine parallele Telefonie auf beiden SIM-Karten ist allerdings nicht möglich. Es gibt 2 Dual-SIM-Varianten:  
 
  • Dual-SIM-Standby
    In Dual-SIM-Standby-Geräten ist immer nur 1 SIM-Karte empfangsbereit. Über die zweite integrierte SIM-Karte können also beispielsweise während eines Telefonates keine weiteren Nachrichten parallel auf dem Mobiltelefon eingehen. 
     
  • Dual-SIM-Active
    Wenn Sie beide SIM-Karten parallel nutzen möchten, ist ein Modell mit Dual-SIM-Active zu empfehlen. In Dual-SIM-Active-Modellen sind beide SIM-Karten parallel empfangs- und sendefähig. So können Sie während eines Telefonates auf SIM-Karte 1 über SIM-Karte 2 Benachrichtigungen wie WhatsApp-Nachrichten, MMS oder SMS empfangen. 
Bedenken Sie

Oftmals lässt sich der Handyspeicher per microSD-Speicherkarte erweitern. 
Bei Dual-SIM-Modellen handelt es sich beim zweiten SIM-Kartenschacht oft um einen Hybrid-Steckplatz. Sie müssen sich demnach entscheiden: Sie können den Slot entweder als SIM-Steckplatz oder als microSD-Steckplatz nutzen. 

Dual-Sim-Handys sind in folgenden Situationen besonders attraktiv für Sie:
 

  • Sie können ein einzelnes Mobiltelefon sowohl privat als auch beruflich einsetzen.
  • Sparfüchse können 2 Mobilfunkprovider nutzen und damit Vorteile verschiedener Anbieter kombinieren.
  • Im Urlaub können Sie zusätzlich einen lokalen Prepaid-Tarif nutzen.  
     

Preislich bewegen sich Dual-SIM-Geräte beinahe im selben Bereich wie Handys und Smartphones. Der zusätzliche Steckplatz führt je nach Hersteller zu Mehrkosten zwischen 50 € und 100 € pro Modell.
 


Outdoor-Modelle
Outdoor-Handys und -Smartphones kennzeichnet  eine robuste Bauform. Das bedeutet zum einen: Sie sind weniger empfindlich gegenüber Erschütterungen und Stößen. So können Sie ihr Handy beispielsweise fallen lassen, ohne dass dieses gleich Schaden nimmt. Zum anderen sind die Outdoor-Modelle auch vor Umwelteinflüssen wie Spritzwasser geschützt.
 
Wenn Sie Ihr Handy also gerne zu sportlichen Aktivitäten im Freien mitnehmen möchten, sollten Sie auf ein Outdoor-Handy oder Outdoor-Smartphone zurückgreifen. 
 
Outdoor-Handys sind hinsichtlich ihrer Funktionalität auf das Wesentliche reduziert. Das bedeutet, die Modelle sind primär fürs Telefonieren und das Verschicken von Textnachrichten ausgelegt. Oft müssen Nutzer hinsichtlich Multimedia-Features Abstriche machen. Jedoch gibt es auch Outdoor-Smartphones, die über Kamera, Internetanschluss oder Spiele-Apps verfügen. 
Outdoor-Geräte sind bereits ab 30 € erhältlich. 

Wie sehr ein Mobiltelefon gegen Stöße oder Spritzwasser geschützt ist, hängt von den Material-Eigenschaften ab. Mehr Informationen finden Sie im Kapitel Gehäuse-Materialien


Senioren-Modelle 
Ein Senioren-Handy oder -Smartphone zeichnet sich durch eine einfache und übersichtliche Menüführung mit großen Icons aus. Trotzdem können diese Modelle über einen erhöhten Funktionsumfang verfügen.  
 
Das Display der Senioren-Modelle weist in der Regel einen starken Kontrast auf, damit die Ziffern der Rufnummern gut leserlich dargestellt werden. Auch die Tastatur fällt größer aus, so dass sich die einzelnen Tasten gut ablesen und bedienen lassen. So wird Personen mit eingeschränkter Motorik die Bedienung erleichtert.

Die Modelle sind meist auf Basisfunktionen reduziert. Eine besonders wesentliche Anforderung erfüllen Senioren-Handys jedoch grundsätzlich: Wichtige Nummern können Sie per Schnellwahltasten abspeichern. Diese Funktion ist in Notfällen wichtig. Extra laute Klingeltöne in einer Lautstärke von bis zu 100 dB (Dezibel) gehören oftmals ebenfalls zur Ausstattung.
Shopping Tipp
Sie besitzen ein Hörgerät? Dann ist ein Handy mit Induktionsspule empfehlenswert. Diese Modelle leiten das Telefonsignal über elektrometrische Induktion an das Hörgerät weiter. 
 
Der Vorteil ist, dass keine störenden Nebengeräusche auftreten. Allerdings müssen Sie die Hörgeräte so jedes Mal vom akustischen auf das induktive Hören schalten. Das bedeutet, Geräusche werden dann per Induktionsschleife verarbeitet. 
Herkömmliche Senioren-Handys gibt es bereits ab einem Preis von 30 € – Senioren-Smartphones kosten etwa 80 €. 
 

Betriebssysteme

Die Wahl des Betriebssystems spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle – denn es bestimmt die Einsatzmöglichkeiten des Geräts und nicht zuletzt die Auswahl an verschiedenen Applikationen, kurz Apps. 
Auf den Punkt!
  • Android bietet besonders viele Möglichkeiten der Individualisierung durch Apps und ist deshalb auch Marktführer. 

  • Blackberry-OS ist speziell auf den Business-Einsatz zugeschnitten. 

  • iOS punktet mit einer intuitiven Menüführung und einer perfekten Abstimmung der Software auf die Hardware. 

  • Windows Phone überzeugt durch eine ansprechende Oberflächengestaltung und viele Office-Funktionen. 


Android 
Eines der bekanntesten und meistgenutzten Betriebssysteme für Smartphones ist Android von Google. Es ist ein beliebtes System für Nutzer, die sich eine einfache und moderne Bedienung wünschen und zudem auf zahlreiche Apps zurückgreifen wollen.
Wissenswert

Der Programmcode steht dabei frei zur Verfügung, was es den Herstellern ermöglicht, das Betriebssystem an ihre jeweiligen Handymodelle anzupassen. Diese hohe Flexibilität macht Android deshalb unter Herstellern sehr beliebt und hat zu einer nahezu unerschöpflichen Auswahl an unterschiedlichen Android-Apps im Google-Play-Store geführt.

Diese immense Auswahl an Apps kommt Ihnen als Android-Nutzer zugute: Somit können Sie Ihr Smartphone optimal Ihren Bedürfnissen anpassen. Das System ist zudem kompatibel mit dem sehr breit gefächerten Google-Produktportfolio wie zum Beispiel Gmail. Ein Manko hat die flexible Anpassung des Betriebssystems an die jeweiligen Handy-Modelle: Es obliegt der Verantwortung des Herstellers, Updates zur Verfügung zu stellen, was teilweise dazu führt, dass Nutzer länger auf ein Android-Update warten müssen.
 
Zwar ist Android auf Mobiltelefonen sämtlicher Preisklassen vorinstalliert, allerdings erfordert es eine schnelle Prozessorleistung für eine flüssige Bedienung. 
Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Geräten mit Android-Betriebssystem


Blackberry-OS 
Wer sein Smartphone vor allem für geschäftliche Zwecke nutzen möchte, kann  das Betriebssystem Blackberry-OS nutzen. Der Hersteller Blackberry hat sich mit seinen Mobiltelefonen schon frühzeitig auf Business-Anwender spezialisiert und sein Betriebssystem speziell an Büroanwendungen angepasst. Das System ist ein Vorreiter in Sachen mobiler E-Mail-Dienste und Office-Anwendungen. Darüber hinaus verfügen Geräte mit Blackberry-OS über sehr wenige Multimedia-Features. Sie beschränken sich auf die Standards wie beispielsweise einen MP3-Player. 
Recherche Tipp

Blackberry hat die Weiterentwicklung seines Betriebssystems inzwischen eingestellt. Neuere Geräte des Herstellers verwenden bereits Android. Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen auf curved.de

Nicht viele Hersteller bieten Mobiltelefon-Modelle an, auf denen Blackberry-OS installiert ist. Somit ist es vor allem als Betriebssystem für Business-Smartphones etabliert.

Shopping Tipp

Zahlreiche Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Blackberry-OS finden Sie auf unserem Preisvergleich.


iOS 
Für Nutzer, die sich ein umfangreiches Multimedia-Package wünschen, eignet sich das Betriebssystem iOS. iOS ist eigens für Apple-Smartphones (iPhones) entwickelt. Für dieses System ist die Auswahl an Apps in etwa ebenso groß wie für Android.
 
Darüber hinaus gelten Apps für iOS als sehr sicher: Dank der Kontrolle der verfügbaren Applikationen durch Apple ist die Gefahr, durch die Installation einer App auch Viren den Zugriff auf das Smartphone zu ermöglichen, geringer. Apple hat strenge Kriterien für die App-Entwicklung festgelegt. Nur wenn diese erfüllt sind, werden die Apps im Store freigeschaltet. 
Wissenswert
  • iOS bietet umfangreiche Multimediaeigenschaften wie beispielsweise High-Speed-Internet, einen integrierten MP3-Player oder eine HD-Video-Wiedergabe. 
  • Das schicke Design, die intuitive Bedienung und die zahlreichen Zusatzprogramme sind bei überzeugten Apple-Nutzern beliebt. 
Ein wesentlicher Kritikpunkt an iOS: Das Unternehmen zensiert den App-Store. Sofern die im App-Store bereitgestellten Inhalte Nutzern missfallen könnten, beispielsweise politisch kontroverse Inhalte, behält sich Apple das Recht vor, diese aus dem App-Angebot zu entfernen. 
 
Die Oberfläche ist außerdem nur bedingt anpassbar und der Programmcode nicht zugänglich. Der Nutzer kann entsprechend weniger individuelle Änderungen vornehmen als beispielsweise mit einem Android-Gerät. 
 
Darüber hinaus sind die Modelle mit iOS als Highend-Smartphones ausgelegt. Dies bedeutet, dass alle Geräte von Apple technisch und in puncto Design und Verarbeitung sehr hochwertig sind. Dies äußert sich beispielsweise in hochwertigen Prozessoren. Damit sind iOS-Geräte mit hohen Kosten verbunden.   
Shopping Tipp

Eine große Auswahl an Modellen mit iOS-Betriebssystem finden Sie auf unserem Portal.


Windows Phone
Windows Phone wurde von Microsoft entwickelt und stellt eine Alternative zu Android und iOS dar. Das Betriebssystem zeichnet sich durch eine sehr hohe Performance-Leistung aus. Die Datenverarbeitungsleistung belastet den Arbeitsspeicher des Handys jedoch zusätzlich.
Shopping Tipp
  • Achten Sie bei Mobiltelefonen mit Windows-Betriebssystem auf einen großen Arbeitsspeicher. Für eine flüssige Bedienung sollten Geräte mit Windows Phone über einen Arbeitsspeicher von mindestens 2 GB verfügen. 
  • Auf unserem Preisvergleich finden Sie eine vielfältige Auswahl an Modellen mit dem Betriebssystem Windows Phone. 

Das Bedienfeld besteht – analog zu allen Microsoft-Systemen – aus farbenfrohen Kacheln und ist intuitiv nutzbar. Es steht ein Onboard-Navi zur Verfügung. Ein großes Plus: Der Hersteller legt großen Wert darauf, dass seine Kunden den Bedienkomfort selbst mitbestimmen können. Nutzer können neue Apps für Windows Phone daher im Vorfeld testen. 

Allerdings fällt die App-Auswahl kleiner aus. Nutzen Sie überwiegend Standard-Apps, können Sie auch mit Windows Phone weitgehend darauf zurückgreifen. Spezielle Multimedia-Apps wie unter anderem zur Nutzung von Fernseh-, Sound- und Smartwatch-Funktionen sind dagegen seltener im App-Store von Microsoft erhältlich. 

Bedenken Sie

Microsoft stellt das Betriebssystem Windows Phone ein.
Aus diesem Grund werden auch immer mehr namhafte Apps für Windows Phone eingestellt bzw. nicht mehr aktualisiert. 


Display

Das Display ist beim Kauf eines Handys und vor allem Smartphones entscheidend. Es bestimmt die Darstellungsqualität, Größe sowie den Bedienkomfort des Geräts. Auf folgende Faktoren sollten Sie achten:
 


Display-Technologie

Damit die Darstellung von Apps und Multimediafunktionen optimal funktioniert, müssen Displays hohe Anforderungen erfüllen. Sie müssen das Dargestellte scharf und mit ausreichend Kontrast abbilden sowie einen großen Blickwinkel ermöglichen. 

Außerdem ist der Stromverbrauch der genutzten Technologie entscheidend. Verschiedene Hersteller setzen auf unterschiedliche Lösungen im Bereich Display-Technik. Die Unterschiede zwischen den Technologien sind zwar messbar, jedoch im Gebrauch nahezu nicht zu bemerken.
 

Die folgenden 2 Technologien sind gängig: 

Auf den Punkt!
  • Die LCD-Technologie bietet scharfe Displays mit einer hohen Lebensdauer.  

  • Die AMOLED-Technologie punktet durch ihre Kontrastfähigkeit. Die Displays sind aber etwas teurer. 


LCD-Technologie
Die LCD-Technologie ist in den meisten Handy-Modellen verbaut. Die Bildpunkte der Liquid-Crystal-Displays bestehen aus Flüssigkristallen. Diese erfordern eine Hintergrundbeleuchtung, da sie nicht eigenständig leuchten. Der Bildschirm ist daher immer vollständig ein- oder ausgeschaltet.
 
So funktioniert ein LCD-Display:
 
  1. Die Hintergrundbeleuchtung erfolgt in der Regel durch LED (licht emittierende Dioden).
  2. Das weiße Licht scheint durch die Subpixel, die aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) bestehen, hindurch. 
  3. Das menschliche Auge nimmt die Farbpunkte nicht getrennt, sondern gemischt war, sodass ein Gesamtbild entsteht. 
     
Die LCD-Technologie zeichnet sich vor allem durch eine lange Lebensdauer aus. Diese beträgt durchschnittlich 40.000 h. Bei einer Betriebsdauer von 8 h täglich entspricht das in der Theorie 13 Jahren. In der Herstellung sind LCD-Bildschirme günstiger als AMOLED-Displays.
 
LCDs verbrauchen wegen der Hintergrundbeleuchtung immer gleich viel Strom, erreichen dadurch aber eine höhere maximale Helligkeit. Das ist beim Gebrauch des Handys im Freien und bei direkter Sonneneinstrahlung von Vorteil. Zusätzlich punkten diese Displays mit einer realistischen Farbdarstellung. Der Darstellungswinkel ist schlechter als der eines AMOLED-Displays.
 
Inzwischen wurde die LCD-Technologie weiterentwickelt: Die sogenannte Super-LCDs bzw. S-LCDs bieten noch mehr Schärfe und Kontraste, weniger Stromverbrauch und einen besseren Darstellungswinkel.
Wissenswert
  • Auch sogenannte Retina-Displays gehören zu den LCD-Bildschirmen. Dabei handelt es sich um Displays des Herstellers Apple. Diese besitzen IPS-Technologie (In Plane Switching). 
  • Retina ist der Fachbegriff für die Netzhaut des Auges. Die Auflösung der Retina-Displays soll laut Hersteller so hoch sein, dass die einzelnen Pixel mit dem Augen nicht mehr zu erkennen seien.  


AMOLED-Technologie
Eine weitere Technologie ist AMOLED, Active Matrix Organic Light Emitting Diode genannt. Displays dieses Typs gehören zu den OLED-Displays. Hierbei leuchten die Dioden selbst – eine Hintergrundbeleuchtung ist somit nicht vorhanden. 
 
Ein AMOLED-Display funktioniert folgendermaßen:
 
  1. Die einzelnen Dioden leuchten selbstständig in den Grundfarben Rot, Grün und Blau.
  2. Jedes Subpixel in den Grundfarben Rot, Grün und Blau wird einzeln angesteuert, um 1 Farbe darzustellen.
  3. Das Auge nimmt die leuchtenden Bildpunkte als Gesamtbild wahr.
     
Die Vorteile eines AMOLED-Displays sind satte Farben, hohe Kontraste und tiefes Schwarz, da eine Hintergrundbeleuchtung fehlt. Zudem besitzen sie eine gute Blickwinkelstabilität. Der Stromverbrauch ist deutlich geringer als der eines LCDs, da nur die jeweils benötigten Bildpunkte leuchten. Vor allem bei schwarzen Bildern spart diese Technologie dadurch Strom.
 
Dafür ist auch die Lebensdauer kürzer, da sie mit zunehmender Nutzung an Helligkeit verlieren, weil die organischen Materialien durch Sauerstoff abgebaut werden. Hinzu kommt, dass in der Regel weniger hell sind als vergleichsweise LCD-Bildschirme. Auch sind AMOLED-Displays in der Produktion teurer als LCD-Displays.
 
Die Pixel sogenannter Super-AMOLED-Displays enthalten die 3 Farben Rot, Grün und Blau. Die Folge: eine höhere Auflösung, bei der die einzelnen Bildpunkte nicht mehr zu erkennen sind. Hinzu kommen verbesserte Schwarzwerte, höherer Kontrast und weniger Stromverbrauch.
 

Display-Diagonale
Die Display-Diagonale beschreibt die Größe des Handy-Bildschirms. Welche Display-Diagonale die richtige ist, hängt davon ab, wofür Sie Ihr Mobiltelefon nutzen möchten und wie hoch der Bedienkomfort für Sie sein soll.
Wissenswert

Die Angabe erfolgt in der Regel in Zoll (“), muss jedoch zusätzlich vom Hersteller in Zentimetern (cm) angegeben werden. 1“ (Zoll) entspricht 2,54 cm.

Kleine Displays mit bis zu 3“ sind bei Handys und Smartphones mit mechanischer Tastatur noch Standard. Es lassen sich hierauf eher weniger Details erkennen. Für die Grundfunktionen wie das Telefonieren und das Verschicken von Textnachrichten ist dies ausreichend. Wer Multimedia-Anwendungen nutzen und beispielsweise Videos wiedergeben oder auch im Netz surfen möchte, der sollte zu einem größeren Display greifen. Der Vorteil von Modellen mit kleinen Displays: Sie sind besonders handlich. 
 
Mittelgroße Modelle mit bis zu 4“ sind für Multimedia-Anwendung besser geeignet. Auf letzteren lassen sich bereits viele Details erkennen. Nicht nur für Handys ist diese Größe geeignet – auch kompakte Smartphones gibt es mit dieser Display-Größe. Die Modelle bilden einen idealen Kompromiss zwischen Handlichkeit und Lesbarkeit. 
Shopping Tipp

Achten Sie darauf, dass die Display-Diagonale Ihres Smartphones bei mindestens 4“ liegt. Damit lässt sich der Touchscreen gut bedienen und ablesen.

Große Displays bis 5“ sind bei Smartphones heutzutage üblich. Hierauf lassen sich Details gut erkennen. Auch die Handhabung per Touchscreen ist einfach. Für Multimedia-Anwendungen ist dieser Größenbereich ideal. Außerdem ist das Handy immer noch handlich.
 
Große Geräte mit einer Display-Diagonale von mehr als 5“ Zoll passen gegebenenfalls nicht mehr in die Hosentasche. Die Handlichkeit geht hier verloren. Dafür sind diese Modelle besonders auf Multimedia-Anwendungen abgestimmt. Ihre Abmessungen reichen fast schon an die Größe von E-Book-Readern oder kleinen Tablet-PCs heran. Auf den großen Displays lassen sich Details klar erkennen, weshalb sich diese Modelle zur Videowiedergabe sehr gut eignen. 
 
Eine Übersicht über gängige Standards bietet folgende Tabelle. Ihr können Sie entnehmen, für welche Handy-Typen welche Bildschirm-Diagonale ideal ist:  
 
Display-Diagonale Eignung
Bis 2" Handys, Outdoor-Modelle
Bis 3" Handys, Smartphones mit Tastatur 
Bis 4" Smartphones, Smartphones mit Tastatur 
Bis 5" Smartpones
Ab 5" Smartphones, Phablets 


Display-Auflösung
Die Auflösung eines Displays bestimmt wesentlich die Bildqualität. Bei gewöhnlichen Handys ist die Auflösung eher zweitrangig. Diese sind nicht für grafisch aufwendige Anwendungen wie Videos oder Games gedacht und besitzen daher meist ein weniger scharfes Bild: Nicht selten sind Auflösungen von 320 x 240 Pixel oder weniger anzufinden.
Bei Smartphones dagegen ist die Bildschirm-Auflösung ein wichtiger Aspekt beim Kauf:
 
  • HD (1.280 x 720)
    Nutzer, die Wert auf Multimedia-Anwendungen legen, sollten darauf achten, dass das Wunschmodell mindestens über eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln verfügt.
     
  • Full-HD (1.920 x 1.080)
    Bei einer Display-Größe von 5“ (Zoll) ist es sinnvoll, in ein Gerät mit einer Full-HD-Auflösung zu investieren. Diese verfügt über 1.920 x 1.080 Pixel. Gerade für das Ansehen von Videos ist ein hochwertiges Display von besonderem Vorteil. Aber auch zum Surfen oder zur Bildbetrachtung ist die Auflösung vorzuziehen.
     
  • QHD (2.560 x 1.440)
    Die Bezeichnungen QHD, 2K und WQHD stehen gleichbedeutend für eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Geräte neuester Generationen können sogar mit einer Quad-HD-Auflösung überzeugen. Damit können Sie selbst die neuesten Filme in hoher Auflösung ansehen. Damit die erhöhte Brillanz zur Geltung kommt, sollte das Display mindestens eine Diagonale von 5,5“ haben.
     
  • 4K (4.096 x 2.160 bzw. 3.840 x 2.160)
    Die 2 Auflösungen 4.096 x 2.160 und 3.840 x 2.160 Pixel werden als 4K oder UHD bezeichnet. Sie eignen sich hervorragend, um Filme anzusehen oder Games zu spielen. Hoher Detailreichtum, sehr gute Kontraste und Farbabstufungen werden bei 4K sichtbar. 
     


Display-Pixeldichte
Die Pixeldichte ist neben der Auflösung für die Schärfe eines Handy-Displays ausschlaggebend. Sie wird in ppi (Pixels per Inch) bemessen und gibt an, wie viele Pixel sich auf einem Zoll befinden. Ob das Display Inhalte scharf wiedergeben kann, hängt daher vom Verhältnis zwischen Auflösung und Bildschirm-Diagonale ab. Mit gleicher Auflösung ist die Pixeldichte auf einem kleinen Bildschirm höher als auf einem großen.
 
Je mehr Pixel sich auf 1 Zoll befinden, desto kleiner müssen diese sein – die Abbildung auf dem Bildschirm erscheint feiner und dadurch deutlicher. Fotos, Videos und Karten wirken mit hoher Pixeldichte realistischer und detailreicher. Schriften und Serifen erscheinen ebenfalls schärfer, was das Lesen von Texten im Internet erleichtert.
Wissenswert

Das Auge erkennt ab einer Pixeldichte von 300 ppi keine einzelnen Bildpunkte mehr.

Empfehlenswert ist eine Pixeldichte von mehr als 250 ppi. Diese ist ausreichend, um mit einer durchschnittlichen Sehstärke und herkömmlichem Betrachtungsabstand zum Display keine einzelnen Bildpunkte wahrzunehmen.
 


Kamera 

Kameras gehören zur Standard-Ausstattung eines Handys. Damit lassen sich schöne Momente der letzten Geburtstagsfeier oder des lang ersehnten und dann so schnell verstrichenen Urlaubs festhalten. Ein Vorteil: Die Schnappschüsse können Sie bei internetfähigen Modellen anschließend auf sozialen Netzwerken teilen oder per E-Mail versenden. 

Vielen dient die Handy-Kamera inzwischen sogar beinahe als gleichwertiger Ersatz einer Digitalkamera und spart in diesem Fall ein zusätzliches separates Gerät. Gerade Smartphone-Fotos zeichnen sich inzwischen durch eine hohe Auflösung und Farbtreue aus. Die Kamera klassischer Handys stellt dagegen keine Konkurrenz zur Digitalkamera dar. Es lassen sich damit lediglich stark verpixelte Aufnahmen machen, welche auf größeren Displays meist unscharf ausfallen. 

Recherche Tipp

Ob Smartphones Digitalkameras tatsächlich ersetzen können, wurde in einem Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) diskutiert. 

Während Handys meist nur 1 Kamera besitzen, verfügen Smartphones in der Regel über 2 Kameras. Diese lassen sich folgendermaßen unterscheiden:
 
  • Rückkamera 
    Die Rückkamera ist gleichzeitig die Hauptkamera eines Mobiltelefons. Als Mindeststandard sollten Sie inzwischen 5 MP (Megapixel) ansetzen. Im High-End-Bereich steigern sich die Pixelwerte der Smartphone-Kameras – mehr als 12 MP sind keine Seltenheit mehr und inzwischen ist sogar schon von 41 MP die Rede. Je höher die Anzahl an Bildpunkten, desto größer lässt sich das Bild auch ausdrucken, ohne dass es zu einem Qualitätsverlust des Bildes führt. 
     
  • Frontkamera
    Eine Frontkamera oder auch Zweitkamera ist speziell für Selbstporträts, Gruppenfotos und Videotelefonie gedacht. Was die Bildqualität angeht, muss der Nutzer meist Abstriche im Vergleich zur Rückkamera in Kauf nehmen. Die Auflösung ist deutlich geringer. Sie bewegt sich meist in einem Bereich von 0,3 MP bis 1,3 MP. Dies reicht für Schnappschüsse für soziale Netzwerke. Sobald die Bilder vergrößert werden, sind diese nicht mehr ausreichend scharf. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Frontkameras meist über keinen Blitz verfügen. Damit können gute Bildergebnisse nur bei guten Lichtverhältnissen erzielt werden.

 
Für eine bessere Beurteilung der Auflösung haben wir folgende Tabelle für Sie zusammengestellt: 
 
Auflösung Einsatzzwecke
Bis 3 MP Lediglich für Schnappschüsse geeignet – Details auf dem Bild sind oft verpixelt
Bis 6 MP Für Viel-Knipser der Mindeststandard – Details erscheinen unscharf 
Bis 10 MP Für Viel-Knipser empfehlenswert – Details werden scharf abgebildet
Über 10 MP Hohe Aufnahme-Qualität – Bilder können in größerem Maßstab ausgedruckt werden 


Folgende zusätzliche Funktionen bietet die Rückkamera eines Smartphones in der Regel:
 
  • Blitz 
    In der Regel ist ein Handy-Blitz ein LED-Blitz. Er lässt sich manuell ein- und ausschalten.  Aufnahmen, die in schwachem Umgebungslicht oder in Dunkelheit entstehen geraten oftmals verpixelt oder gar verwackelt. Dem wirkt ein Blitz entgegen. Beachten Sie, dass durch das grelle Ausleuchten des Vordergrunds im Hintergrund Schlagschatten entstehen. 
     
  • Zoom 
    Ein Zoom vergrößert das zu fotografierende Objekt und verkleinert gleichzeitig den Bildausschnitt. Eine höhere Bildqualität erhalten Sie mit einem optischen Zoom. Denn der optische Zoom verändert den Bildausschnitt mechanisch. Der digitale Zoom vergrößert lediglich den Bildausschnitt. Dadurch wird die Auflösung schlechter. Die Bilder sind ab einem bestimmten Zoom-Faktor (Vergrößerungsfaktor) nur noch unscharf. Alternativ können Sie zoomen, indem Sie sich dem Motiv zu Fuß nähern.
     
  • Modi 
    Viele Handykameras verfügen über Programmautomatiken, die Sie passend zum Motiv auswählen können. Mit einem Panorama-Modus lassen sich beispielsweise Landschaften besser aufnehmen, da das Gerät eine sehr breite Aufnahme macht. Darüber hinaus besitzen viele Smartphones einen manuellen Modus, über den Sie alle Einstellung selbst vornehmen können. Dieser wird oftmals auch als Pro-Modus bezeichnet.
Shopping Tipp

Möchten Sie mit Ihrem Handy Videos aufnehmen? 

Dann achten Sie beim Kauf auf einen optischen Bildstabilisator, der vor verwackelten Aufnahmen schützt, einen lichtempfindlichen Sensor, der auch unter schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder liefert, und einen schnellen Fokus, der sich schnell an Änderungen des Motivs anpasst.

Für die Qualität von Videoaufnahmen ist die Auflösung entscheidend. Grundsätzlich gilt – je höher die Auflösung, desto höher ist die Bildqualität des Videos. Mit einer hohen Auflösung entsteht ein scharfes Bild, welches deutlich mehr Details auf gleicher Fläche abbildet. 
 
Standard sind folgende Auflösungen für Videoaufnahmen mit dem Handy: 
 
  • HD 
    Unter HD (High Definition) lassen sich verschiedene hochauflösende Formate mit 1.280 × 720 Pixeln zusammenfassen. Das HD-Format dient der Wiedergabe auf Breitbildgeräten in einem Verhältnis von 16:9. Kanten erscheinen sehr glatt und Buchstaben sind gut zu erkennen.
     
  • Full-HD
    1.920 x 1.080 Pixel werden auch als Full-HD bezeichnet. Videoaufnahmen in dieser Auflösung besitzen eine höhere Pixeldichte als HD.
     
  • 4K 
    Die Auflösung 4K oder auch Quad-Full-HD (QHD) umfasst 3.840 x 2.160 Pixel. Um Aufnahmen in dieser Bildqualität machen zu können, benötigen Sie eine leistungsstarke Hardware sowie viel Speicherplatz. Um die Videos entsprechend betrachten zu können, müssen Sie zudem über einen Fernseher oder Monitor verfügen, der ebenfalls eine 4K-Auflösung besitzt.
     

Akku-Leistung 

Auch die Akku-Leistung spielt eine sehr wichtige Rolle beim Handy-Kauf. Je höher die Kapazität des internen Stromspeichers ist, desto länger können Sie das Handy bzw. Smartphone nutzen, ohne es erneut aufladen zu müssen. 

Die Leistung des Akkus hängt auch vom Produkttyp ab: Während klassische Handys oft mehrere Tage ohne erneutes Laden funktionieren, ist bei Smartphones der Stromverbrauch deutlich höher – bei normaler Nutzung müssen Sie das Gerät meist täglich aufladen. 

Hersteller geben die Akku-Kapazität in mAh (Milliampere-Stunden) an. Bei hochwertigen Smartphones liegt diese in einem Bereich von etwa 3.000 mAh. Jedoch können auch deutlich geringere Kapazitäten manchmal eine deutlich höhere Laufzeit erreichen. Der Stromverbrauch ist von einer Vielzahl von Aspekten abhängig. Maßgeblich ist beispielsweise, wie stark die Prozessoren den Akku belasten. 

Achten Sie während eines Vergleichs unterschiedlicher Akkukapazitäten auch darauf, über welche Hardware und welches Display ihr Wunschmodell besitzt. 

Im Idealfall sollte das Gerät mindestens 8 h Dauernutzung aushalten. Topmodelle können Sie durchgängig  über 10 h nutzen. 

Shopping Tipp

Nutzerbewertungen können zur Orientierung vor dem Handy-Kauf hilfreich sein. Für einen besseren Vergleich sollten Sie Belastungstests der Fachmagazine und anderer Nutzer in die Kaufentscheidung einbeziehen. 

Bedenken Sie vor dem Kauf: Einige Hersteller verbauen den Akku fest im Gehäuse. So können Sie ihn nicht selbst auswechseln, sofern er mit zunehmender Lebensdauer an Leistung verlieren sollte. 

Recherche Tipp

Computerbild.de hat aktuelle Smartphones einem Dauertest unterzogen. Das Ergebnis können Sie auf der Website des Magazins nachlesen.  


Speicher 

Der Speicher eines Handys bestimmt, wie viele Dateien auf dem Gerät Platz finden bzw. sich verarbeiten lassen. Die Kapazität wird in Gigabyte (GB) angegeben.
Auf den Punkt!
  • Der Arbeitsspeicher gibt an, wie viele Daten maximal auf den Zwischenspeicher passen.  

  • Der interne Speicher gibt an, wie viele Daten insgesamt auf dem Gerät Platz finden. 


Arbeitsspeicher 

Ein Arbeitsspeicher oder Direktzugriffsspeicher – auch mit RAM für Random-Access-Memory abgekürzt – mit ausreichender Kapazität ist nötig, damit das Smartphone mehrere oder auch aufwendigere Prozesse gleichzeitig verarbeiten kann. Auf dem RAM werden dabei nicht direkt Dateien abgespeichert, sondern Daten zwischengespeichert, die für das Ausführen der jeweiligen Anwendung notwendig sind. 

Da die Anforderungen an Smartphones ständig steigen und immer komplexere Anwendungen und Funktionen entwickelt werden, benötigen die Geräte einen immer größeren Arbeitsspeicher. Meist sollen mehrere komplexe Apps parallel genutzt werden können. Ist der Arbeitsspeicher nicht groß genug, laufen die Apps nicht mehr flüssig – das kann die Nutzung beeinträchtigen. Es gilt: Je größer der Arbeitsspeicher, desto mehr Apps arbeiten schnell bzw. parallel. Mit großem Arbeitsspeicher können Sie auch Games und Bildbearbeitungsprogramme flüssig nutzen, die viel temporären Speicherplatz belegen.

Shopping Tipp

Smartphones sollten über einen Arbeitsspeicher von mindestens 1 GB verfügen. Wer viele Apps nutzt, ist mit 2 GB gut beraten. Das Gerät kommt so nichts ins Stocken.  


Interner Speicher 
Für klassische Handys ist die Größe des internen Speichers, auch Festspeicher genannt, entscheidend, wenn Sie viele Fotos abspeichern möchten – ansonsten ist sie eher zu vernachlässigen. Auf Smartphones dagegen können Sie Videos wiedergeben, zahlreiche Applikationen wie MP3-Player oder Digitalkamera nutzen. Hierfür sollte das Gerät über ausreichend integrierten Speicher bzw. Erweiterungsmöglichkeiten durch zusätzliche Speicherkarten verfügen. Die Speicherkapazität wird in Gigabyte (GB) angegeben.
Wissenswert
Die meisten Alltags-Apps benötigen vergleichsweise wenig Speicherplatz: 
  • Beim WhatsApp-Messenger sind es beispielsweise ca. 0,125 GB. 
  • Komplexe Spiele wie Grand Theft Auto benötigen jedoch über 2 GB Speicherplatz.

Der benötigte Speicherplatz hängt also mit den Nutzungsgewohnheiten zusammen. Wer tendenziell mehr Multimedia-Formate wie Musikdateien, Fotos und Videos abspeichert und viele Apps nutzt, benötigt entsprechend mehr Speicherplatz. 

Beispiel
Auf 1 GB Speicherkapazität passen beispielsweise:
  • ca. 1 Film im MP4-Format
  • ca. 250 Musikdateien
  • ca. 300 bis 500 Fotos (je nach Bildqualität)  

Es gibt Smartphones, die nur über einen internen Speicher verfügen. Bei diesen Modellen ist der Speicherplatz demnach begrenzt und nicht erweiterbar. Mindestens 8 GB sind für die Nutzung von Apps empfehlenswert, da das Betriebssystem oftmals bereits die Hälfte der Speicherkapazität beansprucht. Der Speicherplatz kann bis zu 256 GB groß sein – oftmals sind die Modelle mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten erhältlich. Ein größerer Speicherplatz wirkt sich allerdings auch auf die Kosten aus: Mehrkosten von bis zu 100 € für den nächstgrößeren Speicher sind keine Seltenheit. Als kostengünstige Alternative lässt sich die Speicherkapazität auch mithilfe von Cloud-Diensten erweitern.

Smartphones mit erweiterbarem Speicher besitzen zusätzlich zum internen Speicher einen Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte. Sie können darauf oftmals nicht nur Daten wie Bilder und Videos, sondern auch Apps verschieben und den internen Speicher dadurch entlasten. Die Karten sind mit einer Speicherkapazität von 8-128 GB erhältlich und kosten zwischen rund 5-130 €. 

Bedenken Sie

Viele Apps können nicht auf eine microSD-Karte verschoben werden.

Einige Applikationen müssen aufgrund bestimmter Funktionen auf dem internen Speicher des Smartphones liegen. Dies sollten Sie auch bei der Wahl eines geeigneten internen Speichers berücksichtigen.   


Prozessor

Der Prozessor bildet das Herzstück des Mobiltelefons. Er ist als zentrale Recheneinheit für die Schnelligkeit verantwortlich, mit der Ihr Handy Prozesse ausführen kann. Ein leistungsstarker Prozessor ist für grafikaufwendige 3-D-Spiele entscheidend – die meisten Standard-Apps kommen mit weniger Leistung aus. Im Gegensatz zu PC-Prozessoren vereinen Smartphone-Prozessoren CPU (Central Processing Unit), Grafikchip, Speicherchip und Soundchip auf einem Prozessor, da in Mobiltelefonen weniger Platz zur Verfügung steht.
 
Achten Sie vor dem Kauf vor allem auf folgende Aspekte: 
 
 

Prozessor-Kern
Der Prozessorkern ist die zentrale Einheit des Prozessors. Er bestimmt maßgeblich die Geschwindigkeit des Arbeitsprozesses. In Bezug auf die Rechenleistung sollten Sie bei der Kaufentscheidung die Anzahl der Prozessorkerne beachten. Diese beschleunigen den Arbeitsprozess: Ist ein Kern durch eine Anwendung ausgelastet, kann ein zusätzlicher Kern andere Anfragen verarbeiten. Gerade bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Anwendungen macht sich dieser Vorteil bemerkbar – der Arbeitsprozess läuft mit mehreren Kernen flüssiger. 
Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die derzeit erhältlichen Prozessor-Kerne:
 
Anzahl der Kerne Bezeichnung
2 Kerne Dual-Core
4 Kerne Quad-Core
8 Kerne Octa-Core


Grundsätzlich kostet ein Smartphone mit mehr Prozessor-Kernen auch mehr. Allerdings sollten auch günstige Einstiegsgeräte mindestens 2 Kerne besitzen, um mehrere Apps parallel nutzen und flüssig auf Homepages navigieren zu können. 
 


Prozessor-Taktfrequenz
Um das eigentliche Leistungsvermögen des Prozessors einzuschätzen, sollten Sie einen Blick auf dessen Taktung werfen. Die Taktfrequenz wird für gewöhnlich in Hertz (Hz) angegeben. Sie gibt die Leistung des Prozessors an – also wie viele Rechenschritte er pro Sekunde verarbeiten kann. Alle Informationen werden ins Binärsystem übertragen und als Reihe von 0 und 1 weitergegeben. In einem einzelnen Rechenschritt wird 1 Ziffer verarbeitet. 
Beispiel

1 Hz  bedeutet, der Prozessor kann 1 Rechenschritt pro Sekunde tätigen. 

Allgemein gilt: Je mehr Hertz ein Prozessor hat, desto schneller arbeitet er. Moderne Smartphones verfügen über Prozessoren mit mindestens 1 GHz (Gigahertz). Die Spitzenmodelle der Hersteller arbeiten mit einer Taktfrequenz von über 2 GHz. Eine erhöhte Taktfrequenz ist wichtig, da die Anwendungen immer leistungsfähigere Prozessoren erfordern.
 

Ausstattung 

Die Ausstattung eines Handys oder Smartphones kann variieren. Je größer diese ausfällt, umso größer ist auch der Anwendungsbereich. Wir haben für Sie die wichtigsten Ausstattungsmerkmale zusammengefasst: 
 
 

Anschlüsse
Die Anschlüsse eines Handys ermöglichen die Verbindung mit anderen Geräten und Zubehör sowie die Datenübertragung. Je mehr Anschlüsse vorhanden sind, desto umfangreicher können Sie Ihr Mobiltelefon nutzen. Grundsätzlich lassen sich 3 Arten von Anschlüssen unterscheiden. 
Auf den Punkt!
Standards zur Datenübertragung ermöglichen das Surfen im Internet. Dafür gibt es 2 Möglichkeiten. Diese unterscheiden sich zum einen hinsichtlich ihrer Datenübertragungsraten, sprich darin, welche Geschwindigkeiten beim Surfen erreicht werden können, zum anderen hinsichtlich ihrer Verbindungsart.
Auf den Punkt!
  • Bei einer Verbindung über WLAN muss sich der Nutzer mit seinem Smartphone in ein Netzwerk einwählen. 

  • Mobilfunkstandards ermöglichen dagegen das unabhängige Surfen im Netz ohne WLAN-Hotspot. 


Generell sind aktuelle Smartphones WLAN-fähig (Wireless Local Area Network). Das ermöglicht den kabellosen Zugang zu einem lokalen Netzwerk. Zuhause, in Cafés, an Bahnhöfen, Unis oder auch in Hotels können Sie sich so beispielsweise bequem in solche Netzwerke einloggen, sofern sie vorhanden und zur Nutzung freigegeben sind. 

Ein großer Vorteil der WLAN-Nutzung sind hohe Übertragungsraten. Ein Nachteil ist dagegen, dass der Nutzer von einem entsprechenden Netz abhängig ist. Das Surfen ist damit auf bestimmte Lokalitäten beschränkt.

Wissenswert

Es gibt unterschiedliche WLAN-Standards, die mit den Buchstaben a, b, g und n gekennzeichnet werden. Mit dem n-Standard surfen Sie mit der höchsten Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s (Megabit pro Sekunde). Der Standard ist zu anderen abwärtskompatibel. 

Mobilfunkstandards machen das mobile Surfen im Internet möglich. Das Gerät kann ohne WLAN-Anschluss ins Netz. Das ist vor allem unterwegs vorteilhaft.
Es gibt verschiedene Mobilfunkstandards. Diese lassen sich in die Gruppen 2G, 3G und 4G einteilen. Das G steht jeweils für Generation. Der Unterschied liegt in der Geschwindigkeit. Die Datenübertragungsrate, also wie viele Daten pro Sekunde übertragen werden, variiert deutlich. 
 

  • 2G
    2G sind derzeit die ältesten Mobilfunkstandards. Sie kommen nur noch bei Handys, jedoch nicht mehr bei Smartphones zum Einsatz. Hierunter lassen sich die Standards GPRS und EDGE zusammenfassen. Die Übertragungsrate liegt zwischen 53,6 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) und 220 kbit/s. 
  • 3G 
    3G bezeichnet als Abkürzung Mobilfunkstandards der 3. Generation. Diese sollte ein Smartphone mindestens unterstützen. Im Gegensatz zu den Vorgängern wird mit 3G eine enorme Steigerung der Datenübertragung erreicht. Die beiden 3G-Mobilfunkstandards UMTS und HSPA ermöglichen es dem Nutzer, fast so schnell wie zu Hause surfen. Grundsätzlich ist eine Datenrate von bis zu 14,4 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) möglich. Dies entspricht in etwa der DSL-Geschwindigkeit. So können Nutzer viele mobile Dienste wie Videochats nutzen. 
  • 4G bzw. LTE
    Eine Weiterentwicklung des 3G-Standards ist LTE bzw. 4G. Die Datenübertragung ist hier bis zu zehnmal schneller als mit 3G. Eine Downloadrate von bis zu 300 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) ist damit möglich. Hochpreisige Smartphones besitzen in der Regel bereits standardmäßig diese Datenübertragungsrate. 
     

Drahtlose Schnittstellen dienen der Übertragung von Daten von einem Gerät auf das andere. Ihre Reichweite ist begrenzt. 2 Standards haben sich in diesem Bereich durchgesetzt. Diese unterscheiden sich grundsätzlich in ihrer Funktion und Anwendung:  
 
 


Bluetooth

Bluetooth ist auf dem Handy vielseitig einsetzbar. Sie können damit einfach Dateien mit anderen Handys austauschen. Auch lassen sich so beispielsweise alle Kontaktdaten vom alten Gerät auf das neue übertragen. Auch Bilder oder MP3-Dateien können Sie damit senden. Zusätzlich ermöglicht diese drahtlose Schnittstelle, Handys mit Zubehör zu verbinden. So können Sie beispielsweise drahtlose Kopfhörer nutzen. 
Wissenswert

Bluetooth ist ein lizensierter Standard für Funkübertragungen. Dieser ist bereits in den 1990ern entwickelt worden. Jedes Gerät mit Bluetooth verfügt über einen kleinen Chip. Dieser ist Sende- und Empfangseinheit zugleich. Jeder Chip hat eine Seriennummer. So lässt sich jedes Gerät eindeutig identifizieren.

Für den Aufbau eines Bluetooth-Netzwerkes sind 2 Faktoren entscheidend: Erstens müssen sich die Geräte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Denn im Gegensatz zu WLAN lassen sich mittels Bluetooth Daten nur innerhalb einer geringen Reichweite übertragen. Diese variiert je nach Bluetooth-Klasse. 
 
Folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die Reichweiten: 
 
Bluetooth-Klasse Reichweite 
I 100 m
II 50 m
III  10 m


Zweitens muss für den Aufbau einer Verbindung auch die Bluetooth-Empfangsbereitschaft aktiviert sein. Es lassen sich 2 oder mehrere Geräte miteinander verbinden. Die Datenübertragungsrate ist mit Bluetooth relativ gering. Sie liegt bei 706,25 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) beim Empfang und bei 57,6 kbit/s beim Senden. Es lassen sich keine allzu großen Datenpakete austauschen. Zum Vergleich: Der WLAN-Standard n besitzt eine Übertragungsrate von 300 Mbit/s (Megabit pro Sekunde).


NFC (Near Field Communication) ist ein Funkstandard zur drahtlosen Kommunikation. Ähnlich wie für den Bluetooth-Standard sind die Geräte hierfür mit einem Chip ausgestattet, welcher die Verbindung aufbaut. Jedoch gibt es wesentliche Unterschiede bezüglich der Reichweite und der Schnelligkeit: Der NFC-Standard ist nur für sehr kurze Strecken ausgelegt. Die Geräte können nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sein. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist mit 424 kbit/s vergleichsweise gering.

Die NFC-Technik ermöglicht ebenfalls den Datenaustausch zwischen 2 Endgeräten und punktet hierbei mit hoher Sicherheit. Sie ist daher für den Austausch von Fotos oder Kontaktdaten ideal. Dieser Übertragungsstandard hat sich auch aufgrund der hohen Abhörsicherheit für bargeldlose Zahldienste bewährt. 

Recherche Tipp

Sie können ein Smartphone mit NFC-Schnittstelle auch als Kreditkarte nutzen. Dazu müssen Sie einfach das Gerät an das Zahlungs-Terminal halten und so wird der Geldbetrag beglichen. Dafür braucht es noch eine zusätzliche App, die die Buchung von Ihrem Konto vornimmt. Einen Vergleich der verschiedenen Mobile-Payment-Anbieter finden Sie auf androidpit.de

Ein Smartphone verfügt meist über wenige Steckanschlüsse, da die Hersteller möglichst Platz sparen möchten. Die Steckanschlüsse dienen daher vorwiegend der Verbindung mit anderen Geräten, mit Zubehör und mit dem Akkuladegerät. Es haben sich inzwischen 2 Standards durchgesetzt, die in fast jedem Modell vorhanden sind: 
 



Micro-USB 

Ein Micro-USB-Anschluss hat 2 Funktionen: Zum einen können Sie Ihr Smartphone per Micro-USB-Kabel aufladen. Zum anderen dient die Schnittstelle der Datenübertragung, beispielsweise auf den PC. Dafür benötigen Sie ein entsprechendes Micro-USB-Kabel. Dies hat an einer Seite einen USB-Stecker und an der anderen einen Micro-USB-Stecker. Meist ist dies im Lieferumfang des Handys enthalten.  

Den Micro-USB-Anschluss gibt es in 3 Ausführungen: Micro-USB Typ A, B und C. Diese unterscheiden sich in ihrer Form und der Übertragungsrate. Bisher ist Typ A in den meisten Smartphones zu finden. Inzwischen etabliert sich zunehmend der Typ C. Dieser ist kleiner als Typ A und B. Hersteller können so noch flachere Handy-Modelle bauen. Weitere Vorteile des C-Typs sind höhere Übertragungsraten und die Unterstützung der Schnellladefunktion. 

Bei einem Micro-USB-Port lohnt es sich außerdem darauf zu achten, dass dieser die MHL-Technologie (Mobile High Definition Link) besitzt. Micro-USB-Anschlüsse mit MHL können auch Bild und Ton live übertragen. Mit entsprechendem MHL-Kabel lässt sich so das Smartphone mit dem HDMI-Anschluss des Fernsehers verbinden. 

Bedenken Sie
Apple-Smartphones besitzen keinen Micro-USB-Anschluss. 
Diese Geräte verfügen stattdessen über einen Lightning-Anschluss. Auch dieser dient der Datenübertragung und der Verbindung mit dem Akkuladekabel.
Ein Audioanschluss gehört in der Regel zur Grundausstattung eines Smartphones. In den Anschluss passen in der Regel Klinkenstecker mit einem Schaftdurchmesser von 3,5 mm. So können Sie beispielsweise Kopfhörer, eine Freisprechanlage oder Lautsprecherboxen anschließen. Übrigens: Passende Kopfhörer gehören zum Lieferumfang der meisten Smartphone-Modelle. 
Wissenswert
Das iPhone 7 von Apple ist das erste Smartphone des Herstellers ohne Kopfhörer-Anschluss. 
Modelle ab dieser Generation lassen sich hier nur direkt per Lightning-Anschluss oder Bluetooth verbinden. 

Integrierte Lautsprecher haben meist keine gute Klangqualität. Sie sind zu leise, rauschen schnell und besitzen keine hohe Klangtreue. Dies liegt vor allem an der kompakten Bauweise. Die kleine Größe erschwert es den Herstellern, die Soundqualität zu verbessern. Einige Hersteller verbauen mehrere verschieden angeordnete Lautsprecher am Gerät: Durch diesen Trick gewinnt der Sound eine gewisse Räumlichkeit. Experten empfehlen, statt der integrierten Lautsprecher auf Kopfhörer zurückzugreifen oder zusätzlich externe Boxen zu nutzen. 

Shopping Tipp

Informieren Sie sich auf unserem Portal über Mini-Lautsprecher für das Handy.


Fingerabdrucksensor
In Bezug auf Sicherheitsfeatures sind Fingerabdrucksensoren beliebt. Ein mit dieser Technik ausgestattetes Handy kann wahlweise per Fingerabdruck entsperrt werden. Der Vorteil: Sie sparen sich die Eingabe der PIN oder des Passworts.
Achtung!
Ein Fingerabdrucksensor ist nicht fälschungssicher. 
Experten empfehlen daher eine Kombination aus Finger-Scan und zusätzlicher PIN-Abfrage.


UKW-Empfänger 

In vielen Smartphones ist ein UKW-Empfänger integriert. Dieser ermöglicht es, unterwegs Radio zu hören. Zum Hören muss meist ein Kopfhörer angeschlossen sein. Dieser dient gleichzeitig als Antenne. 

Zum Radiohören gibt es auch zahlreiche Online-Apps. Der Vorteil von Radio-Apps ist, dass das Signal unempfindlich gegenüber Störungen ist – es kommt zu keinem Rauschen. Internetradios verbrauchen jedoch viel Datenvolumen. 


Während Handys meist wenige Grundfunktionen besitzen, lässt sich der Funktionsumfang eines Smartphones durch zahlreiche Apps erweitern. Das jeweilige Betriebssystem bedingt die Auswahl an Apps.  

Mehr Informationen über Betriebssysteme erhalten Sie in unserer gleichnamigen Inhaltsrubrik. 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Funktionen vor: 
 


E-Mail-Programm

Die Möglichkeit, E-Mails unterwegs abzurufen, ist für die meisten Nutzer ein wichtiger Aspekt. Die Anforderungen an E-Mail-Programme sind dabei vielseitig: 
 

  • Die meisten Nutzer besitzen mehr als 1 E-Mail-Konto. 
    Somit ist es für viele wichtig, mit dem Programm beliebig viele Konten synchronisieren zu können.
     
  • Die Benutzeroberfläche sollte unkompliziert sein. 
    Ein gutes Handling der E-Mail-Programme fürs Handy ist vor allem aufgrund der wesentlich kleineren Bedienfläche ein Muss. E-Mails sollten sich nicht nur bequem schreiben, sondern zudem gut in Ordnern strukturieren lassen. Eine gute Suchfunktion erleichtert die Handhabung zusätzlich und ermöglicht einen Überblick über Absender und eingegangene Nachrichten. 
  • Sicherheit spielt eine große Rolle. 
    Sie sollten sich informieren, ob das auf dem Gerät vorinstallierte E-Mail-Programm ausreichende Möglichkeiten für eine sichere Verschlüsselung bietet. Viele App-Anbieter garantieren seit dem 1. April 2014 eine sichere Datenverbindung via SSL-Verschlüsselung. Sie soll verhindern, dass Fremde Einblick in Ihre E-Mail-Korrespondenz haben. 
Recherche Tipp

Giga.de hat verschiedene E-Mail-Programme für Windows und Android miteinander verglichen. 



GPS

Ein Smartphone dient oftmals auch als GPS-Empfänger. Dadurch können Sie sich mit dem Gerät jederzeit unterwegs orientieren. Auch im Urlaub ist eine solche Funktion praktisch: Karten- und Routenplaner-Apps ersetzen ein zusätzliches Navigationssystem. Die verschiedenen Hersteller stellen in der Regel kostenloses Kartenmaterial zur Verfügung.
Shopping Tipp

Möchten Sie ihr Smartphone als GPS-Gerät nutzen, sollten Sie zusätzlich eine KFZ-Halterung für Ihr Modell kaufen. Ein Navigationssystem für ein Fahrzeug wird dadurch überflüssig.   

Nicht nur für Autofahrer lohnt sich eine GPS-Funktion. Tracking-Apps ermöglichen es beispielsweise Joggern, die gelaufene Kilometerzahl zu ermitteln.

Recherche Tipp

Es gibt eine Vielzahl an GPS-Apps, die Sie ohne Internetverbindung nutzen können. Somit sind Sie nicht auf Internetempfang und Datenvolumen angewiesen. Computerbild.de hat diese Apps miteinander verglichen. 

Der Internetbrowser eines Smartphones dient wie der eines PCs dem Zugriff auf das Internet. Auf Smartphones ist meist bereits ein Internetbrowser installiert. Welcher Browser bereits vorhanden ist, hängt vom jeweiligen Betriebssystem ab. 

Ein wichtiger Aspekt des Internetbrowsers ist auch der Datenschutz. Einige Browser-Apps sammeln gezielt den Suchverlauf ihrer Nutzer. Oft lässt sich das sogenannte Tracking in den Einstellungen deaktivieren. 

Recherche Tipp

Die gängigen Standard-Browser sind oft nicht zufriedenstellend – sie laden zu langsam oder haben zu wenige Zusatzfunktionen. Die Redaktion von chip.de hat Informationen über Browser-Alternativen für Android und iOS zusammengestellt und die verschiedenen Apps getestet. 


Kalender

Zur Koordination von Terminen wie Besprechungen oder Geburtstage ist ein Kalender unerlässlich. Viele organisieren ihre Termine inzwischen auch über das Handy oder Smartphone. Während sich die Kalender-Funktion eines Handys meist auf das Wesentliche beschränkte, sind Kalender-Apps für Smartphones komplexer. Deren Vorteil ist, dass Sie die Apps oftmals mit Programmen auf anderen Geräten synchronisieren können. Auch lassen sich einige Kalender-Apps mit anderen Apps verbinden. So können Sie beispielsweise die Geburtstage Ihrer Social-Media-Kontakte in Ihren Kalender übertragen.
 


MP3-Player

In nahezu allen Handys ist ein MP3-Player integriert. Die Anwendungen zur Wiedergabe bestimmter Audio- bzw. Musikdatenformate unterscheiden sich hinsichtlich der Handhabung, des Funktionsumfangs und der Klangqualität. Die Klangqualität ergibt sich aus der Möglichkeit der Klangregelung. Sind in der App zusätzliche Features wie Bass- und Höhenverstärker vorhanden, lässt sich der Sound optimieren. 

Ein wichtiger Aspekt ist die Menüführung des MP3-Players. Die Titel sollten sich nach unterschiedlichen Kategorien (z.B. Genre, Länge, Interpret) sortieren lassen, um die Audiodateien leicht zu finden und gezielt ansteuern zu können. 
Beachten Sie beim Kauf, welche Formate der Player wiedergegeben kann. MP3- und WMA-Dateien gehören meist zum Standard.

Recherche Tipp

Chip.de gibt Empfehlungen für Audio-Apps für das Android Betriebssystem. 

Für Abwechslung und Unterhaltung sorgen Spiele-Apps. Diese variieren hinsichtlich der Grafik, des Genres und des benötigten Speicherplatzes. Meist ist ein Smartphone bereits mit einer Grundauswahl an Spielen ausgestattet. Über den App-Store des jeweiligen Betriebssystems ist meist eine große Auswahl an unterschiedlichen Spielen erhältlich. Je nach Spiel ist die App entweder gratis oder kostenpflichtig. 
Recherche Tipp

Auf pcwelt.de finden Sie eine Auswahl verschiedener kostenloser Spiele für Android. 


Telefon

Das Telefonieren gehört zur  Basisfunktion eines Handys. Die Gesprächsqualität der Smartphones kann variieren. Diese hängt vom störungsfreien Empfang und Klang ab. Nebengeräusche sollten auf ein Minimum reduziert sein. Testberichte können helfen, die Empfangsqualität unterschiedlicher Smartphones zu vergleichen. Für die Klangqualität sind zudem eine hohe  Wiedergabetreue und eine angemessene Lautstärke entscheidend. So können Störgeräusche auf ein Minimum reduziert werden. 

Recherche Tipp

Computerbild.de hat einige Smartphones unter die Lupe genommen und die Qualität der Telefongespräche getestet. 

 

Wecker

Auch die Weckfunktion gehört zur Basisausstattung eines jeden Handys und Smartphones. Im Idealfall können Sie mehrere Wecker programmieren und per Schnellauswahl den gewünschten Wecker einstellen. Einige Wecker-Apps zeichnen zusätzlich die Schlafdauer und die Effizienz des Schlafes auf – andere legen sogar Schlafdiagramme an, die Sie auswerten können. 
 


Gehäuse

Bei der Wahl eines geeigneten Handys oder Smartphones spielt auch das Gehäuse eine wichtige Rolle. Die Materialien, aus denen das Gerät besteht, sowie die IP-Zertifizierung des Gehäuses bestimmen, wie robust und widerstandsfähig das Modell ist und welchen Umgebungsbedingungen es trotzen kann.


Materialien 

Das Gehäuse eines Smartphones kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Diese wirken sich auf die Wertigkeit wie auch den Preis des Gerätes aus. 
 

  • Kunststoff
    Das Material ist langlebig, da es nachgiebiger ist und Druck somit besser verteilt, liegt leicht in der Hand und ist griffig. Kunststoff ist empfindlich gegenüber Kratzern und Gebrauchsspuren. Bei Geräten aus diesem Material lässt sich die Rückseite oftmals leicht abnehmen und so der Akku komfortabel wechseln. Handys aus Kunststoff sind weitgehend günstiger.
     
  • Aluminium
    Aluminium verleiht dem Handy bzw. Smartphone eine edle Optik. Das Material ist zudem sehr widerstandsfähig und stabil. Das ist vor allem bei Stürzen vorteilhaft. Der Nachteil ist, dass das Metall schwerer ist – Aluminium-Handys wiegen daher mehr als Kunststoff-Handys. Bei Metallgehäusen aus einem Stück (Unibody) lässt sich die Rückseite nicht entfernen. Geräte aus Aluminium sind teurer als jene aus Kunststoff, da die Herstellungs- und Verarbeitungskosten höher sind.
     
  • Glas
    Eine zusätzliche Glasschicht auf der Gehäuserückseite verleiht dem Handy eine hochwertige Optik. Von Vorteil ist auch die Kratzfestigkeit. Nachteile sind, dass Glas schwerer als Kunststoff ist und durch einen Sturz schnell Risse oder gar Sprünge bekommen kann. Auch sind Fingerabdrücke auf diesem Material deutlich sichtbar. 
     

IPZertifizierung

Wie gut Ihr Wunschmodell jeweils vor Umwelteinflüssen wie Staub und Wasser geschützt ist, können Sie an den ersten beiden Ziffern der sogenannten IP-Zertifizierung (International Protection Codes) ablesen. Sie gibt die Schutzart elektrischer Geräte bzw. deren Gehäuse an und damit, für welche Umgebungsbedingungen sich diese eignen. 

Die erste Ziffer gibt an, wie gut das Gerät vor eindringenden Fremdkörpern geschützt ist. Die zweite Ziffer beschreibt den Schutz vor Wasser. Es gilt: Je höher die Ziffer ausfällt, umso besser der Schutz. Die Bedeutung der jeweiligen Ziffern nach Norm DIN EN 60529 / IEC 60529 finden Sie in den folgenden Tabellen. 
 

Ziffer 1: Schutz vor Fremdkörpern
 

Ziffer Schutzeigenschaften
0 Kein Schutz 
1 Schutz vor festen Fremdkörpern ab ⌀ 50 mm
2 Schutz ab ⌀ 12,5 mm
3 Schutz ab ⌀ 2,5 mm
4 Schutz ab ⌀ 1,0 mm
5 Staubgeschützt
6 Staubdicht


Ziffer 2: Schutz vor Wasser
 

Ziffer Schutzeigenschaften
0 Kein Schutz
1 Geschützt gegen senkrecht fallende Tropfen
2 Geschützt gegen fallenden Regen bei Gehäuseneigung bis 15°
3 Geschützt gegen Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 Geschützt gegen allseitiges Spritzwasser
5 Geschützt gegen Strahlwasser aus allen Winkeln
6 Geschützt gegen starkes Strahlwasser
7 Geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen
8 Geschützt gegen dauerndes Untertauchen
9 Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung
 

Zubehör 

Für Smartphones gibt es allerlei Zubehör. Grundsätzlich müssen Sie bei dem Kauf von Zubehör darauf achten, dass dieses mit Ihrem Gerät kompatibel ist. Achten Sie dabei genau auf die Herstellerangaben. 
 
  • Handytasche
    Ein Case bietet zusätzlichen Schutz für das Gehäuse des Handys. Wenn Ihnen Ihr Smartphone mal herunterfällt, kann ein Case schlimmere Schäden verhindern.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Handytaschen sowie weitere Informationen. 

  • Displayschutzfolie
    Eine Displayschutzfolie schützt den Bildschirm vor unschönen Kratzern. 
  • Handyanhänger
    Handyanhänger dienen dem Schmuck eines Smartphones. Hier gibt es eine vielfältige Auswahl. Den Anhänger stecken Sie in den Audioanschluss des Geräts. Möchten Sie stattdessen Kopfhörer verwenden, müssen Sie den Anhänger entfernen. 
  • Headsets 
    Nutzer, die viel im Auto telefonieren möchten, sollten den Kauf eines Headsets erwägen. Headsets bestehen aus einem Kopfhörerteil mit Mikrofon, welches Sie in der Regel am Ohr befestigen. So müssen Sie während des Gesprächs das Handy nicht festhalten.
  • Kopfhörer 
    Kopfhörer sind meist bereits im Lieferumfang eines Handys enthalten. Es handelt sich dabei um Basismodelle, die oft nur eine mäßige Klangqualität bieten. Im Trend sind sogenannte Bluetooth-Kopfhörer. Diese verfügen über einen kabellosen Anschluss und bieten somit Flexibilität beim Tragen. 
Shopping Tipp

Informieren Sie sich über separate Kopfhörer, die Sie mit Ihrem Handy nutzen können, auf unserem Portal. 

  • Kfz-Halterung
    Eine Kfz-Halterung dient der Anbringung des Smartphones auf dem Armaturenbrett. So können Sie das Handy sicher während der Autofahrt befestigen. Telefonieren am Steuer ist schließlich nur erlaubt, wenn Sie das Handy nicht in der Hand halten. Auch wenn Sie Ihr Handy als Navigationsgerät nutzen, erweist sich eine Kfz-Halterung als praktisch.
     
  • Ladegeräte
    Ein Ladegerät gehört zum Lieferumfang eines jeden Handys. Durch dieses lässt sich der Akku aufladen. Es gibt auch spezielle Ladegeräte fürs Auto. Diese lassen sich an den Zigarettenanzünder des Autos anschließen. Eine interessante Alternative sind auch sogenannte Docking-Stationen. Auf diese müssen Sie das Smartphone lediglich auflegen und es lädt sich auf.
     
  • Powerbank
    Mittlerweile haben diverse externe Batterien fürs Smartphone, sogenannte Powerbanks, den Markt erobert. Diese bieten meist bis zu 2 Akku-Ladungen und sind etwas größer als ein USB-Stick. Sie lassen sich einfach ans Handy anschließen und laden den Handy-Akku bequem unterwegs wieder auf. Eine Powerbank müssen Sie ebenfalls von Zeit zu Zeit wieder aufladen.
     
  • Selfiestick
    Ein Selfiestick ist eine ausziehbare Stange mit Halterung für das Smartphone und dient quasi als Armverlängerung. Wie der Name schon sagt, dient der Stick zur Aufnahme von Selbstporträts mit dem Handy. So kann man sich selbst allein oder zusammen mit Freunden leichter fotografieren.
     
  • Sticker
    Sticker können Ihr Smartphone optisch aufwerten. Die Klebebildchen können Sie auf der Rückseite des Gehäuses anbringen. Sie sind in zahlreichen Formen und mit unterschiedlichen Motiven erhältlich. 
     
  • Akku
    Ein zusätzlicher Akku ist eine sinnvolle Investition, wenn Sie den Akku des Smartphones  selbst austauschen können.
Shopping Tipp

Sie können auf unserem Portal gezielt nach Handyzubehör suchen. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Häufige Fragen zu den Verwendungsmöglichkeiten eines Handys oder Smartphones haben wir für Sie in unserem FAQ-Bereich zusammengestellt. Unsere Fragensammlung basiert auf dem Wissensbedarf anderer Nutzer und Käufer.

Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
 

Akku

Wie lade ich meinen Handy-Akku richtig?

Wie kalibriere ich meinen Handy-Akku richtig?

Wie lang ist die Lebensdauer eines Akkus?
 

Apps

Welche Apps brauche ich für mein Smartphone?
 

Betrieb

Warum wird mein Handy während des Betriebs heiß? 
 

Branding

Was ist eigentlich Branding?

Kann ich das Branding schnell und sicher entfernen?
 

Billig-Smartphones 

Können Billig-Smartphones qualitativ mit teuren Modellen mithalten?
 

Diebstahl

Was kann ich tun, wenn mein Handy gestohlen wurde?

Welche Vorteile bietet eine Handy-Ortung?
 

Display 

Wie reinige ich mein Smartphone-Display am besten?

Was kann ich tun, wenn das Display meines Smartphones beschädigt ist?
 

Datenvolumen

Welches Datenvolumen brauche ich für mein Smartphone? 
 

Entsorgung

Wie kann ich mein altes Handy entsorgen? 
 

Flugreisen

Weshalb müssen Handys während eines Fluges ausgeschaltet sein?
 

Garantie 

Wie unterscheiden sich Garantie und Gewährleitung?
 

Geschichte 

Seit wann gibt es Handys für Privatnutzer?
 

Gesundheit 

Ist die übermäßige Nutzung des Handys psychisch bedenklich?

Wie gefährlich ist Handystrahlung?
 

Handy-Typen

Welches Handy passt zu mir? 

Wann lohnt sich ein Dual-SIM-Handy? 

Welches ist das beste Smartphone? 
 

Kamera

Welches Handy bzw. Smartphone hat die beste Kamera?
 

Kinder 

Ab welchem Alter ist ein Smartphone für Kinder sinnvoll?
 

Leistung 

Was mache ich, wenn mein Smartphone langsamer wird? 
 

Prepaid

Wie kann ich mein Handy-Guthaben aufladen?
 

Prozessor 

Welche Prozessor-Typen gibt es?

Lässt sich ein Handy-Prozessor austauschen?
 

Reparatur 

Wo kann ich mein Handy reparieren lassen?
 

Rooten

Was bedeutet Rooten bei Android-Smartphones?
 

Sicherheit 

Wie schütze ich mein Smartphone?

Wie wähle ich eine sichere PIN? 
 

Speicher 

Wie viel Speicherkapazität ist empfehlenswert? 
 

Straßenverkehr 

Wie kann ich mein Handy im Auto nutzen?

Welche Kfz-Halterungen gibt es und welche Funktionen erfüllen diese?

Warum ist es verboten, Handys an Tankstellen zu benutzen?
 

PC-Verbindung 

Was kann ich tun, wenn sich das Handy nicht mit dem PC verbinden lässt?
 

Versicherung 

Wann zahlt die Haftpflichtversicherung bei Handy-Schäden? 
 

Vertrag

Was bedeutet „ohne Vertrag“? 
 

Zubehör

Welche Handytaschen gibt es? 

Für welche Handyhülle sollte ich mich entscheiden?


Akku

Die Mehrheit der Smartphones besitzt einen Lithium-Ionen-Akku. Der Vorteil ist, dass dieser nicht den sogenannten Memory-Effekt aufweist. 

Wissenswert

Memory-Effekt meint den Kapazitätsverlust des Akkus, der aus einer Teilentladung entsteht.

Bei einem Lithium-Ionen-Akku können Sie die Kapazität des Akkus also nicht durch vorzeitiges Aufladen schmälern. Um die allgemeine Langlebigkeit des Akkus zu steigern, sollten Sie den Akku nur selten vollständig auf- oder entladen. Der Akkustand sollte sich idealerweise in einem Bereich zwischen 20 und 80 % befinden.
 

Bei Smartphones kann es vorkommen, dass die Ladestandanzeige nicht die tatsächliche Akku-Ladung anzeigt. Dabei entsteht der Eindruck, dass die Akkukapazität nachgelassen hat. Allerdings wird der Ladezustand falsch angezeigt, da der Akku einen falschen Wert an das Smartphone übermittelt. Diesen Fehler können Sie beheben, indem Sie den Akku kalibrieren. Durch das Verfahren prüft und misst das Gerät die Batteriewerte erneut und kann so wieder den tatsächlichen Akkustand mitteilen.

Je nach Betriebssystem funktioniert die Kalibrierung unterschiedlich. Bei einem Android-Smartphone müssen Sie den Akku vollständig entladen. Außerdem müssen Sie die komplette Akku-Statistik löschen – dies können Sie manuell im System vornehmen. Alternativ kann die Kalibrierung durch diverse Apps, die Sie im Google-Play-Store erhalten, vorgenommen werden. 

Zur Kalibrierung eines iPhones empfehlen Experten, das Gerät alle paar Monate komplett zu entladen und anschließend wieder aufzuladen. Sie sollten allerdings nicht jedes Mal auf diese Weise verfahren. 
 

Bei richtiger Pflege liegt die Lebensdauer eines Akkus zwischen 2 und 3 Jahren. Hochpreisige Smartphones sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet, welche bis zu 5 Jahren halten. 
Wissenswert

Die Lebensdauer eines Akkus geben Herstellern als Anzahl seiner möglichen Ladezyklen an, die er übersteht, bis er nicht mehr aufgeladen werden kann. 1 Ladezyklus umfasst das 1x aufladen und entladen des Akkus. 

Apps 

Welche Apps brauche ich für mein Smartphone?

Für Smartphones gibt es unterschiedlichste Applikationen (Apps) – unter anderem Messenger-Anwendungen, Nachrichtendienste, Reiseführer- oder Musik-Streaming-Angebote. Für so ziemlich jeden Geschmack ist eine Anwendung dabei. 

Bedenken Sie

Aufwendige Apps erfordern einen leistungsstarken Prozessor.

Je nach Prozessor-Qualität laufen grafisch aufwendige Apps mehr oder weniger ruckelfrei. Mit einem Prozessor mit mindestens 2 Kernen und hoher Taktfrequenz laufen die Anwendungen in der Regel flüssig. 

In dem Kapitel Funktionen finden Sie Informationen über wichtige Standard-Apps für Smartphones. 

Die Wahl des Betriebssystems ist ausschlaggebend für die Auswahl an Zusatzprogrammen. Die App-Stores von Android und iOS bieten bei Weitem die größte Auswahl. 

Recherche Tipp

Die Redaktion von chip.de erstellt regelmäßig eine Übersicht einiger Must-have-Apps fürs iPhone und für Android-Smartphones

Betrieb

Warum wird mein Handy während des Betriebs heiß? 

Das Erhitzen des Handys kann unterschiedliche Gründe haben: 

  • Sonnenstrahlung schadet dem Handy. 
    Sie sollten Ihr Smartphone nie in der Sonne liegen lassen. Durch direkte Sonnenstrahlung kann es bis zu 70 °C heiß werden. Dies kann die Hardware des Gerätes beschädigen. 
     
  • Ein überlasteter Prozessor kann ein Überhitzen herbeiführen.  
    Wenn zu viele Apps gleichzeitig laufen, kann dies den Prozessor des Smartphones überlasten. Dadurch überhitzt auch das Gerät. In diesem Fall sollten Sie umgehend alle Anwendungen schließen und dem Gerät eine Ruhepause gönnen. 
     

Branding

Was ist eigentlich Branding?

Branding bedeutet, dass die Smartphone-Software vom Netzbetreiber individualisiert ist. Dies äußert sich beispielweise darin, dass vom Anbieter spezielle Apps vorinstalliert sind oder das Betriebssystem ein anderes Design hat. Meist zeigen die Geräte dann auch ein Anbieter-Logo beim Start. 

Wissenswert

Durch Branding markieren Netzbetreiber, dass das Smartphone von ihnen vertrieben wurde. Es handelt sich damit auch um Eigenwerbung. 

Für den Nutzer ergeben sich durch Branding Nachteile: Die Geräte besitzen aufgrund der betreiberspezifischen Software einen geringeren Wiederverkaufswert. Möchten Sie Ihr Smartphone verkaufen, erhalten Sie so möglicherweise weniger Geld für das Modell. Außerdem lassen Software-Updates meist länger auf sich warten. Die Netzbetreiber müssen diese schließlich erst anpassen.   
 

Kann ich das Branding schnell und sicher entfernen?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, das Branding vom Handy bzw. Smartphone zu entfernen. Dafür müssen Sie das Betriebssystem neu überspielen. Das Verfahren erfordert Sachkenntnis und Fingerspitzengefühl.

Bedenken Sie
Die Entfernung des Brandings kann das Gerät schädigen.
Durch das sogenannte De-Branding erlischt in der Regel die Gewährleistung des Gerätes. Es kann während des Vorgangs zu irreparablen Schäden kommen. 

Billig-Smartphones 

Können Billig-Smartphones qualitativ mit teuren Modellen mithalten?

Im Handel sind Smartphones bereits für unter 100 € erhältlich. Gerade für Einsteiger sind diese interessant. Diese Smartphones setzten als Betriebssystem in der Regel auf Android. Sie können also auf diesen Modellen ebenso wie auf kostspieligen Geräten eine Vielzahl an Apps nutzen. Jedoch müssen Sie bei preisgünstigen Smartphones Abstriche hinsichtlich der Qualität machen. 
 

Das betrifft meist folgende Aspekte: 

  • Das Gehäuse ist aus Plastik. 
    Plastik ist zwar langlebig, besitzt allerdings eine geringere Wertigkeit.  
     
  • Displays haben meist eine geringe Auflösung.  
    Bilder sind weniger scharf und es lassen sich nicht alle Details erkennen.  
     
  • Die Kamera verfügt oftmals über eine geringe Sensorauflösung.
    Dies fällt besonders auf, wenn Sie Fotos ausdrucken. Die Bilder sind meist verpixelt. Auch fehlt häufig ein Blitz. Motive, die Sie in dunkler Umgebung fotografieren, sind so  nicht hinreichend ausgeleuchtet.   
     
  • Prozessoren und Arbeitsspeicher sind weniger leistungsstark. 
    Die Rechenleistung ist dadurch schlechter. Bei mehreren gleichzeitig genutzten Apps stoßen die Geräte an ihre Grenzen und laufen deutlich langsamer. Für die Nutzung grafisch aufwendig gestalteter Spiel-Apps reicht die Leistung oft nicht aus.   
     

Diebstahl

Was kann ich tun, wenn mein Handy gestohlen wurde?

2 Dinge sind im Falle eines Diebstahls unbedingt zu beachten: 

  1. Zeigen Sie den Diebstahl bei der Polizei an. 
  2. Lassen Sie Ihre SIM-Karte bei Ihrem Mobilfunkanbieter sperren. Dies ist auch bei Prepaid-Anbietern möglich. 
     

Welche Vorteile bietet eine Handy-Ortung?

Wenn ein Smartphone mit einem GPS-Sender ausgestattet ist, kann es geortet werden. Das spezifische GPS-Signal können beispielsweise entsprechende Apps empfangen, die auf einem anderen Smartphone, Tablet oder PC installiert sind. Bedingung ist, dass das zu ortende Gerät eingeschaltet ist.  

Der Vorteil ist, dass der Nutzer so die GPS-Koordinaten des Gerätes erhält und sein Telefon theoretisch genau auffinden könnte. Wenn das Handy verlegt oder gar gestohlen wurde, erweist sich die Ortungsfunktion als äußerst praktisch. 
 

Display 

Wie reinige ich mein Smartphone-Display am besten?

Auf dem Touchscreen bilden sich schnell Fettflecken. Daher sollten Sie es regelmäßig reinigen. Eine sanfte und schonende Reinigung Ihres Smartphone-Displays erzielen Sie mithilfe folgender Schritte: 

  1. Verwenden Sie zur Reinigung ein Mikrofasertuch. Ohne Reinigungsmittel lassen sich damit Displays rückstandslos reinigen. 
  2. Führen Sie das Tuch in langsamen und kreisenden Bewegungen über das Display. 
  3. Wichtig: Üben Sie bei der Reinigung keinen Druck aus.

Unterwegs können Sie auch sogenannte Display-Cleaner (leicht befeuchtete Putztücher) nutzen. 

Achtung!
Meiden Sie scharfe Reinigungsmittel wie Spülmittel oder Alkohol.
Reinigen Sie Ihr Smartphone möglichst trocken bzw. mit einem leicht befeuchteten Tuch. Ansonsten könnte Wasser ins Gehäuse eindringen und die Hardware beschädigen. Beachten Sie in jedem Fall die Bedienungsanleitung des Herstellers.

Was kann ich tun, wenn das Display meines Smartphones beschädigt ist?

Es kann leicht passieren, dass das Smartphone herunterfällt und das Display dabei zerbricht. 

Für erste Hilfe kann eine Display-Schutzfolie sorgen, die Sie auf dem Display anbringen. Diese kann verhindern, dass sich beim Bedienen Display-Splitter lösen und beispielsweise die Haut verletzen. Eine Folie ist jedoch nur eine kurzfristige Lösung, da auch darunter das Display weiter splittern kann. 

Für eine professionelle Reparatur sollten Sie nach Möglichkeit einen Fachmann kontaktieren. Die Reparatur kann je nach Marke bis zu 250 € kosten. 

Während der Garantie- und Gewährleistungszeit ist es wichtig, dass der Hersteller oder ein autorisierter Support-Partner solche Schäden repariert. Andernfalls gefährden Sie Ihren Anspruch. 

Versierte Bastler können versuchen, das defekte Display selbst zu reparieren, da Ersatzteile oftmals nachbestellt werden können. Allerdings kann dies negative Folgen für den Gewährleistungsanspruch haben. Zudem erfordert die Reparatur viel Fingerspitzengefühl.
 

Datenvolumen

Welches Datenvolumen brauche ich für mein Smartphone? 

Ein Smartphone bietet ohne Internetzugang keinen Mehrwert. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Prepaid-Anbietern, die eine flexible Tarifgestaltung ermöglichen. Je nach individuellem Surf-Bedarf werden unterschiedlich große Datenpakete benötigt. 

Shopping Tipp

Die Angebote verschiedener Prepaid-Anbieter können Sie bequem auf unserem Portal vergleichen. 

Wenn Sie zum Surfen hauptsächlich das heimische WLAN nutzen und unterwegs eher E-Mails versenden und Ihren Status in sozialen Netzwerken aktualisieren, sind mindestens 200 MB (Megabyte) im Monat zu empfehlen. 

Nutzer, die unterwegs häufig chatten und surfen, sollten auf mindestens 500 MB zurückgreifen. 

Beispiel

100 MB reichen für ca. 10.000 WhatsApp-Nachrichten aus. 

Wer dagegen unterwegs Fotos austauschen, kurze Videos anschauen und dauerhaft die Updates von Freunden verfolgen möchte, benötigt ein Datenvolumen von mindestens 1 GB (Gigabyte). Für Nutzer, die zudem über das mobile Internet häufig Musik oder Serien streamen, kann ein Datenvolumen von bis zu 5 GB sinnvoll sein. 
 

Entsorgung

Wie kann ich mein altes Handy entsorgen? 

Sofern das alte Handy noch funktioniert, gibt es die Möglichkeit, es zu verkaufen. Hierfür gibt es mehrere Optionen: 

  • Kleinanzeige in der Zeitung 
  • Second-Hand-Geschäfte vor Ort
  • Online-Auktionsplattformen
  • Online-Anbieter, die sich speziell auf den Aufkauf von Altgeräten spezialisiert haben 
Tipp

Aufgrund der verwendeten Rohstoffe oder für Ersatzteile ist selbst ein kaputtes Handy oft noch etwas Wert. Manche Anbieter nehmen demnach auch defekte Modelle an. Der Verkaufswert ist jedoch recht gering. 

Wenn Sie Ihr Handy dagegen entsorgen möchten, dürfen Sie es nicht in den gewöhnlichen Hausmüll werfen. Sie können es wie andere Elektrogeräte in eine kommunale Sammelstelle bringen. Informieren Sie sich dazu bei der Orts- bzw. Stadtverwaltung, wo der nächstgelegene Recyclinghof ist.  

Alternativ ist auch der Händler, über den Sie das Handy erworben haben, verpflichtet, das Gerät zurückzunehmen. 
 

Flugreisen

Weshalb müssen Handys während eines Fluges ausgeschaltet sein?

Ein eingeschaltetes Handy beeinträchtigt den Flugbetrieb. Das Gerät sucht ständig nach Signalen und stört so den Funkverkehr im Flugzeug. Der Pilot könnte dadurch sogar wichtige Funksprüche überhören. Daher bestehen Fluggesellschaften darauf, dass das Handy ausgeschaltet sein muss. 
 

Garantie 

Wie unterscheiden sich Garantie und Gewährleitung? 

Garantie und Gewährleistung werden oftmals miteinander verwechselt. Rechtlich sind sie voneinander zu unterscheiden: 

  • Die Gewährleistung fällt zugunsten des Käufers aus. 
    Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben. Kommt es innerhalb von 2 Jahren zu Schäden oder Defekten am Gerät, die der Käufer bzw. ein Dritter nicht zu verschulden hat, muss der Verkäufer das Gerät ersetzen. 
     
  • Die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. 
    Ein Hersteller kann über die Gewährleistung hinaus eine Garantie für sein Gerät geben. Oftmals garantieren Hersteller beispielsweise eine längere Unversehrtheit des Gerätes, als sie gesetzlich gewährleisten müssten. Im Schadensfall muss der Nutzer seine Garantieansprüche direkt gegenüber dem Hersteller geltend machen.  
     

Geschichte 

Seit wann gibt es Handys für Privatnutzer?

Die Geschichte des Handys geht bereits auf das Jahr 1926 zurück. Damals führte die Deutsche Reichsbahn einen mobilen Telefondienst für die 1. Klasse ein. Diese Technik wurde zunehmend weiterentwickelt. 

Wissenswert

Der amerikanische Elektroingenieur Dr. Martin Lawrence Cooper gilt als Erfinder des Handys. Laut eigener Aussage soll ihn die Serie „Star Trek“ zu seiner Erfindung, dem Motorola DynaTAC 8000X, inspiriert haben. Das Gerät kam 1983 auf den Markt, wog 1 kg, die Batterielaufzeit lag bei 20 min und es kostete 3995 US-Dollar. 

Das Telefonieren mit einem schnurlosen und transportablen Telefon war 1958 in Form des ersten Funk-Autotelefons zunächst nur wohlhabenden Nutzern vorbehalten, denn das Autotelefon kostete damals die Hälfte des Wagens. 

In den 1980er-Jahren entwickelte sich schließlich ein lukrativer Markt für mobile Apparate. Dies zog wiederum Ende der 1980er das Entstehen verschiedener Netze nach sich. 1990 revolutionierte die Einführung des D-Netzes den Markt. 
 

Gesundheit 

Ist die übermäßige Nutzung des Handys psychisch bedenklich?

Übermäßiger Handy-Konsum kann sich durchaus negativ auf die Psyche auswirken. Das Spektrum kann von einem Aufmerksamkeitsdefizit bis zu einer Sucht reichen. 

Experten betonen, dass sich durch die Flut an Informationsportionen die Konzentration minimieren kann. Viele Nutzer empfinden zusätzlich Unbehagen, wenn die Informationsflut einmal ausbleibt. 

Ein überzogenes Kommunikations- und Informationsbedürfnis ordnen Fachärzte der Gruppe der Suchterkrankungen zu. Eine Handy-Sucht ist daher etwa einer Internet-Sucht gleichzusetzen. Symptome sind ein innerer Zwang, das Handy wieder benutzen zu wollen, Kontrollverlust und regelrechte Entzugserscheinungen, wenn das Handy nicht greifbar ist. 

Recherche Tipp

Einen Selbsttest für Sie und Ihre Angehörigen finden Sie auf der Homepage onlinesucht-ambulanz.de.

Wie gefährlich ist Handystrahlung?

Handystrahlung ist eine hochfrequente, ungeladene Strahlung. Sie ist der elektromagnetischen Strahlung zuzuordnen. Ob und inwiefern Handystrahlung gefährlich ist, ist umstritten. Einen Zusammenhang zwischen Strahlung und einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung konnten Forscher bisher nicht nachweisen. Einige Experten warnen davor, dass die Strahlung die Zellen schädigen könnte. Dadurch kann es zu verschiedenen Krankheitsbildern kommen – im schlimmsten Falle zu Krebs. Deshalb regelt die sogenannte Strahlenschutzverordnung die Dosisgrenzwerte für Personen, die beruflich Strahlung ausgesetzt sind, und die allgemeine Bevölkerung. 

Wissenswert

Über die Höhe der Strahlung gibt der SAR-Wert Auskunft. Die Angabe erfolgt in der Einheit W/kg (Leistung pro Masse). 

Grundsätzlich sollten Sie keine Panik vor Handystrahlung bekommen. Wer vorsorgen möchte, kann beim Kauf darauf achten, ein Handy mit niedrigem SAR-Wert zu erwerben.  

Recherche Tipp

Connect.de hat eine Bestenliste von Handys mit geringen Strahlungswerten zusammengestellt. 

Handy-Typen

Welches Handy passt zu mir? 

Bei der Kaufentscheidung spielen Verwendungszweck, individuelle Ansprüche und Budget eine maßgebliche Rolle. Es gibt unterschiedliche Handy-Typen, welche durch ihre Eigenschaften gezielt auf bestimmte Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind: 

  • Handys 
    Handys sind ideal für Nutzer, denen eine Basisausstattung ausreicht. Die Modelle sind sehr günstig. Der Funktionsumfang ist maßgeblich auf das Telefonieren und das Texten begrenzt. 
     
  • Smartphones 
    Smartphones bieten zahlreiche Multimedia-Anwendungen. Dazu zählen beispielsweise mobiles Internet, eine Kamera, Spiele und eine Vielzahl von Apps. Die Bedienung erfolgt in der Regel per Touchscreen. Manche Smartphones haben dagegen eine Tastatur. Dies ist für Vieltexter von Vorteil. 
     
  • Smartlets 
    Smartlets sind ein Kompromiss zwischen Tablet und Smartphone. Sie verfügen über ein großes Display. Die Modelle eignen sich für Nutzer, die gerne eine Kombination beider Geräte-Typen nutzen möchten. 
     
  • Dual-SIM-Modelle 
    Dual-SIM-Modelle verfügen über 2 Steckplätze für SIM-Karten. So können beispielsweise Privat- und Geschäftsnummer in einem Gerät genutzt werden.  
     
  • Outdoor-Modelle 
    Outdoor-Modelle sind robust gebaut. Damit sind die Geräte gegen Erschütterungen und Wasserspritzer geschützt. Sie sind für Sportler und Reisende konzipiert. 
     
  • Senioren-Modelle 
    Senioren-Modelle haben große Bildschirmsymbole wie auch Tasten. Sie sind leicht zu bedienen und deshalb ideal für ältere Mitmenschen geeignet. 
Shopping Tipp

Um das passende Gerät zu finden, können Sie auf unserem Portal gezielt nach Modellen mit guten Testergebnissen bzw. nach Testsiegern suchen. Wir beziehen dabei stets die Ergebnisse verschiedener Anbieter mit ein. 

Wann lohnt sich ein Dual-SIM-Handy? 

Es gibt verschiedene Gründe, sich für ein Dual-SIM-Handy zu entscheiden. Dieses ermöglicht es dem Nutzer, 2 SIM-Karten gleichzeitig zu nutzen. Dies hat folgende Vorteile: 

  • Kostenersparnis
    Sie müssen sich kein zusätzliches Gerät kaufen. 
     
  • Platzersparnis
    Ein Zweit-Handy nimmt unnötig Platz in der Tasche weg. 
     
  • Privat- und Geschäftshandy
    Sie sind auf demselben Gerät sowohl für private als auch für geschäftliche Gespräche erreichbar. 
     
  • Netzempfang
    Sie können jederzeit zwischen 2 Tarifen wechseln. Ist mal der Empfang bei einem Anbieter schlecht, können Sie einfach den anderen nutzen.  
     
  • Sparpakete 
    Es lohnt sich manchmal 2 Tarife zu nutzen, die jeweils attraktive Sparpakete oder Freiminuten bieten. 
     

Welches ist das beste Smartphone?

Ein Smartphone der höchsten Qualitätsstufe zeichnet sich unter anderem durch folgende Faktoren aus:

  • Große Display-Diagonale
    Die Hersteller geben die Display-Diagonale in Zoll (“) an. Ein hochwertiges Smartphones hat meist über 4“. Darauf lassen sich Details gut erkennen und auch die Bedienung ist komfortabel.  
     
  • Hohe Display-Auflösung
    Ein hochwertiges Handy besitzt eine Full-HD-Auflösung – das entspricht 1920 × 1080 Pixeln. Das Bild ist gestochen scharf und entspricht dem aktuellen Kino-Standard. 
     
  • Hochwertige Kamera
    Das Smartphone dient häufig als Ersatz für die Digitalkamera. Damit die Bilder auch ausgedruckt scharf sind, muss die Kamera eine hohe Auflösung haben. Hier sind mindestens 8 Megapixel (MP) in der höchsten Preis- und Qualitätsstufe empfehlenswert – 12 MP sind besser.
     
  • Großer Arbeitsspeicher
    Damit alle Apps flüssig laufen, ist ein guter Arbeitsspeicher wichtig. Dieser sollte bei hochwertigen Modellen bei 2 GB liegen.
     
  • Hochwertige Prozessoren
    Ein hochwertiger Prozessor ist ebenfalls für den reibungslosen Betrieb des Smartphones zuständig. Idealerweise sollte die Taktfrequenz bei 2 Gigahertz liegen. 2 oder 4 Kerne sind als Standard anzusetzen.


Es empfiehlt sich, zur Beurteilung der Qualität von Smartphones auf Testberichte zurückzugreifen. 

Recherche Tipp

Stiftung Warentest hat bereits über 250 Smartphones und Multimediahandys bewertet. Die Gesamtnote ergibt sich aus unterschiedlichen Teildisziplinen wie Telefonie, Internet, Kamera, Musikspieler und Akku. Das aktuelle Ranking der Stiftung Warentest finden Sie auf der Website.

Kamera

Welches Handy bzw. Smartphone hat die beste Kamera?

Grundsätzlich sollte eine gute Kamera folgende Eigenschaften mitbringen: 

  • Hohe Kameraauflösung
    Diese wird in Megapixel (MP) bemessen. Hochwertige Modelle haben mindestens 8 MP. 
     
  • Integrierter Blitz 
    Dieser beugt optischen Verzerrungen bei geringer Beleuchtung des Fotomotivs vor. 
     
  • Zoomfunktion 
    Ein Zoom vergrößert das zu fotografierende Objekt. Damit können Sie weiter entfernte Motive flexibel näher heranholen. 

Was Sie hinsichtlich der Beurteilung der Kamera-Qualität wissen müssen, haben wir in unserem Ratgeber im Kapitel Kamera für Sie zusammengefasst. 

Bei der Beurteilung der Kamera-Eigenschaften ist es ratsam, auf Testberichte zurückzugreifen. Fachredekationen testen meist mit wissenschaftlichen Methoden die Qualität der Geräte. So können Sie als Nutzer auf neutrale Testergebnisse setzen. Testkriterien sind beispielsweise Farbtreue, Aufnahmewinkel, Verzeichnung und Kamera-Features

Recherche Tipp

Computerbild.de und chip.de haben Handy-Kameras getestet. Es lohnt sich, mehrere Testberichte miteinander zu vergleichen. 

Kinder 

Ab welchem Alter ist ein Smartphone für Kinder sinnvoll?

Es gibt unterschiedliche Gründe, Kindern ein Smartphone zu kaufen. Grundsätzlich ist es äußerst praktisch, jederzeit erreichbar zu sein. Ab 9 Jahren kann daher ein einfaches Handys durchaus sinnvoll sein. Dies empfiehlt eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Wann Kinder ein Handy nutzen können, hängt auch von deren individueller Entwicklung ab. 

Ein Smartphone ist erst dann zweckmäßig, wenn das Kind die Gefahren des Internets einzuschätzen weiß. Eltern sollten im Vorfeld Regeln für den Gebrauch festlegen. 

Recherche Tipp

Für einen angemessenen Umgang der Kinder mit Medien engagiert sich die BMFSFJ-Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ Diese gibt auf ihrer Homepage Tipps und Regeln für Eltern, die ihrem Kind das erste Smartphone kaufen möchten. 

Leistung 

Was mache ich, wenn mein Smartphone langsamer wird? 

Wenn die Rechenleistung des Smartphones nachzulassen scheint, muss es sich nicht zwangsläufig um einen Defekt handeln. Oftmals ist einfach der Speicher mit vielen Apps überlastet. 

In diesem Fall empfiehlt sich eine Art „Frühjahrsputz“: Überflüssige Apps sollten Sie deinstallieren und den App-Zwischenspeicher leeren. Ist der Speicher voll, kann dies die Leistung des Geräts beeinträchtigen. Das Smartphone läuft demnach langsamer und gerät während der Ausführung mehrerer Apps auch mal ins Stocken.  

Tipp

Es gibt diverse Apps, die als App-Manager dienen. Diese unterstützen Sie, das Handy von überflüssigen Daten zu befreien.

Sollte dies alles nicht helfen, können Sie das Handy wieder in den Werkzustand zurückzusetzen. Dies ist eine recht „radikale“ Lösung, da alle Daten verloren gehen. Deshalb sollten Sie sie zuvor extern sichern. Der Vorteil ist, dass das Mobiltelefon anschließend wieder deutlich schneller ist. 
 

Prepaid

Wie kann ich mein Handy-Guthaben aufladen?

Das Handy-Guthaben können Sie bequem über den Prepaid-Anbieter aufladen. Hierfür gibt es je nach Anbieter verschiedene Möglichkeiten:

  • Guthabenkarte 
    Sie können einfach im Einzelhandel eine Guthabenkarte erwerben. Dann müssen Sie bei Ihrem Anbieter anrufen und den Code auf der Karte eingeben. 
     
  • Automatisches Aufladen 
    Bei vielen Anbietern ist es auch möglich, dass sich die Prepaidkarte automatisch auflädt, sobald ein bestimmter Betrag unterschritten wird. Das Geld wird dann von Ihrem Konto abgebucht. 
     
  • Aufladen über das Internet 
    Die meisten Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, Guthaben über das Internet aufzuladen. Der Vorteil ist, dass Sie so Guthaben auch im Ausland aufladen können. 
     

Prozessor 

Welche Prozessor-Typen gibt es?

Der Prozessortyp lässt sich durch die sogenannte Prozessorarchitektur näher bestimmen. Sie definiert den allgemeinen Aufbau des Prozessors. Die meisten Smartphone-Prozessoren haben eine gemeinsame architektonische Basis, nämlich den ARM-Prozessor (Advanced RISC Machine). Dies ist eine lizensierte Prozessorarchitektur. 

Viele Hersteller haben Lizenzen für diese Prozessor-Architektur, wie zum Beispiel Texas Instruments, Samsung, Qualcomm und Apple. Sie bringen unterschiedliche Varianten der ARM-Architektur auf den Markt. Ausstattung und Stromverbrauch variieren dabei.  
 

Lässt sich ein Handy-Prozessor austauschen?

Ein Computer lässt sich in der Regel vergleichsweise leicht aufrüsten, indem beispielsweise der Prozessor ausgetauscht wird. Bei Smartphones ist dies leider nicht möglich. Grundsätzlich weisen diese keine modulare Bauweise auf. Das bedeutet, einzelne technische Komponenten kann der Käufer nicht selbst austauschen. Auch werden Smartphone-Prozessoren (Smartphone-CPUs) nicht im Handel vertrieben. 
 

Reparatur 

Wo kann ich mein Handy reparieren lassen?

Im Schadensfall ist es gerade bei einem teuren Modell sinnvoll, erstmal zu versuchen, das Handy zu reparieren. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Ihr Handy reparieren zu lassen. 

  • Beim Hersteller 
    Das Einsenden beim Hersteller hat den Vorteil, dass so der Gewährleistungsanspruch nicht erlischt. Allerdings ist eine Reparatur meist sehr teuer. 
     
  • Bei Fachkräften 
    Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die sich auf die Reparatur von Handys spezialisiert haben. Diese Fachkräfte sind oftmals viel günstiger als vergleichsweise der Hersteller. Der Nachteil ist, dass der Gewährleistungsanspruch erlischt. 
Tipp
  • Prüfen Sie zunächst, ob Sie noch einen Gewährleistungsanspruch haben. Für unverschuldete Schäden muss der Händler bis zu 2 Jahre nach dem Kauf aufkommen.
  • Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reparatur einen Kostenvoranschlag machen. So können Sie entscheiden, ob sich die Reparatur lohnt. 

Rooten

Was bedeutet Rooten bei Android-Smartphones?

Rooten bezeichnet speziell bei Android-Geräten das Übertragen von Super-User-Rechten an den Nutzer. Die erweiterten Rechte für das Betriebssystem sind vergleichbar mit Administratorrechten für Windows. Durch einen Root kann der Nutzer tiefgreifende Anpassungen und Änderungen an der Software vornehmen. Anwender können so beispielsweise vermehrt Backup-Tools installieren oder neue Android-Versionen, die noch in der Testphase sind, ausprobieren. Zudem können Sie das Betriebssystem zusätzlich an Ihre Bedürfnisse anpassen, da sich so beispielsweise auch vorinstallierte Apps löschen lassen. 

Rooten ist bei vielen Technikbegeisterten auch deshalb so beliebt, weil es Nutzern die Möglichkeit gibt, den Prozessor zu übertakten. Damit lässt sich die Rechenleistung des Geräts steigern. 

Wie sich die Prozessor-Taktfrequenz auf die Leistung des Handys auswirkt, erfahren Sie in unserem Kaufberater. 

Die Übertragung der Root-Rechte erfolgt per Script, das Sie herunterladen müssen. Je nach Gerät und Android-Version erfolgt die Installation des Root-Scripts unterschiedlich. 

Bedenken Sie

Rooten führt zum Verlust der Gewährleistung.

Beim Root-Vorgang können allerlei Fehler auftreten – im schlimmsten Fall können Sie dadurch sogar das Smartphone stilllegen. Etwaige Schäden ersetzt der Hersteller nicht. 

Wir haben nochmals die Vor- und Nachteile des Rootens für Sie zusammengefasst:

Pro
  • Individuelle Anpassung des Betriebssystems 
  • Anpassungen am Gerät möglich, z.B. Erhöhung der Taktfrequenz 
Contra
  • Verlust der Gewährleistung 
  • Fehler können das Gerät dauerhaft beschädigen   

Sicherheit 

Wie schütze ich mein Smartphone?

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr Smartphone optimal vor unerlaubten Zugriffen oder Viren schützen: 

  • Zunächst ist die Einrichtung eines PIN-Codes unablässig.
    Eine PIN sollte schon beim Entsperren des Displays abgefragt werden. Unbefugte können so nicht auf Inhalte Ihres Telefons zugreifen. Dies ist etwa dann besonders wichtig, wenn Sie das Gerät verloren haben.
     
  • Aktivieren Sie Bluetooth und WLAN nur dann, wenn Sie damit arbeiten.
    Es erschwert Dritten, die dasselbe Netzwerk nutzen,  auf Ihr Gerät zuzugreifen. Dritte, die sich im selben Netzwerk wie Sie befinden, müssen sich nicht authentifizieren und können sich so leichter mit Ihrem Gerät verbinden bzw. Daten abgreifen. Gehen Sie zudem insbesondere in öffentlichen Netzwerken behutsam mit sensiblen Daten wie Kreditkarteninformationen, Zugangsdaten oder vertraulichen E-Mails um.
     
  • Seien Sie vorsichtig bei der Installation von Apps und beziehen Sie diese nur aus vertrauenswürdigen Quellen.
    Sichere Quellen sind etwa der Apple-App-Store, der Windows-Store-Marketplace oder der Google-Play-Store. Auch hier sollten Sie vorher die Datenschutzrichtlinien der Applikationen genau studieren und kritisch überprüfen. Oftmals durchstöbern Apps ungefragt die Daten auf Ihrem Smartphone und übermitteln persönliche Informationen an den Hersteller.
     
  • Räumen Sie Ihr Smartphone regelmäßig auf.
    Schützen Sie sensible Daten zusätzlich – am besten speichern Sie diese auf Ihrem PC ab. Dort sind sie sicherer aufgehoben.
     
  • Nutzen Sie für Ihr Smartphone Antivirenschutz-Programme.
    Diese warnen Sie, wenn auf Ihrem Handy auffällige Dateien sind.  
     
  • Sorgen Sie für regelmäßige Updates des Betriebssystems sowie der Antiviren-Software.
    Damit sind die Abwehrsysteme immer auf dem neuesten Stand. 
     
  • Seinen Sie grundsätzlich skeptisch.
    Öffnen Sie keine E-Mails, Kurznachrichten oder Messages von unbekannten Absendern. Darüber hinaus sollten Sie keinesfalls Anhänge öffnen oder externen Links folgen, die Sie nicht kennen. Hier lauern oftmals Abofallen oder Viren.
     
Eine PIN soll verhindern, dass im Falle eines Diebstahls andere Zugriff auf Ihre Daten nehmen können. Daher ist es wichtig, den Sperrbildschirm mit einer PIN zu sichern. 
Grundsätzlich gilt, je länger und komplexer die PIN ausfällt, umso besser. Diese sollte im Idealfall nicht nur aus 4 Ziffern bestehen. Mit 6 Zeichen sind Sie besser aufgestellt. Die größte Sicherheit bietet ein Passwort aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. 
 

Speicher 

Der benötigte Speicherplatz steht in Abhängigkeit zu den individuellen Nutzungsgewohnheiten. Ein Smartphone sollte über mindestens 8 GB Speicherplatz verfügen. 8 GB sind für Nutzer empfehlenswert, welche lediglich einige Apps und wenige Song- und Fotodateien benötigen. 
Beispiel

Auf 8 GB passen:

  • ca. 8 Filme in MP4 Format (mittlere Qualitätsstufe) oder 
  • ca. 2.000 Musiklieder oder
  • zwischen 2.400 und 4.000 Fotos (je nach Bildqualität

Beachten Sie, dass ein nicht unerheblicher Teil des Speicherplatzes bereits durch das Betriebssystem in Beschlag genommen wird. Der verfügbare Speicherplatz ist bei einem 8 GB Speicher meist unter 7 GB. 

Für höhere Ansprüche im Bereich Musik und Foto sollten Sie zu einem Modell mit 16 GB Speicherplatz greifen. Für den durchschnittlichen Verbraucher sind diese ausreichend.

Recherche Tipp

Je größer der interne Speicherplatz ist, umso teurer ist das Handy. Wie Sie auch mit dem iPhone 6 mit 16 GB auskommen, erfahren Sie in einem Bericht von macwelt.de

Auf 32 GB und 64 GB sollten Nutzer zurückgreifen, welche neben ihrer Musiksammlung zahlreiche Videos, Fotos und weitere Multimediapakete speichern möchten. 
 

Straßenverkehr 

Wie kann ich mein Handy im Auto nutzen?

Gerade Berufspendler nutzen die Zeit im Auto gerne, um geschäftliche Telefonate zu erledigen. Dies ist nur unter gewissen Voraussetzungen erlaubt. Sie dürfen das Handy als Fahrer weder aufnehmen noch halten. Haben Sie das Gerät in einer Halterung befestigt, können Sie auch im Auto telefonieren – ob mit Headset oder per Freisprecheinrichtung. In einigen Fällen können Sie die Rufnummernwahl oder -annahme auch über die Multimediaanlage des Autos steuern.

Achtung!

Bußgeld und Punkt drohen bei Handy-Nutzung.

  • Ein Handy dürfen Sie als Autofahrer nur bei ausgeschaltetem Motor in die Hand nehmen.
  • Ein Bußgeld von 60 € sowie 1 Punkt im Flensburger Fahreignungsregister drohen, wenn Sie während der Fahrt oder bei laufendem Motor am Steuer telefonieren.

Welche Kfz-Halterungen gibt es und welche Funktionen erfüllen diese?

Eine Kfz-Handy-Halterung dient dem sicheren Anbringen des Handys während der Fahrt. Das Handy ist so befestigt und der Nutzer kann auch beim Autofahren telefonieren. Auch wenn Sie über ein Handy mit Navi-Funktion verfügen, ist eine Kfz-Halterung praktisch. So können Sie die Navigation auf dem Gerät nachverfolgen.
 

Warum ist es verboten, Handys an Tankstellen zu benutzen?

Die Nutzung von Handys ist an Tankstellen untersagt. Dies hat den Grund, dass sich beim Herausfallen des Akkus Benzindämpfe entzünden könnten. Wenn der Akku herausfällt, kann ein Funke entstehen.  
 

PC-Verbindung 

Wird Ihr Smartphone trotz USB-Verbindung nicht an Ihrem PC angezeigt, können folgende Schritte helfen: 
  • Neustart 
    Schalten Sie das Handy ein und wieder aus. Manchmal wird das Handy nach einem Neustart wieder vom PC erkannt. 
     
  • USB-Kabel tauschen 
    Vielleicht ist das Micro-USB-Kabel defekt. Probieren Sie ein anderes Kabel aus. 
     
  • PC wechseln 
    Es könnte auch Probleme am USB-Eingang oder mit der Software Ihres PCs geben. Versuchen Sie, das Handy mit einem anderen PC zu verbinden. 
     
  • Handy zurücksetzen 
    Sie können einen sogenannten Tiefenstart bzw. Hard-Reset durchführen. In den meisten Fällen werden dazu bestimmte Tasten des Geräts in einer vorgeschriebenen Kombination gedrückt. Nähere Informationen dazu liefert in der Regel die Bedienungsanleitung des Herstellers. Daten gehen durch diesen Neustart für gewöhnlich nicht verloren. Besteht das Problem weiterhin, kann manchmal ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen helfen. Eventuelle Software-Fehler lassen sich so beseitigen. Zuvor sollten Sie alle Dateien sichern. 
     

Reparatur 
Wenn nichts funktioniert, sollten Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Eventuell ist das Problem tiefgreifender und das Handy bedarf einer Reparatur. 
 

Versicherung 

Wann zahlt die Haftpflichtversicherung bei Handy-Schäden? 

Ihre Haftpflichtversicherung zahlt grundsätzlich nur, wenn Sie das Handy eines anderen beschädigen. Die Haftpflicht muss den Schaden begleichen – absichtlich herbeigeführte Beschädigungen übernimmt die Haftpflichtversicherung dabei meist nicht. Für folgende Schäden kommt eine Haftpflichtversicherung in der Regel auf: 

  • Sturzschäden 
  • Flüssigkeitsschäden  

Wissenswert

Die Haftpflichtversicherung ersetzt nur den Zeitwert des Handys. Dies ist der aktuelle Wert und nicht der Kaufpreis. 

Es ist üblich, dass Sie das Handy im Schadensfall bei der Versicherung einschicken müssen. Diese erstellt dann ein Gutachten. 
 

Vertrag

Was bedeutet „ohne Vertrag“? 

Kaufen Sie ein Mobiltelefon ohne Vertrag, erhalten Sie nur das Telefon, haben jedoch noch keinen Tarifanbieter und können damit noch nicht telefonieren. Sie können den Telefonanbieter durch den Kauf einer SIM-Karte frei wählen
 

Zubehör

Eine Handytasche schützt Ihr Smartphone vor Schmutz und Schäden. Es lassen sich 4 Arten von Hüllen unterscheiden:
 
  • Bumper 
    Bumper sind passgenaue Schutzrahmen, die als Stoßdämpfer fürs Handy dienen. Sie schützen allerdings nur die Außenränder des Handys, Display und Rückseite bleiben schutzlos. 
     
  • Cases und Cover 
    Unter Cases und Cover werden all diejenigen Handytaschen zusammengefasst, welche das Handy umhüllen. Manche Modelle umfassen nur die Rückseite, andere Vorderseite und Rückseite.  
     
  • Handysocken 
    Handysocken sind kleine Stofftaschen fürs Handy. Das Telefon lässt sich in diese einfach hineinschieben und ist rundum vor Schmutz geschützt. Meist lassen sich die Taschen zusätzlich verschließen. 
     
  • Pulls und Sleeves  
    Pulls und Sleeves sind Etuis fürs Handy. Sie bieten wie die Handysocke einen Rundumschutz und sind obendrein meist aus robusteren Materialien gefertigt. 

Shopping Tipp

In der Kategorie Handytaschen auf unserem Preisvergleich finden Sie eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle sowie viele nützliche Informationen. 

Für welche Handyhülle sollte ich mich entscheiden? 

Für die Auswahl der richtigen Handytasche sind folgende Faktoren entscheidend:
 

  • Kompatibilität 
    Grundsätzlich sollten Sie vor dem Kauf darauf achten, dass die Hülle mit dem jeweiligen Modell kompatibel ist. Zumeist geben die Hersteller an, für welche Smartphones die Handytasche geeignet ist. Nur so wird gewährleistet, dass die Hülle zum Handy passt.
Tipp

Achten Sie auf entsprechende Öffnungen für Anschlüsse, zum Beispiel für die Kopfhörer. Hier ist es ratsam, vor der Wahl eines geeigneten Modells auf User-Bewertungen zurückzugreifen.

  • Material 
    Es gibt Modelle aus Stoff, Leder, Silikon, Plastik oder Aluminium. Sie sollten sich für ein stabiles Material entscheiden, damit die Hülle widerstandsfähig ist. Am sichersten sind Hüllen aus Hartplastik und Aluminium.  
     
  • Optik 
    Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von schlichten einfarbigen Hüllen bis hin zu bunten Modellen mit Star-Wars-Motiven – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. 
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