Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Electronic Arts |
| EAN | 5030937121566 |
| Gelistet seit | Juni 2017 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Genre | Rennspiel |
| Max. Anzahl Spieler | 8 |
| Produktlinie | Need for Speed |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Electronic Arts |
| Sprache | deutsch |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 12 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 12 |
Wer träumt nicht davon, mal wieder so richtig Gas zu geben? Und auf den ersten Blick verspricht Need for Speed Payback genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden. In puncto Gameplay haben die Macher nichts falsch gemacht und auch das Fokussieren auf spaßigem Fahren im Arcade-Modus tut dem Spiel keinen Abbruch, der Verzicht auf Elemente einer Profi-Fahrersimulation ist beabsichtigt. Leider wirkt die Story schon recht abgedroschen und nicht besonders spannend und logisch aufgebaut. Durch die Einspieler wird auch keine gute Atmosphäre geschaffen. Bedauerlicherweise sorgt der Zwang den ersten Rang zu erreichen, nicht dafür, besonders frei zu agieren. Das größte Manko besteht im Generieren von Zusatzeinnahmen durch die Entwickler, so müssen Extras mit barer Münze bezahlt werden. Unterm Strich nicht die erste Wahl, wenn es um Rennspiele geht, und um Längen vom Klassiker Forza 3 entfernt.
Auf den ersten Blick wirkt Need for Speed Payback wie ein neuer Aufguss des altbackenen Klassikers, aber wenn man über ein paar Abnutzungen des bewährten Spielkonzepts hinwegsieht. Die gelungene Grafik sowohl der Rennautos als auch der Umgebung überzeugt. Das Spiel bietet auch einen hohen Fun-Faktor und man fühlt sich gut unterhalten. Durchdacht ist ebenfalls der Karrieremodus und auch der Wechsel der Perspektive durch einen anderen Spielcharakter macht Freude. Unnötig recycelt, wurden die Plakate und andere Features von Burnout Paradise. Wer eine echte Fahrersimulation sucht, ist bei dem Klassiker nicht gut aufgehoben, aber alle Geschwindigkeits-Junkies werden mit Need for Speed Payback auf ihre Kosten kommen und über die etwas tölpelhaften Polizisten lachen können.
„Need for Speed – Payback“ hinterlässt leider einen unfertigen Eindruck. In erster Linie wissen Grafik und deutsche Lokalisierung zu gefallen. Der Umfang glänzt ebenfalls mit den vielen und vielfältigen Fahrzeugen, Ereignissen, Nebenaufgaben und Individualisierungsoptionen. Die Sammelobjekte bringen noch zusätzliche Motivation mit sich. Die frei befahrbare, große und abwechslungsreiche Spielwelt überzeugt ebenfalls. In Sachen Story hat Electronic Arts allerdings noch nachzubessern. Weder der Plot noch die Charaktere unterhalten einen, die Dialoge sind auch ermüdet und öde. Spielerisch fehlt dem Titel ein richtiges, packendes Geschwindigkeitsgefühl. Die kostenpflichtigen Inhalte nerven darüber hinaus: Insbesondere die Schnellreise und die Tuning-Karten sind ungerechtfertigt teuer. Dass es bei den Speed-Karten auch zu einem Glücksspiel kommt, schüttet noch Öl ins Feuer. Beim misslungenen Multiplayer-Teil braucht man schon kein Wort zu verlieren. Zusammengefasst: Gute Ideen, aber zu oft nur eine mäßige Umsetzung.
Der Entwickler Electronic Arts der bereits bekannten Need for Speed-Reihe bringt eine neue Auflage „Need for Speed Payback“ auf den Markt und möchte die alten Erinnerungen wieder zum Leben erwecken. Das Action-Rennspiel sollte den Gamern eine tolle Geschichte, faszinierende Fahrzeuge und eine gigantische offene Spielwelt bieten, stattdessen verbreitet sich die bittere Enttäuschung. Man kann genug andere gute Rennspiele finden, die mehr zu bieten haben. Die Story mit ihren seelenlosen Helden schafft es nicht zu fesseln. 15 bis 20 Stunden dauert die Kampagne, wobei man sich mit den Charakteren nicht identifizieren kann. Die Technik soll optimiert werden, außerdem kann das Spiel auch mit keinem durchdachten Design punkten. Letztendlich gelingt es dem Entwickler nicht allein mit einem ansprechenden Fahrgefühl den Gamer zu überzeugen.