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Konsolen (257 Ergebnisse aus 58 Shops)

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Handheldkonsolen setzen ihren Fokus aus den mobilen Gebrauch. Komplette Konsolen sind hingegen durch ihre Abmaße für den Heimgebrauch geeignet. Bundles sind Sets bestehend aus Gerät und Zubehör oder Gerät und Spiel.

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Festplattenkapazität
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Wer oft Spiele per Store-Download bezieht oder nicht ständig Installationen seiner Spielesammlung löschen möchte, sollte auf eine ausreichend große Festplatte achten. Pro Spiel kann man mit bis zu 40 GB an Daten rechnen.

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Mitgelieferte Spiele
Mitgelieferte Spiele

Mitgelieferte Spiele sind bereits im Lieferumfang mit der Konsole enthalten. Sie gelten im Rahmen eines Bundles als Zugabe. Darunter befinden sich sowohl bekannte Spielereihen wie Call of Duty, FIFA oder Far Cry als auch unbekanntere Spiele-Software.

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Produkttyp
Grundsätzlich lässt sich das Sortiment in die Produkttypen stationäre Spielkonsolen und Handheld-Modelle einteilen. Die Spielkonsolen werden zumeist im Jugend- oder Wohnzimmer fest installiert und mit dem heimischen TV, der als Bildschirm fungiert, verbunden. Die Spielkonsolen können von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Geräte der neuesten Generation ermöglichen es durch Bewegungssensoren auch, sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen.

Handheld-Konsolen sind dagegen kleine, elektrische Geräte zum Spielen von Videospielen. Sie sind tragbar und daher besonders gut geeignet zum Spielen unterwegs. Entsprechend sind in diesen Modellen bereits Bedienelemente, Bildschirm und auch Lautsprecher fest integriert. Handheld-Konsolen sind zumeist nur für eine Person ausgerichtet.

Bundle
Grundsätzlich sind sowohl Spielkonsolen wie auch Handheld-Konsolen in sogenannten Bundles erhältlich. Dies bedeutet, dass zusätzlich zur Konsole auch Spiele und/ oder Hardware ausgeliefert werden. Bei Spielen, wie beispielsweise FIFA 15, Grand Theft Auto 5 oder Call of Duty, sollte man natürlich darauf achten, dass einen das Game auch entsprechend anspricht. Bezüglich der Hardware ist es besonders praktisch, wenn bereits zusätzliche Controller oder Headsets mitgeliefert werden. Bei Handheld-Modellen erweisen sich außerdem Speicherkarten als begrüßenswert.

Features
Die Features einer Konsole erhöhen zusätzlich den Bedienkomfort und den Funktionsumfang. Gerade stationäre Geräte punkten zumeist mit einem Blu-ray- oder zumindest einem DVD-Laufwerk, sodass ein zusätzliches Gerät zum Abspielen nicht gekauft werden muss. Interessant sind dazu natürlich auch die Modelle mit einem Bewegungssensor. Hierdurch entpuppen sich die Spiele als viel interaktiver. Selbst Yoga oder Aerobic kann mit der entsprechenden Konsole trainiert werden. Zumeist ermöglichen es die Konsolen direkt auf den Online-Store zurückzugreifen, sodass neue Spiele dort erstanden werden können.

Bei den Handheld-Geräten sind zusätzlich Aspekte wie eine Frontkamera oder Rückseitenkamera interessant. Außerdem bieten die Modelle der neuesten Generation eine 3D-Unterstützung, sodass die Bilder plastischer und lebendiger wirken.

Konnektivität
Bezüglich der Konnektivität ist es bei einem stationären Gerät durchaus praktisch, wenn dieses an das heimische Ethernet- oder WLAN-Netz angeschlossen werden kann. So kann mit der Konsole auch das Internet zugegriffen werden.

Bei Handheld-Modellen gibt es auch Geräte, welche mit 3G ausgestattet sind. So kann mit entsprechender SIM-Karte überall drahtlos auf das Internet zugegriffen werden.

Anschlüsse
Bezüglich der Anschlussmöglichkeiten sollte man bei Spielkonsolen insbesondere darauf achten, dass ein HDMI-Ausgang gegeben ist. Dieser ermöglicht es am schnellsten, Bild- und Audiosignale an den Fernseher weiter zu geben. Als weitere Verbindungsanschlüsse sind auch häufig AV- oder USB-Stecker anzufinden.

Für Handheld-Geräte ist insbesondere ein Kopfhöreranschluss als Mindeststandard anzusehen.

Handheld Display-Typ
Bei einer Handheld-Konsole sind die Display-Eigenschaften zusätzlich wichtig. Das Display muss gut ablesbar sein und eine gute Farbqualität besitzen. Die meisten Anbieter setzen dabei immer noch auf den altbewährten LCD-Bildschirm, welcher mit einer natürlichen Farbgebung punktet und sich darüber hinaus als günstig sowie langlebig erweist. Die Weiterentwicklung der Leuchtkristalltechnologie ist ein TFT-Display, welches ebenfalls häufig Verwendung findet. Zudem sind auch solche Konsolen erhältlich, welche über einen OLED-Display verfügen. Dieser punktet mit einer kürzeren Reaktionszeit, weniger Energieverbrauch und höheren Kontrasten.

Handheld Display-Diagonale
Die Display-Diagonale einer tragbaren Konsole wird für gewöhnlich in Zoll bemessen. Grundsätzlich gilt, je größer das Display, umso mehr Details lassen sich erkennen.

Handheld Akkulaufzeit
Beim Kauf sollte man auch auf die Akkulaufzeit einer Handheld-Konsole achten. Diese wird vom Hersteller für gewöhnlich in Stunden angegeben. Fürs Spielen unterwegs ist es ideal, wenn das Gerät 6 Stunden oder mehr durchhält. Allerdings hängt dies auch von individuellen Präferenzen ab.

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Konsole?

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Konsole achten sollten.

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Wissen Kompakt

Sie möchten vom Wohnzimmer aus gefährliche Abenteuer überstehen, der nächste Gitarren-Rockstar werden oder aber spannende Motorrennen gewinnen? Mit einer Spielekonsole ist all das problemlos möglich. So können Sie beispielweise mit einer PlayStation, Xbox oder Wii vom Sofa aus in die unterschiedlichsten virtuellen Welten eintauchen und mit der Umgebung dort interagieren.

Seit den 1970er Jahren faszinieren Videospiele bereits Menschen überall auf der Welt. An Reiz, Spielspaß und Faszinationskraft haben sie seitdem nicht verloren. Laut Statistischem Bundesamt steht heute in jedem 4. deutschen Haushalt mindestens eine Spielekonsole. Und dank der stetigen technischen Weiterentwicklung von PCs, Konsolen und Spielen kommen ständig neue Möglichkeiten des Spielerlebnisses dazu.

Wissenswert
Die ersten Spielekonsolen sind in den 1970er Jahren auf den Markt gekommen.
Nach ersten münzbetriebene Spielautomaten gab es die ersten Spielekonsolen für Heimanwender. Diese konnten an dem eigenen Fernsehgerät verwendet werden. Der Durchbruch der Spielekonsolen gelang mit der Veröffentlichung des erfolgreichen Spielhallenspiels „Space Invaders“ für die Konsole Atari 2600. 
In den 1980ern sorgte dann zunächst der tragbare Gameboy für Begeisterung, während ab 1990 zahlreiche Konsolen-Klassiker wie die PlayStation, der Sega Saturn und der Nintendo 64 den Wechsel von der 2D- zur 3D-Grafik einleiteten.

Bis heute hat sich viel getan im Bereich der Spielekonsolen. Ob als klassische Konsole für den Betrieb am heimischen TV-Bildschirm oder als Handheld-Version – hinsichtlich Schnelligkeit, Raffinesse, Grafik und Bedienbarkeit müssen Sie heute grundsätzlich keinerlei Abstriche mehr machen. So können Sie große Spiele-Blockbuster wie beispielsweise „Grand Theft Auto 5“ sowohl auf der tragbaren PlayStation „PS Vita“ wie auch auf der stationären „Xbox One“ spielen. Spielekonsolen dienen schließlich damals wie heute in erster Linie dem Spielen – moderne Geräte leisten allerdings noch viel mehr als das: So können Sie mit heutigen Geräten beispielsweise auch Filme und Fernsehsendungen streamen oder im Netz surfen.

Derzeit dominieren 3 Konsolen den Spielemarkt: Dazu gehören die PlayStation vom Hersteller Sony, die Xbox von Microsoft und die Wii von Nintendo. Selbstverständlich sind aber auch weitere Spielekonsolen unbekannterer Hersteller auf dem Markt erhältlich. 

Viele Spiele sind nur mit diesen genannten marktführenden Spielekonsolen kompatibel. Damit Sie eine Konsole finden, die Ihren Wünschen hinsichtlich technischer Ausstattung und Spielekompatibilität entspricht, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater alle wichtigen Entscheidungskriterien übersichtlich zusammengefasst.


Kaufberater

Die im Handel erhältlichen Spielekonsolen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf bereits Gedanken machen, welche Anforderungen und Erwartungen Sie an Ihre neue Konsole haben. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir in diesem Kaufberater wir die wichtigsten Merkmale für Sie zusammengetragen.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Bedenken Sie für den Kauf einer idealen Konsole vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Soll es eine mobile oder eine stationäre Spielekonsole sein?
    Spielekonsolen gibt es grundsätzlich in Form zweier ganz unterschiedlicher Varianten: als tragbare Handheld-Konsolen und als stationäre Variante für die Nutzung am Fernseher. Möchten Sie die neuesten Spiele also lieber auf großem Bildschirm im Wohnzimmer spielen oder etwa unterwegs in Bus und Bahn nutzen?

  • Entscheiden Sie sich zwischen den jeweiligen Herstellern.
    Die Spielekonsolen der unterschiedlichen Hersteller besitzen jeweils verschiedene technische Ausstattungsmerkmale und Anwendungsmöglichkeiten. So können Sie beispielsweise mit der mitgelieferten Fernbedienung bei der Wii U ganz individuelle Handbewegungen durchführen, die von der Konsole als solche erkannt werden können. Die PlayStation 4 bietet zum Beispiel Virtual-Reality-Unterstützung. Wesensmerkmal der Xbox One ist eine Sprach- und Gestensteuerung bestimmter Spiele mithilfe des Kamerasystems „Kinect“.

  • Die Spielekonsolen kommen in unterschiedlichen Versionen auf den Markt.
    So sind Spielekonsolen häufig neben der klassischen Ausführung auch in kompakteren Versionen erhältlich. Diese sind wesentlich kleiner, schmaler, leiser und weniger stromhungrig sind als die Standardmodelle. Es kann allerdings sein, dass sie in ihrer Funktion beschnitten sind, etwa über eine geringere Festplattengröße verfügen und nicht mehr abwärtskompatibel für die Wiedergabe älterer Spiele sind. Aufwendiger ausgestattete Modelle hingegen sind meist deutlich leistungsfähiger als die Standardvarianten, so etwa die PlayStation 4 Pro. Hier sollten Sie sich genau informieren und überlegen, welche Version einer Spielekonsole Sie bevorzugen.

  • Spielekonsolen besitzen unterschiedliche Festplattenkapazitäten.
    Spielekonsolen kommen in unterschiedlichen Produktversionen auf den Markt, deren eingebaute Festplatte unterschiedlich große Speicherkapazitäten aufweisen. Ist es Ihnen wichtig, viele Spiele, Speicherstände oder sogar Musik und Filme speichern zu können, sollten Sie beim Kauf auf eine entsprechend große Festplatte achten.

  • Achten Sie auf die Spielekompatibilität.
    Bestimmte Spiele lassen sich nur mit speziellen Spielekonsolen wiedergeben. So gibt es üblicherweise für große Spieletitel jeweils eine PlayStation-, Xbox- und Wii-Version. Einige Spiele sind allerdings nur für bestimmte Konsolen konzipiert. Der beliebte Rennklassiker „Super Mario Kart“ beispielsweise ist ausschließlich für die Nintendo Wii erhältlich. Spielekonsolen unbekannter Hersteller sind in der Regel nur mit wenigen dafür entwickelten Spielen kompatibel.


Konsolen-Typen

Beim Kauf einer Konsole stoßen Sie nicht nur auf unterschiedliche Marken, Modelle und Designs, sondern insbesondere auch auf verschiedene Konsolen-Typen. Diese lassen sich abhängig von ihrer Bedienung und nach ihrem Hersteller unterteilen.

Wissenswert

Die jeweiligen Versionen der Spielekonsolen sind stets auf den jeweiligen einheitlichen Entwicklungsstand festgelegt. Software-Updates der Konsolen bringen meist nur wenige Neuerungen mit sich und der größte Teil der Hardware lässt sich nicht oder nur bedingt austauschen. Deshalb bleibt die Leistungsfähigkeit im Lebenszyklus einer Spielekonsole zwangsläufig hinter der Leistungsfähigkeit eines Computers zurück, die Spielebedienung ist jedoch insgesamt deutlich vielfältiger. Das bedeutet aber ebenfalls, dass Sie mit einer solchen Konsole über Jahre hinweg stets aktuelle, neu erscheinende Spieletitel spielen können. Denn die Spielehersteller legen ihre Spiele extra auf die Anforderungen der jeweiligen Konsole aus.

Konsolen-Typen nach Bedienung
Neben dem jeweiligen Hersteller unterscheiden sich Konsolen zunächst in ihrer Bedienung. Hierbei gibt es 2 Varianten: Die tragbare Handheld-Konsole und die stationäre Spielekonsole. Die wichtigsten Eigenschaften sowie Stärken und Schwächen stellen wir Ihnen im Folgenden vor.
Auf den Punkt!
  • Die Handheld-Konsole ist ein tragbares Gerät, das für das Spielen von Videospielen unterwegs konzipiert ist. Anders als bei stationären Spielekonsolen sind die Bedienelemente sowie Display und Lautsprecher fest integriert. Darüber hinaus sind die mobilen Konsolen zu einem deutlich günstigeren Preis erhältlich.
  • Die Spielekonsole als stationäre Variante ist die ursprüngliche und klassische Form einer Konsole. Sie wird in Kombination mit einem Beamer oder einem Fernsehgerät eingesetzt und benötigt zusätzliche Controller zur Steuerung. Stationäre Spielekonsolen sind deutlich kostspieliger.
Handheld-Konsole

Die Handheld-Konsole ermöglicht es, auch unterwegs nicht auf Spielspaß und virtuelle Welten verzichten zu müssen. Denn hierbei handelt es sich um eine portable Spielekonsole, die über sämtliche Bedienelemente wie auch Lautsprecher und Display verfügt. 

Betrieben werden Handheld-Konsolen mit einem Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Je nach Hersteller variiert die Akkukapazität der jeweiligen Handheld-Modelle. Sie wird üblicherweise in Miliamperestunden (mAh) angegeben. Die integrierten Akkus heutiger Handheld-Konsolen besitzen meist eine Kapazität zwischen 2.000 und 5.000 mAh, was für mehrere Stunden durchgehende Spieldauer ausreicht.

Wissenswert
Als Klassiker dieses Konsolen-Typs gilt der Gameboy.
Diesen brachte der Hersteller Nintendo erstmals im Jahr 1989 auf den Markt. Dank eines ausgefeilten Marketings und einer großen Spieleauswahl wurde der Gameboy binnen kürzester Zeit zu einer der meistverkauften Spielekonsolen.

Neben den marktführenden Modellen wie PlayStation Vita, Nintendo 3DS und Nintendo Switch gibt es auch Handheld-Konsolen unbekannter Hersteller auf dem Markt, die meist als sogenannte Mikrokonsolen erhältlich sind. Dabei handelt es sich in der Regel um Geräte auf der Basis des Betriebssystems Android, das üblicherweise für mobile Endgeräte wie Smartphones verwendet wird.

Bedenken Sie
Im Hinblick auf die verbaute Hardware sind Mikrokonsolen meist nicht sonderlich leistungsstark.
Sie können oftmals mit den traditionellen Handheld-Konsolen nicht mithalten und sind meist nicht mit deren Spielen kompatibel. Mikrokonsolen sind daher eher vergleichbar mit Smartphones auf Android-Basis. Allerdings sind sie dadurch in der Regel auch wesentlich günstiger als die Varianten der bekannten Anbieter.

Ähnlich wie die stationären Konsolen sind auch Handheld-Varianten inzwischen Multifunktionsgeräte, mit denen Sie nicht nur Spiele zocken, sondern beispielsweise auch im Netz surfen, Filme anschauen oder Musik hören können.

Shopping Tipp

Es gibt auch Handheld-Konsolen, deren Spiele und Bildschirminhalte auf den heimischen Fernseher gestreamt werden können. Das geht beispielsweise mithilfe der tragbaren Konsole PlayStation Vita TV oder der neuen Nintendo Switch. Mit einem solchen Modell können Sie Handheld- und stationäre Konsolen miteinander vereinen. Gegenüber einer richtigen stationären Spielekonsole müssen Sie für die Verwendung am Fernseher in Bezug auf Auflösung und Detaildichte meist eine geringere Bildqualität in Kauf nehmen.

Im Vergleich zu klassischen stationären Spielekonsolen sind Handheld-Konsolen allgemein kleiner und leichter. Somit liegt der größte Vorteil der Handheld-Geräte in ihrer Portabilität. Durch ihre geringe Größe können Handhelds überall mit hingenommen werden und passen meist in jede Tasche. Allerdings verfügen sie nicht über die gleiche ausgefeilte Hardware, so dass sie trotz des kleinen Displays eine weniger detaillierte Grafik darstellen. Es besteht nur bei einigen Modellen die Möglichkeit, sich mit Freunden mit dem gleichen Gerät zu duellieren.

Handheld-Konsolen eignen sich daher vor allem für Anwender, die sie gern für das Spielen allein oder unterwegs einsetzen möchten.

Handheld-Konsolen sind in der Regel wesentlich günstiger als die stationären Varianten von PlayStation, Xbox und Wii. Für eine aktuelle Handheld-Konsole zahlen Sie einen Preis zwischen 150 € und 350 €.

In der folgenden Übersicht haben wir noch einmal die Vor-und Nachteile einer Handheld-Konsole aufgeführt:

Pro
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Kompaktheit
  • Einfache Transportmöglichkeit
  • Ermöglicht Spielen unterwegs
  • Streamen auf Fernseher teilweise möglich
  • Geringerer Preis
Contra
  • Weniger ausgefeilte Hardware
  • Schlechtere Grafik und Auflösung
  • Weniger spieltechnische Möglichkeiten
  • Regelmäßiges Aufladen der Akkus nötig
Spielekonsole

Als Spielekonsole wird im Allgemeinen eine klassische stationäre Konsole für die Wiedergabe von Videospielen bezeichnet, die in Verbindung mit einem Fernsehgerät oder einem Beamer verwendet wird. 

Diese besteht in der Regel aus der Basisstation der Konsole bzw. dem eigentlichen Konsolensystem. Zur Bedienung kommt ein Controller zum Einsatz, also eine Art Gamepad mit Aktionstasten und einem Steuerkreuz – dadurch lassen sich die Spiele optimal steuern. Darüber hinaus können viele Konsolenspiele auch über eine intelligente Kamera oder aber über bewegungsempfindliche Controller mithilfe von Gesten oder Körperbewegungen gesteuert werden.

Alle wichtigen Informationen zu Controllern haben wir in unserer Themen-Rubrik Ausstattung für Sie zusammengefasst.

Für den Betrieb wird die Konsole mithilfe eines HDMI-Kabels oder mithilfe eines optischen Kabels mit dem Fernseher oder dem Beamer und mit einem Netzstecker mit dem Strom verbunden. Darüber hinaus besitzt eine Spielekonsole noch zusätzliche Anschlüsse wie etwa USB-Buchsen oder einen Audioausgang.

Gegenüber Handhelds haben Spielekonsolen vielerlei Vorteile: Sie geben aktuelle Spieletitel flüssig sowie in hoher Auflösung und Detaildichte wieder und sie lassen sich einfach bedienen. Dank umfangreicher Möglichkeiten wie die Wiedergabe von Film- und Musikinhalten, das Surfen und Spielen im Internet oder das Duellieren mit Freunden an einer Konsole ist die stationäre Spiele-Konsole zudem ein echtes Multifunktionstalent. Die stationären Konsolen haben allerdings eine größere Form, ein höheres Gewicht und sie lassen sich damit nicht so leicht transportieren. Darüber hinaus müssen auch bei stationären Konsolen regelmäßig die Akkus aufgeladen werden – nämlich die Akkus der kabellosen Controller. 

Spielekonsolen eignen sich letztlich vor allem für Anwender, denen das Zocken aktueller Spieletitel etwa im eigenen Wohnzimmer wichtig ist und die viel Wert auf hohe Grafikleistung und Möglichkeiten wie die Nutzung einer Konsole als Multimediagerät legen. 

Gegenüber den tragbaren Modellen sind stationäre Geräte einer aktuellen Konsolengeneration wesentlich teurer, so dass Sie einen Preis zwischen 250 € und 450 € erwarten müssen.

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie die Vor- und Nachteile einer stationären Spielekonsole noch einmal auf einen Blick:

Pro
  • Optimale Wiedergabe aktueller Spieletitel
  • Hohe Auflösung und gute Grafik
  • Einfache Bedienung und Steuerung
  • Umfangreiche Möglichkeiten, Multifunktionsgerät
  • Kein Nachrüsten nötig
Contra
  • Höheres Gewicht
  • Größere Form
  • Schlechtere Transportmöglichkeit
  • Höherer Preis
Konsolen-Typen nach Hersteller
Neben stationären und portablen Varianten ist vor allem auch die Unterscheidung zwischen den herstellerspezifischen Konsolensystemen von Bedeutung. Schließlich dominieren heute 3 verschiedene Konsolenhersteller den Markt mit ihren Geräten, für die jeweils ganz bestimmte Spiele produziert werden und die unterschiedliche technische Ausstattungsmerkmale besitzen. 
Auf den Punkt!
  • Die Sony PlayStation gilt als Allround-Talent unter den Spielekonsolen. Neueste Spieletitel lassen sich dank leistungsfähiger Hardware flüssig und mit äußerst detaillierter Grafik wiedergeben. Modelle wie die PlayStation 4 ermöglichen zudem die Wiedergabe von Virtual-Reality-Inhalten mithilfe einer speziellen VR-Brille. Aktuelle PlayStation-Konsolen liegen in der Regel in der höheren Preisklasse.
  • Die Microsoft Xbox gehört ebenfalls zu den leistungsfähigen Spielekonsolen, mit der Sie aktuelle Spieletitel optimal spielen können. Der Fokus liegt auf der Bedienung mithilfe von Gesten und Sprachkommandos, die von der Konsole erkannt werden. Die Modelle sind vergleichsweise kostspielig.
  • Die Nintendo-Konsolen setzen stärker auf kinder- und familienfreundliche Unterhaltung, etwa mithilfe hauseigener und exklusiver Spieletitel wie „Super Mario Run“. Gegenüber Xbox und PlayStation verfügen die Nintendo-Konsolen allerdings meist über schwächere Technik und weniger detailreiche Bilder. Mit der Nintendo Switch hat der Hersteller allerdings als erster ein Hybridgerät auf den Markt gebracht. Im Vergleich zu PlayStation und Xbox sind die Nintendo-Modelle deutlich günstiger.

Worin die konkreten Unterschiede der verschiedenen Konsolenmodelle liegen, haben wir in unserer FAQ-Rubrik für Sie beantwortet: Welche Vor- und Nachteile bieten aktuelle Konsolen der bekannten Hersteller?

Neben PlayStation, Xbox und Nintendo gibt es eine Vielzahl weiterer Spielekonsolen von eher unbekannten Herstellern auf dem Markt. So vermarkten auch insbesondere früher auf dem Konsolenmarkt präsente Hersteller wie Atari und Sega wieder Retrospielekonsolen. Weniger bekannte Konsolen sind meist nicht so leistungsstark sowie lediglich für einige Spieletitel ausgelegt. Im Vergleich zu den Konsolen der bekannten Hersteller sind sie jedoch bereits sehr günstig erhältlich.
 

Sony PlayStation

Die PlayStation von Sony ist ein Konsolenklassiker, der im Jahr 1995 erstmals auf den europäischen Markt kam. Die verschiedenen Konsolen-Versionen des Herstellers bestehen klassischerweise aus dem Konsolensystem, das via Kabel mit dem Fernsehgerät verbunden wird sowie einem oder mehreren Spielecontrollern und dem Stromkabel. 

Sony-Konsolen setzen Ihren Schwerpunkt auf hochperformante Spielekonsolen, High-End-Gaming und Leistungsfähigkeit. Wie auf der Xbox laufen auch auf der PlayStation so stets die aktuellsten Spieletitel. Je nach Version bzw. Konsolengeneration variieren die technischen Spezifika, sie haben sich im Lauf der Zeit technisch stark verändert. 

1995 kam die PlayStation 1 in kleinem, grauem Gehäuse erstmals auf den europäischen Markt. Nach der sehr erfolgreichen ersten Konsolenversion folgte im Jahr 2000 die PlayStation 2, die bereits mit großen Spielehits wie „Grand Theft Auto 3 (GTA 3)“ oder „Final Fantasy 7“ für Begeisterung sorgen konnte. 7 Jahre später erschien mit der PlayStation 3 dann die nächste Konsolengeneration des Herstellers Sony, die mit Ausstattungsmerkmalen wie Full-HD-Grafik, Blu-ray-Player und einer großen Festplatte überzeugen konnte. Wiedergeben kann die Konsole zudem auch relativ aktuelle Titel wie „GTA 5“. Ende 2013 veröffentlichte der Hersteller schließlich seine aktuelle High-End-Konsole, die PlayStation 4. 

Das Design des für die PS1 entwickelten „Dual Shock“-Spielecontrollers mit 2 Analogsteuerelementen, Analog-Sticks, Schultertasten und Vibrationsfunktion wurde bis heute – in technisch weiterentwickelter Form – beibehalten. So steht auch die heutige PS4 in der Tradition des Konsolenklassikers von 1995.

Shopping Tipp
Sonys Handheld-Konsole heißt PlayStation Vita.
Die PS Vita ist eine PlayStation im Kleinformat – die Grafik ist detailreich und hochauflösend, dafür sorgt das 5″ (Zoll) große OLED-Display mit seiner Auflösung von 960 x 544 Pixeln. Auch Touchscreen-Funktionalitäten sind integriert. Weitere Merkmale wie integrierte Kameras, Bewegungssensoren, WLAN und ein starker Prozessor weisen die PS Vita als gelungene Handheld-Konsole aus.

Heute wie damals kennzeichnen sich die stetig weiterentwickelten PlayStation-Modelle von Sony durch eine leistungsstarke Hardware, die ein entsprechend gutes und flüssiges Spieleerlebnis möglichmacht. Aktuelle PlayStation-Konsolen bringen darüber hinaus bildgewaltige Spieletitel in HD- oder sogar Ultra-HD-Auflösung auf den Bildschirm. 

Sie bieten in der Regel auch eine Reihe an Multimediafunktionen wie etwa die Nutzung von Apps oder das Streamen von Medieninhalten aus dem Internet an. Für das Spielen im Online-Modus ist jedoch in der Regel eine kostenpflichtige PS Plus-Mitgliedschaft nötig. Zudem können Sie ältere Konsolenspiele mit einer neueren Version in der Regel nicht wiedergeben.

Preislich liegen aktuelle PlayStation-Konsolen in der Regel in einem Bereich zwischen 300 € und 400 €.

Die nachfolgende Übersicht zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile einer Sony PlayStation noch einmal auf einen Blick:

Pro
  • Leistungsstarke Hardware
  • Flüssiges Spielerlebnis
  • Hohe Grafikleistung
  • Auflösung in HD und UHD
  • Kompatibilität mit aktuellen Spieletiteln
  • Vielzahl an Multimediafunktionen
  • Zusatzausstattung erhältlich
Contra
  • Höherer Preis
  • Keine Abwärtskompatibilität mit älteren PlayStation-Discs
  • PS Plus-Mitgliedschaft nötig für Online-Spielmodus
Microsoft Xbox

Die Xbox von Microsoft hat sich ebenfalls als High-End-Konsole etabliert und steht damit in direkter Konkurrenz zur PlayStation von Sony. Auf den Markt brachte Microsoft seine 1. Xbox in Europa erst 2002 – ermutigt von den Erfolgen der Konsolenhersteller Sony, Nintendo und Sega in den 1990er Jahren.

Die Xbox besteht aus einem stationären Konsolensystem, das via Kabel mit dem Fernsehgerät verbunden wird sowie einem oder mehreren Xbox-Controllern und einem Stromkabel bzw. Netzteil. Rein technisch basiert die Xbox des Computer- und Softwareherstellers Microsoft auf leicht modifizierten PC-Komponenten – sowie auf der Windows-Spiele-Schnittstelle „DirectX“.

Wissenswert
Der Konsolenname „Xbox“ ist eine Zusammensetzung aus 2 IT-Begriffen des Herstellers Microsoft.
Der Name leitet sich aus einer Kombination des internen Arbeitstitels „Box“ und der „DirectX“-Schnittstelle ab. Ursprünglich war diese Begriffskombination nur für den internen Gebrauch gedacht, konnte sich jedoch als offizieller Name der Spielekonsole von Microsoft durchsetzen. 

Nach der sehr erfolgreichen 1. Xbox von Microsoft folgte 2005 schon der Nachfolger, die Xbox 360. Diese konnte schnell an den Erfolg der Vorgängerversion anknüpfen, was insbesondere dank der fortgeschrittenen Hardware und großer Spieletitel wie „Halo 3“ der Fall war. Als aktuelle Konsolengeneration gilt die Xbox One, die mit der Version Xbox One X ab Herbst 2017 als bislang leistungsstärkste Spielekonsole von Microsoft ins Rennen geht.

Anders als PlayStation hat Microsoft bei seiner Xbox schon früh auf Möglichkeiten der Zusatzausstattung geachtet und bereits 2010 Erweiterungsprodukte wie Kinect auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich um eine Kamera-Sensor-Leiste, die Gesten und Körperbewegungen registriert, für die Steuerung nutzbar macht und auf den Bildschirm überträgt. 

Ganz ähnlich wie bei der PlayStation liegt bei den Xbox-Konsolen von Microsoft der Schwerpunkt auf einem optimalen und flüssigen Spielerlebnis bei der Wiedergabe aktueller und anspruchsvoller Spielehits. Dank ausgefeilter Hardware im Innern des Geräts und dank der auf Spielerbedürfnisse abgestimmten Oberfläche gehört so auch die Xbox stets zu den leistungsstärksten Konsolen auf dem Markt. Bei aktuellen Modell-Versionen ist dabei nicht nur die Wiedergabe aktueller Spieletitel in HD- und Ultra-HD-Auflösung möglich, auch ältere Games für vorherige Konsolengenerationen können häufig wiedergegeben werden. 

Shopping Tipp

Fans bestimmter, für die Xbox entwickelter Spielereihen kommen um die Anschaffung der Microsoft-Konsole nicht herum – beispielsweise leidenschaftliche Spieler der „Forza Motosport“-Reihe. 

Worauf Sie achten müssen, damit Ihre neue Konsole auch Ihre Lieblingsspiele wiedergibt, erfahren Sie in unserer Themen-Rubrik Kompatibilität.

Microsoft will seine Spielekonsolen darüber hinaus als eigenständige Unterhaltungssysteme verstanden wissen. Die Geräte verfügen über eine Vielzahl an Multimediafunktionen. Für die Nutzung des Online-Modus in Spielen ist eine kostenpflichtige „Xbox-Live-Gold“-Mitgliedschaft erforderlich.

Preislich liegen aktuelle PlayStation-Konsolen in der Regel in einem Bereich zwischen 250 und 400 €.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Vor- und Nachteile einer Microsoft Xbox:

Pro
  • Leistungsstarke Hardware
  • Flüssiges Spielerlebnis
  • Hohe Grafikleistung
  • Auflösung in HD und UHD
  • Kompatibilität mit aktuellen Spieletiteln
  • Teilweise Abwärtskompatibilität mit älteren Xbox-Spielen
  • Vielzahl an Multimediafunktionen
  • Zusatzausstattung erhältlich
Contra
  • Höherer Preis
  • Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaft nötig für Online-Spielemodus
Nintendo

Die Spielekonsolen von Nintendo gehören zu den ersten Geräten auf dem Markt in der Geschichte der Videospiele. Seit der Veröffentlichung der ersten Nintendo-Konsole im Jahr 1977 hat der Hersteller mittlerweile eine Vielzahl verschiedener stationärer Konsolen und Handheld-Konsolen auf den Markt gebracht – darunter das Nintendo Entertainment System (NES), die Wii oder auch der Gameboy und der Nintendo DS. Sie haben sich dank zahlreicher Weiterentwicklungen, einer großen Fan-Base und einer Vielzahl exklusiver Spieleserien als echte Kultkonsolen etabliert.

Die klassischen stationären Konsolen von Nintendo bestehen aus dem stationären Konsolensystem, das mit dem Fernseher verbunden wird, und den Nintendo-Controllern. 

Nintendo hat über die Jahre hinweg einige technische Veränderungen an seinen Konsolen vorgenommen: Verfügte die 1. Generation der Nintendo Wii-Konsolen als Controller noch über eine Fernbedienung mit Bewegungssteuerung, kam mit der Wii U eine Konsole auf den Markt, die einen Controller mit einem 6,2″ (Zoll) großem Touchscreen besaß. Mit der aktuellen Nintendo Switch hat Nintendo nun eine Hybrid-Konsole auf den Markt gebracht, die eine Kombination aus einer stationären Konsole und einem Handheld darstellt.

Seine Bekanntheit verdankt das Unternehmen vor allem großen und langlebigen Spieleserien wie etwa Super Mario, Donkey Kong oder Pokémon. Heute wie damals legt Nintendo den Schwerpunkt auf familienfreundlicher Unterhaltung mit gewaltfreien und kindergerechten Videospielen. Für Nintendo-Konsolen sind aber auch Ego-Shooter erhältlich, die explizite Darstellungen von Gewalt enthalten. 

Anstatt grafischer Höchstleistungen steht bei Nintendo laut eigener Aussage vor allem intuitives Gameplay im Vordergrund. So konzentriert sich der Hersteller generell weniger auf leistungstechnische Spezifikationen seiner Konsolen und mehr auf den eigentlichen Spielspaß. Dadurch bleiben diese Konsolen leistungsmäßig typischerweise hinter den PlayStation- und Xbox-Konsolen zurück.

Preislich liegen die Konsolen von Nintendo gegenüber den Modellen von Sony und Microsoft in einem niedrigeren Segment: So müssen Sie für eine aktuelle Nintendo-Konsole einen Preis zwischen etwa 250 € und 320 € zahlen.

Pro
  • Flüssiges Spielerlebnis mit Fokus auf Gameplay
  • Familienfreundliche Unterhaltung
  • Geringerer Preis
  • Kultkonsole
  • Zusatzausstattung erhältlich
Contra
  • Leistungsschwächere Hardware
  • Geringere Grafikleistung


Kompatibilität

Welche Spiele sich mit einer bestimmten Spielekonsole wiedergeben lassen, hängt ganz wesentlich von der gegenseitigen Kompatibilität ab. Denn in der Regel produzieren die Hersteller ihre Spiele für jeweils ganz bestimmte Konsolen und Konsolenmodelle. 

Für jede Konsolengeneration bzw. -version gibt es dann wiederum eine eigene Xbox-, PlayStation- oder Nintendo-Spieledition. Diese kann nur vom jeweiligen Modell erkannt und wiedergegeben werden. Ältere Spiele lassen sich somit oft nicht auf jedem Konsolenmodell desselben Herstellers spielen. 

Allerdings kann dies auch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein: So können beispielsweise Nutzer einer Xbox One mittlerweile auf eine ganze Bandbreite von Spielen älterer Xbox-Generationen zurückgreifen, während auf einer PlayStation 4 alte PS2- und PS3-Discs nicht laufen. Sollte Ihnen diese Möglichkeit wichtig sein, sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen Konsole auf die sogenannte Abwärtskompatibilität achten.

Wissenswert

Neue Generationen von Spielekonsolen kommen regelmäßig in Abständen von ca. 5 bis 6 Jahren auf den Markt. Aktuell gibt es die 9. Konsolengeneration, die mit dem Erscheinen des neuen Nintendo Switch beginnt und durch die Veröffentlichung der Xbox One X ergänzt wurde. Die aktuell erhältlichen Spielekonsolen wie die Nintendo Wii U, die PlayStation 4 und die Xbox One sind zwischen 2012 und 2013 erschienen. Sie gehören damit zur 8. Generation von Spielekonsolen. Hierzu gehören auch aktualisierte, leistungsfähige Versionen wie die PlayStation 4 Pro. Wann die PlayStation 5 erscheinen soll, ist bislang unklar.


Ausstattung

Konsolen, insbesondere die der neueren Generationen, verfügen über unterschiedliche Ausstattungselemente, die der Spielsteuerung dienen oder es ermöglichen, die Konsole mit anderen Geräten und Medien zu nutzen. Dazu gehören vor allem folgende Komponenten:

Anschlüsse

Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Kauf einer neuen Spielekonsole ist deren Konnektivität. Ohne eine WLAN-Schnittstelle beispielsweise ist es nicht möglich, mit der Konsole eine Internetverbindung herzustellen und online zu spielen oder Filme zu streamen – Konsolen ohne eine solche Schnittstelle sind für solche Online-Services auch gar nicht ausgelegt. 

Vor dem Kauf sollten Sie daher genau darauf achten, über welche drahtlose Schnittstellen und Steckanschlüsse Ihre neue Konsole verfügt. 
 

Drahtlose Schnittstellen

Die meisten aktuellen Konsolensysteme besitzen eine Reihe unterschiedlicher drahtloser Schnittstellen, mit der die Kopplung verschiedener Geräte ermöglicht oder der Zugang zum Internet hergestellt werden kann. Zu den wichtigsten drahtlosen Schnittstellen gehören die folgenden:
 

  • Bluetooth
    Bluetooth ist eine Verbindungstechnik, die es ermöglicht, Geräte drahtlos miteinander zu koppeln. Bei Konsolen kommt Bluetooth häufig zum Einsatz, um etwa Steuerungsgeräte wie den Spiele-Controller oder auch eine Tastatur oder ein Headset ohne Kabel mit dem Gerät zu verbinden. Der Vorteil dieser Schnittstelle ist eine sehr einfache, schnelle und in der Regel reibungslose Verbindung. Darüber hinaus können häufig auch Bluetooth-Geräte von Fremdherstellern mit der Konsole verbunden und damit genutzt werden. Zwar besitzt die Bluetooth-Technologie generell eine eher eingeschränkte Reichweite, für das Spielen an einer Konsole reicht diese jedoch grundsätzlich aus.
Bedenken Sie
Steuerungsgeräte auf kabelloser Bluetooth-Basis müssen Sie regelmäßig aufladen. 
Bei älteren Konsolen müssen Sie in Controllern häufig Batterien wechseln, während bei neueren Geräten das Aufladen über den Anschluss an die Konsole erfolgt. Dies ist ein Nachteil gegenüber kabelgebundenen Controllern und Headsets.
  • WLAN
    Egal ob stationäre Konsole oder Handheld – heutzutage steht eine Vielzahl an Online-Spielangeboten zur Verfügung, die eine WLAN-Schnittstelle für die Verbindung mit dem Internet unabdingbar machen. Auf diese sollten Sie Wert legen, wenn Sie gerne online gegen Freunde spielen oder aber zwischendurch mit einem integrierten Browser surfen und Video-on-Demand-Dienste nutzen? An aktuellen High-End-Konsolen gehört diese Schnittstelle zur Standard-Ausstattung, an älteren Konsolen und einigen Retrokonsolen fehlt sie häufig.
     
  • 3G
    Manche Handheld-Konsolen besitzen zusätzlich zur WLAN-Schnittstelle noch die sogenannte 3G-Funktion. Hierbei handelt es sich um eine Schnittstelle für mobiles Internet, damit Spieler mit der portablen Konsole auch unterwegs und ohne WLAN-Zugang Online-Services abrufen, surfen oder chatten können. Dazu wird in die Konsole wie bei einem Handy oder Smartphone eine SIM-Karte eingelegt, die über ein monatliches Internet-Datenpaket verfügt. Online spielen können Sie mit 3G in der Regel allerdings nicht – dafür reicht die Datenleistung meist nicht aus.
Bedenken Sie
Die 3G-Internetnutzung erfordert einen kostenpflichtigen monatlichen Datentarif.
Diesen schließen Sie bei einem herkömmlichen Anbieter mobiler Internetdaten ab. Sie müssen dazu monatliche Kosten in Kauf nehmen.
Steckanschlüsse

Um eine Konsole via Kabel mit Ihrem Fernseher, Soundsystem und dem Stromnetz zu verbinden, benötigt sie eine Reihe an verfügbaren Steckanschlüssen. Welche es hierbei gibt und wozu diese jeweils dienen, erklären wir im Folgenden:
 

  • AUX-Anschluss
    Die Bezeichnung AUX wird für 2 unterschiedliche Anschluss-Systeme genutzt: Ein typischer AUX-Anschluss dient grundsätzlich zum Übertragen eines analogen Stereo-Audiosignals, kommt deshalb aber bei heutigen Konsolen kaum noch zum Einsatz. An der PlayStation 4 und der älteren Xbox 360 hingegen findet sich zudem ein Anschluss mit der Bezeichnung „AUX“, der bei diesen Konsolen jedoch für die Verbindung mit den verschiedenen Kamera- bzw. Sensorleisten vorgesehen ist. 

  • Ethernet-Anschluss
    Neben der kabellosen Herstellung der Internetverbindung via WLAN kann es auch praktisch sein, wenn eine Konsole über einen sogenannten Ethernet-Anschluss verfügt. Dabei handelt es sich um einen Anschluss für ein LAN-Kabel, mit dem Sie die Konsole direkt mit dem Router verbinden können. Der Vorteil gegenüber der WLAN-Verbindung liegt in einer sicheren, störungsfreien Übertragung, die für schnelles und flüssiges Online-Gaming äußerst wichtig sein kann.

  • HDMI-Anschluss
    Der HDMI-Anschluss gehört zu den wichtigsten Anschlüssen einer modernen Spielekonsole. Denn über diesen Anschluss wird sowohl das Bild in der entsprechenden Auflösung der Konsole – also beispielsweise in HD-ready, Full-HD oder sogar 4K-UHD – als auch der Ton an Ihren Fernseher übertragen. Dafür muss Ihr Fernsehgerät allerdings ebenfalls einen HDMI-Anschluss besitzen.

  • USB-Anschluss
    In den meisten neuen Spielekonsolen werden serienmäßig eine oder mehrere USB-Schnittstellen verbaut. Diese dienen vorwiegend zum Anschluss externer Steuerungsgeräte wie beispielsweise der Spiele-Controller, einer Tastatur oder eines Headsets. Die meisten aktuellen Konsolen besitzen zwar kabellose Controller – deren Akkus müssen aber regelmäßig über den Anschluss an die Konsole via USB wieder aufgeladen werden. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit des USB-Anschlusses ist, eine externe Festplatte anzuschließen, um beispielsweise Bilder, Musik oder Filme von dieser wiederzugeben. Allerdings ist dies nicht bei jeder Konsole möglich, da nicht jede solche Massenspeicher erkennen.

  • Sensor-Anschluss
    Einige Konsolen besitzen einen speziellen Anschluss für eine zusätzliche Kamera- bzw. Sensorleiste. Die Sensorleiste einer Xbox One muss beispielsweise über den speziellen Kinect-Anschluss verbunden werden. Die Kamera- bzw. Sensorleiste der PlayStation 4 oder der Xbox 360 wird hingegen über den Aux-Anschluss mit der Konsole verbunden.
Bedenken Sie
Die neue Xbox One S besitzt keinen Kinect-Anschluss.
Anders als die ursprüngliche Xbox One besitzt die aktualisierte Xbox One S keinerlei Anschluss für die Kinect-Sensorleiste mehr. Zur Verbindung des Kinect-Systems mit der Konsole wird ein zusätzlicher Kinect-Adapter benötigt.
  • Optischer Audio-Ausgang
    Der optische Audio-Ausgang dient dazu, den Sound Ihrer Konsole in höchstmöglicher Qualität direkt von externen Lautsprechern wiedergeben zu lassen. Zwar können Sie den Ton auch über das HDMI-Kabel von Ihrem Fernsehgerät abspielen oder den Fernseher wiederum mit einer Heimkino-Soundanlage verbinden. Möchten Sie Ihre Konsole allerdings beispielsweise an einem PC-Monitor verwenden, benötigen Sie einen zusätzlichen Anschluss für die direkte Verbindung Ihrer Konsole mit den externen Lautsprechern. Hierfür dient der optische Audio-Ausgang.
Shopping Tipp

Häufig verfügen Lautsprechersysteme nicht über einen digitalen Audio-Eingang, der für die Verbindung mit dem optischen Audio-Ausgang einer Spielekonsole jedoch nötig ist. Einen zusätzlichen Klinken-Adapter für die Verbindung können Sie allerdings schon für wenige Euro nachkaufen.

  • IR-Anschluss
    Einige Konsolen verfügen über einen IR-Ausgang, der es ermöglicht, die Konsole mit einem weiteren Gerät wie etwa einem Satelliten-Receiver zu verbinden und über eine gemeinsame Fernbedienung zu steuern. IR steht dabei als Abkürzung für Infrarot, da die Übertragung der Steuerungssignale via Infrarot erfolgt.
     
  • Kopfhörer-Anschluss
    Ein Kopfhörer-Anschluss zählt bei mobilen Handheld-Konsolen zur Grundausstattung. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Standard-Klinken-Anschluss der Größe 3,5 mm, der für alle gängigen Kopfhörer und In-Ear-Ohrhörer geeignet ist. 
     
  • Strom-Anschluss
    Für die Stromversorgung besitzt jede stationäre Spielekonsole einen Strom-Anschluss. Je nach Modell muss die Konsole dabei entweder direkt mithilfe eines Netzsteckers an das Stromnetz angeschlossen werden oder aber es wird ein externes Netzteil benötigt, das mit der Konsole und dem Stromnetz verbunden wird.

 
Controller
Der Controller ist das klassische Eingabegerät zur Bedienung einer stationären Spielekonsole. Dabei handelt es sich in der Regel um sogenannte Gamepads, die mit beiden Händen gehalten sowie mit den Fingern bedient werden.
Shopping Tipp

Bei den meisten Geräten wird mindestens 1 Controller gleich mit der Konsole ausgeliefert. Wer jedoch gegen Freunde spielen möchte oder aber auf einen anderen bzw. neueren Controller des Konsolenherstellers umsteigen möchte, kann diesen nachkaufen.

Üblicherweise besitzen Konsolen-Controller mehrere Aktionstasten sowie ein Steuerkreuz und 2 Analog-Sticks auf der Vorderseite. Ebenfalls befinden sich solche Aktionstasten häufig an der Schulterseite dieser Eingabegeräte. Darüber hinaus verfügen die meisten neueren Modelle über einen sogenannten Rumble-Motor, der für ein Vibrations-Feedback während des Spielens sorgt.

Mussten die Controller früher per Kabel an das Konsolensystem angeschlossen werden, funktionieren die Controller heutiger Spielekonsolen meist völlig kabellos.

Bedenken Sie

Das bedeutet allerdings, dass die Akkus der Controller regelmäßig aufgeladen werden müssen. Dies erfolgt in der Regel über das Anschließen an die Konsole

Interner Speicher

Damit Sie möglichst viele Daten auf Ihrer neuen Konsole speichern können, ist eine ausreichend große Festplatte wichtig. Schließlich möchten Sie darauf Ihre Spiele installieren, Speicherstände sichern sowie Musik, Fotos oder Filme ablegen. Spiele und Medieninhalte, die Sie direkt mit der Konsole über den Online-Store kaufen, müssen zudem vollständig auf der Festplatte der Konsole gespeichert werden. 

Vom verfügbaren Speicherplatz hängt darüber hinaus oft auch die Geschwindigkeit der Ladezeiten von Spielen ab. Im Vorfeld des Kaufes sollten Sie daher darauf achten, dass Ihre neue Konsole über eine interne Festplatte mit ausreichend hoher Kapazität verfügt.

Große Hersteller wie PlayStation, Xbox und Nintendo bieten ihre Konsolen in der Regel in verschiedenen Modellversionen an. Das bedeutet, dass verschiedene Versionen des gleichen Konsolenmodells bzw. der gleichen Konsolengenerationen erhältlich sind. So ist etwa die Playstation 4 Slim beispielsweise sowohl in einer 500 GB-Version als auch in einer deutlich größeren 1 TB-Version zu haben.

Wissenswert
GB und TB sind Maßgrößen für digitale Speichermengen.
Die Abkürzung „GB“ steht für Gigabyte, während „TB“ für die nächst größere Maßeinheit Terrabyte steht: 1 TB entspricht dabei 1.000 GB.

Und auch die neue Xbox One S gibt es mit 500 GB, 1 TB und 2 GB in verschiedenen Modellversionen mit sehr unterschiedlich großen Festplattenkapazitäten. Der Nintendo Switch stehen als Hybrid zwischen mobiler und stationärer Konsole lediglich 32 GB interner Speicher zur Verfügung – eingelegt in die Konsole werden die Spiele in Form von microSD-Speicherkarten, auf denen sich die Spieledaten befinden.

Tipp
Reicht Ihnen der interne Speicherplatz nicht aus, können Sie diesen bei manchen Modellen erweitern.
Bei der Xbox One und der PlayStation 4 können Sie über den USB-Anschluss nämlich externe Festplatten anschließen, die den internen Speicherplatz ergänzen und somit erweitern. Darüber hinaus besteht bei beiden Konsolentypen die Möglichkeit, die jeweils integrierte Festplatte gegen ein neues, größeres Modell auszutauschen.
Kamera
Eine zusätzliche Kamera ermöglicht es dem Nutzer, bestimmte Games mithilfe von Bewegungssteuerung zu spielen. Kamerasysteme heutiger Konsolengenerationen können dabei mehrere Personen und deren Bewegungen separat voneinander erkennen und bieten darüber hinaus eine Auflösung in 1080p, also eine Full HD-Auflösung.
Alle wichtigen Informationen zum Thema erfahren Sie in unserer Funktionserklärung zur Bewegungssteuerung.

Nützlich sind Konsolen-Kameras aber nicht nur zur Steuerung von Spielen und der Navigation durch das Menü. Schließlich lässt sich dieses Ausstattungsmerkmal auch für Anwendungen wie etwa Video-Telefonie nutzen – und das in vergleichsweise hoher Auflösung.


Funktionen

Heutige Konsolen vereinen meist eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen, die das Spieleerlebnis verbessern oder gar auf eine ganz neue Stufe stellen können. Darüber hinaus besitzen die meisten heutigen Geräte eine Reihe an Multimedia-Funktionen. Zu den wichtigsten Funktionen einer Spielekonsole zählen:



Bewegungssteuerung

Die Bewegungssteuerung ermöglicht es, Körperbewegungen für die Steuerung bestimmter Spiele zu nutzen sowie durch das Menü der Konsole mithilfe von Körpersprache und Gesten zu navigieren. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Kameraleiste, die für die verschiedenen Konsolensysteme erhältlich ist und nachträglich hinzugekauft werden kann.

Bedenken Sie

Diese Kameraleiste muss permanent auf den Nutzer gerichtet sein, um dessen Körperbewegungen zu erkennen und diese für die Steuerung zu registrieren.

Bei aktivierter Bewegungssteuerung können Sie beispielsweise mithilfe von Wischbewegungen durch verschiedene Menü-Inhalte navigieren, bis Sie das gewünschte Element auf dem Bildschirm erreicht haben. 

Im Gaming-Bereich gibt es darüber hinaus eine Vielzahl an Spielen, welche die Bewegungssteuerung nutzen. Je nach Spiel können Sie so etwa im heimischen Wohnzimmer eine Tanzparty starten, Fitness-Übungen machen oder einen Streichelzoo eröffnen – und Sie kommen beim Konsolenspielen gar richtig in Bewegung.
 

Sprachsteuerung

Die meisten aktuellen Konsolen können auch via Sprachsteuerung bedient werden. Das bedeutet, dass Sie der Konsole mit Ihrer eigenen Stimme Sprachbefehle geben können, um durch das Menü zu navigieren, einen Song abspielen zu lassen oder ein Spiel zu starten.

Die Voraussetzungen zur Nutzung der Sprachsteuerung variieren allerdings: Bei der PlayStation 4 kann die Spracheingabe bequem über die Kameraleiste erfolgen, ein einfaches Headset zur Nutzung der Technik reicht aber ebenfalls. Bei der Xbox One hingegen ist zur Nutzung der Sprachsteuerung zwingend die Xbox-Kameratechnik „Kinect“ erforderlich.
 

Spiele-Streaming

Eine beliebte Funktion heutiger Konsolen ist das Spiele-Streaming. Diese erlaubt es, die Medieninhalte von der stationären Konsole auf mobilen Geräten wie Smartphones oder aber teilweise auch von Handheld-Geräten abspielen zu lassen. Können Sie Ihren Fernseher einmal nicht benutzen, so können Sie Ihr Spiel auf Ihrem Smartphone weiterführen – zur Steuerung nutzen Sie in diesem Fall wie gewohnt den kabellosen Konsolen-Controller.

Alle wichtigen Informationen zu den Controllern von Spielekonsolen erfahren Sie in der Themen-Rubrik Ausstattung.
Virtual Reality

Spiele mit Virtual-Reality-Kompatibilität gibt es noch nicht allzu viele und ebenso rar sind VR-fähige Konsolen. 

Wissenswert

VR steht für Virtual Reality.

Dabei handelt es sich um die Darstellung einer scheinbaren, virtuellen, das heißt computergenerierten Realität, in die der Nutzer eintauchen kann. Mithilfe einer sogenannten VR-Brille etwa kann der Nutzer die virtuelle Realität als realistische, interaktive Umgebung wahrnehmen. 

Virtual Reality hat sich mittlerweile zu einer Spieletechnologie mit einem sehr hohen Potenzial entwickelt, dem sich auch Konsolenhersteller nicht entziehen können – daher setzen sie zunehmend auf die VR-Technologie.

Mit PlayStation VR ist Sony allerdings der einzige Hersteller einer Konsole, die bislang über dieses Feature verfügt. Nötig sind zur Nutzung der Technologie beim Gaming eine PlayStation 4 samt Controller, die PlayStation VR-Brille und eine PlayStation 4-Kamera.


Zubehör

Neben verschiedenen Ausstattungselementen und speziellen Funktionen gibt es ebenfalls eine ganze Bandbreite an Zubehör für Konsolen – von Headsets, über Lenkräder bis hin zur Tastatur und Maus. Welches Zubehör für Konsolen im Konkreten erhältlich ist, hängt dabei von der jeweiligen Konsole ab.


In der Regel gehören die folgenden Produkte jedoch zum klassischen Zubehör für Spielekonsolen:
 

  • Fernbedienung
    Für einige Konsolen sind spezielle Fernbedienungen erhältlich, mit deren Hilfe sich die Medienwiedergabe bequem steuern lässt. 
     
  • Headset
    Für ein ungestörtes Spielen und die reibungslose Kommunikation mit Online-Mitspielern ist ein Headset prinzipiell unerlässlich. Denn neben den Kopfhörern besitzt dieses in der Regel auch ein eingebautes Mikrofon. Bei manchen Konsolen kann dies darüber hinaus auch zur Sprachsteuerung der Konsole verwendet werden.
     
  • Karaoke-Mikrofon und Instrumente
    Zu den bekanntesten Spiele-Anwendungen der PlayStation gehört das Karaoke-Spiel „Singstar“. Hierzu wird zwangsläufig ein spezielles Mikron benötigt, um als Sängerin oder Sänger am Spiel teilnehmen zu können. Ebenfalls auch für Xbox und Nintendo Wii gibt es ähnliche Musik-Games wie „Guitar Hero“, die eine spezielle Gitarre oder auch ein Schlagzeug als Eingabegerät benötigen.
     
  • Ladestation
    Die meisten Game-Controller heutiger Konsolen funktionieren kabellos, also mithilfe eingebauter Akkus. Diese müssen von Zeit zu Zeit wiederaufgeladen werden. Hierzu können die Controller an die Konsole angeschlossen werden. Eine Alternative ist das Aufladen mithilfe einer Ladestation, in die Sie die Controller hineinsetzen.
     
  • Lenkrad
    Schnelle Renn- und Autospiele lassen sich besonders authentisch mit einem speziellen Lenkrad spielen, das für die meisten Konsolentypen erhältlich ist.
     
  • Tastatur und Maus
    Für verschiedene Anwendungen wie das Surfen im Netz oder aber um PC-Gaming zu imitieren, können Nutzer auch Tastatur und Maus an ihre Konsole anschließen. Doch nicht jede Hardware lässt sich mit jeder Konsole nutzen. Für PlayStation-Konsolen sind spezielle PS-Tastaturen erhältlich, die eine problemlose Bedienung garantieren.
     
  • Standfuß
    Manche Nutzer bevorzugen es aus ästhetischen oder Platzgründen, ihre Konsole aufzurichten und hochkant aufzustellen. Für diesen Zweck sind spezielle Standfüße erhältlich. Sie ermöglichen einen sicheren und festen Stand Ihrer Spielekonsole.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zum Umgang mit Konsolen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Konsolen.

Anwendung

Welcher Fernseher eignet sich für Konsolen am besten?

Damit Sie in den vollen Genuss der Leistung Ihrer neuen Konsole kommen können, ist ein geeigneter Fernseher von maßgeblicher Bedeutung. Denn erfüllt der TV nicht die Voraussetzungen für ein reibungsloses Spielen, kann es zu Bildrucklern kommen oder es entstehen Schlieren bei schnellen Bewegungen.
Ein guter Gaming-Fernseher sollte daher einige Aspekte erfüllen, die Sie beim Kauf beachten sollten:
 

  • Richtige Bildschirmgröße
    Damit Videospiele mit all ihren Details auch voll zu Geltung kommen, ist die richtige Bildschirmgröße Ihres Fernsehgeräts wichtig. Neben Ihren persönlichen Vorlieben hängt diese allerdings auch vom Abstand zwischen Bildschirm und Betrachter ab. Als Faustregel gilt hierbei: Der Sitzabstand sollte in etwa dem 2,5-fachen der Bildschirmdiagonale entsprechen.
Beispiel

Sitzen Sie also etwa 2,50 m von Ihrem Bildschirm entfernt, sollte dieser ungefähr 1 m in der Diagonale messen – das entspricht in etwa einer Größe von 40″ (Zoll).

  • Hohe Auflösung
    Ein wichtiger Aspekt für einen guten Gaming-TV ist die Auflösung. Insbesondere bei Konsolen der neuesten Generation sollte in jedem Fall zumindest ein HD-Gerät genutzt werden. Hierbei müssen Sie sich entscheiden zwischen HD-ready und Full-HD. Während Sie bei HD-ready eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel erwarten können, liegt die Auflösung von Full-HD-Fernsehern mit 1920 x 1080 Pixel deutlich darüber – und sorgt entsprechend für ein schärferes Bild.

Als Investition in die Zukunft können Sie sich auch für einen 4K-Fernseher mit einer gestochen scharfen Auflösung von 3840 x 2160 Pixel entscheiden – wichtige Informationen dazu finden Sie auch in unserem Ratgeber Fernseher.

  • Schnelle Übertragungsrate
    Hiermit ist die Zeit zwischen der Controllereingabe bis zur tatsächlichen Anpassung des Bildes bzw. dem Bildwechsel durch den Fernseher gemeint. In Fachkreisen wird die Übertragungsrate eines Fernsehers auch als „Input Lag“ bezeichnet, der entsprechend möglichst gering ausfallen sollte. Insbesondere beim Online-Gaming ist eine schnelle Übertragungsrate von hoher Bedeutung, denn hier können wenige Millisekunden Verzögerung bereits den Unterschied zwischen Gewinn und Niederlage ausmachen.

  • Hohe Bildwiederholungsrate
    Die Bildwiederholungsrate bezeichnet die Häufigkeit des Bildwechsels pro Sekunde und wird in Hz (Hertz) oder FPS (frames per second, also Bilder pro Sekunde) angegeben. Konsolen der aktuellen Generation liefern von sich aus eine Bildwiederholungsrate von 30 FPS bis 60 FPS. Die Höhe des Wertes wirkt sich darauf aus, wie flüssig die Bildwiedergabe ist und ob es zu Bildrucklern und Verzögerungen kommt. 

Shopping Tipp

Einige Hersteller werben mit Raten von bis zu 1.000 Hz – auch wenn solche Zahlen von den Konsolen gar nicht erreicht werden können. Für ein reibungsloses und flüssiges Spiel- und Bilderlebnis mit Ihrer Konsole sollte Ihr Fernseher aber in jedem Fall über eine Rate von ca. 100 Hz verfügen.

  • 3D-Kompatibilität
    Viele Konsolen bieten heutzutage Spiele und Filme mit 3D-Unterstützung an. Diese können Sie jedoch nur nutzen, wenn Ihr Fernsehgerät die Technologie ebenfalls unterstützt.

     

Sind die verschiedenen Spiele auf unterschiedlichen Konsolen spielbar?

Videospiele werden in der Regel für spezielle Konsolensysteme und -versionen hergestellt und können dadurch nicht mit unterschiedlichen Konsolen genutzt werden. Ein Videospiel für die Xbox One etwa kann entsprechend nicht von einer PlayStation 4 erkannt und wiedergegeben werden.

Es gibt allerdings bei einigen Konsolen die Möglichkeit der Abwärtskompatibilität. Das bedeutet, dass Spiele für ältere Konsolenversionen durch das aktuelle Konsolensystem wiedergegeben werden können.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Kapitel Kompatibilität unseres Kaufberaters.

Bundle

Was ist ein Spielekonsolen-Bundle?

Häufig sind Spielekonsolen auch in einer sogenannten „Bundle“-Version erhältlich. Hierbei handelt es sich um ein Paket bestehend aus Spielekonsole, zusätzlichen Controllern und Spielen. 

Meist ist der Kauf eines solchen Bundles deutlich günstiger, als die Konsole, Controller und Spiele einzeln zu kaufen.
 

Entsorgung

Wo entsorge ich meine alte Konsole?

Spielekonsolen können als Elektrogeräte nicht einfach mit dem Hausmüll entsorgt werden. Denn Elektroschrott ist Sondermüll und muss als solcher sachgemäß entsorgt werden. Hierfür gibt es gleich mehrere Möglichkeiten:
 

  • Öffentliche Elektroschrott-Container
    In vielen Städten werden spezielle Container und Tonnen für Elektroschrott aufgestellt, die für jeden zugänglich sind – so wie Altglas-Container.
     
  • Wertstoffhöfe und kommunale Sammelstellen
    Hier kann man seinen Elektroschrott ebenfalls problemlos abgeben und entsorgen lassen. Dabei handelt es sich in der Regel um örtliche Recycling- und Wertstoffhöfe, die alte Geräte wie etwa Fernseher, Konsolen oder auch Kühlschränke annehmen und weiterverwerten.
Recherche Tipp

Wo Sie Ihre nächstgelegene Entsorgungsstelle finden, können sie in der Regel ganz einfach auf der Website Ihrer Kommune oder Stadtverwaltung herausfinden.

  • Hersteller und Elektromärkte
    Häufig bieten auch Hersteller sowie Elektromärkte die Möglichkeit an, alte Geräte zurückzunehmen. Hierzu sollten Sie sich vorab auf deren Website informieren.
     

Kaufvoraussetzung

Was muss ich vor dem Kauf einer Konsole beachten?

Vor dem Kauf einer neuen Konsole sollten Sie einige Dinge beachten. Zunächst ist es sinnvoll, sich die Frage zu stellen, ob eher eine stationäre Konsole für die Verwendung am heimischen Fernseher oder aber eine mobile, tragbare Konsole infrage kommt. Im Anschluss daran können Sie sich zwischen den verschiedenen Konsolensystemen unterschiedlicher Hersteller sowie für eine entsprechende Version, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile besitzen.

Worin die Unterschiede zwischen den einzelnen Konsolensystemen liegen, erfahren Sie in unserer Themen-Rubrik Konsolen-Typen.

Kinder

Ab welchem Alter eignen sich Konsolen?

Ob mobile oder stationäre Variante – Spielekonsolen stehen bei Kindern und Jugendlichen heutzutage hoch im Kurs. Ein festgelegtes Mindestalter für das Spielen an einer Konsole gibt es nicht. Medienpädagogen schwanken mit ihren Empfehlungen hier etwa zwischen 4 bis 6 Jahren. 
 

Was ist im Umgang der Kinder mit Konsolen von Eltern zu beachten

Im Sinne eines gesunden und verantwortungsbewussten Medienumgangs sollten Eltern zum Wohl ihrer Kinder einige Dinge in Bezug auf Konsolen beachten:
 

  • Informationen einholen
    Erkundigen Sie sich, für welche Art von Spielen sich Ihr Kind interessiert. Dabei schadet es auch nicht, wenn Sie einmal selbst den Controller in die Hand nehmen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Kind nie völlig unbeaufsichtigt spielen lassen.

  • Altersfreigabe von Spielen beachten
    Spiele enthalten üblicherweise auf ihrer Verpackung konkrete Angaben zur Altersfreigabe. Die sogenannte „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK), die solche Alterseinstufungen vergibt, unterscheidet hierbei zwischen 5 Klassen: Ohne Altersbeschränkung, Freigabe ab 6 Jahren, 12 Jahren, 16 Jahren und 18 Jahren.
Shopping Tipp
Spiele für Nintendo-Konsolen sind meist kindergerecht.
Nintendo hat sich vor allem auf kindergerechte und familienfreundlich Spiele spezialisiert, die in der Regel ohne Gewaltdarstellungen auskommen.
  • Zeitgrenzen einführen
    Bereits bei der Anschaffung einer Spielekonsole ist es sinnvoll, dass Eltern mit ihren Kindern über Zeitbegrenzungen reden und hier klare Regeln einführen. Hier müssen Eltern individuell einschätzen, welche Spieldauer für Ihr Kind am Tag maximal gelten sollte. Übermäßigen Spielekonsum sollten Eltern bei ihren Kindern in jedem Fall vermeiden.


Lebensdauer

Warum haben manche Spielekonsolen so eine lange Lebensdauer?

Spielekonsolen haben typischerweise eine hohe Lebensdauer. Das bedeutet, dass sie viele Jahre durchhalten und problemlos funktionieren, ohne dass ein Defekt entsteht. Dies hat unter Umständen mit der Konstruktion von Spielekonsolen zu tun, bei der alle Bauteile vom Hersteller aus aufeinander abgestimmt sind.

Die einzelnen Konsolengenerationen an sich haben wiederum deshalb so einen langen Lebenszyklus, weil es in der Regel 5 bis 6 Jahre dauert, bis die nächste Konsolengeneration auf den Markt kommt – und dennoch müssen diese Konsolen stets die aktuellen Spieletitel auf dem Markt wiedergeben. 

Wegen stetiger technischer Weiterentwicklungen und regelmäßiger Produkt-Updates wird der Zeitraum zwischen den Konsolengenerationen im Laufe der Zeit allerdings immer kleiner.
 

Modelle

Welche Vor- und Nachteile bieten aktuelle Konsolen der bekannten Hersteller?

Die Konsolenmodelle der jeweiligen Hersteller besitzen jeweils verschiedene Eigenschaften in Bezug auf Grafik- und Rechenleistung sowie Ausstattung, Funktionen und Spielekompatibilität. Darüber hinaus setzen die jeweiligen Plattformen auch unterschiedliche Schwerpunkte bei der Spieleauswahl.

Welche Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile die aktuellen Konsolen-Versionen der bekannten Hersteller besitzen und für wen diese infrage kommen, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. 

Folgende Konsolen und deren Produkt-Updates sind derzeit auf dem Markt erhältlich:



PlayStation 4

In Sachen Grafik und Rechenpower ist die PlayStation4 (PS4) der direkte Konkurrent der Xbox One, die beide Ende September 2013 auf den Markt kamen. Gegenüber der Konsole von Microsoft ist die PlayStation 4 allerdings kleiner, leiser und ebenfalls ein wenig schneller. Dank eines übersichtlichen Menüs und einer bequemen Controllersteuerung ist die PS4 zudem einfach und intuitiv zu bedienen.

Optisch ähnelt die Sony-Konsole einem Parallelogramm mit einer schwarzen Fläche auf der Oberseite und einem breiten Spalt an der Frontseite, in dem Spiele-DVDs oder Blu-rays verschwinden. Es ist auch ein USB-Anschluss integriert. Darüber hinaus kann die PS4 vor allem technisch mit einer umfangreichen Ausstattung auftrumpfen, welche sie insgesamt zu einem echten Multimedia-Allrounder werden lässt. Die die Konsole besitzt allerdings lediglich einen HDMI-Anschluss zur Verbindung mit einem Fernsehgerät. An ältere Geräte ohne diese Schnittstelle lässt sich die PS4 daher nicht anschließen. Ein externes Netzteil zum Betrieb wird nicht benötigt. Für das Spielen im Online-Modus ist zudem eine „PlayStation Plus“-Mitgliedschaft nötig, die ein jährliches Entgelt kostet.
 

Und das sind die Eigenschaften der PS4 im Detail:
 

  • Schneller Prozessor und schnelle Grafikkarte
    Die PlayStation 4 verfügt über einen schnellen AMD-Jaguar Prozessor wie auch über eine ebenfalls leistungsstarke und schnelle Grafikkarte auf Basis der sogenannten AMD-Radeon-Engine. 
     
  • Große Festplatte
    Die PlayStation 4 verfügt in ihrer Standardversion bereits über eine große 500-Gigabyte-Festplatte, auf der Spiele, Speicherstände Filme und Musik in großen Mengen abgelegt werden können. Einige Modellversionen der PS4 besitzen mit einer Festplattenkapazität von 1 TB (Terrabyte) sogar das Doppelte dieser Größe.
     
  • Kompakte Form und geringes Gewicht
    Mit ihren Abmessungen von 30,5 x 27,5 x 5,3 cm (Länge x Breite x Höhe) und einem Gewicht von 2,8 kg ist die PS4 eine sehr kompakte und leichte Spielekonsole. Die aktuelle Slim-Version ist mit einer Größe von 28,8 x 26,5 x 3,9 cm und einem Gewicht von 2,1 kg nochmals kleiner und leichter. Die PS4-Pro-Version hat mit ihren Abmessungen hingegen wieder an Größe und Gewicht hinzugewonnen.
     
  • HD- und UHD-Auflösung
    Über den HDMI-Anschluss lässt sich die PS4 mit HD-fähigen Geräten verbinden. Schließlich kann die Sony-Konsole mit ihrer leistungsstarken Grafikkarte Filme und Spiele in hochauflösenden Bildern wiedergeben: Während Spiele in Full-HD (1080p oder 720p) dargestellt werden können, gibt die Konsole Filme sogar in 4K-Ultra-HD-Auflösung (UHD) wieder.
     
  • Blu-ray und DVD-Laufwerk
    Die PlayStation 4 verfügt über ein integriertes Blu-ray und DVD-Laufwerk, das nicht nur für Spiele-Discs, sondern auch für Blu-ray- und DVD-Filme genutzt werden kann. Audio-CDs kann die PS4 allerdings nicht wiedergeben. Auch Spiele der älteren PlayStation 3 können Sie in der Regel nicht abspielen lassen. Diese können Sie jedoch über das Portal „PlayStation Now“ herunterladen und auf ihrer neuen PS4 spielen. 

Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Kompatibilität haben wir in unserer gleichnamigen Themen-Rubrik für Sie zusammengefasst.

  • Bluetooth und WLAN
    Auch in Sachen Konnektivität steht die PS4 der aktuellen Technik in nichts nach. So verfügt die Konsole sowohl über die Drahtlos-Schnittstelle Bluetooth für die kabellose Verbindung von Konsole und Controllern als auch über eine WLAN-Schnittstelle für die Internetverbindung.

  • Vielzahl an Multimediafunktionen
    Ebenfalls an Board ist eine Vielzahl an Multimediafunktionen wie beispielsweise eine große Spielbibliothek, die Wiedergabe von 3D-Blu-rays oder das Spiele-Streaming von der PlayStation auf einen Windows-PC oder Mac. Und auch soziale Netzwerke sind bei der PS4 in die Benutzeroberfläche integriert: So können Sie Facebook-Kontakte als Spielfreunde im PlayStation-Netzwerk hinzufügen, per „Share-Play“ Freunde zum Mitspielen einladen oder aber Ihre Spielperformance bei YouTube streamen. Ebenfalls zur Verfügung steht eine Reihe von Apps, die auf der PS4 installiert werden können – darunter auch Video-Demand-Dienste wie Amazon Video und Netflix.

  • Bedienung mit neuem Dualshock-Controller
    Der beliebte Dualshock-Controller wurde für die PS4 eigens weiterentwickelt. In der aktuellen Version ist dieser um einen integrierten Lautsprecher und ein Touchpad erweitert worden. Das zusätzliche Bedienelement erleichtert ein Navigieren im Menü oder im Spiel, außerdem erlaubt das Touchpad eine präzisere Steuerung mithilfe von Wischbewegungen.

  • Gesten- und Sprachsteuerung möglich
    Wie bei der Xbox ist auch bei der PS4 eine Gesten- und Bewegungssteuerung mithilfe einer speziellen Kamera möglich. „PlayStation Camera“ nennt sich diese, allerdings ist die Kamera nicht in die Konsole integriert, sondern muss nachträglich hinzugekauft und an der richtigen Stelle aufgestellt werden. Auch eine Sprachsteuerung der Konsole und einiger Spiele ist mithilfe der „PlayStation Camera“ dank des darin integrierten Mikrofons möglich.

  • Virtual-Reality-Funktion
    Seit Ende 2016 bietet Sony für die PS4 eine Virtual-Reality-Brille an, mit der Sie dank eines 100-Grad-Sichtfelds in die virtuellen Welten spezieller Spiele und Filme eintauchen können. Für den Betrieb ist allerdings zusätzlich die zuvor erwähnte „PlayStation Camera“ nötig. Beide Komponenten müssen Sie zusätzlich erwerben.

Allgemeine Informationen zu Ausstattung und Funktionen von Spielekonsolen können Sie in unseren gleichnamigen Themen-Rubriken nachlesen.

Technisch unterscheiden sich die jeweiligen PS4-Modelle voneinander. So besitzt die PS4-Pro-Konsole standardmäßig eine größere 1 TB-Festplatte und einen leistungsstärkeren Prozessor als die Standard- oder Slim-Version. Sie sollten sich daher also genau überlegen, welche PS4-Version für Sie infrage kommt. 

Im Folgenden haben wir in einer Übersicht die genauen Spezifika und Ausstattungsmerkmale der verschiedenen Modellversionen der PlayStation 4 zusammengefasst:

 

Merkmal PlayStation 4  PlayStation 4 Slim  PlayStation 4 Pro 
Bezeichnung CUH-10xxA CUH-20xxA CUH-70xx
Größe 
(Länge x Breite x Höhe)
30,5 x 27,5 x 5,3 cm  28,8 x 26,5 x 3,9 cm  32,7 x 29,5 x 5,5 cm 
Gewicht 2,8 kg  2,1 kg  3,3 kg 
Festplatte 500 GB oder 1 TB 500 GB oder 1 TB 1 TB 
Prozessor 1,6 GHz  1,6 GHz  2,1 GHz 
Grafikkarte 1,84 TFlops, 18 CUs, 800 MHz  1,84 TFlops, 18 CUs, 800 MHz  4,2 TFlops, 36 CUs, 911 MHz 
Anschlüsse 2 x USB-Anschluss (3.1), 1 x AUX-Port, 1 x HDMI (2.0) 2 x USB-Anschluss (3.1), 1 x AUX-Port, 1 x HDMI (2.0) 3 x USB-Anschluss (3.1), 1 x AUX-Port, 1 x HDMI (2.0), 1 x Optical-Out
Auflösung UHD-Wiedergabe von Spielen nicht möglich UHD-Wiedergabe von Spielen nicht möglich UHD-Wiedergabe von Spielen möglich
Preis Ca. 250 € bis 280 € Ca. 230 € bis 300 € Ca. 370 €


 

PlayStation Vita 
Die PlayStation Vita ist die aktuelle Handheld-Konsole des Herstellers Sony. Sie zeichnet sich besonders durch ihre kompakte Form, das 5″ (Zoll) große Touchscreen-Display und die Einbindung von Social Media-Apps aus.
Wissenswert
Der Konsolenname „Vita“ kommt aus dem Lateinischen.
Vita bedeutet ins Deutsche übersetzt wörtlich „Leben“. Der Name soll damit die soziale Konnektivität der Konsole betonen, die sie durch die Unterstützung von Social Media-Anwendungen wie Youtube, Facebook oder Skype mit sich bringt.

Wegen der Social-Media-Apps und der Verknüpfung von Spielen mit onlinebasierten Anwendungen ist eine Internetverbindung für die Konsole von hoher Bedeutung. Neben dem herkömmlichen Vita-Modell mit WLAN-Unterstützung ist hierbei auch eine PlayStation Vita mit 3G-Unterstützung erhältlich. 

Shopping Tipp

Mithilfe einer passenden SIM-Karte und einem entsprechenden Mobilfunkvertrag ist es mit einer PlayStation Vita mit 3G-Unterstützung möglich, die internetbasierten Anwendungen auch unterwegs zu nutzen.

Spieletechnisch kommen bei der tragbaren PlayStation keine herkömmlichen Spiele-Discs mehr zum Einsatz. Wurden bei dem Vorläufer, der PlayStation Portable (PSP), noch die kleinen „Universal Media Discs“ eingesetzt, müssen Sie bei einer PlayStation Vita lediglich spezielle Spielkarten einlegen. Diese werden als „NVG-Cards“ bezeichnet und ähneln optisch herkömmlichen SD-Karten.

Alles in allem ist die PlayStation Vita als kleiner Allrounder für unterwegs konzipiert. Die tragbare Konsole besitzt nicht nur eine äußerst hohe Auswahl an aktuellen Spieletiteln, sie lässt sich durch die integrierten Analogsticks, Aktionstasten und das Touchpad auf der Rückseite der Konsole einfach und präzise bedienen. Der Fokus auf Internetanwendungen und Social Apps kann zwar heutzutage nicht mehr als revolutionär gelten, macht die Konsole jedoch zu einer interessanten Variante für Online-Fans.

Mit der Vita Slim ist 2 Jahre nach Erscheinen der Konsole zudem eine überarbeitete Version der Vita herausgekommen, die sich nicht nur durch kompaktere Maße auszeichnet. So verfügt die Vita Slim nunmehr über ein LCD-Panel, einen 1 GB großen internen Speicher und einen Micro-USB-Anschluss für den Ladevorgang und den Datenaustausch.
 

Merkmale PlayStation Vita PlayStation Vita Slim
Bezeichnung PCH-1000 PCH-2000
Größe (Länge x Breite x Höhe) 18,2 x 8,4 x 1,9 cm  18,36 x 8,51 x 1,5 cm 
Gewicht 260 g 219 g
Festplatte Kein interner Speicher 1 GB
Prozessor ARM CortexTM A9-Core (Quad-Core) ARM CortexTM A9-Core (Quad-Core)
Grafikkarte PowerVR SGX 543 MP4+ (Quad-Core) PowerVR SGX 543 MP4+ (Quad-Core)
Anschlüsse Vita-Karten-Steckplatz, Speicherkarten-Steckplatz, Sim-Karten-Steckplatz (nur beim 3G-Modell), USB-Mehrzweck-Anschluss, Headset-Stereo-Anschluss Vita-Karten-Steckplatz, Speicherkarten-Steckplatz, Sim-Karten-Steckplatz (nur beim 3G Modell), Micro-USB-Anschluss, Headset-Stereo-Anschluss
Auflösung 12,7 cm (16:9) OLED Multitouch-Bildschirm, kapazitiv mit 960 x 544 Pixeln 12,7 cm (16:9) OLED Multitouch-Bildschirm, kapazitiv mit 960 x 544 Pixeln
Preis Ca. 150 € Ca. 200 €


Xbox One

Als Nachfolger der Xbox 360 kam Ende September 2013 fast gleichzeitig mit der PlayStation 4 die aktuelle Xbox One auf den Markt. Sie gilt damit als der direkte Konkurrent der Konsole von Sony. Im Hardware-Vergleich kommt die Xbox One nicht ganz an die Rechenpower einer PlayStation 4 heran. Mit Erscheinen der Xbox One X liegt mittlerweile jedoch die Microsoft-Konsole vorne in Punkto Rechenleistung.

Grundsätzlich will Microsoft seine Xbox One nicht nur als Spielkonsole verstanden wissen, sondern als umfassende Entertainment- und Unterhaltungszentrale: Fernsehen, Musik hören, Filme ausleihen und kaufen wie auch aktuelle Spieletitel spielen – das vereint die Xbox One alles in einem Gerät. 

Zur Bedienung ist dabei nicht einmal eine Fernbedienung nötig, denn der Kinect-Sensor erlaubt es problemlos, via Audio-Kommandos sowie Gesten und Körperbewegungen durch die Menüs zu navigieren. Dank des Online-Dienstes „Xbox Live“ können Sie darüber hinaus nicht nur Serien und TV-Inhalte abrufen, sondern auch Sportübertragungen in Echtzeit sehen.

Optisch besitzt die Microsoft-Konsole eine klare, rechteckige Form mit einer schrägen Fläche unterhalb des Disc-Einschubs an der Vorderseite des Gehäuses. Hier können Sie Blu-rays, DVDs wie auch CDs zur Wiedergabe über die Xbox One eingelegen. Farblich ist die Konsole sowohl in einer schwarzen als auch in einer weißen Ausführung erhältlich. 

Die Xbox One ist im Vergleich zur Konsole von Sony allerdings sowohl um einiges größer und höher als auch schwerer. Zudem wird ein externes Netzteil zum Betrieb benötigt. Bei der aktuellen Modellversion wie der Xbox One S und der Xbox One X ist dieses allerdings in das Gerät integriert – und auch die Abmessungen der Konsole sind deutlich geschrumpft.
 

Dies sind die Merkmale der Xbox One im Detail:
 

  • Schneller Prozessor und schnelle Grafikkarte
    Die Xbox One verfügt ähnlich wie die PS4 über einen schnellen AMD-Jaguar-Prozessor und über eine relativ leistungsstarke Grafikkarte auf AMD-Basis. 
     
  • Große Festplatte
    In der Standardversion verfügt die Xbox One über eine große 500-Gigabyte-Festplatte. Die aktuellsten Konsolenmodelle, also die Xbox One S und die Xbox One X, besitzen darüber hinaus sogar eine enorme Speichergröße von 1 TB bzw. 2 TB (Terrabyte).
     
  • Größere Form, höheres Gewicht
    Mit ihren Abmessungen von 33,3 x 27,5 x 8,2 cm (Länge x Breite x Höhe) und einem Gewicht von 3,18 kg gilt die Xbox im Vergleich mit der PS4 als größere und schwerere Spielekonsole. Bei der Konsolenversion Xbox One S hat Microsoft hierauf allerdings reagiert und eine deutlich kleinere, schmalere und zugleich leistungsfähigere Version auf den Markt gebracht. Die Abmessungen betragen nur noch 30,4 x 23,3 x 7,0 cm bei einem Gewicht von 2,8 kg.
     
  • HD- und UHD-Auflösung
    Auch die Xbox One kann über ihren HDMI-Anschluss Filme und Spiele in HD wiedergeben: Während so etwa Spiele in Full-HD (1080p oder 720p) dargestellt werden können, gibt die Xbox One entsprechende Blu-rays sowie Streaming-Inhalte sogar in gestochen scharfer 4K-Ultra-HD-Auflösung (UHD) wieder.
Shopping Tipp

Mit der aktuellsten Konsolenversion, der Xbox One X, ist sogar Gaming in 4K-Auflösung möglich. Das bedeutet, Sie können entsprechende 4K-Games in einer äußerst scharfen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln spielen.

  • Blu-ray und DVD-Laufwerk
    Zur Film- und Spielewiedergabe verfügt die Xbox One über ein integriertes Disc-Laufwerk, in das sowohl Blu-rays als auch DVDs sowie Spiele eingelegt werden können. Auf diese Weise kann die Xbox den klassischen DVD- oder Blu-ray-Player ersetzen. Darüber hinaus kann die Xbox One sogar ältere Konsolenspiele der Xbox 360 wiedergeben – allerdings nur solche, die von Microsoft dafür freigeschaltet sind.

  • WLAN, aber kein Bluetooth
    In Sachen Konnektivität setzt die Xbox One auf eigene Standards: Zur Verbindung der Konsole mit dem kabellosen Controller nutzt das Gerät die WLAN-Schnittstelle „Wifi-Direct“. Eine Unterstützung der Bluetooth-Technologie leistet die Konsole damit nicht. Externe Hardware wie etwa Bluetooth-Headsets können daher nicht mit der Xbox One verbunden werden.
     
  • Vielzahl an Multimediafunktionen
    Die Xbox One ist als vollständige Entertainment- und Multimediazentrale gedacht. Daher steht eine Vielzahl an Multimediafunktionen zur Verfügung, darunter eine Online-Spielbibliothek, Streaming und Video-on-Demand-Dienste, die Wiedergabe von Blu-rays und eine Gestensteuerung mithilfe des Kinect-Sensors. Gesteuert werden kann die Xbox One zudem auch über eine handelsübliche USB-Tastatur oder über eine Smartphone-App. Und auch soziale Netzwerke sind über entsprechende Apps integriert. Darüber hinaus können Sie auch externe Video- und Audio-Daten, beispielsweise vom PC oder Laptop, via USB oder WLAN auf die Konsole streamen. 
Bedenken Sie

Spiele, Filme, Updates und Demos können Sie online über das Xbox-Live-Netzwerk beziehen. Allerdings ist hierfür in der Regel eine kostenpflichtige Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaft erforderlich. Auch um den Online-Modus vieler Spiele zu nutzen, kommen Sie um eine solche Mitgliedschaft häufig nicht herum.

  • Gute Bedienung mit neuem Xbox-Controller
    Der Xbox-Controller gilt systemübergreifend als einer der besten Steuerungsgeräte auf dem Markt. So ist der Controller seit der Xbox 360 insbesondere dank seiner ergonomischen Form und der optimalen Position und Größe der Steuerungselemente beliebt. Der Controller der Xbox One knüpft hieran an und liegt ideal in der Hand. Ein eingebautes Touch-Feld oder integrierte Lautsprecher wie bei der PS4 besitzt der Xbox One-Controller allerdings nicht.

  • Gesten- und Sprachsteuerung möglich
    Eine der zentralen Merkmale der Xbox One ist die Unterstützung einer Gesten- bzw. Bewegungserkennung. Mit dem zusätzlichen Sensor-System „Kinect" kann schließlich eine hochempfindliche Kamera angeschlossen werden, die sämtliche Körperbewegungen erkennt und als Steuerungsbefehle im Menü oder im Spiel erkennt. Durch das eingebaute Mikrofon ist zudem eine relativ intuitive Sprachsteuerung möglich.


Die genauen Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellversionen – der Xbox One, der Xbox One S und der Xbox One X – haben wir nachfolgend für Sie übersichtlich zusammengetragen:

 

Merkmale Xbox One Xbox One S Xbox One X
Größe (Länge x Breite x Höhe) 33,3 x 27,5 x 8,2 cm  30,4 x 23,3 x 7,0 cm  30 x 24 x 6 cm 
Gewicht 3,2 kg  2,8 kg  3,8 kg 
Festplatte 500 GB  2 TB  1 TB 
Prozessor 1,75 GHz  1,75 GHz  2,3 GHz 
Grafikkarte 1,31 TFlops, 12 CUs, 853 MHz  1,4 TFlops, 12 CUs, 914 MHz  6 TFlops, 40 CUs, 1.172 MHz 
Anschlüsse 3 x USB (3.0), 1 x HDMI in (1.4), 1 x HDMI out (1.4), Gigabit LAN, IR-Out, Kinect 3 x USB (3.0), 1 x HDMI in (2.0a), 1 x HDMI out (2.0a), Gigabit LAN, IR-Out, Kinect 3 x USB (3.0), 1 x HDMI in (2.0b), 1 x HDMI out (2.0b), Gigabit LAN, IR-Out
Auflösung UHD-Wiedergabe von Spielen nicht möglich UHD-Wiedergabe von Spielen möglich UHD-Wiedergabe von Spielen möglich, Streamen und Aufzeichnen von Inhalten in 4K
Preis Ca. 250 € Ca. 220 € Ca. 500 €


 

Nintendo Wii U

Die Wii U ist eine stationäre Spielekonsole des Herstellers Nintendo und gehört zur 8. Konsolengeneration. Die Konsole gibt es seit 2012. Der Name deutet es schon an: Die Wii U ist eine Weiterentwicklung der Wii. 

Grafisch nähert sich die Konsole der Konkurrenz von Sony und Microsoft an – mit der Wii U ist beispielsweise erstmals eine HD-Auflösung bis zu 1080p auf einer Nintendo-Konsole möglich. Blu-rays und DVDs können aber immer noch nicht abgespielt werden.

Der Fokus dieser Konsole liegt auf ihren neuen Controller: Diese verfügen über ein 6,2″ (Zoll) großes Display mit einem druckempfindlichen Touchscreen. Auf dem Controller können so zum Beispiel Infos angezeigt werden, die nicht auf dem Fernseher auftauchen müssen. Außerdem sind Features wie Beschleunigungs- und Bewegungssensoren, Kamera, Mikrofon oder Lautsprecher integriert. Vor allem bei Multiplayer-Spielen kann der neue Controller innovativ eingesetzt werden. 

Die Wii U wirkt durch den neuen Controller samt integriertem Touchscreen wie eine Verknüpfung von Handheld- und stationärer Konsole – eine alleinige Verwendung des Touchscreen-Controllers zum Spielen ist allerdings nicht möglich. Dies wiederum hat der Hersteller Nintendo bei seinem Nachfolgermodell verwirklicht – bei der Nintendo Switch. 

Die Wii U ist abwärtskompatibel und spielt alte Wii-Games ab, auch die Wii-Fernbedienungen können weiterhin eingesetzt werden.

Die Merkmale der Nintendo Wii U finden Sie nachfolgend im Überblick:

Merkmale Nintendo Wii U
Größe (Länge x Breite x Höhe) 26,8 x 17,2 x 4,6 cm
Gewicht 1,6 kg
Festplatte 8 GB oder 32 GB
Prozessor 1,243 GHz
Grafikkarte Ca. 0,352 TFlops
Anschlüsse Speicherkarten-Steckplatz, 2 x USB 2.0, HDMI-out, AV-out
Auflösung HD-Wiedergabe von Spielen möglich, keine UHD-Wiedergabe
Preis Ca. 130 €


 

Nintendo Switch

Mit der Nintendo Switch hat der japanische Hersteller die erste Spielekonsole der 9. Konsolengeneration veröffentlicht – und dabei einen ganz neuen Weg eingeschlagen. Sie gilt als Nachfolger der Wii U.

Denn die Nintendo Switch ist eine Hybrid-Konsole, die sowohl unterwegs wie ein Handheld-Gerät genutzt als auch stationär an einen Fernseher angeschlossen werden kann. Die Nintendo Switch besteht hauptsächlich aus einem Tablet mit links- und rechtsseitig angebrachten Controllern, den sogenannten Joy-Coins. So zusammengesetzt, kann die Konsole als Handheld für das Spielen unterwegs genutzt werden.

Für die Nutzung am heimischen Fernseher lassen sich die Joy-Coins abnehmen und zu einem Spiele-Controller zusammensetzen. Dann muss das Switch-Tablet noch in das mitgelieferte Dock gestellt werden – und schon wird aus dem Handheld eine stationäre Konsole, die per HDMI-Kabel mit dem TV-Gerät verbunden werden kann. In diesem TV-Modus gibt die Nintendo Switch Filme und Spiele mit einer Full-HD-Auflösung wieder.

Neben stationärem TV- und dem Handheld-Modus gibt es auch noch den sogenannten Tisch-Modus. Hierbei wird die Konsole mithilfe eines mitgelieferten Aufstellers auf einen Tisch gestellt und die beiden Joy-Coins werden zu 2 vollwertigen Controllern umfunktioniert, mit denen beispielsweise 2 Freunde gegeneinander „Super Mario Kart“ spielen können.

Als Bildschirm steht ein großer kapazitiver Touchscreen zur Verfügung. Zwar entspricht die Auflösung heute nicht mehr wirklich technischem Standard. Auf dem nicht allzu großen Display besitzt die Switch jedoch eine äußerst hohe Pixeldichte und kann überzeugen.

Grundsätzlich ist die Nintendo Switch eine reine Spielekonsole. Multimedia-Funktionen wie Apps für Video-Streaming-Dienste oder etwa einen Browser suchen Sie auf der Nintendo Switch vergebens.

Die Eigenschaften der Nintendo Switch im Detail:

  • Hybrid-Konsole
    Die Nintendo Switch kann sowohl im Handheld- und Tisch-Modus sowie auch als stationäre Konsole verwendet werden. Bei der stationären Verwendung ruft die Konsole durch den Anschluss an das Dock allerdings erst ihre vollständige Rechenleistung ab und stellt Filme und Spiele in Full-HD dar.
     
  • Kapazitiver Touchscreen
    Die Switch besitzt einen 6,2″ großen Touchscreen für die Verwendung im mobilen Modus. Der kapazitive Bildschirm reagiert auf Ihre Berührungen, ohne dass Sie Druck ausüben müssen. Die Auflösung beträgt nur 1280 x 720 Pixel, die für eine ausreichend hohe Pixeldichte dieser Displaygröße allerdings reicht.
     
  • Standard-Prozessor
    Als Prozessor arbeitet in der Nintendo Switch das Standardmodell „Tegra Y1“ des Herstellers Nvidia. Damit kann die Switch problemlos neue Spieletitel wie „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ auf das mobile Tablet bringen. An die Rechen- und Grafikleistung von PlayStation 4 oder Xbox kommt der für mobile Geräte konzipierte Rechen-Chip allerdings nicht heran.
     
  • Kleine interne Festplatte, aber erweiterbar
    Die Nintendo Switch besitzt einen integrierten Systemspeicher in einer Größe von 32 GB (Gigabyte). Dieser lässt sich allerdings mithilfe von microSD-Karten, die Sie in das Tablet eingelegen können, beliebig erweitern.
     
  • Kompakte Form und geringes Gewicht
    Sowohl in der mobilen Version mit beidseitig angebrachten Joy-Coin-Controllern als auch in der stationären Version für die Verwendung am TV besitzt die Nintendo Switch eine äußerst kompakte Form und ein vergleichsweise geringes Gewicht. Bei der stationären Nutzung in Kombination mit dem mitgelieferten Dock kommt die Konsole so etwa auf Abmessungen von 17,3 x 10,4 x 5,4 cm (Länge x Breite x Höhe) und ein Gewicht von 327 g.
Bedenken Sie
Die Nintendo Switch ist schwerer als herkömmliche Handheld-Konsolen.
Gegenüber anderen Handheld-Geräten besitzt die Switch im mobilen Gebrauch ein vergleichsweise hohes Gewicht: Mit 398 g ist das Switch-Tablet schwerer als etwa die 219 g leichte PS Vita Slim.
  • Full-HD-Auflösung, aber kein 4K-UHD
    Im stationären Modus stellt die Nintendo Switch Spiele in einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel dar – eine Wiedergabe der Medien in nativer 4K-UHD-Auflösung ist allerdings nicht möglich. Darüber hinaus zeigt die Konsole auch die Full-HD-Auflösung nur im TV-Modus an, im mobilen Modus wechselt die Auflösung zu 1280 x 720 Pixel.
     
  • Kein Laufwerk vorhanden
    Bei der Nintendo Switch handelt es sich um eine Hybrid-Konsole, die entweder im mobilen Modus benutzt wird oder für den TV-Modus in das Dock gestellt wird. Ein Laufwerk wie bei klassischen Spielekonsolen gibt es daher nicht. Stattdessen erscheinen Spiele für die Nintendo Switch in Form von microSD-Karten, die Sie in das Tablet einlegen müssen. DVD- und Blu-ray-Filme können somit nicht wiedergegeben werden.
     
  • WLAN, aber keine Multimediafunktionen
    Zwar ist die Nintendo-Switch mit WLAN ausgestattet, allerdings ist diese Schnittstelle lediglich für Software-Updates und vor allem für das Spielen im Multiplayer-Onlinemodus gedacht. Wie bei den Online-Angeboten von PlayStation und Xbox ist dieser Online-Service zwar kostenpflichtig, soll aber nicht mehr als 25 € im Jahr kosten. Multimediafunktionen wie Video-Streaming-Dienste, Apps und einen Browser gibt es auf der Nintendo Switch nicht.

Merkmale Nintendo Switch
Größe (Länge x Breite x Höhe) 28,1 x 20,5 x 9,2 cm
Gewicht 297 g (mit Joy-Con 398 g)
Festplatte 32 GB
Prozessor 1 GHz
Grafikkarte 1,024 TFlops
Anschlüsse am Switch-Tablet Spielekarten-Steckplatz, Kopfhöreranschluss, USB-Anschluss (3.1)
Anschlüsse an der Dockingstation 2 x USB 2.0, 1 x USB 3.0, HDMI-out
Auflösung HD-Auflösung (Full-HD), keine UHD-Wiedergabe möglich
Preis Ca. 330 €


 

Nintendo DS

Nintendo DS ist der Name der ursprünglichen tragbaren und aufklappbaren Nintendo-Konsole, die über zwei LCD-Bildschirme verfügt. Durch den berührungsempfindlichen Touchscreen des unteren Bildschirms sollte dieses Konzept des japanischen Konsolenherstellers ein neues Spielerlebnis ermöglichen.

Heute steht Nintendo DS als Bezeichnung für die Konsolenfamilie dieser Handheld-Geräte, deren aktuelle Modellversionen der Nintendo 2DS und der Nintendo 3DS sind.

Mit dem Nintendo 3DS erhielt Anfang 2011 die 3D-Technik Einzug in die Welt der mobilen Spielekonsolen. So verfügt die Konsole im oberen Bereich der Konsole über einen integrierten 3D-Bildschirm, der mithilfe einer speziellen Autostereoskopie-Technik räumliche Bilder generieren kann – eine zusätzliche 3D-Brille für den Betrachter ist hierbei nicht einmal erforderlich. 

Der zweite Bildschirm unterhalb des 3D-Displays verfügt über Touchscreen-Eigenschaften sowie weitere Features wie 3D-Kameras oder Bewegungs- und Beschleunigungssensoren. Wer kein 3D-Freund ist, kann die Funktion auch abstellen – oder aber auf den Nintendo 2DS setzen. Denn die 2DS-Konsole verfügt über alle Funktionen und Neuerungen, die der 3DS auch besitzt – mit Ausnahme des 3D-Effekts.

Die überarbeiteten und aktualisierten Modellversionen der beiden DS-Konsolen tragen den Titel „New Nintendo 3DS“ bzw. „New Nintendo 2DS“. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte XL-Versionen beider Modelle, die über einen vergleichsweise größeren Bildschirm verfügen – was nicht zuletzt im Hinblick auf die 3D-Funktion empfehlenswert sein kann.
 

Merkmale New Nintendo 2DS XL New Nintendo 3DS XL
Größe (Länge x Breite x Höhe) 16,0 x 8,64 x 2,03 cm 16,0, x 93,5 x 2,15 cm
Gewicht 260 g 329 g
Festplatte 2 GB 2 GB
Prozessor Bis zu 804 Mhz Bis zu 804 Mhz
Grafikkarte Digital Media Professionals Pica200 Digital Media Professionals Pica200
Anschlüsse  Speicherkarten-Steckplatz, Spielekarten-Steckplatz, Kopfhörer-Anschluss, Ladestation-Anschuss Speicherkarten-Steckplatz, Spielekarten-Steckplatz, Kopfhörer-Anschluss, Ladestation-Anschuss
Auflösung 3D-Wiedergabe, keine HD oder UHD-Auflösung 3D-Wiedergabe, keine HD- oder UHD-Auflösung
Preis Ca. 150 € Ca. 170 €


 

Preis

Wie stark variieren die Preise zwischen den unterschiedlichen Konsolen?

Die verschiedenen Konsolensysteme kommen zwar mit unterschiedlichen Preisen auf den Markt. Grundsätzlich variieren die Preise allerdings weniger stark, als dies beispielsweise bei unterschiedlichen PC-Systemen der Fall ist. 

So liegen die Preise von Konsolen der neueren Generation meist in einem Bereich zwischen 230 € bis maximal 500 €.

Je nach Version der Konsole und je nach Lieferumfang können die Preise allerdings auch innerhalb eines gleichen Konsolensystems variieren. Neuere Modellversionen, Konsolen mit größeren Festplatten und sogenannte Bundles sind so nur zu erhöhten Preisen erhältlich – abgespeckte Slim-Versionen hingegen sind meist etwas preiswerter zu erwerben.
 

Warum sind Spiele für die Konsole teurer als PC Spiele?

In der Regel sind Videospiele für die Konsole deutlich teurer als die jeweiligen Versionen für den PC. Dies hat gleich mehrere Gründe: 

Zum einen liegen die höheren Preise an den Lizenzgebühren, die für die Spielehersteller fällig werden. Schließlich handelt es sich bei Spielekonsolen um sogenannte „geschlossene Plattformen“, bei denen nur der jeweilige Konsolenhersteller darüber entscheidet, wer dafür Spiele veröffentlichen darf. Die Lizenz dafür kostet die Spieleentwickler entsprechend Geld, das auf den Preis für Videospiele umgelegt wird.

Zum anderen werden die Konsolensysteme selbst – im Vergleich etwa zum PC – schon vergleichsweise günstig angeboten. Die meisten Konsolenhersteller verdienen daher weniger mit ihrer Konsolenhardware als mit den Lizenzgebühren und selbstentwickelten Spielen.
 

Stromverbrauch

Wie viel Strom verbrauchen Konsolen?

Das Spielen an einer Spielekonsole kann sich schnell über die eine oder andere Stunde hinziehen. Der Betrieb der Konsole verbraucht dabei entsprechend viel Strom. Doch wie hoch der Stromverbrauch ist, unterscheidet sich je nach Konsole und Handhabung.

So liegt die Leistungsaufnahme der PlayStation 4 etwa bei ungefähr 140 W (Watt), während die Xbox One mit ca. 120 W etwas darunter liegt. Die neue Nintendo-Konsole Switch kann sich 15 Watt hingegen als äußerst energiesparsam gelten. 

Den genauen Stromverbrauch in kWh können Sie aus der Leistungsaufnahme der Konsolen folgendermaßen berechnen:

  1. Leistung (Watt) x Zeit (Stunden) = Energieverbrauch in Wattstunden (Wh)
  2. Wattstunden (Wh) / 1.000 = Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh)
Beispiel
Eine Konsole mit einer Leistungsaufnahme von 140 W hat bei einer Spieledauer von 3,5 h beispielsweise einen Energieverbrauch von 0,49 kWh:
140 W x 3,5 h = 490 Wh
490 Wh / 1.000 = 0,49 kWh

Allerdings verbraucht nicht allein das Spielen Strom. Denn auch im Standby-Modus benötigen Spielekonsolen je nach Modell zwischen 1 W und 20 W. 

Tipp

Sie können dazu beitragen, den Stromverbrauch zu senken. So können Sie Ihre Konsole wahlweise auch vollständig ausschalten, statt sie in den Ruhezustand zu versetzen. 

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