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Externe Festplatten (778 Ergebnisse aus 81 Shops)

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Mit dem Formfaktor, auch als Format bekannt, wird die Abmessung und Befestigungsmöglichkeit einer externen Festplatte beschrieben. Aktuelle Standards sind die Größen 1,8 Zoll, 2,5 Zoll und 3,5 Zoll.

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Der Produkttyp gibt an, ob eine herkömmliche Festplatte (HDD) oder eine moderne und verschleissfreie (SSD) verbaut ist.

Festplattenkapazität
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Produkttyp
Bei Festplatten wird grundsätzlich zwischen zwei Typen unterschieden, einmal der HDD (Hard Disk Drive) und der SSD (Solid State Disk).

Die HDD besteht aus einer Magnetscheibe und vielen kleinen mechanischen Teilen, wie einem Schreib- bzw. Lesekopf. Die Daten werden hier entsprechend auf eine rotierende Scheibe geschrieben. Dabei wird die hartmagnetische Beschichtung der Plattenoberfläche berührungslos magnetisiert.

Bei einer SSD handelt es sich um einen Flashspeicher, welcher aus nichtflüchtigen Speicherchips aufgebaut ist und entsprechend nicht aus mechanischen Teilen besteht. SSD-Modelle trumpfen insbesondere mit kurzen Zugriffszeiten beim Lesen von Daten auf. Ein weiter Vorteil ist, dass SSD-Platten aufgrund ihrer Bauweise sehr viel stabiler und langlebiger sind, weil eben nicht viele kleine Teile mechanisch in einander greifen. Auch arbeiten diese Modelle komplett lautlos. Zusätzlich verbrauchen sie auch weniger Strom.

Außerdem lassen sich externe Festplatten nach ihrer Größe unterscheiden. 3,5″-Festplatten fallen größer aus und bieten damit zumeist auch einen höheren Speicherplatz wie auch eine bessere Leistung. Folglich sind diese Geräte für den mobilen Einsatz weniger praktisch.

2,5″-Festplatten fallen weitaus kompakter aus. Das Format wurde ursprünglich für interne Festplatten in Notebooks entwickelt. Wem der geringere Speicherplatz ausreicht, sollte sich entsprechend unter diesen Modellen umsehen.

Anschlüsse
Externe Festplatten variieren auch hinsichtlich ihrer Anschlussmöglichkeiten. Diese haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung und wie auch der Stromversorgung.

Am gebräuchlichsten ist entsprechend der Anschluss über USB. Für eine schnelle Übertragungsrate sollte man darauf achten, dass das Wunschmodell dem USB 3.0 Standard genügt. Zwar sind die USB-Versionen 2.0 und 3.0 grundsätzlich kompatibel zueinander, allerdings liegt die Datenrate für USB 2.0 zumeist in einem Bereich von 40 MB/s, während USB 3.0 mit ungefähr 300 MB/s punkten kann.

Weitere Anschlussmöglichkeiten sind zudem auch Firewire und eSATA. Diese gelten ebenfalls als hinreichend schnell beim Datentransfer, sind jedoch eher selten. Bei einem Mac PC sollte man darauf achten, dass eine sogenannte Thunderbolt-Schnittstelle vorhanden ist.

Es gibt auch netzwerkfähige Festplatten, bei denen der Datentransfer über Netzwerkkabel oder WLAN erfolgt. Der Vorteil ist, dass das Modell dann von mehreren Usern genutzt werden kann. Allerdings erweisen sich solche Typen auch als wesentlich teurer.

Festplatten-Kapazität
Die Kapazität einer Festplatte wird für gewöhnlich in Gigabyte oder Terabyte bemessen. Wenn es nur darum geht kleinere Dateien, wie Dokumente und Musik zu sichern, reicht entsprechend auch eine kleine Festplatte mit 250 oder 500 GB. Für Nutzer, die jedoch große Mengen sichern wollen, beispielsweise um alle Daten von einem PC auf den anderen zu übertragen, könnten auch die externen Festplatten mit 1 TB oder mehr interessant sein. Es gilt natürlich auch hier, mehr Speicherplatz bedeutet ein höherer Kaufpreis.

Max. Umdrehungen
Die maximale Umdrehung eines Schreib-/Lesekopfs gibt Auskunft darüber, wie schnell Daten gelesen und gespeichert werden können. Ein guter Standard bei 3,5-Zoll-Platten ist dabei eine Drehgeschwindigkeit von 7.200 Umdrehungen pro Minute. Es gibt jedoch auch Modelle, deren Speicherscheiben mit einem Wert von 10.000 U/min oder mehr aufwarten können. 2,5-Zoll-Festplatten sind in der Regel in einem Bereich von 4.200 U/min angesiedelt.

Puffergröße
Die Puffergröße ist quasi der Zwischenspeicher einer Festplatte. Diese sollte hinreichend groß sein, damit beim Arbeiten aufgerufene Dateien schneller angezeigt werden. Zu den gängigen Größen zählen hier 8 MB und 16 MB.

Welche externe Festplatte ist die richtige?

Mit unserer Unterstützung finden Sie die passende externe Festplatte.

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Wissen Kompakt

Externe Festplatten eignen sich hervorragend, um Filme, Musik, Dokumente oder Fotos zu speichern und dadurch langfristig sicher aufzubewahren. Ein weiterer Pluspunkt: Die Daten können Sie sicher und bequem transportieren und dadurch jederzeit nutzen. Denn nicht überall ist eine Internetverbindung möglich, um beispielsweise die Lieblingsserie im Urlaub online ansehen zu können. 
 
Externe Datenträger sind Massenspeicher mit einem festen und robusten Gehäuse, das die Technik vor äußeren Einflüssen schützt. Über ein Datenkabel können Sie Ihre Daten beispielsweise von einem Computer, einem Fernsehgerät oder einer Spielekonsole auf dieses Speichermedium übertragen und dadurch sichern.  
Wissenswert
1956 erfand die Firma IBM die erste Festplatte „Ramac 305“. Sie hatte einen Durchmesser von 61 cm und wog mehr als 1 t und speicherte 5 MB (Megabyte). 
 
In den 1990er-Jahren kam schließlich auch das erste externe Modell auf den Markt.
Externe Varianten eignen sich jedoch nicht nur, um Daten zu transportieren, sondern auch, um Archive oder Sicherungsdateien – sogenannte Back-ups – anzulegen. So sind Ihre Daten geschützt, falls beispielsweise Ihr Rechner einen Schaden hat, und Sie können diese später wiederherstellen. Zusätzlich zeichnen sich die externen Massenspeicher durch Zusatzfunktionen aus, über die Sie z.B. Ihre Daten verschlüsseln oder ein Passwort einrichten können.
 

Sie sind in unterschiedlichen Größen, Speicherkapazitäten und mit verschiedenen Schnittstellen erhältlich. Um Sie bei der Wahl der passenden Modells zu unterstützen, haben wir für Sie im folgenden Kaufberater alle wichtigen Informationen zusammengestellt.


Kaufberater

Externe Festplatten sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Sie unterscheiden sich dabei nicht nur hinsichtlich des Speicherplatzes, sondern auch in der Übertragungsgeschwindigkeit und Baugröße. Damit Sie das passende Modell für Ihre Bedürfnisse finden, erklären wir Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt.   
Bedenken Sie für den Kauf einer externen Festplatte vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Der Festplatten-Typ hängt vom jeweiligen Einsatzweck ab.
    Externe Festplatten können in 2 Typen unterteilt werden, die sich vor allem hinsichtlich der verschiedenen im Gehäuse verbauten Speichermedien unterscheiden. HDD-Festplatten besitzen eine hohe Speicherkapazität, sind aber anfällig für Beschädigungen. SSD-Festplatten hingegen übertragen Daten sehr schnell, jedoch nutzen sich ihre Speicherzellen mit der Zeit ab. 
     
  • Wählen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit und die Speicherkapazität passend zu Ihren Bedürfnissen.
    Datenträger sind mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten erhältlich. Davon hängt ab, wie viele Daten Sie darauf speichern können. Eine hohe Speicherkapazität ist beispielsweise wichtig, wenn Sie ein Datenarchiv anlegen möchten. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist entscheidend dafür, wie schnell Sie Informationen übertragen und abrufen können. 
     
  • Für die Verbindung einer externen Festplatte mit einem Computer benötigen Sie die richtige Schnittstelle.
    Externe Speichermedien sind mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet. Über diese können Sie sie mit anderen elektronischen Geräten verbinden und Daten übertragen bzw. abrufen. Dazu müssen sie kompatibel sein. Zudem beeinflussen die Schnittstellen die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten. 
     
  • Spezielle Funktionen und Ausstattungselemente sorgen für mehr Sicherheit und Komfort.
    Es stehen Ihnen externe Varianten mit verschiedenen Funktionen und Ausstattungselementen zur Auswahl. Funktionen bieten unter anderem mehr Sicherheit für Ihre Daten, z.B. mit Hilfe eines Passwortschutzes, oder ermöglichen die Verwendung als Netzwerkspeicher. Ausstattungselemente hingegen erhöhen den Bedienkomfort, beispielsweise durch ein integriertes USB-Kabel, das ein zusätzliches Datenkabel überflüssig macht.  
     

Externe-Festplatten-Typen

​Externe Modelle besitzen im Gegensatz zu internen Modellen ein Gehäuse. Das macht sie mobil und unabhängig von einem PC. Sie können darauf nicht nur große Datenmengen abspeichern und sichern, sondern sie auch komfortabel transportieren. Sie besitzt deshalb ein robusteres Gehäuse und festere Schnittstellen, um diesen Belastungen standzuhalten.

Mit Hilfe einer externen Festplatte können Sie einfach und schnell den Speicher Ihres Computers, Tablets, Smartphones oder Ihrer Spielekonsole erweitern, ohne das Gerät dafür öffnen zu müssen. Dies ist sogar während des Betriebs jederzeit möglich. So können Sie Sicherungskopien bzw. Back-ups erstellen und diese separat vom Computer aufbewahren.

Wissenswert
Informationen werden als Binärcode auf der externen Festplatte gespeichert.
 
Ein binäres System besteht aus 2 verschiedenen Ziffern: 1 und 0. Legen Sie Daten auf einer externen Festplatte ab, werden diese deshalb als Code gespeichert, der wiederum ausgelesen werden kann.

Ihre Daten speichern Sie auf einem in der externen Festplatte verbauten Speichermedium. Da sich die Speichermedien hinsichtlich ihrer Bauart und der damit verbundenen Schreib-Lese-Verfahren unterscheiden, stehen 2 verschiedene Externe-Festplatten-Typen zur Auswahl:

Auf den Punkt!
  • Eine HDD-Festplatte speichert Daten auf einer Magnetscheibe. Dieses Modell zeichnet sich durch eine hohe Speicherkapazität aus und ist langlebig. Allerdings ist sie empfindlich gegenüber Stößen und Schlägen.

  • SSD-Festplatten speichern Daten auf sogenannten Flash-Chips, wodurch ihre Übertragungsgeschwindigkeit sehr hoch ist. Zudem sind sie unempfindlicher gegenüber Erschütterungen.

In der folgenden Tabelle sind die beiden Speichersysteme gegenübergestellt:

 

Eigenschaften HDD SSD
Speicherkapazität + -
Übertragungsgeschwindigkeit - +
Abnutzung + -
Betriebsgeräusche - +
Stabilität - +
Stromverbrauch - +
Preis + -


 

Shopping Tipp
Eine weitere Möglichkeit zur externen Speicherung von Daten sind sogenannte NAS-Server. Diese verfügen über mehrere interne Platten in einem Gehäuse und eine eigene Software zur Steuerung. Von einem sogenannten NAS (Network Attached Storage, Netzwerkspeicher), können Sie Daten auf der externen Platte von unterschiedlichen Geräten aus abrufen oder sich ihre eigene Cloud erstellen – Ihr Computer oder Smartphone muss dazu nur mit dem Internet bzw. dem selben Netzwerk verbunden sein. Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an NAS-Servern
HDD-Festplatten
Die Abkürzung HDD steht für Hard-Disk-Drive. In einer HDD-Festplatte ist mindestens eine Magnetscheibe bzw. Hard-Disk verbaut. Sind mehrere Magnetscheiben enthalten, sind diese übereinander angeordnet. Die Disks können beidseitig beschrieben werden. 
 
Eine externe HDD speichert Ihre Daten mechanisch: Ein sogenannter Schreib-Lese-Kopf liest oder speichert Daten, indem er spurweise über die Ober- oder Unterseite der Magnetscheibe fährt – ähnlich einem Plattenspieler. Je nach Anzahl der Platten arbeiten mehrere Schreib-Lese-Köpfe parallel zueinander. Da die Scheibe zudem rotiert, können sie so jeden Bereich darauf erreichen.
 
Die Scheiben einer externen HDD besitzen eine magnetisierbare Beschichtung. An der Spitze des Schreib-Lese-Kopfes sitzt ein Elektromagnet. Dieser sendet einen magnetischen Impuls aus, sobald er aktiviert wird. Der Impuls magnetisiert ein Feld auf der Platte und speichert dadurch Daten in diesem Bereich. Die so gespeicherte Information entspricht einem Bit, das ausgelesen werden kann. 
Wissenswert

Bei einem Head-Crash berührt der Schreib-Lese-Kopf die Magnetscheibe, welche dadurch zerkratzt und unleserlich wird.

Da HDDs über den größten Speicherplatz verfügen, eignen sie sich sehr gut, um Film- und Videodateien oder Back-ups zu speichern. Weitere Vorteile einer externen HDD sind, dass Daten vollständig gelöscht werden können. Da das Magnetisieren und Entmagnetisieren keinen Materialverschleiß auf der Platte verursacht, können Sie externe HDDs beliebig oft überschreiben. 
 
Die mechanischen Bauteile dieses Speichersystems sind anfällig für Erschütterungen. Denn der Schreib-Lese-Arm bewegt sich mit sehr geringem Abstand über den sensiblen Magnetscheiben. Wird sie im laufenden Betrieb erschüttert, kann es dabei zum sogenannten Head-Crash kommen. Zudem können die Bauteile des Arms mit der Zeit verschleißen. Ein weiterer Nachteil sind niedrigere Übertragungsraten gegenüber einer SSDe und das laute Betriebsgeräusch mit 38 dB (Dezibel), das durch die mechanische Bewegung der Bauteile entsteht. Außerdem verbrauchen HDDs dadurch auch mehr Strom als SSDs.
 
Externe HDD-Modelle erhalten Sie zu einem Preis von 20–2.040 €. Der Preis hängt von der Speicherkapazität ab – je größer, desto teurer.
Weitere Informationen über Übertragungsraten einer HDD erfahren Sie in der Rubrik Übertragungsgeschwindigkeit. Wie hoch der Stromverbrauch ist erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Wie viel Strom verbraucht eine externe Festplatte? 

 
SSD-Festplatten
Eine externe SSD-Festplatte (Solid State Drive) besteht aus sogenannten Flash-Speicherchips, einem Controller und einem SD-RAM. Dieser gleicht dem Arbeitsspeicher bzw. Cache eines PCs. Im Inneren der SSD ist eine Leiterplatine verbaut, die Datenströme übermittelt. 
 
Daher speichert dieser externe Festplatten-Typ Ihre Daten elektronisch. Ähnlich einem USB-Stick oder einer Speicherkarte speichert und liest eine externe SSD Daten auf dem Flash-Speicher. Der Controller organisiert Datenströme und auf dem SD-RAM werden während des Schreibprozesses Daten zwischengespeichert, was den Prozess beschleunigt. 
 
Externe SSD-Modelle eignen sich zum Speichern und Verwenden von Programmen wie Office-Anwendungen. Denn sie ermöglichen einen schnellen Zugriff und dadurch ein höheres Arbeitstempo, da keine mechanischen Bauteile bewegt werden müssen. SSDs haben daher sehr hohe Datenübertragungsraten.
Wissenswert

Eine Flash-Speicherzelle besteht aus einem Floating-Gate-Transistor. Dieser ist durch eine Oxidschicht in Ebenen unterteilt: Einem Control-Gate und einem Floating-Gate. Die Oxidschicht verhindert, dass Elektronen zwischen den Ebenen wandern.

Durch die vorwiegend elektronischen Bauteile sind externe SSDs außerdem stoßunempfindlich und arbeiten geräuschlos, da keine mechanischen Teile verbaut sind, die bewegt werden müssen. Das spart gleichzeitig Strom während der Nutzung.
 
Nachteil der SSD-Festplatten ist, dass sie derzeit noch nicht die maximale Speicherkapazität einer HDD-Festplatte erreichen. Zudem verschleißen die Flash-Chips durch Schreib- und Löschvorgänge mit der Zeit. Da sich die Oxidschicht des Floating-Gates mit jeder Be- und Entladung abnutzt, entweichen mit der Zeit die Elektronen und der Datencode wird gelöscht. 
Recherche Tipp

Mit der Software „SSD Life“ können Sie den Zustand und damit die Lebensdauer Ihrer externen SSD-Festplatte ermitteln. Die Freeware-Version können Sie auf der Website ssd-life.com herunterladen.

Im Vergleich zu einer externen HDD ist eine externe SSD auch kostenintensiver. Im Handel sind externe SSD-Modellefür einen Preis von 50–4.000 € erhältlich, wobei die Kosten mit zunehmender Speicherkapazität steigen.

Informationen zu den Preisunterschieden lesen Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Warum sind SSD-Festplatten teurer als HDD-Festplatten?


Speicherkapazität

Die Speicherkapazität gibt Aufschluss über die Datenmenge, die darauf gespeichert werden kann. Sie wird in der Regel in GB (Gigabyte) oder TB (Terabyte) angegeben. Je mehr GB bzw. TB ein externes Speichermedium hat, desto mehr Daten können Sie darauf speichern. 
 

Der Speicherplatz unterscheidet sich hinsichtlich der Speichersysteme HDD und SSD. Einen Überblick über die verfügbaren Speicherkapazitäten erhalten Sie in der folgenden Tabelle:

 

Festplatten-Typ Speicherkapazität
HDD 40 – 8.000 GB
SSD 32 – 2.000 GB



Der ideale Speicherplatz hängt davon ab, welche Dateien Sie speichern möchten. Bild-, Video- und Musikdateien beanspruchen mehr Speicherkapazität. Daher sind hierfür Modelle ab 2 TB empfehlenswert. Speichern Sie dagegen vorwiegend Dokumente auf dem Laufwerk, reicht eine kleinere Speicherkapazität in der Regel aus.

Wissenswert

1 KB (Kilobyte)     = 1.000 Byte

1 MB (Megabyte) = 1.000 KB

1 GB (Gigabyte)   = 1.000 MB

1 TB (Terabyte)    = 1.000 GB

Die auf der Verpackung angegebene Speicherkapazität stimmt jedoch nicht mit der überein, die Sie effektiv nutzen können. Grund für die unterschiedlichen Speicherplatzgrößen sind die verschiedenen Rechenstandards der Hersteller und der Betriebssysteme Windows und Mac OS. Sie rechnen im Dezimalsystem, Betriebssysteme hingegen im binären System. Deshalb können Sie beispielsweise von 500 GB nur 465,66 GB effektiv nutzen.

Recherche Tipp

Warum Sie nicht den vollständigen auf der Verpackung angegebenen Speicherplatz effektiv nutzen können und wie die unterschiedlichen Umrechnungsfaktoren entstanden sind, erfahren Sie auf Spiegel Online.

Wie Sie den Nettowert der Speicherkapazität ermitteln, erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage Wie kann ich die tatsächliche Speicherkapazität meiner Festplatte errechnen? 


Übertragungsgeschwindigkeit

Wie schnell Daten von einer Festplatte auf Ihren Computer übertragen werden und umgekehrt, können Sie anhand der Übertragungsrate ablesen. Diese gibt in der Einheit Mbit/s (Megabit pro Sekunde) die Datenübertragungsgeschwindigkeit an. Speichern Sie häufig viele Daten darauf, sollte diese eine hohe Transferrate besitzen. Auch der Festplatten-Typ beeinflusst das Arbeitstempo.
 
Folgende Punkte beeinflussen die Übertragungsrate:
 
  • Dauertransferrate
    Die Dauertransferrate gibt an, wie schnell das Speichermedium bei längeren Datenübertragungen arbeitet. Das ist vor allem beim Schreiben und Lesen großer Datenmengen entscheidend.

     
HDD-Festplatte SSD-Festplatte
Datenrate während des Schreibens 63 – 174 Mbit/s 90 – 537 Mbit/s
Datenrate während des Lesens 85 – 191 Mbit/s 150 – 554 Mbit/s


 

  • Zugriffszeit
    Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit hat ebenfalls die Zugriffszeit. Sie beschreibt die Zeit, welche die Platte für die Ausführung eines Befehls benötigt – also wie schnell ein Programm ausgeführt oder eine Datei geöffnet werden kann. Die Zugriffszeit wird in der Einheit ms (Millisekunde) angegeben. Je kürzer, desto schneller können Sie die Daten nutzen. 


 

HDD-Festplatte SSD-Festplatte
Zugriffszeit während des Schreibens 3,8 – 68 ms 0,023 – 5,449 ms
Zugriffszeit während des Lesens 9 – 46ms 0,028 – 0,173 ms


 

  • Cache
    Auch der Cache bzw. Zwischenspeicher beeinflusst deren Übertragungsgeschwindigkeit. Auf den Cache lagert die Festplatte während des Betriebs Daten aus, bevor sie diese abspeichert oder überträgt. Er beschleunigt dadurch den Schreibprozess. Je größer der Cache ist, desto schneller arbeitet demnach das Modell, wenn sie große Datenmengen auf dem eigenen Speicher ablegen muss. Auf den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Laufwerken hat der Cache dagegen keinen Einfluss.
     

Übertragungsgeschwindigkeit und Zugriffszeiten sind vor allem für Nutzer wichtig, die auf Ihre externe Platte Betriebssysteme oder Programme installieren möchten. Eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit gewährleistet eine sehr schnelle Arbeit mit den Systemen und Programmen.
 

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung hängt auch von den Schnittstellen ab. Die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstellen unterscheidet sich je nach Modell. Folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht:

 

Schnittstelle Übertragungsgeschwindigkeit
eSATA 2.400–6.000 Mbit/s
FireWire 100–3.200 Mbit/s
LAN 100–1.000 Mbit/s
Thunderbolt 20.000–40.000 Mbit/s
USB 1,5–10.000 Mbit/s
WLAN 11–6.700 Mbit/s



Auch das angeschlossene Gerät beeinflusst die Übertragungsrate. Schließen Sie eine schnelle externe Platte beispielsweise an einen Computer mit langsamem Prozessor an, wird auch die Datenübertragung gedrosselt. 
 


Schnittstellen

Eine Schnittstelle verbindet einen externen Datenträger mit einem anderen Gerät und übermittelt Datenströme, Signale und Befehle. Mindestens eine Schnittstelle ist dafür erforderlich. 
 
Die jeweiligen Schnittstellen der verbundenen Geräte sollten kompatibel sein, da das mitgelieferte Datenkabel in der Regel die gleiche Schnittstelle bedient. Die Datenübertragung auf andere Geräte erfolgt mit Hilfe eines Kabels bzw. Steckers. In der Schnittstelle befinden sich dazu Leiterbahnen, welche die Informationen übermitteln. 

Wissenswert

Auf einer Leiterbahn kann 1 Bit übertragen werden, wobei 1 Datenelement aus einer Bit-Gruppe besteht.

Alle Schnittstellen in externen Festplatten übertragen die Daten seriell, also nacheinander, und sind mit mindestens 2 Leitungen ausgestattet. Eine der beiden Leitungen sendet und die andere empfängt Daten. Dadurch, dass jede nur in eine Richtung sendet, stören oder beeinflussen sich die beiden Leitungen nicht gegenseitig. 

Shopping Tipp
Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Schnittstellen das Gerät besitzt, an dem Sie die externe Festplatte anschließen möchten.
 
Passt das mitgelieferte Kabel nicht an Ihren Computer oder Laptop, können Sie sich einen passenden Adapter kaufen. Auf unserem Portal finden Sie den passenden Adapter
Externe Festplatten können mit diesen gängigen 6 Schnittstellen ausgestattet sein:
 
  • eSATA
    eSATA steht für „external Serial Advanced Technology Attachment“. Es handelt sich um die externe Ausführung einer internen SATA-Schnittstelle, die wiederum an internen Datenträgern zu finden ist. Die Stecker und Buchsen der externen Modelle sind robuster als die der internen. Eine eSATA-Schnittstelle arbeitet genauso schnell wie eine SATA-Ausführung und damit schneller als USB oder FireWire, da das Signal nicht zusätzlich umgewandelt werden muss. Von Nachteil ist, dass die externe Variante über diese Schnittstelle nicht mit Strom versorgt werden kann.
     
  • FireWire
    Neben FireWire sind 2 weitere Bezeichnungen für diese Schnittstelle üblich: IEEE 1394 und iLink. Diese Schnittstelle ist in verschiedenen Versionen verfügbar, wobei die aktuellsten Ausführungen die schnellste Übertragungsrate besitzen. Folgende Versionen gibt es: IEEE 1394a/FireWire 400, IEEE 1394b/FireWire 800 und IEEE 1394-2008/FireWire S3200. Letztere ist die aktuellste Variante. Vorteil dieser Schnittstelle ist die Hot-Plug- bzw. Plug-and-Play-Funktion, wodurch verbundene Geräte während des Betriebs ausgetauscht werden können. Außerdem versorgt diese Schnittstelle einen externen Datenträger auch mit Strom. Nachteil ist, dass diese Schnittstellen seltener sind.
Shopping Tipp

Die unterschiedlichen Bezeichnungen der FireWire-Schnittstelle kommen durch eine standardisierte und herstellerspezifische Benennung zustande. IEEE 1394 ist der Standardname, FireWire ist die Bezeichnung von Apple und iLink die von Sony. 

  • LAN
    Die LAN-Schnittstelle (Local Area Network) verbindet Ihre Festplatte mit dem Netzwerk und kann Befehle und Daten übertragen. Einige externe Platten können mit dieser Schnittstelle ausgestattet sein, wodurch Sie beispielsweise Ihre Festplatte in ein Heimnetzwerk integrieren oder als NAS (Network Attached Storage) verwenden können. Die Übertragungsrate einer LAN-Schnittstelle ist von Ihrem Netzwerkanschluss abhängig. Eine Stromversorgung über ein LAN-Kabel ist nur bei Power over Ethernet (PoE) möglich.
     
  • Thunderbolt
    Die Thunderbolt-Schnittstelle wurde von Intel und Apple entwickelt. Sie ist ebenfalls in verschiedenen Versionen erhältlich, wobei die neuere Thunderbolt 3 eine höhere Transferrate als vergleichsweise USB 3.0 besitzt. Zudem ist eine Stromversorgung über diese Schnittstelle möglich. Nachteil dieser Schnittstelle ist: Sie können sie nur mit Apple-Geräten verbinden. 
     
  • USB
    Eine USB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) ist an nahezu allen elektronischen Geräten zu finden. Sie ist ebenfalls in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Transferraten erhältlich, wobei die aktuellsten Versionen auch die schnellsten sind. Folgende Versionen sind erhältlich: USB 1.0, USB 2.0, USB 3.0, USB 3.1. Letztere ist die aktuellste und damit schnellste Variante. Da USB-Schnittstellen am häufigsten verbreitetet sind, können Sie eine externe USB-Festplatte an nahezu jedes Gerät anschließen. Zusätzlich ermöglicht eine USB-Schnittstelle eine gleichzeitige Stromversorgung. Eine USB-3.0-Schnittstelle ist zudem abwärtskompatibel zu beispielsweise USB 2.0.
     
  • WLAN
    WLAN (Wirelas Local Area Network) ist eine kabellose Schnittstelle. Sie können Ihre Festplatte darüber per Funk mit einem Netzwerk verbinden oder das Modell baut einen eigenen Hotspot aus. Dadurch sind Sie unabhängig von einem vorhandenen WLAN-Netzwerk und zugleich können mehrere Geräte gleichzeitig auf das externe Speichermedium zugreifen. Ist das Modell mit einem Akku ausgestattet, können Sie auch unterwegs auf die darauf gespeicherten Daten zugreifen. Externe Ausführungen mit WLAN sind deshalb ebenfalls für den Einsatz als NAS (Network Attached Storage) geeignet. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist von Ihrem Netzwerkanschluss abhängig. Eine Stromversorgung über WLAN ist nicht möglich.

Weiterführende Informationen zur Nutzung als NAS (Network Attached Storage) erhalten Sie in der Inhaltsrubrik Funktionen.


Größe 

Die Größenangabe bzw. der Formfaktor wird in Zoll (″) angegeben. Das bezieht sich auf den Durchmesser der Speicherplatten in HDD-Laufwerken. Formfaktoren sind genormt. Daher sind die beiden externen Festplatten-Typen HDD und SSD in den gleichen Größen erhältlich.
 
Die häufigsten 3 Größen sind folgende:
 
  • 3,5″
    Dies ist die größte externe Festplatte. Ihre Maße liegen bei ca. 146 mm Länge, 102 mm Breite und 19,9–26,1 mm Höhe. Diese Größe ist mit einer Speicherkapazität von 500–8.000 Gigabyte (GB) erhältlich. Durch den hohen Formfaktor ist der Stromverbrauch höher, da die größeren Bauteile mehr Strom benötigen. Dafür besitzen einige Modelle ein zusätzliches Netzteil. 3,5″ große Platten eignen sich durch ihre Größe für einen stationären Einsatz und weniger für den häufigen Transport. Wenn Sie eine große Speicherkapazität bevorzugen und auf einen mobilen Gebrauch verzichten können, ist diese Größe für Sie zu empfehlen.
     
  • 2,5″
    Die meisten externen Platten werden in dieser Größe angeboten. Die Abmessungen betragen in der Länge 100 mm, in der Breite 70 mm und in der Höhe 5–15 mm. Die Speicherkapazität ist mit 40–4.000 GB geringer als die einer 3,5″ großen Variante. Der Stromverbrauch ist durch kleinere Speichermedien geringer, weshalb diese Modelle in der Regel über das Datenkabel mit Strom versorgt werden. Durch ihre handliche Größe eignen sie sich für den mobilen Gebrauch. Wenn Sie z. B. nicht auf einen großen Speicherplatz verzichten möchten, jedoch auch eine mobile externe Festplatte wünschen, ist eine 2,5″ große Variante empfehlenswert.
     
  • 1,8″
    Nur externe SSD-Festplatten sind in dieser Größe erhältlich, da die Flash-Chips weniger Platz benötigen als Magnetscheiben. Daher ist dieses Format seltener. Eine 1,8″ große Platte ist 70 mm lang, 54 mm breit und 8 mm hoch. Modelle mit diesem Formfaktor sind mit einer Speicherkapazität von 64–1.000 GB erhältlich. Da die im Inneren verbauten Speichermedien kleiner sind, verbraucht eine 1,8″ große externe Platte sehr wenig Strom und das Datenkabel reicht für die Stromversorgung aus. Benötigen Sie nicht viel Speicherplatz und möchten sie vor allem mobil nutzen, ist diese Größe empfehlenswert.
     


Funktionen

Neben Ihrer Hauptfunktion der Datenspeicherung können externe Datenträger zusätzliche Funktionen besitzen, die vor allem den Bedienkomfort des Modells und die Sicherheit Ihrer Daten erhöhen. 
Auf den Punkt!
Basisfunktionen sind in allen externen Festpatten enthalten und ermöglichen vor allem eine komfortable Bedienung.
 
Für einen optimalen Diebstahlschutz sind einige Modelle mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen erhältlich.
Basisfunktionen
Für ein bequemeres Arbeiten werden 2 verschiedene Basisfunktionen angeboten:
 
  • Hot-Swap
    Diese Funktion ermöglicht den Tausch von Systemkomponenten während des laufenden Betriebs. Dadurch können Sie externe Festplatten an einen laufenden PC anschließen und trennen, ohne den Computer dafür herunterfahren zu müssen. Bei einer Trennung vom Computer wird diese zuerst vom Computer abgemeldet und kann dann entfernt werden. Diese Funktion ist Standard und alle externen Modelle sind damit ausgestattet.  
     
  • Plug-and-Play
    ExternePlatten mit dieser Funktion können mit einem Computer oder Laptop verbunden und sofort verwendet werden, ohne dass Sie vorab Gerätesoftware oder einen Treiber installieren müssen. Das Herunterladen und die Installation einer Software bzw. eines Treibers übernimmt das Betriebssystem Ihres Computers automatisch bzw. fordert Sie auf, einer Installation zuzustimmen. Diese Funktion steht auf allen externen Ausführungen zur Verfügung.  
     
Sicherheitsfunktionen
Damit Ihr externer Datenträger im Falle von Diebstahl oder Verlust vor dem Zugriff Unbefugter geschützt ist, besitzen einige Modelle Sicherheitsfunktionen. 
 
Es stehen 3 Sicherheitsfunktionen zur Auswahl:
 
  • AES-Verschlüsselung
    Diese Funktion verschlüsselt die Daten mit Hilfe eines Codes, dessen Schlüssellänge 128 Bit (16 Zeichen), 192 Bit (24 Zeichen) oder 256 Bit (32 Zeichen) betragen kann. Sie bietet eine hohe Sicherheit für Ihre Daten. In der Produktbeschreibung ist diese Funktion unter den Begriffen Hardware-Verschlüsselung oder SED (Self Encrypting Drive) zu finden. 
Wissenswert
Die AES-Verschlüsselung ist auch als Rijndael-Algorithmus bekannt.
 
Dieses Verschlüsselungssystem haben Vincent Rijmen und Joan Daemen entwickelt. Daher wird Ihre Erfindung auch als Rijndael-Algorithmus bezeichnet, welche sich aus den Nachnamen der Entwickler zusammensetzt. 
 
AES ist der Nachfolger des DES-Systems (Data Encrypton Standard), das mit 56 Bit seit den 1990ern als zu unsicher galt.
  • Passwortschutz
    Wird eine externe Festplatte mit dieser Funktion beispielsweise mit einem Computer verbunden, wird ein von Ihnen festgelegtes Passwort abgefragt. Sie schützt vor dem Zugriff Unbefugter und sie können den Passwortschutz bei Bedarf auch deaktivieren.

Einzelne externe Festplatten können auch zu RAID-Systemen verbunden werden. Dadurch können Sie beispielsweise Daten auf 2 Platten spiegeln und sie somit sichern. Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Was ist ein RAID-System?


Ausstattung

Für eine bequeme Handhabung, für eine bessere Diebstahlsicherung und zur Betriebskontrolle werden verschiedene Ausstattungselemente angeboten. 
 
Folgende 3 Ausstattungselemente für den Bedienkomfort gibt es:
 
  • Ein- und Ausschaltknopf
    Sie können die Festplatte bequem über einen Bedienknopf an- und ausschalten. Dieses Ausstattungselement eignet sich besonders für 3,5-Zoll-Festplatten, die zur Stromversorgung mit einem Netzteil ausgestattet sind. Bevor Sie sie von der Stromzufuhr trennen, können Sie diese somit herunterfahren. Diese Vorgehensweise verhindert einen Head-Crash bei HDD-Modellen. Denn der Schreib-Lese-Kopf fährt beim Herunterfahren in die Parkposition und kann dadurch die Magnetscheibe nicht ungewollt berühren und beschädigen.    
     
  • Integriertes Kabel
    Mit Hilfe eines integrierten Kabels benötigen Sie kein zusätzliches Datenkabel mehr, sondern können die Platte sofort an Ihr Gerät anschließen. Das verhindert den Verlust des Datenkabels. Es stehen externe Festplatten mit einem integrierten Thunderbolt- oder USB-Kabel zur Auswahl.
     
  • Speicherkartensteckplatz
    Möchten Sie Daten von einer SD-Karte auf Ihre externe Festplatte übertragen, benötigen Sie mit diesem Ausstattungselement kein zusätzliches Kartenlesegerät mehr. Sie können die Speicherkarte direkt in den Steckplatz der Platte schieben und die Daten übertragen. 
     
In der Sicherheitsausstattung stehen 3 Elemente zur Auswahl: 
 
  • Diebstahlsicherung
    Das Kensington-Lock bzw. der Slot für ein Sicherheitsschloss ist eine Diebstahlsicherung mittels einer speziellen Öffnung am Gehäuse. Das Kensington-Lock besteht aus einem Schloss, einem Drahtseil und einer Öse. Das Drahtseil kann um einen unbeweglichen Gegenstand gelegt und das Schloss durch die Öse gefädelt werden. Das Schloss wird danach in die Öffnung der externen Festplatte geführt und verschlossen. Im Inneren schiebt sich ein Riegel über die Öffnung und das Schloss kann nicht mehr entfernt werden.
     
  • LED-Statusanzeige
    Eine Status-LED befindet sich am Gehäuse. Die Leucht-Varianten unterscheiden sich je nach Hersteller und sind in der Bedienungsanleitung beschrieben. Oftmals zeigt eine stetig leuchtende LED die Betriebsbereitschaft an, eine blinkende LED eine Aktivität der Festplatte und langsames Blinken den Stand-by-Modus.  
     
  • Eingabefeld
    Am Festplattengehäuse ist ein Tastenfeld angebracht und einige Modelle besitzen ein zusätzliches Display. Das Eingabefeld wird für die Funktion Passwortschutz benötigt. Darüber können Sie ein Passwort festlegen. Erst wenn Sie den korrekten Code eingeben, können Sie darauf zugreifen. 
Tipp

Trotz zusätzlicher Sicherheitsausstattung sollten Sie regelmäßig Back-ups durchführen. Bei Back-ups werden die aktuellen Daten, die sich auf der Platte befinden in eine komprimierte Datei gespeichert und auf ein anderes Speichermedium abgelegt. Fällt sie aus, wird von einem Virus befallen oder geht verloren, besitzen Sie somit immer noch die Back-up-Datei.


Gehäuse

Vor allem die Gehäuse müssen im Alltag äußeren Belastungen standhalten, da sie oft transportiert werden. Dabei kommen sie mit anderen Gegenständen in Berührung, können erschüttert oder durch Umwelteinflüsse beschädigt werden. Um dem entgegenzuwirken und die Platte optimal zu schützen, besitzen einige Gehäuse spezielle Eigenschaften. 
 
Das Gehäuse kann folgende Eigenschaften aufweisen:
 
  • Kratzfest
    Damit das Gehäuse während des Transports nicht zerkratzt wird, besteht es aus einem sehr robusten Material wie beispielsweise Gummi oder Aluminium. 
     
  • RoHS-Compliant
    Die Abkürzung RoHS (Restriction of Hazardous Substances) kennzeichnet eine Einschränkung der Verwendung gefährlicher Materialien bzw. Stoffe. Eine externe Speiherplatte mit der Eigenschaft RoHS-Compliant wurde demnach nicht aus umweltgefährdenden Stoffen hergestellt.
     
  • Staubdicht
    Eine staubdichte externe Variante wurde in der Regel nach den International Protection Codes (IP) bzw. Schutzklassen hergestellt. Das heißt, die Bauelemente wurden staubdicht zusammengesetzt. Oftmals wird die Eigenschaft staubdicht in Verbindung mit wasserdicht (z. B. IP54, IP67 oder IP68) angeboten. 
     
  • Stoßfest
    Für diese Eigenschaft ist das Gehäuse in der Regel mit Gummi oder Silikon ummantelt, um harte Stöße abzumildern. 
     
  • Wasserdicht
    Wasserdichte Modelle besitzen ebenfalls eine IP-Kennzeichnung. Sie sind oftmals gleichzeitig staubdicht, was an den Codes IP54, IP68 oder IP67 zu erkennen ist.
     


Zubehör

Für optimales Arbeiten mit einer externen Festplatte wird verschiedenes Zubehör angeboten. Die Elemente können zusätzlichen Schutz bieten, verbessern die Verbindungsfähigkeit mit anderen Geräten und dienen als Ersatzteile
 
Folgende Artikel gehört zum meist gekauften Zubehör:
 
Kabel
Kabel dienen der Verbindung verschiedenster Gegenstände und der Übertragung von Energie oder Informationen. Für den Gebrauch sind vor allem folgende Kabel wichtig: 
 
  • Datenkabel
    Für die Datenübertragung auf Ihren Computer benötigen Sie ein Datenkabel. Gleichzeitig können Sie je nach Festplattengröße das Gerät über dieses Kabel mit Energie versorgen. Das Datenkabel besitzt jeweils die gleichen Stecker-Typen an jedem Kabelende. Diese Stecker sollten jeweils mit den Schnittstellen Ihrer externen Platte und Ihres Computers kompatibel sein. Folgende Schnittstellen gibt es: eSATA, FireWire, Thunderbolt oder USB. 
     
  • Stromkabel
    Nur 3,5″ große Festplatten benötigen ein Stromkabel, da diese mehr Energie verbrauchen und das Datenkabel für die Energiezufuhr allein nicht ausreicht. Am Stromkabel befindet sich immer ein Netzteil, welches für die Spannungswandlung benötigt wird. Denn eine externe Platte wird mit einer anderen Spannung versorgt, als das Stromnetz bereitstellt. 

Mehr Informationen zu Schnittstellen erhalten Sie in der Rubrik Schnittstellen

Adapter
Einen Adapter benötigen Sie vor allem, wenn Ihre externe Festplatte eine andere Schnittstelle besitzt als das Endgerät. 
 
Adapter sind in zahlreichen Schnittstellen-Kombinationen erhältlich, somit können Sie einen Adapter z.B. mit einem Thunderbolt-Stecker und einer eSATA- und USB-A-3.0-Buchse kaufen. Mit einem solchen Adapter können Sie Ihre externe Festplatte mit einer USB-Schnittstelle an Ihr Apple-Gerät anschließen.
Shopping Tipp

Wir bieten auf unserem Portal eine große Auswahl an Kabeln und Adaptern. Die Bewertungen unserer Kunden bieten Ihnen eine zusätzliche Orientierung für die Produktauswahl.

Tasche
Transportieren Sie Ihre externe Platte öfter im Alltag, empfiehlt sich eine Festplatten-Tasche. Sie schützt Ihr Speichermedium optimal vor äußeren Einwirkungen.
 
Es stehen viele verschiedene Taschenformen zur Auswahl, die vor allem in der Größe variieren. Oftmals bieten die Taschen zusätzliche Fächer, Laschen oder innenliegende Netze für Zubehör wie Kabel. Dadurch können Sie alles bequem in einer Tasche verstauen und transportieren, ohne dass etwas verloren geht.
 
Größere Taschen können mit einem Tragekurt, einem Henkel oder einer Lasche für einen besseren Tragekomfort ausgestattet sein.
 
Damit Ihr Datenträger auch vor Erschütterungen geschützt ist, bestehen die meisten Taschen aus Stoff und einer Polsterung aus Schaumstoff. Andere Taschen besitzen eine stoffbezogene Kunststoffschale und ein weiches Innenfutter. In der Regel ist die äußere Hülle der Taschen wasserdicht, sodass kein Regen- oder Spritzwasser in den Innenraum gelangt.  
Shopping Tipp

Möchten Sie eine Tasche für Ihre externe Festplatte kaufen? Schauen Sie sich auf unserem Portal um und finden Sie das passende Modell. 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

An dieser Stelle haben wir alles Wissenswerte über externe Festplatten für Sie zusammengetragen. Die Grundlage unserer FAQ-Sammlung bildet der Wissensbedarf anderer Käufer.



Datensicherung

Wie erstelle ich ein Image-Back-up von einer externen Festplatte?

Ein Festplatten-Image ist die Erstellung eines Abbilds Ihrer externen Festplatte. Dabei werden Daten und Rohdaten Ihrer Festplatte in eine komprimierte Datei auf ein anderes Speichermedium kopiert. Geht die externe Festplatte verloren oder fällt aus, sind Ihre Daten und deren Struktur somit nicht verloren. Mit Hilfe der Back-up-Datei können Sie alle Daten wiederherstellen.

Tipp

Erstellen Sie neben der Back-up-Datei auch die Boot-Datei, da diese für den Start der Datenwiederherstellung benötigt wird. Beide Dateien sollten Sie außerdem auf einem anderen Speichermedium ablegen, da bei einem Festplattenausfall auch diese Dateien betroffen wären.

Ein Image können Sie mit Hilfe spezieller Image-Tools bzw. -Programme erstellen.

Recherche Tipp

Informieren Sie sich über die besten Image-Tools auf der Website des Computermagazins Chip. Diese stellt eine aktuelle Liste der besten 100-Back-up-Software-Downloads des Monats bereit.



 
Back-ups jeglicher Art sollten Sie auf externe Datenträger speichern, da diese unabhängig von Computern oder anderen elektronischen Geräten sind sowie bequem und sicher zu Hause oder im Büro gelagert werden können. Eine Sicherungsdatei ist somit vor einem Computerausfall, Viren, Softwarefehler, versehentlichem Löschen oder einem Blitzeinschlag geschützt. Befindet sich Ihr Back-up dagegen auf demselben Computer, von dem die Sicherungsdatei erstellt wurde, kann diese beispielsweise bei einem Virenbefall ebenfalls zerstört werden und Ihre Daten wären somit verloren.


 

Formatierung

Die Formatierung löscht alle Daten und Partitionierungen auf Ihrem Speichermedium. Sie empfiehlt sich vor allem, wenn Sie die Platte bei einem Virusbefall oder für einen Festplattenverkauf neu aufsetzen möchten. Eine Formatierung können Sie mit Hilfe Ihres Computers oder Laptops durchführen. 
Bedenken Sie
Sichern Sie Ihre Daten vor der Formatierung.
 
Da bei einer Formatierung alle Daten gelöscht werden, sollten Sie diese vorher in einer Back-up-Datei auf einem anderen Speichermedium ablegen. 
So formatieren Sie eine externe Festplatte im Windows-System:
 
  1. Starten Sie Ihr Gerät.
  2. Schließen Sie die externe Festplatte daran an.
  3. Öffnen Sie den Windows Explorer und klicken Sie auf „Dieser PC“ bzw. „Computer“. 
  4. Suchen Sie aus der Liste der Laufwerke die zu formatierende externe Platte und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese. 
  5. Wählen Sie den Menüpunkt „Formatieren…“ aus. 
  6. In einem neuen Fenster können Sie den Namen des Datenträgers verändern.
  7. Möchten Sie eine umfangreiche Formatierung durchführen, klicken Sie auf „Starten“. 
    ⇒ Diese Formatierung dauert einige Minuten. Setzen Sie ein Häkchen bei „Schnellformatierung“, wenn Sie eine sehr schnelle Formatierung wünschen und klicken Sie danach auf „Starten“. Diese Formatierung dauert nur einige Sekunden. 

Folgendermaßen können Sie eine Formatierung auf einem Mac-Gerät ausführen:
 

  1. Fahren Sie das Gerät hoch.
  2. Verbinden Sie Ihre externe Festpatte mit dem Gerät.
  3. Öffnen Sie das Festplatten-Dienstprogramm und markieren Sie in der linken Spalte die zu formatierende Platte
  4. In einem neuen Fenster wählen Sie das Standardformat „Mac OS Extended (Journaled)“ aus.
    ⇒ Gleichzeitig können Sie die Platte in diesem Fenster neu benennen. 
  5. Klicken Sie danach auf „Löschen“, wodurch sich ein neues Fenster öffnet. 
  6. Bestätigen Sie die Formatierung noch einmal durch das Klicken auf „Löschen“. 
  7. Die Formatierung beginnt und kann einige Sekunden Zeit beanspruchen.

Recherche Tipp

Weitere Informationen zur Formatierung Ihrer Festplatte auf einem Mac-Gerät erfahren Sie auf der Website für MacEinsteiger. Dort sind einige Hilfsanleitungen für Sie bereitgestellt.



Funktion

Externe Festplatten sind elektronische Massenspeicher, die unabhängig von einem Computer transportiert und gelagert werden können. Sie sind nicht in einem Computer verbaut, können jedoch mit Hilfe eines Kabels mit ihm verbunden werden. Auf einer externen Platte können Sie Texte, Bilder, Musik und Videos abspeichern, abrufen und löschen. Der Vorteil: Ihre Daten bleiben erhalten, auch wenn die Platte von der Stromversorgung getrennt ist.
 
Es gibt sie in 2 unterschiedlichen Typen: HDD und SSD. Sie sind mit verschiedener Speicherkapazität und Übertragungsrate erhältlich.  

Möchten Sie mehr über Festplatten erfahren, dann lesen Sie sich die Rubriken Externe-Festplatten-Typen, Speicherkapazität und Übertragungsgeschwindigkeit durch. 



 
Haben Sie Ihre externe Festplatte mit Ihrem Computer verbunden und sie wird dennoch nicht erkannt, können folgende Gründe die Ursachen dafür sein:
 
  • Das Verbindungselement ist defekt oder falsch verbunden.
  • Die Partitionierung oder das Volumen fehlt.
  • Das Speichermedium ist defekt.
     
So finden Sie heraus, wieso Ihre externe Festplatte nicht erkannt wird:
 
  1. Tauschen Sie das Datenkabel Ihrer externen Festplatte aus.
    ⇒ Wird sie erkannt, ist das Datenkabel defekt.
     
  2. Tauschen Sie die Schnittstelle an Ihrem Computer, indem Sie die externe Platte an eine andere gleichartige Schnittstelle anschließen. 
    ⇒ Wird Ihre externe Festplatte an dieser Schnittstelle erkannt, ist die andere defekt.
     
  3. Prüfen Sie die Schnittstelle an Ihrer externen Platte auf Beschädigungen.
    ⇒ Ist die Schnittstelle beschädigt, müssen Sie das Gehäuse austauschen. Kaufen Sie sich ein neues Festplatten-Gehäuse und lassen Sie die Gehäuse von Fachpersonal austauschen. Tauschen Sie es selbst aus, können Sie es beschädigen.
     
  4. Prüfen Sie, ob die Festplatte erkannt wird.
    ⇒ Windows: Sehen Sie im Geräte-Manager unter dem Menüpunkt Laufwerke ein Kreuz hinter dem Namen der externen Festplatte, ist die Funktion beeinträchtigt und der Massenspeicher gegebenenfalls defekt. Wird sie normal angezeigt, müssen Sie die Platte partitionieren. 

    ⇒ MacOS: Wird in Ihrem Festplatten-Dienstprogramm keine Partition angezeigt, müssen Sie sie partitionieren.

Mehr über die Partitionierung erfahren Sie unter der Frage Wie partitioniere ich meine externe Festplatte?

Shopping Tipp

Suchen Sie ein neues externes Festplatten-Gehäuse? Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Modellen für externe Festplatten. 



Kauf

Eine externe Festplatte sollten Sie sich vor allem zur Datensicherung kaufen. Ihr Computer, Laptop oder andere Geräte können durch einen Hard- oder Softwarefehler, einen Virenbefall oder andere Einflüsse ausfallen und die Daten dabei verloren gehen. Eine Sicherungsdatei sollte deshalb immer auf einem externen Datenträger gespeichert werden. 
 
Ein weiterer Grund ist das Erstellen eines Datenarchives. Alle wichtigen, aber nicht immer benötigten Dateien (z.B. Fotos, Filme, Musik oder Dokumente) können Sie bequem auf einer externen Platte ablegen. Somit sparen Sie Platz auf der internen Variante Ihres PCs und gleichzeitig sind die Dateien gesichert. 


 
Folgende Fragen sollten Sie beantworten, um das richtige Modell zu finden:
 
  • Suchen Sie vor allem eine schnelle Festplatte oder eine mit besonders großem Speicherplatz?
    Externe Speichermedien sind in 2 verschiedenen Typen erhältlich: HDD und SSD. Eine HDD bietet die größere Speicherkapazität und eine SSD die höhere Daten-Übertragungsgeschwindigkeit. 
     
  • Wie möchten Sie die Festplatte verwenden?
    Es stehen verschieden hohe Speicherkapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten zur Auswahl. Je nachdem welchem Verwendungszeck das Modell dienen soll, sollten Sie die Speichergröße und die Übertragungsgeschwindigkeit auswählen. Möchten Sie z.B. ein Datenarchiv anlegen, ist eine HDD-Festplatte mit einer großen Speicherkapazität von 4-8 Terabyte (TB) besser geeignet. Wenn Sie Programme darauf speichern und mit Ihnen arbeiten möchten, ist eine sehr schnelle SSD-Festplatte mit einer Transferrate ab 500 Megabit (Mbit/s) und einer Zugriffszeit von 0,030 Millisekunden (ms) empfehlenswert.  

Mehr Informationen über die Festplatten-Typen, den Speicherplatz und die Übertragungsgeschwindigkeit erhalten Sie in den Rubriken Externe-Festplatten-Typen, Speicherkapazität und Übertragungsgeschwindigkeit unseres Ratgebertextes.  



 

Auf unserem Vergleichsportal finden Sie eine große Auswahl an externen Festplatten. Über Filteroptionen können Sie die passenden Kriterien auswählen und somit das richtige Produkt finden. Für eine zusätzliche Orientierung können Sie sich die Bewertungen unserer Kunden durchlesen.  


 

Kosten

Externe Datenträger sind in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich, die vor allem von dem Festplatten-Typ und der Speicherkapazität abhängen. Vor allem in der Herstellung unterscheiden sich die beiden Modelle, wodurch auch der Preis beeinflusst wird. Zusätzlich steigt der Preis mit der Speicherkapazität, da mehr Speicherkapazität mit mehr Bauelementen verbunden ist. 
 

Die Kosten lassen sich vor allem nach Festplatten-Typ unterscheiden:

 

Festplatten-Typ Preis
HDD-Festplatte 20 – 2.040€
SSD-Festplatte 50 – 4.000€




 

Die Nachfrage ist deutlich höher als für interne Modelle. Hersteller stehen daher unter einem hohen Preisdruck. Um auf dem Markt mithalten zu können, müssen Sie die Preise der Nachfrage anpassen. Daher kosten externe Varianten bei gleicher Speicherkapazität und gleichem Speichersystem weniger als interne.

Achtung!
Verwenden Sie keine externe Variante als interne Festplatte.
 
Die Schnittstellen externer und interner Platten unterscheiden sich, daher können Sie nur Modelle mit einer internen Schnittstelle in einen Computer einbauen. Am Gehäuse ist nicht ersichtlich, ob eine externe oder eine interne Schnittstelle direkt auf die Leiterplatine verbaut wurde. 
 
Ein weiterer Grund, der gegen die Verwendung einer externen Variante als interne spricht, ist das Gehäuse. Beim Versuch ein externes Gehäuse zu öffnen, können Sie den DAtenträger stark beschädigen und danach womöglich nicht mehr verwenden.


 
Im Preisvergleich sind externe SSDs bei gleicher Speicherkapazität oftmals kostenintensiver als externe HDD-Festplatten, dies ist auf die jeweilige Entwicklungsstufe und die verbauten Materialien zurückzuführen. 
 
HDD-Festplatten bestehen aus Magnetscheiben, einem Schreib-Lese-Arm, einem Controller und der zugehörigen Elektronik. Magnetscheiben werden aus Aluminium, Magnesium-Legierungen oder Glas hergestellt und mit einer Eisenoxid- oder Kobalt-Deckschicht überzogen. Diese Materialien haben einen geringen Einkaufspreis. Deshalb sind HDDs in der Anschaffung günstiger.
 
SSD-Festplatten hingegen besitzen Flash-Chips, einen Puffer und einen Controller. Flash-Chips wiederum bestehen aus dem kostspieligen Silizium, wodurch SSDs mit einem höheren Preis verkauft werden. 
 
Hinzu kommen die jeweiligen Entwicklungskosten. SSDs befinden sich immer noch in der Entwicklungsphase. Die Kosten für diese Entwicklungsarbeit trägt unter anderem auch der Verbraucher. Da HDDs hingegen kaum weiterentwickelt werden, entstehen auch keine Entwicklungskosten.


 

Partition

Eine Partition ist ein festgelegter, zusammenhängender Teil des Speicherplatzes. Ihr Computer erkennt diesen als eigenständiges Laufwerk. Partitionen werden auch als logisches Laufwerk bezeichnet. 
 
Festplatten können Sie grundsätzlich in Partitionen unterteilen – maximal 4 Laufwerke sind möglich. Partitionen sind vor allem sinnvoll, wenn Sie ein Betriebssystem darauf speichern möchten. Ist das Betriebssystem defekt und lässt sich nicht mehr starten, sind Ihre Daten auf einer anderen Partition sicher. Der Defekt eines Betriebssystems kann nur Dateien zerstören, die sich in derselben Partition befinden. Auch falls eine der Partitionen von einem Virus befallen ist, sind die anderen Speicherbereiche davon in der Regel nicht betroffen. Darüber hinaus eignen sich Partitionen ebenfalls dazu, Ihre Daten auf einer externen Festplatte besser zu ordnen. 
 
Die Speicherbereiche werden in primäre und erweiterte Partitionen unterschieden. Eine primäre Partition ist der Haupt-Speicherbereich und eine erweiterte Partition ist ein Neben-Speicherbereich. Ein Betriebssystem beispielsweise müssen Sie auf einer primären Partition speichern. Denn nur dann lässt es sich auch starten. Für jedes Betriebssystem ist eine eigene primäre Partition nötig.


 
Ihre externe Festplatte können Sie mit Hilfe verschiedener Programme oder Tools partitionieren. Zusätzlich stellen einige Betriebssysteme vorinstallierte Programme bereit, womit Sie sie ebenfalls partitionieren können. 
 

Die Partitionierung unterscheidet sich je nach Betriebssystem. In allen Windows-Versionen können Sie Ihre externen DAtenträger in der Regel in der Datenträgerverwaltung durchführen. 


 

RAID
Ein RAID-System (Redundant Array of Independet Disks) ist ein Verbund von mindestens 2 Festplatten in einem Gehäuse, die von einem Computer (Software RAID), einem Controller (Hardware RAID) oder einer Zwischenstufe von beiden (Host RAID) organisiert werden. Sie bilden eine logische Einheit, die Sie wie eine Platte nutzen können.
 
In einem RAID-System können Sie den Datenabruf beschleunigen und/oder Ihre Daten sichern. Dazu werden verschiedene RAID-Level angeboten, in welchen Sie die verschiedenen Möglichkeiten nutzen können. 
 
Folgende 3 RAID-Level werden am häufigsten verwendet: 
 
  • RAID 0
    Das RAID 0 besteht aus mindestens 2 Festplatten. Es verteilt Ihre Daten beim Speichern auf den unterschiedlichen DAtenträgern. Beim Datenabruf können somit die Platten gleichzeitig die angeforderten Daten übermitteln, wodurch sich die Transferrate erhöht. Zur Datensicherung eignet sich dieses RAID-Level nicht, da die Daten verloren gehen, wenn ein Speichermedium im Verbund ausfällt. 
     
  • RAID 1
    Für ein RAID-1-Level werden ebenfalls mindestens 2 Festplatten benötigt. Daten werden doppelt gespeichert. Dieser Vorgang wird auch Spiegelung genannt und kann Ihre Daten schützen. Fällt einer der Datenträger aus, sind die Daten auf der anderen Festplatte noch gesichert. Allerdings können Sie in diesem System nur die Hälfte des tatsächlichen Speicherplatzes nutzen.
     
  • RAID 5
    Für dieses Level werden mindestens 3 Festplatten benötigt. Wie im RAID-0-System werden Prüfsummen – sogenannte Paritäten – von den zu speichernden Daten erstellt. Diese werden wiederum auf eine benachbarte Platte geschrieben. Gehen die Originaldaten verloren, kann der Controller aus diesen Prüfsummen und noch bestehenden Datenblöcken die Daten wiederherstellen und auf einem neuen Laufwerk speichern. Da die Prüfsummen weniger Platz einnehmen als die Originaldaten, können 2 Paritäten in einem Block zusammengefasst und dadurch der Speicherplatz von 2 Festplatten verwendet werden. 
     
Diese RAID-Level können Sie auch kombinieren, wobei die häufigste Kombination RAID 1 + 0 aus mindestens 4 Festplatten besteht. 
Bedenken Sie
Ein RAID-System ist kein Back-up.
 
Ein RAID-1- oder RAID-5-System schützt nicht vor einem Datenverlust als Folge eines Virenbefalls oder eines Softwarefehlers. Daher sollten Sie zusätzlich zu diesem Sicherheitssystem ein Back-up der Festplatten erstellen und auf einem anderen Speichermedium ablegen.



Speicherkapazität

Die Angabe der Speicherkapazität auf der Verpackung stimmt nicht mit dem Wert überein, den der Computer anzeigt. Grund dafür ist, dass Hersteller das Dezimalsystem zur Angabe der Speicherkapazität nutzen, Computer jedoch das Binärsystem. Daraus ergeben sich unterschiedliche Umrechnungsfaktoren. 
 
Wie Sie den tatsächlichen Wert des Speicherplatzes errechnen, sehen Sie im folgenden Beispiel:

Auf dem Gehäuse ist z.B. ein Speicherplatz von 500 GB (Gigabyte) angegeben. Um den tatsächlichen Speicherplatz zu errechnen, müssen Sie zuerst den angegebenen Speicherplatz in die Grundeinheit Byte umrechnen. Der Umrechnungsfaktor der Hardware-Industrie beträgt 1.000 pro Größeneinheit. Die Größeneinheit Gigabyte ist die drittgrößte Einheit nach Byte, daher können Sie folgendermaßen von GB auf Byte umrechnen:
 
500 GB x 1.000³ = 500.000.000.000 Byte  
 
Der Umrechnungsfaktor der Betriebssysteme beträgt 1.024. Um jedoch die tatsächliche Speicherkapazität zu errechnen, müssen Sie das vorhergehende Ergebnis durch 1.024³ dividieren:
 
500.000.000.000 Byte / 1.024³ = 465,66 GB
 
Das Ergebnis 465,66 GB ist der tatsächliche Speicherplatz, welcher Ihnen auf Ihrer 500 GB zur Verfügung steht.


 

Stromverbrauch

Externe Festplatten verbrauchen etwa 2–25 W im laufenden Betrieb. HDD-Modelle benötigen durch die mechanischen Bauteile, die bewegt werden müssen, mehr Energie als SSDs. 


 
Um das richtige Netzteil zu finden, müssen Sie zuerst prüfen, wie viel Volt (V) bzw. elektrische Spannung das Netzteil haben sollte. In der Regel benötigt eine externe Festplatte ein Netzteil mit 5–12 V. Welche die richtige Spannung ist, erfahren Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Festplatte oder auf der Internetseite des Herstellers. 
Shopping Tipp

Auf unserem Preisvergleich können Sie nach dem passenden Netzteil für Ihre externe Festplatte suchen. 

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