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Ratgeber Monitore


Wissen kompakt

Der PC ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Um ihn nutzen zu können, ist ein Bildschirm unabdingbar. Damit alle Inhalte scharf dargestellt und die Augen nicht zusätzlich belastet werden, sollten Sie beim Kauf eines PC-Monitors vor allem auf eine gute Bildqualität Wert legen. 

Auf dem Markt dominieren inzwischen LCD-Bildschirme das Feld. Ihre Entwicklungsgeschichte begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1904 veröffentlichte Otto Lehmann das erste Werk über Flüssigkristalle – die Grundlage der LCD-Technologie. Die Forschungen wurden kontinuierlich fortgesetzt und in zahlreiche Anwendungsgebiete übertragen. 

Im Folgenden informieren wir Sie über den neuesten Stand der Technik auf dem Gebiet der LCD-Bildschirme. Wir haben eine Übersicht über alle wichtigen Kaufkriterien zusammengestellt, um Sie bei der Wahl Ihres neuen Monitors zu unterstützen.


Kaufberater

Damit Sie aus dem umfangreichen Angebot das für Sie passende Modell finden, sollten Sie verschiedene Kriterien berücksichtigen. Informieren Sie sich zunächst über die unterschiedlichen Monitor-Typen. Fragen Sie sich außerdem, welche Ansprüche Sie an das Gerät haben: Welche Bildschirmgröße ist für mich ideal? Welche Auflösung ist für meine Art der Nutzung sinnvoll? Ebenso könnten weitere Merkmale für Sie entscheidend sein, etwa die Anschlüsse oder die Energieeffizienzklasse des Monitors. 

Bedenken Sie vor dem Erwerb eines LCD-Bildschirms folgende Gesichtspunkte:

  • Machen Sie sich zunächst darüber Gedanken, welche Art Monitor Sie bevorzugen. 
    Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen flachen und leicht gebogenen LCD-Bildschirmen. Letztere sind vor allem für Gamer, aber auch professionelle Anwender interessant.
  • Überlegen Sie, wie groß der Bildschirm sein soll.
    Welche Bildschirmgröße optimal für Sie ist, hängt davon ab, wofür Sie den Monitor primär verwenden wollen. Für ein ergonomisches Arbeiten mit Office-Anwendungen empfiehlt sich ein Bildschirm mit einer Diagonale von 22″ bis 24″ (Zoll). Über eine größere Diagonale sollten Sie nachdenken, wenn Sie einen Monitor für die Bild- und Videobearbeitung suchen oder das Gerät zugleich den Fernseher ersetzen soll.
  • Auflösung, Kontrast und Reaktionszeit sind maßgeblich für die Bildqualität.
    Eine hohe Auflösung ist wichtig für eine gestochen scharfe, detailgenaue Darstellung. Darüber hinaus entscheiden Kontrast und Farbwiedergabe über ein gutes Bild. Auf die Reaktionszeit sollten insbesondere Gamer achten. Fällt sie zu langsam aus, kommt es bei schnellen Bewegungsabläufen zu Schlieren im Bild. 
  • Die Display-Helligkeit hat großen Einfluss auf die Ablesbarkeit und den Komfort. 
    Hier gelten 200 cd/m² (Candela pro Quadratmeter) als Mindestanforderung – darunter ist die Darstellung zu dunkel und der Bildschirm somit schwerer ablesbar, gerade wenn Sie bei Tageslicht vor dem PC sitzen.

Monitor-Typen 

Fast alle PC-Monitore arbeiten heutzutage mit sogenannten Flüssigkristallen. Daher rührt auch ihre Bezeichnung als LCD-Bildschirm: Die Abkürzung LCD kommt aus dem Englischen und steht für Liquid Crystal Display (Flüssigkristall-Anzeige).

Sie haben die veralteten Röhrengeräte längst verdrängt. LCD-Bildschirme nehmen aufgrund ihrer flachen und kompakten Bauweise nicht nur weniger Platz auf dem Schreibtisch ein. Sie sind ihren sperrigen Vorgängern auch technisch überlegen, was sich unter anderem in einer verzerrungsfreien Darstellung und einer höheren Leuchtstärke äußert. 

Die Flüssigkristalle sitzen zwischen 2 hauchdünnen, mit Polarisations- und Farbfiltern beschichteten Scheiben und werden zur Bilderzeugung von hinten beleuchtet. Durch elektrische Spannung regulieren die Kristalle die Lichtbrechung sowie die Lichtmenge, die durch den Bildschirm durchdringt. 

Im Detail funktioniert die LCD-Technologie wie folgt: 

  1. Eine weiße Hintergrundbeleuchtung strahlt die Flüssigkristall-Scheiben an.
  2. Ein Polarisationsfilter auf der ersten Scheibe absorbiert das Licht so, dass alle Lichtwellen in eine Richtung schwingen.
  3. Die Lichtwellen treffen auf die Flüssigkristalle.
  4. Die Flüssigkristalle werden unter Spannung gesetzt.
    ⇒ In Abhängigkeit von der Stärke der Spannung ändern die Flüssigkristalle ihre Ausrichtung.
    ​⇒ Dadurch brechen die Kristalle die Lichtwellen unterschiedlich.
  5. Farbfilter – sogenannte Sub-Pixel für die 3 Grundfarben Rot, Grün und Blau – färben die Lichtwellen ein.
    ​⇒ Die winzigen Sub-Pixel liegen so eng beieinander, dass das menschliche Auge die Grundfarben nicht einzeln, sondern als Mischfarbe wahrnimmt.
  6. Mithilfe eines weiteren Polarisationsfilters regulieren die Flüssigkristalle, wie hell bzw. dunkel die einzelnen Sub-Pixel leuchten. 
    ⇒ Auf diese Weise kann ein LCD-Bildschirm mehr als 16.000.000 Farben erzeugen.

Anfangs kamen in LCD-Bildschirmen noch Leuchtstoffröhren als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Inzwischen werden jedoch ausnahmslos alle Modelle von Leuchtdioden bestrahlt.

Wissenswert

Was ist der Unterschied zwischen LCD-, LED- und TFT-Bildschirm?

LCD-Bildschirme, in denen Leuchtdioden die Ausleuchtung übernehmen, werden häufig als LED-Bildschirme vermarktet. Die Abkürzung LED leitet sich von der englischen Bezeichnung für das Leuchtmittel ab: light-emitting diode.

Darüber hinaus ist auch die Bezeichnung TFT-Bildschirm gängig für Flüssigkristall-Anzeigen. Streng genommen handelt es sich bei TFT um eine spezielle LCD-Technik, bei der sogenannte Dünnschicht-Transistoren (thin film transistor, kurz TFT) die Steuerung der Flüssigkristalle übernehmen. Da inzwischen alle LCD-Bildschirme mit diesen Transistoren arbeiten, sind aber auch diese beiden Begriffe praktisch gleichbedeutend. 

LCD-Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind nicht nur sparsamer im Verbrauch. Sie haben darüber hinaus auch eine höhere Lebensdauer. Häufig liefern sie auch höhere Kontrastwerte. Der Grund dafür ist, dass LEDs im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren in mehrere Gruppen unterteilt und diese separat angesteuert werden können: Die Lichtstärke dieser LED-Gruppen kann also unabhängig voneinander erhöht bzw. heruntergefahren werden.

Die grundlegende Funktionsweise von LCD-Monitoren ist immer die gleiche. Dennoch gibt es einige Kriterien, nach denen sich die Geräte in verschiedene Produkttypen unterteilen lassen. 

Monitor-Typen nach Bauform 

PC-Monitore können eine flache oder leicht gebogene Bauform haben. Flachbildschirme sind geläufiger und günstiger. Curved-Bildschirme bieten einen plastischeren Bildeindruck.

Flachbildschirme 

Flachbildschirme, auch Flatscreens genannt, zeichnen sich durch ein flaches Gehäuse aus. Es handelt sich dabei um die gängigste Bauform unter den Monitoren.

Egal ob Sie damit im Internet surfen, Bilder bearbeiten, Filme schauen oder Office-Aufgaben erledigen möchten – Flachbildschirme eignen sich für praktisch jeden Anwender. Auch für Gamer ist ein flaches Modell oftmals eine gute Wahl – in erster Linie kommt es hier jedoch auf die persönliche Vorliebe an.

Die Preise für Flachbildschirme bewegen sich überwiegend zwischen 70 € und 500 €. Modelle mit Premium- Ausstattung und umfangreichen Zusatzfunktionen können aber auch bis zu 5.000 € kosten.

Curved-Bildschirme 

Curved-Modelle haben einen Bildschirm, der nach innen gewölbt ist. Die Wölbung ist an die Form des menschlichen Auges angepasst. Während der Sichtabstand bei einem flachen Modell variiert, ist die Bildfläche eines gebogenen Bildschirms stets gleich weit von den Augen des Betrachters entfernt. Das hat einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung. 

Das Bild wirkt plastischer, beinahe räumlich. Deshalb empfehlen sich Curved-Bildschirme vor allem für Gamer und Cineasten, die sich ein intensiveres Seh-Erlebnis wünschen. Aber auch für Anwender, die jeden Tag mehrere Stunden am PC arbeiten, kann ein solcher Monitor eine sinnvolle Anschaffung darstellen. Durch den konstanten Sichtabstand bis zum Bildschirmrand werden die Augen entlastet, sodass sie weniger schnell ermüden.

Sollen mitunter auch mehrere Personen gleichzeitig auf den Monitor schauen, ist ein Flatscreen jedoch vorzuziehen. Ein Curved-Bildschirm bietet nur dem Betrachter ein optimales Seh-Erlebnis, der mittig davorsitzt.

Wie stark der Monitor gebogen ist, verrät der Wölbungsradius. Er wird in Millimeter angegeben. Je kleiner der Wert, desto ausgeprägter ist die Wölbung. Die meisten Modelle bewegen sich zwischen 3.000 mm und 4.000 mm, einige wenige besitzen auch einen Radius von 1.800 mm.

Beispiel

Ein Wölbungsradius von 3.000 mm bedeutet, dass der Bildschirm den Ausschnitt eines Kreises mit einem Radius von 3 m bildet.

Aufgrund aufwendigerer Produktionsprozesse sind Curved-Bildschirme meist teurer als flache Modelle. Je nach Bilddiagonale und Ausstattung kosten sie zwischen 140 € und 1.400 €. 

Monitor-Typen nach Panel-Technologie

Die Anordnung der Flüssigkeitskristalle variiert bei LCD-Monitoren. Hierfür gibt es grundsätzlich 3 Techniken: 

Monitore mit TN-Panel

Einige Flachbildschirme sind mit der TN-Technik ausgerüstet. Hier sind die Flüssigkristalle hintereinander angeordnet. Durch diese Technik erfolgt eine schraubenförmige Leitung des polarisierten Lichtes. Da diese Drehung den Betrachtungswinkel verringert, kommt es abhängig vom Blickwinkel zu unterschiedlichen Wahrnehmungen. 

Die Farbwiedergabe ist bei dieser Technik meist weniger detailreich wie bei Modellen mit IPS-Panel. Der Stromverbrauch ist gering. Auch Kontrast und Reaktionszeit können überzeugen. 

Insgesamt ist diese Technik für den Alltagsgebrauch und für das Büro zu empfehlen. Preislich liegen TN-Bildschirme bei 50 € bis 1.000 €. 

Monitore mit IPS-Panel

Die Schraubendrehung entfällt bei IPS, wodurch ein größerer Blickwinkel entsteht. IPS-Monitore stellen die Farben natürlicher und detailreicher dar. Die Farbintensität dieser Monitore ist ebenfalls höher als bei LCD-Bildschirmen mit TN-Panel. 

Ein Nachteil ist, dass die Reaktionszeit im Gegensatz zur TN-Technik geringer ist. Ferner liegen IPS-Bildschirme beim Stromverbrauch um bis zu 15 % höher als TN-Bildschirme. 

IPS-Bildschirme sind für Nutzer zu empfehlen, die bei der Bildqualität höchste Ansprüche haben. Insbesondere für Medien-Affine und Gamer lohnt sich die Technologie. Preislich liegen IPS-Monitore zwischen 80 € und 5.000 €.

Monitore mit VA-Panel 

Diese Panel-Technologie kennzeichnet sich durch vertikal angeordnete Flüssigkeitskristalle. So kann sich das Licht vollständig ausbreiten. Die vertikale Anordnung bewirkt, dass diese Panels eine sehr hohe Blickwinkel-Stabilität aufweisen. Mehrere Nutzer können entsprechend vor dem Bildschirm sitzen. 

Auch die Kontraste sind sehr hoch. Zudem ist die Reaktionszeit gut. Weiterhin fällt im Vergleich zu IPS der Stromverbrauch geringer aus. Ein Nachteil ist, dass es manchmal zu Schlierenbildung kommt. 

Gerade für Gamer ist ein solches Panel deshalb weniger zu empfehlen. Medien-Affine, die den Bildschirm auch für Filmabende nutzen möchten, sind mit diesem Modell gut beraten. Preislich liegt ein VA-Monitor bei 90 € bis 1.000 €.

Wir haben für Sie nochmals die Vor- und Nachteile der einzelnen Panel-Technologien in einer Tabelle zusammengefasst: 

Merkmale TN IPS VA
Blickwinkel Befriedigend  Sehr gut  Sehr gut 
Kontrast  Gut  Gut  Sehr gut 
Reaktionszeit  Sehr gut  Gut  Gut 
Stromverbrauch  Niedrig  Hoch  Hoch 
Preis Niedrig  Hoch Hoch

Bildschirmgröße

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf ist die Bildschirmgröße. Neben der Diagonale ist dabei auch das Seitenverhältnis des Geräts von Bedeutung.

Diagonale

Auskunft über die Bildschirmgröße gibt die Länge der Diagonale. Gemessen wird sie in Zoll (″): 1″ entspricht 2,54 cm. Da die Einheit nur im angloamerikanischen Sprachraum geläufig ist, geben die Hersteller hierzulande jedoch immer auch den Umrechnungswert in cm an. 

Welche Diagonale zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben und wofür Sie Ihren PC hauptsächlich nutzen möchten.

Finden Sie im Folgenden heraus, welche Größe Ihren Anforderungen am ehesten entspricht.

  • Kleine Bildschirme als Kompaktlösung 
    Waren Diagonalen unter 19″ früher noch der Standard, so ist die Nachfrage an kleinen Bildschirmen inzwischen stark zurückgegangen. Gerade bei Platzmangel erweisen sich diese jedoch als besonders praktisch. Ferner punkten kleine Modelle mit einem geringeren Stromverbrauch. 
  • Mittelgroße Bildschirme für Standardnutzer 
    Die meisten LCD-Bildschirme bieten heute eine Diagonale von 22″ bis 24″. Diese erweist sich als idealer Kompromiss zwischen Komfort und Platzbedarf und ist für die meisten PC-Arbeiten sowie das Surfen im Internet absolut ausreichend. Auch Gamer sind mit dieser Größe gut beraten.
  • Große Bildschirme für Profis
    Um professionelle Grafik- oder Videoschnitt-Programme optimal nutzen zu können, sind Bildschirme mit einer Diagonale ab 27″ empfehlenswert. Diese punkten mit einer besonders großen Darstellung und bieten zudem genug Platz für Multitasking. Allerdings ist bei dieser Größe eine hohe Auflösung unabdingbar, da ansonsten einzelne Pixel im Bild zu erkennen sind. Zudem muss Ihre Tischplatte breit genug sein, um einen ausreichenden Abstand zum Bildschirm gewährleisten zu können.
Bedenken Sie

Die Größe des Bildschirms entscheidet über den optimalen Sitzabstand.

Ab einer Diagonale von 22″ (56 cm) sollte der Abstand zwischen Bildschirm und Ihren Augen etwa 70 cm betragen. Das entspricht in etwa dem 1,2-fachen der Diagonale. Ist der Abstand geringer, können Sie den Inhalt des Bildschirms nicht mehr komplett erfassen.

Seitenverhältnis

Um die Bildschirmgröße beurteilen zu können, reicht nicht allein ein Blick auf die Diagonale: Die Zoll-Angabe verrät nichts über das Verhältnis von Breite zu Höhe. Dieses kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollten Sie bei der Wahl eines Bildschirms immer auch auf dessen Seitenverhältnis achten. 

Unter PC-Monitoren sind folgende Seitenverhältnisse gängig:

  • 4:3
    Ein Seitenverhältnis von 4:3 beschreibt das klassische Bildformat, das jahrelang Standard war. Mittlerweile ist dieses Format allerdings nicht mehr sehr verbreitet. Für Nutzer, die am PC vor allem lesen und schreiben, kann es dennoch infrage kommen. 
  • 16:9
    Heutzutage hat sich ein Seitenverhältnis von 16:9 als Standard durchgesetzt. Dabei handelt es sich um ein Breitbildformat, das insbesondere für Gaming und die Wiedergabe von Filmen und Serien empfehlenswert ist.  
  • 16:10
    Ein guter Kompromiss ist das Format 16:10. Bei diesem Seitenverhältnis geht die Bildschirmfläche etwas mehr in die Höhe. Das reduziert das Scrollen bei der Büro-Arbeit. 
  • 21:9
    Das Maximum an Breite bieten sogenannte Ultra-Widescreen-Monitore im Format 21:9. Mit diesem Seitenverhältnis können Sie Filme ohne schwarze Balken ober- und unterhalb des Bildes wiedergeben. Auch Grafiker und Programmierer nutzen diese Geräte gern, da sie auf der breiten Bildschirmfläche mehrere Programmfenster nebeneinander betrachten können.
Tipp

Alternativ zur Verwendung eines Ultra-Widescreen-Monitors können Sie auch 2 oder mehr Bildschirme nebeneinander aufstellen und im Verbund betreiben. Mit dieser sogenannten Dual- bzw. Multi-Screen-Lösung steht Ihnen noch mehr Bildschirmfläche in der Breite zur Verfügung. Wichtig ist nur, dass Ihr PC entsprechend viele Anschlussmöglichkeiten für die Monitore bietet.


Bildqualität

Genauso wichtig wie die Größe ist die Bildqualität des Monitors.

Folgende Faktoren sind dabei zu berücksichtigen: 

Auflösung

Die Bildschirmauflösung verrät Ihnen, aus wie vielen Bildpunkten bzw. Pixeln sich die Anzeige zusammensetzt. Sie wird immer in 2 Zahlen und einem Malzeichen dazwischen angegeben. Dabei bezieht sich die erste Zahl auf die Breite und die zweite auf die Höhe des Bildschirms. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer und detailreicher ist das Bild. Trotzdem sollten Auflösung und Bildschirmgröße gut aufeinander abgestimmt sein.

Shopping Tipp

Für Office-Anwender kann eine zu hohe Auflösung auf einem kleinen Bildschirm von Nachteil sein. Mit steigender Auflösung liegen die Bildpunkte enger beieinander. Dadurch wirkt das Bild zwar schärfer. Schrift und Desktop-Symbole werden jedoch kleiner angezeigt, sind mitunter also schwerer lesbar.

Folgende Auflösungen sind für Monitore mit einem 16:9-Breitbildformat üblich:

  • 1.366 x 768 Pixel
    Diese Auflösung wird auch als WXGA (Wide Extended Graphics Array) bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen gängigen Standard für kleine Bildschirme bis 19″, der eine hinreichend scharfe Darstellung liefert.
  • 1.920 x 1.080 Pixel
    Die meisten Bildschirme lösen heutzutage mit 1.920 x 1.080 Pixel auf. Die sogenannte Full-HD-Auflösung (Full High Definition) sorgt für eine scharfe Wiedergabe von Filmen und PC-Spielen auf vielen Bildschirmgrößen.   
  • 2.560 x 1.440 Pixel
    Dieser hochauflösende Standard ist für LCD-Bildschirme ab 27″ relevant. Die Auflösung ist auch unter den Bezeichnungen WQHD (Wide Quad High Definition), QHD und 2K bekannt.
  • 3.840 x 2.160 Pixel
    LCD-Monitore mit dieser Auflösung entsprechen dem Ultra-HD-Standard, der auch als UHD oder 4K abgekürzt wird. Sie lösen 4-mal höher auf als Full-HD-Geräte und sind besonders für Grafiker und Gamer eine Kaufempfehlung. 
Bedenken Sie

Die Grafikkarte muss die Display-Auflösung unterstützen. 

Verfügt die Grafikkarte über eine zu niedrige Rechenleistung, kann der Bildaufbau darunter leiden. Ein 4K-Bildschirm lohnt sich für einen Desktop-Rechner daher nur, wenn dieser mit einer 4K-kompatiblen Grafikkarte ausgestattet ist. Diese muss zudem über einen HDMI 2.0- oder DisplayPort 1.2-Anschluss verfügen.

Display-Oberfläche

Die Oberfläche eines LCD-Monitors kann entweder entspiegelt oder glänzend ausfallen.

Je nach Tätigkeitsbereich und Arbeitsumfeld haben beide Varianten ihre Vorzüge.

  • Entspiegelte Display-Oberfläche
    Ein mattes, entspiegeltes Display können Sie quasi überall aufstellen, da es gegenüber Lichtreflexionen unempfindlich ist. Auch in einer hellen Umgebung, z. B. nahe eines Fensters, können Sie den Bildschirm gut ablesen. Ferner ermüden die Augen nicht so schnell. Ein weiterer Vorteil von entspiegelten Displays ist, dass Fingerabdrücke und Staub nicht sofort sichtbar sind. Sie sind die ideale Wahl für Büro-Tätigkeiten.
  • Glänzende Display-Oberfläche
    Ein glänzendes Display ist bei LCD-Bildschirmen eher selten. Die reflektierende Oberfläche macht die Aufstellung schwierig, da sich Lichtquellen wie Lampen oder auch Fenster auf dem Bildschirm spiegeln und dadurch dessen Ablesbarkeit beeinträchtigen können. Dafür überzeugen glänzende Displays durch kräftigere Farben und höhere Kontrastwerte. Für Bildbearbeitung, Videos und PC-Spiele kann dies von Vorteil sein.
Betrachtungswinkel

Der Betrachtungswinkel gibt an, inwieweit Helligkeit und Kontrast stabil bleiben, wenn der Nutzer schräg auf den Bildschirm blickt. Oftmals nehmen Kontrast und Helligkeit bei dieser Betrachtung ab. Auch sind Farbverfälschungen möglich. Entsprechend fällt die Bildqualität schlechter aus. Ein guter Bildschirm sollte daher sowohl horizontal wie auch vertikal blickwinkelstabil sein. 

Der Betrachtungswinkel eines LCD-Bildschirms spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn Sie häufig zusammen mit anderen Personen darauf Filme schauen. Sitzen mehrere Personen vor dem Monitor, kann ihn nicht jeder von zentraler Position aus betrachten.

Ein Höchstmaß an Flexibilität bietet ein Gerät mit einem Betrachtungswinkel von 178° (Grad) horizontal und +/- 89° vertikal.

Helligkeit

Ein weiterer Faktor zur Beurteilung der Bildqualität ist die Helligkeit. Sie bestimmt, wie gut die dargestellten Inhalte bei unterschiedlicher Umgebungsausleuchtung ablesbar sind. Überlegen Sie daher, wo der Monitor stehen soll und wie die dortigen Lichtverhältnisse sind.

Gemessen wird die Helligkeit in cd/m² (Candela pro Quadratmeter). Inzwischen schaffen fast alle aktuellen Modelle mindestens 200 cd/m². Diesen Wert sollten Sie als Untergrenze ansehen, sonst können Sie bei Tageslicht nur wenig vom Bild erkennen. 

Die meisten LCD-Geräte sind in einem Bereich von 200 cd/m² bis 400 cd/m² angesiedelt. Oftmals versuchen sich die Hersteller mit noch höheren Werten zu überbieten. Dabei gelten 300 cd/m² als vollkommen ausreichend. 

Für gewöhnlich können Sie die Helligkeit eines Monitors regulieren und somit flexibel an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen.

Wie Sie die Helligkeit an die Lichtgegebenheiten in Ihrer Umgebung anpassen, erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Wie stelle ich meinen Monitor optimal ein?

Kontrastverhältnis 

Der Kontrast definiert sich durch das Verhältnis zwischen dem hellsten weißen und dem dunkelsten schwarzen Bildpunkt, den der Monitor darstellen kann. Je höher der Kontrast, desto mehr Farbnuancen kann das Gerät wiedergeben. Auch ist die Farbsättigung intensiver. Standard ist heutzutage ein Kontrastverhältnis von 1000:1.  

Beispiel

Wird das Kontrastverhältnis eines Monitors als 1000:1 angegeben, ist ein weißer Bildpunkt 1000-mal heller als ein schwarzer.

Häufig finden Sie in den Herstellerangaben auch 2 Angaben zum Kontrastverhältnis. Das rührt daher, dass die Hersteller zwischen einem statischen und einem dynamischen Kontrast unterscheiden.

Letzterer ist in der Regel bedeutend höher als der statische.

  • Statischer Kontrast
    Der statische oder auch native Kontrast beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Bildpunkt innerhalb eines Bildes.
  • Dynamischer Kontrast
    Im Gegensatz dazu verweist der dynamische Kontrast auf den Helligkeitsunterschied zwischen 2 unterschiedlichen Bildern. Denn für eine möglichst kontrastreiche Darstellung passen moderne LCD-Monitore die Intensität der Hintergrundbeleuchtung an den Bildschirm-Inhalt an: Für helle Bilder leuchtet die Hintergrundbeleuchtung stärker, für dunkle schwächer.
Wissenswert

Durch Zu- und Abschalten der Hintergrundbeleuchtung kann der Kontrast nur zwischen 2 aufeinanderfolgenden Bildern erhöht werden, nicht jedoch innerhalb eines Einzelbildes. Daher beeinflusst der dynamische Kontrast ausschließlich bewegte Bilder, z. B. Videos und PC-Spiele.

Reaktionszeit

In LCD-Bildschirmen erzeugen Flüssigkristalle das Bild. Für eine scharfe, schlierenfreie Wiedergabe bewegter Bilder müssen diese ihre Ausrichtung und Lichtdurchlässigkeit schnell ändern können. Die Geschwindigkeit, mit der die Kristalle auf Änderungen im Bild reagieren, wird als Reaktionszeit bezeichnet. Sie wird in Millisekunden (ms) angegeben. 

Wissenswert

Je kürzer die Reaktionszeit ausfällt, umso flüssiger ist der Bewegungsablauf. 

Insbesondere Gamer sind auf eine sehr geringe Reaktionszeit von 5 ms angewiesen. Verwenden Sie den Monitor hauptsächlich für die Text- oder Bildverarbeitung, kann die Reaktionszeit auch etwas höher ausfallen. Sie sollte jedoch einen Wert von 12 ms nicht überschreiten.


Anschlüsse

Legen Sie Ihre Aufmerksamkeit beim Kauf eines Monitors auch auf dessen Anschlussmöglichkeiten. Diese bestimmen, wie und in welcher Verbindungsqualität Sie den Bildschirm an Ihren PC oder andere Geräte anschließen können.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Anschlüsse vor:

  • Audio-Ausgang 
    Ein Audio-Ausgang ist bei LCD-Bildschirmen eher selten, da der PC bereits über einen entsprechenden Anschluss verfügt. Hier können Sie Kopfhörer und Lautsprecher-Boxen anschließen.
  • DisplayPort 
    Ein DisplayPort ist ein universeller Anschluss, der je nach verwendetem Kabel mit DVI-, HDMI- und VGA-Anschlüssen kompatibel ist. Er überträgt Audio- und Video-Signale zwischen Monitor und PC digital und unterstützt Auflösungen von bis zu 5.120 x 2.880 Pixel (5K). Im Gegensatz zum HDMI-Anschluss kann der DisplayPort lizenzfrei produziert werden. Ein Mini-DisplayPort ist die verkleinerte Version dieses Standards.
  • DVI 
    Meist erfolgt die Verbindung zwischen der Grafikkarte des PCs und dem Bildschirm über DVI. Auch hier findet die Übertragung der Video-Signale digital statt. Dies hat einen deutlichen Vorteil hinsichtlich der Bildqualität gegenüber analogen VGA-Verbindungen. Im Unterschied zu HDMI oder DisplayPort kann DVI allerdings keine Ton-Signale weiterleiten.
  • HDMI 
    Da es inzwischen viele Grafikkarten mit HDMI-Anschluss gibt, kann die Verbindung zum Monitor alternativ auch darüber erfolgen. HDMI-Stecker haben den Vorteil, dass diese sowohl Video- als auch Audio-Signale digital übertragen. In der Spezifikation HDMI 2.0 unterstützt der Anschluss Auflösungen bis maximal 3.840 x 2.160 Pixel (4K).
  • USB 
    Viele LCD-Bildschirme bieten zusätzlich USB-Anschlüsse, die zusammengefasst als USB-Hub bezeichnet werden. Sie dienen nicht der Signalübertragung zwischen Monitor und Grafikkarte. Stattdessen ermöglichen sie den einfachen und komfortablen Anschluss von Peripherie-Geräten wie Tastatur, Maus, USB-Sticks und externen Festplatten. Um den Hub auf diese Weise verwenden zu können, müssen Sie den Bildschirm jedoch zuvor über einen der USB-Anschlüsse mit dem Rechner verbinden.
  • VGA
    Grundsätzlich verfügen die meisten LCD-Monitore weiterhin über einen VGA-Anschluss. Dieser überträgt Video-Signale allerdings analog. Die Bildqualität ist dadurch deutlich schlechter.

Ausstattung 

Die Ausstattung eines Monitors kann dessen Bedienkomfort erhöhen oder die Nutzungsmöglichkeiten des Geräts erweitern.

Folgende Ausstattungsmerkmale sollten Sie beim Kauf beachten.

  • 3D-Technik 
    Monitore mit 3D-Technik können Inhalte dreidimensional darstellen. Damit ein 3D-Bild entstehen kann, muss das Gerät für jedes Auge ein eigenes Bild zeigen. Die beiden Bilder sind perspektivisch leicht verschoben. Das Gehirn fügt diese wieder zu einer visuellen Einheit zusammen. Es gibt 2 unterschiedliche 3D-Techniken, beide erfordern das Tragen einer 3D-Brille: Die Shutter-Technik zeigt das Bild für das rechte und linke Auge jeweils abwechselnd an. Die Gläser der 3D-Brille dunkeln synchron dazu abwechselnd ab. So nimmt jedes Auge das jeweils entsprechende Bild wahr. Laufen Bildschirm und Brille nicht synchron oder leuchtet das vorherige Bild zu lange nach, entstehen Geisterbilder. Die Auflösung bleibt jedoch unverändert. Die Polarisationstechnik hingegen erzeugt die Einzelbilder für die Augen durch unterschiedlich polarisiertes Licht. Der Bildschirm blendet die beiden Bilder zeitgleich, aber Bildzeile für Bildzeile abwechselnd ein. Durch Pol-Filter auf den Brillengläsern sieht das eine Auge nur die geraden, das andere nur die ungeraden Zeilen. Nah vor dem Monitor ist die Zeilenstruktur oft wahrnehmbar. Dank dieser Technik kommt es nicht zu Helligkeitsverlusten oder Geisterbildern. Allerdings halbiert sich die Auflösung.
  • Helligkeitssensor 
    Um stets die optimale Lesbarkeit zu gewährleisten, erweist sich ein Helligkeitssensor als vorteilhaft. Dieser passt die Helligkeit des Bildschirms automatisch an wechselnde Lichtbedingungen an. Ein Belichtungsmesser erfasst die Lichtstärke im Raum. Scheint beispielsweise die Sonne, wird der Bildschirm mit maximaler Helligkeit betrieben, damit die dargestellten Inhalte leichter ablesbar sind. Dagegen wird die Helligkeit bei Dämmerung oder Regen gedämmt. Diese automatische Anpassung verhindert, dass die Augen ermüden.
  • Lautsprecher 
    Viele Bildschirme haben bereits 2 Lautsprecher für Stereo-Sound eingebaut. Integrierte Lautsprecher haben den Vorteil, dass Sie keine zusätzlichen Boxen kaufen und anschließen müssen. Häufig erreichen sie jedoch nicht die Klangqualität externer Lösungen. 
  • Mikrofon 
    Meist sind in LCD-Bildschirmen auch Mikrofone integriert. Diese sind beispielsweise für Video-Chats praktisch. Auch für Podcast-Aufnahmen können Sie sie nutzen. Jedoch gilt es zu beachten, dass die Aufnahmequalität von integrierten Mikrofonen meist ihre Grenzen hat.
  • Touchscreen
    Touchscreen-Monitore haben eine berührungsempfindliche Bildschirm-Oberfläche. Die Bedienung erfolgt mittels Fingerdruck oder durch einen speziell zur Bedienung entwickelten Touchpen, einen oberflächensensitiven Stift mit abgerundeter Spitze. Es gibt 2 unterschiedliche Touchscreen-Techniken. Resistive Modelle reagieren auf Druck. Diese Technik ist jedoch veraltet und kommt bei LCD-Bildschirmen nur noch selten zum Einsatz. Standard sind heutzutage kapazitive Displays. Sie registrieren auch schon leichte Berührungen. Eine besondere Weiterentwicklung sind Multi-Touchscreens, die mehrere Berührungen gleichzeitig erkennen und verarbeiten können. So können Sie z. B. durch Spreizen der Finger Bilder oder Programmfenster vergrößern.
Bedenken Sie
Nicht jedes Betriebssystem eignet sich für die Steuerung per Touchscreen. 
Arbeiten Sie beispielsweise mit einem Windows-Rechner, ist ein Touchscreen-Monitor erst ab Windows 7 sinnvoll. Die Benutzeroberfläche wurde erst ab dieser Version Touchscreen-freundlich konzipiert.
  • TV-Tuner 
    Praktisch ist es, wenn ein TV-Tuner im LCD-Bildschirm eingebaut ist. Damit ist der Nutzer beim Fernsehen nicht auf Internet-Streaming angewiesen. Durch einen TV-Tuner kann der Monitor als vollwertiges TV-Gerät unabhängig vom PC genutzt werden. Sie erhalten quasi ein 2-in-1-Gerät. Zu unterscheiden ist ein DVB-C-Tuner von einem DVB-T-Tuner. Mit einem DVB-C-Tuner können Sie das digitale Hörfunk- und Fernsehsignal über einen entsprechenden Kabelanschluss empfangen. Ein DVB-T-Tuner dient dem Empfang von digitalen Hörfunk- und Fernsehsignalen über eine Antenne. 
  • Webcam
    Eine Webcam ist inzwischen bei vielen Geräten am oberen Bildschirmrand im Display-Rahmen eingebaut. Für Nutzer, die häufig Videotelefonie-Dienste nutzen, ist dies besonders vorteilhaft. Durch die direkte Integration der Webcam entfallen weitere Kabelverbindungen. Manche LCD-Bildschirme bieten eine Webcam mit flexiblem Objektiv, das es Ihnen ermöglicht, den Bildausschnitt zu vergrößern oder zu verkleinern.

Energieeffizienz

Um den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen, lohnt es sich einen Blick auf die Energieeffizienz der Geräte zu werfen. Für die Beurteilung der Energieeffizienz ist zunächst einmal der Stromverbrauch ein entscheidendes Kriterium. Dieser wird in Watt (W) angegeben. Grundsätzlich gilt: Je größer der Bildschirm, desto höher sein Stromverbrauch. Vergleichen Sie daher den Stromverbrauch von 2 gleich großen Bildschirmen miteinander.

Die Hersteller geben oft unterschiedliche Verbrauchswerte an. Manche kennzeichnen den maximalen Stromverbrauch, während andere nur den typischen Stromverbrauch bestimmen. Der maximale Verbrauch wird bei voller Leuchtkraft des Monitors gemessen. Dagegen ergibt sich der typische Stromverbrauch aus Messungen bei reduzierter Helligkeit. Diese geben eher Alltagsbedingungen wieder. 

Im Folgenden finden Sie eine tabellarische Übersicht darüber, in welcher Verbrauchsspanne sich die jeweiligen Bildschirmgrößen bewegen. Ideal ist es, einen Bildschirm im unteren Verbrauchsbereich zu wählen.

Bildschirmgröße  Typischer Stromverbrauch 
20″ ca. 10 W – 25 W 
22″ ca. 12 W – 30 W 
24″ ca. 25 W – 40 W
26″ ca. 30 W – 50 W

Des Weiteren können Sie zur Beurteilung der Verbrauchswerte die Energieeffizienzklasse heranziehen. Analog zu Haushaltsgeräten müssen Hersteller auch bei Monitoren die Energieeffizienzklasse angeben. Die Skala reicht hier von A+++ bis D, wobei erstere die beste Klasse darstellt. Die Klassen sind nach EU-Richtlinien normiert und bewerten den Stromverbrauch im Hinblick auf die entsprechende Bildschirmgröße. Damit können Sie die Energieeffizienz besser einschätzen. 


Zubehör

Verschiedenes Zubehör kann die Nutzung eines PC-Monitors komfortabler gestalten oder den Nutzungsspielraum zusätzlich erweitern.
  • Bildschirmständer
    Für die Ergonomie ist ein flexibler Standfuß wichtig, der es Ihnen erlaubt, den LCD-Monitor in der Höhe zu verstellen und/oder seitlich zu drehen. Idealerweise bietet der Bildschirmständer beide Anpassungsmöglichkeiten. Im Lieferumfang ist für gewöhnlich ein Standfuß inbegriffen. Falls dieser den persönlichen Anforderungen nicht genügt, können Sie auch ein passendes Modell als Zubehör erwerben. Beachten Sie beim Kauf, dass der Ständer für Ihren Monitor passt. Meist geben die Hersteller eine maximale Display-Größe sowie ein maximales Tragegewicht an. Nur bei Einhaltung der angegebenen Werte können die Hersteller einen sicheren Halt gewährleisten.
  • Fernbedienung 
    Entscheiden Sie sich für einen LCD-Bildschirm mit eingebautem TV-Tuner, ist es für einen einfachen Senderwechsel und die Lautstärke-Regulierung von Vorteil, wenn auch eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten ist. Ist diese nicht dabei, können Sie sie optional erwerben.
  • Kabel
    Für den Anschluss des Bildschirms an den PC und andere Geräte sind entsprechende Kabel nötig. Nicht immer befinden sich alle notwendigen Kabel im Lieferumfang. Manchmal müssen Sie diese zusätzlich erwerben. Die wichtigsten Monitorkabel sind DisplayPort-, DVI- und HDMI-Kabel. 
  • Wandhalterung  
    Mit einer optionalen Wandhalterung können Sie den PC-Monitor an die Wand montieren. Auf diese Weise nimmt das Gerät keinen Platz auf dem Schreibtisch weg. Insbesondere, wenn Sie das Gerät auch als TV-Ersatz verwenden, lohnt die Anschaffung einer Wandhalterung. Es gibt verschiedene Varianten. Welche Halterung für Ihren Bildschirm geeignet ist, erkennen Sie an der sogenannten VESA-Norm. Diese informiert über den Abstand der Gewindelöcher: Beträgt der Abstand bei Ihrem Monitor beispielsweise 200 mm, entspricht dies einer VESA-Norm von 200. Entsprechend müssen Sie eine Wandhalterung mit dieser Norm kaufen. Starre Halterungen erlauben es nicht, die Position des Bildschirms zu verändern. Mit einer flexiblen Wandhalterung können Sie den LCD-Monitor nach vorne neigen oder seitlich drehen.
  • Webcam
    Ist im LCD-Bildschirm keine Webcam für Video-Chats integriert, können Sie diese zusätzlich erwerben. Achten Sie beim Kauf auf die Auflösung. Diese sollte für eine detailreiche Darstellung nach Möglichkeit dem HD-Standard entsprechen. Für die Befestigung am Monitor bieten die meisten Webcams eine universelle Klemm-Halterung. Alternativ gibt es auch Modelle mit eigenem Standfuß.

Besonders praktisch sind Bildschirmständer mit integrierten Schubladen, in denen Sie beispielweise Dokumente und andere Büromaterialien verstauen können. Auf unserem Portal können Sie sich über verschiedene Monitorständer informieren und nach einem passenden Modell suchen. 


Häufige Fragen

Was Sie schon immer zum Kauf und zur Verwendung von Monitoren wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Der FAQ-Bereich setzt sich aus Fragen anderer Nutzer und Interessenten zusammen. 

Begriff

Gibt es einen Unterschied zwischen LCD- und LED-Bildschirmen?

Grundsätzlich basieren auch LED-Bildschirme auf der sogenannten LCD-Technik. LCD-Bildschirme benötigen eine Hintergrundbeleuchtung zur Bilderzeugung. Anfangs kamen ausschließlich Leuchtstoffröhren als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Heutzutage haben jedoch so gut wie alle LCD-Geräte kleine Leuchtdioden, kurz LEDs, verbaut. Diese sind energiesparender und langlebiger.

Wie die LCD-Technik im Detail funktioniert, können Sie in unserem Ratgeber in der Inhaltsrubrik LCD-Bildschirm-Typen nachlesen. 

Einstellungen

Welches Kontrastverhältnis ist empfehlenswert bei einem LCD-Monitor?

Ein guter Kontrast ist wichtig, damit Sie alles gut erkennen können und die Augen nicht so schnell ermüden. Das Kontrastverhältnis definiert sich durch den Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Pixel. Empfehlenswert ist dabei ein Verhältnis von 1000:1.

Neben dem Kontrastverhältnis muss zusätzlich die Helligkeit stimmen. So sollte der Bildschirm die 200-Candela-Marke nicht unterschreiten. 

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in den Rubriken Helligkeit und Kontrastverhältnis in unserem Kaufberater. 

Wie stelle ich meinen Monitor optimal ein?

Die eingestellte Helligkeit eines LCD-Bildschirms sollte an die jeweiligen Lichtgegebenheiten angepasst sein. Stellen Sie tagsüber bei starkem Lichteinfall eine hohe Helligkeit ein, da Sie ansonsten nur wenig auf dem Bildschirm erkennen. Nachts drehen Sie die Helligkeit hingegen herunter, um Ihre Augen zu schonen. 

Modelle mit eingebautem Helligkeitssensor regulieren die Bildschirmhelligkeit automatisch.

Entsorgung

Wohin mit dem alten Bildschirm?

Ein ausgedienter Bildschirm gehört zum Elektroschrott. Diesen dürfen Sie nicht einfach im Hausmüll entsorgen. Ein LCD-Bildschirm setzt sich aus unterschiedlichen Materialien zusammen. Darunter fallen Glasplatten, Metalle, Chemikalien und Kunststoffe. Manches davon ist nicht wiederverwendbar. Andere Teile sind jedoch recycelbar.

Grundsätzlich ist der Händler, bei dem Sie den Bildschirm erworben haben, dazu verpflichtet, das Altgerät zurückzunehmen. Alternativ kann dieses durch den Sperrmüll umweltgerecht entsorgt werden.

Wissenswert

Seit Juli 2016 sind auch Online-Händler verpflichtet, Elektrogeräte kostenfrei zurückzunehmen. Hat das Gerät jedoch eine Kantenlänge von über 25 cm, gilt die Rücknahmepflicht nur, wenn Sie ein ähnliches Gerät neu erwerben. 

Ergonomie

Welche ergonomischen Anforderungen muss mein Monitor erfüllen?

Damit Sie eine Übermüdung der Augen verhindern, sollten Sie bei der Platzierung des Bildschirms unterschiedliche Aspekte beachten:

  • Der Abstand zum Monitor ist wichtig.
    Damit Sie den gesamten Bildschirm-Inhalt wahrnehmen können, ist der richtige Sitzabstand zum Monitor wichtig. Als Faustregel gilt: Je größer der Bildschirm, umso größer sollte auch der Abstand sein. 
  • Der Bildschirm sollte so stehen, dass Sie frontal darauf blicken. 
    Die obere Bildschirmkante sollte sich maximal auf Höhe der Augen befinden. So können Sie bequem auf den Bildschirm blicken, ohne den Kopf dafür anheben zu müssen.
  • Die Schrift sollte auf hellem Untergrund gut lesbar sein.
    Dafür muss der Kontrast ausreichend hoch sein. Nur so ermüden die Augen auch bei längerem Lesen nicht.
     

Was ist eine Pivot-Funktion? 

Bildschirme mit einer Pivot-Funktion bieten dem Nutzer besonders viel Flexibilität. Diese können Sie um 90° hochkant drehen. Der Inhalt wird dennoch in passender Ausrichtung angezeigt. Vergleichbar ist dies mit der Ausrichtungsanpassung bei Smartphones. Das Hochformat ist zum Beispiel für das Lesen umfangreicher Texte von Vorteil. 

Geräuschentwicklung 

Wieso pfeift mein Monitor? 

Im Monitor gibt es diverse Bauteile, welche aufgrund schlechter Verarbeitung ins Schwingen geraten können. Diese können dann einen unangenehmen Pfeifton produzieren. Sofern Sie noch Garantie auf den Bildschirm haben, empfiehlt sich eine Reparatur oder ein Umtausch des Geräts durch den Hersteller.

Größe

Wie groß sollte mein Bildschirm sein? 

Die optimale Bildschirmgröße sollte von dem eigenen Nutzerverhalten und den Platzverhältnissen abhängig gemacht werden.

  • Für Büro-Arbeiten sind bis zu 22″ ausreichend.
    Diese bieten Ihnen während der Arbeit eine gute Übersicht. Diese Größe ist auch empfehlenswert, wenn Sie über wenig Platz verfügen.
  • Für Gamer, Grafiker oder Film-Fans sind Geräte ab 24″ eine gute Wahl.
    Sie fühlen sich dadurch mitten im Geschehen. Wichtig ist allerdings, dass Sie bei größeren Bildschirm-Diagonalen auch genügend Abstand zum Monitor halten, um Ihre Augen zu entlasten. Empfehlenswert ist ein Abstand von ca. 70 cm bis 80 cm.

Kosten

Wie viel kostet ein guter LCD-Monitor?

LCD-Bildschirme sind für weniger als 100 € auf dem Markt erhältlich. Allerdings handelt es sich hierbei überwiegend um Modelle mit kleiner Display-Diagonale. Mitunter müssen Sie in diesem Preissegment auch Abstriche hinsichtlich Auflösung und Ausstattung machen. 

In einem Preisbereich von 100 € bis 200 € finden Sie oftmals besser ausgestattete Geräte mit einer Diagonale ab 24″ und guter Bildqualität.

Möchten Sie sich einen hochwertigen Monitor der neuesten Generation leisten, kalkulieren Sie bei den Ausgaben mindestens 400 € ein. Dafür erhalten Sie eine 4K-Auflösung, eine optimierte Ergonomie und eine umfangreiche Ausstattung.

Lebensdauer 

Wie lang ist die Lebensdauer eines LCD-Bildschirms? 

Pauschal lässt sich keine verlässliche Einschätzung für die Lebensdauer eines LCD-Bildschirms vornehmen. Viele einzelne Hardware-Komponenten wirken hier in einem komplexen Zusammenspiel. Damit sind sie insbesondere bei häufiger und langwieriger Nutzung anfällig für Störungen.

Die gesetzliche Gewährleistungszeit beträgt 2 Jahre. Diese gilt für alle Verkäufer, auch Online-Händler. Manche Hersteller bieten darüber hinausgehende Garantien an.

Wissenswert

In der Theorie halten LCD-Bildschirme über 50.000 h (Stunden). Dies entspricht einer ungefähren Dauernutzung von 5 Jahren und 8 Monaten. Danach nimmt die Helligkeit eines Bildschirms um etwa 50 % ab.

Nutzung

Welcher Monitor ist für die Nutzung im Büro empfehlenswert?

Für einen Office-Monitor gelten spezielle Anforderungen:

  • Achten Sie auf einen geringen Stromverbrauch.
    Der Stromverbrauch ist unter anderem von der jeweiligen Bildschirmgröße abhängig. 22-Zoll-Monitore gelten mit durchschnittlich 20 W als sparsam. Ein weiteres Indiz für einen sparsamen Verbrauch ist eine Energieeffizienzklasse im Bereich A+ bis A+++.
  • Büro-Bildschirme sollten eine hohe Helligkeit haben.
    Büro-Räume sind meist sehr hell. Damit der Bildschirm deutlich abzulesen ist und die Augen nicht ermüden, ist eine hohe Leuchtstärke entscheidend.
  • Ein mattes Display ist zum Arbeiten ideal. 
    Ein mattes Display reflektiert das Licht weniger. Das reduziert störende Spiegelungen auf der Bildschirm-Oberfläche. 
  • Achten Sie auf genügend Anschlussmöglichkeiten.
    Für eine problemlose Verbindung mit dem PC sollten Standardanschlüsse wie DVI und DisplayPort vorhanden sein. Ein USB-Hub erleichtert den Anschluss externer Speichermedien.
  • Für ein ergonomisches Arbeiten sollte der Bildschirm verstellbar sein.
    Optimal ist es, wenn Sie das Gerät nicht nur in der Höhe verstellen, sondern auch seitlich drehen und nach vorne oder hinten neigen können.
Recherche Tipp

Bei der Bildschirmarbeit können die Augen schnell ermüden. Auf t-online.de finden Sie Tipps, was Sie dagegen tun können. 

Welcher Bildschirm ist für Gamer empfehlenswert?

Damit der Monitor beim Spielen mit satten Farben, hohen Kontrasten, Detailtreue und kurzen Reaktionszeiten überzeugen kann, muss das Gerät spezielle Anforderungen erfüllen. 

  • Es empfiehlt sich eine Display-Größe von mindestens 24″ zu wählen.
    Ein großes Display gibt Ihnen das Gefühl, tiefer ins Geschehen einzutauchen. Dies fördert den Spaß am Spielen, insbesondere bei Action-Games.
  • Hinsichtlich der Auflösung sollten Sie sich für einen Full-HD- oder 4K-Monitor entscheiden.
    Aktuelle PC-Spiele verfügen über eine sehr hohe Auflösung. Unterstützt der Bildschirm diese nicht, muss das Bild herunterskaliert werden und Bilddetails gehen verloren. 
  • Die Reaktionszeit sollte unter 5 ms betragen. 
    Gaming-Monitore müssen eine schnelle Reaktionszeit bieten, damit in actionreichen Szenen keine Schlieren im Bild entstehen.
  • Anschlussmöglichkeiten wie ein DVI- oder auch ein HDMI-Eingang sollten vorhanden sein. 
    VGA-Anschlüsse garantieren keine hochauflösende Bildqualität. Über DVI oder HDMI ist dagegen eine sehr gute Qualität möglich.

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Gaming-Monitoren.

Prüfsiegel 

Auf welche Prüfsiegel sollte ich beim Kauf achten? 

Zur Beurteilung der Qualität eines Bildschirms, beispielsweise in Hinblick auf Stromverbrauch und Ergonomie, können unterschiedliche Prüfsiegel helfen. Diese werden von verschiedenen Einrichtungen vergeben. Die Bildschirme müssen dabei stets allgemeingültigen Kriterien standhalten, um die Siegel zu erhalten. Sie bieten dem Kunden damit eine gute Orientierung. 

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Siegel kurz vor:

  • TCO-Norm
    Besonders streng ist die Vergabe des Labels TCO Certified. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen LCDs strenge Ergonomie-Richtlinien einhalten. Auch dürfen sie nur einen niedrigen Stromverbrauch aufweisen. Die Monitore müssen teilweise recycelbar und unter sozialverträglichen Bedienungen produziert worden sein.
  • TÜV-Plakette
    Eine TÜV-Plakette ist ein bewährtes deutsches Siegel. Die Geräte müssen dabei den aufwendigen Tests des Technischen Überwachungsvereins standhalten. Ein TÜV-Label gilt daher als besonders vertrauenswürdige Auszeichnung.
  • ISO
    Durch die ISO (International Organization for Standardization) wurden bestimmte Bildqualitätsanforderungen für Monitore festgelegt. Kriterien sind hierbei Aspekte wie Entspiegelung, Kontrast und Zeichengleichmäßigkeit.
  • Blauer Engel
    Ein weiteres renommiertes Siegel ist der sogenannte Blaue Engel. Um mit diesem ausgezeichnet zu werden, müssen LCD-Monitore ein ergonomisches Design, einen geringen Energieverbrauch sowie geringe Schadstoff-Emissionen aufweisen. Außerdem muss das Material zum Teil recycelbar sein, um Ressourcen zu sparen.

Reinigung

Wie reinige ich meinen LCD-Bildschirm?

Bei der Reinigung eines Monitors ist Vorsicht geboten. Handelsübliche Spülmittel, Alkohol und Säuren sind nicht geeignet. Diese können Streifen auf dem Bildschirm hinterlassen oder zu Kratzern an der Oberfläche führen. 

Gut geeignet ist dagegen ein feuchtes Mikrofasertuch. Die weiche Oberfläche sorgt dafür, dass der Bildschirm entsprechend geschont wird. Leicht angefeuchtet lassen sich damit alle Staubpartikel aufnehmen.

Achtung!
Es darf keine Flüssigkeit in den Bildschirm eindringen.
Die Flüssigkeit kann die Elektronik zerstören und der Monitor dadurch kaputtgehen. Feuchten Sie das Reinigungstuch daher nur leicht an.

Transport 

Wie transportiere ich meinen LCD-Bildschirm sicher?

Für den sicheren Transport gilt es einige Punkte zu beachten: 

  • Beim Transport ist Vorsicht geboten.
    Der Bildschirm sollte keinen Stößen ausgesetzt sein. Nur so ist die Funktionsfähigkeit weiter gewährleistet. 
  • Verpacken Sie den Bildschirm sicher. 
    Am besten eignet sich die Originalverpackung. Alternativ sollten Sie einen passenden Karton auswählen und den Bildschirm mit Schaumstoff umgeben.
  • Transportieren Sie den LCD-Monitor immer stehend. 
    Er darf nicht kippen. So kann keine Spannung auf den Bildschirm wirken. Gerade durch Erschütterungen wie Stöße kann der Monitor sonst einreißen. 
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