Fernseher

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Ratgeber Fernseher


Aktualisiert: 19.10.2020 | Autor: Online-Redaktion 

Wissen kompakt

Sie lieben spannende Blockbuster, alte Klassiker oder packende Horrorfilme? Mit dem richtigen Fernseher lässt sich das Kinoerlebnis auf das heimische Sofa holen. 
Die Idee und erste Entwürfe zur Übertragung bewegter Bilder kamen bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf. Allerdings dauerte es bis zu den 1960er Jahren, bis der Fernseher in Deutschland massentauglich wurde und den Weg in das Wohnzimmer fand. 
Zu Beginn wurde das Fernsehprogramm in Schwarz-Weiß übertragen, die Sendezeit war auf 2 Stunden (h) pro Tag begrenzt und es stand lediglich ein Sender zur Verfügung – Umstände, die heute gar nicht mehr vorstellbar sind. 

Trotzdem faszinierte das Fernsehen sehr viele Menschen, sodass auch die Technik immer weiter ausgebaut wurde. Das Farbfernsehen wurde 1964 erstmals eingesetzt, im Laufe der Zeit wurden die Geräte immer flacher und größer, es kamen mehr und mehr Programme auf den Markt und die Bildqualität verbesserte sich. Heutzutage haben Flachbildfernseher die alten Röhrengeräte verdrängt und ermöglichen hochauflösende Bilder.

Auf dem Markt findet sich ein großes Angebot vieler verschiedener Hersteller. Die Produktvielfalt ist sehr groß und reicht vom kleinen, tragbaren Gerät mit 7 Zoll (″) bis hin zum Riesen-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als 2,5 m (98,5″). Auch technologisch haben die verschiedenen Modelle unterschiedlich viel zu bieten. Sei es die Bildprojektion in 3D, die Auflösung in 4K oder die Verbindung mit dem Internet.
Damit Sie wissen, welcher Fernseher am besten zu Ihnen passt und Sie viel Freude an Ihrem Gerät haben, geben wir Ihnen in unserem Kaufberater einige Tipps und Hinweise, auf die Sie bei der Wahl eines neuen TV-Geräts achten sollten. 

Eine Übersicht über die gängigsten Fernseher-Typen bietet Ihnen die folgende Tabelle:

Fernseher-Typ nach Bauform Merkmale  Preis
Flatscreens Flaches Display, entweder als OLED- oder LCD-Varianten erhältlich 300–5.000 €
Curved Fernseher Gewölbtes Display, in LCD- oder OLED-Variante erhältlich 400–3.000 €
Fernseher-Typ nach Bildschirmtechnologie
LCD-Fernseher

Hintergrundbeleuchtung durch Leuchtstoffröhren

Günstig

Leichte Schwächen in Bildqualität und Stromverbrauch
100–30.000 €
LED-Fernseher

Hintergrundbeleuchtung aus LED-Dioden

Vorteile bei Stromverbrauch und Bildqualität
100–30.000 €
OLED-Fernseher

Ohne Hintergrundbeleuchtung dank selbstleuchtender OLEDs

Vorteile bei Bildqualität, Schwarzwerten und Stromverbrauch

Kürzere Lebensdauer als LCD und LED

Schwächen bei der Helligkeit
700–30.000 €

Bedenken Sie für den Kauf vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Die Wahl des Fernsehmodells entscheidet über Bildqualität, Preis und Stromverbrauch.
    Überlegen Sie sich gut, ob Sie einen LCD-, LED- oder OLED-Fernseher kaufen möchten. LCD-Fernseher besitzen einen weniger guten Kontrast, sind dafür aber meist günstiger. LED-TVs haben eine lange Lebensdauer und ein gutes Bild. OLED-Geräte sind zwar teuer, dafür aber energiesparend und bieten Bilder mit hohem Kontrast.
  • Der zur Verfügung stehende Platz und der Zweck bestimmen über die Größe der Bildschirmdiagonale.
    Die Größe ist ein sehr wichtiges Kriterium. Ein zu großer Fernseher kann in einem kleinen Raum genauso ungünstig sein wie ein zu kleines Gerät, das Sie täglich nutzen möchten.
  • Fragen Sie sich, welche Funktionen Ihnen wichtig sind.
    Funktionen wie die Internetverbindung (Smart-TV), Gesichtserkennung oder Ein-/Aus-Timer ermöglichen Ihnen mehr Komfort. Welche Funktionen benötigen Sie im Alltag und was ist Ihnen wichtig?
Wissenswert

Der durchschnittliche Deutsche verbringt laut einer Studie zum Fernsehkonsum auf Statista täglich ca. 3 bis 4 h vor dem TV, womit das Fernsehen zur beliebtesten Freizeitbeschäftigung zählt. 

Kaufberater

Den richtigen Fernseher zu finden, scheint angesichts der verschiedenen Angebote und Eigenschaften der einzelnen Geräte auf den ersten Blick nicht leicht zu sein. Da der Fernseher in den meisten Haushalten ein täglich benutztes Gerät ist, sollten Sie sich gründlich informieren und sich Ihrer eigenen Anforderungen bewusst werden. Um Ihnen dies zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung zusammengestellt und erläutert.

Fernseher-Produkttypen 

Fernseher lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden: nach Bauform und nach Bildschirmtechnologie. In den weiteren Kapiteln erörtern wir Ihnen diese Produkttypen genauer. 

Fernseher-Produkttypen nach Bauform 

Bei Fernsehern gibt es 2 unterschiedliche Bauformen. Jede hat ihre eigenen Vorzüge, die wir Ihnen nachfolgend erklären. Beide Formen können mit unterschiedlichen Bildschirmtechnologien arbeiten. 

Flatscreen

Ein Flatscreen zeichnet sich durch seine flache Bauform aus. Es ist derzeit die gängigste Bauform-Variante.
Dieses Modell bietet gegenüber einem Curved-TV einige Vorteile. Seine Oberfläche spiegelt weniger stark, was insbesondere in Räumen mit viel Lichteinfall von Vorteil sein kann. Außerdem können auch mehrere Personen gleichzeitig fernsehen, ohne dass diejenigen, die außen sitzen, Verluste der Bildqualität hinnehmen müssen. Der Betrachtungswinkel ist meist recht hoch
Ein Flatscreen ist für Sie perfekt geeignet, wenn Sie häufiger mit mehr als 3 Personen fernsehen.

Vorteile
  • Spiegelt weniger 
  • Auch mehrere Personen können ohne Verluste der Bildqualität gleichzeitig fernsehen
  • Günstig 
Nachteile
  • Kleineres Sichtfeld
  • Farb- und Kontrastverluste im Randbereich
Curved-TV

Ein Fernseher mit gewölbtem Display ist der sogenannte Curved-TV. Der gebogene Bildschirm soll ein Bild mit mehr Tiefe für ein intensiveres TV-Erlebnis schaffen. 

Die Wölbung erweitert das Sichtfeld. Das Display wirkt größer als bei einem Flatscreen mit gleicher Bildschirmdiagonale. Ein weiterer Vorteil ist, dass Farb- und Kontrastverluste an den Randbereichen verhindert werden. Der Abstand des Betrachters zu den Rändern entspricht dem Abstand zur Bildmitte.

Der große Nachteil des Curved-TVs besteht darin, dass die versprochenen Verbesserungen nur dann zum Zuge kommen, wenn Sie zentral vor dem Fernseher sitzen. Von der Seite betrachtet wirkt das Bild schnell verzerrt und nicht mehr so kontrastreich, was zum Problem wird, wenn Sie mit mehreren Personen vor dem Gerät sitzen. 
Ein Curved-TV eignet sich ideal für Sie, wenn Sie in der Regel mit weniger als 3 Personen fernsehen. Wenn Sie eine mehrköpfige Familie haben oder häufig Filmabende mit Freunden veranstalten, sollten Sie den Kauf noch einmal überdenken. 

Zu Beginn gab es diese Geräte nur in der OLED-Variante, mittlerweile sind aber auch günstigere LED-Fernseher erhältlich.

Wissenswert

Die Hersteller tüfteln momentan an sogenannten „Bendable-TVs“, also an biegsamen Fernsehern. Nutzer*innen sollen per Knopfdruck die Form des Fernsehers verändern können, um ihn immer an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Diese Neuerung würde das Problem lösen, dass die Bildqualität aus verschiedenen Blickwinkeln schlechter ist. Wenn Sie Besuch haben, können Sie den Fernseher dann einfach in die flache Form bringen.

Vorteile
  • Mehr Tiefe sorgt für räumliches Bild
  • Größeres Sichtfeld
  • Keine Farb- und Kontrastverluste im Randbereich
  • Edles Design
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Verzerrtes Bild bei seitlicher Betrachtung
Fernseher-Produkttypen nach Bildschirmtechnologie

Fernseher arbeiten mit unterschiedlichen Bildschirmtechnologien. Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen diese vor und erläutern deren Besonderheiten.

LCD-TV – der Nachfolger der Röhre

LCD ist die englische Abkürzung für „Liquid Crystal Display“ – was auf Deutsch so viel bedeutet wie Flüssigkristallanzeige. Diese Technologie benötigt nicht viel Platz, sodass die Geräte sehr kompakt und flach gebaut sind und ein geringes Gewicht besitzen. 
Die LCD-Technologie funktioniert folgendermaßen:

  1. Eine Hintergrundbeleuchtung erzeugt ein weißes Licht.
  2. Eine erste Polarisationsfolie absorbiert das Licht so, dass die Lichtwellen nur noch in eine Richtung schwingen.
  3. Die Lichtwellen gelangen an eine Flüssigkristallschicht, die unter Spannung gesetzt wird. Je nach Spannung wird das Licht durch die Kristalle unterschiedlich stark gedreht.
  4. 3 Farbfilter (rot, grün und blau) geben den Lichtwellen ihre Farbe.
  5. Ein zweiter Polarisationsfilter lässt die Lichtwellen – abhängig von der Drehung in den Flüssigkristallen – komplett, abgeschwächt oder gar nicht zum Betrachter durch. Durch die verschiedenen Dreh- und Konstellationsmöglichkeiten kann ein Display mehr als 16 Millionen verschiedene Farben erzeugen.

Auf diese Weise wird die Farbe eines einzigen Pixels erzeugt, der ganze Prozess findet also tausendfach im Bildschirm statt.

In einem normalen LCD-Gerät geben Leuchtstoffröhren das Licht der Hintergrundbeleuchtung ab. Diese Beleuchtung ist bei Gebrauch des Fernsehers durchgehend an – welche Farben letztendlich ausgestrahlt werden, wird zu 100 Prozent über die Flüssigkristalle geregelt. Dies kann den Nachteil haben, dass Flächen, die eigentlich ganz schwarz sein sollten, leicht gräulich wirken. Außerdem geht eine durchgehende Beleuchtung mit einem hohen Stromverbrauch einher.

Ein Fernseher mit dieser Bildschirmtechnologie ist für Sie geeignet, wenn Sie ein gutes, aber günstiges Modell mit einer langen Lebensdauer suchen und Sie bereit sind, dafür Schwächen bei der Bildqualität hinzunehmen. 

Vorteile
  • Leichtgewicht
  • Lange Lebensdauer
  • Günstig
Nachteile
  • Bildkontrast im Randbereich
  • Hoher Stromverbrauch
  • Breiter als Edge-LED und OLED 
LED-TV – eine Variante der LCD-Technologie

Der LED-TV ist im Prinzip auch ein LCD-Fernsehgerät. Beide Typen unterscheiden sich nur in einem Punkt voneinander: Die Hintergrundbeleuchtung eines LED-TVs geht nicht von Leuchtstoffröhren aus, sondern von einzelnen, dynamisch ansteuerbaren LED-Dioden. Dass das LED-Gerät vom Namen her von dem LCD-Fernseher abgegrenzt wird, hat also keine grundlegenden technischen Gründe. 

Was bringen die LED-Dioden also für einen Vorteil? Die vielen kleinen Leuchten sind einzeln ansteuerbar, die im Gegensatz zu den Leuchtstoffröhren nicht durchgehend brennen, sondern nur, wenn sie wirklich gebraucht werden. Dadurch können schwarze Flächen in sehr tiefem Schwarz dargestellt werden. Letzteres ist allerdings schwierig zu erreichen. Es gibt oft noch etwas Streulicht von den angeschalteten Dioden. Das ist allerdings sehr gering. 

Der Stromverbrauch eines Geräts mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist entsprechend niedriger, die Spannung wird nur bei Bedarf wirklich aufgebaut.

Je nachdem, wo die Leuchtdioden angebracht sind, unterscheidet man zwischen 2 Varianten:

  • Edge-LED
    Bei Edge-LED befinden sich die Dioden am Rahmen des Geräts. Durch die Positionierung am Rahmen ist dieses Modell etwas flacher, allerdings kann das Bild etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet sein.
  • Full-LED
    Bei Full-LED sind die Dioden hinter dem Bildschirm. Die Bildausleuchtung ist hierbei optimal, dafür sind die Geräte etwas tiefer.

Ein LED-Fernseher kommt für Sie infrage, wenn Sie auf der Suche nach einem guten Allrounder sind und wenige bis keine Abstriche machen möchten. Er liefert ein gutes Bild mit souveränen Helligkeits- und Kontrastwerten, verbraucht wenig Strom und ist leicht und flach gebaut.

Vorteile
  • Leicht
  • Flach (Edge-LED)
  • Lange Lebensdauer
  • Günstig
  • Bildkontrast
  • Stromverbrauch
Nachteile
  • Etwas ungleichmäßige Bildausleuchtung möglich (Edge-LED)
  • Tiefer als Edge-LED und OLED (Full-LED)
OLED – Technologie für die Zukunft

Die Organic Light Emitting Diode (OLED) ist eine weitere Technologie zur Bilderzeugung, die immer häufiger in Fernsehern eingesetzt wird. 

Eine organische Leuchtdiode erzeugt hierbei das benötigte Licht. Das Besondere an OLEDs ist, dass sie selbstleuchtend sind und somit keine Hintergrundbeleuchtung benötigen wie andere Bildschirmtechnologien.
Vereinfacht erklärt, funktioniert das Grundprinzip der organischen Leuchtdioden folgendermaßen:

  1. Eine OLED besteht aus 1 Anode sowie 1 gegenüberliegenden Kathode. Zwischen diesen befinden sich verschiedene organische Halbleiterschichten
  2. Fließt nun Strom durch Anode und Kathode, prallen in der Mitte der organischen Schicht die positiven und negativen Ladungen aufeinander. 
  3. Bei diesem Zusammenstoß entsteht Licht. Jeder Pixel enthält 3 OLEDs – jeweils mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau – wodurch die Pixelfarbe beliebig gemischt werden kann.

Die OLED-Technologie hat einige Vorteile: Zum einen können die Geräte um einiges flacher gebaut werden, da die Hintergrundbeleuchtung wegfällt. Sie haben dadurch auch ein geringeres Gewicht. Zum anderen leuchten die Pixel durch gezielte Ansteuerung nur dann, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Ein schwarzer Pixel bleibt tiefschwarz, der Kontrast wird erhöht und das Bild ist schärfer. Die Schwarzwerte sind um einiges besser als bei den anderen Technologien, die Ausleuchtung ist homogener. Zudem gibt es keine Einschränkungen beim Blickwinkel – das Bild bietet unabhängig vom Betrachtungswinkel immer die gleiche Qualität.

OLED-Fernseher haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung als die LED- und LCD-TVs (etwa 36.000 h/4 Jahre bei Dauerbetrieb). Nach einer gewissen Zeit büßen sie an Leuchtkraft und Farbintensität ein. Weitere Nachteile sind der hohe Kaufpreis und die etwas schwächeren Helligkeitswerte.
Ein OLED-Fernseher ist passend für Sie, wenn Sie viel Wert auf beste Bildqualität legen. Sie sind außerdem sehr energiesparend und haben ein äußerst leichtes Gewicht. Sie müssen allerdings bereit sein, für größere Modelle ab 50″ entsprechend mehr Geld auszugeben.

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Sehr Flach
  • Großer Blickwinkel
  • Sehr guter Bildkontrast
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
Nachteile
  • Teuer
  • Kurze Lebensdauer
  • Etwas schwächere Helligkeitswerte
QLED – Eine neue Technologie von Samsung

Neuere Samsung-Fernseher besitzen die sogenannte QLED-Technologie. Trotz der Namensähnlichkeit hat diese aber nichts mit der OLED-Technologie zu tun. Es handelt sich um ein LCD-Display, bei dem aber die namensgebenden Quantum-Dots verarbeitet sind. Dies sind Nano-Kristalle aus Halbleiter-Materialien. Die Quantum-Dots werden durch eine Hintergrundbeleuchtung aus LEDs zum Leuchten gebracht.

Während OLEDS also selbst leuchten und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, braucht die QLED-Technologie immer noch LEDs als Hintergrundlicht. OLEDs sind für die hohen Kontrast- und Schwarzwerte bekannt, sind aber auch sehr teuer. Samsungs QLED-Technologie ist um einiges günstiger: Sie überzeugt trotzdem mit hoher Helligkeit, satten Schwarzwerten und natürlichen Farben – und kommt damit fast an die OLED-Konkurrenz heran.

Wissenswert

3D-Fernseher – eine aussterbende Gattung
Bis vor einigen Jahren war die 3D-Technologie ein großes Zugpferd für die TV-Hersteller. Analog zum großen Erfolg im Kinosaal, wollten sie auch im heimischen Wohnzimmer das dreidimensionale Filmerlebnis propagieren. Nach anfänglichen Erfolgen starb die 3D-Technologie fürs Heimkino aber aus – was auch an den 3D-Brillen lag, die oft unbequem waren. Neue 3D-Modelle werden nicht mehr hergestellt. Falls Sie einen 3D-Fernseher suchen, müssen Sie sich bei älteren Geräten umschauen.

Bildschirm

Der Bildschirm ist das Essentielle an Fernsehern. Nachfolgend erläutern wir Ihnen die wichtigsten Ausstattungsmerkmale von Displays und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Bildschirmdiagonale

Die Bildschirmdiagonale gibt Auskunft über die Größe des Fernsehers und wird meistens in Zoll angegeben: 1″ entspricht 2,54 Zentimetern (cm). Dabei gibt es unterschiedliche Varianten, von tragbaren Geräten mit 7″ bis hin zum kinoähnlichen Modell mit mehr als 100″.

Beim Kauf sollten Sie einige wichtige Faktoren beachten:

  • Sitzabstand
    Der Abstand zum Fernseher hat Einfluss auf die Bildqualität, d. h. das Filmerlebnis ist abhängig davon. Bei höherauflösenden 4K-Geräten können Sie den Sitzabstand noch etwas verringern. Das Bild von älteren Geräten kann allerdings unscharf wirken, wenn Sie zu nah am Fernseher sitzen. Als Richtwert für den richtigen Sitzabstand hat sich eine simple Formel etabliert: Bildschirmdiagonale in Zentimeter x 2,5 = Sitzabstand.
  • Verfügbare Fläche
    Überlegen Sie, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht.
  • Verwendungszweck
    Ein selten benutztes Zweitgerät, auf dem Sie hin und wieder Nachrichten schauen, benötigt keine große Bildschirmdiagonale. Ein täglich genutzter Fernseher im Wohnzimmer ist hingegen idealerweise recht groß.
Bedenken Sie

Der Wert der Bildschirmdiagonale gibt nur die reine Bildfläche an. Beachten Sie daher auch die Randabmessungen, um festzustellen, wie viel Platz der Fernseher wirklich beansprucht.

Bildschirmauflösung

Das Fernsehbild setzt sich aus vielen kleinen Bildpunkten, sogenannten Pixeln, zusammen. Die Bildschirmauflösung gibt an, wie viele Pixel (px) der Bildschirm hat. Je mehr Bildpunkte, desto schärfer ist das Bild. Die Pixelanzahl wird immer im Format Breite x Höhe angegeben. Zum Beispiel bedeutet die Angabe 1.920 x 1.080 px, dass der Bildschirm in der Breite 1.920 Pixel und in der Höhe 1080 Pixel hat.

  • Full-HD
    Full-HD entspricht einer Auflösung von 1.920 x 1.080 px und hat sich mittlerweile zum Standard entwickelt. Mit einem Full-HD-Gerät können Sie Filme in sehr guter Qualität sehen. Dieses hochauflösende Format eignet sich auch für die Wiedergabe von Blu-rays. Die TV-Sender, die in HD übertragen, senden ihre Bilder ebenfalls in einer Auflösung, die für Full-HD ausgelegt ist. 
  • Ultra-HD
    Ultra-HD (UHD) ist der Nachfolger von Full-HD. Man spricht auch von 4K-Auflösung, weil die Pixelanzahl mit 3.840 x 2.160 px  4-mal so groß ist. Mit 4K ist ein noch schärferes Bild möglich. Die Fernsehsender übertragen ihre Bilder in Full-HD und auch Blu-Rays haben eine Auflösung von 1.920 x 1.080 px. Inzwischen gibt es aber auch schon UHD-Blu-Ray-Player. Die Zeiten, als UHD-Geräte deutlich teurer waren, sind inzwischen vorbei. Der Kauf eines Ultra-HD-Fernsehers ist zukunftsorientiert. Die meisten UHD-Geräte unterstützen die Bildverbesserungstechnologie HDR, die für höhere Bildqualität sorgt.
  • 8K
    8K-Fernseher besitzen noch einmal das 4-fache der 4K-Auflösung. Die Auflösung liegt bei 7.680 x 4.320 px. Mit dieser Technologie werden noch schärfere Bilder als bei UHD geliefert. Die hohe Auflösung lohnt sich aber nur bei einer Bildgröße ab 50 bis 60″. Zudem sind 8K-Geräte recht teuer und werden erst in den kommenden Jahren günstiger werden.
  • HD-Ready
    Der Begriff HD-Ready steht für eine Auflösung von 1.280 x 720 px. Diese Bildschirmauflösung verschwindet immer mehr vom Markt und ist meist nur noch in kleineren Geräten zu finden, da das Bild insbesondere bei großen Bildschirmdiagonalen nicht scharf wirkt und einzelne Bildpunkte erkennbar sein können. HD-Ready ist wegen der geringen Pixelanzahl nur dann zu empfehlen, wenn Sie einen sehr kleinen Fernseher kaufen möchten.
Wissenswert

Unbedingt auf HDR achten
HDR steht für „High Dynamic Range“ und ist eine Bildverbesserung, die für einen höheren Kontrast und ein breiteres Farbspektrum sorgt. Mit HDR wird das Bild dynamischer, natürlicher und detailreicher. Es gibt verschiedene HDR-Formate wie z. B. HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision.

Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden, die Einheit hierfür ist Hertz (Hz). Die Angabe 200 Hz bedeutet also beispielsweise, dass 200 Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Grundsätzlich gilt: Je mehr Bilder pro Sekunde gezeigt werden, desto flüssiger wird das Bild.

Wissenswert

Ab ca. 20 fps nimmt das menschliche Auge bereits keine Einzelbilder mehr wahr, sondern eine Bewegung. Um ein Flimmern bzw. ein Flackern zu vermeiden, werden deutlich mehr Bilder gezeigt.

Da es keine Quelle gibt, – weder Fernsehsignal, noch DVD, Blu-ray oder Spielkonsole – die so viele Bilder an den Fernseher sendet, berechnet der Fernseher dafür aus den bereitgestellten Bildern weitere Zwischenbilder, um flüssige Bewegungsabläufe anzuzeigen.

Bedenken Sie

Es gibt keine Vorschriften zur Angabe der Bildfrequenz.
Fast jeder Hersteller hat eine eigene Einheit inklusive eigener Formel zur Berechnung erstellt, um möglichst hohe Werte erreichen zu können. In die Berechnung fließen noch andere Bildverbesserungsmechanismen ¬wie das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung ¬ ein. So hat Samsung zum Beispiel den „Picture Quality Index“ (PQI), LG den „Picture Mastering Index“ (PMI) und Toshiba die „Total Picture Quality“ (TPQ) eingeführt.
Lassen Sie sich nicht von den Angaben zur Bildwiederholfrequenz von den verschiedenen Markenherstellern in die Irre führen. Überprüfen Sie bei unklaren oder zu hohen Angaben mit Hilfe von Testberichten, wie flüssig das Bild wirklich ist.

TV-Empfang

Informieren Sie sich vor dem Kauf eines Fernsehers, auf welche Weise Sie bei sich zu Hause das Fernsehsignal empfangen.

In Deutschland gibt es 3 verschiedene Empfangsarten:

  • Kabel (DVB-C)
    Kabelfernsehen wurde als einzige Empfangsart noch analog und digital übertragen.
  • Satellit (DVB-S, DVB-S2)
    Satellitenfernsehen wird ausschließlich digital übertragen.
  • Antenne (DVB-T, DVB-T2)
    Antennenfernsehen wird ebenfalls nur digital übertragen.

Es wird also entweder analog oder digital übertragen. Genauer erläutern wir Ihnen diese Übertragungen im Folgenden:

Analog

Analoges Fernsehen war bis vor Kurzem noch über Kabel empfangbar – über Satellit und Antenne wurde es bereits vorher abgeschaltet, da das digitale Fernsehen mehr Vorteile bietet. HD-Sender können analog nicht übertragen werden, was diese Empfangsart in Zeiten von hochauflösenden Flatscreens weniger attraktiv macht. Deswegen gingen die Nutzerzahlen der analogen Anschlüsse auch stetig zurück, sodass sich eine Übertragung nicht mehr lohnte. Dieser Rückgang zeichnete sich auch für das analoge Kabelfernsehen ab – deswegen wurde das analoge Signal Mitte 2019 abgeschaltet. Um flexibel zu sein, wurden sogenannte Hybrid-Tuner entwickelt, die es ermöglichen, sowohl digitale als auch analoge Signale zu empfangen.

Digital 

Über den digitalen Weg können mehr Sender in besserer Qualität übertragen werden.

  • DVB-C
    Das digitale Kabelfernsehen ermöglicht im Gegensatz zum analogen Kabelempfang die Übertragung von HD-Programmen. Über Kabel können Sie jedoch nicht aus einer so großen Sendervielfalt wählen wie über Satellit. 
  • DVB-C2
    Diese Weiterentwicklung des digitalen Kabelfernsehens wurde bereits 2010 angestoßen. Bisher wurde von den Kabelanbietern dafür aber noch kein Bedarf gemeldet, da auch bereits DVB-C die wichtigsten Standards erfüllt.
  • DVB-S
    Zurzeit können Sie diese ältere Technologie des digitalen Satellitenfernsehens noch nutzen. Allerdings ist der Nachfolger DVB-S2 eindeutig zukunftsorientierter. 
  • DVB-S2
    Das digitale Satellitenfernsehen oder DVB-S wurde mittlerweile zu DVB-S2 weiterentwickelt. Dieser Fortschritt macht es den Fernsehsendern leichter, ihre Programme hochauflösend zu senden, weshalb auf lange Sicht wohl DVB-S2 das ursprüngliche DVB-S ersetzen wird. 
  • DVB-T
    Das digitale Antennenfernsehen, auch DVB-T genannt, wird wegen seiner einfachen Anschlussart meist für tragbare Fernseher oder Zweitgeräte verwendet. Dafür ist DVB-T in Bezug auf die Bildqualität und Sendervielfalt nicht so fortgeschritten wie andere Empfangsarten: Die Ausstrahlung von HD-Programmen ist nicht möglich und es können nicht alle Sender empfangen werden. 
  • DVB-T2
    Seit Mitte 2019 wird über den Nachfolger DVB-T2 ausgestrahlt. Über diesen können auch HD-Programme gesendet werden. Kaufen Sie einen Fernseher mit DVB-T2-Anschluss nur, wenn dieser das offizielle DVB-T2 HD Logo enthält.
Recherche Tipp

Wenn Sie mehr über den Umstieg auf DVB-T2 erfahren wollen, besuchen Sie das Informationsportal der Initiative DVB-T2 HD.

Energieverbrauch 

Seit 2011 sind die Hersteller dazu verpflichtet, die Energieeffizienzklasse des Fernsehers deutlich zu kennzeichnen. Die Energieeffizienzklasse wird auf einer Skala von A+++ (sehr effizient) bis F (sehr ineffizient) angegeben. Alle neuen Geräte müssen gesetzlich mittlerweile mindestens mit D eingestuft sein. 

Allerdings spielt auch die Größe des Fernsehers eine wesentliche Rolle für den tatsächlichen Energieverbrauch. Allgemein gilt: Je größer der Fernseher, desto höher der Verbrauch. Der Energieverbrauch ist also von der Bildschirmdiagonale abhängig, sodass ein Vergleich der Energieeffizienz nur bei Modellen der gleichen Größe sinnvoll ist. Insbesondere große und viel genutzte Geräte lohnt es sich zu vergleichen, um eine unangenehme Überraschung auf der Stromrechnung zu vermeiden. 

Beispiel

Ein Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 32″ und der Energieeffizienzklasse A kann deutlich weniger Strom verbrauchen als ein Fernseher mit 60″ und der Energieeffizienzklasse A++.

Ausstattung 

Alle Fernseher verfügen über eine Grundausstattung. Einige Geräte können außerdem über Zusatzausstattung verfügen, welche die Nutzung des Fernsehers komfortabler gestaltet und zusätzliche Optionen ermöglicht. 

Grundausstattung 

In der Regel besitzen Fernseher folgende Grundausstattung: Anschlüsse, Standfuß und Lautsprecher. Was es dazu zu beachten gibt, erläutern wir Ihnen im Folgenden.

Anschlüsse 

Fernseher sollten über möglichst viele Anschlüsse verfügen, um Geräte wie eine Spielekonsole oder Ihren Laptop daran anschließen zu können. 

  • HDMI 
    HDMI (High Definition Multimedia Interface) gilt derzeit als Standard für die meisten Geräte. Der Anschluss ermöglicht eine optimale Übertragung von Bild und Ton. Ihr Fernseher sollte mindestens 3 - 4 HDMI-Anschlüsse besitzen. Im Idealfall befinden sich diese an der Seite. So sind diese besser für Sie erreichbar, insbesondere, wenn der Fernseher an der Wand hängt. 
  • USB 
    Ein USB-Anschluss (Universal Serial Bus) ermöglicht es Ihnen, Fotos, Musik oder Videos von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte direkt auf den Fernseher zu übertragen, allerdings muss die Software des Fernsehers die Inhalte lesen können. Geräte mit PVR-Funktion können das Fernsehprogramm aufnehmen und auf dem USB-Stick oder einer externen Festplatte speichern. 
  • Netzwerkanschluss 
    Internetfähige Fernseher (Smart TVs) benötigen einen Netzwerkanschluss (LAN), um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen. Viele Geräte besitzen ein integriertes WLAN-Modul und benötigen daher kein zusätzliches Kabel für die Internetverbindung. 
  • CI+-Anschluss 
    Für die Freischaltung privater Fernsehsender in HD oder Pay-TV-Sender ist ein CI+-Anschluss (Common Interface+) erforderlich. Der Anschluss stellt die Verbindung eines Zusatzmoduls her, das die Keycard für das Freischalten bestimmter Zusatzkanäle abliest.  
  • Komponenteneingang  
    Einen Komponenteneingang (YUV) benötigen Sie, wenn Sie z. B. eine Nintendo-Wii-Konsole anschließen möchten, da diese auch in der letzten Generation keinen HDMI-Anschluss besitzt. 
  • Cinch-Anschluss 
    Für den Anschluss einer Sound-Anlage benötigen Sie oft einen Cinch-Anschluss. Diesen erkennen Sie an den roten und weißen Markierungen. Neuere Soundanlagen werden häufig auch per HDMI oder mit einem optischen Kabel verbunden.
  • SCART-Anschluss
    Ein SCART-Anschluss (Syndicat des Constructeurs d’Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs) ist häufig für eine Verbindung mit älteren Geräten, wie Videorekorder oder DVD-Player, erforderlich. 
Standfuß 

Fernseher können entweder über einen einfachen Standfuß oder einer Variante mit unterschiedlichen Funktionen verfügen. Einige Fernseher besitzen Standfüße, die drehbar sind oder sich neigen lassen. 

Verstellbare Standfüße sind insbesondere für Präsentationen in Unternehmen sehr praktisch, aber auch für größere Wohnräume, um von jeder Position aus bequem fernsehen zu können. 

Sie benötigen einen größeren TV-Ständer, den Sie nicht nur drehen, sondern auch bequem rollen oder als Ablagefläche nutzen möchten? In der Kategorie TV-Möbel finden Sie passende TV-Ständer für Ihren Fernseher. 

Lautsprecher

Fernseher besitzen integrierte Lausprecher, allerdings wirkt sich die flache Bauweise meist negativ auf die Tonqualität aus. Für den alltäglichen Gebrauch, wie das Schauen von Nachrichten oder TV-Sendungen oder gelegentlich auch Filmen, reichen die im Fernseher integrierten Lautstärker in der Regel aus. Wer allerdings Wert auf sehr guten Klang mit Dolby-Unterstützung legt, sollte den Kauf einer Heimkino-Anlage oder einer Soundbar in Erwägung ziehen.

Shopping Tipp

Surround-Sound, integrierte Subwoofer und Equalizer steigern die Tonqualität.
Der Surround-Sound verteilt den Ton im Raum, sodass der Zuschauer den Eindruck hat, mitten im Geschehen zu sein. Subwoofer ergänzen den normalen Lautsprecher und geben Tieftonfrequenzen, d. h. Bassklänge, wieder. Mit einem Equalizer können Sie Klänge einstellen und filtern. Mit einem digitalen optischen Kabel (auch Toslink genannt), können Sie auch Dolby Surround oder Dolby Digital wiedergeben.

Zusatzausstattung 

Fernseher können folgende Zusatzausstattung enthalten. Nachfolgend stellen wir Ihnen die gängigste Ausstattung vor.

Prozessor 

Ein Prozessor, auch als CPU (Central Processing Unit) abgekürzt, dient nicht nur für PCs und Tablets, sondern auch für Smart TVs als zentrale Recheneinheit, um Befehle zu verarbeiten. Smart TVs (internetfähige Fernseher) benötigen einen Prozessor, um mehrere Aufgaben zeitgleich zu bewältigen, wie etwa das Aufzeichnen von Filmen oder die Nutzung mehrerer Apps. 
Die Geschwindigkeit, in der ein Prozessor Befehle bearbeitet, heißt Taktfrequenz und wird in Hz (Hertz) bemessen. Je höher die Taktfrequenz, desto flüssiger arbeitet der Prozessor. 
Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, können mehrere Prozessorkerne zusammengefasst werden. Empfehlenswert ist mindestens ein Dualcore-Prozessor (2-Kern-Prozessor), noch leistungsfähiger ist ein Quadcore-Prozessor (4-Kern-Prozessor).

Integrierte Festplatte 

Eine Festplatte ist für das Speichern von Daten, wie aufgezeichneten Serien, erforderlich. Für einen Fernseher mit integrierter Festplatte benötigen Sie kein zusätzliches Speichermedium, das Sie an den Fernseher anschließen müssen.
Geräte mit integrierter Festplatte haben meist ein breiteres Gehäuse und sind schwerer. Ein Nachteil der integrierten Festplatte ist, dass Sie diese in der Regel nicht herausnehmen bzw. austauschen können. 

Integrierte Tuner

Die meisten Fernseher haben inzwischen integrierte Tuner, um das Fernsehsignal direkt zu empfangen und weiterzuverarbeiten. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass nicht alle Fernseher jedes Signal verarbeiten können. Einige Fernseher haben lediglich 1 Kabel- und 1 Antennenanschluss, aber keinen Anschluss für den Satellitenempfang. Um in diesem Fall trotzdem über Satellit empfangen zu können, ist ein externer Receiver notwendig. So ein Gerät bringt im Gegensatz zu einem integrierten Tuner zusätzliche Kosten mit sich, nimmt Platz in Anspruch und benötigt eine zusätzliche Fernbedienung.  

Verfügt ein Fernseher nur über 2 Anschlüsse, so spricht man von einem Dual-Tuner, bei 3 Anschlüssen von einem Triple-Tuner. Mit letzterem können Sie also beim Kauf nichts falsch machen, da das Fernsehgerät alle Empfangsarten unterstützt. Ein Twin-Triple-Tuner verfügt über 3 Tuner in doppelter Ausfertigung.

Bedenken Sie

Dual-Tuner werden oft mit Twin-Tunern verwechselt, unterscheiden sich jedoch grundlegend.
Ein Dual-Tuner verfügt über 2 verschiedene Anschlüsse, also zum Beispiel 1 Kabel- und 1 Antennenanschluss. Ein Twin-Tuner hingegen besitzt 2 Anschlüsse der gleichen Empfangsart, also beispielsweise 2 Antennenanschlüsse.

Integrierte Kamera 

Sofern Ihr Fernseher Internetzugang hat, ermöglicht eine integrierte Kamera, Videochats ohne weiteres Zubehör durchzuführen. Außerdem ist sie für spezielle Funktionen wie die Gesichtserkennung erforderlich.

Achtung!

Fernseher mit integrierter Kamera sind besonders anfällig für Hackerangriffe.
Um sicher zu gehen, dass unbefugte Personen durch die Kamera keinen Einblick in Ihr Wohnzimmer erhalten, sollten Sie die Kamera bei Nichtgebrauch abkleben. Einige Geräte enthalten eine klappbare Kamera, die sich nach dem Gebrauch wieder zuklappen lässt.

Ambilight 

Ambilight ist eine patentierte Technologie des Herstellers Philips. Dabei wird mithilfe von Lichtdioden ein Umgebungslicht an die Wand hinter dem Fernseher projiziert, dass an die aktuellen Farben des Displays angepasst ist. Das Sichtfeld des Fernsehers wirkt für den Zuschauer optisch größer. Außerdem wirkt die Beleuchtung augenschonend: Sie reduziert Beschwerden, die durch den Fernseher als einzige Lichtquelle im Raum auftreten. 


Zusatzfunktionen 

Fernseher können über folgende Zusatzfunktionen verfügen, welche die Nutzung noch komfortabler gestalten:

Internetverbindung 

Viele TV-Geräte sind mittlerweile dazu in der Lage, sich mit dem Internet zu verbinden und Ihnen darüber zusätzliche Funktionen und Angebote zu bieten. Diese internetfähigen Geräte werden in der Regel als Smart-TVs bezeichnet.

Der Internetanschluss ermöglicht das schnelle und einfache Zugreifen auf beispielsweise Streaming- und Videoportale von Anbietern wie Netflix oder Disney+, aber auch Internetradio. Dafür müssen Sie lediglich die entsprechende App installieren und können mit wenigen Klicks die Web-Inhalte nutzen. Viele Fernsehsender stellen auch zumindest Teile ihres Programms im Internet in sogenannten Mediatheken bereit, sodass Sie verpasste Sendungen auch bequem zu einem späteren Zeitpunkt sehen können, ohne Ihren PC an den Fernseher anzuschließen. 
Der Videotext wird durch die neu ermöglichten Funktionen ersetzt und heißt HbbTV. Nachrichten, Informationen zu einzelnen Sendungen oder zum Fernsehprogramm werden detaillierter und optisch ansprechender gestaltet, wie zum Beispiel durch die Ergänzung von Bildern und Videos. 

Über WLAN ist es auch drahtlos möglich, mit einer Mirror-Funktion Bildschirme von Smartphones, Tablets und Laptops auf den Fernsehbildschirm zu spiegeln. Dies kann insbesondere zum Zeigen von Fotos oder Videos äußerst praktisch sein.

Bedenken Sie

Die Bildübertragung ist sehr geräte- und herstellerabhängig, da es keinen einheitlichen Standard gibt.
Eine unkomplizierte Mirror-Übertragung funktioniert meist nur auf Geräten desselben Herstellers. Um Geräte von unterschiedlichen Herstellern zu verbinden, wir „Miracast“ verwendet. Diese Software befindet sich auf aktuelleren Android-Handys und Tablets und auch auf einigen Fernsehern, etwa von Sony oder LG. Besitzt Ihr Fernseher kein Miracast, gibt es kostengünstige Verbindungs-Sticks.

PVR-Funktion (Personal Video Recorder) 

Die PVR-Funktion ermöglicht es Ihnen, TV-Sendungen aufzunehmen und zu speichern. Auf diese Weise können Sie Ihre Lieblingssendung problemlos zu jeder Uhrzeit sehen, unabhängig vom Fernsehprogramm. Außerdem ersparen Sie sich so die lästigen Werbepausen. PVR wird auch USB-Recording genannt.

Um die Daten zu speichern, ist ein externes Speichermedium, also eine Festplatte oder USB-Stick, erforderlich. In einigen Geräten ist bereits eine Festplatte integriert. Allerdings können Sie die aufgezeichneten Sendungen in der Regel nur auf demselben Fernsehgerät abspielen. Sie können Sie nicht auf dem PC speichern, bearbeiten oder auf DVD brennen. Falls Sie auf diese Funktionen Wert legen, sollten Sie den Kauf eines Rekorders in Erwägung ziehen. 

Timer

Für den Fall, dass Sie vor dem Fernseher einschlafen, ist ein Ein- und Aus-Timer, auch als Sleeptimer bezeichnet ­ sehr praktisch. Damit läuft der Fernseher nicht die ganze Nacht durch. Der Timer lässt sich in der Regel im Menü einstellen, nach der gewünschten Zeit schaltet sich der Fernseher automatisch aus. 

Gesichtserkennung 

Für die Funktion der Gesichtserkennung ist eine integrierte Kamera notwendig. Dafür werden Bilder der Nutzer*innen auf dem Fernseher hinterlegt. Die Kamera erkennt die Gesichtsparameter der Zuschauer*innen. Dadurch kann der Fernseher die auf die jeweilige Person abgestimmten Daten, wie favorisierte Sender oder Programme, aufrufen und persönliche Programmempfehlungen geben. Auch der Zugang zu bestimmten Accounts wie Facebook oder Twitter ist durch diese Funktion ohne zusätzliche Eingabe des Passwortes möglich. 

Kindersicherung 

Um zu verhindern, dass Ihre Kinder Fernsehsendungen sehen, die nicht für sie geeignet sind, ist eine eingebaute Kindersicherung sinnvoll. Mithilfe dieser Funktion sperren Sie bestimmte Sender oder das komplette TV-Programm. Durch Eingabe einer Zifferkombination auf der Fernbedienung können Sie die Sperre wieder freischalten. 

Sprachsteuerung

Die Funktion der Sprachsteuerung ermöglicht die Menü-Navigation oder Programmeinstellungen über die Stimme der Nutzer*innen. Diese Funktion sorgt für eine besonders komfortable Steuerung. Auch für blinde oder mobilitätseingeschränkte Personen kann sie sehr hilfreich sein. 


Zubehör 

Folgendes Zubehör ist für TV-Geräte erhältlich: 

Universalfernbedienung 

Beim Kauf eines Fernsehers ist der Regel eine Fernbedienung enthalten. Um verschiedene Geräte mit nur 1 Bedienung steuern zu können, ist eine Universalfernbedienung sehr praktisch. Insbesondere die Bedienung von Heimkino-Anlagen wird dadurch vereinfacht. Es gibt lernfähige Fernbedienungen, die über die Originalfernbedienung angelernt werden sowie programmierbare Fernbedienungen, die Sie durch die Eingabe eines Zahlencodes auf die jeweiligen Geräte einstellen. 

Mehr zum Thema Universalfernbedienungen erfahren Sie in unserem gleichnamigen Ratgeber.

Heimkino-Anlagen

Um das Kinoerlebnis zu Hause zu perfektionieren, bietet sich der Kauf einer zusätzlichen Heimkino-Anlage oder einer Soundbar an. Die Surround-Anlage verteilt den Sound über mehrere Lautsprecher im Raum. Insbesondere, wenn Sie häufig Blockbuster oder Sportsendungen schauen, können Sie von der Tonqualität profitieren. Sie erweckt für den Zuschauer den Eindruck, sich mitten im Geschehen zu befinden.

Eine große Auswahl an Surround-Systemen, Heimkinosystemen, Soundbars und AV-Receivern finden Sie auf unserem Portal in der Kategorie Heimkino.

Wandhalterungen 

Flachbildfernseher kommen an der Wand besonders gut zur Geltung. Um Ihren Flachbildfernseher daran zu befestigen, benötigen Sie spezielle Wandhalterungen. Im Lieferumfang einiger Geräte ist die Halterung bereits inbegriffen, in der Regel müssen Sie die Halterung allerdings zusätzlich kaufen.

Folgende Varianten sind erhältlich:

  • Starre Wandhalterungen 
    Starre Wandhalterungen erlauben es nicht, die Position des Fernsehers zu verändern. Sofern Sie in der Regel nur von einer Sitzposition aus fernsehen, ist eine starre Wandhalterung vollkommen ausreichend. 
  • Verstellbare Wandhalterungen 
    Mithilfe verstellbarer Wandhalterungen können Sie den Bildschirm unterschiedlich positionieren. Einige Modelle bieten die Option, den Winkel des Bildschirms zu neigen, nach rechts oder links zu drehen oder in der Höhe zu verstellen. Diese Optionen ermöglichen es, aus verschiedenen Betrachtungswinkeln fernzusehen, z. B. vom Sofa oder dem Esstisch aus. Außerdem können Sie auf diese Weise die Anschlüsse gut erreichen. 

Beim Kauf sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Halterung das Gewicht des Fernsehers tragen kann. Eine Orientierungshilfe kann dabei die VESA-Norm (Video Electronics Standard Association) bieten. Dabei handelt es sich um eine Richtlinie für Flatscreen-Fernseher.

Beispiel

Die VESA-Norm 200 bedeutet, dass Sie die Schrauben in einem Abstand von 200 mm einsetzen sollten, um einen guten Halt zu gewährleisten.

Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von Fernsehern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer*innen von Fernsehern.

Bildschirmauflösung

Das schärfste Bild liefern ohne Zweifel Ultra-HD-Fernseher mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln (px), sogenannte 4K. Das Problem von UHD-Fernsehern besteht darin, dass es – bis jetzt – zu wenige Inhalte gibt, die in solch einer hohen Auflösung verfügbar sind. Das Fernsehprogramm, das in HD zur Verfügung steht, wird in einer Auflösung gesendet, die auf Full-HD, sprich 1.920 x 1.080 px, ausgelegt ist. Auch auf Blu-Rays befinden sich die Filme in Full-HD-Qualität. Damit ist das Bild bereits besonders scharf. Der Kauf eines etwas teureren Ultra-HD-Fernsehers ist also mit Sicherheit zukunftsorientiert. 8K-Fernseher sind noch ein Randphänomen – die sehr teuren Fernseher mit der extrem hohen Auflösung von 7.680 x 4.320 px werden allerdings in Zukunft die 4K-Geräte sicherlich ablösen.

In unserer Themenrubrik Bildschirmauflösung erhalten Sie weitere Informationen zu dem Thema.

Bildwiederholfrequenz

Die Anzahl an Hertz (Hz) gibt Auskunft darüber, wie viele Bilder der Fernseher pro Sekunde (fps) zeigt. Um die Bilder flüssig und ohne Flimmern zu zeigen, sollte Ihr Fernseher mindestens 100 Hz haben. Eine höhere Hertz-Zahl kann das Bild noch besser machen, die Unterschiede sind aber gering, bei Zahlen von über 200 Hz fällt den meisten Beobachtern die höhere Frequenz nicht auf.

In unserer Themenrubrik Bildwiederholfrequenz erhalten Sie weitere Informationen zu Thema. 

Bedenken Sie

Viele Hersteller geben keine konkreten Angaben zur Bildwiederholfrequenz
Die Hersteller lassen andere Bildverbesserungsmechanismen in die Angaben mit einfließen, sodass am Ende höhere, teilweise 4-stellige Hertz-Zahlen herauskommen.
Lassen Sie sich nicht von den Herstellerangaben verwirren. Recherchieren Sie die tatsächliche Bildwiederholfrequenz z. B. in Testberichten.

Gaming 

Wenn Sie einen Fernseher für das Gaming suchen, sollten Sie folgende Faktoren beachten: 

  • Input Lag 
    Ein Input Lag ist die Verzögerungszeit vom Signal bis zur Anzeige des Bildes auf dem Fernsehdisplay. Dieser Wert wird meist in der Produktbeschreibung angegeben. Insbesondere für Online-Spiele ist ein niedriger Input Lag für einen flüssigen Spielverlauf relevant. Als Richtwert werden 30 Millisekunden (ms) empfohlen. 
  • Integrierter Game-Modus 
    Viele Fernseher haben einen Game-Modus. Wählen Sie diesen aus, nimmt der Fernseher keine Berechnungen vor, die für ein besseres Bild sorgen. Auf diese Weise wird der Input Lag minimiert. Allerdings kann der Game-Modus zu einem schlechteren Bild führen. 
  • Reaktionszeit 
    Die Reaktionszeit bezieht sich auf die Dauer, wie schnell ein Pixel zwischen 2 Farbmodi wechseln kann. Je höher dieser Wert ist, desto schärfer ist das Bild. Empfehlenswert ist, wenn der Wert nicht unter 10 ms liegt. 
  • Bildwiederholfrequenz 
    Die Bildwiederholfrequenz ist die Anzahl der Bilder, die ein Fernseher pro Sekunde erzeugen kann. Eine höhere Bildwiederholfrequenz führt in der Regel zu einer besseren Reaktionszeit und einem geringeren Input Lag. Allerdings können in Videospielen max. 30­60 Bilder pro Sekunde gezeigt werden, höhere Werte lohnen sich daher nicht.

Position

Wo genau Sie Ihren Fernseher platzieren, ist immer stark abhängig von den individuellen Gegebenheiten des Raumes. Einige Faustregeln und Tipps gibt es aber, die Sie bei Ihrer Raumgestaltung unterstützen können:

  • Der Sitzabstand zum Fernseher ist entscheidend.
    Das Wichtigste ist, dass Sie nicht zu nah am Fernseher oder zu weit weg davon sitzen. In beiden Fällen geht der Spaß am Fernsehen schnell verloren. Für die Berechnung des Sitzabstandes hat sich eine simple Faustregel etabliert: Sitzabstand = Bildschirmdiagonale in cm x 2,5. Bei UHD-Fernsehern nehmen Sie 1,5 als Multiplikator. Wenn Sie sich ungefähr an diese Formeln halten, sollte das Bild immer gut erkennbar sein.
  • Die Höhe des Fernsehers hängt vom Sitzabstand ab.
    Für die optimale Höhe gibt es auch eine Faustregel: Die Unterkante sollte in etwa auf Augenhöhe sein. Die Höhe ist aber auch stark vom Sitzabstand abhängig, je größer der Abstand ist, desto höher kann sich auch der Fernseher befinden.
  • Stellen Sie den Fernseher im rechten Winkel zum Fenster auf.
    Auf diese Art fällt wenig Licht direkt auf den Fernseher und störende Reflektionen werden vermieden. Wenn Sie den TV direkt gegenüber vom Fenster stellen, ist der Lichteinfall deutlich größer und das Display kann stark spiegeln. Den Fernseher direkt vor das Fenster zu stellen vermeidet zwar Spiegelungen, kann aber durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse zu Augenirritationen führen.
  • Platzieren Sie den Fernseher in der Nähe der Anschlussbuchsen.
    Versuchen Sie möglichst, Ihren Fernseher in Nähe der passenden Anschlüsse aufzustellen. Kabel durch das ganze Wohnzimmer legen zu müssen ist lästig und sieht meistens nicht schön aus. 

Plasma-Fernseher 

Früher wurden Plasma-TVs insbesondere wegen ihren kräftigen Farben gelobt und es wurde prophezeit, dass Plasmafernseher in Zukunft die LCD-TVs ablösen.

Mittlerweile haben aber alle Hersteller die Produktion von Plasmageräten eingestellt, es sind nur noch Restposten auf dem Markt erhältlich. Mit ihrem hohen Stromverbrauch, Gewicht und teuren Preisen konnten sich die die Plasma-TVs auf dem Markt nicht dauerhaft durchsetzen. 

Preis 

Die Preisspanne der verschiedenen Hersteller wie Sony, LG oder Philips ist mit 100-30.000 Euro relativ weit gefasst, da die Preise von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Wie teuer ein Fernseher sein sollte, hängt daher davon ab, auf welche Ausstattungsmerkmale Sie besonderen Wert legen und für welche Abstriche Sie zugleich bereit sind.

Folgende Faktoren wirken sich auf den Preis aus: 

  • Bildschirmdiagonale 
    Je größer die Bildschirmdiagonale, desto teurer ist in der Regel der Fernseher. Eine große Bildschirmdiagonale lohnt sich insbesondere dann, wenn der Fernseher in einem größeren Raum platziert werden soll. Als Zweitfernseher reicht auch ein Gerät mit einer Größe von 24 bis 40″.
  • Bauform 
    Auch die Bauform des Fernsehers wirkt sich auf den Preis aus. Curved-TVs sind meist teurer als Flachbildfernseher. Curved-TVs versprechen durch ihre gewölbte Bauform ein plastischeres Bild. Allerdings kommen ihre Vorteile nur dann zum Tragen, wenn der Zuschauer zentral vor dem Fernseher sitzt. Daher lohnt sich ein Curved-TV nicht, wenn Sie häufiger mit mehreren Personen fernsehen. 
  • Bildschirmtechnologie 
    Am teuersten sind derzeit OLED-Fernseher, diese arbeiten mit der neuesten Technologie und liefern das beste Bild. Am günstigsten sind LCD-Fernseher, allerdings bieten diese eine schlechtere Bildqualität. Eine Alternative bieten LED-Fernseher. Sie haben eine lange Lebensdauer und liefern ein gutes Bild. 
  • Zusatzfunktionen und -ausstattung 
    Eine Auswirkung auf den Preis haben auch die Zusatzausstattung und zusätzliche Funktionen, wie z. B. ein Prozessor, eine integrierte Festplatte und Internetverbindung. Welche Zusatzausstattung Ihr Fernseher besitzen sollte, hängt davon ab, zu welchen Zwecken Sie ihn nutzen möchten. 

Smart-TV

Der große Vorteil von Smart-TVs ist die Verbindung mit dem Internet. Über das Internet können Sie unzählige Inhalte abrufen, die Sie direkt und bequem auf Ihrem Fernseher abspielen können, ohne Ihren PC anschließen zu müssen. Dies hat besonders bei der Nutzung von Streaming- und Videoportalen von Anbietern wie Netflix oder Amazon Video einen großen Mehrwert.

Ähnlich wie bei Smartphones und Tablets gibt es für Fernseher verschiedene Apps, die Inhalte und Informationen direkt auf Ihren Bildschirm transportieren. Das App-Angebot ist sehr vielfältig. Um die Bedienung für das Surfen im Internet zu erleichtern, können Sie problemlos auch eine Maus und eine Tastatur anschließen. Viele Hersteller stellen aber auch optimierte Fernbedienungen – beispielsweise mit integrierter Tastatur – bereit.

Begleitend zum TV-Programm gibt es auch noch einige Pluspunkte für die Smart-TVs. Der in die Jahre gekommene Videotext wurde durch sogenanntes HbbTV ersetzt. Dieser Dienst kann zum Beispiel – je nach Bereitstellung der einzelnen Sender – zusätzliche Sendungsinformationen oder das Fernsehprogramm anzeigen, Zuschauer-Votings ermöglichen oder auf soziale Netzwerke zugreifen. Das HbbTV ist dabei optisch ansprechend gestaltet und kann auch Bilder oder Videos enthalten.

Wissenswert

Durch den Anschluss an Ihr privates Netzwerk können auch Dateien wie Bilder und Musik direkt vom PC oder Smartphone auf Ihrem Smart-TV angezeigt und abgespielt werden.

Sollte Ihr Fernseher noch nicht über eine Verbindung zum Internet verfügen, können Sie ihn auch nachrüsten. Über HDMI können Sie zum Beispiel den Amazon Fire Stick oder Google Chromecast anschließen. Mithilfe dieser Sticks können Sie den Fernseher dann in Ihr Heimnetzwerk integrieren. Auch mit Apples Smart-TV-Box Apple TV können Sie Ihren alten Fernseher internettauglich machen.


Online-Redaktion

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