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Tablet PCs (1.190 Ergebnisse aus 95 Shops)

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Speicherkapazität
Speicherkapazität

Als Speicherkapazität wird die Größe des im Tablet PCs verbauten Datenspeichers bezeichnet. Wie viel Speicherplatz erforderlich ist, hängt von der vorwiegenden Nutzung ab. Ein großer interner Speicher ist von Vorteil, da er schneller gelesen & beschrieben werden kann als extern angeschlossene Speicher. Dies kann bei der Verwendung von Apps einen entscheidenden Unterschied machen. Für die meisten anderen Verwendungsmöglichkeiten ist externer Speicher aber meist ausreichend.

Akkulaufzeit
Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit beschreibt die Dauer des Betriebs ohne ein zusätzliches Netzteil, bis sich das Gerät selbstständig ausschaltet. Akkus mit hoher Akkulaufzeit müssen seltener geladen werden und haben einen leistungsstärkeren Akku mit hoher Akkukapazität.

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Produkttypen

Tablet-PCs lassen sich in verschiedene Produkttypen einteilen, die zum Teil ihre Nutzungsart wiedergeben.

Ein Android-Tablet funktioniert mit einem bestimmten Betriebssystem, Android OS, das von Google konzipiert wurde.

Ein Business-Tablet ist ein mobiler und handlicher Begleiter im Geschäftsleben und vor allem bei Meetings praktisch.

Ein Convertible oder Office-Tablet ist ähnlich leistungsfähig, aber leichter als ein Notebook, verfügt jedoch ebenso über eine Tastatur, die entweder weggeklappt oder ganz entfernt werden kann.

Spielernaturen kommen mit einem Gaming-Tablet mit einem leistungsstarken Prozessor auf ihre Kosten.

Kinder-Tablets sind in der Bauart stabilere Tablets, die auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind. Sie beinhalten meist Software, die Kinder vor bestimmten Webinhalten und Anwendungen schützt.

Film- und Musikliebhaber greifen zu einem mit besonders gutem Display ausgestatteten Multimedia-Tablet.

Das auf dem Betriebssystem Windows basierende Windows-Tablet wird oft im Büro als Convertible oder Office-Tablet verwendet.

Display-Diagonale

Die Display-Diagonale beschreibt die Größe des Displays und wird für gewöhnlich in Zoll (″) angeben. Die Wahl der Bildschirmgröße ist insbesondere von den individuellen Vorlieben abhängig. Viele Modelle haben eine Diagonale von ca. 10 ″.


Speicherkapazität

Der Interne Speicher gibt an, wie viel Platz für Apps, Musik, Fotos etc. auf dem Tablet vorhanden ist. Er wird für gewöhnlich in Gigabyte (GB) bemessen.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller in Stunden angegeben und ist zumeist als Durchschnittswert zu verstehen. Grundsätzlich wird von den Anbietern auch noch ein spezieller Wert für Videowiedergabe angegeben, da hier die Akku-Laufzeit zumeist niedriger ausfällt. Multimediafans sollten darauf achten.

Betriebssystem

Android ist bei Tablets das gängigste Betriebssystem. Es bietet mit die größte Auswahl an Zusatzprogrammen (Apps) und ist damit stark individualisierbar.

Das Betriebssystem iOS von Apple ist nur mit Geräten des Herstellers Apple kompatibel. Das kommt jedoch der Bedienbarkeit zugute.

Windows von Microsoft ist inzwischen für viele Office-Anwender interessant geworden.

Fire OS ist ein von Amazon entwickeltes Betriebssystem, welches stark auf Multimediaanwendungen abgestimmt ist. Durch die Abhängigkeit von Amazon ist es jedoch wenig individualisierbar.



Die aktuellsten Modelle im direkten Vergleich:

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Wir informieren Sie darüber, worauf Sie beim Kauf eines Tablets-PCs achten sollten. 

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Wissen Kompakt

Ob zum bequemen Surfen auf der Couch oder als praktisches Notizbuch für unterwegs – ein Tablet kann fast jeder gebrauchen. Tablet-PCs sind klein und handlich und dabei gleichzeitig leistungsfähige Rechner: Sie bieten ihren Nutzern somit zahlreiche Vorzüge.

Tablet-PCs sind kompakte Unterhaltungszentren. Durch zahlreiche Multimedia-Features wie MP3-Player, Social-Media-Apps und eine integrierte Kamera sorgen die Geräte für Abwechslung. Mit einem Tablet können Sie auch unterwegs Videos aufnehmen und ansehen oder Online-Games darauf spielen. 

Tablets gibt es in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Komponenten – so gibt es spezielle Tablets für Gaming oder Tablets mit Tastatur und leistungsfähigen Recheneinheiten, die sich besonders für den Einsatz im Büroalltag eignen.

Nicht nur die Funktionsvielfalt spricht für die kompakten Geräte. Tablet-PCs besitzen einen komfortablen Touchscreen als Bedienfeld sowie ein leichtes Gewicht. Wenn Ihnen der Laptop manchmal zu umständlich ist und Ihr Smartphone an seine Grenzen stößt, kann ein Tablet für Sie in vielen Situationen ein optimaler Begleiter sein. 

Wissenswert

Ein Meilenstein in der Geschichte des Tablets ist das erste iPad von Apple aus dem Jahr 2010. Viele weitere Anbieter zogen nach. 

Bereits seit 1987 hat Apple an Entwürfen für ein Tablet gearbeitet. Eine erste Tablet-Version aus dem Jahre 1993 floppte jedoch auf dem Markt. 

Wie auch immer Sie Ihr Tablet letztlich nutzen möchten − im folgenden Berater informieren wir Sie über wichtige Aspekte für den Kauf.
 


Kaufberater

Beim Kauf eines Tablets können viele Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen. Je nach Nutzungsgewohnheiten und Budget sind unterschiedliche Modelle interessant. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Punkte vor, die Sie bei der Auswahl beachten müssen. 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 

Bedenken Sie vor dem Kauf eines Tablets folgende Fragen: 
 

  • Welcher Tablet-Typ entspricht Ihren Nutzungsgewohnheiten? 
    Es wird zwischen Business-, Gaming-, Kinder- und Multimedia-Tablets unterschieden. Diese sind hinsichtlich ihrer Hardware, Display-Eigenschaft und der vorinstallierten Apps bereits ideal auf den jeweiligen Verwendungszweck bzw. die Nutzergruppe zugeschnitten. So verfügen Gaming- und Multimedia-Tablets meist über hochauflösende Displays. Business-Geräte haben meist bereits Office-Apps vorinstalliert und dienen je nach Preisklasse sogar als Notebook-Ersatz. Kinder-Tablets sind in ihrer äußeren Gestaltung farbenfroh. Zusätzlich verfügen diese über spezielle Einstellung zur Kindersicherheit. So können Eltern beispielsweise die Nutzungsdauer limitieren. 
     
  • Was sollte das Display bieten? 
    Dieses sollte über eine hohe Auflösung verfügen. Full-HD ist inzwischen selbst im günstigen Preissegment Standard. Eine gute Auflösung ermöglicht eine hohe Detailtreue. Außerdem ermüden die Augen langsamer. Zudem ist auch die Größe des Displays entscheidend. Kleine Modelle mit 8″ (Zoll) punkten mit ihrer Kompaktheit und einem kleinen Preis. Größere Modelle mit 10″ bieten dafür einen höheren Komfort. Gerade zum Schauen von Filmen oder zum Arbeiten sind diese Modelle empfehlenswert.    
     
  • Welchen WLAN-Standard unterstützt das Tablet?  
    Das WLAN-Modul eines Tablets kann für  unterschiedliche Übertragungsstandards ausgelegt sein: Module, die n-WLAN nutzen, ermöglichen eine Datenübertragungsrate von bis zu 240 Mbit/s (Megabit pro Sekunde). Der ältere Standard g überträgt bis zu 54 Mbit/s.
     
  • Wie lang ist die Akku-Laufzeit? 
    Der Vorteil eines Tablets ist seine Mobilität. Dafür ist auch ein ausdauernder Akku wichtig. Sie sollten darauf achten, dass das Gerät im Betrieb eine Laufzeit von mindestens 8 h hat. Dies entspricht einem Arbeitstag. 
     
  • Wie viel Speicherplatz benötigen Sie?  
    Damit auch mehrere E-Books, Fotos, Songs und Videos auf Ihr Tablet passen, sollten Sie auf einen hinreichend großen Speicherplatz achten. Die meisten Tablets bieten mindestens 8 GB (Gigabyte). Für den Durchschnittsnutzer sind 16 GB empfehlenswert. Je größer der Speicherplatz ist, umso teurer ist meist auch das Modell. Oftmals lässt sich der Speicherplatz mittels SD-Karten zusätzlich erweitern. 
     


Tablet-Typen 

Ein Tablet ist ein tragbarer Rechner, der sich einfach wie ein Smartphone über einen Touchscreen bedienen lässt. Er findet insbesondere für die Wiedergabe von Multimediainhalten Verwendung, kann jedoch auch für Office-Aufgaben genutzt werden. Tablet-Typen unterscheiden sich in ihrer Bauform sowie danach, für welchen Einsatzbereich sie sich vorzugsweise eignen.
 

Tablet-Typen nach Bauform 

Die Bauform eines Tablets hat maßgeblichen Einfluss auf dessen Bedienkomfort. Unterschieden wird zwischen folgenden 2 Ausführungen: 

Auf den Punkt!
  • Klassische Tablets sind flach gebaut und lassen sich über das berührungsempfindliche Display bedienen.

  • Convertibles lassen sich als Kompromiss zwischen Tablet und Notebook sowohl über eine Tastatur als auch über einen Touchscreen steuern.

Klassische Tablets

Ein klassisches Tablet hat eine flache Bauweise. Das Display erstreckt sich fast über die gesamte Fläche des Geräts. Es verfügt über ein berührungsempfindliches Display, auch Touchscreen genannt. Eine Tastatur ist zur Bedienung nicht notwendig. Die Handhabung ist besonders komfortabel. Per Berührung können Sie durch Menüs und Websites navigieren. Per Fingerwisch lassen sich Inhalte vergrößern und Dateien durchblättern.    

Wissenswert

Sie müssen Touchscreens stets mit einer leitfähigen Fläche wie der Fingerspitze berühren, um das Gerät bedienen zu können. Es ist daher unmöglich, ein Tablet mit herkömmlichen Handschuhen zu bedienen. 

Tablets eignen sich für alldiejenigen, die ein mobiles und multifunktionales Gerät suchen und eine Ergänzung zum Smartphone und Notebook benötigen. 

Klassische Tablets haben eine Display-Diagonale von 6" bis 12" (Zoll). Sie sind damit größer als größer als Smartphones, die eine Größe von 3,5" bis ca. 6" haben. Das Tablet ist somit eine gute Erweiterung Ihres Smartphones. Das größere Display sorgt für eine komfortablere Bedienung. Auch lassen sich Inhalte besser ablesen. In ihrer Funktionalität sind sich beide Gerätetypen sehr ähnlich. Tablets verfügen meist über die gleichen Prozessoren wie Smartphones und über Smartphone-Betriebssysteme. Es gibt auch Modelle mit hochwertigeren Prozessoren und einem vollwertigen Desktop-Betriebssystem. 

Informieren Sie sich zu den Themen Prozessoren und Betriebssysteme in der jeweiligen Inhaltsrubrik unseres Ratgebers. 

Zum Surfen, Gaming und zur Wiedergabe von Multimediainhalten sind beide Gerätetypen gut geeignet. Ein weiterer Vorteil von Tablets ist, dass ihre größere Bauweise auch mehr Platz für den Akku schafft.   

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass Tablets nicht zur Telefonie angedacht sind. Ein Kompromiss zwischen großem Display und der Möglichkeit zur Telefonie bieten die sogenannten Smartlets bzw. Phablets. Lesen Sie mehr zu diesen Modellen in unserem Ratgeber für Handys ohne Vertrag. 

Ein Tablet ist auch eine interessante Ergänzung zu einem Notebook. So können Sie mit diesem kleine Office-Arbeiten, Recherchen und Kalkulationen durchführen. Der Vorteil gegenüber einem Laptop ist die höhere Mobilität durch ein leichteres Gewicht. Ein Tablet wiegt im Schnitt 500 g, ein Notebook meist 1-3 kg.  Ein Nachtteil ist, dass für längere Schreibarbeiten eine Tastatur allerdings komfortabler ist.  Auch sind sie in ihrem Leistungsumfang und den Schnittstellen deutlich eingeschränkt. 

Die Unterschiede zwischen einem Tablet und einem Notebook haben wir im FAQ-Bereich unter Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Tablet PC und einem Notebook? für Sie zusammengefasst. 

Preislich liegen diese in einem Bereich zwischen 40 € und 1.000 €. Die hohe Preisspanne ist durch Unterschiede in der Ausstattung, dem Funktionsumfang und der Verarbeitungsqualität bedingt. 

Pro
  • Berührungsempfindliches Display erhöht den Bedienkomfort 
  • Multifunktionale Einsatzmöglichkeiten 
  • Leichtes Gewicht 
  • Günstiger Preis in der Basisvariante     
Contra
  • Für Vielschreiber fehlt die Tastatur 
  • Hinsichtlich der Leistung im Vergleich zum Laptop eingeschränkt 
  • Weniger Schnittstellen als ein Notebook
Convertibles 

Einen Kompromiss zwischen einem Notebook und einem Tablet-PC bilden die sogenannten Convertibles. Die Geräte verfügen über eine Tastatur, welche nach Bedarf entfernt oder weggeklappt werden kann. Der Mechanismus unterscheidet sich je nach Baureihe und Hersteller. In der Regel können Sie zwischen einem Klapp-, Dreh-, Schiebe- oder Klickmechanismus wählen. Welcher Mechanismus für Sie der richtige ist, hängt von Ihren Nutzungsgewohnheiten ab. Möchten Sie das Gerät weitgehend als Tablet nutzen, ist ein Klickmechanismus sinnvoll. So können Sie die Tastatur vollständig entfernen. Liegt der Schwerpunkt jedoch darauf, das Convertible als Notebook zu nutzen, sind Klapp-, Dreh- und Schiebemechanismen empfehlenswert. 

Convertibles eignen sich für Nutzer, die von der hohen Mobilität eines Tablets profitieren möchten, jedoch höhere Ansprüche an Leistung und Funktionalität haben. Gerade fürs Studium oder als Zweitgerät im Beruf ist ein Convertible gut geeignet. 

Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf auf Stabilität der Klapp-, Dreh-, Schiebe- oder Klickfunktion. Bei der Wahl können Sie auf User-Bewertungen und Testberichte zurückgreifen, um ein geeignetes Gerät zu finden. 

Bei Convertibles sind hochauflösende Displays Standard. Ferner haben die Modelle meist eine größere Display-Diagonale. Diese kann bis zu 14″ betragen. Damit lassen sich Details besser ablesen bzw. erkennen. Die Hardware, beispielsweise der Prozessor, ist in der Regel größtenteils im Bildschirmteil verbaut. Der Austausch von Hardware ist wegen der Bauart meist unmöglich.

Auf einem Convertible laufen standardmäßig gute Office-Apps, Multimedia-Anwendungen und die Video-Wiedergabe flüssig. Die konkrete Rechenleistung eines Modells hängt vor allem von der jeweiligen Hardware-Ausstattung wie Prozessor, Grafikkarte oder Arbeitsspeicher ab. Sie kann je nach Gerät variieren. Einige Convertibles besitzen leistungsfähigere Komponenten, die Desktop-Betriebssysteme unterstützen, sodass Sie komplexe Anwendungen durchführen können. 

Während viele Tablets meist unter 500 g wiegen, liegt das Gewicht der Convertibles zwischen 1,2 und 2 kg. Sie sind also etwas schwerer zu transportieren. 

Preislich sind Convertibles teurer als herkömmliche Tablets und kosten zwischen 330 € und 1.800 €.

Pro
  • Tastatur für Office-Arbeiten komfortabler 
  • Großes Display erleichtert die Lesbarkeit    
  • Einige Modelle unterstützen Desktop-Betriebssysteme und bieten daher einen höheren Funktionsumfang 
Contra
  • Teurer als herkömmliche Tablets 
  • Höheres Gewicht
Tablet-Typen nach Einsatzbereich

Ein Tablet kann für unterschiedliche Einsatzzwecke bzw. auch für spezielle Nutzergruppen ausgerichtet sein. Die Geräte variieren entsprechend in ihrem Preis und ihren Eigenschaften. Fragen Sie sich beim Kauf also zunächst, wofür Sie Ihr Tablet verwenden möchten. Es lassen sich folgende Modelle unterscheiden:

Auf den Punkt!
  • Ein Multimedia-Tablet dient vorrangig der Wiedergabe von Unterhaltungsmedien. 

  • Gaming-Tablets eignen sich speziell zur Nutzung mobiler Spiele-Apps oder für Online-Games.

  • Ein Business-Tablet ist mit hochwertiger Hardware und vielen Office-Apps ein praktischer Begleiter im Berufsalltag.

  • Kinder-Tablets sind in ihrer Ausstattung und Software ideal auf junge Nutzer abgestimmt.  

Multimedia-Tablet 

Multimedia-Tablets nutzen Sie hauptsächlich für die Wiedergabe und das Speichern von Unterhaltungsmedien. Mit diesen Modellen können Sie beispielsweise im Netz surfen und Social-Media-Anwendungen verwenden. Auch für die Nutzung von Online-Streaming-Diensten sind Multimedia-Tablets ideal. 

Tipp

Viele Streaming-Anbieter bieten inzwischen die Möglichkeit, Serien, Filme und Musikalben herunterzuladen. So können Sie auch unterwegs ohne Internet entsprechend die Multimediainhalte konsumieren. 

Multimedia-Tablets eignen sich für das Lesen von E-Books. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Apps. Allerdings ermüden die Augen beim Lesen auf dem Gerät schneller als bei speziellen E-Book-Readern. 

Für die Bearbeitung von Bildern und Videos gibt es meist Zusatzprogramme, die jedoch nicht mit Desktop-Programmen zu vergleichen sind. Grundsätzlich können Sie auf jedem Tablet auch diverse Office-Apps installieren. Anwendungen wie Navigations-Apps und Games sind oftmals bereits vorinstalliert. 

Die meisten Multimedia-Tablets nutzen Android oder iOS als Betriebssystem, was eine große Auswahl an Apps sicherstellt. 

Die Hardware-Ausstattung variiert bei diesen Modellen stark. Achten Sie auf hochwertige Prozessoren mit mindestens 2 Kernen und einen Arbeitsspeicher von 2 GB. 

Die Schnittstellen sind meist auf eine Grundausstattung reduziert. Standard ist ein Micro-USB- und ein Kopfhörer-Anschluss. 

Multimedia-Tablets überzeugen mit guten Displays und einer hohen Auflösung. Meist bieten die Hersteller inzwischen eine Full-HD-Auflösung. Damit können Sie Video-Angebote in Kino-Qualität wiedergeben. Multimedia-Tablets haben meist Display-Diagonalen von 7″ bis 10″ (Zoll)

Hinsichtlich des Speicherplatzes sollten mindestens 16 GB (Gigabyte) vorhanden sein. Möglich sind bis zu 256 GB. Je größer dieser ausfällt, desto mehr Spiele, Filme und Musikdateien können Sie unter anderem speichern. 

Die Bauweise eines Multimedia-Tablets fällt meist möglichst flach aus. Hinzu kommt ein geringes Gewicht. Dadurch sind die Geräte besonders gut zu transportieren. 

Multimedia-Fans sind mit diesen Modellen besonders angesprochen. 

Multimedia-Tablets sind bereits ab 42 € erhältlich. Es gibt auch einige Modelle, die bis zu 3.000 € kosten. 
 

Gaming-Tablet 

Ein Gaming-Tablet ist speziell für das Spielen von mobilen Spiele-Apps oder Online-Games ausgestattet. Das Spielen auf mobilen Endgeräten liegt derzeit im Trend, die Auswahl an Games ist groß. Im Vergleich zu Smartphones besitzt ein Tablet ein größeres Display – das ermöglicht mehr Spielspaß. Viele Spiele sind meist schon vorinstalliert, wie auch einige Standard-Apps. Natürlich besteht auch die Möglichkeit zur Erweiterung auf der entsprechenden Vertriebsplattform. 

Als Betriebssystem hat sich für Gaming-Tablets Android durchgesetzt. Der Nutzer profitiert von einer großen Auswahl an Spielen. Diese sind oftmals kostenpflichtig. Jedoch gibt es auch einige kostenlose Games. 

Gaming-Tablets verfügen meist über leistungsstarke Prozessoren mit mehreren Prozessorkernen und einen Arbeitsspeicher von mindestens 2 GB – dadurch laufen Spiele flüssig. Das erhöht die Freude beim Spielen. Im Gegensatz zu Gaming-Notebooks spielen Grafikprozessoren in Gaming-Tablets noch eine untergeordnete Rolle. Die Entwickler von Spiele-Apps sind immer noch darauf bedacht, dass die Games auf den meisten Smartphones und Tablets gut laufen. 

Informieren Sie sich über Prozessor und Arbeitsspeicher in unserem Kaufberater. 

Die Schnittstellen beschränken sich meist nur auf den Kopfhörer- und den Micro-USB-Anschluss. Das gewährleistet eine flache Bauweise.

Hinsichtlich des Displays setzen Hersteller auch bei Gaming-Tablets auf eine hohe Auflösung. Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) ist hier keine Seltenheit. Eine Display-Größe von 8″ ermöglicht eine ideale Handhabung des Gaming-Tablets. 

Der Speicherplatz darf für das Gaming größer ausfallen. Schließlich nehmen graphisch aufwendige Apps viel Platz in Anspruch. Nutzer sollten auf mindestens 16 GB achten, damit eine gute Auswahl an Spielen auf dem Tablet Platz findet. 

Beispiel

Die App „Grand Theft Auto: San Andreas“ benötigt in etwa 2 GB Speicherplatz. Einfache Jump-and-Run-Games kommen jedoch schon mit unter 100 MB aus. 

Das Gehäuse der Gaming-Tablets ist meist sehr robust. Als Material kommen Aluminium oder gummierter Kunststoff in Frage. Dadurch können die Geräte unkontrollierten Bewegungen und einer erhöhten Druckausübung beim Zocken besser standhalten. 

Wer also gerne Spiele-Apps und Browser-Games nutzt, ist mit einem Gaming-Tablet gut beraten. 

Preislich liegen Gaming-Tablets in einem Rahmen von 55 € bis 3.900 €. Die meisten Modelle kosten jedoch zwischen 200 € und 600 €.
 

Business-Tablet

Ein Business-Tablet ist für hohe Anforderungen und anspruchsvolle Aufgaben im Büroalltag ausgelegt. In vielen Situationen bietet es gegenüber dem Notebook Vorteile oder erweist sich als attraktive Alternative: Präsentationen, Notizen bei Meetings, E-Mail-Kommunikation und Recherche im Netz lassen sich mit dem komfortablen Touchscreen oft einfacher bewerkstelligen. Ein Tablet ist zudem schneller einsatzbereit. Ferner ist die Akku-Laufzeit meist länger als bei vielen Notebooks. Bei einem Tablet reich sie meist über 8 h, bei einem gewöhnlichem Notebook oft nur 4–6 h

Hinsichtlich des Betriebssystems setzen viele Hersteller von Business-Tablets auf Windows. Die Office-Anwendungen sind hierbei sehr umfangreich. Der Vorteil von Windows ist zudem, dass Business-Anwendungen von Drittanbietern wie SAP mit dem System kompatibel sind. 

Nutzen Sie das Tablet für sensible geschäftliche Daten, haben Sie höhere Anforderungen an die Sicherheit ihrer Daten. Um diese zu schützen, sind auf Business-Tablets oftmals bereits Anti-Viren-Programme vorinstalliert.

Bedenken Sie

Ein Business-Tablet ist kein vollwertiger Laptop-Ersatz.

Bei der Eingabe von größeren Datenmengen, der Arbeit mit Datenbanken oder beim Programmieren stoßen die Tablet-PCs an Ihre Grenzen. 

Damit diese Tablets allen Anforderungen an Büroaufgaben gerecht werden und alle Anwendungen flüssig laufen, sind ihre  Hardware-Komponenten meist leistungsfähiger als die der Multimedia- und Gaming-Tablets: Business-Tablets kennzeichnen sich durch hochwertige Prozessoren mit 2 oder mehr Kernen und einen großen Arbeitsspeicher mit mindestens 4 GB

Ein Business-Tablet verfügt im Idealfall über viele Schnittstellen: Neben Micro-USB-Anschlüssen sind oft auch Standard-USB-Anschlüsse und Mini-Display-Ports üblich. Damit lassen sich Business-Tablets mit einer Vielzahl von Geräten, wie beispielsweise Beamern oder externen Festplatten, verbinden.

Auch das Display kann meist mit einer HD-ready- oder Full-HD-Auflösung überzeugen. Damit ermüden die Augen nicht so schnell beim Arbeiten. Die Display-Größe liegt bei mindestens 8″. Allerdings erweisen sich zum Arbeiten 10″ oder mehr als ideal. Damit lassen sich unter anderem Details besser erkennen. 

Der Speicherplatz kann von 8–128GB reichen. Allerdings ist ein großer Speicherplatz ab 32 GB empfehlenswert. So haben Sie für alle wichtigen Dateien und Zusatzprogramme genug Platz. 

Viele Business-Tablets unterstützen eine Pen-Eingabe. Dies bedeutet, der Nutzer kann mittels eines speziellen Stiftes den Touchscreen bedienen. So können Sie sich beispielsweise auch handschriftlich Notizen machen. Diese liegen dann gleich in digitaler Version vor. 

Shopping Tipp

Für Business-Tablets sind zusätzliche Tastaturen empfehlenswert. Diese können Sie mittels Bluetooth mit dem Gerät verbinden.

Business-Tablets sind alles in allem für Berufstätige und Studenten gut geeignet.

Preislich liegt ein Business-Tablet zwischen 120 € und 1.000 €. Hochwertige Modelle sind jedoch erst ab ca. 400 € erhältlich. 
 

Kinder-Tablet 

Ein Tablet kann auch für Kinder eine willkommene Abwechslung sein: Sie können ihre Geschicklichkeit mit Spielen trainieren, kleine Recherchen im Internet durchführen oder ihre Lieblingsfilme schauen. Sowohl optisch als auch in Sachen Ausstattung richten sich Kinder-Tablets speziell an die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe. 

Die Betriebsoberfläche ist kindgerecht. Durch eine bunte Menüführung können Kinder Anwendungen oft intuitiv bedienen. Hier dominieren die Betriebssysteme Android und Fire OS. Beide eignen sich ideal für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten. Praktisch ist auch, dass bereits nützliche Apps für Kinder vorinstalliert sind. So haben sie gleich eine große Auswahl an Spielen und Multimedia-Anwendungen. 

Auch ist es bei vielen Geräten möglich, spezifische Kindersicherungen einzustellen. Manche Modelle gewähren es z. B., dass das Gerät automatisch gesperrt wird, sobald eine bestimmte Nutzungsdauer am Tag überschnitten wird. Auch ist das Surfen im Internet eingeschränkt. Unangemessene Inhalte werden gefiltert und können von den Kindern nicht aufgerufen werden. 

Recherche Tipp

Wie kindertaugliche Tablets sind, erfahren Sie auf der Homepage der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg. Dort erhalten Sie ebenfalls Tipps für einen verantwortungsbewussten Umgang mit einem Kinder-Tablet.   

Da Kinder-Tablets oftmals sehr günstig sind, müssen bei der Hardware Abstriche gemacht werden. Nichtdestotrotz ermöglicht diese eine flüssige Wiedergabe von Spielen und Multimedia-Anwendungen.

Die Schnittstellen müssen keine anspruchsvollen Voraussetzungen erfüllen. Es reichen ein Micro-USB-Anschluss und eine Schnittstelle für Kopfhörer. 

Kinder-Tablets haben meist Display-Diagonalen von 7″ bis 8″. Das ist für Kinder ideal, da es ihnen die Handhabung wegen der Kompaktheit des Geräts erleichtert. 

Der Speicherplatz ist meist gering und kann zwischen 4–32 GB reichen. Dies ist ausreichend für einige Spiele und Multimediainhalte. 

Typisch für Kinder-Tablets ist, dass sie einen robusten Rahmen besitzen. Oft ist eine extra Gummihülle vorhanden, die das Tablet vor Beschädigungen schützt, falls es einmal herunterfallen sollte. 

Eltern, die ihre Kinder frühzeitig an neue Medien gewöhnen möchten, jedoch auch hohe Sicherheitsanforderungen haben, können sich entsprechend für ein Kinder-Tablet entscheiden.   

Preislich liegen Kinder-Tablets in einem Bereich von 50 € bis 250 €.
 


Betriebssystem 

Das Betriebssystem bildet die Schnittstelle zwischen Hardware und Anwendungssoftware. Es besitzt eine Benutzeroberfläche, über die Sie das Tablet steuern und Eingaben vornehmen können. System und Benutzeroberfläche wirken sich demnach auf  den Bedienkomfort aus.

Wissenswert

Betriebssysteme werden häufig mit OS abgekürzt. Das Kürzel steht für „Operating System“ und bedeutet im Deutschen nichts anderes als Betriebssystem. 

Verschiedene Faktoren sind für die Wahl des passenden Betriebssystems ausschlaggebend:  
 

  • Bedienung 
    Achten Sie darauf, dass Ihnen die Menüführung des Systems zusagt. Ein Vorteil ist, wenn Sie das Betriebssystem bereits durch andere Endgeräte – wie Smartphones oder Notebooks – kennen. Alle modernen Systeme bieten mittlerweile auch eine Spracherkennung. Mittels derer können Sie beispielsweise Wetterdaten abfragen oder in einer fremden Stadt navigieren.
     
  • Synchronisation 
    Bei der Auswahl spielen auch Synchronisationsmöglichkeiten eine Rolle. Nutzen Sie auf mehreren Geräten dasselbe Betriebssystem, werden auf allen auch Kalender, Adressbuch und E-Mails synchronisiert. 
     
  • Apps 
    Für jedes Betriebssystem gibt es eine eigene Vertriebsplattform für Anwendungssoftwares, sogenannte Apps. Nicht immer ist die Auswahl gleich groß. Ist Ihnen die App-Auswahl wichtig, sollten Sie sich für ein Betriebssystem mit entsprechendem Angebot entscheiden. 
     

Die meisten Tablet-Betriebssysteme sind auf Smartphone- bzw. Tablet-Prozessoren abgestimmt. Sie sind sparsam und kompakt ausgelegt, das heißt, sie beanspruchen die Prozessoren wie auch den Arbeitsspeicher weniger. Eine Ausnahme ist Windows. Hierbei handelt es sich um ein Desktop-Betriebssystem. Die gängigsten Betriebssysteme für Tablet-PCs sind: 
 

Android 

Android OS wurde ursprünglich von Google entwickelt. Es basiert wie viele andere Betriebssysteme auf einem Linux-Systemkern. Weitere Komponenten wurden jedoch von Google speziell an die Anforderungen mobiler Geräte wie Smartphones, Tablets und Netbooks angepasst. 

Die Benutzeroberfläche ist modern und sehr funktional. Der Nutzer findet sich einfach zurecht. 

Die App-Auswahl für Android ist gewaltig. Das Betriebssystem lässt sich durch zahlreiche Zusatzprogramme individualisieren. Zudem ist das Surfen über Google-Chrome schnell und komfortabel. Als Spracherkennung dient Google Now. In Zukunft soll Google Assistant das System jedoch ablösen. 
 

Folgende Funktionen sind bei Android Standard: 

 

Funktion Betriebssystem-Dienst
App-Download Play-Store
Browser Google Chrome
E-Mail-Programm Google Mail
Cloud-Speicher Google Drive
Spracherkennung Google Now/Google Assistant
 



Doch es gibt auch Nachteile. Durch die Bindung an den Amazon-Shop ist eine individuelle Nutzung stark eingeschränkt. Viele vorinstallierte Apps können Sie nicht entfernen. Es besteht außerdem offiziell kein Zugang zum Google Play Store. Zusätzliche Apps können Sie über den Amazon-Store erwerben. Die Auswahl ist hier deutlich kleiner als bei Apple und Google. Zudem bemängeln Nutzer häufig mangelnde Updates.   

Geeignet ist Fire-OS für Kunden, die ihr Tablet vor allem für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten nutzen und diese bevorzugt auch über die Streaming-Angebote von Amazon konsumieren. 

Fire-OS ist auf jedem Amazon-Tablet vorinstalliert. Diese gibt es schon zu günstigen Preisen. Entscheiden Sie sich bei Kindle-Fire-Tablets für die günstigere Variante, müssen Sie damit rechnen, dass regelmäßig Werbung für Bücher, Musik und Filme eingeblendet wird.
 

Fire OS 

Fire OS hat der amerikanische Online-Versandhändler Amazon entwickelt. Es basiert auf Android, wurde durch Amazon jedoch stark angepasst. Somit ist Fire OS auf die Angebote von Amazon abgestimmt. Daher ist das System ideal für die Nutzung von Multimedia-Angeboten

Die Benutzeroberfläche ist einfach gestaltet und damit besonders nutzerfreundlich.

Hinsichtlich der Synchronisationsmöglichkeit ist ein Prime-Konto empfehlenswert. Dies ist keine Vorrausetzung für die Nutzung des Betriebssystems, bringt aber viele Vorteile mit sich. Zum einen können Sie direkt auf die Video- und Musik-Streaming-Angebote zurückgreifen. Zum anderen konnte Amazon neuerdings hinsichtlich einer Spracherkennung nachliefern. Der Sprachassistent Alexa unterstützt Sie beispielsweise beim Rückgriff auf den Kalender oder bei der Steuerung anderer Geräte. 
 

Fire OS bietet folgende Standardfunktionen: 

 

Funktion Betriebssystem-Dienst
App-Download Amazon-Store
Browser Amazon Silk
E-Mail-Programm Amazon Work Mail
Cloud-Speicher Amazon Cloud Drive
Spracherkennung Alexa


 

Doch es gibt auch Nachteile. Durch die Bindung an den Amazon-Shop ist eine individuelle Nutzung stark eingeschränkt. Viele vorinstallierte Apps können Sie nicht entfernen. Es besteht außerdem offiziell kein Zugang zum Google Play Store. Zusätzliche Apps können Sie über den Amazon-Store erwerben. Die Auswahl ist hier deutlich kleiner als bei Apple und Google. Zudem bemängeln Nutzer häufig mangelnde Updates.   

Geeignet ist Fire-OS für Kunden, die ihr Tablet vor allem für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten nutzen und diese bevorzugt auch über die Streaming-Angebote von Amazon konsumieren. 

Fire-OS ist auf jedem Amazon-Tablet vorinstalliert. Diese gibt es schon zu günstigen Preisen. Entscheiden Sie sich bei Kindle-Fire-Tablets für die günstigere Variante, müssen Sie damit rechnen, dass regelmäßig Werbung für Bücher, Musik und Filme eingeblendet wird.
 

iOS

iOS ist bereits 2007 von Apple für das erste iPhone entwickelt worden. Das Betriebssystem kommt auch exklusiv auf den Tablets der Marke zum Einsatz. Es basiert auf einem macOS-Kern. 

Das Betriebssystem iOS besitzt eine Benutzeroberfläche mit intuitiver Menüführung und ist optimal auf die Hardware abgestimmt. Dies liegt daran, dass Soft- und Hardware vom selben Hersteller kommen. 

Via Multimedia-Verwaltungsprogramm iTunes können Sie Musik und Video-Dateien vom PC aufs iPad kopieren. Apps können Sie allerdings ausschließlich über den Apple-Store erwerben. Freilich steht dieser dem Google-Playstore hinsichtlich der App-Auswahl in nichts nach. In Bezug auf Datenschutz bietet iOS seinen Nutzern die Möglichkeit, bei einzelnen Apps den Zugriff auf sensible Daten wie Kontakte oder GPS-Angaben einzuschränken oder zu verweigern. Außerdem gelten die iOS-Apps als sehr sicher. Apple kontrolliert die Applikationen streng in Hinblick auf Viren. Die Sprachassistentin Siri kann einem schnell Restaurantempfehlungen geben, in Wikipedia nachschlagen, Informationen suchen oder den Weg weisen. 
 

Bei iOS lauten die Basisfunktionen wie folgt: 
 

Funktion Betriebssystem-Dienst
App-Download App Store
Browser Safari
E-Mail-Programm Apple Mail
Cloud-Speicher iCloud
Spracherkennung Siri


 

iOS ist vor allem für die Nutzer geeignet, die hohe Ansprüche an die Abstimmung von Soft- und Hardware haben. Sowohl Multimedia-Fans wie auch Business-Nutzer kommen hier auf ihre Kosten.   
Doch es gibt auch Nachteile. Im Vergleich zu Android lässt sich das Betriebssystem schwerer individualisieren. Außerdem kritisieren manche Nutzer, dass Apple bewusst Apps im Store zensiert, wenn diese beispielsweise zu politisch ausgerichtet sind. 
Preislich liegen iOS-Tablets im oberen Bereich. 
 
Windows 

Windows ist ein von Microsoft entwickeltes Betriebssystem für Desktop-PCs, das auch auf Tablets Verwendung findet. Seit Windows 8 ist das Betriebssystem für Touchscreens optimiert. Die Startleiste lässt sich durch viele Apps anpassen. Diese sind in bunter Kachelform angeordnet. 

Das Windows-Tablet erfüllt damit einige Aufgaben eines gewöhnlichen Computers. Per USB-Kabel lassen sich Geräte wie Drucker oder Scanner anschließen. Unter Android oder iOS ist dies nicht so einfach.

Auch unter diesem OS bieten sich durch ein Windows-Konto viele Synchronisationsmöglichkeiten an. Durch Outlook können Sie E-Mails und Termine organisieren. Das Surfen erfolgt über den Windows Explorer. Sie können jedoch auch andere Browser installieren. Außerdem gibt es eine gute Auswahl an Zusatzsoftwares. Gerade für die Uni oder für das Büro ist die Nutzung aller Office-Programme äußerst praktisch. Ferner können Sie die Apps im Vorfeld kostenlos testen. Die Auswahl an Apps im Windows-Store ist im Vergleich zu Android und iOS klein. Als Spracherkennung fungiert Cortana. Die Sprachassistentin steuert ihre Termine oder recherchiert für Sie die Wetterverhältnisse. 
 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen bei Windows:

 

Funktion Betriebssystem-Dienst
App-Download Microsoft Store
Browser Windows Explorer
E-Mail-Programm Outlook
Cloud-Speicher Microsoft OneDrive
Spracherkennung Cortana



Zu den Nachteilen von Windows für Tablets gehört, dass das Betriebssystem einen großen Arbeitsspeicher braucht. Zwar hat Microsoft mit Windows RT ein einfacheres Betriebssystem für Tablets entworfen, die Entwicklung jedoch inzwischen eingestellt. Daher handelt es sich auf Tablets um jene Version, die für vollwertige Desktop-PCs konzipiert wurde und deshalb auf eine leistungsstarke Hardware angewiesen ist. 

Shopping Tipp

Entscheiden Sie sich für ein Windows-Tablet, sollten Sie besonders auf die Leistungsfähigkeit des Prozessors achten. Ein Arbeitsspeicher von 2 GB ist unerlässlich, um eine flüssige Arbeitsweise zu gewährleisten.

Windows-Tablets sind vor allem für Nutzer geeignet, die das Tablet auch als Notebook-Ersatz nutzen möchten. Gerade für den Beruf sind diese von Vorteil.  

Da viele Modelle nicht über passende Hardwarekomponenten verfügen, ist Windows auf Tablets eher selten zu finden oder die Modelle sind vergleichsweise teurer. 
 


Display

Das Display eines Tablets ist ein Touchscreen. Er reagiert auf Berührungen – Sie müssen demnach keinen Druck bei der Bedienung ausüben. Das Display kann sowohl matt als auch glänzend sein. Matte Displays spiegeln bei direkter Lichteinstrahlung weniger, wohingegen glänzende Displays eine höhere Farbbrillanz aufweisen. Sie sind daher bei Tablets häufiger zu finden. 

Shopping Tipp

Manche Displays sind durch bestimmte Verfahren kratzfest und werden auch vom Hersteller als solche deklariert. Sie können Ihr Display jedoch auch mittels einer Schutzfolie vor Kratzern zusätzlich schützen.  

Das Display bestimmt durch seine Diagonale auch die Größe des jeweiligen Modells sowie dessen Handhabung. Die technologischen Eigenschaften beeinflussen, wie detailliert und scharf die Bilddarstellung ist. Folgende Punkte gibt es zu beachten: 
 

Display-Technologie 

Von der jeweiligen Technologie hängen viele Display-Eigenschaften ab. Hierzu gehören Schärfe, Kontrast und Blickwinkel. Auch auf den Stromverbrauch hat die Technologie einen großen Einfluss. Es konkurrieren grundsätzlich 2 Technologien miteinander – LCD-Displays und OLED-Displays.  

Wissenswert

LCD- und OLED-Displays sind ebenfalls als 3D-Variante erhältlich – bisher sind solche Tablets jedoch selten. 

Die Hersteller setzen meist auf Displays mit Parallaxbarrieren, um den gewünschten 3D-Eindruck zu erreichen. Dabei erstellen die Displays die Bilder für das rechte und linke Auge parallel. Die Parallaxbarriere sorgt dafür, dass das Auge immer die richtige Bildsparte wahrnimmt.

LCD-Displays 

Ein Großteil der Modelle arbeitet mit der sogenannten LCD-Technologie. LCDs (Liquid Crystal Displays) basieren auf Flüssigkristallen, die mittels elektrischer Spannung das Licht unterschiedlich polarisieren. Je nach Spannung verändern die Kristalle die Brechung des Lichts. Die Farbfilter lassen nur Licht in einer bestimmten Wellenlänge hindurch. 
 

So funktioniert ein LCD-Display:

  1. Weißes Licht leuchtet eine Leuchtstoffröhre vom Hintergrund aus. 
  2. Die erste Polarisationsfolie absorbiert das Weißlicht. 
    ⇒ Die Lichtwellen schwingen so alle in eine Richtung. 
  3. Die Lichtwellen strömen durch die Flüssigkeitskristalle. 
  4. Die Flüssigkeitskristalle werden mittels Strom unter Spannung gesetzt. 
    ⇒ Die Stärke der Spannung beeinflusst, wie stark die Kristalle das Licht brechen. 
  5. Durch 3 Farbfilter (Rot, Grün und Blau) erhalten die Lichtwellen ihre Farbe. 
  6. Ein weiterer Filter dimmt das Licht. 
    ⇒ Durch alle Konstellationsmöglichkeiten entstehen mehr als 16 Millionen Farbmöglichkeiten.   
     

Die Technologie zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus. Sie liegt im Schnitt bei 40.000 h. 

Beispiel

Bei einer täglichen Nutzungsdauer von 8 h beträgt die Lebensdauer eines LCD-Displays durchschnittlich 13 Jahre. 

Aufgrund der andauernden Hintergrundbeleuchtung, auch bei Schwarzdarstellung, verbraucht ein LCD-Display konstant viel Strom. Dafür ist es sehr hell. 

Eine Weiterentwicklung sind Super-LCD-Bildschirme. Sie gewähren mehr Schärfe und Kontraste. Ferner überzeugt der Darstellungswinkel. Auch bei seitlicher Betrachtung zeigt das Tablet dann ein scharfes und ausgeleuchtetes Bild. 

Wissenswert

Apple bewirbt seine iPads mit dem Begriff des Retina-Displays. Hierbei handelt es sich um einen eingetragenen Markennamen. Die Displays basieren auf der LCD-Technologie. Jedoch weisen sie eine höhere Pixeldichte auf. So wirken die Retina-Displays besonders scharf, wenngleich sich der Abstand zur Konkurrenz laut Experten in den letzten Jahren relativiert hat.    

LCD-Displays variieren nochmals in der eingesetzten Panel-Technologie. Diese bestimmt die Anordnung der Flüssigkristalle und damit auch die Qualität des Bildes: 
 

  • TN – Twisted-Nematic-Technik
    Bei TN-Panels sind die Flüssigkristalle stäbchenförmig hintereinander angeordnet. Die Stäbchen liegen alle waagrecht zur Bildebene. So lassen sie die Hintergrundbeleuchtung vollständig durch. Beim Anlegen der Spannung ändern die Stäbchen ihre Position. Je höher die Spannung, desto senkrechter stehen die Stäbchen zur Bildebene. Bei vollkommen senkrechter Position wird kein Licht mehr durchgelassen. So wechseln die Pixel von hell auf dunkel. Der Aufbau bedingt, dass die TN-Panels besonders reaktionsschnell sind. Die Farben wirken meistens relativ blass und betrachtet der Nutzer das Display seitlich, kommen Farben und Kontraste stark verfälscht rüber.  TN-Panels sind wegen ihrer Produktionsweise sehr kostengünstig. Tablets, die diese Technologie nutzen, sind aus diesem Grund oft preisgünstiger. 
     
  • IPS – In-Plane Switching
    IPS-Panels zeichnen sich durch einen höheren Preis, aber auch durch eine höhere Qualität aus. Die Lichtelektroden und Flüssigkristalle sind hier nicht hintereinander, sondern parallel angeordnet. Die Reaktionszeit ist daher höher. Allerdings ist dadurch auch der Blickwinkel stabiler: Die Darstellung verliert nicht so schnell an Brillanz bei einer seitlichen Betrachtung. Die Farben leuchten weiterhin satt. 
     
OLED-Displays 

Eine weitere Technologie ist OLED (Organic Light Emitting Diode). Hierbei werden organische Leuchtioden verbaut, die aus eigener Kraft leuchten. Dadurch ist keine Hintergrundbeleuchtung oder Farbfilterung notwendig.
 

Vereinfacht erklärt, funktioniert die OLED-Technologie folgendermaßen:
 

  1. Jeder Pixel enthält 3 OLEDs, jeweils mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau.
    ⇒ Die Pixelfarbe kann so beliebig gemischt werden. 
  2. Jedes OLED wird einzeln angesteuert, um eine Farbe darzustellen. 
    ⇒ Ein OLED besteht aus 2 Elektroden. Mindestens eine der Elektroden ist transparent. Zwischen diesen befinden sich organische Halbleiterschichten.
  3. Bei Anlegung von niedrigem Gleichstrom beginnen die organischen Schichten zu leuchten.
    ⇒ Durch die transparente Elektrode tritt das Licht aus.
    ⇒ Die Helligkeit ist abhängig vom Material der organischen Schichten.
  4. Das Auge nimmt die leuchtenden OLEDs als Gesamtbild wahr. 


Überzeugen kann die OLED-Technologie durch satte Farben und hohe Kontraste. Letzteres ergibt sich durch eine besonders gute Schwarzdarstellung, da keine Hintergrundbeleuchtung vorhanden ist. OLED-Displays punkten auch mit einer guten Blickwinkelstabilität. Auch bei seitlicher Betrachtung verliert das Display nicht an Farbstärke. 

Aufgrund der mangelnden Hintergrundbeleuchtung ist auch der Stromverbrauch bei OLEDs geringer. 

Es gibt aber auch Nachteile. Die Lebensdauer eines OLED-Displays ist kürzer. Dies liegt daran, dass sich die organischen Materialien schneller abbauen. Auch die Helligkeit fällt etwas geringer als bei LCD-Bildschirmen aus.

Wissenswert

Eine Weiterentwicklung sind die sogenannten AMOLED-Displays. Diese haben dieselben Eigenschaften wie OLED und funktionieren auch sehr ähnlich. Nur die Ansteuerung der Bildpunkte unterscheidet sich. 

Die Weiterentwicklung Super-AMOLED hat nochmals eine geringere Spiegelung und eine bessere Farbdarstellung. 

Display-Diagonale

Die Bildschirmdiagonale beschreibt die Abmessung eines Tablet-Displays und wird für gewöhnlich in ″ (Zoll) angegeben. Sie beeinflusst dadurch auch die Größe sowie das Gewicht des Geräts. Die Wahl der Bildschirmgröße hat Einfluss auf unterschiedliche Faktoren. Je größer, desto höher auch das Gewicht der Gerätes. Dadurch erschwert sich unter Umständen auch die Handhabung. Außerdem sind größere Tablets bei sonst gleicher Ausstattung auch teurer. Jedoch haben große Modelle den Vorteil, dass sie mehr Bildinhalt bieten und sich leichter ablesen lassen. Dies ist vor allem für das Streaming von Filmen wichtig.  

Wissenswert

1″ entspricht 2,54 cm.

Tablets haben in der Regel Display-Diagonalen von 6″ bis 20″. Ein Großteil des Sortiments hat Maße von 7″ bis 12″.  
 

Es lassen sich anhand der Display-Diagonale 3 Größenkategorien festlegen:
 

  • Kompakte Tablets 
    Modelle mit Displaygrößen von 7″ oder 8″ sind griffig und lassen sich leicht transportieren. Gerade 8″ gelten als guter Mittelweg zwischen einer detaillierten Darstellung und Handlichkeit. Das Format ist auch fürs Gaming ideal, da das Tablet leicht zu handhaben ist. Die Auswahl an Geräten dieser Größe ist riesig. Deshalb sind in dieser Größenkategorie viele günstige Tablets erhältlich. 
     
  • Mittelgroße Tablets 
    Tablets mit Diagonalen von 10″ bis 12″ sind sehr komfortabel zu bedienen. Auch lassen sich auf Displays dieser Größe mehr Details erkennen. Sowohl zum Surfen als auch zur Wiedergabe von Filmen ist dies das ideale Format. 
     
  • Große Tablets 
    Tablets mit 12″ und mehr Bildschirm-Diagonale stellen wesentlich mehr Bildinhalt als ein Smartphone oder ein Mini-Tablet dar. Die große Sichtfläche ist gerade zum Surfen, für Filme und Fotos ideal. Bei einem blickwinkelstabilen Display können so auch mehrere Personen gemeinsam einen Film schauen. Gerade für den Einsatz zu Hause sind diese Modelle zu empfehlen, da sie etwas schwerer sind.
Shopping Tipp

Für große Modelle ist es besonders praktisch, wenn das Wunschmodell über einen Split-Screen- und eine Bild-in-Bild-Ansicht verfügt. So können Sie mehrere Apps nebeneinander öffnen. 

Display-Auflösung
Zur Beurteilung der Display-Qualität sollten Sie auf die Auflösung achten. Diese wird durch die Pixelanzahl in der Breite und in der Höhe angegeben. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Pixel vorhanden sind, desto höher aufgelöste Bilder und Videos kann das Display anzeigen. Bildschirme mit höherer Auflösung geben dementsprechend genauer Bilddetails wieder.
Wissenswert

Ein Pixel wird auch als Bildpunkt bezeichnet. Bei einem Pixel handelt es sich um einen einzelnen Punkt einer Rastergrafik, dem jeweils eine Farbe zugeordnet ist. 

Inzwischen sind hochauflösende Displays bei fast allen Geräten üblich. SD-Auflösungen (Standard Definition) mit 720 x 576 Pixeln sind kaum noch aufzufinden. 
 

4 HD-Standards sind bei Tablets üblich:
 

  • HD-ready
    Bei 720 x 1.024 Pixeln handelt es sich um einen Mindeststandard für eine HD-Auflösung. Mit diesem Standard können Sie aktuelle, hochauflösende Kinofilme wiedergeben.  
     
  • Full-HD 
    Diese Auflösung umfasst 1.920 x 1.080 Pixel. Eine Großzahl von aktuellen Fernsehgeräten verfügt über diese Auflösung. Insbesondere auf kompakten Tablets ist der Unterschied zwischen HD-ready und Full-HD kaum zu erkennen.
     
  • QHD 
    QHD hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Bezeichnet wird diese auch als 2K und WQHD. Sie ermöglicht es, Filme neuester Generation in sehr hoher Auflösung anzusehen. Auf kleinen Tablets bis 8″ kommen solche Auflösungen jedoch meist nicht zur Geltung. 
     
  • 4K 
    Auch bei Tablets ist der neueste Trend eine Auflösung in 4K bzw. Ultra-High-Definition-Television (UHDTV). Diese umfasst 3.840 × 2.160 Pixel. Noch werden sehr wenige Filme in dieser Auflösung gedreht. 
     
Display-Pixeldichte 

Die Pixeldichte wird in ppi (Pixels per Inch) angegeben. Sie liefert Auskunft darüber, wie viele Pixel sich auf einem Zoll befinden. Bei einer hohen Pixeldichte wirken die Bilder detailreicher und realistischer. 

Inzwischen sind 300 ppi bei Tablet-PCs oftmals Standard. Spitzenmodelle erreichen Werte von über 500 ppi. Hier ist die Auflösung so fein, dass selbst bei geringem Betrachtungsabstand kein Pixelrauschen zu erkennen ist. Sowohl der Text wie auch die Bilder erscheinen scharf.   
 

Display-Helligkeit

Die Display-Helligkeit ist ein maßgebliches Kriterium zur Beurteilung der Display-Qualität. Die Lichtstärke wird in der Einheit Candela (cd) angegeben. Bei der Helligkeit gilt es zu beachten, dass der Candela-Wert hoch genug ist, um bei wechselnden Lichtbedingungen alle Details auf dem Bildschirm erkennen zu können. Die meisten Modelle schwanken in einem Bereich von 200 bis 400 cd. Experten empfehlen etwa 300 cd als Mindestwert. Alles unter 200 cd gilt als zu dunkel. Insbesondere im Tageslicht ist dann wenig zu erkennen. Über 400 cd sind dagegen nicht zu empfehlen. Zu helle Monitore verbrauchen zu viel Strom. Außerdem wirken die Farben oft blasser. 

Die Helligkeit lässt sich meist variieren. Bei Tageslicht sollten Sie das Gerät auf Maximum stellen, damit die Farben richtig zu erkennen sind. Nachts können Sie dagegen die Helligkeit runterstellen. So ermüden Ihre Augen nicht so schnell. 

Shopping Tipp

Einige Tablets verfügen über eine sogenannte Nachtlichtfunktion.  Hierbei handelt es sich um einen Blaulicht-Filter. Die Funktion reduziert das blaue Licht. Das schont die Augen und vereinfacht das Einschlafen. Denn Studien zufolge hält blaues Licht länger wach.  


Akku-Leistung

Wie lange Sie mit dem Tablet arbeiten können, bevor Sie es wieder aufladen müssen, erkennen Sie an der vom Hersteller angegebenen Akku-Laufzeit

Im Allgemeinen wird die Akku-Laufzeit in h (Stunden) angeben. Es handelt sich dabei stets um einen annähernden Durchschnittswert. Oftmals handelt sind die Werte idealisiert. Beispielsweise gehen Hersteller davon aus, dass man stets im Stromsparmodus arbeitet. 

Shopping Tipp

Es lohnt sich, User-Bewertungen heranzuziehen, um die tatsächliche Akku-Laufzeit Ihres Wunsch-Tablets einschätzen zu können. 

Wenn Sie mit dem Tablet viel unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass die Akku-Laufzeit über 7 h beträgt. So können Sie in etwa einen Arbeitstag damit auskommen. 

Viele Hersteller geben zusätzlich die Akku-Laufzeit für Video-Nutzung mit an. Dies ist gerade für Multimediafans ein guter Orientierungswert. 

Die Akku-Ladezeit variiert ebenfalls. Diese beträgt teils mehr als 3 h. 

Recherche Tipp

Wichtige Informationen über das richtige Aufladen von Tablets und Smartphones hat die t3n Redaktion in diesem Artikel zusammengefasst. 


Speicherkapazität

Die Speicherkapazität gibt Aufschluss darüber, wie viele Dateien auf dem Tablet Platz finden. Hersteller geben die Kapazität in der Regel in GB (Gigabyte) an. 

Beispiel

Auf 1 GB passen z. B. jeweils: 

ca. 1 Film in SD-Qualität 

ca. 250 Musikdateien (je nach Qualität)

zwischen 300 und 500 Fotos (je nach Bildqualität)  

Auf dem internen Speicher, auch Festspeicher genannt, befinden sich das Betriebssystem, Programme bzw. Apps und persönliche Dateien wie  Musik, Fotos und Videos.

Tablets haben in der Regel Flash-Speicher. Deren Speicherkapazität liegt  meist in einem Bereich von 8 GB bis 128 GB. Einige Convertibles können über deutlich größere Flash- oder Festplattenspeicher mit bis zu 1.000 GB Speicherplatz verfügen. 

Bedenken Sie

Hersteller weisen den gesamten vorhandenen Speicherplatz des internen Speichers aus, es handelt es sich also um eine Brutto-Angabe. Das Betriebssystem und vorinstallierte Apps nehmen bereits etwa zwischen 1 GB und 3 GB ein. 

Welche Speichergröße für Sie die passende ist, hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab: Speichern Sie nur hin und wieder Fotos oder Musik ab, kommen Sie bereits meist mit 16 GB gut zurecht und können zusätzlich hinreichend Apps installieren. Möchten Sie viele Filme und andere große Multimediadateien auf dem Tablet sichern, sollten Sie sich für ein Tablet mit mindestens 64 GB entscheiden. 

Genügt der interne Speicher Ihres Tablets nicht, können Sie die Speicherkapazität mit Hilfe externer Speichermedien erweitern. Voraussetzung dafür ist ein vorhandener Micro-SD-Karten-Slot im Gerät. Welche Möglichkeit Ihnen noch zur Verfügung stehen, erfahren Sie in unserer FAQ: Wie kann ich meinen Speicherplatz erweitern?  


Arbeitsspeicher 

Auf dem Arbeitsspeicher speichern Prozessor und Anwendungen die jeweils benötigten Daten für die Dauer der Ausführung von Programmen und Programmteilen zwischen. 

Wissenswert

Der Prozessor greift über einen Speichercontroller auf sogenannte Arbeitsspeichermodule zu. Sie werden auch als RAM-Module bezeichnet. RAM steht für Random Access Memory, das heißt übersetzt etwa wahlfreier Datenzugriffspeicher.

Für einen ruckelfreien Arbeitsablauf ist es wichtig, dass Leistung und Kapazität des Arbeitsspeichers möglichst für die Komplexität des Betriebssystems bzw. der auszuführenden Apps ausgelegt sind: Je anspruchsvoller die Anwendungen sind und je mehr Prozesse Sie gleichzeitig auf dem Tablet ausführen möchten, desto größer und schneller sollte der benötigte Arbeitsspeicher sein. 

Die Größe bzw. Speicherkapazität des Arbeitsspeichers wird in GB (Gigabyte) angegeben. Je nach Tablet-Typ und Einsatzzweck kann sich diese unterscheiden: Convertibles und Business-Tablets haben teils einen ähnlich großen Arbeitsspeicher wie herkömmliche Notebooks, um mit umfangreichen Datenmengen zu arbeiten.

Shopping Tipp

Entscheiden Sie sich für einfache Anwendungen für ein Modell, das mindestens 1 GB Arbeitsspeicher besitzt. Tablets mit komplexeren Betriebssystemen wie Windows sollten über mindestens 2 GB Arbeitsspeicher verfügen. 

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, wie groß der Arbeitsspeicher für unterschiedliche Anwendungsbereiche sein sollte: 

 

Arbeitsspeicher Tablet-Typ Einsatzbereich
1 GB Multimedia-Tablet, Kinder-Tablet Internet, Multimedia-Anwendungen, Office-Apps
2 GB Multimedia-Tablet, Business-Tablet, Kinder-Tablet Internet, Multimedia-Anwendungen, Office-Apps
4 GB Multimedia-Tablet, Business-Tablet, Gaming-Tablet, Convertibles Internet, Multimedia-Anwendungen, Office-Apps, Bildbearbeitung, Gaming
8 GB+ Convertibles, Business-Tablet Internet, Multimedia-Anwendungen, Office- Apps, Gaming, Bild- und Videobearbeitung


 

Die Leistung des Arbeitsspeichers ist abhängig von der Speichertechnologie des Moduls. Diese beeinflusst die Zugriffsgeschwindigkeiten, die Übertragungsraten und den Energieverbrauch. In Tablets finden sich in der Regel folgende Speichermodule:
 
  • DDR-SDRAM
    Viele Tablets verfügen über DDR-SDRAM-Module, wie sie ähnlich auch in PCs und Notebooks verbaut sind. Hauptsächlich handelt es sich um DDR3- und DDR4-Module. DDR4 besitzt im Vergleich zu DDR3 mehr Kontakte und kann in der Regel oftmals kürzere Zugriffszeiten und höhere Übertragungsraten erzielen. 
     
  • LP-DDR-SDRAM
    Diese Speichermodule sind noch stärker an die Anforderungen mobiler Geräte angepasst, daher werden sie auch als Mobile-RAM bezeichnet. Sie benötigen bei etwa gleicher Leistung wie DDR-Module deutlich weniger Stromspannung, können in einen Energiesparmodus wechseln und sich selbst aktualisieren. Dadurch erzielt ein Tablet-Prozessor auch trotz geringer Akkukapazität die notwendige Rechenleistung. Im Vergleich zu LPDDR3-Versionen besitzen LPDDR4-Module kürzere Zugriffszeiten und eine etwas geringere Versorgungsspannung.
     


Prozessor 

Bei einem Prozessor handelt es sich um die zentrale Recheneinheit eines jeden Gerätes mit Computer-Funktionen. Oft ist auch der englische Begriff CPU (central processing unit = zentrale Verarbeitungseinheit) in den Produktbeschreibungen der Hersteller zu finden. 

Der Prozessor steuert konkrete Anwendungsabläufe. Die Leistung des Prozessors beeinflusst daher maßgeblich die Schnelligkeit und die Komplexität der Anwendungen und Programme, die Sie auf einem Tablet ausführen. 
Folgende Aspekte sollten Sie in Bezug auf die Prozessor-Leistung beachten: 
 
Prozessor-Typ 

Der Prozessor-Typ ist durch die Prozessorarchitektur näher definiert. Diese bestimmt den allgemeinen Aufbau der Recheneinheit. Je nachdem, wie die zentrale Recheneinheit und einzelne Systemkomponenten verbunden sind, ergeben sich Unterschiede in Leistung und Energieverbrauch.
 

In Tablets sind in der Regel 2 Varianten zu finden:
 

  • Systems-on-Chip-Prozessoren – für Tablets mit mobilen Betriebssystemen
    In den meisten Tablets befinden sich sogenannte SoC-Prozessoren. SoC steht für „Systems on Chip“ und bedeutet, dass sich Systeme wie Grafik-, Sound- oder GPS-Chips in einer Zentraleinheit befinden. Dadurch sind diese Prozessor-Typen in der Regel sehr leistungsfähig bei geringem Energieverbrauch. Sie unterstützen mobile Betriebssysteme. Tablets mit SoC-Prozessoren sind meist etwas preisgünstiger.
     
  • Einzelprozessoren – für Tablets mit Desktop-Betriebssystemen
    Die zentrale Recheneinheit ist jeweils mit den einzelnen Systemkomponenten verbunden. Dadurch verbraucht das Gerät zwar mehr Strom, kann jedoch Desktop-Betriebssysteme sowie anspruchsvolle Grafik- und Sound-Programme flüssiger ausführen. Diese Prozessor-Typen sind neben Notebooks oder PCs auch in leistungsfähigeren Tablets oder Convertibles mit Desktop-Betriebssystemen zu finden. Tablets mit diesen Prozessor-Typen sind vergleichsweise teuer.
     

Prozessor-Typen besitzen außerdem verschiedene Datenbreiten: Je nach Architektur kann ein Prozessor unterschiedlich große Datenmengen über eine bestimmte Dauer auf dem Arbeitsspeicher ablegen und abrufen. Prozessoren mit 32-Bit-Datenbreiten adressieren etwa 3 GB bis 4 GB des Arbeitsspeichers, 64-Bit-Architekturen greifen hingegen auf deutlich mehr Zwischenspeicher zu und können somit komplexere Anwendungen unterstützen. 

Recherche Tipp

In der Tablet-Produktbeschreibung finden Sie in der Regel die Modellbezeichnung und eine Seriennummer des Prozessors. Mit dieser können Sie auf den Websites des jeweiligen Prozessor-Herstellers oft detaillierte Informationen zur Architektur und Speicherbandbreite sowie Hinweise zur Nutzungsvielfalt des Prozessor-Typs abrufen.

Prozessor-Kern 

Um die Leistungsfähigkeit des Prozessors zu beurteilen, sollten Sie auch die Anzahl an Prozessor-Kernen berücksichtigen. Sie trägt einerseits dazu bei, wie schnell der Prozessor Anwendungsbefehle ausführt, und beeinflusst andererseits den Energieverbrauch.

Tablets verfügen in der Regel über Mehrkern- bzw. Multi-Core-Prozessoren, da deren Betriebssysteme meist auf mindestens 2 Kerne angewiesen sind. Das jeweilige Betriebssystem oder Programm zerlegt Aufgaben in mehrere Arbeitsschritte und der Prozessor kann diese gleichzeitig parallel auf mehreren Rechenkernen (Cores) ausführen. Dadurch können auch komplexe Anwendungen flüssig laufen. 

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über aktuelle Mehrkern-Prozessoren und deren Anwendungsbereiche:

 

Kern-Anzahl Bezeichnung Anwendung
2 Kerne Dual-Core Standardanwendungen wie Surfen, E-Mail-Programme, Textverarbeitung, MP3-Player, einfache Bildbearbeitung, einfache Spiele
4 Kerne Quad-Core Standardanwendungen, professionelle Audio-, Bild- und Videobearbeitung, 3D-Spiele
8 Kerne Octa-Core Standardanwendungen und anspruchsvolle Programme bei effizienterem Energieverbrauch



Modelle mit einem Dual-Core-Prozessor ermöglichen eine flüssige Arbeitsweise einfacher Anwendungen, da 2 Kerne oftmals durch eine höhere Taktfrequenz kompensiert werden. Bei vielen Modellen ist ein Quad-Core-Prozessor inzwischen Standard. Octa-Core-Prozessoren arbeiten noch effizienter: Diese besitzen neben 4 leistungsstarken Kernen, die aufwendige Prozesse verarbeiten, 4 weitere energiesparende Kerne, die währenddessen gleichzeitig weniger anspruchsvolle Aufgaben übernehmen können und so die Effizienz des Gerätes steigern.

Wissenswert

Je mehr Kerne ein Prozessor hat, desto häufiger müssen diese einzeln auf den Arbeitsspeicher zugreifen und die Ausführung der Prozesse verlangsamen sich. Nutzen Sie Tablets mit Octa-Core-Prozessoren, ist es vorteilhaft, wenn der Prozessor zusätzlich mit Cache-Speicher ausgestattet ist. Im Cache können Kerne direkt im Prozessor Informationen zwischenspeichern. Das beschleunigt die jeweiligen Arbeitsschritte und damit die Anwendungen. Dabei gilt: Je größer der Cache-Speicher, desto schneller die Prozesse.

Prozessor-Taktfrequenz 

Die Taktfrequenz beschreibt die Geschwindigkeit des Tablet-Prozessors. Der Wert sagt aus, wie viele Arbeitsschritte der Rechner pro Sekunde ausführen kann. Bemessen wird die Taktfrequenz in der Einheit Hz (Hertz).

Beispiel

Bei einer Taktfrequenz von 1 Hz (Hertz) wird 1 Rechenschritt pro Sekunde ausgeführt.

Bei einer Taktfrequenz von 1 GHz (Gigahertz) werden 1 Milliarde Rechenschritte pro Sekunde ausgeführt.

Je nach Modell und Marke gibt es hinsichtlich der Taktung der Prozessoren große Unterschiede: Tablets können Prozessor-Taktfrequenzen zwischen 0,8 GHz und 2,5 GHz aufweisen.

Um gängige Anwendungen flüssig ausführen zu können, sollte ein Tablet mindestens eine Taktrate von 1 GHz haben. Eine wesentlichere Rolle für die tatsächliche Arbeitsgeschwindigkeit und damit für die Prozessor-Leistung spielt allerdings, wie ausgewogen Prozessor, Chipsatz, Kerne, Zwischen- und Arbeitsspeicher letztlich zusammenarbeiten. Einige Prozessoren können die Taktrate daher dynamisch zur Auslastung des Systems erhöhen bzw. verringern.
 


Ausstattung 

Für die universelle Nutzung eines Tablet-PCs ist es wichtig, auf die Ausstattung zu achten. Sie ist ausschlaggebend dafür, mit welchen Geräten Sie das Tablet verbinden können und welche Funktionen es unterstützt. Zudem kann sie den Bedienkomfort erhöhen. Folgende Punkte möchten wir Ihnen näher ausführen: 
 

Anschlüsse 

Durch Anschlüsse können Sie ein Tablet mit Zubehör und anderen Geräten verbinden. Auch dienen Schnittstellen der Datenübertragung. Je mehr Anschlüsse vorhanden sind, umso vielseitiger können Sie Ihr Tablet nutzen. Jedoch bedeuten mehr Anschlüsse auch, dass das Tablet unter Umständen breiter ausfallen muss. Es lassen sich 2 Typen von Anschlüssen bzw. Schnittstellen unterscheiden.

Auf den Punkt!
Drahtlose Schnittstellen 

Durch drahtlose Schnittstellen kann ein Tablet kabellos Daten mit anderen Geräten oder über das Internet austauschen. Ferner lässt sich über drahtlose Schnittstellen auch Zubehör, wie beispielsweise Kopfhörer, anschließen. Es gibt verschiedene Standards. Sie unterscheiden sich in ihrer Reichweite und Anwendung.
 

WLAN 

Jedes Tablet unterstützt WLAN-Verbindungen (WLAN steht für Wireless Local Area Network), also den kabellosen Zugang zu einem lokalen Netzwerk. Mit einem Tablet können Sie somit zu Hause oder an öffentlichen Hotspots bequem surfen. Einige Geräte erlauben via WLAN auch die Vernetzung und den Datenaustausch mit anderen Geräten Ihres Heimnetzwerkes.

Es gibt unterschiedliche WLAN-Standards. Sie beruhen auf dem Funkstandard IEEE 802.11. Die WLAN-Module bzw. -Modems des jeweiligen Tablets unterstützen in der Regel weiterentwickelte, leistungsfähigere Übertragungsstandards. Diese sind durch Buchstaben gekennzeichnet und unterscheiden sich in ihrer Datenübertragungsgeschwindigkeit. Bemessen wird diese Datenrate in Mbit/s (Megabit pro Sekunde). 

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Geschwindigkeiten der jeweiligen WLAN-Standards: 

 

WLAN-Standard-Bezeichnung Datenraten
IEE 802.11a bis zu 54 Mbit/s
IEE 802.11b bis zu 11 Mbit/s
IEE 802.11g bis zu 54 Mbit/s
IEE 802.11n bis zu 600 Mbit/s
IEE 802.11ac bis ca.1300 Mbit/s

Tipp

Sie können mit ihrem Smartphone einen WLAN-Hotspot für Ihr Tablet erstellen. Die meisten Smartphones verfügen über eine sogenannte Hotspot-Funktion: Das Smartphone wählt sich über den entsprechenden Mobilfunkprovider ins Internet ein. Per WLAN kann das Tablet die Verbindung nutzen. Jedoch kann dies die Akkulaufzeit des Smartphones reduzieren.

Mobilfunkstandards 
Tablets können sich auch eigenständig mit dem mobilen Internet verbinden. Dazu muss das Tablet zusätzlich über passende Hardware wie Modem und SIM-Karten-Slot verfügen. Oft gibt es von einem Gerätetyp sowohl eine Variante mit als auch ohne Schnittstelle für mobiles Internet. 
Bedenken Sie

Diese Option ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Denn der Nutzer muss einen Vertrag mit einem Mobilfunkprovider abschließen oder einen Flatrate-Tarif über einen Prepaid-Anbieter buchen.

Das Modem des Tablets kann unterschiedliche Mobilfunkstandards unterstützen. Je nach Standard unterscheidet sich die Downloadrate, also wie schnell Sie auf dem mobilen Gerät Daten aus dem Internet empfangen können. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über den jeweiligen Übertragungsstandard und die entsprechende Download-Rate: 
 

Mobilfunkstandard Geschwindigkeit
2 G Bis 0.2 Mbit/s
3 G Bis 42,2 Mbit/s
4 G Bis 1000 Mbit/s

Recherche Tipp

Auch wenn ihr Tablet 4G unterstützt, ist dies nicht überall verfügbar. In welchen Regionen Sie bereits von 4G-Verbindungen profitieren, finden Sie unter anderem auf t-mobile.de. 

Bluetooth

Für die Verbindung mit anderen Geräten, wie beispielsweise einem Smartphone, verfügt Ihr Wunschmodell idealerweise über eine Bluetooth-Schnittstelle. So können Sie Daten wie Bilder und MP3-Dateien austauschen, Inhalte synchronisieren sowie Ihr Tablet mit Zubehör, wie Kopfhörer oder Mikrofone, verbinden. 

Wenn Sie Bluetooth aktivieren, können Sie mit allen Bluetooth-fähigen Geräten in der unmittelbaren Umgebung Daten übertragen. Es lassen sich 2 oder mehrere Geräte verbinden. Die Reichweite variiert  je nach Standard.  
 

Folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick hinsichtlich der Reichweiten: 
 

Bluetooth-Kasse Reichweite
I 100 m
II 50 m
III 10 m


 

Auch für die Übertragungsrate gibt es verschiedene Standards. Sie wird in Kilobyte pro Sekunde (kbit/s) oder Megabyte pro Sekunde (Mbit/s) angegeben. Hier kommt es auf die Bluetooth-Version an. In der neuesten Bluetooth-Version 5 ist die Basic Rate (BR) 723 kbit/s, die Enhanced Data Rate (EDR) 2,1 Mbit/s und die High Speed Data Rate (HS) 54 Mbit/s. Die Enhanced Data Rate und die High Speed Data Rate sind jeweils schnellere Datenraten, die erst ab Bluetooth 2.0 bzw. 3.0 möglichen waren. 
 

Eine Übersicht der älteren Standards haben wir für Sie in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

 

Bluetooth-Version Maximale Datenübertragung
Bluetooth 1.0 732,2 kbit/s
Bluetooth 1.1 732,2 kbit/s
Bluetooth 1.2 1 Mbit/s
Bluetooth 2.0 + EDR 2,1 Mbit/s
Bluetooth 2.1 + EDR 2,1 Mbit/s
Bluetooth 3.0 + HS 24 Mbit/s durch Kombination mit WLAN-Basis
Bluetooth 4.0 + LE

1 Mbit/s (Low-Energy-Variante)

Tipp

Bluetooth sollte nicht ständig aktiviert sein. Es belastet den Akku und kann gegebenenfalls sogar eine Sicherheitslücke darstellen. Nutzer in unmittelbarer Nähe können gegebenenfalls auf Ihr Gerät zugreifen. 

NFC

Neuerdings sind einige Tablets zusätzlich mit NFC als Übertragungsstandard ausgestattet. Auch hier können Geräte per Funk Daten austauschen. Die Datenübertragungsrate ist geringer als bei anderen Drahtlosverbindungen und liegt bei gerade einmal 424 KByte/s (Kilobytes pro Sekunde). Die Reichweite ist kürzer als bei Bluetooth. 

Aufgrund dieser geringen Reichweite gilt die Datenübertragung via NFC allerdings als sehr sicher. Die Geräte müssen sich berühren, um Daten auszutauschen. Eingesetzt wird NFC zur bargeldlosen Zahlung an Kassen oder Automaten. Wenn Sie das Tablet an das entsprechende Gerät halten, wird der Betrag von der Kredit- oder EC-Karte abgebucht. Bislang ist die Nutzungsmöglichkeit relativ eingeschränkt. 

Recherche Tipp

Wichtige Praxistipps für das Zahlen mit NFC hat die Chip Redaktion zusammengestellt. 

Steckanschlüsse
Steckanschlüsse dienen der Verbindung mit anderen Geräten und Zubehör über Kabel oder Steckplätze. Der Vorteil gegenüber drahtlosen Schnittstellen ist die Verbindungsstabilität. Allerdings sind Steckanschlüsse bei Tablets meist rar. Der Grund ist die flache Bauweise der Geräte. Sie bietet wenig Platz für viele Anschlussmöglichkeiten. Convertibles verfügen meist über mehr Anschlüsse. 
 
Folgende Steckanschlüsse sind bei Tablets möglich: 
 
USB
USB (Universal Serial Bus) ist eine universelle Schnittstelle für Ihr Tablet. Sie ermöglicht Datenübertragungen auf den PC oder externe Datenträger sowie den Anschluss diverser Peripheriegeräte wie Maus oder Drucker. Über den USB-Anschluss laden Sie auch den Akku.  
Shopping Tipp

Ein USB-Port mit MHL-Technologie (Mobile High Definition Link) ist vorteilhaft. Dieser kann auch Bild und Ton live übertragen. Mit einem MHL-Kabel lässt sich so das Tablet mit dem HDMI-Anschluss eines LCD-Fernsehers verbinden. 

Tablets können mit unterschiedlichen USB-Buchsen-Typen ausgestattet sein, die sich vor allem in ihrer Bauform unterscheiden: 
 

  • Micro-USB
    Die häufigste Schnittstelle für Tablets ist Micro-USB. Hierbei handelt es sich um kleine, schmale Buchsen. 
     
  • Standard-USB 
    Diese Buchsen sind vorwiegend in Convertibles zu finden. Sie sind größer und nehmen deshalb mehr Platz ein. Der Vorteil ist, dass keine Adapter oder Konverter notwendig sind, da viele andere Geräte diese USB-Bauart unterstützen. 
     
  • Typ-C-USB
    Typ-C-Buchsen sind ähnlich groß wie Micro-USB-Buchsen und punktsymmetrisch. Dadurch lässt sich der passende USB-Stecker in beliebiger Richtung einführen. Dieser Typ unterstützt die aktuell schnellste Übertragungstechnologie und kann Geräte mit bis zu 100 W (Watt) mit Strom versorgen. Doch erst wenige Tablets verfügen über diese Anschlussart, da andere Geräte bisher kaum mit dieser Schnittstelle kompatibel sind. 
     

Die Buchsen-Typen unterstützen verschiedene USB-Übertragungsstandards mit unterschiedlich hohen Geschwindigkeiten. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Datenrate (gemessen in MB/s, Megabyte pro Sekunde) des jeweiligen Übertragungsstandards und den passenden Buchsen-Typ:

 

Übertragungsstandard Datenrate USB-Buchsen-Typ
USB 2.0 40 MB/s Standard-USB, Micro-USB
USB 3.0 300 MB/s Standard-USB, Micro-USB
USB 3.1 900 MB/s Typ-C-USB

Shopping Tipp

Der Hersteller Apple geht häufig einen Sonderweg: Die Aufgaben der USB-Schnittstelle übernimmt der sogenannte Lightning-Anschluss. Damit Sie auch Geräte mit USB an iPads anschließen können, benötigen Sie in der Regel passende Adapter. 

3,5mm-Klinke

Für einen ungestörten Musikgenuss verfügen fast alle Modelle über einen Kopfhöreranschluss für Klinken-Stecker in der Größe von 3,5 mm. Auch Lautsprecher lassen sich so anschließen. 
 

HDMI

Für die digitale Bild- und Tonübertragung ist eine HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface) der aktuelle Standard. Auch einige Tablets sind mit einer solchen ausgestattet. 

Ist eine solche Schnittstelle vorhanden, lässt sich das Tablet beispielsweise mit einem Fernsehgerät oder Monitor verbinden. So lassen sich die auf dem Tablet befindlichen Multimediainhalte wie beispielsweise Filme oder Serien auch auf großen Bildschirmen genießen. 

Shopping Tipp

Aufgrund des geringen Platzangebots sind an Tablets meist nur Mini-HDMI-Abschlüsse vorhanden. Entsprechend benötigen Sie für den Anschluss an große Bildschirme einen Adapter.

Displayport
Ein Displayport dient ähnlich wie HDMI der Übertragung digitaler Bild- und Tonsignale. Über diesen Anschluss können Sie externe Bildschirme mit dem Tablet verbinden. So können Dateiformate mit Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Pixeln übertragen und dargestellt werden. Tablets verfügen in der Regel über Mini-Displayports.
Shopping Tipp

Monitore oder Fernseher verfügen nicht immer über eine Displayport-Schnittstelle. Mit einem geeigneten Adapter können Sie das Tablet mit VGA-, DVI- oder HDMI-Schnittstellen des externen Bildschirms verbinden.

Micro-SD-Karten-Slot

Bei einem Großteil der Tablet-PCs ist eine Speichererweiterung mittels SD-Karte möglich. Voraussetzung dafür ist ein Speicherkarten-Slot. In diesen wird eine sogenannte Micro-SD-Karte eingeführt. Diese kann eine Kapazität von bis zu 200 GB besitzen. Jedoch ist hier zu beachten, dass viele Tablets eine Obergrenze an GB haben, bis zu der sie die Micro-SD-Karte korrekt auslesen können. Somit akzeptieren manche Tablets beispielsweise nur eine Micro-SD-Karte mit 64 GB. Auch können Sie bestimmte Apps manchmal nicht auf den Flash-Speicher verschieben.
 

Lautsprecher

Viele Modelle verfügen über integrierte Lautsprecher. Tablets bieten für diese aufgrund der flachen Bauweise allerdings wenig Platz. Somit ist es schwer, dass die Boxen einen räumlichen Klang erzeugen. Die Hersteller behelfen sich damit, dass sie mehrere Lautsprecher im Gerät verbauen. 

Für den Klang spielt auch eine Rolle, wo am Tablet die Boxen angebracht sind: Befinden sich diese auf der Rückseite, können Hüllen den Sound eventuell abdämpfen. Seitlich verbaute Boxen können Sie leicht mit Ihren Fingern verdecken und so Töne unterdrücken. 
 

Kamera 

Tablets sind in der Regel mit einer Kamera ausgestattet. Damit können Sie Urlaubserinnerungen festhalten, Dokumente abfotografieren oder Videokonferenzen halten. 

Die meisten Tablets verfügen inzwischen über eine Rück- und eine Frontkamera, die sich jeweils für verschiedene Zwecke eignen und entsprechend unterschiedliche technische Eigenschaften aufweisen:
 

  • Hauptkamera 
    Mit der Hauptkamera bzw. Rückkamera können Sie fotografische und filmische Aufnahmen machen. Auch lassen sich mit dieser Kamera allerlei Impressionen, beispielsweise auf Reisen oder Partys, festhalten – für viele dient die Tablet-Kamera im Urlaub sogar als Ersatz für die Digitalkamera. Ein Vorteil ist, dass Sie die Bilder gleich bearbeiten und auf sozialen Netzwerken teilen können. Die Hauptkamera besitzt in der Regel eine hohe Auflösung und verschiedene Funktionen. 
     
  • Frontkamera 
    Die Kamera auf der Frontseite dient ebenfalls fürs Fotografieren und fürs Filmen. Ihr Vorteil ist, dass sich der Nutzer direkt im Display sehen kann. Gerade für Selfies oder Videokonferenzen ist dies praktisch. Die Funktionsweise ist analog zur Webcam beim LCD-Bildschirm. Frontkameras besitzen häufig eine geringere Kamera- bzw. Video-Auflösung als Rückkameras. 
Recherche Tipp

Vor- und Nachteile des Fotografierens mit dem Tablet hat das Magazin Prophoto zusammengestellt.

Zur Beurteilung der Kamera-Qualität können Sie für gewöhnlich die Auflösung der Kamera heranziehen. Diese wird in MP (Megapixel) angegeben. Sie ist ausschlaggebend für die Grafikauflösung und Druckqualität eines aufgenommenen Bildes: Je höher die Pixelanzahl ist, umso schärfer und detailreicher wird das Bild auf einem Display oder Ausdruck dargestellt. 

Die nachfolgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht über die Kameraauflösung und die Qualität der Druckformate:
 

Auflösung Druckqualität
Bis 3 MP Lediglich für kleine Gelegenheitsaufnahmen geeignet, Bilder können nur verpixelt ausgedruckt werden 
Bis 6 MP Mindeststandard für Viel-Knipser: Bilder können beim Ausdrucken teils noch verpixelt wirken 
Bis 10 MP Empfehlung für Viel-Knipser: Selbst kleinere Details sind beim Ausdrucken scharf 
Über 10 MP Ideal für Viel-Knipser: Hohe Aufnahme-Qualität, Bilder können in größerem Maßstab ausgedruckt werden 


 

Die Kameras eines Tablet PCs können über folgende Funktionen verfügen:
 
  • Zoom
    Mittels Zoom-Funktion können Sie Motive beim Fotografieren näher heranholen. Tablet-Kameras verfügen in der Regel über einen digitalen Zoom. Dieser vergrößert den Bildausschnitt, indem er die Daten hochrechnet. Dadurch ist die Auflösung nach dem Zoomen schlechter. 
     
  • Aufnahme-Modi 
    Durch vorprogrammierte Aufnahme-Modi, wie beispielsweise Farbfilter oder Panorama-Funktion, können Sie Aufnahmen abwechslungsreicher gestalten
     
  • Blitz 
    Ein Blitz kann die Bildqualität erhöhen, da er die Umgebung ausleuchtet. Das ist insbesondere für Fotografien im Dunkeln von Vorteil. 
Shopping Tipp

Inzwischen gibt es von vielen Herstellern Aufsteck-Blitze für Smartphones und Tablets zu kaufen. Durch diese lässt sich die Bildqualität erhöhen.

Mit der Tablet-Kamera können Sie auch filmen. Für eine gute Video-Aufnahmequalität ist die Video-Auflösung entscheidend. Eine hohe Auflösung sorgt für scharfe Bilder, auf denen Sie mehr Details erkennen können. Modelle der neuesten Generation verfügen meist über einen hochauflösenden Standard. Unter HD (High Definition) fallen mehrere hochauflösende Formate. Häufig haben diese 1.280 x 720 Pixel oder 1.920 x 1.280 Bildpunkte.  Noch relativ selten sind Tablet-PCs mit einer Kamera mit 4K- oder auch Quad-Full-HD-Auflösung. Diese hat sogar bis zu 3.840 x 2.160 Pixel.

Wissenswert

Besitzt ein Tablet eine hohe Video-Auflösung, können Sie Aufnahmen auch auf hochauflösenden Monitoren und TV-Geräten wiedergeben.  

Fingerabdrucksensor  

Ein Fingerabdrucksensor oder Fingerprint-Reader ermöglicht es, das Tablet, statt wie üblich über eine PIN, per Fingerabdruck zu entsperren. Dies kann zusätzlich die Sicherheit erhöhen. Bei manchen Geräten lässt sich auch einstellen, dass sowohl die PIN als auch der Fingerabdruck abgefragt werden. 
 

Mikrofon

Um Videotelefonie-Dienste zu nutzen, sollten Sie darauf achten, dass ein Mikrofon im Gerät integriert ist. Nur so kann das Tablet Tonsignale aufnehmen und übertragen. 

Recherche Tipp

Für die Ton-Aufnahme sind entsprechende Apps notwendig. Chip.de hat einige App-Tipps fürs Tablet und Smartphone getestet.


Funktionen 

Funktionen machen das Tablet zum universellen Einsatzgerät. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um sogenannte Apps (Applikationen). Dies sind Zusatzprogramme, die den Funktionsumfang des Gerätes beeinflussen. Viele Apps sind bereits vorinstalliert, andere müssen teils kostenpflichtig aus dem jeweiligen App-Store bezogen werden. Bedenken Sie entsprechend, dass die Auswahl an Apps durch das jeweilige Betriebssystem vorgegeben ist. 

Informieren Sie sich mehr über Tablet-Betriebssysteme im jeweiligen Kapitel unseres Ratgebers. 

  • E-Mail-Programm
    Ein E-Mail-Programm ist auf jedem Tablet vorinstalliert. Eine gute E-Mail-App zeichnet sich durch eine geordnete Ordnerstruktur aus. Eine gute Suchfunktion erhöht die Übersichtlichkeit. Meist lassen sich E-Mail-Programme mit mehreren Konten synchronisieren. Wichtig ist zudem, dass die App einen guten Datenschutz gewährleistet.   
     
  • GPS-Funktion 
    User nehmen ihr Tablet gerne mit auf Reisen. Analog zum Smartphone bieten inzwischen viele Geräte eine GPS-Ortung an. Der Nutzer kann jederzeit seinen Standort in Karten-Apps bestimmen. Die Ortung ist sehr präzise. Das Tablet kann demnach als Navi-Ersatz dienen. 
     
  • Internetbrowser 
    Je nach Betriebssystem sind unterschiedliche Browser vorinstalliert. Durch diese erfolgt der Zugang zum Internet. Häufig gilt der vorinstallierte Browser als nicht zufriedenstellend. Bemängelt werden meist die Ladegeschwindigkeit und der Datenschutz. Nicht alle Browser gewährleisten, dass sich das Tracking abstellen kann. Der Suchverlauf ist damit gegenüber dem Browser-Hersteller nicht anonym. Es lassen sich meist andere Internetbrowser herunterladen. 
     
  • Kalender
    Für die Koordination Ihrer Termine ist eine Kalender-Funktion praktisch. Die Kalender lassen sich je nach Betriebssystem auch mit anderen Geräten, wie beispielsweise dem PC und dem Handy synchronisieren. Praktisch ist es auch, wenn Sie mittels Sprachassistent Termine eintragen und abrufen können. Diese Funktion hängt jedoch vom Betriebssystem ab. 
     
  • MP3-Funktion 
    Bei einer integrierten MP3-Funktion sind Handhabung, Funktionsumfang und Klangqualität entscheidend. Auch hier ist die vorinstallierte Standard-App nicht immer zufriedenstellend. Achten Sie bei der App-Auswahl, dass eine Möglichkeit der Klangregelung vorhanden ist. Durch Bass- und Höhenverstärker lässt sich der Ton optimieren. Weiterhin ist es wichtig, welche Formate der Player wiedergeben kann. MP3 und WMA gehören meist zum Standard.    
     
  • Office-Programme 
    Gute Office-Programme fürs Tablet sind insbesondere dann wichtig, wenn das Gerät fürs Büro oder die Uni gedacht ist. Oftmals beschränken sich die Apps nur auf wenige Grundfunktionen wie das Ansehen und Bearbeiten von Dokumenten. Gerade in Tabellenkalkulationsprogrammen können Sie meist nur sehr einfache Rechnungen durchführen. 
     
  • Spiele 
    Das Spielen auf mobilen Endgeräten erfreut sich großer Beliebtheit. Deshalb ist auch die Auswahl an Spielen fürs Tablet gigantisch. So sind auch alle gängigen Genres abgedeckt. Die Komplexität hinsichtlich der Grafik variiert. Meist sind einige Spiele vorinstalliert. 
     
  • Video-Chat 
    Für Chats mit Freunden, die weit entfernt wohnen, oder Videokonferenzen sind Video-Chat-Apps entscheidend. Auch hier bieten viele OS bereits ein vorinstalliertes Programm an. Die Qualität der Übertragung hängt nicht zuletzt auch mit der Qualität der Frontkamera zusammen. Nutzer sollten hier auf eine hohe Auflösung achten. 

Erfahren Sie mehr zum Thema Tablet-Kamera in unserem Kaufberater. 

  • Weckfunktion 
    Ein Wecker gehört ebenfalls zur Basisausstattung eines Tablet-PCs. Meist lassen sich mehrere Wecker vorprogrammieren. Per Schnellauswahl können Sie so gleich die gewünschte Weck-Zeit einstellen. 
Recherche Tipp

Unterschiedliche Video-Chat-Programme stellt das Portal Softonic vor. 


Zubehör

Die Auswahl an Zubehör für Tablets ist umfangreich. Die Artikel können das Gerät schützen oder die Handhabung erleichtern. Achten Sie darauf, dass das Zubehör auch kompatibel ist. Die Hersteller geben meist an, für welche Modelle die Artikel geeignet sind. 

Shopping Tipp

Reicht Ihnen der Lieferumfang Ihres Wunschmodells nicht aus, können Sie in unserem Sortiment nach zusätzlichem Zubehör fürs Tablet suchen. 

  • Schutzhülle
    Eine Hülle oder Tablet-Tasche bietet Schutz für Ihr Tablet vor Schmutz und vor Beschädigungen, falls Ihr Gerät einmal herunterfallen sollte. 
     
  • Displayschutzfolie
    Eine Displayschutzfolie schützt den Bildschirm vor Kratzern und Verschmutzung. 
     
  • Kensington-Lock
    Einige Tablet-PCs sind mit einem Kensington-Lock ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine Diebstahlsicherung. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem Fahrradschloss. Am Gehäuse ist eine 3 × 7 mm großen Öffnung vorhanden. In diese kann ein Schloss eingeführt werden. Dieses kann dann beispielsweise an einem Möbelstück befestigt werden. Das Schloss lässt sich mittels Zahlencode öffnen und schließen.  
     
  • Kopfhörer 
    Kopfhörer sind erforderlich, wenn Sie in Ruhe Musik hören oder Filme schauen möchten. Im Gegensatz zum Smartphone sind Kopfhörer beim Tablet meist nicht im Lieferumfang enthalten. 
Shopping Tipp

Informieren Sie sich über zusätzliche Kopfhörer auf unserem Portal. 

  • Ladegeräte
    Ein Ladegerät ist meist im Lieferumfang enthalten. Möchten Sie ein zusätzliches Ladegerät erwerben, ist auch hier die Kompatibilität wichtig. Welches Ladegerät passt, ist abhängig von den Anschlüssen des Tablets.   
     
  • Sticker 
    Durch Sticker können Sie Ihr Tablet optisch verschönern. Es gibt eine große Auswahl an Motiven, beispielsweise von Fußballvereinen, Filmen oder Bands. 
     
  • Halterung
    Für eine sichere Bedienung während der Autofahrt ist eine Halterung notwendig. Mittels dieser lässt sich das Gerät am Armaturenbrett des Fahrzeugs anbringen. Dies ist dann von  Vorteil, wenn Sie das Tablet auch als Navigationsgerät nutzen. 
     


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Im nachfolgenden Bereich haben wir für Sie Fragen zum Kauf und zur Nutzung eines Tablets zusammengefasst. Die Sammlung basiert auf dem Wissensbedarf von Käufern, die ebenfalls ein Tablet gekauft haben. 

Akku 

Warum entleert sich der Akku meines Tablets so schnell?

Aktive Prozesse, Datenübertragungen und Anwendungen verbrauchen stetig Energie – auch dann, wenn diese nur im Hintergrund laufen. Dies verringert laufend die Ladung Ihres Tablet-Akkus. Oft können Sie durch Einstellungsänderungen den Akku-Verbrauch Ihres Tablets reduzieren.

Versuchen Sie dafür folgenden Optionen: 
 

  • Schalten Sie Funktionen aus, welche Sie nicht benötigen. 
    Insbesondere GPS, Bluetooth und WLAN verbrauchen viel Strom. 
     
  • Verlängern Sie Ihre Synchronisierungsintervall für E-Mails und Kalender. 
    Auch das Synchronisieren bestimmter Funktionen, wie E-Mails und Kalender, verbraucht mehr Strom.   
     
  • Schließen Sie immer alle Apps, die sie gerade nicht nutzen. 
    Zusätzlich aktivierte Apps laufen im Hintergrund weiter und können den Akku unnötig belasten. 
     
  • Reduzieren Sie die Helligkeitsstufe des Bildschirms. 
    Den größten Teil des Verbrauchs macht das Display aus. Wenn Sie die Helligkeit etwas reduzieren, senken Sie damit auch den Stromverbrauch. 
     
  • Sollten all diese Optionen nicht helfen, versuchen Sie ihr Tablet auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. 
    Dadurch können Sie ebenfalls bewirken, dass der Akku wieder weniger Strom verbraucht. 
     

Apps 

Welche Schreibprogramme gibt es für Tablets? 

Um den Tablet-Computer für Aufgaben im Büroalltag nutzen zu können, sind entsprechende Office-Programme zur Erstellung von Textdokumenten, Kalkulationstabellen oder Präsentationen unerlässlich. Gängige Office-Programme und Apps sind: 
 

  • Microsoft Office

  • Apache OpenOffice

  • Quickoffice 

  • Documents To Go 

  • AndrOpen Office

  • Kingsoft Office
     

Die Auswahl an Textprogrammen ist immer abhängig vom Betriebssystem. Für Android und iOS gibt es eine Vielzahl an Office-Apps. Einige sind kostenlos. Auch Word ist inzwischen für Nicht-Microsoft-Nutzer zugänglich. Jedoch gilt es zu beachten, dass die App-Version in der Regel nicht den vollen Funktionsumfang besitzt. Verfügen Sie dagegen über ein Tablet mit einem Desktop-Betriebssystem, wie beispielsweise Windows, können Sie auch auf dem Tablet alle Funktionen nutzen.  

Recherche Tipp

Im Internet lassen sich zahlreiche App-Vergleiche finden. Einen fundierten Überblick über verschiedene Office-Apps hat beispielsweise das PC-Magazin erstellt. Computerbild analysiert speziell Office-Apps für Android. 


Bedarf 

Grundsätzlich ist für viele das Tablet eine nützliche Erweiterung des Smartphones. Es bietet im Prinzip ähnliche Funktionen, ist jedoch aufgrund des größeren Displays komfortabler im Gebrauch. Denn gerade zum dauerhaften Surfen sind Smartphones eher ungeeignet: Deren kompakte Bauweise begrenzt den Platz für den Akku. Entsprechend ist dieser im Vergleich zu einem Tablet-Akku nicht leistungsstark genug, um einige Stunden im mobilen Internet durchzuhalten.    

Auch bietet ein Tablet im Vergleich zum Notebook viele Vorteile: Es ist noch handlicher. Gerade zum Ausführen von kleinen Office-Arbeiten, dem Bearbeiten von E-Mails, Recherchieren, Notizen verfassen etc., ist ein Tablet-PC vollkommen ausreichend. Dank der kompakten Abmessungen können Sie es folglich einfacher auf Reisen mitnehmen. 
 

Betrieb 

Grundsätzlich können mehrere Faktoren zur Erhitzung des Gerätes führen: 
 

  • Hohe Prozessorbelastung 
    Eine hohe Prozessorbelastung, beispielsweise durch anspruchsvolle Anwendungen oder Gaming, kann zu einer Erhitzung des Geräts führen. Durch die hohe Rechenleistung steigt der Stromverbrauch, wodurch sich der Akku erhitzt. 
Tipp

Ist Ihr Tablet überhitzt, unterbrechen Sie erst einmal alle Arbeiten und schließen Sie alle Anwendungen. So schonen Sie das Gerät und den Akku. Arbeiten Sie erst wieder weiter, wenn sich das Gerät abgekühlt hat. 

  • Direkte Sonneneinstrahlung
    Nutzen Sie ein Tablet länger in der Sonne, kann diese das Gehäuse und einzelne Gerätekomponenten erhitzen. Sie sollten daher Ihr Tablet möglichst im Schatten verwenden bzw. aufbewahren.    
     
  • Defektes Netzteil
    Ihr Tablet kann sich bereits während des Aufladens erhitzen. Dies kann an einem Defekt im Netzteil liegen. In diesem Fall sollten Sie es ersetzen. Experten empfehlen, nur Originalkomponenten zu nutzen, sodass Ihre Hardware keinen Schaden nimmt. 
     

Betriebssystem 

Durch Rooten im Android-Betriebssystem erhält der Tablet-Nutzer sogenannte Superuser-Rechte. Dies entspricht einem Administrator-Status und ermöglicht es dem Nutzer, das System komplett zu verändern. Durch Rooten lässt sich auch der Prozessor übertakten und so die Rechenleistung des Geräts steigern. 

Dazu gehört eine tiefgreifende Oberflächen-Modifikationen, die Installation von Backup-Tools und das Löschen von vorinstallierten Apps.  

Wissenswert

Die Root-Rechte lassen sich mittels Script einrichten. Dieses müssen Sie herunterladen. Da es unterschiedliche Android-Versionen gibt, ist auch die Installation des Scripts nicht einheitlich.

Doch der Root-Vorgang hat nicht nur Vorteile. Es kann dabei zu schwerwiegenden Software-Fehlern kommen. Deshalb verlieren Sie beim Rooten auch die Gewährleistung. Auch ist das System nach einem Root anfälliger für Viren.

Recherche Tipp

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Rooten finden Sie auf tabletcommunity.de


Cloud

Bei einem Cloud-Dienst speichern Sie ihre Daten auf fremden Servern ab. Cloud-Speicher oder auch Online-Speicher ermöglichen es, von jedem Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Smartphone auf Ihre Daten zuzugreifen. Voraussetzung ist der Zugriff aufs Internet. So können Sie Dateien auch mit Freunden oder Kollegen teilen. 

Es gibt sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Cloud-Anbieter. Der Preis ist auch von der Speichergröße abhängig. Manche Betriebssystem-Entwickler bieten auch ihren eigenen Cloud-Speicher an. Jedoch können diese meist auch genutzt werden, wenn Sie ein anderes Betriebssystem nutzen. 

Recherche Tipp
Das PC-Magazin hat einen großen Vergleich zu verschiedenen Cloud-Speicher-Diensten veröffentlicht. 


Eignung

Kann ich mein Tablet wie ein Notebook verwenden? 

Grundsätzlich kann ein Tablet Funktionen eines Notebooks ausführen. Jedoch kann ein Tablet ein Notebook meist nicht vollständig ersetzen. Folgende Aspekte sind zu berücksichtigen: 
 

  • Prozessor
    Ein Großteil der Tablet-Prozessoren basiert auf einer System-on-Chip-Architektur. Die Prozessoren sind dadurch kompakter, jedoch oft nicht so leistungsfähig wie Notebook-Prozessoren. Einige Modelle verfügen über einzelne Prozessoren, die jeweils mit mehreren Systemkomponenten verknüpft sind und dadurch eine ähnlich hohe Leistung wie Notebook-Prozessoren erzielen.
     
  • Software 
    Die meisten mobilen Betriebssysteme sind in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt, wenn man Sie mit Desktop-Betriebssystem vergleicht. Das gilt insbesondere für Office-Programme oder die Bild- und Videobearbeitung. Für den Büro- und Uni-Alltag reichen die mobilen Betriebssysteme meist nicht aus. 
     
  • Tastatur
    Damit Sie an Ihrem Tablet besser tippen können, empfiehlt es sich, auf eine Bluetooth-Tastatur zurückzugreifen. Dank passender Vorrichtungen können Sie diese an das Tablet stecken. 
     

Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Tablet-PC und einem Notebook? 

Während Notebooks eine Display-Größe von 14″ bis 18″ besitzen, bewegen sich Tablet-Computer in einem Bereich von 8″ bis 10 ″. Das wirkt sich auf das Gesamtgewicht aus. Tablets sind wesentlich leichter und einfacher zu transportieren. 

Auch hinsichtlich der Akku-Laufzeit können Tablet-PCs überzeugen. Diese liegt im Schnitt zwischen 6 und 10 h. Bei Notebooks ist sie oftmals geringer. Das liegt an der Komplexität der Anwendungen: Anspruchsvolle Programme benötigen deutlich mehr Energie. 

Preislich fallen Tablets ebenfalls günstiger aus. Ein Tablet kostet zwischen 45 € und 1.000 €. Ein Notebook dagegen kostet zwischen 185 € und 5.000 €. 

Meist arbeiten die Prozessoren in Notebooks allerdings schneller als die in Tablet-PCs. 

Ein Tablet-PC besitzt weniger Anschlussmöglichkeiten als ein Laptop. 

Auch bieten Desktop-Betriebssysteme auf Notebooks einen größeren Funktionsumfang als mobile Betriebssysteme.
 

Geschichte 

Seit wann gibt es Tablets? 

Konzepte für den Gerätetypus sind bereits in den 1980er-Jahren entstanden. Die Prototypen eines Tablets können die Personal-Digital-Assistant-Geräte (PDA) aus 1990er-Jahren angesehen werden. Die Modelle waren jedoch in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt. Hauptaufgaben waren Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung. 

Wissenswert

Bereits in der 1966 erschienenen Science-Fiction-Serie „Star Trek“ kommen sogenannte PADDs (Personal Access Display Device) vor. Als tragbare Computer dienten sie dort bereits der Datenübermittlung. 

Unter dem Namen Surfpad kamen 2001 die ersten Microsoft-Tablet-PCs auf den Markt. Als Meilenstein gilt jedoch das 2010 vorgestellte iPad von Apple. Dieses erzielte erstmals einen großen Verkaufserfolg dieser Geräteklasse und führte zur Fortentwicklung dieser Produktkategorie. 
 

Kinder 

Ist es sinnvoll, Kinder mit Tablets spielen zu lassen? 

Grundsätzlich sind Kinder ab dem 3. Lebensjahr kognitiv und motorisch dazu in der Lage, mit einem Tablet umzugehen. 

Kinder mit den kleinen Computern umgehen zu lassen, kann für deren Entwicklung sinnvoll sein. So können Tablets dank ihrer vielfältigen Einsatz- und Bedienmöglichkeiten verschiedene Fähigkeiten des Kindes fördern: 
 

  • Kreativität 
    Mit Zeichen-Apps können Kinder Ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen. Mit Tablets, die Aufnehmen und Mischen von Sounds unterstützen, können Kinder gar ihre eigenen Hörspiele aufnehmen. 
     
  • Reaktionsschnelligkeit und Motorik
    Die vielfältigen Bedienmöglichkeiten eines Touchscreens tragen zur Ausprägung der Feinmotorik und  des Reaktionsvermögens bei. 
     
  • Denkvermögen 
    Durch Puzzlespiel-Apps oder Rätsel kann das logische Denkvermögen trainiert werden. Grundsätzlich können Videospiele Gehirnregionen ansprechen, die für die Orientierung, Gedächtnisbildung oder strategisches Denken verantwortlich sind, und diese Fähigkeiten schulen. 
Recherche Tipp

Das Video-Spiele gut für die Gehirnentwicklung sein können, geht auch aus eines Studie des Max-Planck-Instituts hervor. 

  • Lernverhalten
    Auch im Schulalter sind Kinder-Tablets eine sinnvolle Ergänzung zum Lernen. Über Internetrecherchen können Kinder mittels kindergerechter Suchmaschinen komplexe Sachverhalte eigenständig erschließen. 
Bedenken Sie

Nicht alle Inhalte sind für Kinder geeignet. 

Kontrollieren Sie bewusst, welche Anwendungen und Spiele Ihre Kinder nutzen. So können Sie verhindern, dass diese unpassenden Inhalten ausgesetzt sind. 


 

Ein gutes Kinder-Tablet sollte robust gestaltet sein, da Kinder die Geräte oftmals unsanft behandeln und schnell auch mal fallen lassen. Idealerweise sollte der Rahmen über eine Gummi- oder Silikonhülle verfügen. So ist das Modell stoßgeschützt. Auch eine doppelte Scheibe ist bei Kinder-Tablets deshalb von Vorteil. 

Zudem sollte die Software des Tablets kindgerecht sein. Eine farbenfrohe und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche erleichtert den Umgang mit der Technik. 

Je nach Modell können Eltern auch Zeitfenster für die Internetnutzung und Spieldauer einsetzen. So können Sie vorbeugen, dass die Kinder nicht den ganzen Tag am Tablet spielen. 

Informieren Sie sich näher über Kinder-Tablets in unserem Kaufberater. 


Leistung 

Warum wird mein Tablet langsamer? 

Wenn das Tablet mit der Zeit langsamer wird, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Wir haben nachfolgend die gängigsten Probleme mit jeweiligen Lösungsvorschlägen für Sie zusammengefasst: 
 

  • Niedrige Akku-Ladung 
    Leert sich der Akku, wird das Tablet in seiner Leistung oft langsamer. Laden Sie den Akku entsprechend auf. 
     
  • Veraltete Apps und Systemkomponenten
    Falls das Betriebssystem oder Apps veraltet sind, dann kann dies die Geschwindigkeit des Tablets verlangsamen. Führen Sie daher stets alle notwenigen System-Updates und App-Aktualisierungen durch. 
     
  • Überladener Arbeitsspeicher 
    Ein überladener Arbeitsspeicher führt dazu, dass der Tablet-PC langsamer arbeitet. Häufiger Grund ist, dass zusätzliche Anwendungen im Hintergrund laufen. Prüfen Sie im Taskmanager, ob dies der Fall ist. Beenden Sie alle Apps, die Sie nicht benötigen. 
     
  • Überladener Speicher 
    Je mehr Speicherkapazität vorhanden ist, umso besser kann das Tablet mit großen Datenmengen umgehen. Denn auch gespeicherte Mediendateien, wie Fotos, können ihr Gerät langsamer machen. Sie sollten Mediendateien, die sie nicht regelmäßig benötigen, auf einen Stick oder die Cloud ausladen.  
Tipp

Sollten diese Maßnahmen nicht helfen, ist eine letzte Option, das Tablet wieder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Bevor Sie zu dieser Maßnahme greifen, sollten Sie alle wichtigen Dateien im Vorfeld auf einer SD-Karte oder in der Cloud sichern. Ansonsten gehen diese verloren.


Modell-Auswahl

Um das optimale Tablet zu finden, sollten Sie jeweils abwägen, welche Anforderungen es erfüllen sollte. Sie können  beim Kauf beispielsweise auf folgende Aspekte Wert legen: 
 

  • Einsatzzweck 
    Es lassen sich Business-, Gaming-, Kinder- und Multimedia-Tablets unterscheiden. Je nachdem welchen Einsatzzweck Sie verfolgen, sollten Sie direkt nach einem bestimmten Tablet-Typ suchen. Für die meisten Nutzer sind Multimedia-Tablets empfehlenswert. Diese sind für die Wiedergabe von Unterhaltungsmedien, wie Filmen, konzipiert. 
     
  • Kompatibilität 
    Als Betriebssystem haben sich auf dem Markt Android, iOS, Windows und Fire OS etabliert. Bei Android und iOS finden Sie die größte Auswahl an Apps. Nutzer, die vor allem auf Vielseitigkeit Wert legen, sollten sich daher für eines der beiden Betriebssysteme entscheiden. Windows ist vorwiegend für diejenigen empfehlenswert, die ihr Tablet als Notebook-Ersatz nutzen möchten.  
Shopping Tipp

Wenn Sie bereits auf anderen Endgeräten, wie beispielsweise Smartphones, mit einem dieser Betriebssysteme arbeiten, kann es ratsam sein, sich für das gleiche zu entscheiden. So lassen sich Kalender und Telefonbuch auf allen Geräten synchronisieren. Ferner sind Sie dann bereits im Umgang mit diesem System geübt. 

  • Bedienkomfort
    Für eine komfortable Handhabung des Modells ist die Größe des Geräts, sprich die Display-Diagonale, ein entscheidender Aspekt. Es gibt unterschiedliche Größen. 8″ (Zoll) und 10″ haben sich als Standard durchgesetzt, jedoch kann die Display-Diagonale bei einem Tablet von 6″ bis 16″ reichen. Kleine Displays bis zu 8″ haben den Vorteil, dass die Modelle handlicher sind. Sie lassen sich leichter bedienen. Displays mit über 8″ bieten dagegen eine größere Sichtfläche mit mehr Details. 
     
  • Leistung 
    Damit alle Apps flüssig laufen, sollten Sie darauf achten, dass die Prozessoren mehrere Kerne haben. Wenn mehrere Kerne vorhanden sind, dann kann sich der Prozessor die Arbeit aufteilen. Außerdem sollte auch der Arbeitsspeicher hinreichend groß sein. 2GB sind für komplexere Anwendung ein Mindeststandard. 
     
  • Nutzungsdauer 
    Die Akku-Leistung ist vor allem dann entscheidend, wenn Sie Ihr Tablet unterwegs nutzen möchten. Hier sollten Sie auf eine Akku-Laufzeit von mindestens 8 h achten. Jedoch handelt es sich bei den Herstellerangaben oft um idealisierte Werte. Ziehen Sie zusätzlich Nutzerbewertungen zurate.
       
  • Datenmenge 
    Wie viele Daten möchten Sie abspeichern? Der von Ihnen benötigte Speicherplatz hängt maßgeblich von Ihren Nutzungsgewohnheiten ab. Nutzen Sie nur wenige Apps und Speichern die meisten Dokumente eher auf einer Cloud, sind 8 bis 16 GB ausreichend. Möchten Sie dagegen viele Multimedia-Dateien auf Ihrem Tablet abspeichern, sollten Sie eher zu 32 oder 64 GB greifen. 
     
  • Ausstattung
    Eine Kamera bietet die Möglichkeit sich fotografische und filmische Notizen zu machen. Die Kamera sollte mindestens eine Auflösung von 6 MP haben. Dadurch sind die Bilder auch scharf genug. Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale sind Schnittstellen. Ein Micro-USB-Anschluss dient zum Aufladen des Akkus und der Übertragung von Daten. Eine Audio-Schnittstelle ist inzwischen nicht mehr immer Standard. Einige Hersteller gehen dazu über, die Kopfhörer nur noch über Bluetooth anzuschließen. 
Shopping Tipp

Durch die Filterfunktion auf unserem Portal können Sie einfach die für Sie entscheidenden Parameter festlegen. Zusätzlich grenzen  Preisvergleich, User-Bewertungen und Testberichte Ihre Auswahl ein – so finden Sie mit wenigen Klicks Ihr Wunsch-Tablet.


Preis 

Wie viel Geld Sie in einen Tablet-PC investieren möchten, hängt davon ab, welche Ansprüche Sie an das Gerät stellen bzw. wofür Sie es verwenden möchten. Grundlegend gilt: Je hochwertiger und komplexer die Ausstattung und je höher der Funktionsumfang, umso kostspieliger ist ein Tablet-PC.

Für Einsteigermodelle zum Surfen und zur Wiedergabe von Multimediainhalten sollten Sie in etwa 100 € bis 200 € einkalkulieren. 

Modelle, die Sie für anspruchsvolle Grafik- und Office-Anwendungen nutzen möchten, sollten hochwertigere Prozessoren mit 4 bis 8 Kernen und einen Arbeitsspeicher von mindestens 4 GB besitzen. Für diese Tablets müssen Sie mit etwa 300 € rechnen. 

Shopping Tipp

Es ist empfehlenswert, für eine Abwägung des Preis-Leistungs-Verhältnisses zusätzlich User-Bewertungen oder Testberichte heranzuziehen.


Speicherplatz 

Tablets können Speicherkapazitäten zwischen 4 GB bis 128 GB (Gigabyte) besitzen. Der benötigte Speicherplatz richtet sich nach Ihrem persönlichen Bedarf und der Datenmenge, die Sie auf dem Tablet verwalten möchten.

Ein Tablet sollte über mindestens 8 GB Speicherplatz verfügen, um einige Apps auszuführen und etwa 2.000  Musik- oder ca. 3.000 Fotodateien zu verwalten. 

Für die Ausführung vieler verschiedener Apps und für größere Datenmengen sollten Sie  zu einem Modell mit 16 GB Speicherplatz greifen.  

Möchten Sie auch Filme, Serien oder Videos auf Ihrem Tablet speichern, sollten Sie ein Modell mit 32 GB in Erwägung ziehen. 

Beachten Sie jedoch, dass meist mindestens 1 GB des Speicherplatzes bereits durch das Betriebssystem in Beschlag genommen wird. 

Nähere Informationen zum Thema Speicherkapazität erhalten Sie ins unserem Kaufberater. 


 

Für zusätzlichen Speicherplatz gibt es mehrere Möglichkeiten. 
 

  • Cloud-Dienste 
    Durch Cloud-Dienste können Sie Ihre Daten auf speziellen Online-Plattformen abspeichern. Der Nachteil ist, dass Sie keinen Zugriff auf diese haben, sobald Sie offline sind. Ferner sind Cloud-Dienste meist kostenpflichtig. 
     
  • Micro-SD-Karten 
    Einige Flachrechner verfügen über einen SD-Karten-Slot. Dann lässt sich der Speicherplatz mittels Micro-SD-Karte um bis zu 200 GB erweitern. Jedoch können nicht alle Apps auf den SD-Speicher verschoben werden. 
     
  • Micro-USB-Sticks 
    Inzwischen gibt es auch für Micro-USB-Anschlüsse Speicher-Sticks. Diese haben meist einen Speicherplatz von bis zu 124 GB. 
Shopping Tipp

Nach SD-Karten und Mikro-USB-Sticks können Sie auf unserem Portal recherchieren. 


SIM 

Generell sind nicht alle Geräte mit einem SIM-Karten-Slot ausgestattet. Folglich gilt es stets, die Herstellerangaben zu prüfen. Häufig lässt sich jedoch bereits an der Produktbezeichnung das Vorhandensein eines SIM-Slots erkennen. In der Produktbezeichnung steht dann meist „+3G“ oder „+4G“.

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