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Ratgeber E-Book-Reader


Aktualisiert: 05.06.2018 | Autor: Tereza Kesslerová

Wissen kompakt

Sind Sie leidenschaftlicher Leser und würden gerne ganze Bibliotheken auf einmal verschlingen? Und würden Sie Ihre Bücher nicht am liebsten ständig dabeihaben? Einziges Hindernis ist hierbei wohl das Gewicht der Schmöker. Doch mit einem nicht mal 200 g schweren E-Book-Reader wird auch das für Sie möglich.

Hunderte sogenannter E-Books, Bücher im digitalen Format, passen auf so ein Gerät. Die Inhalte können Sie einfach, schnell und bequem auf den Reader übertragen. Und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, ganz unabhängig von Ladenöffnungszeiten.

Doch nicht nur in Bezug auf die Beschaffung und die Unterbringung bieten E-Reader Vorteile. Manche Geräte machen das Lesen sogar angenehmer, indem sie Funktionen wie die Anpassung von Schriftgröße, Schriftart und Zeilenabstand bieten. Die Schrift wirkt auf den E-Ink-Displays wie auf echtem Papier. Die Darstellung ist meist Schwarz-Weiß.

Mit der Lesezeichen- und Notiz-Funktion können Sie Anmerkungen während des Lesens einfügen – wie bei klassischen Büchern auch. Oft sind die Displays beleuchtet, sodass Sie auch im Dunkeln gemütlich weiterlesen können. Doch manche Geräte können inzwischen noch mehr. Sie beherbergen auch Bildbetrachter, Browser und MP3-Player.

Wissenswert

Als ein Prototyp des E-Book-Readers gilt der von Sony 1990 auf den Markt gebrachte Data Discman. Dieser konnte Dateien von Mini-CDs ablesen und darstellen. Den ersten eigentlichen E-Book-Reader brachte 1999 die Firma NuvoMedia auf den Markt. Dieser war jedoch noch mit einem LCD-Display ausgestattet.      

Ein wichtiger Meilenstein war der 2007 auf dem Markt erschienene Kindle, den der Online-Händler Amazon seither stetig weiterentwickelt. Mittlerweile ist eine Vielzahl an E-Book-Reader-Herstellern auf dem Markt etabliert. Hierzu gehören und anderem Bookeen, Kobo, Oyo (Medion), PocketBook, Sony, Tolino und Trekstor. 

In unserem Kaufberater finden Sie umfangreiche Informationen zu E-Book-Readern, mit deren Hilfe Sie das für Sie passende Gerät finden. 


Kaufberater

E-Books sind in unterschiedlichen Preisklassen und Ausführungen erhältlich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie für Ihre Nutzungsgewohnheiten und Komfortansprüche das passende Modell finden. 

Für die Auswahl des idealen E-Book-Readers sind mehre Gesichtspunkte relevant. 

  • Entscheiden Sie sich für einen hochwertigen Display-Typ. 
    E-Reader besitzen ein E-Ink-Display. Dessen Optik ähnelt der von Papier. Das Display der neuesten Generation heißt E-Ink Carta. Es überzeugt mit hohen Kontrastwerten und verbesserter Lichtreflexion.
  • Die Bedienung des E-Book-Readers sollte komfortabel sein. 
    Die Bedienung erfolgt bei älteren Modellen mit einer mechanischen Tastatur. Diese ist oft etwas umständlich zu handhaben, weshalb sich viele Nutzer für ein Touch-Display entscheiden.
  • Achten Sie bei der Modell-Auswahl auf die unterstützten Textformate.
    Bei E-Book-Formaten haben sich unterschiedliche Standards durchgesetzt. Am bekanntesten sind die Formate EPUB und PDF. EPUB steht für „Electronic Publication“. Das Dateiformat wurde speziell für E-Books entwickelt. Es ist plattformunabhängig und dynamisch. Das bedeutet, dass sich das Format des Textes an die Größe des Geräts optimal anpasst. PDF-Dateien können mit dieser Funktion nicht aufwarten.
  • Wichtig ist ausreichender Speicherplatz.
    Gewöhnlich ist der Speicherplatz für E-Books ausreichend groß. Bei 1 GB passen schon etwa 1.000 elektronische Bücher auf den Reader. Wer sich jedoch für ein Modell entscheidet, das auch Multimedia-Inhalte wiedergeben kann, braucht mehr Speicherplatz. Praktisch ist es, wenn der Speicher durch eine SD-Karte erweitert werden kann.
  • Ein hoher Funktionsumfang sorgt für mehr Lese-Vergnügen.
    Bei den meisten Geräten lassen sich Schriftart und Größe an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Das Blättern sollte einfach ablaufen. Bei vielen Geräten reicht ein einfaches Antippen. Die Möglichkeit, Lesezeichen zu setzen und Notizen aufzuschreiben, sollte auf Ihrem Wunschmodell nicht fehlen.

E-Book-Reader-Produktbeschreibung 

Bei einem E-Book-Reader handelt es sich um einen tragbaren Lese-Computer, der zur Wiedergabe elektronischer Bücher (E-Books), dient. Die Geräte wiegen etwa 200 g und sind 5″ bis 10″ (Zoll) groß. Damit sind sie deutlich kompakter als Tablets. Diese wiegen im Schnitt 500 g und haben eine Display-Diagonale von 7″ bis 12″. 

E-Book-Reader sind im Gegensatz zu Tablets auf das Lesen von E-Books spezialisiert. Dafür verfügen sie über ein kontrastreiches Display, das auch als elektronisches Papier bezeichnet wird. Die Darstellung erfolgt meist nur in Schwarz-Weiß, damit die Augen auch nach längerem Lesen nicht ermüden. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Schrift gut lesbar. 

Besonders Menschen mit Sehbehinderungen profitieren von einem E-Book-Reader. Alle Modelle ermöglichen eine stufenweise Schriftvergrößerung und eine Anpassung der Schriftart. 

Ein weiterer großer Vorteil von E-Book-Readern ist, dass in nur einem Gerät eine ganze Bibliothek mitgenommen werden kann. Neue Bücher kann der Nutzer zudem rund um die Uhr in E-Book-Shops erwerben und herunterladen. Dafür ist nur ein Internetzugang notwendig. 

E-Book-Reader gibt es in unterschiedlichen Ausstattungsklassen. Diese unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer technischen Spezifikation als auch im Funktionsumfang.

Sie richten sich an verschiedene Zielgruppen:

  • E-Book-Reader für Gelegenheitsleser und Kinder
    E-Book-Reader für Gelegenheitsleser und Kinder zeichnen sich durch eine Basis-Ausstattung aus. Sie sind v. a. für Sparer und Einsteiger zu empfehlen, die obendrein eher selten lesen. Die Modelle bieten die üblichen Vorteile von E-Book-Readern, wie eine anpassbare Schrift und gut ablesbare E-Ink-Displays. Meist muss der Anwender jedoch auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten und ist daher auf Helligkeit beim Lesen angewiesen. Auch sind die Displays günstiger Modelle meist weniger leistungsstark. Sie bieten weniger Graustufen, eine geringere Auflösung und ein weniger scharfes Schriftbild als teurere Lesegeräte. Das Design dieser Modelle ist meist einfach gestaltet. Es werden günstige, aber robuste Materialien verwendet. 
  • E-Book-Reader für Vielleser
    E-Book-Reader für Vielleser kennzeichnen sich durch eine optimierte Ausstattung und einen erhöhten Funktionsumfang. Für diese Nutzergruppe ist es wichtig, dass das Leseerlebnis besonders komfortabel ist. Eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung ist üblich. Der Nutzer ist damit nicht auf eine Hintergrundbeleuchtung angewiesen. Auch ist hier meist eine neuere Version des E-Ink-Displays vorhanden. Diese haben meist mehr Graustufen und eine höhere Auflösung. Damit ist die Schrift besonders scharf und gut lesbar, wodurch die Augen langsamer ermüden. Auch das Design dieser Modelle ist hochwertig. 
  • E-Book-Reader für Leser mit höchstem Anspruch
    E-Book-Reader für Leser mit höchstem Anspruch bieten einen besonders hohen Funktionsumfang. Sie sind für jene Nutzer geeignet, die bereit sind, für Komfort-Features auch etwas mehr Geld zu investieren. Die neuesten Display-Typen und eine hohe Auflösung sind hier Standard. In der höchsten Preisklasse verortet, überzeugen diese Modelle mit vielen Zusatzfunktionen. So ist nicht nur eine Hintergrundbeleuchtung üblich, sie passt sich mithilfe eines Sensors auch automatisch an das Umgebungslicht an. Auch die Anwendung ist noch komfortabler. Durch ein einfaches Tippen auf die Rückseite lässt sich die Seite umblättern. Die Modelle überzeugen zudem durch ein hochwertiges Design und edle Materialien, wie beispielsweise Aluminium. 

Preislich unterscheiden sich die Ausstattungsklassen wie folgt:

Ausstattungsklasse Preis
E-Book-Reader für Gelegenheitsleser und Kinder 50 € – 70 €.
E-Book-Reader für Vielleser 100 € – 140 €.
E-Book-Reader für Leser mit höchstem Anspruch Ab 140 €

Display

Elektronisches Papier dient als Display von E-Book-Readern. Diese Anzeigemethode entstand durch die Weiterentwicklung des Prinzips der Elektrophorese durch die Firma E Ink Corporation aus den USA.

Recherche Tipp

Möchten Sie tiefer in das Thema Elektrophorese eintauchen, finden Sie auf den Internet-Seiten von Spektrum der Wissenschaft nützliche Informationen hierzu.

Damit Texte auf dem Bildschirm Ihres E-Book-Readers sichtbar werden können, bedarf es elektronischer Tinte. Dabei handelt es sich um einen dünnen Film aus Mikrokapseln. Der Durchmesser einer solchen Kapsel entspricht in etwa dem eines menschlichen Haares. Millionen dieser Kapseln befinden sich in einem E-Ink-Display. Durch ihre korrekte Anordnung entstehen daraus Textgrafiken.

Lesen Sie im Folgenden, wie die Buchstaben auf dem elektronischen Papier gebildet werden:

  1. Jede Mikrokapsel enthält elektrisch positiv geladene weiße und negativ geladene schwarze Partikel. Diese schwimmen in einer klaren Flüssigkeit.
    ⇒ Die weißen Partikel schwimmen oben, die schwarzen unten.
  2. An der Stelle, an der später ein Buchstabe stehen soll wirkt ein negativ geladenes Feld auf die Unterseite der Kapsel ein.
    ⇒ Dadurch werden die ebenfalls positiv geladenen schwarzen Partikel abgestoßen und wandern an die Oberfläche der Mikrokapsel, in den sichtbaren Bereich.
    ⇒ Währenddessen bewegen sich die weißen Partikel von der Oberfläche nach unten, in den nicht sichtbaren Bereich.
    ⇒ Die Farbe des Bildschirms wechselt an dieser Stelle zu schwarz.
  3. Bei umgekehrtem Vorgang wandern die weißen Partikel wieder nach oben.
    ⇒ Der Bildschirm wird an der entsprechenden Stelle weiß.

E-Papers haben den Vorteil, dass sie selbst bei starkem Lichteinfall gut leserlich sind. Denn anders als bei Tablets spiegelt der Bildschirm nichts. Sie können mit einem E-Book-Reader zwar keine Videos oder Animationen schauen, da der Vorgang des Bildwechsels sehr langsam ist. Dafür ist die Akkulaufzeit viel höher, da das E-Paper einen geringeren Stromverbrauch hat. 

Der Hersteller E Ink Corporation hat mehrere Display-Varianten herausbracht und sein ursprüngliches Modell dabei stetig verbessert. Gerade die kontinuierliche Erhöhung der Graustufen macht eine noch detailliertere Darstellung möglich.

Geläufige Displays und ihre Eigenschaften haben wir in der folgenden Tabelle für Sie aufgeführt.  

Reihe

Eigenschaften

E-Ink

hohe Energieeffizienz

4 Graustufen

E-Ink-Vizplex 

Steigerung der Schnelligkeit und Helligkeit

8 Graustufen

E-Ink-Pearl 

Reaktionszeit von gerade mal 120 Millisekunden

16 Graustufen

E-Ink-Carta 

Kontrasterhöhung von 50 % gegenüber den Vorgängern

16 Graustufen

E-Ink Triton

Zusätzliche Farbfilter

Darstellung von 4.096 Farben

16 Graustufen

Für die Wahl eines geeigneten E-Book-Readers sollten Sie die Auflösung und die Größe des Displays beachten, die über die Bilddiagonale angegeben wird.

Auflösung 

Je höher die Auflösung, umso schärfer das Bild. Bei niedriger Auflösung lassen sich meist die Pixel noch einzeln mit dem Auge erkennen. 

Wissenswert

Die gängige Maßeinheit für die Punktdichte ist ppi: pixel per inch (dt.: Bildpunkte je Zoll). Je höher die Punkteanzahl ist, desto ebenmäßiger wird der Text dargestellt.

Bei älteren E-Paper-Modellen liegt die Pixeldichte bei bis zu 180 ppi. Texte lassen sich hier zwar gut lesen, einzelne Pixel sind jedoch leicht zu erkennen. Die Pixeldichte moderner E-Paper-Geräte liegt inzwischen bei 250–300 ppi.

Bilddiagonale 

Bei E-Book-Readern ist die Größe des Displays entscheidend. Hier gilt es, die Balance zwischen Handlichkeit und Lesbarkeit zu finden. Je kleiner das Display, desto leichter lässt sich der Reader verstauen. Je größer das Display, umso mehr Details können Sie erkennen. 

Die Hersteller geben die Display-Diagonale zumeist in ″ (Zoll) an. 

Wissenswert

1″ entspricht 2,54 cm.

Folgende Display-Größen gibt es unter E-Readern:

  • E-Reader unter 6 ″
    Wenngleich sie auf dem Markt unterrepräsentiert sind, gibt es einige E-Reader mit einer Display-Diagonale von weniger als 6″ zu kaufen. Modelle mit einer Display-Diagonale von 5″ werden auch als Mini-E-Reader bezeichnet. Sie sind vor allem für die Mitnahme auf Reisen konzipiert. Sie finden einfach in der Hosen- oder Jackentasche Platz. Trotz Schriftgrößenverstellung kann das Lesen auf Mini-Readern mit der Zeit anstrengen. Sie empfehlen sich deshalb eher als Zweitgerät.
  • E-Reader mit 6 ″
    Als Standard haben sich bei E-Readern 6″ durchgesetzt, was einer Display-Diagonale von 15,24 cm entspricht. Die Auswahl dieser Geräte ist im Handel daher recht groß. Mit zusätzlichem Rahmen entspricht die Größe dieser E-Reader in etwa der eines Taschenbuchs. Diese Modelle bieten einen idealen Kompromiss zwischen Lesbarkeit und Handlichkeit. 
  • E-Reader mit 8 ″ und mehr
    Die Komfort-Klasse unter den E-Book-Readern hat eine Diagonale von etwa 8″ oder mehr. Dies entspricht etwa 20,32 cm. Die Schrift lässt sich hier besser lesen, zudem müssen Sie seltener blättern. Das schont wiederum den Akku. Ein Nachteil ist jedoch, dass so große E-Reader schwieriger zu transportieren sind. Sie lassen sich nicht einfach in der Handtasche verstauen. Diese Geräte sind daher eher für den Heimeinsatz geeignet. 

Textformate

Damit Ihr E-Book-Reader vielseitig einsetzbar ist, sollte er nach Möglichkeit viele Textformate unterstützen. Die Art bestimmt auch die Auswahl an möglichen E-Books.

Auf den Punkt!

Die unterstützten Textformate lassen sich in 2 Gruppen unterteilen.

  • E-Book-Formate wurden speziell für E-Book-Reader entwickelt und bieten damit ein ideales Lesererlebnis. 
     
  • Allgemeine Textdateien wurden nicht gesondert für E-Books konzipiert. Aus diesem Grund können Dateien vom PC auch problemlos auf dem E-Book dargestellt werden.
E-Book-Formate

Mehrere spezielle E-Book-Formate konkurrieren miteinander. Jedes Format bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich der Textdarstellung. Gemein ist allen Formaten, dass sie speziell für E-Book-Reader entwickelt worden sind. 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Formate vor: 

  • AZW
    Der Onlinehändler Amazon hat für den hauseigenen E-Reader Kindle ein eigenes Format entwickelt. AZW basiert auf dem Format Mobipocket und besitzt einen speziellen Kopierschutz. Die aktuellste Version ist AZW3. Die bei Amazon gekauften E-Books lassen sich daher ausschließlich auf den Kindle-Readern lesen. Die Textdarstellung erfolgt als reflowable text (dt.: mitfließender Text). Features wie Volltextsuche, Bookmarks und interne Verlinkungen sind bei AZW Standard. Der größte Nachteil bleibt die Koppelung an das Amazon-System. So sind AZW E-Books nicht legal auf Geräten anderer Hersteller zu öffnen. 
  • EPUB
    EPUB (Electronic Publication) ist ein frei nutzbares Format. Mit der neuesten Version lassen sich Texte, Bilder und sogar Videos anzeigen. Das EPUB-Format ist AZW recht ähnlich. Die Textdarstellung erfolgt ebenfalls als mitfließender Text. Der Text kann sich hinsichtlich Format und Größe an die Bildschirmfläche anpassen und ist dadurch immer gut lesbar. Bei Verlegern ist EPUB auch deswegen so beliebt, da es mit einem Kopierschutz kombinierbar ist. EPUB bietet viele Features hinsichtlich des Lesekomforts. Dazu gehören Volltextsuche, Bookmarks und interne Verlinkungen. 
  • MOBI
    MOBI ist eines der ältesten Formate für E-Book-Reader. Entwickelt hat es die Amazon-Tochterfirma Mobipocket. Das Seitenlayout passt sich auch hier an die Bildschirmgröße an. Zusätzlich können Nutzer Schrift und Zeilenabstand nach Wunsch anpassen. Das Format ist DRM-frei, es hat also keinen Kopierschutz. Jedoch wurde es inzwischen weitgehend von AZW abgelöst. 
  • PRC
    Dieses Format ist MOBI sehr ähnlich. Auch sind hier meist unverschlüsselte Publikationen gängig. 

Welche Formen von Kopierschutz für E-Books existieren, finden Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Welche Arten von Kopierschutz gibt es für E-Books?

Allgemeine Textdateien

E-Book-Reader sind meist auch in der Lage, etablierte Formate für PC und Tablet darzustellen. Zu den wichtigsten gehören: 

  • TXT
    Das Textformat txt heißt auch Plain Text (dt.: einfacher Text). Es ist quasi der Ur-Typ eines Text-Files. Die Dateien enthalten unformatierten Text. Sie lassen sich mit Microsofts Wordpad oder Macs TextEdit bearbeiten. Für E-Books selbst ist das Format nur wenig geeignet. Sollten Sie das Dateiformat jedoch für private Notizen nutzen, so können Sie diese auch an vielen Readern öffnen.
  • HTML
    Die Computer-Sprache HTML dient dazu, digitale Dokumente zu gestalten. Zu digitalen Inhalten gehören neben Texten auch Hyperlinks und Bilder. HTML findet v. a. im Webdesign Verwendung. Prinzipiell ist HTML auch als Format für E-Books geeignet und stellt die Basis gängiger E-Book Formate wie AZW und EPUB dar.
  • DOC und DOCX
    Nur wenige E-Reader auf dem Markt unterstützen die Anzeige dieser Microsoft-Word-Dokumente. Eine Möglichkeit, sie dennoch lesbar zu machen, wäre eine Umwandlung in PDF-Dateien. Es gibt auch Hersteller, die Programme oder Apps zur Konvertierung von DOC oder DOCX zu PDF anbieten, damit der E-Reader die Inhalte trotzdem anzeigen kann.
  • PDF
    PDF (Portable Document Format) von Adobe ist ein offenes und weit verbreitetes Format. Aufgrund der weiten Verbreitung können fast alle E-Book-Geräte auch PDFs anzeigen. Das Format ist darauf ausgerichtet, einen Text auf dem Bildschirm exakt so wie in der Papierversion anzuzeigen. PDFs passen sich daher nicht der Größe des Bildschirms an. Die Darstellung auf den meist recht kleinen E-Book-Readern ist aus diesem Grund nicht ideal. 

Speicher

Die Speicherkapazität gibt an, welche Datenmenge maximal auf dem Gerät Platz findet. Die Angabe erfolgt meist in Gigabyte (GB). 

Beispiel

Auf 1 GB Speicher passen etwa: 

200 Lieder oder 400 Bilder oder 1000 Word-Dokumente oder 1000 E-Books.

Die Kapazität des E-Books spiegelt sich meist auch im Preis wieder. Das bedeutet, je höher der Speicherplatz bei sonst gleicher Ausstattung ausfällt, umso höher ist auch der Preis. Welchen Speicherplatz Sie persönlich benötigen, hängt vor allem davon ab, für welchen Zweck Sie Ihren E-Book-Reader vorrangig nutzen möchten.

Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt, welche Kapazitäten für welches Nutzerverhalten optimal sind. 

Speicherplatz in GB Nutzerprofil
bis 2 Speichern von E-Books
2–4 Speichern von E-Books Gelegentliches Speichern von Bild- und Musik-Dateien
8–16 Speichern von E-Books Regelmäßiges Speichern von Bild- und Musik-Dateien
über 16 Speichern von E-Books Speichern von Bild-, Musik- und Video-Dateien

Oftmals lässt sich der Speicherplatz mittels einer microSD-Karte erweitern. Die Hersteller geben jeweils an, wie groß das Fassungsvermögen sein darf. Speicherkarten mit einem höheren Speicherplatz funktionieren dann nicht richtig.

Nach einer passenden SD-Karte können Sie direkt über unser Portal suchen.


Bedienung

Je nach Modell erfolgt die Bedienung entweder über eine mechanische Tastatur oder über einen Touchscreen.

  • Mechanische Tastatur
    Eine mechanische Tastatur ist fest im Gehäuse verbaut. Meist handelt es sich dabei nur um ein sogenanntes Cursorpad. Über wenige Pfeiltasten wird durch das Menü navigiert. Dies ist jedoch bei der Eingabe von Buchtiteln etwas umständlich. Etwas komfortabler sind hier Modelle, die eine vollständige QWERTZ-Tastatur bieten. Jedoch sind diese im Vergleich zur PC- oder Note-Book-Tastatur viel kleiner. Außerdem ist ein höherer Tastendruck erforderlich. Für längere Texte sind auch diese Tastaturen nicht geeignet. Reader mit QWERTZ-Tastatur haben sich bisher auf dem Markt nicht durchgesetzt. Modelle mit mechanischer Tastatur sind aufgrund des geringeren Komforts günstiger. Selten gibt es auch Modelle, die über eine zusätzliche Taste am Geräterücken verfügen, mit der Sie durch einfaches Antippen im Buch blättern können. 
  • Touchscreen
    Bei E-Readern der neuesten Generation erfolgt die Eingabe und Bedienung per Touchscreen. Unter den Touchscreens lassen sich 3 Versionen unterscheiden. Es gibt resistive, kapazitive und induktive Displays sowie Infrarot-Touchscreens. Ein resistives Display reagiert auf Druck. Die Bedienung erfolgt mit den Fingern oder auch mit einem Eingabestift (Stylus). Bei einem kapazitiven Touchscreen ist dagegen keine Druckausübung notwendig. Auch hier lässt sich das Display einfach per Finger oder Stylus bedienen. Diese Bedienungsweise ist am gängigsten. Induktive Touchscreens lassen sich dagegen nicht mit bloßem Finger, sondern nur mit speziellen Eingabestiften bedienen. Ein Vorteil von induktiven Touchscreens ist jedoch, dass das Display sehr viel robuster ausfällt. Ein Infrarot-Touchscreen funktioniert ähnlich wie eine Lichtschranke, die über der Display-Oberfläche liegt. Dies ist die einzige Touchscreen-Technik bei der keine Berührung mit dem Display notwendig ist. Daher kann es zusätzlich mit einem Panzerglas geschützt werden. Infrarot-Touchscreen gelten als sehr robust. Bedient werden kann es mit Fingern, Handschuhen und speziellen Stiften. 
Bedenken Sie

Bei einem kapazitiven Touchscreen müssen spezielle Eingabestifte genutzt werden. Ein Stylus für resistive Displays ist dafür nicht geeignet. 


Ausstattung

Die Ausstattung eines E-Book-Readers bestimmt die Handhabung und Nutzungsmöglichkeiten des Gerätes.

Folgende Merkmale sollten Sie daher beim Kauf im Blickfeld haben: 

Shopping Tipp

Kameras sind eher selten in E-Readern integriert. Der Nutzen liegt darin, dass beispielsweise eigene Notizen abfotografiert werden können. Dies ist gerade für Studenten praktisch. Hinsichtlich der Auflösung liegen die Kameras meist bei bis zu 5 MP (Megapixel), was für Texte hinreichend ist.  

Akku

Bei den meisten E-Readern ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dieser Akku-Typ gilt als sehr ausdauernd, weil es bei ihm nicht zum sogenannten Memory-Effekt kommt.

Wissenswert

Memory-Effekt bezeichnet den Kapazitätsverlust eines Akkus bei einer Teilentladung.

Die Akkulaufzeit ist abhängig von der Display-Funktionsweise:  

  • Akkulaufzeit mit E-Ink-Displays
    Hier geben die Hersteller in der Regel keine Akkulaufzeit an. Dies liegt daran, dass die Modelle nur beim Umblättern Strom benötigen. Somit finden Sie nur Angaben darüber, wie viele Seiten ein Gerät umblättern kann, bis der Akku leer ist. Ein durchschnittlicher Reader liegt meist bei 7.000 bis 8.000 Seiten. Ein sehr guter Reader erreicht mehr als 10.000 Seiten. Damit hält der Akku meist wochenlang. 
  • Akkulaufzeit mit Beleuchtung
    Anders verhält es sich bei E-Books mit Beleuchtung. Hier ist der Stromverbrauch durchaus höher. Entsprechend ist hier die Akkulaufzeit kürzer. Allerdings lässt sich die Beleuchtung ausschalten.  
Beleuchtung

E-Book-Reader mit einem E-Paper-Display funktionieren eigentlich ohne Hintergrundbeleuchtung. Dies spart einiges an Akku. Jedoch ist damit – wie beim echten Buch – bei Dunkelheit mit dem Lesen Schluss. Möchten Sie ohne weitere Lichtquelle im Dunklen lesen, sollten Sie in ein Modell mit Beleuchtung investieren.

Eine Hintergrundbeleuchtung würde den Akku allerdings zu stark belasten. daher haben Hersteller von E-Book-Readern eine Frontbeleuchtung für E-Reader entwickelt. Die LED-Leuchten sitzen einfach im Rahmen. Das Licht lässt sich so gleichmäßig verteilen. Eine Frontbeleuchtung bietet auch einen höheren Lesekomfort. Die Augen werden durch die Beleuchtung eher entlastet: Das Licht scheint nicht direkt in die Augen, wie es bei einer Hintergrundbeleuchtung der Fall wäre.

Nicht nur nachts erweist sich eine Beleuchtung als praktisch. Bei Tag kann die Beleuchtung für zusätzlichen Kontrast sorgen

In der Regel können Sie die Helligkeit in mehreren Stufen einstellen. So können Sie den E-Reader Ihren individuellen Ansprüchen anpassen.

Gehäuse

Das Gehäuse eines E-Book-Readers besteht meist aus Kunststoff. Dieser ist langlebig, griffig und liegt leicht in der Hand. Auch ist Kunststoff unempfindlich gegenüber Kratzern. Selten ist ein E-Book-Reader auch in Aluminium eingefasst. Dieses Material verleiht dem Modell eine edle Optik. Außerdem ist es sehr widerstandsfähig und stabil, wodurch der Reader vor Stürzen noch besser geschützt ist. Aluminium-Modelle sind allerdings etwas schwerer. 

Wie gut Ihr E-Book-Reader vor Außeneinflüssen geschützt ist, können Sie an den ersten beiden Ziffern der sogenannten IP-Zertifizierung (International Protection Codes) erkennen. Die erste Ziffer gibt an, wie gut das Gerät vor Fremdkörpern geschützt ist. Die zweite Ziffer beschreibt den Schutz vor Flüssigkeiten. Es gilt: Je höher die Ziffer ausfällt, umso besser der Schutz. 

Ziffer 1: Schutz vor Fremdkörpern
Ziffer Schutzeigenschaften
0 Kein Schutz
1 Schutz vor festen Fremdkörpern ab 50 mm Durchmesser
2 Schutz vor festen Fremdkörpern ab 12,5 mm Durchmesser
3 Schutz vor festen Fremdkörpern ab 2,5 mm Durchmesser
4 Schutz vor festen Fremdkörpern ab 1,0 mm Durchmesser
5 Staubgeschützt
6 Staubdicht
Ziffer 2: Schutz vor Wasser
Ziffer Schutzeigenschaften
0 Kein Schutz
1 Geschützt gegen senkrecht fallende Tropfen
2 Geschützt gegen fallenden Regen bei Gehäuseneigung bis 15°
3 Geschützt gegen Sprühwasser bei Gehäuseneigung bis 60° 
4 Geschützt gegen allseitiges Spritzwasser
5 Geschützt gegen Strahlwasser aus allen Winkeln
6 Geschützt gegen starkes Strahlwasser
7 Geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen
8 Geschützt gegen dauerndes Untertauchen
9 Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Anschlüsse

Wie kommen die E-Books eigentlich auf das Endgerät? Je nach Art der Konnektivität haben Sie hier verschiedene Möglichkeiten.

Im Folgenden stellen wir die wichtigsten vor. 

  • USB
    Laden Sie sich das E-Book aus dem Internet zunächst auf den PC herunter. Anschließend können Sie es mittels USB-Kabel auf den Reader übertragen.
  • WLAN
    WLAN-fähige E-Reader sind besonders flexibel. Hier fällt der Umweg über den PC weg und Sie können den Lesestoff direkt auf das Gerät laden.
  • Bluetooth
    Über Bluetooth können Sie Ihren Reader bequem mit anderen Endgeräten wie Notebooks, PCs oder Handys verbinden und Dateien übertragen. 
  • 3G
    Mit 3G nutzen Sie das Mobilfunknetz, indem Sie über WLAN-Hotspots unterwegs auf E-Book-Onlineshops zugreifen. Modelle mit 3G sind allerdings mit einem höheren Kaufpreis verbunden. 

Wenn Sie sich für einen E-Book-Reader mit 3G entscheiden, ist es ferner wichtig, dass Sie sich eine SIM-Karte kaufen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen mehreren Mobilfunkanbietern. SIM-Karten und Verträge finden Sie auch auf unserem Portal.

Lautsprecher

Nur wenige E-Book-Reader verfügen über Lautsprecher. Meist sind diese bei Modellen mit integrierter Audio-Wiedergabe enthalten. So können Sie beispielsweise Hörbücher ohne Kopfhörer hören oder einfach beim Lesen ihre Lieblingsmusik abspielen. Jedoch ist die Klangqualität zumeist nicht überzeugend, was an der kompakten Bauweise liegt. 


Funktionen

Funktionen sind maßgebend für den Nutzungsspielraum eines E-Book-Readers verantwortlich und können darüber hinaus für eine bessere Handhabung sorgen. 
Zur Erhöhung des Lesekomforts besitzen die Reader meist spezielle Funktionen.

  • Audio-Wiedergabe
    Eher selten sind E-Book-Reader, die auch eine Audio-Wiedergabe ermöglichen. Damit können Sie beispielsweise auch Hörbücher auf Ihrem E-Reader anhören. Auch zum Musikhören beim Lesen ist die Funktion praktisch.
  • Blättern
    Ein Touchscreen ist besonders zum Blättern komfortabel. Durch einfaches Berühren oder Wischen des Bildschirms gelangen Sie auf die nächste Seite. Ein Hersteller verbaut sogar eine Taste auf der Rückseite des E-Book-Readers, durch deren Antippen die Seite wechselt.
  • Browser
    Ein Browser ist bei vielen E-Book-Readern Standard. Über diesen können Sie auf den Bücher-Shop zugreifen und neue E-Books direkt herunterladen. Voraussetzung ist dabei eine Internetverbindung. Netzrecherchen können ebenso mittels Browser durchgeführt werden. Allerdings laden die Seiten bei E-Ink-Modellen sehr langsam. Entsprechend kann das Surfen etwas mühselig ausfallen. 
  • Foto-Anzeige 
    Einige E-Reader ermöglichen es, Fotos anzuzeigen. Je nach Display ist jedoch die Auflösung nicht sonderlich hoch und die Darstellung erfolgt in Schwarz-Weiß. Für gescannte Texte ist dies jedoch ausreichend.
  • Helligkeitssensor
    Nicht immer ist die Beleuchtungssituation gleich. Ein Helligkeitssensor erfasst das Licht der Umgebung und passt die Bildschirmhelligkeit des Readers automatisch daran an. So müssen Sie etwa bei Sonnenuntergang nicht kontinuierlich die Ausleuchtung selbst regulieren.
  • Kalenderfunktion 
    Sie erleichtert das Zeitmanagement, indem Sie alle wichtigen Termine, wie Meetings und Geburtstage, in den Kalender eintragen können. Auch können Sie sich beispielsweise Erscheinungsdaten von erwarteten E-Books eintragen. 
  • Lesezeichen
    Es ist problemlos möglich, Lesezeichen oder Textmarkierungen vorzunehmen. So können Sie immer schnell an wichtige Stellen zurückkehren.
  • Nachschlagewerk
    Ein E-Book-Reader ist in der Regel mit einer Nachschlagefunktion ausgestattet. So können Sie sich Wörter, Personen oder Orte direkt vom Reader erklären lassen, ohne das E-Book selbst schließen zu müssen. 
  • Notizfunktion
    Die Notizfunktion ist bei den meisten Geräten Standard und bietet gegenüber analogen Büchern Mehrwert. Der Text wird hierbei nicht überschrieben oder durch unschöne Randnotizen ergänzt. In der elektronischen Version wird die kommentierte Passage hervorgehoben, sodass Sie ihre Aufzeichnungen jederzeit wiederfinden können. Notieren Sie gerne und viel, sollten Sie sich für ein Modell mit Touchscreen entscheiden.
  • Schriftanpassung
    Je nach Bedarf kann der Nutzer Schriftart, Größe, Schärfe und Stärke individuell anpassen. Größere Buchstaben können insbesondere für Menschen mit Sehschwäche eine Entlastung darstellen.
  • Taschenrechner 
    Einige E-Books verfügen auch über einen Taschenrechner. Wollen Sie beispielsweise beim Lesen von Fachliteratur schnell eine Rechnung überprüfen, können Sie auf diesen zurückgreifen. 
  • Übersetzer
    Lesen Sie gerne fremdsprachige Bücher, können Sie mit dieser Funktion einzelne Vokabeln nachschlagen.
  • Vokabeltrainer
    Mittels Vokabeltrainer können Sie Ihren Wortschatz in einer Fremdsprache gezielt erweitern. Bei einigen E-Book-Readern sind diese integriert. 
  • Vorlesefunktion
    Ob für die Fahrt im Auto oder wenn die Augen mal zu müde sind – eine Vorlesefunktion ist ein praktisches Extra. Eine spezielle Software übersetzt den schriftlichen Text in gesprochene Sprache. Sie können sich damit das Buch vorlesen lassen. Allerdings lässt sich die Qualität nicht mit einem eingesprochenen Hörbuch vergleichen. 

Zubehör 

Für die derzeit auf dem Markt erhältlichen E-Book-Reader gibt es eine Reihe von Zubehör.

  • Display-Schutzfolie
    Sie sichert das Display gegen Schmutz und Kratzer. Achten Sie beim Kauf einer Schutzfolie darauf, dass ihre Maße mit dem Display übereinstimmen.
  • Ladegerät
    Ein Ladegerät ist im Lieferumfang eines jeden E-Book-Readers enthalten. Aufladen lassen sich die Reader in der Regel über einen Micro-USB-Anschluss. Möchten Sie sich ein zusätzliches Ladegerät kaufen, achten Sie entsprechend auf die Kompatibilität.
  • Ladeadapter für den 12-Volt-Anschluss
    Sind Sie viel mit dem Auto unterwegs, kann es sich lohnen, einen Ladeadapter für den 12-Volt-Anschluss, den sogenannten Zigarettenanzünder, zu holen. So können Sie Ihr E-Book einfach unterwegs aufladen.
  • LED-Leselampe
    Besitzen Sie einen E-Book-Reader ohne Beleuchtung, ist eine LED-Leselampe ein nützliches Zubehör. Diese lässt sich meist an den Reader klemmen und leuchtet das Display gezielt aus. So können Sie auch ohne Tageslicht weiter im Buch lesen, ohne dass Sie das Licht im Raum anschalten müssen. Auf diese Weise stören Sie Ihren schlafenden Partner.
  • Mini-Lautsprecher
    Sofern überhaupt vorhanden, ist die Qualität von integrierten Lautsprechern bei E-Readern meist nicht sonderlich gut. Möchten Sie über Ihren E-Book-Reader Hörbücher oder Songs mit Freunden hören, sind externe Boxen zu empfehlen. Diese können Sie per Bluetooth verbinden. Die Boxen können aber auch mit anderen Geräten verbunden werden und sind somit universell einsetzbar.
  • Schutzhülle
    Beim Kauf eines E-Book-Readers sollten Sie auch eine Schutzhülle mitbestellen. Durch sie können Sie das Gerät vor Staub, Kratzern und Stößen schützen. Schutzhüllen sind in einer Vielzahl an Farben und Mustern erhältlich. Achten Sie darauf, dass die Maße von Hülle und Gerät gleich sind.
  • Ständer
    In der Konzeption ähnelt dieses Zubehör einem herkömmlichen Buchständer. Sie können den Reader rutschsicher in den Ständer legen. Je nach Variante sind Höhe und Neigungswinkel verstellbar. So haben Sie das Display besser im Blickfeld. Dies erhöht den Lesekomfort zusätzlich, denn Sie müssen den Kopf zum Lesen nicht zu stark neigen. 
  • Stylus für resistive Touchscreens
    Reagiert der Touchscreen auf Druck und nicht auf Berührung, kann ein Stylus, also ein spezieller Eingabestift, die Bedienung erleichtern. Dieser kostet nur wenige Euro.
  • Verbindungskabel
    Ein Verbindungskabel gehört bei jedem E-Book-Reader zur Ausstattung. Durch dieses können Sie E-Books von PC oder Laptop auf Ihren Reader übertragen. 

Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von E-Book-Readern wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlung basiert hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von E-Book Readern.

Akku

Wie lange hält der Akku eines E-Book-Readers?

Die Laufzeit eines E-Book-Readers ist aufgrund der E-Ink-Technologie sehr hoch. Er verbraucht nämlich nur dann Energie, wenn er das Bild ändern muss. Entsprechend geben Hersteller bei der Akkulaufzeit die Anzahl der umgeblätterten Digitalseiten an, die ein Reader pro Ladung schafft. Hier gibt es große Unterschiede. Ein Reader kann zwischen 7.000 Seiten und 50.000 Seiten Kapazität haben. Jedoch reichen alle Modelle im Normalfall für mehrere Wochen. 

Was den Akku jedoch zusätzlich beanspruchen kann ist ein aktives WLAN und eine Hintergrundbeleuchtung. Gerade wenn Sie im Urlaub sind und Ihren E-Reader nicht regelmäßig nachladen können, empfiehlt es sich, diese Optionen auszuschalten. 

Angebot 

Wie groß ist das Angebot an E-Books?

Nicht alle Bücher erscheinen momentan auch als E-Book. Dies liegt auch daran, dass E-Books im Gesamtumsatz auf dem Büchermarkt immer noch eine Nische ausmachen. Laut einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research lesen 78 % der E-Book-Nutzer Romane. 39 % nutzen den Reader auch für Ratgeber-Bücher, 36 % für Lehrbücher und 10 % für sonstige Sachbücher. 

Wissenswert

Im Jahr 2015 haben E-Books 4,5 % zum Gesamtumsatz der Buchindustrie beigetragen. 2017 lag der Wert bei 5 %. 

Jedoch ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben die Hälfte aller Deutschen Verlage auch E-Books im Sortiment. Die neuesten Publikationen erscheinen sowohl gedruckt als auch in digitaler Form. Das Angebot an englischsprachiger Literatur ist nochmals größer. 

Begriff

Was ist ein E-Book-Reader?

Bei einem E-Book-Reader handelt es sich um ein Lesegerät für elektronische Bücher. Im Gegensatz zu Tablets ist deren Hauptverwendungszweck das Lesen von eBooks. Die Geräte kennzeichnen sich durch eine kompakte Größe, ihre Bildschirme sind auf die augenschonende Ablesbarkeit hin konzipiert. 

Auch die Software sorgt für einen besseren Lesestandard. Einer der größten Vorteile von E-Readern ist die Anpassbarkeit der Schrift. Die Größe kann stufenweise angepasst werden. 

Hinsichtlich des Funktionsumfangs sind E-Books im Vergleich zu Tablets durchaus eingeschränkt. Oft verfügen sie über einen integrierten MP3-Player. Jedoch sind sie für den Multimediakonsum von Video, Bildern und Spielen nur bedingt geeignet. 

Preislich liegen E-Book-Reader zwischen 50 € und 700 €. Die meisten Standardmodelle liegen um die 100 €. 

Datenübertragung

Wie übertrage ich elektronische Bücher auf den E-Book-Reader?

Dies ist vom jeweiligen Modell abhängig. Bei den meisten E-Book-Readern gelangen die E-Books über das Internet auf das Gerät. Sie müssen im Reader den jeweiligen Shop aufrufen und können dort die Bücher bequem per WLAN oder über mobiles Internet herunterladen. Bei älteren Geräten müssen Sie oftmals den Umweg über den PC nehmen. Sie müssen die E-Books erst auf den PC herunterladen und dann auf den Reader übertragen. Dazu müssen Sie den E-Book-Reader und den PC per USB-Kabel verbinden. 

Drucken 

Kann ich E-Books ausdrucken?

Dies ist abhängig davon, ob eine Digitale Rechteverwaltung (kurz DRM) vorliegt und welche Einschränkungen die Verlage festgelegt haben. Ist eine DRM vorhanden, funktioniert das Ausdrucken von E-Books entweder gar nicht oder es können nur einzelne Seiten gedruckt werden. E-Books ohne DRM lassen sich dagegen problemlos ausdrucken.

Eignung 

Für welchen Nutzer-Typ eignen sich E-Book-Reader?

Ein E-Book-Reader ist für unterschiedliche Nutzergruppen von Vorteil. Zu welchem der folgenden Nutzer-Typen zählen Sie sich? 

  • Sparer
    Für Vielleser können sich E-Book-Reader schnell bezahlt machen. Zwar gilt für E-Books auch die Buchpreisbindung, jedoch sparen Sie im Vergleich zur gedruckten Version meist um die 20 %.
  • Klassik-Liebhaber
    70 Jahre nach dem Tod des Autors erlischt das Urheberrecht. Danach können Werke kostenfrei vertrieben werden. Dies ist der Grund, warum viele Klassiker, wie etwa Werke von Schiller oder Goethe, als E-Book kostenlos erhältlich sind. Als Liebhaber klassischer Literatur profitieren Sie besonders von den E-Book-Ausgaben.
  • Neuentdecker
    Ein E-Book zu verlegen ist grundsätzlich günstiger als das eines gedruckten Buchs. Viele neue Autoren nutzen daher den E-Book-Markt, um auf sich aufmerksam zu machen. Daher können Sie durch E-Books auch viele bisher unbekannte Autoren entdecken.
  • Nutzer mit wenig Stauraum für Bücher
    Bücher nehmen viel Platz in Anspruch. Für begeisterte Leser, die eine kleine Wohnung haben oder häufig umziehen, kann dies hinderlich sein. Mit einem E-Reader können Sie einem wachsenden Bücherregal entgegenwirken, ohne auf Lesestoff verzichten zu müssen.
  • Reisende
    Auch für die Reise sind E-Book-Reader von Vorteil. Ein solches Gerät wiegt nur rund 200 g, ist etwa 19 cm hoch und 12 cm breit. Damit passt es leicht in jede Jacken- oder Handtasche.
  • Nutzer mit einer Sehschwäche
    Für das Lesen eines elektronischen Buches mit dem E-Reader benötigen Sie keine Lesebrille. Sie können die Schriftart ganz einfach den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Format

Kann ich auch auf anderen Endgeräten E-Books lesen? 

E-Books können nicht nur auf E-Readern gelesen werden. Grundsätzlich ist dies auf allen Geräten mit Computer-Funktionalitäten möglich.

Folgende Optionen sind denkbar:

  • Smartphone 
  • Tablet 
  • Notebook oder PC 

Beachten Sie aber, dass Sie zum Lesen ein Zusatzprogramm oder eine App des jeweiligen E-Book-Shops brauchen. 

Das Lesen auf anderen Endgeräten ist meist nicht so komfortabel wie auf E-Books. E-Books haben einen geringeren Stromverbrauch, bieten viele Lesefunktionen und eine deutlich bessere Lesbarkeit.  

Recherche Tipp

pcwelt.de hat unterschiedliche E-Book-Reader-Apps für Android verglichen. 


Kann ich meine E-Books gleichzeitig auf verschiedenen Geräten lesen?

Dies hängt von dem vorliegenden Kopierschutz bzw. DRM ab.

Wir erklären Ihnen die Möglichkeiten für die 2 wichtigsten E-Book-Formate. 

  • Amazon Kindle 
    Für Android, iOS, Windows Phone und sogar Blackberry gibt es Kindle-Apps zum Lesen. Somit haben Sie auch abseits Ihres Kindles die Möglichkeit, Ihre bei Amazon erworbenen E-Books, zu lesen. Sie können mit bis zu 6 Geräten auf ein Amazon-Konto zugreifen. Der Kopierschutz ist also an das Konto gebunden. 
  • EPUB 
    Auch E-Books anderer Anbieter, die meist im EPUB-Format vorliegen, können mit mehreren Geräten gelesen werden. Der Vorteil bei EPUB-Formaten ist, dass diese mit fast allen Readern, außer Kindle, geöffnet werden können. Liegt ein Kopierschutz auf dem Buch, gelten ähnliche Regelungen wie beim Kindle. Mit der in der Regel erforderlichen Konto-Autorisierung können Sie ein Buch auf bis zu 6 Geräten lesen.  

Hersteller 

Ist man beim Kauf an einen bestimmten Shop gebunden? 

Dies hängt vom Gerät ab. Amazon bietet mit den Kindle-Geräten ein geschlossenes System. Entsprechend sind Sie hier an genau diesen Shop gebunden. Andere Geräte hingegen überlassen Ihnen die freie Auswahl eines E-Book-Shops. 

Oftmals ist jedoch der Zugang zu einem Shop bereits im Gerät vorinstalliert, wie beispielsweise beim Tolino. Problemlos lassen sich aber auch E-Books von ebook.de, weltbild.de und anderen Anbietern auf den Tolino herunterladen. 


Welcher Hersteller bietet welche E-Book-Reader? 

Viele Hersteller bieten E-Book-Reader an. Als Kunde profitieren Sie somit von einer breiten Auswahl und guten Preisen. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auswahl der derzeit wichtigsten Modelle auf dem Markt und deren Hersteller. 

Hersteller Modelle
Amazon

• Kindle 
• Kindle Paperwhite
• New Kindle Paperwhite 2015
• Kindle Voyage
• Kindle Oasis

Bookeen • Cybook Odyssey HD Frontlight
• Cybook Ocean
• Cybook Muse Frontlight
• Cybook Muse HD
• Orizon
Kobo • Aura HD
• Aura H2O
• Glo HD
• Touch 2.0
• Aura Edition 2
• Aura One
• Aura H2O Edition 2
Pocket-Book • InkPad
• Sense
• Ultra
• Aqua
• Touch Lux 3 
• Touch HD 
Sony • PRS-T2
• PRS-T3
Tolino • Shine
• Vision
• Vision 2
• Vision 2HD
• Vision 3HD
• Vision 4HD 
Trekstor • Pyrus 2 LED
• Pyrus Mini
• eBook Reader 3
• eBook Reader 4

Die Auswahl ist entsprechend groß. So können Sie gezielt nach Preisen und Ausstattung vergleichen und das für Sie ideale Modell finden. 

Kauf

Welcher E-Book-Reader ist der richtige für mich?

Damit Sie den passenden Reader finden, gibt es unterschiedliche Kriterien zu beachten.

Stellen Sie sich vor dem Kauf folgende Fragen: 

  • Welches Display passt zu mir? 
    Beim Display müssen Sie sich über die Technologie, Auflösung und Bilddiagonale Gedanken machen. E-Reader besitzen ein E-Ink-Display, das optisch Papier stark ähnelt. Es gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Neuere E-Ink-Typen überzeugen mit hohen Kontrastwerten und einer besseren Lichtreflexion. Vielleser sollten sich daher Modelle mit neuer E-Ink-Technologie holen. Die Auflösung wird in ppi angegeben. Je höher diese Ausfällt, umso ebenmäßiger und leichter ablesbar ist der Text. Alte Geräte haben eine Pixeldichte von 180 ppi. Für Gelegenheitsleser ist dies ausreichend. Moderne Modelle können mit 250–300 ppi überzeugen. Die Display-Diagonale ist ein zusätzlicher Entscheidungsfaktor. Meist sind hier 6″ (Zoll) Standard. 
  • Welche Akkulaufzeit benötige ich? 
    Die Akkulaufzeit wird in der Anzahl der Seiten angegeben, die der Akku pro Ladung umblättern kann. Der Grund ist, dass der Akku nur beim Umblättern Strom verbraucht. Die meisten Reader können 7.000 bis 8.000 Seiten umblättern. Wer viel und lange auf Reisen ist, sollte zu einem Modell greifen, das 10.000 Seiten oder mehr durchhält. 
  • Welche Textformate sollte mein E-Book-Reader unterstützen?  
    Bei E-Books wettstreiten mehrere Formate. Jedes bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich der Textdarstellung und dem Kopierschutz. Gemeinsam ist allen Formaten, dass sie speziell für E-Book-Reader entwickelt sind. Das bedeutet, die Schriftgröße lässt sich dynamisch anpassen. Das gängigste Format ist EPUB. 
  • Wie viel Speicher benötige ich? 
    Der Speicherplatz sollte ausreichend groß sein. Jedoch ist dies für gewöhnlich kein Problem. Die meisten Reader bieten mehrere GB Platz. Schon auf 1 GB passen ca. 1000 E-Books. Auf den Speicherplatz sollten insbesondere Nutzer achten, die zusätzliche Inhalte auf dem Reader, wie beispielsweise Musik, abspeichern möchten. 


Was sind die Vor- und Nachteile von E-Book-Readern?

Das klassische Papierbuch bietet ein einzigartiges Lesegefühl und ist unabhängig von Strom. Auch sind Bücher unabhängig von technischen Gegebenheiten wie dem Internet. Jedoch bietet das Lesen am E-Reader attraktive Vorteile. 

  • Eine Bibliothek wiegt nur 200 g. 
    Sie können mit nur einem Gerät hunderte von Büchern immer mit sich führen. Damit haben Sie auch immer gleich die Auswahl.
  • Die Schriftgröße lässt sich flexibel an Ihre Sehgewohnheiten anpassen. 
    So profitieren v. a. Nutzer mit Sehhilfe von einem E-Reader. Sie können auf diesem die Schrift einfach vergrößern. 
  • Ein E-Book kann 24 h am Tag erworben werden. 
    Mit einem E-Reader können Sie über einen Online-Shop jederzeit ein E-Book erwerben und sofort herunterladen. Sie sind nicht an herkömmliche Öffnungszeiten gebunden. 

Grundsätzlich lässt sich jedes Tablet auch als E-Reader nutzen. Sie benötigen lediglich eine entsprechende App. Ein Vorteil von Tablets ist, deren erweiterter Funktionsspielraum. Sie können damit auch Fotos und Videos darstellen. Ferner kann man mit diesen auch im Dunkeln lesen, da das Display über eine Hintergrundbeleuchtung verfügt. 

Jedoch gibt es einige Argumente, die dennoch für den Erwerb eines zusätzlichen E-Readers sprechen. Dessen Akkulaufzeit ist wesentlich höher. Sie reicht für 8.000-mal Umblättern bzw. ca. 4 Wochen. Dies gilt jedoch nur für Modelle ohne Beleuchtung. 

Das Lesen am Tablet bzw. am LCD-Display beansprucht die Augen mehr. Am E-Reader mit E-Ink-Displays ermüden die Augen wesentlich langsamer. Ferner spiegeln E-Ink-Displays fast nicht. Sie können Sie damit auch gut im Freien nutzen. Bei Tablets ist das kaum möglich. 

Kopierschutz

Welche Arten von Kopierschutz gibt es für E-Books? 

Es lassen sich mehrere Arten von Kopierschutz für E-Books unterscheiden. 

  • Harter Kopierschutz
    Ein harter Kopierschutz verhindert, dass das Buch auf unberechtigten Lesegeräten gelesen wird. 
  • Weicher Kopierschutz
    Ein Wasserzeichen ist ein sogenannter weicher Kopierschutz. Sie selbst sehen das Wasserzeichen beim Lesen nicht. Es enthält jedoch Informationen, die auf Sie, den Käufer, rückschließen lassen, so z. B. die verschlüsselte Bestellnummer. Bücher mit diesem Schutz können auf mehreren Readern gelesen werden.
  • Kein Kopierschutz
    Jeder bekannte Shop bietet auch kopierschutzfreie E-Books an. Meist handelt es sich um Werke, für die kein Urheberrecht mehr vorliegt. Diese können Sie problemlos auf anderen Geräten öffnen, sofern sie das Textformat unterstützen. 


Was bedeutet DRM?

DRM ist eine Abkürzung für Digital Rights Management (dt.: Digitale Rechteverwaltung). DRM ist keine einheitliche Technik, sondern beschreibt mehrere Sicherheitsmaßnahmen. Diese dienen dazu, die E-Books vor Vervielfältigung zu schützen. In der Praxis bedeutet das, dass der Verkäufer technisch vorbestimmt, was Sie mit Ihrem erworbenen E-Book tun können. Meist ist das E-Book beispielsweise an einen registrierten Reader oder ein Konto gebunden. Sie können daher E-Books mit DRM nicht verleihen oder ausdrucken.
 

Kann ich den Kopierschutz entfernen?

Es gibt inzwischen Programme mittels derer Sie den Kopierschutz eines E-Books entfernen und beispielsweise das Buchformat ändern können. Jedoch ist dies in Deutschland illegal. Der Paragraph § 95a UrhR untersagt die Entfernung technischer Schutzmaßnahmen ausnahmslos. Sie werden dafür zwar strafrechtlich nicht zur Rechenschaft gezogen, sofern es sich nur um eine Privatkopie handelt, zivilrechtlich können die Rechteinhaber Sie dafür allerdings jederzeit belangen. 

Kosten 

Wieviel kostet ein E-Book?

E-Books unterliegen ebenso wie gebundene Bücher der Buchpreisbindung. Bei verschiedenen Händlern kosten E-Books meist gleich. Eine Ausnahme bieten hier fremdsprachige Bücher. Sie sind von der Buchpreisbildung nicht betroffen. 

Wissenswert

Die Buchpreisbindung regelt den Preis für Bücher. Seit 1. September 2016 gilt sie auch für elektronische Bücher.

Verlage und Buchimporteure müssen für jedes Buch einen unveränderbaren Preis festsetzen und bekanntmachen. Dies schützt kleine Buchhandlungen vor dem Konkurrenzdruck großer Anbieter.

Da u. a. die Druckkosten entfallen, sind E-Books zwischen 12 % und 28 % günstiger als Taschenbücher. Das bedeutet, dass Sie als Vielleser mit E-Books grundsätzlich sparen können. 

Magazine und Zeitungen 

Kann ich mit einem E-Reader auch Zeitungen oder Magazine lesen?

Grundsätzlich ja, allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. 

Die Auswahl an Angeboten, die mit E-Ink-Display gut lesbar sind, ist relativ gering. Nur wenige Zeitungen und Zeitschriften erscheinen für E-Reader. Erkundigen Sie sich am besten beim jeweiligen Herausgeber Ihrer Lieblingszeitung oder -zeitschrift nach einer elektronischen Ausgabe.

Wesentlich größer ist hier das Angebot für Tablets. Dies liegt daran, dass die Anpassungserfordernisse beim Layout wesentlich geringer sind. Das Layout ist hier fix. Für E-Reader muss es sich anpassen.

Tipp

Mit dem E-Book-Verwaltungsprogramm Calibre können Sie Nachrichtenfeeds automatisch auslesen und in E-Book-Formate konvertieren. Die Datei können Sie dann an Ihr Gerät schicken. 

Reise

Was muss ich beachten, wenn ich meinen E-Book-Reader mit auf Reisen nehme?

Ein E-Book-Reader ist der ideale Reisegleiter. Mit einem Gewicht von nur 200 g kann er ganze Bibliotheken beinhalten. Einige Dinge sollten Sie dabei beherzigen. 

  • Schützen Sie das Gerät durch eine Hülle.
    Auf Reisen ist es besonders wichtig, das Gerät vor Kratzern, Staub oder Sand zu schützen. Sie sollten sich daher eine passende Hülle besorgen. 
  • Für den Flug sollten Sie WLAN und Mobilfunkzugriff ausschalten.
    Wenn Sie Ihren E-Book-Reader beim Flug im Handgepäck mit sich führen, müssen Sie WLAN und Mobilfunkzugriff komplett deaktivieren. Sonst stören Sie die interne Funkkommunikation.
  • Laden Sie die gewünschten Bücher vor der Reise auf den Reader.
    Laden Sie sich zur Sicherheit eine große Auswahl herunter. So können Sie spontan entscheiden, auf welches Buch Sie Lust haben. Dies ist v. a. dann sinnvoll, wenn Sie keinen Internetzugang an Ihrem Reisedomizil haben.
  • Denken Sie daran, sich ein Wörterbuch herunterzuladen.
    Für den Restaurantbesuch oder den Einkauf auf Reisen ist ein Wörterbuch immer praktisch. Für E-Books sind diese oft sogar kostenlos und wesentlich komfortabler in der Bedienung als ihre gedruckten Pendants.  
  • Schützen Sie Ihr Gerät vor Diebstahl oder Verlust.
    Aktivieren Sie Ihren Passwortschutz, damit Unbefugte keinen Zugang zu Ihrem Gerät haben. 

Zubehör

Welches Zubehör ist sinnvoll für einen E-Book-Reader?

Sie können aus einem umfangreichen Zubehör-Angebot wählen. Nicht alles davon ist notwendig.

Auf 2 Zusätze sollten Sie jedoch nicht verzichten

  • Display-Schutzfolie
    Eine Display-Schutzfolie schützt den Bildschirm vor Kratzern und Verschmutzungen. So bleibt Ihnen Ihr Reader länger erhalten. 
  • Schutzhülle
    Eine Schutzhülle bewahrt Ihr gesamtes Gerät vor Schmutz und Schaden. Außerdem können Sie mittels Schutzhülle Ihr Modell optisch individualisieren. Es gibt diese in unzähligen Farben und Ausführungen. 

Welches Zubehör es sonst noch für E-Books gibt, erfahren Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters.


Aus Begeisterung fürs Online-Shopping unterstütze ich die billiger.de-Redaktion neben meinem Studium beim Verfassen von Ratgebern. Meine Interessen reichen dabei von Unterhaltungselektronik über Haushaltsthemen bis hin zu Mode. Dabei ist es mir immer wichtig, für Sie die wichtigsten Informationen zum Kauf und Tipps zur Anwendung zusammenzutragen. 


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