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USB-Sticks (1.110 Ergebnisse aus 73 Shops)

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Es gibt den veralteten USB 1.0, die flächendeckend verbauten USB 2.0 sowie die neueste Generation USB 3.1, und ebenfalls noch eine ganze Reihe weiterer Abstufungen. Diese unterscheiden sich in ihrer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit sowie ihrer maximalen Stromversorgung. Zu beachten ist jedoch, dass USB 3.1 (Typ C) Anschlüsse nicht abwärtskompatibel sind.

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Lesetransferrate
Lesetransferrate

Die Lesetransferrate ist eine Kennzahl für die Geschwindigkeit, mit der ein Computer auf die, auf dem Stick gespeicherten Daten, zugreifen kann.

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Produkttyp
USB-Sticks werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Äußerlich unterscheiden sie sich vor allem im Design. Von einfachen, schlichten Standards bis hin zu gestalteten Figuren gibt es viele Auswahlmöglichkeiten.

Eine Figur als USB-Stick ist eine beliebte Auswahl für den privaten Gebrauch. Hier gibt es die unterschiedlichsten Designs. Von beliebten Comicfiguren über Figuren aus Filmen und Tieren reicht die Bandbreite bis hin zu Alltagsgegenständen wie Flugzeugen oder Handtaschen.

Standard-Sticks sind im Gegensatz dazu wesentlich schlichter und eher unauffällig. Deshalb bieten sie sich auch für den Gebrauch im beruflichen Umfeld an. Sie sind meist in dezenten Farben und Formen gehalten und eher zweckmäßig. Aber auch Standard-Sticks gibt es in knalligen Farben.

Nano, Micro und Mini-USB-Sticks sind die kleinsten unter den USB-Sticks. Sie sind sehr platzsparend und unauffällig und bestehen nur aus einem Anschluss und einem sehr kleinen anhängenden Speicher.

Material
Zusätzlich zu den vielen unterschiedlichen Designs, gibt es auch verschiedene Materialien für die Ummantelung des Sticks, z.B.: Aluminium, Kunststoff, Gummi, Holz oder PVC. Die Materialien haben keinen Einfluss auf die technischen Eigenschaften, sondern dienen nur der Optik.

Anschlüsse
USB-Sticks variieren auch hinsichtlich ihrer Anschlussmöglichkeiten. Diese haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung.

USB 2.0 und USB 3.0 unterscheiden sich vor allem in ihrer Geschwindigkeit und der Datenübertragung. USB 3.0 ist bis zu 10-mal schneller als sein Vorgänger. Dieser ermöglicht auch im Gegensatz zum älteren Modell eine gleichzeitige Datenübertragung in beide Richtungen, also vom Speichermedium zum angeschlossenen Gerät und umgekehrt.

Der neue USB 3.1-Stecker hat die Größe eines USB 2.0-Micro-B-Steckers. Dafür gibt es neue Kabel, Stecker und Geräte. USB 3.1 ist zwar abwärtskompatibel, kann also auch die Steckverbindungen seiner Vorgänger nutzen, braucht dafür aber ein Adapterkabel. Auch hier wurde die Datentransferrate gesteigert. Die wohl größte Änderung ist die der symmetrischen Bauform. Der USB 3.1 Stecker funktioniert nun, egal in welcher Richtung er eingesteckt wird.

USB on-the-go oder kurz OTG dient dazu, mobile Geräte direkt miteinander oder mit anderer PC-Hardware, wie Drucker oder Tastatur zu verbinden ohne den Umweg über den Computer zu nehmen. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass beide Geräte OTG tauglich sein müssen.


Technische Daten
Lesetransferrate und Schreibtransferrate geben Auskunft über die Geschwindigkeit, mit der ein USB-Stick oder eine externe Festplatte Daten empfangen oder übertragen.

Der größte Unterschied bei USB-Sticks ergibt sich aus dem maximal möglichen Speicher. Die Auswahl reicht von 256 MB bis 512 GB. Für größere Datenmengen empfiehlt sich eine externe Festplatte.

Eigenschaften
Es gibt drei verschiedene Arten, wie ein USB-Stick verschlossen werden kann. Eine normale Kappe lässt sich über den Anschluss stecken und schützt ihn somit vor Stößen und Staub. Ein einfahrbarer Stecker lässt sich komplett im Gehäuse verstecken. Eine Schwenkkappe lässt sich um 360° um den Stick drehen und schützt den Anschluss. Es gibt natürlich auch Sticks, die ohne Verschluss auskommen. Sie sind robuster und fester gebaut und können deswegen auch ohne Verschlusskappe benutzt und aufbewahrt werden.

Features
Plug&Play-Geräte machen es möglich, Hardware an den Computer anzuschließen und Daten davon abzuspielen, ohne vorher zu jedem Gerät eine Gerätetreibersoftware installieren zu müssen.

Stoßfeste USB-Sticks halten es auch mal aus, fallen gelassen zu werden oder auf andere Art Stöße abzubekommen ohne gleich kaputt zu gehen oder Daten zu verlieren.

Sticks mit Numpad lassen sich wie ein Schloss mit einer Zahlenkombination sperren. Ohne diese Kombination kann der Inhalt nicht abgerufen werden. Praktisch für sensible Daten.

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Wir helfen Ihnen, den idealen USB-Stick für Ihre Anforderungen zu finden.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Ob es darum geht, Daten von einem PC auf einen anderen zu übertragen, enorme Datenmengen portabel abzuspeichern oder schlichtweg Datensicherungen von Laptops oder Smartphones vorzunehmen – USB-Sticks erleichtern all diese Aufgabenbereiche enorm.
 
Galten USB-Sticks früher noch als wenig nützliche Alternative zu Disketten oder zu CDs, haben sie die erstgenannten Speichermedien heutzutage vollständig verdrängt. Dabei reichen die kleinen Speicherstifte bei Weitem nicht mehr nur für kleine Datenmengen aus: Die Speicherkapazität auf USB-Sticks hat sich in den vergangenen Jahren wesentlich erhöht – so sind sogar Sticks mit Speicherkapazitäten von bis zu 1 Terabyte (1.000 GB) erhältlich. Zugleich sind die Sticks selbst immer kleiner geworden.
Wissenswert
USB steht für Universal Serial Bus Stecker.
Ein USB-Stick ist ein portables Speichermedium, das in der Regel mit einem kleinen Flash-Speicher ausgestattet ist und über den Universal-Serial-Bus-Stecker (USB) mit anderen Geräten verbunden werden kann. Es handelt sich hierbei also um einen elektronischen Datenträger, der über den USB-Stecker direkt mit dem Gehäuse verbunden ist. Diese beiden Bauteile bilden eine mechanische Einheit.
Technisch gesehen fällt unter die Bezeichnung „Stick“ bzw. „USB-Stick“ zwar eine Vielzahl von Geräten, die über die Bauteile eines Speichermediums und eines USB-Steckers verfügen (wie zum Beispiel WLAN-, UMTS- oder DVB-T-Sticks). Unter einem USB-Stick wird konkret jedoch ein USB-Speicherstick verstanden, welcher der Sicherung und dem Austausch von Daten dient. Erfunden wurde der USB-Stick Ende der 1990er Jahre von dem israelischen Ingenieur Dov Moran.
 
Heute erreichen die schnellsten USB-Verbindungen theoretisch Übertragungsraten von über 1.000 MB/s (Megabyte pro Sekunde). Allerdings unterscheiden sich die Übertragungsraten von Stick zu Stick enorm. Zudem ist eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle mit verschiedenen Speicherkapazitäten erhältlich.

Meist verfügt ein USB-Stick über eine Schutzkappe, die den Stecker vor Beschädigungen schützt. Der Stecker kann aber auch durch einen Schalter am Gerät ein- und ausgefahren werden. Als Materialien kommen zumeist Kunststoff, Metall oder Aluminium zum Einsatz. Allerdings verwenden manche Hersteller für extravagante Sticks auch ganz andere Materialien wie etwa Holz oder Leder.

Damit Sie sich hinsichtlich der Produktvielfalt zurechtfinden und Ihnen die Kaufentscheidung leichter fällt, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater die wichtigsten Entscheidungskriterien für Sie zusammengefasst.
 

Kaufberater

Den richtigen USB-Stick mit geeigneter Speicherkapazität, optimaler Übertragungsrate und idealer Größe für Ihre Anforderungen zu finden, ist angesichts der großen Auswahl an Modellen und Ausführungen nicht gerade einfach. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung zusammengestellt und erläutert.
Bedenken Sie beim Kauf eines idealen USB-Sticks vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Überlegen Sie sich, wie viel Speicherkapazität Ihr USB-Stick besitzen sollte.
    Eines der zentralen Entscheidungskriterien bei der Wahl eines USB-Sticks ist seine Speichergröße. Denn sie entscheidet, welches Datenvolumen maximal auf dem Stick Platz findet und bestimmt somit den Einsatzzweck. Auf einen Stick mit einer Speicherkapazität von mindestens 8 GB (Gigabyte) passen Ihre wichtigsten Daten und eventuelle Sicherheitssoftware.
  • Bauweise und Spezifikation der Schnittstelle entscheiden darüber, an welche Geräte Sie den USB-Stick anschließen können.
    Standard-USB-Stecker eignen sich für die Datenübertragung an Computern. Mit Micro-USB-Steckern können Sie häufig Daten von Smartphones, MP3-Playern oder Digitalkameras sichern. Der jeweilige USB-Standard hat zudem Einfluss auf einen gleichzeitigen Datenaustausch sowie auf die Übertragungsgeschwindigkeit.
  • Achten Sie auf eine schnelle Übertragungsrate Ihres USB-Sticks.
    USB-3.0-Schnittstellen gewährleisten häufig sehr hohe Übertragungsraten – so ist ein flüssiges Arbeiten sowie ein schnelles Übertragen der Daten gewährleistet. Zu den älteren USB-2.0-Schnittstellen sollten Sie hingegen nur greifen, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit keine Rolle spielt.
  • Wählen Sie einen USB-Stick in einer passenden Größe.
    Ein zu klobiger und großer USB-Stick könnte die benachbarten USB-Anschlüsse am Rechner blockieren, wenn er mit dem PC verbunden ist. Daher sollte Ihr USB-Stick eher schlank gebaut sein. 
 

 

USB-Stick-Modelle

USB-Sticks gibt es heutzutage in allen möglichen Varianten – sie unterscheiden sich vor allem im Design: Ob in Gestalt eines Korkenziehers, Modellautos oder Golfballs oder als eingebaute Schnittstelle in Armbanduhr oder Taschenmesser – USB-Speichermedien samt Stecker finden sich in nahezu jeder erdenklichen Form. Die Bauform kann zudem praktische Funktionen erfüllen. 
Auf den Punkt!
USB-Sticks lassen sich nach ihrer äußeren Erscheinung, Größe und Ausstattung folgenden Produktgruppen zuordnen:
 
  • Standard-USB-Sticks bezeichnen die herkömmlichen Speicherstifte in schlichter, länglicher Form.
  • Nano-USB-Sticks, auch Pico-USB-Sticks genannt, sind besonders kleine, kompakte Speichersticks. Sie passen beispielsweise problemlos in den Geldbeutel.
  • Dual-USB-Sticks besitzen 2 Schnittstellen und können daher variabel in mobile Geräte und einen PC gesteckt werden.
  • Unter Sonderformen-USB-Sticks lassen sich Speichersticks in speziellem Design zusammenfassen. Dazu zählen etwa USB-Sticks in Form von Kreditkarten, Autoschlüsseln, Figuren oder Schlüsselanhängern.


Standard-USB-Sticks

Handelsüblich sind Standard-USB-Sticks, die zumeist ein längliches und schlichtes Design besitzen. Sie sind die Klassiker unter den USB-Sticks und überzeugen durch ihre einfache Handhabung.
 
Standard-USB-Sticks sind in der Regel relativ kompakt, so dass sie bequem in die Hosentasche passen. Allerdings sind sie deutlich größer als Nano-USB-Sticks und lassen sich aufgrund ihrer länglichen Form nicht so platzsparend im Geldbeutel verstauen.
Bedenken Sie
Je nach Größe kann der Sticks andere Anschlüsse am PC bzw. Laptop verdecken.
Bei zu großen USB-Sticks besteht das Risiko, dass sie andere USB-Buchsen am Eingangsgerät blockieren. Das ist insbesondere der Fall, wenn Sie Ihren Speicherstift etwa an der Rückseite Ihres Standrechners einstecken möchten. Dort liegen die USB-Anschlüsse meist sehr eng aneinander.
Standard-USB-Sticks kosten etwa zwischen 10–200 €. Vor allem bestimmen die Speicherkapazität, die Schnittstelle und die Übertragungsrate den Preis. Nach oben hin sind die Grenzen im Hinblick auf Preis und Qualität also (nahezu) offen.
 
Nano-USB-Sticks
Eine andere Form der beliebten Speicherstifte sind Nano-USB-Sticks. Sie sind extrem klein und bestehen zum größten Teil aus dem USB-Stecker – so sind sie deutlich kompakter als die herkömmlichen Standard-Modelle. Viele Hersteller bezeichnen diese Modelle aufgrund ihrer Größe auch als Micro- oder Mini-USB-Stick – dies ist nicht zu verwechseln mit der Bauform der Schnittstelle.
 
Trotz kompakter Bauform können auf diesem Speicherstick enorme Datenmengen gespeichert werden, so dass Sie hier gegenüber herkömmlichen USB-Sticks keine Abstriche machen müssen. 

Zudem vermeiden Sie mit einem solchen USB-Stick, dass andere Anschlüsse am Eingangsgerät verdeckt werden. Dank ihrer Größe können diese USB-Sticks problemlos überall untergebracht werden – beispielsweise in der Hosentasche oder im Geldbeutel. Da sie nur wenige Millimeter aus der USB-Buchse ragen, können sie auch während des Transports gefahrlos am Laptop verbleiben.
Achtung!
Bei diesen extrem kleinen USB-Sticks besteht Verlustrisiko.
Weil sie so klein sind, können Nano-Sticks relativ schnell verloren gehen. Sie sollten daher gut auf einen solchen USB-Stick aufpassen. Für eine sichere Aufbewahrung sind beispielsweise ein USB-Stick-Case oder eine Trageschlaufe hilfreich.
Preislich liegen die Nano-USB-Sticks im unteren Preissegment. Viele Modelle sind bereits für unter 10 € und für höchstens etwa 90 € erhältlich. Verarbeitung und insbesondere die technischen Merkmale des jeweiligen Speicherstifts beeinflussen den Preis.
 
Dual-USB-Sticks
Ein dualer USB-Stick hat 2 unterschiedliche Schnittstellen: An diesen Modellen ist auf jeder Seite jeweils 1 Stecker vorhanden, so dass Sie sich vor dem Anschließen für eine Variante entscheiden können. Es handelt es sich in der Regel um eine kleinere Schnittstelle für ein Smartphone, Tablet oder anderes mobiles Gerät sowie um eine Standard-Schnittstelle für eine Datenübertragung auf einen PC. 

Trotz der 2 Schnittstellen werden die darüber empfangenen Daten auf demselben Speicherchip im USB-Stick abgelegt. So nutzen Sie diesen Speicherstift flexibel, um Daten zwischen den unterschiedlichsten Geräten zu übertragen.
 
Die dualen USB-Speicherstifte erhalten Sie in unterschiedlichen Formen und Größen. Je nach Schnittstelle und Speicherkapazität kosten diese USB-Sticks 5–150 €.
 
USB-Sticks sind auch in speziellen Formen, etwa Kreditkarten, Auto- und Hauschlüsseln, Lippenstiften oder Modellautos erhältlich. Auch finden Sie sogenannte Figur-USB-Sticks im Design von Charakteren, die beispielsweise aus Büchern, Comics, Filmen oder aus dem Fernsehen bekannt sind – so gibt es etwa Speicherstifte in Form der berühmten Comic-Figur „Snoopy“ zu kaufen. 

Einige dieser USB-Sticks lassen sich dank ihrer besonderen Form problemlos verstauen. Viele Varianten sind zudem mit einem Schlüsselanhänger ausgestattet, so dass Sie die Sticks sicher am Schlüsselbund verwahren können. Beachten Sie, dass Speicherstifte in großen oder extravaganten Formen andere USB-Anschlüsse am Eingangsgerät verdecken können.

Durch das auffällige Design sind diese elektronischen Datenträger eine beliebte Wahl für den privaten Gebrauch – nicht alle eignen sich auch für den geschäftlichen Bereich. 
Bedenken Sie

Sonderformen- oder Figuren-Sticks verfügen selten über Qualitätsmerkmale wie etwa eine schnelle Übertragungsrate, eine hohe Speicherkapazität oder die neueste Schnittstellen-Technologie.

Die meisten dieser Speichermedien sind mit der älteren Standardschnittstelle USB 2.0 und einer Speicherkapazität von 8 GB, 16 GB oder maximal 32 GB ausgestattet. Die vielfältig gestalteten Sticks sind mit Preisen von 5–30 € vergleichsweise preisgünstig.
Um Daten abzuspeichern bzw. abzurufen, sind USB-Sticks mit Flash-Speicherchips ausgestattet. Diese können über eine unterschiedlich hohe Speicherkapazität verfügen. Von ihr hängt ab, wie groß die Datenmenge ist, die Sie auf einem Stick speichern können. Die Speicherkapazität eines USB-Sticks wird grundsätzlich in MB (Megabyte) oder in GB (Gigabyte) angegeben.

Je größer dieser Wert ist, also je mehr MB bzw. GB ein USB-Stick zur Verfügung hat, umso mehr Daten können darauf gespeichert werden. Gerade wenn Sie mit besonders großen Dateien, wie beispielsweise Audio- und Videodateien, arbeiten und diese auf dem Stick abspeichern wollen, sollten Sie eine möglichst große Speicherkapazität wählen. Für die Sicherung und den Austausch von Dokumenten hingegen kann auch ein USB-Stick mit einer kleineren Speicherkapazität in Betracht kommen.
Beispiel

Ein MP3-Song in guter Qualität hat ungefähr eine Dateigröße von 5 bis 6 MB. Auf einen USB-Stick mit einer Speicherkapazität von 16 GB, also 16.000 MB, passen daher rund 3.000 Lieder.

Empfehlenswert sind Speicherkapazitäten zwischen 8 – 128 GB: Denn eine Speichergröße von weniger als 8 GB reicht oft für die Sicherung größerer Datenmengen nicht mehr aus. Ab einer Kapazität von über 128 GB werden USB-Sticks zudem teurer – sie sind meist erst ab etwa 40 € erhältlich.
 
Sollten Sie dennoch eine größere Speicherkapazität benötigen, lohnt sich in jedem Fall ein genauer Preisvergleich.
Bedenken Sie

Die Angabe der Speicherkapazität ist eine Bruttoangabe.
Kaufen Sie beispielsweise einen USB-Stick mit einer Speichergröße von 16 GB, ist es möglich, dass Ihnen auf dem leeren Stick nur rund 15 GB zur Verfügung stehen. Die restlichen MB werden zur Ausführung der Steuerelemente des Sticks benötigt.


Schnittstellen

USB-Sticks können über unterschiedlich gestaltete Schnittstellen verfügen, um Datenübertragungen zwischen verschiedenen Geräten optimal zu gewährleisten.

Wissenswert
Im Bereich der Computertechnik bezeichnet eine Schnittstelle die Verbindungsmöglichkeit eines Computersystems mit der Außenwelt. 
Schnittstellen sind elektrische Übergabepunkte zur Anpassung und Übertragung von Audio-, Video- oder Steuerungsdaten zwischen mehreren Geräten. Daher werden sie zuweilen auch Hardware-Schnittstellen genannt. Universal Serial Bus (USB) hat sich als Standardschnittstelle für PC-Hardware sowie mobile Geräte etabliert.
Schnittstellen entwickeln sich passend zu den Geräten, zwischen denen sie Daten übertragen, stetig weiter. So gibt es aktuell eine Vielzahl USB-Anschlüsse in verschiedenen Bauweisen, Formen und Größen: Solche sogenannten USB-Spezifikationen legen fest, für welche Geräte und Übertragungsvorgänge sich die USB-Stick-Schnittstelle eignet.

Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über die unterschiedlichen USB-Spezifikationen und die jeweils damit verbundenen wesentlichen Hardware- bzw. Übertragungseigenschaften:
 
Spezifikation nach  Bezeichnung Eigenschaften
Übertragungsart und -rate USB 2.0 Hi-Speed-Datenraten, können entweder Daten senden oder empfangen (halbduplex)
USB 3.0 Super-Speed-Datenraten, können gleichzeitig Daten senden und empfangen (vollduplex)
USB 3.1 Super-Speed-Plus-Datenraten, vollduplex

 
Steckerform Standard-USB 12 x 4,5 mm, 4 Kontakt-Pins, 1.500 Steckzyklen
Mini-USB 6,8 x 3,0 mm, 5 Kontakt-Pins – aber 1 davon ohne Funktion, 5.000 Steckzyklen
Micro-USB 6,85 x 1,8 mm, 5 Kontakt-Pins, 1 Pin kennzeichnet Geräteverbindung A oder B, 10.000 Steckzyklen

 
Geräteverbindung Typ A Anschluss an Computer
Typ B Anschluss an Peripheriegeräte wie z.B. Smartphone, Tablet, Digitalkamera, MP3-Player 
Typ C Anschluss an Computer und Peripheriegeräte, beidseitig steckbar, unterstützt das Laden von Geräten mit bis zu 100 Watt (Power Delivery)
OTG Direkte Kommunikation zwischen Peripheriegeräten und USB-Stick möglich
 
Mehrere dieser Spezifikationen vereinen sich in bestimmter Zusammensetzung zu sogenannten USB-Standards, besonders häufig ist beispielsweise die Variante USB-3.0-Standard-Typ. Hersteller nutzen oft lediglich 1 Bezeichnung oder Kurzkombination, um die jeweiligen Hauptmerkmale der Schnittstelle auszuweisen. 
 
Für Schnittstellen der USB-Sticks sind demnach folgende Bezeichnungen und entsprechende USB-Standards gängig:
Shopping Tipp

Neben gängigen USB-Standards gibt es auch Speichersticks mit proprietären, also herstellereignen, Schnittstellen für bestimmte Produkte. So finden Sie beispielsweise Sticks mit der USB-ähnlichen Schnittstelle Lightning des Herstellers Apple. Einige Dual-USB-Sticks verfügen sowohl über einen Standardstecker und einen proprietären Anschluss, so dass Sie in der Datenübertragung flexibler sein können.

USB 2.0
USB-Sticks mit USB-2.0-Schnittstellen besitzen die Spezifikationen USB 2.0, Typ A, Standard-USB. Dieser Standard stellt nicht mehr den aktuellen Stand der Technik dar: USB 2.0. ermöglicht eine vergleichsweise langsame Datenübertragung von etwa 40 MB/s (Megabyte pro Sekunde). 
 
Darüber hinaus ist nur eine einseitige Datenübertragung (Halbduplex-Übertragung) möglich. Dadurch können Sie nicht gleichzeitig Daten vom PC auf den USB-Stick verschieben und Daten vom USB-Stick auf Ihrem Computer empfangen. Zudem können Sie den Stick hauptsächlich nur an den PC anschließen, da andere Geräte wie MP3-Player oder Smartphones nicht über eine passende USB-Schnittstelle verfügen. 

Sticks mit USB 2.0 sind relativ weit verbreitet und auch vergleichsweise günstig.

USB 3.0
Sollten Sie Wert auf eine flüssige und schnelle Datenübertragung legen, ist ein USB-Stick mit der Unterstützung der USB-Schnittstelle 3.0 zu empfehlen. Dieser Standard hat die Spezifikation USB 3.0, Typ A, Standard USB – der Anschluss besitzt in der Regel eine blaue Farbkomponente und lässt sich so leicht von USB-2.0-Schnittstellen unterscheiden.

Mittlerweile hat das neuere USB 3.0 die ältere Variante USB 2.0 abgelöst: Diese Schnittstelle vervielfacht die Geschwindigkeit der Datenübertragung und die Leistung von USB-Sticks. Denn der USB-3.0-Standard ist mit einer Nettodatenrate von rund 410 MB etwa 10-mal schneller als der USB-2.0-Standard. So ist ein USB-3.0. für die schnelle Übertragung großer Datenmengen bestens geeignet. 

Ein weiterer Vorteil von USB 3.0 ist die Vollduplex-Übertragung. Das bedeutet, dass hierbei Daten in beide Richtungen übertragen werden können, während der USB-2.0-Standard nur eine einseitige Datenübertragung (Halbduplex-Übertragung) ermöglicht.
Bedenken Sie
Um die Vorteile von USB-3.0-Sticks zu nutzen, sind entsprechende USB-Anschlüsse an Ihrem PC erforderlich.
Sie können den Stick andernfalls zwar nutzen, da der USB-3.0-Standard abwärtskompatibel ist, sich also mit USB-2.0-Schnittstellen verbinden lässt. Die volle Geschwindigkeit des Sticks steht Ihnen dann jedoch nicht zur Verfügung.
Speichersticks mit dieser Schnittstellen-Technik sind oft ein wenig teurer als jene des älteren Standards.
 
USB 3.1
Der USB-Standard 3.1 stellt die modernste Übertragungsform dar. Diese Schnittstellen-Technologie ermöglicht das Lesen und Übertragen von Daten in aktuell höchster Geschwindigkeit.
 
Der USB-3.1.-Standard bedingt stets einen Typ-C-Stecker: Sie erkennen den Stecker an seiner runden Bauform mit schwarzer Verkleidung. Typ-C-Stecker sind punktsymmetrisch, dadurch ist das Einstecken in die entsprechende USB 3.1-Buchse am Eingangsgerät in beliebiger Richtung möglich.
Wissenswert
USB-3.1-Typ-C-Schnittstellen sollen sich als einheitlicher Standard für technische Geräte etablieren. 
Frühere USB-Verbindungen erfolgten mit Typ-A-Stecker für PCs (Hosts) und mit Typ-B-Steckern für Drucker, Digitalkameras oder MP3-Player (Peripheriegeräte). Dadurch waren USB-Kabel, Adapter und Buchsen mit unterschiedlichen Spezifikationen für eine Datenübertragung notwendig. Mit einem 3.1-C-Stecker hingegen können Daten direkt über den selben Anschluss gesendet und empfangen werden, was die Datenübertragung mit diesem USB-Anschluss stark vereinfachen und effizienter gestalten würde.
Für die Datenübertragung sind entsprechende USB 3.1-Buchsen am Eingangsgerät nötig und aktuell ist der Standard noch nicht so stark verbreitet. Zwar sind auch diese Sticks abwärtskompatibel mit USB-Anschlüssen älterer Standards, allerdings wird hierzu ein Adapterkabel benötigt, um den USB-3.1-Stecker mit den alten USB-Anschlussbuchsen zu verbinden. Daher sind USB-3.1.-Sticks derzeit etwas hochpreisiger.
 

USB OTG
OTG Sticks mit USB-OTG-Schnittstellen verschaffen Ihnen die Möglichkeit, Ihren USB-Stick direkt mit einem mobilen Gerät wie etwa einem Tablet oder Smartphone zu verbinden – ohne, dass ein PC nötig ist. OTG steht für „On-The-Go“ und spielt so auf die Flexibilität der Schnittstelle an.

OTG-Schnittstellen besitzen in der Regel die Spezifikation USB-3.0-Micro-Typ-AB: Diese Schnittstelle wird aufgrund ihrer geringen Größe für viele Smartphones und Tablets verwendet. Dank einer Kombination der Bauformen des USB-Typ A und -Typ B ist die Datenübertragung zwischen 2 mobilen Geräten ohne PC möglich, zudem können Daten gleichzeitig ausgetauscht werden (Vollduplex-Datenübertragung). Inzwischen wird für USB-OTG auch der USB -3.1.-Standard verwendet.
Bedenken Sie
Um den USB-OTG-Standard zu nutzen, müssen die jeweiligen Endgeräte diesen unterstützen. 
Ob ein Gerät über den USB-OTG-Standard verfügt, können Sie zumeist der Produktverpackung entnehmen. Viele OTG-Produkte sind mit einem USB-Logo gekennzeichnet, das um einen grünen Pfeil auf der Unterseite und einen weißen „On-The-Go“-Schriftzug ergänzt wurde.


Übertragungsraten

USB-Sticks variieren nicht nur bezüglich ihrer Form, Größe, Speicherkapazität und Schnittstelle, sondern vor allem hinsichtlich ihrer Übertragungsgeschwindigkeit: Gemeint ist jene Dauer, in der eine bestimmte Datenmenge auf den Flash-Speicherchip des USB-Sticks geschrieben bzw. von diesem ausgelesen werden. 
Wissenswert

Die Übertragungsrate, auch Transferrate genannt, wird entweder in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) als sogenannte Bitrate angegeben oder in Megabyte pro Sekunde (MB/s) ausgewiesen, wenn eine parallele Datenübertragung stattfindet. 1 Mbit entspricht 0,125 MB. 

Prinzipiell hängt die Übertragungsgeschwindigkeit vom unterstützten USB-Standard ab: Ein Gerät mit der Bezeichnung USB 1.0 gewährleistet nicht die hohe Geschwindigkeit einer aktuellen USB-3.0-Schnittstelle. 
 
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Datenraten der einzelnen USB-Standards und die Geschwindigkeitsbezeichnung, die häufig im Zuge dessen ausgewiesen wird:
 
USB-Standard Übertragungsrate in MB/s Kennung
USB 1.0 1 MB/s Full Speed
USB 2.0 40 MB/s Hi-Speed
USB 3.0 300 MB/s SuperSpeed
USB 3.1. 900 MB/s SuperSpeed+


Angegeben wird in der Regel eine theoretische Bruttodatenrate, jedoch kann die tatsächlich erzielte Übertragungsgeschwindigkeit je USB-Speicherchip zwischen 30–45 % darunterliegen: Denn gleichsam hängt die Datenrate vom USB-Speicherchip ab. Dessen Leistung kann je nach integriertem Flashspeicher unterschiedlich hoch sein. Dadurch können verschiedene Sticks mit der Unterstützung des gleichen USB-Standards unterschiedliche Schreib- und Lesegeschwindigkeiten aufweisen. 
 

Der Schreibvorgang dauert in der Regel etwas länger als der Lesevorgang. Lese- und Schreibgeschwindigkeiten werden seitens der Hersteller daher oftmals separat ausgewiesen.
Shopping Tipp
Wenn Sie regelmäßig große Datenmengen übertragen bzw. auslesen möchten, wählen Sie einen Stick, der USB-3.0 unterstützt und eine hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit aufweist. Ein durchschnittlich schneller Stick dieses Standards sollte mindestens mit rund 100 MB/s lesen und mit 50 MB/s schreiben können. 
 
Spielt die Übertragungsgeschwindigkeit eine untergeordnete Rolle, sind USB-2.0-Sticks eine günstige Alternative.
USB-Sticks können nützliche, zusätzliche Funktionen aufweisen, die Ihnen die Ihnen den Datentransfer erleichtern sowie Daten schützen. Die meisten herkömmlichen USB-Sticks, besonders jene im Niedrigpreissegment, sind minimalistisch konstruiert und kommen ohne solche Eigenschaften aus. Doch es gibt auch eine ganze Reihe von Herstellern, Produkten und Ausführungen, bei denen bestimmte Funktionen mittlerweile Standard sind.
 
Die gängigsten Funktionen sind:

 
  • Datenmanagement
    Einige USB-Sticks besitzen eine integrierte Software, die Ihnen den Datenaustausch erleichtern kann. Sogenannte Datenmanagement-Software lässt sich über den PC öffnen, wenn der USB-Stick angeschlossen ist.
  • LED-Statusanzeige
    Eine LED-Statusanzeige an Ihrem USB-Stick ermöglicht es Ihnen, den Übertragungsstatus während des Datentransfers zu überprüfen. So wissen Sie stets, ob Ihr Gerät ordnungsgemäß mit dem PC verbunden ist und ob es mit dem Schreibprozess beschäftigt ist. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um ein kleines LED-Display, wie es etwa bei älteren MP3-Playern üblich ist, sondern um eine kleine LED-Leuchte.
  • Numpad-Funktion
    Damit sich kein Unbefugter Zugriff zu den Daten auf Ihrem USB-Stick verschaffen kann, gibt es die Numpad-Funktion. Ähnlich einem Fahrrad-Zahlenschloss kann hierbei an der Außenseite des Stick-Gehäuses über ein kleines Nummernfeld eine Zahlenkombination als Passwort eingestellt werden. Ohne dieses Passwort ist der Zugang zum USB-Stick bzw. zu den darauf befindlichen Daten nicht möglich.
  • Plug-and-Play
    Plug-and-Play meint in der Computertechnik grundsätzlich, dass ein Gerät nur eingesteckt werden muss („Plug“) und dann direkt bedient bzw. abgespielt werden kann („Play“). So ist es möglich, etwa USB-Stick und PC miteinander zu verbinden und ohne die Installation spezieller Gerätetreiber direkt für den Datenaustausch zu nutzen. Nach der Verbindungsherstellung mit dem PC öffnet sich sofort das Ordner-Fenster des Speicherstifts und der USB-Stick ist betriebsbereit.
  • Schreibschutz 
    Oft kommt es vor, dass Sie einen USB-Stick lediglich auslesen und ihm keine neuen Daten hinzufügen möchten. Damit Sie in diesem Fall keine vorhandenen Dateien überschreiben oder löschen, besitzen viele USB-Sticks an der Außenseite des Gehäuses einen Schreibschutz-Schalter. Diesen können Sie bei Bedarf umlegen, so dass am Rechner keine Daten mehr gelöscht, überschrieben oder geändert werden können.
  • Virenschutz
    Ein USB-Stick kann über Software verfügen, die Viren erkennt. So sind Sie in der Lage, möglicherweise schadhafte Dateien am PC zu erkennen und gegebenenfalls nicht zu übertragen oder direkt zu löschen.
  • Verschlüsselung
    Eine integrierte Verschlüsselungssoftware kann Daten auf dem USB-Stick vor unerwünschtem Zugriff schützen. Dies erfolgt meist nach dem sogenannten AES (Advanced Encryption Standard), der mit sogenannten Blockchiffren unterschiedlich lang verschlüsselte Dateien erstellt. Je länger ein Schlüssel ist, desto höher ist das Maß an Sicherheit. USB-Sticks gibt es mit einer AES-Schüssellänge von 128 und 256. Auch ist es möglich, die Daten mit einem Passwort zu schützen.
Shopping Tipp
Auf unserem Portal können Sie gezielt nach USB-Sticks mit AES-Verschlüsselung und Passwortschutz suchen.

Gehäuseeigenschaften

Ein solides Gehäuse schützt Schnittstellen und Speicherchip vor äußeren Einflüssen und sorgt so dafür, dass Ihre Daten sicher auf dem USB-Stick verwahrt sind. 
 
Auf folgende Gehäuseeigenschaften sollten Sie in diesem Zusammenhang Wert legen:
 
  • Kratzfestigkeit
    Gehäuse bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Diese sind mehr oder weniger anfällig für Beschädigungen wie Kratzer, Risse und Schrammen. So sind insbesondere Metallgehäuse besonders robust, Kunststoff hingegen weist eine geringere Festigkeit auf und kann leicht zerkratzen. Gummi oder Silikon ist elastisch, allerdings auch vergleichsweise leicht. 
  • Staubschutz
    Staub und andere Fremdkörper sollten nicht in das Gehäuse des USB-Sticks gelangen. Die Speicherchips könnten dadurch beschädigt werden. Nahtlose Gehäuse, die beispielsweise aus einem Metallblock gefräst wurden, sind in der Regel staubdicht. Die Schnittstellen sind meist weniger anfällig, ihre Kontakte können jedoch von größeren Fremdkörpern verdeckt werden und so Datenübertragungen erschweren.
  • Stoßfestigkeit
    Grundsätzlich sind die meisten USB-Sticks robust und besitzen eine lange Lebensdauer. Einige Gehäuse können besonders stoßfest sein. Dies können robuste oder auch elastische Materialien gewährleisteten. Erschütterungen, Stürze oder andere starke Beanspruchungen führen so nicht zu Schäden am Gehäuse, den Schnittstellen oder dem Speicherchip. Beispielsweise für Outdoor-Einsätze kann die Stoß- und Schockresistenz eines USB-Sticks hilfreich sein.
  • Schnittstellenschutz
    Damit Schnittstellen am USB-Stick vor Beschädigungen wie etwa Knicken oder Brechen sowie vor Witterungseinflüssen geschützt sind, sollten Sie mit Hilfe eines Verschlusses geschützt sein: Dies kann mittels eines Drehrings erfolgen, der die Schnittstelle abdeckt und per einfacher Drehung freilegt. Einige Modelle sind so konstruiert, dass sie den Stecker wahlweise ein- oder ausfahren können. Vergleichsweise simple Varianten sind Verschlusskappen, die Sie je nach Bedarf aufstecken oder abnehmen – ein Sicherungsband an der Klappe hilft, diese nicht zu verlieren.
  • Temperaturbeständigkeit
    Einige Gehäuse besitzen isolierende Eigenschaften und trotzen auch schwankenden bzw. extremen Umgebungstemperaturen. Das erhöht die Langlebigkeit des USB-Sticks und schützt den innenliegenden Chip. Temperaturbeständige Gehäuse eignen sich vor allem, wenn Sie den USB-Stick vorwiegend im Freien nutzen bzw. transportieren.
Shopping Tipp
Flash-Speicherchips sind grundlegend vergleichsweise hitze- und kältebeständig. Nicht jeder USB-Stick lässt sich allerdings bei jeder Umgebungstemperatur für die Datenübertragung verwenden: Die sogenannte Betriebstemperatur unterscheidet sich je nach Modell, der Minimalwert liegt meist bei 0 °C, der Maximalwert zwischen 35 °C und 70°C. 
 
USB-Sticks können Sie bei deutlich abweichenden Temperaturwerten lagern: So sind Minimalwerte von -45 °C bis -10 °C und Maximalwerte von 60 °C bis 85 °C möglich.
  • Wasserschutz
    Auch wasserfeste USB-Sticks trotzen äußeren Einwirkungen. Das Gehäuse ist so konstruiert, dass Nässe, Spritzwasser und Feuchtigkeit nicht ins Innere gelangen können. Diese Eigenschaft kommt vor allem bei sehr robusten USB-Sticks zum Einsatz.
Achtung!
Feuchtigkeit kann den sensiblen Speicherchip im Innern eines Sticks beschädigen und so zu einem Komplettverlust der Daten und dem Totalausfall des USB-Sticks führen.
Beachten Sie, dass Feuchtigkeit nicht nur durch Spritz- sondern auch durch Kondenswasser ins Gehäuse gelangen kann. Sollten Sie den Stick bei Minusgraden gelagert haben, stellen Sie sicher, dass er Zimmertemperatur angenommen hat, bevor Sie ihn mit Strom verbinden. 


Zubehör

Für USB-Sticks gibt es praktisches Zubehör, das insbesondere den Verlust und die Beschädigung der Sticks vermeiden soll und den Transport der Datenträger sicherer gestaltet. 

Zu den wichtigsten Zubehörartikeln gehören:
 
  • Schlüsselringe
    Schlüsselringe können Sie an USB-Sticks anschließen, die passende Ösen besitzen. So tragen Sie die kleinen Speichergeräte stets bei sich und relativ sicher am Schlüsselbund.
  • Trageschlaufen
    Mit einer Trageschlaufe haben Sie Ihren USB-Stick immer griffbereit. Denn mithilfe dieses Zubehörs tragen Sie Ihren Speicherstick ganz einfach und problemlos am Handgelenk mit sich. So wird die Handhabung der kleinen Speicher enorm erleichtert.
  • USB-Stick-Cases
    Mit einer eigenen Tasche für Ihren USB-Stick können Sie diesen vor äußeren Einwirkungen und Beschädigungen schützen. So sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihren Speicherstick mitnehmen – zudem können Sie durch das Case das Verlustrisiko reduzieren. Da zudem viele USB-Cases für die Unterbringung mehrerer Sticks ausgelegt sind, haben Sie so alle wichtigen USB-Sticks immer parat.
  • Verschlusskappen
    Für Sticks, die keine eigene Verschlusskappe besitzen oder bei denen diese verlorengegangen ist, können Sie zum Teil Verschlusskappen nachbestellen.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema USB-Sticks für Sie zusammengefasst. Was Sie schon immer über die kleinen Speichersticks wissen wollten – hier können Sie Antworten finden.

Anwendung

Ein USB-Stick hat heutzutage viele Anwendungsmöglichkeiten. Grundsätzlich bietet sich ein solcher Speicherstick an, um eine Vielzahl an Daten portabel zu speichern und an verschiedenen Arbeitsplätzen nutzbar zu machen. 

Anders als auf einer Cloud werden die Daten nicht online gespeichert, sondern physisch auf dem Speicherchip des USB-Sticks. Die Daten können so an jedem beliebigen Rechner oder Laptop geöffnet und bearbeitet werden. Befinden sich sensible Daten auf Ihrem USB-Stick, dann können Sie diese oft mit einer integrierten Sicherheitssoftware verschlüsseln.
 
Darüber hinaus wird ein USB-Stick vom Computer ähnlich wie eine Festplatte bzw. eine externe Festplatte erfasst. Ein Speicherstick ist also ein echtes Wechsel-Laufwerk, das Sie mit jedem beliebigen Rechner verbinden können.
Tipp
Den Inhalt Ihres USB-Sticks können Sie ganz einfach über einen Doppelklick auf das Laufwerk aufrufen. In Windows-Betriebssystemen finden Sie es im „Explorer“ (auch „Arbeitsplatz“ oder „Dieser PC“), unter Apple im sogenannten „Finder“.
 
Das Laufwerk Ihres USB-Sticks ist häufig mit den Begriffen „Wechseldatenträger“ oder „Externer Datenträger“ bezeichnet. Bei vielen Modellen öffnet sich der Inhalt des Speichersticks auch nach dem Einstecken völlig automatisch.
Da ein USB-Stick eine kompakte Bauform hat, ist er zudem deutlich einfacher zu transportieren als eine externe Festplatte – zugleich sind heute sogar sehr kleine USB-Sticks mit einer extrem hohen Speicherkapazität von 512 GB (Gigabyte) oder 1 TB (Terrabyte) oder mehr erhältlich. Diese Speicherkapazität haben in der Regel nur externe Festplatten.
 

Datensicherheit

Auf USB-Sticks werden häufig auch sensible Daten gespeichert wie Datensicherungsdateien, Fotos, Videos und weitere Dokumente. Dennoch werden die meisten Sticks von den Nutzern weder mit spezieller Sicherheitssoftware geschützt noch anderweitig gesichert. 
Wissenswert
Die ENISA warnt vor unverschlüsselten USB-Sticks.
Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (engl. ENISA) warnte bereits 2008 davor, dass rund 80 – 90 % aller USB-Sticks unverschlüsselt bleiben.
Dabei gibt es einige Möglichkeiten, Ihren USB-Stick vor dem Eingriff Dritter zu schützen. Zudem können Sie verhindern, dass Schadsoftware auf Ihren PC oder in ein Netzwerk gelangt:
 
  • Nutzen Sie unterschiedliche USB-Sticks für geschäftliche und private Zwecke.
    Verwenden Sie 2 USB-Sticks und nutzen Sie den einen ausschließlich für Ihre privaten und den anderen für Ihre geschäftlichen Zwecke. So verhindern Sie, dass Schadsoftware in Ihr privates bzw. geschäftliches Netzwerk gelangt. Schließen Sie nie USB-Sticks unbekannter Herkunft an.
  • Nutzen Sie auf Ihren Rechnern Sicherheitssoftware.
    Nicht nur auf Ihrem USB-Stick ist spezielle Sicherheitssoftware wichtig, sondern auch auf den Rechnern, die Sie verwenden – egal ob auf dem geschäftlichen oder auf dem heimischen PC. Um zu verhindern, dass Schadsoftware durch Ihren USB-Stick auf den PC gelangt, sollten Sie stets Ihre Antiviren-Software auf dem neuesten Stand halten und eine Firewall einschalten. 
  • Deaktivieren Sie an Ihrem Rechner unter Windows die Funktion „Autorun“.
    Bei älteren Windows-Betriebssystemen (XP, Vista) ist prinzipiell die sogenannte Autorun-Funktion eingestellt. Diese sorgt dafür, dass Wechselmedien wie CDs und DVDs, aber auch USB-Sticks automatisch geöffnet und gestartet werden. Wenn Sie diese Funktion abschalten, verhindern Sie, dass Schadsoftware bereits beim Einstecken des Sticks gestartet wird und Ihr System infizieren kann.
  • Verwenden Sie einen Stick mit integrierter Verschlüsselung oder Passwortschutz.
    Gerade für sensible Daten sollten Sie ausschließlich ein Modell mit einer integrierten Verschlüsselung und Sicherheitsfunktionen (beispielsweise AES-Verschlüsselung und Passwortschutz) verwenden. Auf einigen Geräten ist eine Schutzsoftware bereits werkseitig installiert. Zusätzlich hilft eine Art Schloss (Numpad) am Stick, Dritten unbefugten Zugriff zu verwehren. 
Recherche Tipp
Entscheiden Sie sich für einen USB-Stick, auf dem noch keine Verschlüsselungssoftware integriert ist, können sie diese nachträglich aus dem Netz herunterladen. Das PC-Magazin hat die nötigen Schritte dazu für Sie zusammengefasst.

Im unserem Kaufberater erfahren Sie zudem mehr über Funktionen eines USB-Sticks, die die Datensicherheit erhöhen.

Lebensdauer

Die Lebensdauer eines USB-Sticks wird weniger durch technische Defekte begrenzt, als vielmehr durch die individuelle Handhabung seitens des Nutzers. So sind die kleinen Speicherstifte relativ robust und weisen auch nach jahrelanger Benutzung selten Defekte technischer Art auf, die ohne äußere Einwirkung zustande gekommen sind. 
Tipp
Damit Sie von einer möglichst langen Lebensdauer Ihres USB-Sticks profitieren, sollten Sie ihn trotz seiner Robustheit möglichst sorgsam behandeln. Setzen Sie ihn keinen extremen Umweltbedingungen wie etwa starker Hitze aus. Achten Sie darauf, dass Sie die Schutzkappe nicht verlieren bzw. ggf. ersetzen, damit der Stecker nicht beschädigt wird. 
 
Weiterhin ist es sinnvoll, auf namhafte Hersteller und zertifizierte Produkte zu achten, um keine minderwertigen Komponenten zu erhalten.
Allerdings ist prinzipiell auch die Anzahl der Lösch- und Schreibzyklen eines USB-Sticks begrenzt: Auf einen USB-Stick können nicht unbegrenzt neue Dateien kopiert und gelöscht werden, denn jedes Löschen oder Beschreiben beschädigt die Oxid-Schicht des Flash-Speichers. 
 
In der Regel können USB-Sticks etwa 10.000–100.000 Lösch- und Schreibzyklen standhalten. Die konkrete Anzahl hängt von der eingesetzten Speicher-Technologie ab. In der Praxis werden Sie diese Grenze, wenn Sie den USB-Stick als Langzeitspeicher nutzen und nicht ständig neu beschreiben, allerdings niemals erreichen. Grundsätzlich liegt die Lebenserwartung von USB-Sticks – ähnlich wie die externer Festplatten – bei ungefähr 10 Jahren.
Shopping Tipp

Viele Hersteller geben auf Ihre USB-Sticks teils lange Garantiezeiten, so dass Sie besonders bei diesen eine lange Lebensdauer erwarten können. Viele Anbieter werben sogar mit einer „lebenslangen“ Garantie. Hierbei sollten Sie jedoch genau auf die weiteren Herstellerangaben zur konkreten Garantiezeit achten. Für einige Hersteller bedeutet dies etwa ein Zeitraum von 10 Jahren. Die maximale Garantiezeit ist in Deutschland rein rechtlich auf 30 Jahre beschränkt.

Um die Lebensdauer Ihres Sticks zu erhöhen und einen eventuellen Datenverlust zu vermeiden, sollten Sie den Stick entweder nur bei ausgeschaltetem PC einstecken oder herausziehen. Alternativ können Sie rechts unten in der Windows-Statusleiste den Button „Hardware sicher entfernen“ nutzen.
 

Modell

Welches Modell für Sie am besten geeignet ist, hängt ganz von Ihren persönlichen Anforderungen ab: Benötigen Sie eine besonders große Speicherkapazität? Ist Ihnen wichtig, dass das Gehäuse besonders klein ist? Möchten Sie Ihren Stick vorwiegend für geschäftliche Zwecke nutzen? Wie schnell sollen die Daten zwischen Computer und Stick übertragen werden? 

Im Anschluss können Sie sich entscheiden, welche technischen Merkmale bzw. welches Design Ihnen wichtig ist:
 
  • Speichergröße
    Möchten Sie besonders viele Daten auf Ihrem USB-Stick speichern, sollten Sie zu einem Modell mit einer hohen Speicherkapazität greifen. Für den normalen Einsatz reichen in der Regel 8–16 GB (Gigabyte) Speicherkapazität aus. Für umfangreichere Anwendungen und große Datenmengen ist eine Speicherkapazität ab 32 GB zu empfehlen. 
  • Übertragungsrate
    Damit Sie mit Ihrem neuen USB-Stick auch effizient arbeiten können, sollte dieser möglichst schnell sein. Empfehlenswert sind hier eine Lesegeschwindigkeit von mindestens 100 MB/s (Megabyte pro Sekunde) und eine Schreibgeschwindigkeit von 50 MB/s. 
  • Schnittstellen-Technologie
    Mit der Übertragungsrate hängt die Schnittstellen-Technologie eng zusammen. Während der Standard USB 2.0 nur eine langsame Lese- und Schreibgeschwindigkeit sowie nur eine einseitige Übertragung ermöglicht, arbeiten USB-Sticks des Standards USB 3.0 sowie 3.1 deutlich schneller. Einen Speicherstick des USB-OTG-Standards können Sie zudem direkt mit einem mobilen Gerät (Tablet, Smartphone) verbinden.
  • Form
    USB-Sticks gibt es in unterschiedlichen Formen: So finden Sie neben den typischen Standardstiften besonders kleine Modelle, die beispielsweise am Notebook auch während eines Transports verweilen können, ohne anzuecken oder weitere USB-Buchsen zu verdecken. Legen Sie Wert auf ein spezielles Design, können Sie USB-Sticks auch in Form eines Lippenstifts oder als Star-Wars-Figuren erwerben. Praktisch sind Modelle, die über eine Öse für einen Schlüsselring verfügen.

Ausführliche Informationen zu USB-Stick-Modellen, Speicherkapazität, Schnittstellen und Übertragungsraten haben wir in unserem Ratgeber für Sie zusammengestellt.

Qualität

No-Name- und Marken-Sticks unterscheiden sich nicht sonderlich voneinander: Die intern verbauten Speicherchips ähneln sich grundsätzlich, denn Flash-Speicherchips werden meist von wenigen großen Herstellern produziert. Sie können daher davon ausgehen, dass No-Name-USB-Sticks technisch genauso gut und einwandfrei funktionieren wie Marken-USB-Sticks.
 
Unterschiede kann es jedoch im Bereich der technischen Merkmale geben. Häufig sind Produkte von Markenherstellern in Punkto Übertragungsrate und Speicherkapazität besser als vergleichbare No-Name-Produkte – dafür sind Marken-Sticks aber meist auch teurer.



Schreibschutz

Wenn der Schreibschutz des USB-Sticks eingeschaltet ist, können Sie darauf befindliche Dateien weder bearbeiten oder löschen noch neue Dateien hinzufügen. Erst nachdem der Schreibschutz ausgeschaltet ist, können Sie die auf dem Stick enthaltenen Daten wieder bearbeiten. Für diese Funktion verfügen viele USB-Sticks über einen kleinen Schalter an der Außenseite des Gehäuses. Betätigen Sie diesen, um den Schreibschutz an- und wieder auszuschalten.
 
Verfügt Ihr USB-Stick nicht über einen solchen „Hold“-Schalter, können Sie versuchen, den Software-Schreibschutz am PC zu deaktivieren:
  1. Klicken Sie dazu mit einem Rechtsklick auf das USB-Laufwerk und wählen Sie „Eigenschaften“ aus. 
  2. Entfernen Sie nun in dem neuen Fenster das Häkchen, das bei „Schreibgeschützt“ gesetzt ist.


Sollte dies fehlschlagen, können Sie versuchen, den Stick zu formatieren.

Achtung!

Beim Formatieren gehen alle auf dem Stick befindlichen Daten verloren. Sichern Sie die Dateien deshalb zuvor auf Ihrem Computer.

Speicherkapazität

Die erforderliche Speicherkapazität Ihres USB-Sticks hängt von Ihren Anforderungen und Einsatzzwecken ab.
Auf den Punkt!
  • Empfehlenswert ist ein USB-Stick mit einer Kapazität von mehr als 8 GB (Gigabyte), um entsprechende Dateien und zugehörige Sicherheitssoftware darauf speichern zu können. 
     
  • Für den durchschnittlichen Gebrauch bieten sich grundsätzlich USB-Sticks mit 16 GB-Speicherkapazität an. Derartige Sticks bieten für die wichtigsten Dateien ausreichend Speicherplatz und sind dennoch im Niedrigpreissegment zu finden.

Für die Sicherung großer Datenmengen können Sie auch auf USB-Sticks mit 32–128 GB Speichergröße zurückgreifen. Jede darüberhinausgehende Speichergröße wird allerdings im Vergleich unverhältnismäßig teuer, so dass Sie für solche Einsatzzwecke vielleicht eher auf eine externe Festplatte setzen sollten.

Was Sie in Bezug auf die Speicherkapazität beachten sollten, haben wir in unserem Kaufberater für Sie zusammengefasst.
Ein USB-Stick besitzt zwar die von den Herstellern angegebene Speicherkapazität, diese ist jedoch grundsätzlich eine Bruttoangabe: Auf dem Speicher befinden sich bereits Dateien, die zur Ausführung der Steuerelemente des Sticks benötigt werden. Deren Größe wird nicht von der Gesamtspeicherkapazität abgezogen. So ist es möglich, dass Ihnen bei einem USB-Stick mit einer Größe von 16 GB am Ende nur 15 GB netto zur Verfügung stehen.
 

Übertragung

Ähnlich wie die Speicherkapazität hängt die für Sie ideale Übertragungsrate eines USB-Sticks von Ihren persönlichen Anforderungen und Einsatzzwecken ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Datenrate, desto schneller die Übertragung.
 
Dabei hängt die Übertragungsgeschwindigkeit grundlegend von der unterstützten Schnittstelle ab: Eine USB-2.0-Schnittstelle kann maximal mit 480 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) bzw. 40 MB/s (Megabyte pro Sekunde) übertragen. 
Bedenken Sie
Der USB-Standard gibt keine konkrete Auskunft über die genaue Übertragungsrate eines USB-Sticks.
Viele der USB-2.0-Sticks erreichen beispielsweise die Maximalgeschwindigkeit. Die Netto-Übertragungsrate liegt bei vielen Speichermedien der Schnittstelle USB 2.0 jedoch oft deutlich unter der theoretisch möglichen Rate. Sie sollten daher auf die genauen Angaben der Hersteller zur Übertragungsrate eines Modells achten.
Wer großen Wert auf einen besonders schnellen USB-Stick legt, sollte in jedem Fall zu einem Modell mit USB-3.0- oder USB-3.1-Schnittstelle greifen. Denn so sind Übertragungsraten von über 100 MB/s möglich. Zudem ist der USB-3.0-Standard abwärtskompatibel, so dass Sie einen aktuellen USB-3.0-Stick auch an älteren USB-Schnittstellen bzw. Anschlussbuchsen betreiben können.

Was genau Sie in Bezug auf die Transfergeschwindigkeit noch beachten sollten, haben wir in unseren Themenrubriken Schnittstellen und Übertragungsraten in unserem Kaufberater für Sie zusammengefasst.

Sollte der PC den USB-Stick nicht erkennen, muss das nicht unbedingt ein Anzeichen dafür sein, dass der Stick defekt ist. Stattdessen könnte entweder der jeweilige USB-Port nicht funktionieren oder das Betriebssystem Ihren Stick wegen eines Software-Fehlers nicht anzeigen. 

 

Sie können folgende Schritte durchführen, damit Ihr PC den Stick wieder ordnungsgemäß erkennt.

Schließen Sie aus, dass der USB-Port defekt ist:
  1. Stecken Sie den USB-Stick in eine andere freie USB-Anschlussbuchse.
  2. Prüfen Sie, ob der Stick im anderen USB-Port vom PC erkannt wird.
    ⇒ Wird der Stick im neuen Port erkannt, funktioniert die USB-Buchse nicht mehr einwandfrei. Sie können den Stick jedoch in einem anderen Anschluss normal nutzen.
Eine andere Hardware nutzt das gleiche Laufwerk bzw. den gleichen Laufwerkbuchstaben. Sie können dem Stick einen neuen Laufwerksbuchstaben zuweisen:
 
  1. Öffnen Sie dazu den Pfad „Computer“ > „Verwalten“ > „Computerverwaltung“ > „Datenträgerverwaltung“.
  2. Suchen Sie dort nach Ihrem USB-Stick. 
  3. Öffnen Sie das Kontextmenü des USB-Sticks, indem Sie mit Rechtsklick auf den Laufwerkbuchstaben des USB-Sticks klicken. 
  4. Wählen Sie im Kontextmenü „Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern“ aus. 
    ⇒ Es öffnet sich ein neues Menü-Fenster.
  5. Ordnen Sie in dem neuen Fenster Ihrem Stick nun einen neuen Laufwerkbuchstaben zu. 
  6. Bestätigen Sie die Zuweisung mit „OK“. 
    ⇒ Ihr USB-Stick sollte nun wieder vom PC erkannt werden.
Eine letzte Möglichkeit besteht im Formatieren Ihres Speicherstifts – allerdings werden hierbei sämtliche Daten gelöscht, die sich auf dem Stick befinden. Sicheren Sie zuvor Ihre Daten unbedingt noch auf einem anderen Gerät. Schlagen alle diese Tipps fehl, ist Ihr USB-Stick vermutlich defekt.
Recherche Tipp
Wie Sie die Daten Ihres defekten USB-Sticks retten können, hat die T-Online-Redaktion kompakt zusammengefasst.
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