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SSD Festplatten (746 Ergebnisse aus 61 Shops)

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Es gibt unterschiedliche Festplattentypen für unterschiedliche Einsatzzwecke. Generell unterscheidet man zwischen externen Festplatten und internen Festplatten, die in den Computer integriert werden.

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Formfaktor

Mit dem Formfaktor, auch als Format bekannt, wird die Abmessung und Befestigungsmöglichkeit einer SSD beschrieben. Aktuelle Standards sind die Größen 1,3 Zoll 1,8 Zoll 2,5 Zoll und 3,5 Zoll. Des Weiteren gibt es half mini PCIe, mini PCIe, mSATA oder PCIe.

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Features

Zusätzliche Features, also besondere Eigenschaften oder Funktionen erhöhen den Betriebskomfort SSD Festplatte.

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Sie benötigen eine besonders schnelle Festplatte für PC oder Laptop?

In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über SSD-Festplatten. 

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Wissen Kompakt

SSD-Festplatten sind die schnellsten Festplatten auf dem Markt. Der Zugriff auf Daten dauert nur Mikrosekunden. Legen Sie Wert auf eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit Ihres Computers, sind diese Modelle ideal: Betriebssysteme fahren mit einer SSD schnell hoch, Programme arbeiten zügig und flüssig, Filme werden optimal und ruckelfrei wiedergegeben.

SSD steht für Solid State Drive: Anders als klassische HDD-Festplatten sind SSDs keine typischen Laufwerke, in denen sich Magnetscheiben drehen. Sie besitzen keine beweglichen Bauteile. Aus diesem Grund sind SSDs flacher, handlicher und Erschütterungen führen nicht unmittelbar zum Datenverlust. Außerdem arbeiten die schnellen Massenspeicher geräuschlos.

Wissenswert

Die Vorgänger der Solid State Drive sind RAM- und ROM-Speicher. 

RAM (engl.: Random Access Memory, Arbeitsspeicher) kann Daten nur flüchtig speichern. Sobald die Stromzufuhr unterbrochen wird, gehen diese verloren. ROM (engl.: Read Only Memory, nur lesbarer Speicher) kann Daten zwar permanent speichern, diese lassen sich jedoch nicht mehr verändern. Der PC-Hersteller M-Systems entwickelte aus diesen beiden Speichertypen 1989 einen SSD-Prototyp. Dieser trug den Namen FFD (Fast Flash Disk) und hatte eine Speicherkapazität von 16–896 MB (Megabyte). 

SSDs erhalten Sie heutzutage mit Speicherkapazitäten bis zu 4 TB (Terabyte). Einzelne SSD-Festplatten unterscheiden sich in ihren Schnittstellen. Das hat Einfluss darauf, für welchen Einsatzbereich sie sich am besten eignen. Zudem können die Festplatten über verschiedene Funktionen und Größen verfügen. Damit Sie die passende Variante finden, erläutern wir Ihnen die wichtigsten Merkmale von SSD-Festplatten in unserem Kaufberater.
 


Kaufberater

Welche SSD-Festplatte für Ihren Computer oder Laptop die richtige ist, hängt von Merkmalen wie Größe, Speicherkapazität oder den passenden Anschlüssen ab. In unserem Ratgeber erfahren Sie, auf welche Faktoren Sie bei der Auswahl einer SSD Wert legen sollten. 

Bedenken Sie für den Kauf einer idealen SSD-Festplatte vor allem folgende Punkte:

  • SSDs sind als interne und als externe Festplatten erhältlich
    Festplatten können Sie in bestehende Computersysteme einbauen oder als externe Speicher verwenden. Damit eine interne SSD in das PC- oder Laptopgehäuse passt, sind ihre Abmessungen entscheidend.

  • Ihr Nutzungsverhalten bestimmt, wie viel Speicherplatz Ihre SSD bieten sollte.
    Je mehr Speicherkapazität eine SSD-Festplatte hat, desto kostenintensiver ist sie in der Regel. Für eine normale Nutzung genügen etwa 0,2–1 TB. Für komplexe Programme und sehr viele Film- und Videodateien sind meist 1–2 TB notwendig.

  • Die Schnittstelle bestimmt die Übertragungsgeschwindigkeiten und Einsatzmöglichkeiten der Festplatte. 
    Die meisten internen SSD-Festplatten besitzen eine SATA-Schnittstelle. Externe Festplatten sind meist mit USB-Schnittstellen ausgestattet und dadurch mit sehr vielen Geräten kompatibel. Die schnellsten Anschlüsse sind derzeit USB 3.1 und PCI-E.
     

SSD-Festplatten-Typen

SSDs sind Massenspeichermedien, auf denen Sie Ihre Daten dauerhaft ablegen sowie stetig abrufen und bearbeiten können. SSD-Festplatten sind mit Flash-Speicherchips ausgestattet, daher ist auch der Begriff Flash-Laufwerke gebräuchlich. Es handelt sich um Speicherzellen, die Daten wie Betriebssysteme, Programme oder Filme, Musik und Bilder elektronisch sichern: Während des Schreib-Prozesses werden bestimmte Bereiche in den Speicherchips elektrisch aufgeladen. Aufgeladene und ungeladene Bereiche in den Chips ergeben eine Datenstruktur, die der Computer wiederum auslesen kann.

Auf einer SSD sind die einzelnen Speicherchips nebeneinander sowie zusätzlich ein Controller auf einer Leiterplatine angeordnet. Der Controller übernimmt die Dateiverwaltung: Er organisiert und kontrolliert die Datenströme und kennt die genaue Position der Daten auf den Chips. 

Die meisten Festplatten verfügen zudem über einen Pufferspeicher, auch Cache genannt. Dieser speichert Daten, die auf der Festplatte abgelegt werden sollen, zunächst zwischen und schreibt sie erst nach und nach auf die Chips. Dadurch kann die SSD schneller die Schreib-Befehle des Computer-Betriebssystems ausführen.

SSD-Festplatten unterscheiden sich grundlegend danach, wofür Sie diese verwenden können.

Auf den Punkt!
  • Interne SSD-Festplatten können Sie in einen bestimmten Computer bzw. Laptop einbauen.

  • Externe SSD-Festplatten besitzen ein eigenes Gehäuse, dadurch können Sie diese außerhalb des PCs oder Laptops sowie an verschiedenen Geräten verwenden.


 
Interne SSD-Festplatten

Eine interne SSD-Festplatte können Sie in einen Computer, Laptop oder Server fest einbauen und darauf das Betriebssystem, Anwendungen sowie persönliche Daten speichern. Die Festplatte selbst besitzt entweder kein Gehäuse oder ist von einem einfachen Kunststoff- oder Metallgehäuse umgeben. Für den Einbau in einen Computer hat die SSD Befestigungslöcher mit Schraubgewinden. 

Interne SSDs sind – im Vergleich zu HDD-Festplatten – deutlich leichter und flacher, weshalb sie sich insbesondere auch für den Einbau in tragbare Geräte eignen.

Mit Hilfe spezieller Schnittstellen sind interne SSD-Festplatten mit der Hauptplatine (Mainboard oder Motherboard) des Computers verbunden. Typische interne Schnittstellen sind SATA und PCI-E. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Festplatte mit dem Computer verbunden ist. Sie besitzen meist unterschiedliche Größen und eignen sich für unterschiedliche Einsatzbereiche

Es lassen sich somit interne SSD-Festplatten für Desktop-PCs und SSD-Festplatten für Laptops unterscheiden. 

Mehr zur Größe von SSD-Festplatten erfahren Sie in der gleichnamigen Rubrik dieses Ratgebers.


 
SSD-Festplatten für Desktop-PCs

Interne SSD-Festplatten für Desktop-PCs verbinden Sie in der Regel via Datenkabel mit dem Mainboard. Die Stromzufuhr erfolgt über ein zusätzliches Netzkabel. 

Die Schnittstellen befinden sich an einer Seite der SSD und liegen frei – so können sie einfach mit dem Datenkabel verbunden werden. Sie haben in der Regel eine Größe von 2,5″ (Zoll) oder 3,5″.

SSDs für Desktop-PCs können Sie auch in Servern verwenden. Sie kosten meist 30–4.000 €. Daneben erhalten Sie auch deutlich teurere SSDs mit Preisen bis zu 65.000 €. Diese besitzen bis zu 10 TB Speicherkapazität, besonders schnelle PCI-E-Schnittstellen und eignen sich eher für professionelle Rechenzentren.

 

SSD-Festplatten für Laptops

Interne SSDs für Laptops nutzen meist Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, über die der Datentransfer und die Stromversorgung gleichzeitig erfolgen. An einer Seite der Festplatte befinden sich Kontakte, die Sie in den Schnittstellen-Slot am Laptop stecken. 

Diese SSDs sind meist deutlich kleiner, sie haben die Formfaktoren M.2 (SSD-Steckkarten), 1,8″ oder 2,5″. Insbesondere kleinere Varianten können auch in Tablets oder Multimedia-Playern verbaut werden. Die Preise für diese SSD-Festplatten betragen 30–1.500 €.

 

Externe SSD-Festplatten

Externe SSD-Festplatten besitzen – anders als interne Modelle – ein eigenes solides Gehäuse, das die empfindlichen Bauteile vor Umwelteinflüssen schützt. Dadurch können Sie externe SSDs außerhalb eines Computers oder Laptops verwenden

SSD-Festplatten sind zudem stoßfest und haben ein geringes Eigengewicht. Dank all dieser Eigenschaften sind externe SSDs transportabel und eignen sich für den mobilen Gebrauch bzw. die Verbindung mit unterschiedlichen Geräten. 

Außerdem sind externe SSD-Festplatten mit widerstandsfähigen, vielseitig kompatiblen Schnittstellen ausgestattet. Dazu zählen eSATA, FireWire, Thunderbolt und USB. Über diese Schnittstellen werden externe SSDs auch gleichzeitig mit Strom versorgt. Die Verbindung mit anderen Geräten erfolgt stets via Datenkabel. 

Externe SSD-Festplatten können Sie zu Preisen von 30–4.000 € erwerben.
 


Speicherkapazität

Die Speicherkapazität einer SSD-Festplatte sagt aus, wie viele Daten Sie darauf ablegen können. 

Wissenswert

Digitale Daten werden in Binärcodes (1 und 0) gespeichert, gelesen und verarbeitet: Computer- bzw. Speicher-Hardware kann lediglich Informationsmengen verarbeiten, die aus nur 2 Möglichkeiten bestehen – also beispielsweise ja/nein oder schwarz/weiß. Dieser Informationsgehalt entspricht 1 Bit. 

Speicherkapazitäten werden für gewöhnlich in der Einheit Byte angegeben, 1 Byte entspricht 8 Bit. Da die Speicher moderner Festplatten extrem groß sind, wird die Kapazität meist in Gigabyte (1 GB = 1 Mrd. Byte) oder Terabyte (1 TB = 1.000 GB) umgerechnet.

SSDs können über Kapazitäten von 32 GB – 7 TB verfügen. Möchten Sie auf einer SSD lediglich ein Betriebssystem und mehrere Programme abspeichern und für persönliche Daten eine andere Festplatte nutzen, so genügen in der Regel bereits etwa 128–300 GB. Ein Betriebssystem nimmt etwa 50 GB Platz ein. In Laptops können Sie in der Regel lediglich 1 Festplatte anschließen. In diesem Fall ist eine größere SSD mit etwa 300 GB – 1 TB von Vorteil. Darauf können Sie neben den Systemprogrammen auch zahlreiche persönliche Dateien wie Bilder, Videos und Musik ablegen.

Bedenken Sie

Die angegebene Speicherkapazität muss nicht dem tatsächlichen Speicherplatz entsprechen.

Datencodes werden auf SSDs stets in Blöcken gespeichert. In diesen lassen sich keine einzelnen Elemente entfernen – der Löschvorgang kann nur blockweise erfolgen. Aus diesem Grund können Sie einen Teil des Speicherplatzes nicht nutzen, da der Controller die Daten erst löschen kann, wenn alle Dateien aus einem Block nicht mehr benötigt werden. Je mehr Kapazität eine SSD hat, desto weniger wirkt sich dieses Problem auf Ihre Arbeitsprozesse aus. 


 


Übertragungsgeschwindigkeit

Die Besonderheit einer SSD-Festplatte ist ihre hohe Übertragungsgeschwindigkeit. Diese sagt aus, wie schnell Daten nutzbar sind oder Befehle durch die Festplatte bearbeitet werden können.

Um die Schnelligkeit einer SSD-Festplatte zu beurteilen, sind folgende Werte wichtig:

  • Datentransferrate
    Die Transferrate, auch Datenrate, bezieht sich auf die Menge der Daten, die innerhalb 1 s (Sekunde) auf die Festplatte übertragen bzw. von dieser abgerufen werden können. Da der Schreib-Prozess deutlich mehr Zeit als der Lese-Prozess in Anspruch nimmt, werden die Lese- und Schreib-Geschwindigkeiten einzeln ausgewiesen. Die Angabe erfolgt in MB/s (Megabyte pro Sekunde). Gängig sind folgende Werte:

Prozess Transferrate
Lesen 20–3.500 MB/s
Schreiben 10–2.500 MB/s
 

  • Zugriffszeit
    Die Zugriffszeit gibt die Dauer an, die eine Festplatte für die Ausführung eines Befehls benötigt. Sie wird in ms (Millisekunden) ausgewiesen.

Prozess Zugriffszeit
Lesen  Ab 0,03 ms
Schreiben Ab 0,04 ms

  • Ein-/Ausgabe-Operationen
    Einige Hersteller geben die Anzahl der möglichen Lese- bzw. Schreib-Vorgänge an, die eine SSD pro Sekunde durchführen kann. Die Angabe erfolgt in IO/s (Input/Output Operations per Second). Pro Sekunde sind mehr Lese- als Schreib-Vorgänge möglich.
  • Schnittstelle
    Schnittstellen nutzen verschiedene Datenübertragungsverfahren. Die jeweilige Technologie hat Einfluss auf die Höhe der Datenraten. Diese werden in Mbit/s (Megabit pro Sekunde) ausgewiesen. Die schnellsten Schnittstellen sind zurzeit SATA III und PCI-E für interne und USB 3.1 und Thunderbolt 3 für externe Festplatten.
Schnittstelle Übertragungsgeschwindigkeit
PCI-E 2.000–32.000 Mbit/s
SATA 1.200–15.752 Mbit/s
eSATA 2.400–6.000 Mbit/s
FireWire / i.Link 100–3.200 Mbit/s 
Thunderbolt 20.000–40.000 Mbit/s
USB 1,5–10.000 Mbit/s
WLAN 11–6.700 Mbit/s

  • Cache-Kapazität
    Der Pufferspeicher bzw. Cache einer SSD lagert Datensätze zwischen, die vom Computer gesendet und auf die Festplatte geschrieben werden sollen. So können Daten und Befehle des Betriebssystems schneller verarbeitet werden, da die SSD vergleichsweise viel Zeit für den Schreib-Prozess benötigt. Der Cache ist meist zwischen 16 MB und 3.000 MB groß.
Bedenken Sie

Damit tatsächlich eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit gewährleistet ist, müssen auch weitere PC-Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher und Schnittstellen die Geschwindigkeiten der SSD-Festplatte unterstützen.


 


Schnittstellen

Jede Festplatte verfügt über mindestens 1 Schnittstelle. Diese ermöglicht eine Verbindung von Festplatte und Computer bzw. anderen elektronischen Geräten und so den Datenaustausch.

Schnittstellen bestehen aus mehreren Leiterbahnen, jede Bahn überträgt Daten Bit für Bit. Je nach konkreter Beschaffenheit und Anordnung der Bahnen sowie der Kontakte in der Schnittstelle unterscheidet sich die Schnelligkeit der Datenübertragung.

Ausführliche Informationen zur Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstellen finden Sie im gleichnamigen Kapitel dieses Ratgebers.

Die Schnittstelle hat Einfluss auf den Anwendungsbereich. Schnittstellen für interne Festplatten ermöglichen die direkte Verbindung von Mainboard und Festplatte. Für SSDs sind folgende 2 Varianten typisch:

  • SATA
    SATA (Serial Advanced Technology Attachment) ist die aktuell häufigste Schnittstelle interner Festplatten. SATA-Anschlüsse bestehen aus einem schmalen Kontakt für das Datenkabel und einem breiten Kontakt für das Netzkabel zur Stromversorgung. In Laptops ist meist ein passender SATA-Steckplatz vorhanden, sodass Sie die Daten- und Stromkabel im Falle eines Festplattentausches meist nicht selbst anschließen müssen. Es gibt es diverse Versionen dieser Schnittstelle: SATA, SATA II und SATA III. SATA III ist die derzeit schnellste SATA-Schnittstelle.

  • PCI-E
    Die Schnittstelle PCI-E (Peripheral Component Interconnect Express) kommt anders als eine SATA-Schnittstelle ohne Kabel aus. Die Kontaktstecker der Festplatte befinden sich in dem Fall direkt in der Schnittstellenbuchse auf dem Mainboard. Darüber erfolgt sowohl der Datenaustausch als auch die Stromversorgung. Dank dieser Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist diese Schnittstelle aktuell die schnellste. Sie befindet sich in der Regel an SSD-Steckkarten.


Bestimmte Schnittstellen sind optimal für eine externe Verwendung der Festplatten ausgelegt. Sie sind beispielsweise kabellos oder Buchsen und Stecker sind robuster gebaut, um mechanische Belastungen durch häufiges Ein- und Ausstecken oder verschiedene Umwelteinflüsse ohne Probleme zu überstehen. Zu diesen zählen hauptsächlich folgende 5 Varianten:

  • eSATA
    eSATA (External Serial Advanced Technology Attachment) ist die externe Version einer internen SATA-Schnittstelle. Es unterscheidet sich der Aufbau des Steckers: Dieser ist kompakter und stabiler gefertigt. Allerdings ist eSATA kaum an Laptops vorhanden. Zudem ist für eine Festplatte mit dieser Schnittstelle eine zusätzliche Stromversorgung notwendig.

  • FireWire / i.Link
    Die technische Standardbezeichnung dieser Schnittstelle ist IEEE 1394. Die Verbindung ermöglicht sowohl die Datenübertragung als auch die Stromversorgung. Es gibt verschiedene Versionen, so wurde der 1394-Standard von Apple (FireWire) und Sony (i.Link) weiterentwickelt: IEEE 1394a / FireWire 400 / i.Link, IEEE 1394b / FireWire 800 und IEEE 1394-2008 / FireWire S3200. Letztere ist aktuell die schnellste Schnittstelle dieses Standards. Sie ist allerdings weniger häufig an Computern oder Laptops verbaut.

  • Thunderbolt
    Thunderbolt ist eine von Apple entwickelte Schnittstelle und findet daher auch nur an Apple-Geräten Verwendung. Darüber ist sowohl die Datenübertragung als auch die Energieversorgung möglich. Die aktuellste Version Thunderbolt 3 zeichnet sich durch extrem hohe Übertragungsraten aus.

  • USB
    USB (Universal Serial Bus) ist die bekannteste und häufigste Schnittstelle externer Festplatten sowie diverser elektronsicher Geräte. Über USB ist gleichzeitig die Stromversorgung gewährleistet. Für SSDs sind USB 2.0, USB 3.0 und USB 3.1 gängig. Die schnellste Version ist derzeit USB 3.1, allerdings ist sie noch nicht an allzu vielen Geräten vorhanden.

  • WLAN
    Einige externe Festplatten können Daten über WLAN übertragen. Die Datenübermittelung erfolgt somit kabellos via Funk. Strom muss zusätzlich über ein Netzkabel fließen. Die schnellste Verbindung liefert der WLAN-Standard IEEE 802.11ad.
Shopping Tipp

Falls Computer und Festplatte nicht über dieselbe Schnittstelle verfügen, können Sie auch Adapter nutzen. Eine umfangreiche Auswahl passender Kabel und Adapter finden Sie auch auf unserem Portal.


 


Größe

Ein Kennzeichen der SSD-Festplatten ist ihre besonders flache Bauweise. Die Speicherchips benötigen kaum Platz. Zudem werden immer leistungsfähigere Chips verbaut, sodass insbesondere in mobilen Geräten zunehmend kleinere SSD-Festplatten mit hoher Speicherkapazität Einsatz finden.

Die Abmessungen der SSD-Festplatten sind standardisiert. Daher wird die Festplattengröße auch als Formfaktor bezeichnet. Dies ist von Vorteil, da Sie so auch eine HDD-Festplatte gleicher Größe durch eine SSD ersetzen könnten. Der Formfaktor wird in der Einheit Zoll (″) oder mit bestimmten Bezeichnungen angegeben.

Gängig sind folgende Größen:

  • 3,5″
    Festplatten dieser Größe haben die Abmessungen 146 x 102 x 19,9–26,1 mm (Länge x Breite x Höhe). SSDs in dieser Größe sind im Vergleich zu 2,5-Zoll-Modellen seltener erhältlich, da immer häufiger kleinere SSDs in Geräte eingesetzt werden. Die meisten SSDs mit 3,5″ verfügen über eine Kapazität von maximal 1,6 TB. Sie können sie vor allem für Desktop-PCs, als externe Speicher vor Ort oder auch für NAS-Server nutzen.
  • 2,5″
    2,5-Zoll-Festplatten haben eine Größe von 100 x 70 x 5–15 mm (L x B x H). Sie können bis zu 7 TB Speicher besitzen. Dieses Format ist typisch für SSDs. So nutzen Sie diese Festplatten vor allem für Laptops, können sie aber auch in PC-Gehäusen und Servern verbauen oder sie – dank der handlichen Abmessungen – ideal auch als externe Festplatte verwenden.
Shopping Tipp

Sollte eine 2,5-Zoll-SSD-Festplatte nicht in den Festplattenschacht Ihres PC-Gehäuses passen, da dieses lediglich Platz für 3,5-Zoll-Festplatten bietet, können Sie Adapterrahmen nutzen. Diese sind meist aus Metallstreben gefertigt, auf die Sie auch eine kleinere Festplatte montieren und so im Gehäuse fest verschrauben können.

  • 1,8″
    Die Abmessungen der 1,8-Zöller betragen 70 x 54 x 8 mm (L x B x H). Aufgrund ihrer geringen Größe haben sie einen maximalen Speicherplatz von 1 TB. Sie passen optimal in MP3- oder Multimedia-Player, Tablets sowie Subnotebooks. 

  • M.2
    M.2-Festplatten, gebräuchlich ist auch die Bezeichnung NGFF (Next Generation Form Factor), haben Maße von 42–80 x 22 x 1,2–3,5 mm (L x B x H). Darauf passen bis zu 1 TB Daten. Da diese Festplatte sehr kompakt ist, verfügt sie auch über kleinere Versionen typischer Schnittstellen. SSDs in dieser Größe werden als SSD-Steckkarten angeboten und besitzen meist PCI-E-Schnittstellen. Sie werden oft in Tablets oder Ultrabooks verbaut.
     

Funktionen

Die Funktionen einer Festplatte optimieren Arbeitsabläufe und das Datenmanagement der SSD. Sie tragen aber auch zur Sicherheit Ihrer Daten bei.

SSDs können über folgende Funktionen verfügen:

  • Garbage Collection / TRIM-Unterstützung
    Garbage Collection bereinigt während des Betriebs automatisch den Speicher einer SSD-Festplatte: Daten auf einer SSD können nur blockweise gelöscht werden. Gelöschte Dateien belegen so lange noch Speicherplatz, wie sich noch genutzte Daten im selben Speicherblock befinden. Garbage Collection sortiert noch verwendete und zu löschende Daten in separate Blöcke, sodass diese komplett entfernt werden können. Viele SSDs unterstützen dazu auch TRIM-Befehle: Mit diesen markiert das Betriebssystem unnötige oder ungültige Datenblöcke. So kann die SSD überflüssige Lese- und Schreib-Operationen in den Blöcken vermeiden und zu löschende Datenblöcke besser finden.

  • S.M.A.R.T.
    Die Funktion S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) befähigt eine SSD-Festplatte, ihre eigene Leistungsfähigkeit zu überwachen und damit beispielsweise einem Ausfall der Festplatten vorzubeugen. Sie besitzt dazu spezielle Sensoren, die bestimmte Werte abfragen. Der Controller der SSD sendet die Statusmeldungen an das Betriebssystem. So werden Sie über Unregelmäßigkeiten im Betrieb informiert.

  • Smart Response Technology
    Diese Funktion empfiehlt sich, wenn Sie gleichzeitig mehrere SSD-Festplatten in einem System verwalten. Smart Response Technology wertet die Anfragen auf gespeicherte Daten aus und legt die Dateien mit der höchsten Nutzungsquote auf der schnelleren Festplatte ab. Dadurch können häufig verwendete Dateien schneller abgerufen werden. 

  • Stand-by-Funktion
    Funktionen wie Device Sleep Mode (DSP) oder Device Initiated Powermanagement (DIPM) versetzen die Festplatte in den Bereitschaftsmodus (Stand-by). Sie verringern die Leistungsaufnahme während des PC-Betriebs, wenn Sie die Festplatte gerade nicht nutzen. So spart sie Strom. Nach wie viel Minuten Inaktivität die SSD in den Stand-by-Modus wechselt, können Sie zuvor festlegen. Via Tastendruck kehrt sie in den Betriebszustand zurück.

  • Verschlüsselung
    Einige SSDs verschlüsseln Ihre Daten automatisch. Dazu nutzen sie die Methode AES (Advanced Encryption Standard), Daten werden mit Hilfe eines bestimmten Schlüssels mehrfach vertauscht und ersetzt. Diese Verschlüsselung gilt als vergleichsweise sicher.

  • Wear Leveling / NCQ
    Durch Wear Leveling – auch als NCQ (Native Command Queuing) bezeichnet – verwaltet die Festplatte eigenständig Ihre Daten und legt sie gleichmäßig in den Speicherchips ab, damit einzelne Chips nicht zu stark belastet und dadurch unter Umständen nach zu vielen Schreib-Zyklen unbrauchbar werden. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der SSD.


 


Lebensdauer

SSDs verfügen im Gegensatz zu HDD-Festplatten über keine beweglichen Bauteile. Dadurch sind sie vergleichsweise unempfindlich gegenüber Datenverlust durch Erschütterungen oder den Verschleiß mechanischer Bauteile und haben so eine recht hohe Lebensdauer. Viele Hersteller geben an, wie zuverlässig die Festplatte arbeitet und wie robust sie gegenüber äußeren Einwirkungen ist. 

Auf folgende Faktoren sollten Sie in Bezug auf die Lebensdauer einer Festplatte achten:

  • Betriebsdauer (MTBF)
    Die erwartete Betriebsdauer bis zu einem Ausfall wird als MTBF (Mean Time Between Failure) ausgewiesen. Der Wert kann zwischen 1 Mio. h (Stunden) und 10 Mio. h liegen. Es handelt sich allerdings um eine theoretisch ermittelte Zeitangabe unter Laborbedingungen. Allgemein gilt: Je höher der Wert ausfällt, desto länger hält die Festplatte. In der Regel haben SSDs mit mehr Speicher eine deutlich längere Betriebsdauer, da die maximale Anzahl möglicher Schreib-Zyklen nicht so schnell erreicht wird.

  • Schocktoleranz
    Viele Hersteller geben die Schocktoleranz der SSD in der Einheit G (G-Kraft, Kraft der einwirkenden Masse auf einen Körper) an. Sie kann zwischen 20–1.500 G liegen. Je höher der Wert, desto besser kann die Festplatte Erschütterungen verkraften. Zusätzlich weisen einige Hersteller aus, wie lange die Festplatte den Erschütterungen standhält. Die Belastungszeiten können 0,1–10 ms (Millisekunden) betragen.

  • Speichertyp
    Auch die Art des Speichers hat Einfluss auf die Lebensdauer einer SSD. Vorrangig werden sogenannte NAND-Flash-Speicherchips der Typen SLC, MLC und TLC verbaut. Diese unterscheiden sich darin, wie viele Bits in einen Chip passen. Neueste Technologien wie 3D-V-NAND oder 3D-XPoint erzielen durch Stapeln der TLC-Speicherchips eine noch höhere Datendichte. Je mehr Daten in einem Chip sind, desto höher ist die Datendichte und die Speicherfläche ist optimal ausgenutzt – dies erhöht die Zugriffsgeschwindigkeit, da zusammengehörige Daten schneller ausgelesen werden können. Allerdings verringert eine höhere Datendichte die Lebensdauer der Festplatte, da Flash-Speicher nicht unendlich oft überschrieben werden können. Einen Überblick über die verschiedenen NAND-Typen und mögliche Schreib-Zyklen bietet die folgende Tabelle:
Speichertyp Bits pro Chip Anzahl Schreib-Zyklen je Chip
Single-Level-Cell (SLC) 1 100.000
Multi-Level-Cell (MLC) 2 3.000
Triple-Level-Cell (TLC) 3 1.000

  • Temperaturbedingungen
    Festplatten arbeiten unter verschiedenen Temperaturbedingungen ohne Fehlfunktion. Die Werte können zwischen -10 °C und 70 °C liegen und sollten weder über- noch unterschritten werden. 

  • Vibrationsresistenz
    Ähnlich wie die Schockresistenz wird auch die Vibrationsresistenz für SSD-Festplatten angegeben. Festplatten können in Schwingung geraten und dadurch vibrieren. Das kann die Speicherfähigkeit beeinträchtigen. Wie gut Festplatten Vibrationen vertragen, weisen die Hersteller ebenfalls in der Einheit G (G-Kraft) aus. Die Werte liegen deutlich unter den Werten der Schockresistenz (2–20 G).

Damit Sie im Alltag für die Arbeit mit SSD-Festplatten optimal ausgerüstet sind und diese vor Umwelteinflüssen geschützt ist, stehen Ihnen verschiedene Zubehörelemente zur Auswahl. 

Typische Zubehörartikel sind: 

  • Adapter
    Adapter ermöglichen es Ihnen, nicht kompatible Schnittstellen zu verbinden: Besitzt Ihre SSD-Festplatte beispielsweise eine eSATA-Schnittstelle und Ihr Computer eine USB-3.0-Schnittstelle vom Typ A, können Sie die Festplatte mit Hilfe eines Adapters an den Computer anschließen. Adapter sind mit zahlreichen und gegebenenfalls auch mit mehreren Schnittstellen erhältlich.

  • Externes Gehäuse
    Möchten Sie eine vorhandene interne Festplatte weiterhin nutzen, ohne sie in einen neuen PC oder Laptop einzubauen, können Sie für viele Festplatten externe Gehäuse erwerben. Diese besitzen innen meist SATA- oder PCI-E-Schnittstellen und außen beispielsweise eine USB-Schnittstelle, sodass Sie die Festplatte optimal an verschiedene Geräte anschließen können.

  • Kabel
    Viele Festplatten benötigen ein Datenkabel zur Kommunikation mit dem Computer. Hersteller liefern für externe SSD-Festplatten passende Datenkabel und – soweit die Stromversorgung nicht über die Schnittstelle erfolgt – gegebenenfalls Netzkabel direkt mit. Für interne Festplatten müssen Sie Daten- und Stromkabel meist separat erwerben.

  • Tasche
    Für einen optimalen und sicheren Transport Ihrer SSD-Festplatte ist eine Festplattentasche empfehlenswert. Darin wird die Festplatte vor äußeren Umwelteinflüssen und Beschädigungen geschützt. Die Taschen sind meist durch eine Kunststoffschale verstärkt sowie im Inneren gepolstert. Einige Varianten sind mit einem wasserabweisenden Material ummantelt. Taschen sind in verschiedenen Größen erhältlich. Fächer, Netze oder Gummibänder geben der Festplatte und dem Zubehör den notwendigen sicheren Halt.
Shopping Tipp

Umfangreiches Festplatten-Zubehör sowie eine Auswahl an externen Festplattengehäusen finden Sie auch auf unserem Portal. 


 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

An dieser Stelle haben wir für Sie alles Wissenswerte über SSD-Festplatten zusammengefasst. Die folgende FAQ-Sammlung basiert dabei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von SSD-Festplatten. 


Definition

Was ist eine SSD-Festplatte?

Eine SSD-Festplatte ist ein Massenspeichermedium, auf dem Sie dauerhaft Daten wie Betriebssysteme, Programme oder auch Texte, Bilder und Videos ablegen und jederzeit mit Hilfe eines Computers lesen bzw. überschreiben können. 

SSD steht für Solid State Drive. Der Name bezieht sich darauf, dass – anders als in HDD-Festplatten – keine beweglichen Bauteile vorhanden sind, die Daten auf das Speichermedium schreiben. In SSDs sind stattdessen Flash-Speicherchips verbaut, der Schreib-Prozess erfolgt elektronisch. Aus diesem Grund ist auch die Bezeichnung Halbleiterspeicher gebräuchlich.




Defragmentierung

Muss ich meine SSD defragmentieren?

Eine Defragmentierung ist die logische Zusammenführung von Daten, die sich verstreut auf einem Datenträger befinden. Diesen Vorgang können Sie über das Betriebssystem ausführen. Für SSD-Festplatten ist eine solche Form der Defragmentierung kontraproduktiv: Die Neuordnung der Daten erfordert zusätzliche Schreib-Vorgänge, die Speicherchips einer SSD können jedoch nicht unendlich oft überschrieben werden. Häufiges Defragmentieren verkürzt somit die Lebensdauer des Flash-Speichers. 

Wissenswert

Für HDD-Festplatten ist die Defragmentierung hingegen ein wichtiger Vorgang. 

Sie verbessert die Zugriffsgeschwindigkeit, da nicht verschiedene Bereiche der Festplatte durchsucht werden müssen, um die entsprechenden Datenpakete zusammenzustellen. Zudem erfolgen Datenabruf und -ablage in HDDs mit mechanischem Lese-Schreib-Kopf und durch Drehen der Magnetscheiben. Defragmentieren schont diese Bauteile und erhöht so die Lebensdauer einer HDD.

SSDs können Daten selbstständig verwalten und legen sie gleichmäßig in den Speicherchips ab. Diese Funktion nennt sich Wear Leveling. Weitere Funktionen optimieren Löschvorgänge und vermeiden so unnötige Schreib- und Lese-Vorgänge: Dazu zählen Garbage Collection sowie die Unterstützung sogenannter TRIM-Befehle des Betriebssystems, die unnötige Daten auf der SSD markieren. 

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Funktionen von SSD-Festplatten in unserem Kaufberater.


Funktionsweise

Wie funktioniert eine SSD-Festplatte?

Eine SSD-Festplatte verfügt über Flash-Speicherchips, auf denen mit Hilfe elektronischer Verfahren Daten abgespeichert werden. Die Daten liegen dazu stets codiert vor: Kleinste Informationsmengen werden in Bits zusammengefasst. Dateien setzen sich aus mehreren Bits zusammen, daher werden auf einer Festplatte Daten in der Regel in Bit-Gruppen abgelegt.

Speichern Sie eine Datei auf einer SSD-Festplatte ab, führt diese die folgenden Schritte aus:

  1. Über die Schnittstelle auf dem Mainboard des Computers und an der Festplatte werden die Daten als Bit-Gruppen an den Controller der SSD gesendet.
  2. Der Controller legt die Bit-Gruppen im Cache-Speicher der SSD ab.
  3. Mit Hilfe elektrischer Signale werden die einzelnen Bits dieser Bit-Gruppen nach und nach auf die Flash-Speicherchips geschrieben.
    ⊳ Dabei werden einige Bereiche der Speicherchips elektrisch aufgeladen und andere ausgelassen. 
    ⊳ Dadurch entsteht eine Datenstruktur, die wieder ausgelesen werden kann.



Geschwindigkeit

Wie schnell sind SSD-Festplatten?

SSD-Festplatten zeichnen sich durch besonders kurze Zugriffszeiten aus: Die schnellsten Modelle können innerhalb von 0,04 ms (Millisekunden) Daten auf die Festplatte schreiben. Zudem können sie Datenmengen bis zu 3.500 MB/s (Megabyte pro Sekunde) lesen bzw. bis zu 2.500 MB/s schreiben. Das ist in etwa das 12-fache der Datenmenge, die HDD-Festplatten in dieser Zeit übertragen können – und das ca. 14-mal so schnell.

Der Grund dafür ist das elektronische Schreib- und Lese-Verfahren der SSDs. Anders als auf einer HDD müssen Daten nicht mechanisch bzw. magnetisch abgelegt sowie aufgerufen und die Informationen nicht erst in elektrische Signale umgewandelt werden. Das spart Zeit und zudem Strom.

Die Geschwindigkeit der jeweiligen SSD wird allerdings auch dadurch beeinflusst, wie hoch die von der Schnittstelle unterstützte Übertragungsrate ist und wie die Komponenten im Computer mit der Festplatte zusammenarbeiten.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Kapitel Übertragungsgeschwindigkeit.


 

Warum wird meine SSD-Festplatte langsamer?

Einige SSD-Festplatten können mit der Zeit langsamer werden. Dies liegt daran, dass eine SSD Daten blockweise speichert und auch löscht. 

Löschen Sie Dateien, wird lediglich der entsprechende Eintrag im Datenverzeichnis entfernt und im Betriebssystem so freier Speicher auf der SSD angezeigt. Tatsächlich sind die Daten jedoch im Block noch vorhanden – und zwar so lange, wie noch weitere Daten aus dem jeweiligen Block genutzt werden. Das Betriebssystem glaubt jedoch, dass freier Speicher in dem kompletten Block verfügbar ist – dieser ist jedoch tatsächlich noch belegt. Erst mit neuem Schreibbefehl sortiert die SSD die noch benötigten Dateien um und löscht die alten, nicht mehr benötigten Daten dann tatsächlich. Je häufiger und länger eine SSD genutzt wird, desto mehr Zeit braucht sie deshalb, um Daten neu zu schreiben.

Um den Löschprozess zu optimieren, sind SSD-Funktionen wie TRIM-Unterstützung und Garbage Collection sinnvoll. Mehr dazu lesen Sie in der Rubrik Funktionen unseres Ratgebers.

Auch Festplatten- oder Schnittstellendefekte oder fehlerhafte Treiber können der Grund sein, warum die SSD plötzlich langsamer ist.

Recherche Tipp

Auf chip.de finden Sie einige Tipps, wie Ihre SSD-Festplatte wieder schneller werden kann.


Kauf

Worauf sollte ich beim Kauf einer SSD-Festplatte achten?

Um eine passende SSD mit entsprechender Leistung für Ihre Anforderungen zu finden, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Einsatzort
    Möchten Sie eine SSD in einen Laptop, Desktop-PC oder Server einbauen, benötigen Sie eine interne Festplatte, da diese über die passenden Schnittstellen verfügt. Die Größe können Sie je nach Bedingungen im Computer auswählen. Benötigen Sie eine mobile SSD, die Sie an viele verschiedene Geräte anschließen sowie transportieren können, so ist eine externe Festplatte mit festem Gehäuse und robusten, vielseitig kompatiblen Schnittstellen passend.

  • Datenmenge
    Wählen Sie die Speicherkapazität danach aus, welche und wie viele Daten auf der SSD abgelegt werden sollen. Aufgrund ihrer hohen Übertragungsgeschwindigkeit sind diese Festplatten insbesondere für zeitkritische Anwendungen, also etwa das schnelle Booten von Betriebssystemen oder Programmen, ideal. Für diesen Anwendungsbereich sind meist etwa 128–300 GB ausreichend. Für große Datenmengen wie Filme, Fotos oder Musik sollten Sie hingegen gut 1 TB Speicherplatz wählen.

  • Zuverlässigkeit
    SSD-Festplatten können eine unterschiedlich hohe Lebensdauer aufweisen: Es sind nicht unendlich viele Schreib-Zyklen möglich, weshalb die Festplatte nach einiger Zeit langsamer werden kann. Um dem entgegenzuwirken, sind spezielle Funktionen wie Garbage Collection hilfreich. Zudem weisen Hersteller auch die zu erwartende Betriebsdauer aus.

Wir informieren Sie ausführlich über wichtige Kriterien wie SSD-Festplatten-Typen, Speicherkapazität oder Funktionen in unserem Kaufberater.


 

Welche Vorteile haben SSD- gegenüber HDD-Festplatten?

SSD-Festplatten unterscheiden sich von HDD-Festplatten grundlegend dadurch, dass sie ein elektronisches und kein mechanisches Speicherverfahren nutzen. Sie sind ihnen deshalb in folgenden Punkten überlegen:

  • Geschwindigkeit
    Die digitalen Informationen werden sofort elektronisch verarbeitet und es müssen keine mechanischen Bauteile bewegt werden, um Daten zu speichern oder abzurufen. Daher besitzen SSD-Festplatten deutlich kürzere Zugriffszeiten als HDDs.

  • Stoßempfindlichkeit
    In HDDs kann es durch Erschütterungen schnell zu Beschädigungen der Magnetspeicherplatten kommen, wodurch Daten verloren gehen können. SSDs halten hingegen deutlich besser Stößen und Vibrationen stand, da sie keine beweglichen Komponenten enthalten.

  • Betriebsgeräusche
    SSDs arbeiten im Gegensatz zu HDDs geräuscharm, da im Inneren der Festplatte nichts bewegt werden muss. 

  • Gewicht
    Die Flash-Speicherchips der SSDs nehmen bei gleicher Speicherkapazität weniger Platz weg als die Magnetplatten der HDDs. Dadurch sind SSDs deutlich leichter, sogar flacher und so insbesondere in mobilen Geräten oder als externe Festplatten ideal.

  • Stromverbrauch
    Da keine Komponenten mechanisch bewegt werden müssen, sind SSD-Festplatten deutlich energiesparender.
Bedenken Sie

Da SSDs mit vielen Vorzügen punkten können, sind sie auch kostenintensiver als viele HDDs. Das gilt insbesondere für Modelle mit sehr hoher Speicherkapazität. 


 

Wie viel kosten SSD-Festplatten?

In der Regel kosten SSD-Festplatten etwa zwischen 30 € und 4.000 €. Es gibt auch deutlich teurere SSD-Varianten für den professionellen Einsatz, die bis zu 65.000 € kosten können. Der Preis steigt meist mit der Größe des Speichers und der Anzahl an Zusatzfunktionen. 



 

Lebensdauer

Wie lange hält eine SSD-Festplatte?

Hersteller geben eine zu erwartende Betriebsdauer für SSD-Festplatten an, bevor diese ausfällt. Dieser Wert kann bis zu 10 Mio. h betragen, also über 1.000 Jahre. Allerdings handelt es sich dabei um eine theoretische Angabe. 

In der Praxis hängt die Nutzungsdauer davon ab, wie hoch die Kapazität der Festplatte ist und wie oft die Chips beschrieben werden, da nur eine begrenzte Anzahl an Schreib-Vorgängen je Speicherchip möglich ist. Je mehr Speicherkapazität vorhanden sind, desto weniger kommt es zu Abnutzungserscheinungen.

Erfahren Sie mehr über die Faktoren, die die Lebensdauer der SSD beeinflussen, in unserem Kaufberater.

Eine SSD-Festplatte mit etwa 128 GB Kapazität und einem Speicher, der 3.000-mal beschrieben werden kann, hält bei einer Datenmenge von ca. 10 GB pro Tag etwa 64 Jahre.

Recherche Tipp

Eine Formel, mit der Sie die Lebensdauer Ihrer SSD berechnen können, finden Sie beispielsweise auf giga.de.


Partition

Wie partitioniere ich eine SSD?

Durch eine Partition teilen Sie die Festplatte in mehrere Speicherbereiche ein. Diese erkennt Ihr Computer als eigene Laufwerke. Das heißt, Sie können Teile auf einer Partition löschen oder diese formatieren, ohne dass andere Speicherbereiche der Festplatte davon betroffen sind.

Bedenken Sie

Wenn Sie eine Festplatte komplett neu partitionieren, können aktuelle Daten auf der Festplatte verloren gehen. 

Sichern Sie daher zuvor alle Daten, die Sie behalten möchten, auf einem anderen Datenträger. 

Partitionen auf einer SSD erstellen Sie mit Hilfe des Betriebssystems. Unter Windows geschieht dies in der Datenträgerverwaltung, unter Mac OS X nutzen Sie dazu das Festplattendienstprogramm.

In der Regel partitionieren Sie neue Festplatten, auf denen Sie nicht das aktuelle Betriebssystem gespeichert haben, unter Windows wie folgt:

  1. Rufen Sie die Datenträgerverwaltung auf.
  2. Wählen Sie dort die Festplatte aus, die Sie partitionieren möchten. 
  3. Löschen Sie mit einem Rechtsklick die aktuellen Partitionen dieser Festplatte.
  4. Wählen Sie per Rechtsklick „Neues einfaches Volume“ aus.
  5. Geben Sie in dem sich öffnenden Fenster die gewünschte Größe der Partition ein.
  6. Benennen Sie die Partition mit einem Laufwerk-Buchstaben.
  7. Erstellen Sie die Partition mit einem Klick auf „Weiter“.
    ⊳ In der Datenträgerverwaltung wird auf dem Datenträger nun der neu partitionierte und ein unformatierter, nicht zugeordneter Bereich angezeigt.
  8. Erstellen Sie für die nicht zugeordnete Partition ebenfalls ein neues Volume, wie in den Schritten 4–7 beschrieben.


Sie können auch die Festplatte partitionieren, auf der sich das aktuelle Betriebssystem befindet. Dazu klicken Sie mit einem Rechtsklick auf den aktuellen Datenträger und wählen „Verkleinern“. Dann können Sie die gewünschte Größe eingeben bis zu dem Wert, den das Betriebssystem und nicht verschiebbare Dateien benötigen. 



 
Verwendung

Wofür eignen sich SSD-Festplatten?

SSD-Festplatten sind aufgrund ihrer hohen Lese- und Schreib-Geschwindigkeiten ideal für alle zeitkritischen Anwendungen. Dazu zählen etwa das schnelle Booten von Betriebssystemen, die flüssige Ausführung von Arbeitsschritten in Programmen, Spiele oder die optimale Bearbeitung und Wiedergabe großer Grafik- oder Videodaten.

Zudem sind SSDs sehr leicht, flach und eher unempfindlich gegenüber Stößen. Daher eignen sie sich sehr gut als Festplatten in mobilen Geräten wie Laptops, Ultrabooks, Tablets oder Multimedia-Playern sowie als externe Datenträger.



 

Wie baue ich eine SSD-Festplatte ein?

Interne SSD-Festplatten müssen Sie in der Regel im Gehäuse Ihres PCs oder Laptops positionieren und anschließen. 

Bedenken Sie

Bauen Sie eine Festplatte aus, können Sie mit dem aktuellen Computer nicht mehr darauf zugreifen. 

Falls sich auf der Festplatte das Betriebssystem befindet, sollten Sie dieses beispielsweise zuvor auf einen USB-Stick kopieren. So können Sie das Betriebssystem anschließend vom USB-Stick booten und die neue Festplatte einrichten. Weitere Daten sollten Sie entweder auf einem externen Datenträger sichern oder Sie bauen die alte Festplatte in ein externes Festplattengehäuse ein, sodass Sie diese weiterverwenden können.

In der Regel gestaltet sich der Einbau einer SSD-Festplatte vergleichsweise einfach. Meist müssen Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Schrauben Sie das Computergehäuse auf.
  2. Lösen Sie die alte Festplatte von der Schnittstelle.
    ⊳ Je nach Modell müssen Sie dazu Kabel entfernen oder die Festplatte langsam von der Schnittstellenbuchse abziehen.
  3. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben, die die Festplatte im Rahmen halten.
  4. Nehmen Sie nun die alte Festplatte aus dem Rahmen heraus.
  5. Setzen Sie die neue SSD in den Rahmen ein.
  6. Befestigen Sie die SSD mit Schrauben am Rahmen.
  7. Setzen Sie die Festplatte samt Rahmen wieder in die entsprechende Aussparung im Computergehäuse.
  8. Verbinden Sie die SSD mit der Schnittstelle. 
  9. Schrauben Sie das Gehäuse wieder zu.
    ⊳ Nun können Sie die neue SSD-Festplatte mit Hilfe von Software auf Ihrem Gerät einrichten.
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