Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Bigben Interactive |
| EAN | 3499550356755 |
| Gelistet seit | Juli 2017 |
| Genre | Action, Adventure, Action-Adventure |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Microsoft |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 16 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 16 |
Das neue Outcast - Second Contact sieht genauso aus wie damals bei der Erstveröffentlichung im Jahr 1999. Das Open-World-Spiel beschert allen Fans des Originals mit der beliebten Spielwelt und seiner Atmosphäre eine Freude und legt mit aufgefrischter Grafik noch eine Schippe drauf. Allerdings wirkt das damals bahnbrechende Spiel heute zu Retro und obsolet. So fängt das Open-World-Spiel mit einer lahmen Erzählung der Geschichte an. Der Protagonist Slade erweist sich zudem als ein dummköpfiger Kerl, der jede Interaktion mit anderen Figuren unerträglich macht, was sich auch auf das Spielerlebnis negativ auswirkt. Nicht mehr aktuell ist die Steuerung, die oft hakt und ungenau reagiert. Wer das Original des Spiels geliebt hat, könnte schon Gefallen an dieser Version finden. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.
„Outcast: Second Contact“ lässt erst einmal falsch vermuten, dass es sich hier um einen Nachfolger des berühmten 1999er PC-Action-Abenteuers handelt. In Wirklichkeit bieten die Entwickler eine überarbeitete Version des Spiels, die leider nicht zu überzeugen weiß. Die tiefe und packende Inszenierung der Spielwelt gefällt zum Beispiel nur bedingt, wenn die Qualität der Dialoge stark schwankt und die Kämpfe den Spieler langweilen. Dass sich die Open-World-Schauplätze frei erkunden lassen, tröstet außerdem kaum über die recht unverständliche Chronologie der Missionen hinweg. Die umfangreiche Auswahl an Tätigkeiten schafft zwar eine gute Spielabwechslung, aber die langen Laufwege, die mangelhafte Physik und die schwerfällige Steuerung sorgen für Frust. Die schönen Wiesen, Wälder und der Hauptheld sind ansonsten die einzigen gelungenen Aspekte der Grafik. Der Rest des Spiels wäre nur für harte Nostalgiker ansehnlich.