Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | THQ |
| EAN | 9120080071194 |
| Gelistet seit | Februar 2015 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Genre | Adventure |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | THQ |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 12 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Mature |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 18 |
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Neuauflagen haben ihren Reiz, können aber auch ein Fluch sein. So kommt Black Mirror leider nicht an das ursprüngliche Adventure-Game heran. Ein Pluspunkt stellt die liebevoll gestaltete Story dar und auch die schauderhafte Atmosphäre im kalten Schottland geht durch Mark und Bein. Leider fehlt es an echten Kopfnüssen und auch die Steuerelemente des Charakters sind nicht ausgereift. So ist des Öfteren nachjustieren nötig, um beispielsweise einen Gegenstand in die Hand nehmen zu können. Auch an ruckelfreien Filmsequenzen fehlt es. Beim Laden kann es passieren, dass einen der Geduldsfaden reißt und auch über andere Schwächen in puncto Technik kann man nur mit viel Wohlwollen hinwegsehen. Das Horror-Adventure-Spiel stellt leider kein Highlight im Jahr 2017 dar und ist eher etwas für echte Freunde von Gruselgeschichten und sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
Das Horrorspiel „Black Mirror“ kann nicht ganz überzeugen. Die Steuerung ist zum Beispiel noch nicht ausgereift. Manche Grafikfehler stören außerdem den sonst guten optischen Eindruck. Der Anspruch ist auch sehr hoch und Neulinge fühlen sich schnell überfordert. Mehrere Hilfen wären vor allem bei den Puzzles willkommen gewesen. Der konstante Grauschleier in der Ferne nervt ebenfalls und das Spiel ist nach maximal acht Stunden vorbei. Sieht man aber mal von all diesen Schwächen ab, bietet „Black Mirror“ ein vergnügliches Erlebnis mit mitreißender Atmosphäre. Gerade die Rätsel sind insbesondere ein Spaß zu erledigen, sobald sich der Spieler an ihre Schwierigkeit gewöhnt. Die exzellente deutsche Sprachausgabe und die eindrucksvolle Musik gefallen darüber hinaus. Die Story rund um David Gordon und seine Abenteuer im Schloss „Black Mirror“ fällt interessant aus und wird auch packend inszeniert. Insgesamt kann dieser Titel also unterhalten, aber es könnte mehr drin gewesen sein.
„Black Mirror“ liefert leider nicht nur Horror-Spaß, sondern auch Grusel-Unterdurchschnitt. Das Spiel beginnt sehr gut: Neue Charaktere sind dazugekommen, man trifft auch altbekannte Namen wieder und es gibt neue Überraschungen. Neulinge bekommen außerdem eine angenehme Lernkurve geboten. Die mitreißende Atmosphäre, die einigen Spannungsmomente und die befriedigende Akustik wissen ebenfalls zu gefallen. Schnell entpuppt sich der Titel aber als ein mühsames Abenteuer, dem es an Charme fehlt. Sei es aufgrund der kaum intuitiven Controller- und Maus-Tastatur-Steuerung, der veralteten Inszenierung oder der nervigen Kamera, der Spielspaß einfach rasch im weiteren Verlauf sinkt. Rätsel sind darüber hinaus Mangelware, obwohl einige davon interessante Design-Ideen aufweisen. Die Geisterszenen langweilen und es wäre eine Unterschätzung, die deutschen Synchronsprecher als „zu motiviert“ zu bezeichnen. Zum Schluss enttäuschen der maue Umfang, die gelegentlichen Bugs, das berechenbare Story-Szenario und das Fehlen von Entscheidungsoptionen.