Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Sony |
| EAN | 0711719276876 |
| Gelistet seit | April 2013 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Genre | Simulation, Rennspiel |
| Max. Anzahl Spieler | 12 |
| Produktlinie | DriveClub |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Sony |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 0 |
Wer auf Online-Spielen Wert legt, ist hier absolut falsch: Es tauchen einfach zu viele Probleme bei der Verbindung mit dem Online Server auf. Die Grafik sorgt jedoch für manche Pluspunkte. Dabei stechen die spektakulären Nachtautorennen hervor. Die vorhandenen Orte bieten darüber hinaus ausreichende Strecken. Das Erlebnis kann man aber nur als langweilig bezeichnen. Die Atmosphäre fesselt kaum, die KI benimmt sich überhaupt nicht motivierend und soziale Elemente fehlen fast. Leute, die ein Spiel des Rangs von Need for Speed oder sogar Gran Turismo erwarten, werden von der gebotenen Leistung hier gar nicht zufriedengestellt.
Zahlreiche Spieler in der ganzen Welt können ohne klassische Autorennspiele nicht leben. Driveclub erweist sich als unvergessliches Abenteuer. Vieles wird Nutzern bei diesem Titel gefallen, egal ob es die neu implementierten sozialen Elemente oder das Wetter-Feature sind. Inhaltlich wären jedoch noch einige Änderungen nützlich, um ein authentischeres Gefühl zu erzeugen. Etwas zu kritisieren ist auch die KI. Die Gegner können sich in einem Moment zu erbitterten Fahrern, im nächsten zu langweiligen Konkurrenten verwandeln. Im großen und ganzen werden Autorennspieler aber zufrieden sein.
Als Autorennspiel sollte DriveClub hohe Standards anbieten, die aber nicht immer erreicht werden. Es beginnt mit dem tollen Fahrdesign und –verhalten sowie der begeisternden technischen Darstellung. All das ist aber für Autospiele ein Muss. Inhaltlich gibt es einen großen Negativpunkt - die Gegner wetteifern zu erbittert und manchmal irritierend unfair. Einige Nutzer werden auch die Auto- und Gamemode-Menus zu altmodisch und zudem hässlich finden. Etwas mehr Features im Online-Modus wären auch gut und nützlich. Zusammengefasst hat der Hersteller kein Meisterwerk produziert, doch für Fans des Genres lohnt sich der Kauf immer noch.
Das Autorennspiel Driveclub kommt als Exklusivtitel auf den Markt, das ausschließlich für Sonys PlayStation 4 entwickelt wurde und im Bundle mit der Konsole für Verkäufe sorgen soll. Anders als andere Spiele seiner Art verzichtet es komplett auf den üblichen Karrieremodus. Driveclub versucht also gar nicht erst, sich mit einer konstruierten Story Tiefgang zu verleihen, sondern konzentriert sich als Arcade-Racing-Game voll und ganz auf das Rennerlebnis. Und das Evolution Studios sehr gut gelungen, die grafische Darstellung gestaltet sich realistisch und eindrucksvoll. Touren, Einzelrennen und der Mehrspielermodus führen auf reale Rennstrecken oder auf Rundkurse durch Dörfer und Landstraßen der Länder Kanada, Chile, Indien, Norwegen und Schottland. Dabei unterscheiden sich die Rennwagen in ihren Eigenschaften, sie sind in Klassen eingeteilt, die nach und nach freigeschaltet werden können. Die Künstliche Intelligenz als Gegner gestaltet sich in den ersten Leveln zu einfach, später dann fast unrealistisch stark. Aktuell funktioniert die Mehrspieler-Lobby leider schlecht bis gar nicht.
Die Motorstorm-Serie von Evolution Studios konnte sich im Rennspiel-Genre stets positiv behaupten. Der Entwickler präsentiert nun leicht verspätet mit Driveclub seine erste Rennspiel-Veröffentlichung auf der PlayStation 4. Dem Spieler steht eine große Auswahl verlockender Autos zur Verfügung. Im Gegensatz zur Konkurrenz wird allerdings keine offene Welt geboten. Die Regionen von Schottland, Chile, Norwegen, Kanada und Indien sind jedoch sehr abwechslungsreich gestaltet. Dabei kommt es auf den unterschiedlichen Rennstrecken zu verschiedenen Wetterbedingungen und auch zu Nachtzeiten kann gefahren werden. Die Auswahl der Modi bietet nichts Neues. Innerhalb der Tour fährt man verschiedene Rennen und arbeitet sich langsam von verbessertem Wagen zu verbessertem Wagen die Rangliste hoch. Zusätzlich können einzelne Herausforderungen wie Zeitfahren oder Drift-Disziplinen angenommen werden. Insgesamt ist das Angebot von Driveclub recht gering. Dies gilt sowohl für das anspruchslose Interface als auch für die nicht vorhandene Einführung. Die Regeln auf der Rennstrecke sind sehr hart, während die Fahrphysik weit entfernt von einer angemessenen Simulation ist. Driveclub beeindruckt aber mit einer makellosen Grafik. Vor allem die Lichteffekte können sich sehen lassen. Das Spiel ist ein netter Racer, der jedoch durchaus umfangreicher hätte ausfallen können.