Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Microsoft |
| EAN | 0889842056624 |
| Gelistet seit | Mai 2013 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2016 |
| Genre | Action |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Microsoft |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 16 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Mature |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 16 |
Xbox-One-Spieler bekommen mit Quantum Break ein großartiges Third-Person-Shooterspiel geboten. Fast alles ist hier gelungen, angefangen bei der Präsentation, die detailreiche Level, wundervolle Effekte, eine wuchtige Soundkulisse und deutsche Sprecher der Oberklasse zu bieten hat. In Sachen Spieldesign begeistern die actionreichen Schusswechsel und die eindrucksvollen Zeitmanipulationen und Minirätsel oder Geschicklichkeitseinlagen sorgen für Abwechslung. Die unterschiedlichen Entscheidungen haben außerdem unterschiedliche Folgen und man bekommt später verschiedene Videoszenen zu sehen. Alles ist verständlich dargestellt und die drei Schwierigkeitsgrade bieten für jede Erfahrungsstufe etwas. Zum Ende hin steigt der Anspruch allerdings abrupt an. Die KI dürfte zudem gerne weniger zur Defensive neigen. Dafür packt allerdings die Zeitreisegeschichte, mit den interessanten Charakteren, Live-Action-Episoden und einem tollen Finale. Der Umfang glänzt nicht zuletzt durch unzählige Sammelgegenstände, fünf Akte mit insgesamt 14 Kapiteln, die freischaltbaren Bonusszenen und den hohen Wiederspielwert. Schade nur, dass man schon nach acht bis zehn Stunden mit dem Spiel fertig ist.
Als Jack Jocye hat man in dem neuen Microsoft-Exklusivtitel Quantum Break die Chance, die Zeit anzuhalten. Der nächsten Bedrohung auszuweichen wird leichter, wenn die Umwelt zum Standbild einfriert und Jack dennoch die Gerätschaften bewegen kann. Seine Mission ist es, den Stillstand der Zeit und den damit einhergehenden Weltuntergang zu verhindern. Für die Kämpfe sind die Zeitsprünge ein Gewinn, für die Logik der Handlung ein Verlust. Das Actionspiel kommt mit einem innovativen Ansatz daher und verbindet spielerische Inhalte mit Filmausschnitten gleich einer Serie. Dieses Konzept weist jedoch deutliche Schwächen auf. Die optischen Effekte, welche bei den Spielereien mit der Zeit entstehen, gehören jedoch zu den Höhepunkten des Spiels. Einige werden sich zurecht an Max Payne oder Alan Wake erinnert fühlen. Die Spielfiguren sind leider zu oberflächlich gestaltet. In Quantum Break sind Anleihen aus der schlichteren TV-Welt nicht zu verleugnen. Auch wenn diese tatsächlich in Serienform ihre künstlich wirkende Geschichte erzählen dürfen, beleben sie das Spiel an sich keineswegs. Dieses ist dennoch lohnenswert, wenn man über den unnötigen Bombast hinwegsehen kann.
Quantum Break will Videospiele mit kinoreifer Live-Action verbinden. Das Spiel wird lediglich auf der Xbox One und für den PC veröffentlicht und wagt sich an das schwierige Thema der Zeitreisen. Das Third-Person-Action-Spiel vom Entwicklerstudio Remedy beginnt so rasant wie verwirrend. Jack Joyce und Paul Serene verunglücken mit einer Zeitreisemaschine, die viele böse Konsequenzen und einen plötzlich gealterten Paul Serene auf den Plan ruft, der eine Militäreinheit anführt. Jack hingegen hat durch das Unglück neue Fähigkeiten erlangt. Er sieht Zeitechos und kann manche Situationen zurückspulen. Bei der Suche nach sogenannten Chrononquellen abseits der Hauptkampagne können weitere Fähigkeiten des Skilltrees freigeschaltet werden. Generell ermöglichen die Zeitelemente viele unterhaltsame Herangehensweisen an die Kämpfe, die man als Spieler zunächst entdecken muss. Die direkte Konfrontation bietet dabei die interessantesten Situationen. Die Steuerung unterstützt das Vorgehen sehr gut. Grafisch kann man Quantum Break bei einer konstanten Framerate von 30 nichts vorwerfen. Lichteffekte und surreale Szenen werden einem sicherlich im Gedächtnis bleiben. Spielerisch und inhaltlich kann sich der Mix aus Spiel und Serie ebenfalls sehen lassen, verliert aber leider gegen Ende etwas an Qualität.
Quantum Break besticht mit Inszenierung und Story. Die Filmsequenzen sind erstklassig, die Schauspieler performen exzellent und der Zeitreise-Plot zieht definitiv an. Die Atmosphäre gefällt außerdem und die Kämpfe machen Spaß, sobald man alle Fertigkeiten des Protagonisten kennenlernt und beherrscht. Was das Gameplay anbetrifft, überzeugt der Titel aber nicht sonderlich: Außer dem Shooter-Anteil erwartet den Spieler ein Rollenspiel-Element mit den Chrono-Quellen als Talentsystem, das allerdings etwas überflüssig ausfällt. Ebenso aufgesetzt wirken die zahlreichen auffindbaren Zusatzinfos – manche sind zwar recht nützlich, meistens verlangsamen sie den Spielfluss aber und führen sogar zu Logikfehlern. Das Deckungssystem funktioniert darüber hinaus fehlerhaft und der Ablauf in den Akten ändert sich nicht wirklich. Die manchen Entscheidungsmöglichkeiten am Ende jedes Akts sind zumindest angenehm tief und machen das Wiederspielen lohnenswert. Optisch hat Quantum Break wiederum Verbesserungspotenzial, denn die Ingame-Grafik ist sichtbar unausgereifter als die Videosequenzen.