Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | plaion |
| EAN | 4020628893576 |
| Gelistet seit | Mai 2014 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Genre | Rollenspiel |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produktlinie | Risen |
| Produkttyp | Sonderedition |
| Publisher | Deep Silver |
| Sprache | deutsch, englisch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 12 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| Eignung | |
| Kompatibel zu | PC |
Risen 3 versucht eine Mischung aus Teil 1 und Teil 2 zu sein. Daher darf sich der Spieler über eine Spielwelt freuen, die zum einen aus einem Fantasy-Setting, zum anderen aus einem Piraten-Setting besteht. Das Entwicklerstudio liefert die typisch gewohnte gute Kost ab, dies dürfte vor allem Fans der Reihe erfreuen. Insgesamt ist das Gameplay aber etwas zu veraltet und die Grafik zeigt auch deutliche Schwächen. Die künstliche Intelligenz ist nicht sonderlich herausfordernd und die Kameraposition nicht immer optimal. Dennoch dürfen Fans der Spielserie ohne Bedenken sich dem Spiel nähern, denn das Gesamtpaket ist wieder einmal stimmig.
Mit Risen 3: Titan Lords präsentiert der Entwickler Piranha Bytes ein mit Gothic-Elementen durchzogenes Spiel, das es in sich hat. Den Spieler erwarten sowohl mehr Möglichkeiten als auch spielerische Freiheiten. Besonders auffällig ist, dass Spielmechanik und Handlung an Tiefe gewonnen haben. Unzählige Nebenquests sorgen darüber hinaus für lang anhaltenden Spielspaß. Die Grafik ist so beeindruckend gestaltet, dass man quasi aufgefordert wird, jeden Winkel zu erkunden. Leider entspricht die Technik nicht mehr dem aktuellen Stand der Zeit. Die groben Aussetzer der beiden Vorgängerteile treten in Risen 3: Titan Lords jedoch nicht mehr störend auf. Obwohl der dritte Teil der Serie nicht allzu viele Innovationen bietet, ist er doch die stärkste Veröffentlichung. Denn insgesamt ist das Spielgeschehen ausgereifter als je zuvor und bietet daher die solideste Unterhaltung. Dies trifft leider nur auf die PC-Version zu. Konsolenspieler müssen sich weiterhin mit technischen Mängeln, verwaschenen Texturen und einer schlechten Framerate arrangieren.
Entwickler Piranha Bytes besinnt sich mit Risen 3: Titan Lords auf die eigenen Wurzeln und fügt dem Singleplayer-Rollenspiel eine Reihe an Gothic-Elementen hinzu. Der im zweiten Teil eingeschlagene Weg wird gleichzeitig aber auch in Titan Lords fortgeführt. Mit dem Sohn von Stahlbart kommt eine neue Hauptfigur , die zu Beginn mit der aus Teil 1 bekannten Schwester Patty und einer Piratenbande auf Schatzsuche ist. In einem Tempel stiehlt eine finstere Kreatur seine Seele. Für tot erklärt und eine Weile später auferstanden, kämpft man mit acht Weggefährten gegen Schattenlords um die eigene und die Seelen der Menschheit zurückzuerlangen. Die exotische Atmosphäre ist dabei stets düster und bedrohlich und die Figuren überzeugen mit genug Tiefe. Auch wenn die Dialoge gut umgesetzt sind, so gibt es zu viele Konversationen, die den Spielfluss bremsen. Ein Moralsystem wirkt sich auf den Umgang mit den NPCs aus, verändert aber nicht die Hauptkampagne. Das Kampfsystem ist zuweilen recht chaotisch und lässt einiges zu wünschen übrig. Mit Risen 3: Titan Lords erhält man aber letztendlich ein ordentliches Rollenspiel, welches die Serie angemessen fortführt.
Der dritte Teil von der „Risen“-Reihe ist schon da und spiegelt wie immer seinen eigenen Charakter. Wie viele wissen sind die „Risen“-Spiele dank ihrer spielerischen Freiheit bekannt geworden. Und dieses Rollenspiel bietet tatsächlich eine extrem große spielerische Freiheit. Man kann für seinen Charakter verschiedene Wege auswählen, damit das Gameplay für jeden individuell am besten passt, ohne sich Sorgen zu machen das irgendwelche Hauptaufgaben verpasst werden. Denn die deutschen Entwickler von Piranha Bytes haben im Spiel alles so strukturiert, dass auch wenn der Spieler tief in Nebenmissionen gepackt ist, er nicht die Hauptmissionen und die Handlung verpassen kann. Der Protagonist kann optisch dem Geschmack des Spielers nicht verändert werden, seine Charakter-Eigenschaften allerdings schon. Der Spieler kann nämlich nützliche Talente von Lehrern kaufen. Teilweise erfreulich ist immer noch das harte Kampfsystem, die hartnäckige Kamera und die soliden Dämonen-Gegner. Leider aber kann dieser Titel mit Optik nicht wirklich beeindrucken. Abgesehen davon ist „Risen 3: Titan Lords“, sowie die anderen „Risen“-Titel extrem einzigartige Titel, die sich immer von der Konkurrenz durch ihre Kreativität unterscheiden werden.
Entwickler „Piranha Bytes“ bekannte sich dazu, den vorhergehenden zweiten Teil nicht besonders zu mögen und so stirbt nach der ersten halben Stunde in „Risen 3: Titan Lords“ auch schon der daraus bekannte namenlose Piratenheld, ganz ohne Pathos. Dennoch erfolgt mit seiner nachfolgenden Wiederbelebung auch die Wiederbelebung der Reihe. Auf der Suche nach seiner Seele muss man sich in tiefen Höhlen vor bedrohlichen Schattenlords verstecken und trifft auf alte Bekannte früherer Risen Spiele. Die mächtige Magie, die dem Spieler geliefert wird, funktioniert jedoch auch ohne das Wissen um die ersten Teile der Serie. Mit viel Abwechslung an Feinden, Orten und unterhaltsamen Kämpfen kommt keine Langeweile auf. Mit einer fesselnden Handlung wird ein gutes Gleichgewicht mit dem Kampfgeschehen aufgebaut. Daneben findet sich eine Reihe von Minigames, deren Lösung die Fähigkeiten der Spielfigur ausbauen. „Risen 3: Titan Lords“ verspricht stundenlange Unterhaltung und kann süchtig machen.