Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Electronic Arts |
| EAN | 5030936116396 |
| Gelistet seit | Februar 2015 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Action, Rollenspiel, Adventure |
| Produktlinie | Mass Effect |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Microsoft |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | ESRB |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 16 |
| billiger.de Beliebtheitsrang | |
| Nr. 1 | in Standardedition |
| Nr. 2 | in Xbox One-Spiele |
Beim vierten Teil des "Mass Effect: Andromeda" handelt es sich um ein Rollenspiel mit dem typischen Reiz der Folge. Bruder, Schwester und Vater begeben sich zur Andromeda-Galaxie, um in gemeinsamen Bemühungen neue Planeten anzusiedeln und zu entwickeln. Beim ersten Kontakt mit den Bewohnern ist die Verantwortung des Geschwisterpaares hoch. Nach einer Bearbeitung im Charakter-Editor geht es los, wobei man am Start zwischen den Geschwistern Sara und Scott Ryder wählen kann. Anders als bei früheren Auflagen bietet sich jetzt weniger Freiraum bei der Anpassung der Gesichtszüge, was jedoch angesichts der Erbfaktoren kein Zufall ist. Das Game wird in einigen Aspekten kritisch betrachtet. So wirft beispielsweise die Logik des Spiels an einigen Stellen Fragen auf, Animationen wirken teilweise roh, es wird an Lebendigkeit sowie an Emotion verratende Mimik vermisst. Erwünscht wäre auch mehr Fantasie bei der Gestaltung der fremden Wesen. Dennoch bestehen auch viele starke Seiten und es bestätigt sich letztlich ein positiver allgemeiner Eindruck. Der Spieler erlebt durch die Augen der Hauptfiguren alles Neue auf dem Weg mit. Durch die Erforschung neuer Welten und Charaktere taucht er in ein packendes Abenteuer ein, das sich schrittweise entwickelt und eine Menge Freude bereitet. Positiv beurteilt wird auch das neue Kampfsystem.
Lange nach dem letzten Teil der Mass Effect-Trilogie kehrt das Abenteuer mit Mass Effect: Andromeda zurück. Zusammen mit aus einem künstlichen Schlaf erwachten Astronauten erkundet der Spieler aus der Ich-Perspektive die Galaxie nach bewohnbaren Planeten, um diese zu kolonisieren. Dabei stoßen sie auf wunderschöne und eindrucksvolle Panoramen. Genau wie die Vorgänger vereint Andromeda Rollenspiel und Shooter. Diesmal kommen einige Neuerungen dazu, darunter das Omnitool sowie die zusätzlichen Menüs mit nützlichen Statistiken. Leider gibt es auch dürftig animierte Charaktere mit faden Geschichten und der Spieler muss unzählige Gespräche mit ihnen führen. So verlaufen die ersten Stunden des Spiels träge, ohne viel Spannung, dafür aber mit fast schon zu vielen Aufgaben. Die Kombination aus Erforschen, Kämpfen und Diplomatie ist im Vergleich zum Vorgänger weniger gut gelungen. Insgesamt bietet das Spiel trotz einiger Schwächen noch jede Menge Unterhaltung.
Zu den Rollenspielen gesellt sich nun auch das neue „Mass Effect: Andromeda“ und punktet mit packenden energischen Duellen, riesigen Planeten und einer tollen Story. Das Spiel ist sehr detailliert dargestellt und die Charaktere können frei nachgerüstet werden. Da es jedoch viele Aussetzer gibt, ist der Titel technisch noch optimierbar. Auch die KI der Gegnercharaktere schwächelt oftmals und im Vergleich zu den Vorgängern der Reihe sind die Helden und die Geschichte auf einem eher mittelmäßigen Niveau. Letztendlich schafft es der Entwickler dennoch mit dem „Mass Effect: Andromeda“ ein richtig tolles Spiel zu entwickeln.
Bei Mass Effect: Andromeda schlüpft man in ein rollenspielartiges TPS. Positiv ist, dass der neue Ableger sich als eine selbständige Fortsetzung der Spielkette erweist, die auch für Einsteiger geeignet ist. Aktuell befindet man sich auf dem Sternenschiff Hyperion und die Mission lautet: Neue Planeten entdecken und für die Ansiedlung von Menschen vorbereiten. Pluspunkte verbucht sich das Game mit der Möglichkeit, seinen eigenen Helden nach Belieben aufzubauen. Desweiteren wartet der Titel mit einem sehr geglückten Fähigkeiten-System auf. Das Spiel zieht Abenteurer auch durch Teamarbeit während der Mission durchs Universum an. Man hat nämlich ständig eine bizarre und verlässliche Mannschaft an seiner Seite. Dazu gibt’s noch einen Mehrspielermodus. Leider vermindert die technische Präsentation hinter dem Spiel das Potential des Titels enorm. Es tauchen einige Probleme mit dem Gameplay, der Grafik sowie dem Sound auf. Zudem trüben sinnlos erscheinende Gesichtsausdrücke und eine katastrophale Synchronisation das Gesamtbild. Dennoch beeindruckt das Spiel durch ein besonderes Ambiente und verspricht, dass man Stunden über Stunden in die virtuelle Welt eintauchen kann. Wer mit den technischen Mankos leben kann, dem wird das Spiel sympathisch sein.