Näh- & Stickmaschinen (170 Ergebnisse aus 41 Shops)

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Freiarmnähmaschinen sind besonders beliebt, da sie nicht an einem Tisch verbaut sind und es einem dadurch ermöglichen auch Ärmel und Hosenbeine problemlos zu nähen. Computer-Nähmaschinen verfügen meist über speziellere Stichprogramme. Mininähmaschinen sind vor allem für Reisende von Vorteil, da sie sehr handlich und transportabel sind.

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Ratgeber Näh- & Stickmaschinen


Ratgeber Näh- und Stickmaschinen


Die Industrie hat die Verwendung einer Nähmaschine fast überflüssig gemacht. Handgefertigte Kleidung, die mit aufwendigen Stickereien oder besonderen Nähten versehen ist, hat inzwischen Seltenheitswert. Dennoch ist eine Nähmaschine für den Hausgebrauch nach wie vor beliebt.

Neben der Erstellung von Bekleidung ist die Nähmaschine im Einsatz für individuelle Dekorations- oder Einrichtungsgegenstände. Dazu gehören Kissenbezüge, Vorhänge, Tischdecken oder andere Dinge, die Stoff als Ausgangsmaterial haben. Stärkere Handnähmaschinen sind in der Lage, auch dickeres Material zu verarbeiten. Bezüge für den Außenbereich, Zubehör für das Haustier oder Stofftiere aus Webpelz gehören dazu.

Die Fähigkeiten einer Nähmaschine sind so vielseitig und die Bedienung so einfach, dass heutzutage jeder etwas nähen kann, wenn er nur eine genaue Vorstellung von dem Ergebnis hat. Der Fantasie sind beim Nähen kaum Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert eine Nähmaschine?

Das Prinzip einer Nähmaschine ist eigentlich sehr einfach. Es ist ein einfaches Zusammenspiel von Nadel und Faden. Um die Technik einer Nähmaschine zu verstehen, möchten wir Ihnen das Prinzip etwas näher erläutern.

Um die Nadel zu bewegen, besitzt die Maschine einen Antrieb, der über ein Fußpedal gesteuert wird. Der Antrieb besteht aus einem Elektromotor, der mit einer Kurbel versehen ist. Die Übersetzung der Bewegung erfolgt mittels Keilriemen, der mit der Mechanik des Nähfußes verbunden ist. Bei der Betätigung des Fußpedals gerät die Nadel in Bewegung.

Die auf dem Markt erhältlichen Nähmaschinen arbeiten mit dem Doppelsteppstich. Hierbei sind zwei Fäden in Verwendung, die als Ober- und Unterfaden bezeichnet werden. Der obere Faden schiebt sich mit der Nadel durch das Stoffgewebe und gelangt so nach unten, wo eine Spule den Faden aufgreift und mit dem Unterfaden koppelt. Was dann folgt, nennt sich Schlingenhub. Die Fadenspannung sorgt währenddessen für die Haltbarkeit der Naht und ist sowohl an der unteren Spule als auch am Oberfaden einstellbar.

Um eine fortlaufende Naht zu erzeugen, sind der integrierte Transporteur und ein Nähfuß im Einsatz. Der Transporteur bewegt den Stoff von unten nach vorne weg und besitzt eine aufgeraute Oberfläche, um den Stoff zu "greifen". Währenddessen übt der Nähfuß den nötigen Druck auf den Stoff aus, um das Nähgut einerseits zu fixieren und andererseits für den Transporteur greifbar zu machen.

Eine korrekte Naht ist so verknüpft, dass die Schlinge, die zur Verbindung beider Fäden dient, nach der Fertigstellung weder unter, noch auf dem Stoff zu sehen ist.

Unterschiedliche Modelle

Welche Nähmaschine sich für Ihren Gebrauch eignet, hängt damit zusammen, was sie mit der Maschine vorhaben. Für gewöhnlich sind die Modelle in Freiarm- und Computernähmaschinen aufgeteilt und besitzen verschiedene Ausstattungen und Stichprogramme.

Außerdem hängt die Wahl der richtigen Maschine davon ab, ob Sie bisher schon Erfahrungen mit einer Nähmaschine sammeln konnten.

Freiarm-Nähmaschinen
Die Freiarm-Nähmaschine ist ein Modell, welches wohl am häufigsten im Haushalt zu finden ist. Ihren Namen erhält sie von der Einrichtung eines schmalen Arms, der sich bestens zur Bearbeitung von Kleidung eignet. Die Arbeitsfläche der Maschine besitzt regulär eine erhöhte Breite. Möchten Sie nun einen Hosensaum oder Bündchen bearbeiten, können Sie ein Stück der Arbeitsfläche entfernen und erhalten somit einen schmalen Arm, auf dem sich die Kleidung perfekt positionieren lässt. Die Bearbeitung geht so viel leichter von der Hand.

Die Maschinen besitzen in der Regel ein großes Repertoire an Stichprogrammen. Geradstich, Zickzack-Stich oder Muschelkantenstich sind der Standard. Hochwertigere Modelle beinhalten dazu Blindstiche oder Elastikstiche. Nur selten ist bereits ein Overlockstich inbegriffen. Außerdem ist die Nähmaschine in der Lage, mit der Zwillingsnadel zu arbeiten und kann Knopflöcher oder Reißverschlüsse ohne Mühe einnähen.

Was die Fadenspannung angeht, müssen Sie die Einstellung meist selbst vornehmen. Ebenso fehlt eine automatische Einfädelhilfe. Derlei Maschinen sind für Nutzer mit etwas Erfahrung ideal, die Bedienung leicht verständlich.

Computer-Nähmaschinen
Die Computer-Nähmaschine ist mit allerlei Finessen und Möglichkeiten ausgestattet. Das Herz des Gerätes besteht aus einem Computersystem, welches sämtliche Funktionen steuert und lediglich das Einlegen des Stoffes und die Auswahl des richtigen Stiches erfordert.

Neben einer Einfädelhilfe und automatischen Fadenspannung ist das System ausgerüstet, um den Nutzer zu beraten und somit den perfekten Stich zu erzeugen. Ein integriertes Display erleichtert die Übersicht. Außer den Standardfunktionen besitzen diese Modelle neben Nutzstichen zusätzliche Zierstiche, Overlockstiche oder sind mit einer Stopfautomatik versehen.

Einige Modelle verfügen zusätzlich über eine Stickfähigkeit, mit denen sich Buchstaben und Zahlen in unterschiedlichen Schriftarten auf den Stoff sticken lassen. Eine weitere, nützliche Funktion ist der interne Speicher, auf dem Sie bevorzugte Programmabläufe ablegen und jederzeit wieder aufrufen können.

Computer-Nähmaschinen sind sowohl für Anfänger als auch ambitionierte Hobby-Näher geeignet. Sie besitzen nicht nur die Fähigkeit, einfache Aufgaben zu meistern, sondern sind auch für anspruchsvolle Arbeiten geeignet und besitzen daher auch einen stärkeren Motor.

Geeignete Stoffe
Wie das Ergebnis aussieht, ist vor allem vom verwendeten Stoff abhängig. Manche Stoffe lassen sich leichter, andere schwieriger bearbeiten. Baumwollstoffe sind für Anfänger und jene, die sich noch nicht allzu gut mit der Maschine auskennen, ideal zum Üben. Jersey dagegen verformt und zieht sich leicht. Daher ist hier etwas Erfahrung gefragt. Da auch immer öfter Jeans genäht werden, ist es wichtig, die richtige Nadel und einen starken Faden zu nutzen.

Für Bekleidung ist Baumwolle oder Jersey ein beliebter Stoff. Soll es etwas edler sein, darf auch Chiffon oder Spitze nicht fehlen. Achten Sie bei der Bearbeitung darauf, dass der Faden die richtige Spannung besitzt und eine geeignete Nadel eingelegt ist. Eine zu große Nadel zerstört die Fasern, die Einstiche sind hinterher leicht zu erkennen. Bei Jeans benötigt die Maschine oft etwas mehr Power und eine härtere Nadel. Wenn Sie also planen, fast ausschließlich Jeans zu bearbeiten, beachten Sie die Stärke des integrierten Motors. Ähnliches gilt für Kunstleder.

Haben Sie eher vor, Zubehör für Ihr Haustier zu schneidern, sollte die Maschine in jedem Fall mehrere Lagen Gurtband oder sogar Leder bearbeiten können. Denn auch wenn sich das Material weich anfühlt, kann es bei der falschen Maschine zur Geduldsprobe werden, eine vernünftige Naht zu fertigen.

Stärkere Fähigkeiten sind auch bei der Verwendung von Webpelz gefragt. Dabei ist es gleich, ob er bei der Herstellung von Kleidung zum Einsatz kommt, oder um einen besonderen Teddybären für Sohn oder Tochter zu schneidern. Da der Pelz oft sehr dicht und außerdem mit einem starken Webrücken versehen ist, braucht es einen entsprechend ausgerüsteten Nähfuß, um den Stoff hochwertig zu vernähen.

Welche Nähmaschine ist die Richtige für mich?

Bevor Sie sich für eine Nähmaschine entscheiden, sollten Sie in jedem Fall mit einigen Modellen Probenähen. Hierbei erhalten Sie einen Einblick zu unterschiedlichen Modellen von Pfaff, Singer, AEG oder Brother und bekommen einen Eindruck von den einzelnen Fähigkeiten.

Bedenken Sie auch stets, was Sie mit der Maschine vorhaben. Entscheiden Sie sich am besten für das Modell, welches auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist wie zum Beispiel Stickmaschinen.
Interessantes
Produkttyp
Nähen ist für viele Menschen einerseits eine Möglichkeit Geld zu sparen und andererseits seine eigene Kleidung nach den persönlichen Vorstellungen zu entwerfen. Der Besitz einer Nähmaschine bietet den einzigartigen Vorteil, dass kleinere Arbeiten selbstständig bewältigt werden können und mögliche anfallende Kosten für einen Schneider wegfallen.

Vor dem Kauf einer Nähmaschine sollte man grundsätzlich die persönlichen Einsatzzwecke definieren, da die Art der Nutzung entscheidend, ist welches Modell das richtige für Sie ist.

Eine Mini-Nähmaschine eignet sich insbesondere für kleinere Näharbeiten. Die Kompaktheit ermöglicht es das Gerät ganz unkompliziert zu transportieren und immer und überall zu benutzen. Ein Defizit dieses Modells ist, dass dicke Stoffe sich nur unter großem Aufwand bearbeiten lassen, da die Leistung der Mini-Nähmaschinen in den meisten Fällen nicht ausreicht. Batteriebetriebene Maschinen besitzen nur sehr wenig Power wodurch bestimmte Arbeiten nicht machbar sind. Geräte mit einem Netzstecker sind nur bedingt einsetzbar. Mini-Nähmaschinen sind daher nicht für größere Arbeiten konzipiert.

Computer-Nähmaschinen haben ihren Ursprung primär in der Industrie. Mittlerweile nutzen allerdings auch eine Vielzahl von Hobby-Nähern die programmierbaren Maschinen. Dieser Typus kann vor allem für komplizierte Aufgaben hilfreich sein, da viele Programme im Internet kostenlos erhältlich sind.

Bei einer Freiarm-Nähmaschine ist das Gerät nicht in einem Möbelstück intergiert, sondern steht. Diese Gerätevariante unterstützt den Näher bei der Handhabung, da das Flachbett sich einerseits lösen, drehen beziehungsweise komplett abnehmen lässt und andererseits auch als Zubehörbox für Nähutensilien verwendet werden kann.

Funktionen
Nadelstopp ist eine Funktion mithilfe der man einstellen kann, ob die Nadel über oder unter dem Stoff stehen bleibt. Steckt die Nadel im Stoff, dann kann dieser leichter bewegt werden und dadurch wird die Arbeit wesentlich erleichtert.

Der Nähfuß entscheidet, welche Stoffe verarbeitet werden können. Möchte man mit dicken Stoffen arbeiten, muss sich der Nähfuß weit anheben lassen. Der regulierbare Nähfußdruck ermöglicht es je nach Material den entsprechenden Druck auszuüben.

Features
Je nach Modell kann ein Display die Arbeit wesentlich vereinfachen.

Ein Nählicht unterstützt den Näher, indem es die Arbeitsfläche beleuchtet. Ein Nadeleinfädler erspart das lange Suchen nach dem Nadelöhr und somit lästige Arbeit.

Lieferumfang
Nadeln, Reißverschlüsse und Unterfadenspulen sind grundlegende Arbeitsutensilien und meistens im Lieferumfang mit inbegriffen.
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