Walkingstöcke

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Ratgeber Walkingstöcke


Aktualisiert: 19.06.2018 | Autor: Online-Redaktion 

Wissen kompakt

Im Stadtpark, auf dem Land oder in den Bergen – man kann sie überall sehen: Menschen mit Walkingstöcken. Es handelt sich dabei um moderne Wanderstöcke, wobei das „Walking“ bzw. das „Walken“ übersetzt gehen heißt. Die Stöcke werden paarweise verwendet und sind bei einer einfachen Wanderung, einer Berg- oder Hochgebirgswanderung und vor allem bei der Sportart Nordic Walking im Einsatz. 

Wissenswert

Die Trendsportart Nordic Walking stammt aus Skandinavien, genau genommen aus Finnland. Der Begriff „nordic“, auf Deutsch „nordisch“, bezieht sich zusätzlich auf die nordischen Sportarten wie den Skilanglauf und die nordische Kombination. Denn ursprünglich trainierten Wintersportler im Sommer zur Überbrückung mit 2 Stöcken. Erst 1997 kamen die ersten Walkingstöcke auf den Markt.

Ihre Beliebtheit hat die Ausdauersportart vor allem ihrer gesundheitsfördernden Wirkung zu verdanken. Denn sie ist nicht nur gelenkschonend, sondern die Aktivierung von nahezu 90 % aller Muskeln bringt weitere positive Effekte mit sich:

  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Erhöhung des Kalorienverbrauchs
  • Anregung der Bildung von Knochenzellen
  • Verbesserung der Durchblutung der Organe
  • Lösung von Verspannungen

Galten die Walkingstöcke früher nur als treue Begleiter für Wanderer, haben sie sich bis heute zu hochmodernen Sportutensilien weiterentwickelt. Durch extrem leichte und gleichzeitig stark belastbare Materialien eignen sich die unterschiedlichen Modelle daher sowohl für Walking-Einsteiger als auch für Walking-Profis.

Wissenswert

2 Stöcke für den optimalen Ausgleich

Walkingstöcke werden nur paarweise verwendet. So findet eine ausgeglichene Kräfteverteilung statt und Arme und Beine werden gleichmäßig belastet. 

Ob Jung oder Alt – jeder kann Walkingstöcke verwenden. Ihre Funktion ist dabei immer dieselbe: Sie bieten Halt und Unterstützung für den Wanderer bzw. Läufer. 

Es gibt 3 verschiedene Arten von Walkingstöcken:

  • Nordic-Walking-Stöcke
  • Trekkingstöcke
  • Tourenstöcke

Worauf Sie beim Kauf eines Walkingstockes achten müssen und welcher der passende für Sie ist, können Sie in unserem Kaufberater nachlesen. Dort haben wir für Sie die wichtigsten Entscheidungshilfen zusammengestellt.


Kaufberater

Da Walkingstöcke für verschiedene Sportarten verwendet werden und dabei zugleich unterschiedlichen Anforderungen des jeweiligen Nutzers (wie beispielsweise der Körpergröße) gerecht werden müssen, unterscheiden sie sich auch in ihren Funktionen und Merkmalen. Für den Kauf von Walkingstöcken ist es daher zum Beispiel wichtig, für welche Sportart sie eingesetzt werden. In unserem Kaufberater finden Sie dazu einen Überblick.  

Bedenken Sie für den Kauf der passenden Walkingstöcke vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Für den Walkingstock-Typ ist die Bauart und Sportdisziplin wichtig. 
    Das Grundgerüst eines Walkingstockes ist in der Regel gleich, doch besitzt der Schaft verschiedene Bauarten. Diese beeinflussen vor allem die Länge des Stockes und dessen Flexibilität. Eine weitere Rolle spielt die Sportart. Die Anwendungsbereiche erfordern eine unterschiedliche Unterstützung durch den Stock, ob durch die Handschlaufe, den Stockteller oder die Stockspitze. 
  • Die Stocklänge entscheidet über eine gesunde Nutzung.
    Die Körpergröße des Sportlers ist entscheidend für die richtige Länge des Stockes. Nur durch die passende Länge kann der Walkingstock den Sportler optimal unterstützen und die Gelenke schonen.
  • Für jeden Einsatzbereich gibt es das geeignete Material.
    Wanderstöcke sind in verschiedenen Werkstoffen erhältlich. Für das passende Material spielen die Belastung, der Komfort, Ihre persönliche Vorliebe, aber auch der Preis eine Rolle. Je nachdem wie viel Sie für den Stock ausgeben möchten, kommen jeweils unterschiedliche Materialien infrage. 
  • Der Walking-Komfort steigt mit dem passenden Zubehör.
    Ersatzteile sowie Zubehör für den Walkingstock erhöhen den Komfort beim Wandern. Die passenden Handschuhe bei Kälte und gutes Schuhwerk für sicheren Halt sind dabei ebenso wichtig für das Walking wie Zubehör-Artikel, durch die sich der Stock an die unterschiedlichen Untergründe anpassen lässt.

Walkingstock-Typen

Verwendet werden Walkingstöcke bei Wandertouren, beim Trekking oder beim Nordic Walking. Das Grundgerüst des Stockes ist oftmals gleich, jedoch können sich die einzelnen Bestandteile je nach Anwendungsbereich unterscheiden. Denn ein Walkingstock muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Unter anderem muss er sich an die unterschiedliche Neigung des Wanderwegs oder an die Größe des Wanderers anpassen lassen. Dafür gibt es verschiedene Bauarten, zwischen denen Sie wählen können. 

Die Walkingstöcke können nach Bauart und nach Anwendungsbereich unterschieden werden.

Walkingstock-Typen nach Bauart

Die Handschlaufe eines Walkingstockes gibt dem Wanderer vor allem einen guten Halt und ermöglicht eine Kraftübertragung. 
Die Form des Griffes unterscheidet sich bei vielen Stöcken. Hier ist es besonders wichtig, dass der Griff komfortabel in der eigenen Hand liegt und damit auch auf langen Touren sichere Griff-Festigkeit bietet. 

3 Griff-Formen lassen sich wie folgt unterteilen:

  • Gerade
    Ein gerader Griff eignet sich für eine individuelle Nutzung – die ganze Hand oder nur ein paar Finger können den Griff festhalten.
  • Ergonomisch
    Ergonomische Griffe sind an die Handform angepasst und liegen dadurch sehr gut in der Hand. Auf der eiförmigen Spitze des Griffs können Sie sich zudem bergab und bei anspruchsvollen Passagen abstützen.
  • Kegel
    Der kegelförmige Griff stellt eine Sonderform dar. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Griff und Stativ. Der Korkgriff lässt sich abnehmen und der Stock dadurch als Kamerastativ nutzen.

Um auch in unwegsamem Gelände sicher zu walken, sollte der Schaft besonders stabil und hart sein. Angeboten werden neben geraden auch gebogene Stöcke, die durch den Winkel eine angenehmere Griffposition für das Handgelenk ermöglichen. Dadurch sind sie noch gelenkschonender. Diese Modelle liegen allerdings im höheren Preissegment.

Mehr Informationen über die Werkstoffe der Walkingstöcke erhalten Sie in der Rubrik Materialien.  

Die unterschiedlichen Walkingstock-Typen sind in folgenden Ausführungen erhältlich:

Fest – Der Fixlängenstock

Walkingstöcke ähneln traditionellen Wanderstöcken. Sie besitzen eine feste Länge. Daher eignen sich diese Modelle besonders für Walker, die auf gerader Ebene laufen bzw. wandern gehen und nur selten einen An- oder Abstieg auf ihrem Weg überwinden.

Auch wenn die Stöcke mit einer festen Länge ein größeres Packmaß haben, besitzen sie 2 Vorteile:

  • Stabilität
    Der Stock besteht aus einem Stück und ist dadurch sehr bruchfest. 
  • Leichtigkeit
    Durch weniger Zusatzteile am Stock ist dieser leichter als ein höhenverstellbares Modell. 
Höhenverstellbar – Der Teleskopstock

Walkingstöcke sind auch in flexiblen Längen erhältlich. Diese Teleskopstöcke bieten sich an, wenn Kinder bzw. mehrere Personen dieselben Modelle nutzen möchten. Mit den größenverstellbaren Stöcken lässt sich die Länge individuell an die Körpergröße des jeweiligen Nutzers anpassen. 

Bei Bergwanderungen verändert sich das Gelände. Beim Auf- oder Abstieg kann durch einen größenverstellbaren Walkingstock dessen Länge ideal an die Neigung des Berges angepasst werden, um den Walker optimal unterstützen zu können. Beim Anstieg wird der Wanderstock kurz eingestellt und beim Abstieg lang. Somit stört oder belastet der Stock den Wanderer nicht durch einen zu lang bzw. zu kurz eingestellten Schaft.

Zusätzlich besitzen höhenverstellbare Stöcke zusammengeschoben ein kleineres Packmaß, jedoch durch die Konstruktion auch ein höheres Gewicht. Dies kann zwischen 30 und über 100 g pro Stock mehr betragen. 

Es stehen 2 unterschiedliche Systeme von Teleskopstöcken zur Auswahl:

  • Schraubsystem
    Durch einen Drehmechanismus kann ganz einfach die Stocklänge angepasst werden. Die Stockteile werden dabei zusammengeschoben und mit einem Mechanismus festgeschraubt. Der Stock erhält somit auch ein kleineres Packmaß, das bei einer mittleren Größe bei 60 cm liegt.
  • Klemm-/Klappsystem
    Dieses System gibt es als Innenklemmungen oder Außenklemmungen. Bei der Innenklemmung werden mit Hilfe eines Spreizkonus von Innen die Stockteile aneinander befestigt. Die Außenklemmung besitzt außen am Stock einen kleinen Hebel, der die Schaftteile aneinander klemmt und so fixiert. Durch das Klemmsystem besitzt dieser Stock ebenfalls ein kleineres Packmaß, das durchschnittlich 60 cm beträgt. 
Faltbar – Der Faltstock 

Der Faltstock kann auseinandergezogen und gefaltet werden. Die einzelnen Stockteile werden durch eine elastische Schnur zusammengehalten, die sich im Inneren des Schaftes befindet. Faltbare Walkingstöcke gibt es entweder in einer fixen Länge oder als Teleskopstöcke. Sie eignen sich für Walker, die auf ein geringes Packmaß Wert legen.
Im Allgemeinen besteht dieser Stock aus 3 Teilen und ist ebenfalls mit Hilfe eines Klemmsystems höhenverstellbar. Durch die Faltfunktion besitzt der Stock im gefalteten Zustand ein kleineres Packmaß als ein Teleskopstock. Es liegt bei ungefähr 40 bis 42 cm.  

Walkingstock-Typen nach Anwendungsbereich

Walkingstöcke sind zwar im Allgemeinen Stöcke zum Walken bzw. Gehen, dennoch gibt es spezielle Anfertigungen für verschiedene Sportarten. Beim Walken können die Belastung und die Bodenbeschaffenheiten unterschiedlich sein. Damit der Walkingstock den Walker bei der jeweiligen Sportart ideal unterstützen kann, besitzt er dafür optimierte Bestandteile, Formen oder Materialien. 

Auf den Punkt!
Nordic-Walking-Stöcke

Nordic Walking kombiniert 2 Sportarten miteinander: Skilanglauf und Walking. Die Stöcke dienen dabei nicht nur als Stütze, sondern trainieren intensiv die Oberkörper-Muskulatur. Mit Hilfe der Handschlaufen am Griff kann der Walker sich nach vorne abdrücken. Somit findet eine aktive Kräfteverteilung statt und Arme und Oberkörper werden in den Bewegungsablauf eingebunden.

Wissenswert

Erfunden haben es die Finnen

Die Sportart Nordic Walking ist im Sommerlager von finnischen Langläufern entstanden. Nachdem der Sportstudent Marko Kantaneva einen Artikel über diesen Sport in einer Zeitschrift 1997 veröffentlichte, wurde Nordic Walken zum Trend.

Folgende Bestandteile des Walkingstocks sind für das Nordic Walking entscheidend:

  • Eine breite und gepolsterte Handschlaufe, um sich optimal abzustützen. 
    Beim Nordic Walken greift die Hand nie ganz um den Griff, sondern die Kraft geht vor allem über den Handrücken auf die Handschlaufe über. Daher ist eine sehr breite und gepolsterte Schlaufe vonnöten. Zusätzlich ist sie in der Regel größenverstellbar und kann dadurch individuell an die Hand angepasst werden.
  • Abgeschrägte Spitzen für ideales Abdrücken vom Boden.
    Die Stöcke werden beim Nordic Walken schräg nach hinten aufgesetzt. Durch eine schräge Spitze besitzen Nordic-Walking-Stöcke eine größere Abdruckfläche, wodurch mehr Kraft beim Abstoßen vom Boden übertragen werden kann.
Recherche Tipp

Um eine noch bessere Orientierung beim Kauf von Nordic-Walking-Stöcken zu haben, können Sie sich den Testbericht von Stiftung Warentest durchlesen.

Trekkingstöcke

Sie unternehmen gerne Bergtouren oder Wanderungen durch den Wald, über Wiesen oder im unwegsamen Gelände? Die Wegstrecke dieser Touren ist meist sehr lang. Damit sie weniger schnell ermüden, kann ein Trekkingstock der richtige Begleiter für Sie sein. Er stützt, gibt Sicherheit und verteilt die Lasten. Dies ist vor allem beim Auf- und Abstieg von Bergen und kleineren Erhöhungen zu spüren.

Wissenswert

Vom Wanderstock zum Walkingstock

Der traditionelle Wanderstock wird nicht paarweise, sondern einzeln verwendet. Bereits in den 1930er-Jahren verwendeten einige Sportler 2 Wanderstöcke. Wie beim Nordic-Walking stammt die Nutzung der 2 Stöcke von den Wintersportarten ab. Im Sommer trainierten die Sportler ohne Skier, jedoch mit 2 Skistöcken. Dieses Training war sehr effektiv und entwickelte sich schließlich zu einer eigenen Sportart.
Erst 1974 entwickelte die deutsche Firma Leki die ersten Teleskopstöcke für Bergwanderungen. Diese werden inzwischen von vielen Sportlern bevorzugt.

Trekkingstöcke besitzen 2 besondere Merkmale:

  • Eine flexible Länge für unterschiedliche Wanderwege.
    Trekkingstöcke sind oftmals höhenverstellbar. Gerade bei Bergwanderungen kann so die Länge des Stockes an die Neigung des Berges angepasst werden. Dadurch gibt er dem Walker besseren Halt und unterstützt ihn beim Auf- und Abstieg eines Berges.
  • Teller für weichen Waldboden.
    Trekkingtouren führen oft über verschiedene Bodenbeschaffenheiten. Diese können teilweise sehr weich sein durch lockeren oder aufgeweichten Boden. Um nicht einzusinken, sind die Trekkingstöcke mit Tellern ausgestattet. Diese haben einen Durchmesser ab 5 cm und
    besitzen an der Unterseite kleine Spitzen, um in den Boden greifen zu können. 

Die Spitzen eines Trekkingstocks sind in der Regel austauschbar. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen, wodurch sie an unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten angepasst werden können.

Welche Spitzen es für welche Anwendungsbereiche gibt, können Sie in der FAQ Welche Spitzen eignen sich für welchen Untergrund? nachlesen.

Achtung!

Nutzen Sie Trekkingstöcke in Maßen.

Benutzen Sie Trekkingstöcke nicht während der gesamten Wanderung. Der Körper gewöhnt sich schnell an die Unterstützung, wodurch Gleichgewichtssinn und Trittsicherheit abnehmen können. 

Eine optimale Verwendung des Walkingstockes findet beim An- und Abstieg statt.

Tourenstöcke

Hochtouren sind längst nicht mehr nur bei Extremsportlern beliebt. Eine Wanderung über Schnee- und Eisfelder ist eine Herausforderung. Um dieser gewachsen zu sein, wurden die Tourenstöcke entwickelt. Gerade auf Eisfeldern bieten zwar Spikes für die Schuhe einen guten Halt, ein Tourenstock hilft allerdings dabei, das Gleichgewicht besser halten zu können. 

Wissenswert

Die Königsdisziplin unter den Bergtouren

Als Hochtouren werden Touren bezeichnet, die über die sommerliche Schneegrenze hinausgehen. In den Alpen liegt diese Grenze in der Regel zwischen 3.000 bis 3.200 m. Deshalb sind die meisten Hochtouren gleichzeitig auch Schneetouren. 

Eistouren sind Wanderungen, die vor allem über Gletschereis- und Schnee führen. Diese Touren gehen teilweise über mehrere Tage. Außerdem herrschen niedrige Temperaturen, der Luftdruck wird geringer und der Sauerstoffgehalt nimmt ab. Eine starke Kondition und Alpinerfahrung sind dafür nötig, weshalb die Hochtouren als die Königsdisziplin unter den Bergwanderungen gelten.

Tourenstöcke besitzen folgende 2 Eigenschaften:

  • Schnee und Eis erfordern extra breite Teller.
    Tourenstöcke sind mit sehr breiten Tellern ausgestattet. Diese verhindern das Einsinken in Schnee oder das Einbrechen in Eis, da sich der Druck beim Abstützen auf die größere Tellerfläche verteilen kann. Der Durchmesser der Tiefschneeteller liegt bei 10 bis 12 cm. Zusätzlich besitzen sie meist Löcher oder Kerben an den Außenseiten, damit sie besser im Schnee und auf dem Eis Halt finden. 
  • Sehr harte Spitzen für gefrorenen Schnee und Eis.
    Walken auf Schnee und Eis ist wegen der oftmals glatten und sehr harten Oberfläche schwierig. Damit der Tourenstock genügend Halt geben kann, muss er in den Boden eindringen können. Dafür muss die Spitze aus besonders hartem Material bestehen, das eine lange Lebensdauer hat. Eine Tourenstock-Spitze besteht deshalb meist aus Stahl.

Mehr Informationen zu den Werkstoffen der Walkingstöcke, finden Sie in der Rubrik Materialien.

Achtung!

Verwenden Sie Tourenstöcke nicht ohne Unterbrechung.

Wie für die Trekkingstöcke gilt auch für die Tourenstöcke: Sie sollten nicht durchgängig in Gebrauch sein. Anstatt den Körper des Wanderers zu unterstützen, können sie bei immerwährender Verwendung der Trittsicherheit und dem Gleichgewichtsgefühl entgegenwirken. Daher gilt es, die Tourenstöcke während der Wanderung auch einmal wegzulassen. 


Länge

Damit die Walkingstöcke den Wanderer perfekt unterstützen, muss auch die Länge stimmen. Die passende Länge ermitteln Sie anhand Ihrer Körpergröße mithilfe folgender Faustformel: Körpergröße (in cm) x 0,66 = Stocklänge.

Beispiel

Bei einer Körpergröße von 1,70 m ist die Rechnung wie folgt: 170 x 0,66 = 112,2 cm.

Meist bieten die Hersteller Stocklängen in einer Abstufung von jeweils 5 cm an. Sollte Ihre berechnete Länge zwischen 2 Größen liegen, empfiehlt es sich, die größere zu wählen. 
Folgende Tipps sollten Sie beim Kauf berücksichtigen:
Für ambitionierte oder professionelle Nordic Walker sind etwas längere Stöcke zu empfehlen. 
Um flexibel zu sein, können Sie Teleskopstöcke wählen.

Zur weiteren Orientierung finden Sie im Folgenden eine Größentabelle für Walkingstöcke:

Stocklänge in cm Körpergröße in cm
90 cm 136 bis 141
95 cm  142 bis 150
100 151 bis 158
105 159 bis 165
110 166 bis 173
115 174 bis 181
120 182 bis 189
125 190 bis 196
130 197 bis 203
135 204 bis 210

Materialien

Das Material der Walkingstöcke muss unterschiedlichen Belastungen standhalten. Denn die verschiedenen Untergründe sind eine große Herausforderung für die einzelnen Bestandteile eines Stocks. Dabei sollten Sie vor dem Kauf überlegen, für welchen Anwendungsbereich Sie den Walkingstock einsetzen möchten, wie stark die Belastung ist und auf welchem Untergrund Sie walken möchten. 

Folgende Materialien kommen für die 3 Bestandteile eines Walkingstocks zum Einsatz:

Griff Schaft Spitze
Kork Aluminium Aluminium
Korkimitat Carbon/ Carbon- Glasfasermischung Stahl
EVA-Schaumstoff Gummi

Die Materialien unterscheiden sich vor allem aufgrund ihrer Eigenschaften:

  • Kork
    Naturkork ist ein weiches Material und eignet sich daher sehr gut für einen komfortablen Griff. Kork nimmt den Schweiß auf und ist atmungsaktiv, nutzt sich jedoch schneller ab. 
  • Korkimitat
    Korkimitat besteht aus Gummi und ist pflegeleichter als Naturkork. Die Lebensdauer ist zwar länger, allerdings bietet es nicht den gleichen Komfort wie echter Kork, denn das Material ist härter. 
  • EVA-Schaumstoff
    Diese Kunststoff-Art ist ebenfalls fest. Sie bietet eine hohe Alterungsbeständigkeit und ist sehr pflegeleicht. 
  • Aluminium
    Aluminium ist ein Leichtmetall und gilt als weiches, aber zähes Material. Dennoch ist es etwas schwerer als Carbon. Aluminium ist korrosionsbeständig, das heißt, es rostet nicht so schnell. Da dieses Material eher weich ist, empfiehlt es sich für Personen mit geringem Körpergewicht und für eine geringe Belastung, da es sich bei zu starker Belastung biegt.
  • Carbon bzw. Carbon-Glaserfaser-Gemisch
    Die Abkürzung Carbon oder auch CFK steht für Kohlenstoff-Faserverstärkter Kunststoff. Es handelt sich dabei um einen Verbundwerkstoff, wobei die Kohlenstoff-Fasern in Kunststoff eingegossen sind. Carbon ist sehr leicht, besitzt eine extreme Festigkeit und rostet nicht. Für Wanderer mit hohem Körpergewicht und bei starker Belastung ist dieses Walkingstock-Material empfehlenswert. Bei zu starker Belastungen kann es allerdings brechen. 
  • Stahl
    Alle metallischen Legierungen mit einem Hauptbestandteil aus Eisen werden als Stahl bezeichnet. Er kann verschiedene Eigenschaften aufweisen. Bei Walkingstöcken wird gehärteter Stahl vor allem für die Spitzen verwendet. Dieser ist besonders fest und hat eine lange Lebensdauer. Verwendet werden diese Spitzen deshalb für Wanderungen im Schnee, Eis und Gestein. 
  • Gummi
    Dieser Werkstoff besteht aus Kautschuk, ist sehr elastisch und strapazierfähig. Er ist besonders für Asphalt geeignet, da er biegsam ist und bei Druck nachgibt. Die Lebensdauer ist geringer, denn Gummi nutzt sich schnell ab. Nordic-Walker verwenden meist Gummispitzen, da sie oftmals in der Stadt walken. Bei Wandertouren kommen jedoch auch manchmal Asphaltwege vor. Deshalb sollten auch bei einer Wandertour Gummipads nicht fehlen.

Zubehör

Für einen guten Walk benötigen Sie nicht nur Walkingstöcke. Mit dem passenden Zubehör können Sie zum einen den Komfort während es Walkings erhöhen und zum anderen Ihre Sportausrüstung erweitern. Zum Zubehör gehören:

Asphaltpads

Asphaltpads bzw. Gummipads reduzieren Geräusche während des Walkens. Diese entstehen, wenn die Spitze des Walkingstocks auf den Asphalt prallt. 
Zusätzlich dämpfen die Pads Schläge ab, verhindern ein Steckenbleiben und erhöhen den Halt.
Auf Schotter, Wiesen und Waldboden sind Asphaltpads dagegen ungeeignet, da sie bei Feuchtigkeit wegrutschen können und somit keinen ausreichenden Halt bieten.

Dämpfung

Für ein komfortables Wandern mit Walkingstöcken gibt es Modelle mit einem Antischock-System. Dieses ist besonders für die Handgelenke, die Schultern und die Ellbogen schonend, da der Aufprall des Stockes auf den Boden gedämpft wird. Allerdings können diese Systeme auch zur Schwachstelle eines Stockes werden, da sie durchbrechen können. 

2 Arten von Dämpfungssystemen sind erhältlich:

  • Elastomer
    Zwischen Spitze und Schaft des Wanderstockes ist ein Stück Elastomer eingesetzt. Bei diesem Material handelt es sich um einen formfesten, aber elastischen Kunststoff. Bei Zug- oder Druckkräften verformt sich das Material und nimmt danach wieder seine ursprüngliche Form an. 
  • Feder
    Bei diesem Dämpfungssystem sitzt eine Feder zwischen 2 Stockteilen. Trifft der Stock auf den Boden, schieben sich die beiden Schaftteile ineinander und der Aufprall wird gedämpft.  
Handschuhe

Einige Walker bevorzugen spezielle Walking-Handschuhe. Sie bieten einen noch besseren Halt, wärmen und schonen die Hände. Sie sind griffig, leiten Schweiß von der Haut ab und lassen sich mit einem Verschluss an die Hand anpassen.

Es gibt 3 verschiedene Formen von Handschuhen:

  • Fingerlose Handschuhe
    Für wärmere Tage.
  • Ganzhandschuhe
    Bei niedrigen Temperaturen im Winter.
  • Fäustlinge
    Für Walkingtouren bei Schnee und Minusgraden. 

Es gibt Handschuhe, die extra für Nordic-Walking-Stöcke entwickelt wurden. Diese besitzen integrierte Handschlaufen, wodurch der Druck beim Abstoßen noch besser auf den Stock übertragen werden kann. Zwischen Daumen und Zeigefinger befindet sich ein kleiner Ring am Handschuh, mit dem er am Griff des Walkingstocks befestigt werden kann. Dadurch bilden beide Einzelteile eine Einheit und bieten noch mehr Halt. 
Diese Art von Handschuhen ist allerdings nur mit dem passenden Stock kompatibel, da dieser in der Regel keine Handschlaufe besitzen sollte. Außerdem muss eine Vorrichtung am Griff vorhanden sein, um den Ring am Handschuh einhaken zu können.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Kategorie Handschuhe. Zudem können Ihnen die zahlreichen Nutzerbwertungen auf unserem Preisvergleichsportal die Kaufentscheidung erleichtern.

Schuhe

Die Füße werden beim Wandern besonders stark belastet. Der Walker ist die gesamte Zeit auf den Beinen und die Füße müssen das komplette Gewicht tragen. Daher ist es umso wichtiger auch das richtige Walking-Schuhwerk zu kaufen, um einen sicheren Tritt und festen Halt zu haben. Achten Sie beim Kauf daher vor allem auf eine gute Sohle. 
Die Walking-Schuharten unterscheiden sich genauso wie die Stockarten jeweils nach dem Anwendungsbereich.

Je nach Sportart muss der Schuh bestimmte Eigenschaften besitzen: 

  • Nordic-Walking-Schuh
    Die Sohle bei einem Nordic-Walking-Schuh sollte zur Laufrichtung hin schräg und abgerundet verlaufen. Außerdem ist der Schuh leicht und flexibel. 
  • Trekkingschuh
    Umso schwieriger das Gelände, umso härter sollte die Schuhsohle sein. Trekkingschuhe haben eine mittelharte Sohle mit ausgeprägtem Profil. Sie sind relativ schwer und reichen bis über die Fußknöchel. An der Fußspitze kann ein Geröllschutz vorhanden sein.
  • Hochgebirgsschuh
    Bei Hochgebirgsschuhen ist die Sohle hart bis starr. Dies soll das Anbringen von Steigeisen ermöglichen. Hochgebirgsschuhe sind ebenfalls relativ schwer und besitzen teilweise einen herausnehmbaren Innenschuh wie bei Skischuhen. Sie halten die Füße bei Schnee- und Eis warm.

Wenn Sie mehr Informationen über Schuhe erhalten möchten, werfen Sie doch einen Blick in die Kategorie Wanderschuhe. Eine Entscheidungshilfe für den Kauf können die Nutzerbewertungen auf unserem Preisvergleich sein.

Teller

Ein Teller verhindert, dass der Walkingstock in weichen Boden wie Erde, Schlamm oder Schnee einsinkt. Je nachdem wo Sie walken, empfiehlt es sich, einen Teller anzubringen. 

Die Teller sind in der Regel in 3 unterschiedlichen Größen erhältlich:

  • Klein
    Der Standard-Teller für harten Boden wie feste Erde oder Schotterwege ist klein.
  • Mittel
    Touren-Teller auf weicheren Böden (wie Waldböden oder Wiesen) sind meist mittelgroß.
  • Groß
    Groß sind Teller für Schnee und Eis.

Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von Walkingstöcken wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Walkingstöcken.

Allgemein

Bei Walkingstöcken handelt es sich um Wanderstöcke. Traditionell wird nur ein Wanderstock verwendet, dieser dient dabei als einfache Stütze beim Wandern. Für eine optimale Unterstützung des Wanderers und um gleichzeitig mehrere Muskelpartien anzusprechen, wurde es gängig, 2 Wanderstöcke zu verwenden. Die Verwendung von 2 Stöcken wurde aus dem Wintersport übernommen. Die Walkingstöcke werden meist für anspruchsvollere Wanderungen wie Berg- oder Schnee- und Eistouren genutzt.
Inzwischen hat sich zusätzlich eine neue Sportart entwickelt: das Nordic Walken. Um diese Sportart ausführen zu können, werden Nordic-Walking-Stöcke benötigt. Diese wurden speziell für diese Sportart entwickelt. 

Mehr Informationen zu dem Aufbau sowie den unterschiedlichen Arten von Walkingstöcken, erhalten Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Walkingstock-Typen.

Bedarf

Die Walkingstöcke werden vor allem für unterschiedliche Arten von Wanderungen verwendet. Dazu zählen:

  • Lange Streckenwanderungen
  • Bergwanderungen
  • Hochgebirgswanderungen
  • Nordic Walking

Sie dienen der Unterstützung und dem Halt des Wanderers. In der Sportart Nordic Walking unterstützen sie zusätzlich das Training des Oberkörpers.

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Sportarten und dazugehörigen Walkingstöcken, finden Sie in der Kaufberater-Rubrik Walkingstock-Typen

Walkingstöcke können nicht nur für Wanderungen eingesetzt werden. Es kommt ganz darauf an, welche Wanderungen unternommen werden. Ihre Kondition und Erfahrung entscheiden über die Verwendung der Walkingstöcke. 

Besitzen Sie noch keine ausgeprägte Kondition und sind schnell erschöpft, sind Wanderstöcke empfehlenswert. Aber auch auf langen Wandertouren werden die Stöcke oftmals verwendet, da mit der Zeit die Konzentration und die Kraft abnehmen. Die Stöcke entlasten den Sportler und unterstützen ihn beim Walken. 

Berg- und Hochgebirgstouren verlangen vom Sportler eine gewisse Alpinerfahrung. Jeder Tritt sollte bedacht gesetzt werden, dabei können Walkingstöcke den Wanderer unterstützen und zusätzlichen Halt bieten.  
Auch für erfahrene Wanderer bieten Walkingstöcke insbesondere bei steilen Hängen Sicherheit und Halt

Achtung!

Wandern Sie nicht immer mit Wanderstöcken.

Wichtig für den eigenen Körper ist es, dass sie nicht dauerhaft Wanderstöcke verwenden. Zwar sollen sie die Gelenke entlasten und schonen, jedoch kann es die Trittsicherheit beeinträchtigen. Bei ständiger Nutzung gewöhnt sich der Körper an die Stöcke und der Gleichgewichtssinn wird geschwächt. Also lassen Sie die Stöcke auch einmal weg und wandern Sie ohne.
Empfehlenswert sind die Stöcke vor allem beim An- oder Abstieg. 

Bedenken Sie

Wandern Sie aufmerksam und machen Sie Pausen.

Trotz Stöcken sollten Sie genügend Pausen einlegen. Ebenfalls gilt es, sich nicht zu sehr auf seine Wanderstöcke zu verlassen. Sie sollten Ihre Schritte trotzdem mit Bedacht setzen. Zudem sollten Sie sich vor einer Tour überlegen, ob diese für Sie geeignet ist und nicht die Angst doch überwiegen könnte. 

Die richtige Nutzung des Nordic-Walking-Stockes ist bei der namensgebenden Sportart ausschlaggebend. Nur mit einer richtigen Handhabung werden effektiv die Muskeln angesprochen und die Sportdisziplin richtig ausgeführt. 

Für den richtigen Gebrauch sind deshalb folgende Punkte zu beachten:

  1. Nehmen Sie eine gerade Körperhaltung ein und richten Sie den Blick geradeaus.
  2. Setzen Sie Stock und Fuß entgegengesetzt ein: Mit dem linken Fuß setzt der rechte Stock auf und gemeinsam mit dem rechten Fuß der linke Stock. 
  3. Achten Sie darauf, den Walkingstock nicht senkrecht, sondern schräg nach hinten aufzusetzen. Mit Hilfe der abgeschrägten Spitze und der breiten Handschlaufen drücken Sie sich nach vorne ab.
  4. Schließen Sie beim Vorschwingen des Walkingstockes die Hand fast komplett um den Griff des Stockes und öffnen Sie sie beim Zurückschwingen. 
  5. Führen Sie die Stöcke während des Walkings eng und parallel zur Körperachse.
Bedenken Sie

In einem Sportkurs können Sie die Nordic-Walking-Technik erlernen.

Auch wenn im Internet viele Anleitungen zur richtigen Ausführung von Nordic Walking zu finden sind, ersetzen diese nicht die professionelle Einführung in die Sportart. Es ist immer empfehlenswert, die Sportart in einem Sportkurs zu erlernen. Ein Lehrer erklärt alles genau und korrigiert die Haltung der Schüler. 

Walkingstöcke können ein Leben lang verwendet werden, bis sie kaputtgehen, das heißt zerbrochen oder verbogen sind.

Abnutzen können sich vor allem folgende Bestandteile:

  • Handschlaufe
  • Teller
  • Spitze

Diese Teile können einzeln nachgekauft werden. Am häufigsten sind die Asphaltpads auszutauschen, da der Gummi weich und dadurch nicht sehr langlebig ist und sich schnell abnutzt. 

Auf unserem Preisvergleich finden Sie Ersatzteile für Ihren Walkingstock.

Kauf

Um den passenden Walkingstock zu finden, ist folgendes zu beachten:

  • Die Sportart entscheidet, welcher Produkttyp für Sie infrage kommt. 
    Je nachdem, ob Sie Nordic Walking-, Trekking- oder Hochgebirgstouren unternehmen möchten, stehen unterschiedliche Stöcke zur Auswahl. 
  • Nur ein Stock mit der richtigen Länge unterstützt den Walker optimal.
    Um den Walkingstock aktiv nutzen zu können, ist die Länge des Stockes von der Körpergröße des Wanderers abhängig. 
  • Der Anwendungsbereich ist für das Material entscheidend. 
    Jedes Material besitzt unterschiedliche Eigenschaften. Je nachdem welchen Anforderungen der Walkingstock gerecht werden muss, ist deshalb ein anderes Material empfehlenswert. 
  • Am Ende zählt der Komfort.
    Entscheidend für den Kauf ist vor allem, ob der Walkingstock für den Walker komfortabel ist und er sich mit dem Stock sicher fühlt.

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Walkingstock-Typen, der richtigen Länge und den unterschiedlichen Materialien erhalten Sie in den entsprechenden Inhaltsrubriken. 

Länge

Es gibt 2 Proben, mit deren Hilfe Sie ermitteln können, ob Ihre Walkingstöcke die richtige Länge haben:

  • 1. Probe
    Legen Sie Ihre Hand um den Griff und stellen Sie den Stock senkrecht auf den Boden. Ober- und Unterarm sollten dann im rechten Winkel zueinander stehen. 
  • 2. Probe
    Stellen Sie den Wanderstock senkrecht auf den Boden vor sich. Überprüfen Sie, wo sich der Anfang der Schlaufe befindet. Der Punkt, an dem die Schlaufe am Griff beginnt, sollte sich auf Höhe Ihres Bauchnabels befinden. Er darf etwa 2 bis 3 cm darüber liegen. Wichtig ist nur, dass die Schlaufe nicht unterhalb Ihres Bauchnabels beginnt.
Bedenken Sie

Probieren geht über Studieren

Es ist immer gut, eine Orientierung durch Tabellen oder Formeln zu haben. Es ist jedoch besser, den Walkingstock zu Hause auszuprobieren. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Laufen Sie ein paar Schritte mit dem Walkingstock. Sollte er nicht passen, können Sie ihn wieder zurücksenden. Jeder hat ein anderes Wohlbefinden, dies ist auch bei der Länge des Stockes der Fall. 

Der Preisspanne für Walkingstöcke ist sehr groß, der Preis kann ca. 6 bis 180 € betragen. Dabei beeinflussen vor allem die Materialien und der Walkingstock-Typ den Preis maßgeblich. Setzen Sie sich vor dem Kauf eines Modells deshalb ein Budget, um zu wissen, wie viel Sie ausgegeben möchten.  

Die Modelle unterscheiden sich preislich folgendermaßen:  

  • Nordic-Walking-Stöcke kosten rund 10 bis 160 €.
  • Trekkingstöcke sind ab 6 bis 170 € erhältlich.
  • Tourenstöcke werden ab etwa 30 bis 180 € angeboten.

Spitzen

Ob beim Nordic Walking, beim Trekking oder bei Touren – häufig müssen Sie mit Ihren Walkingstöcken unterschiedliche Untergründe überwinden. Dabei erfordert jedes Gelände eine besondere Spitze, um dem Wanderstock den bestmöglichen Halt zu geben. Mithilfe von Ersatzspitzen können Sie Ihre Walkingstöcke an Ihre Anforderungen anpassen. 

Die verschiedenen Spitzen eignen sich jeweils für unterschiedliche Anwendungsbereiche:

Material Anwendungsbereich
Aluminium Wald, Wiese
Stahl Schnee, Eis, Gestein
Gummi Asphalt

Unterscheidung

Im Grunde genommen entsprechen sich Wander- und Walkingstöcke. Sehr häufig wird jedoch der Begriff Walkingstock als Synonym für Nordic-Walking-Stock verwendet.

Darüber hinaus dient der Begriff im Allgemeinen als Oberbegriff für die folgenden 3 Produkttypen:

  • Nordic Walking-Stock
  • Trekkingstock
  • Tourenstock

Für eine bessere Übersicht finden Sie in folgender Tabelle eine Gegenüberstellung von Skistock und Walkingstock:

Bestandteile Skistock Walkingstock
Griff 2 Griff-Formen 3 Griff-Formen
Handschlaufe Schmal Schmal bus breit, gepolstert
Schaft Einteilig Ein- oder Mehrteilig
Teller Touren Ohne bis Touren- und Tiefschnee
Spitzenform Schmal Abgeschrägt oder schmal
Spitzenmaterial Stahl oder Hartmetall Aluminium, Stahl oder Gummi

Detaillierte Informationen über die Eigenschaften der einzelnen Walkingstock-Typen können Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Walkingstock-Typen nachlesen. 


Online-Redaktion

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