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Akkutechnologie
Akkutechnologie

Die Akkutechnologie beschreibt den Typ des Akkus. Aktuell sind Lithium-Ionen-Akkus die Regel. Diese haben keine Memory-Funktion und bieten häufig auch weitere Schutzfunktionen, um Überladungen oder Tiefenentladungen zu vermeiden. Eine Weiterentwicklung stellen die Lithium-Polymer-Akkus dar. Diese Akku-Technologie überzeugt durch längere Laufzeiten, reagiert aber deutlich empfindlicher auf Überladungen als sein Vorgänger.

Akkukapazität
Akkukapazität

Die Akkukapazität bestimmt zusammen mit der abgenommenen Leistung die Akku-Laufzeit. Angegeben wird die maximal verfügbare Stromspeichermenge nach einem vollständig durchlaufenen Ladezyklus in mAh (Milliamperestunden)

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Benötigen Sie einen neuen Handy-Akku?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie den richtigen Akku für Ihr Handy finden.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Handys und Smartphones sind heutzutage ein ständiger Begleiter in unserem Alltag. Wir verwenden sie zum Telefonieren, SMS-Schreiben, Fotografieren, Musikhören sowie zum Lesen von Mails und zum Surfen im Netz. Beliebt sind unter Smartphone-Nutzern zudem eine Vielzahl an Applikationen (Apps) für die unterschiedlichsten Anwendungszwecke. 

Wegen dieser Vielzahl an Einsatzzwecken benötigen die kleinen Geräte allerdings eine leistungsfähige Hardware, etwa einen schnellen Prozessor. Diese Hardware ist jedoch meistens sehr stromhungrig. Während ältere Mobiltelefone mit nur einer Akkuladung problemlos mehrere Wochen verwendet werden können, müssen Sie Smartphones meist schon nach wenigen Tagen aufladen.

Ein sogenannter Akkumulator ermöglicht es, elektrische Energie zu speichern und zu einem gewünschten Zeitpunkt wieder zu verbrauchen. Akkus lassen sich daher auch als wiederaufladbare Energiespeicher bezeichnen. Weil Mobilgeräte unabhängig von der Netzstromversorgung arbeiten müssen, kommen sie ohne einen solchen Akkumulator nicht aus.

Wissenswert

Die ersten Akkumulatoren wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Heute wie damals basiert das grundlegende Prinzip darauf, dass beim Aufladen elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt wird. Diese kann ein Endgerät als elektrische Energie wieder abrufen.

Damit Sie Ihr Smartphone trotz häufiger Nutzung über einen längeren Zeitraum unterwegs verwenden können, sollte Ihr Handy idealerweise über einen Akku mit einer hohen Ladekapazität verfügen. Ist Ihnen der in Ihrem Handy verbaute Akku zu leistungsschwach, können Sie Ihr Mobiltelefon mit einem neuen aufrüsten. Denn neue Handy-Akkus verfügen in der Regel über eine bessere Technologie und eine höhere Kapazität zur Speicherung der Energie.

Wenn der Original-Akku nicht mehr einwandfrei funktioniert, können Sie Ihr Smartphone einfach mit einem Ersatz-Akku ausstatten und so den Kauf eines neuen Gerätes umgehen. Doch ganz gleich, warum Sie einen neuen Handy-Akku benötigen – worauf Sie beim Kauf genau achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

 


Kaufberater

Natürlich passt nicht jeder auf dem Markt erhältliche Akku auch in jedes Handy hinein. Auch gibt es technische Unterschiede in puncto Leistungsfähigkeit und Speicherkapazität von Akkus. 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Handy-Akkus vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Handy-Akku-Typen 
    Lithium-Ionen-Akkus kommen in den meisten Handys und Smartphones zum Einsatz. Lithium-Polymer-Akkus stellen eine leistungsfähigere Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Akkus dar. Nickel-Metallhydrid-Akkus gehören zu den älteren Handy-Akku-Technologien und werden heute nur noch selten verbaut.
     
  • Achten Sie auf die Kompatibilität.
    Damit Sie Ihren neuen Handy-Akku für Ihr Handy nutzen können, müssen beide Geräte kompatibel zueinander sein. Der Handy-Akku muss also neben den korrekten technischen Werten auch die kompatiblen Anschlüsse und die passende Bauweise besitzen.
     
  • Wie lange Ihr Handy-Akku hält, hängt vor allem von seiner Kapazität ab.
    Ein Handy-Akku mit einer sehr hohen Kapazität kann beim Aufladen eine hohe Energiemenge speichern. Dadurch dauert der Ladevorgang meist etwas länger. Sie profitieren dafür auch bei intensiver Handy-Nutzung von einer langen Betriebsdauer. Einen Akku mit einer hohen Ladekapazität von 5000 mAh (Milli-Amperestunden) müssen Sie nicht jeden Tag aufladen.
     
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr neuer Handy-Akku die richtige Spannung liefert.
    Durch falsche Spannung kann es zu einem instabilen Betrieb Ihres Smartphones oder sogar zu Schäden der Hardware kommen. Damit Ihr neuer Akku auf Ihr Handy abgestimmt ist, sollte er die gleiche Spannung besitzen wie dessen ursprünglich mitgelieferter Standard-Akku.


     

Handy-Akku-Typen

In Handys und Smartphones kommen Akkus verschiedener Typen zum Einsatz. Diese unterscheiden sich durch das verwendete Elektroden-Material und die Elektrolyten, die den Ionen-Transport im Akku gewährleisten – und damit den Ladevorgang sicherstellen.

Mit den jeweiligen Akku-Typen sind unterschiedliche Eigenschaften verbunden, die sich vor allem auf die Lebensdauer und den sogenannten Memory-Effekt auswirken. 

Wissenswert

Als Memory-Effekt wird der Kapazitätsverlust durch häufiges Teilentladen des Akkus bezeichnet.

Ein Memory-Effekt tritt beispielsweise in Nickel-Metallhydrid-Akkus auf, wenn diese nicht vollständig entladen werden. Durch häufiges Teilentladen und anschließendes Wiederaufladen merkt sich die Akku-Elektronik den geringeren Ladestand, womit ein Kapazitätsverlust einhergeht.

Neben dem korrekten Be- und Entladen eines Handy-Akkus, wirken sich auch Temperaturen auf dessen Haltbarkeit aus. Idealerweise arbeitet ein Handy-Akku bei Raumtemperatur. Extreme Belastungen sollten Sie allerdings vermeiden und Ihr Handy beispielsweise nicht zu lange in der Sonne liegen lassen.

Im Folgenden haben wir die Charakteristika der unterschiedlichen Typen von Handy-Akkus für Sie zusammengefasst.

Auf den Punkt!
  • Lithium-Ionen-Akkus sind heute in den meisten gängigen Handys und Smartphones verbaut. Dieser Akku-Typ enthält weder giftige Substanzen noch weist er einen sogenannten Memory-Effekt auf. Mit Lithium-Ionen-Akkus sind meist bis zu 1.000 Ladezyklen möglich.

  • Lithium-Polymer-Akkus stellen eine Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Akkus dar. Sie sind wegen ihrer höheren Energiedichte leistungsfähiger als die Vorgänger-Variante. Allerdings erreichen diese sogenannten Li-Po-Akkus in der Regel nur 500 bis 800 Ladezyklen.

  • Nickel-Metallhydrid-Akkus gehören zu den älteren Handy-Akku-Technologien, die heute nur noch selten zum Einsatz kommen. Diese sogenannten Ni-MH-Akkus entsprechen in ihrer Funktionsweise handelsüblichen Batterien. Sie sind anfällig für den Batterieträgheits-Effekt, der eine Leistungsminderung zur Folge hat. Akkus dieses Typs erreichen meist nur bis zu 500 Ladezyklen.



Lithium-Ionen-Akkus

Heutzutage kommt in den meisten aktuellen Smartphones ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz. Dieser Akku-Typ funktioniert auf der Basis von Lithium-Verbindungen. Bekannt ist er auch unter der Abkürzung Li-Ion-Akku.

Ein Akku auf Basis der Lithium-Ionen-Technik ist zeichnet sich dadurch aus, mobile Endgeräte mit hohem Strombedarf effizient und platzsparend mit Energie zu versorgen: So sind Li-Ion-Akkus im Vergleich zu Nickel-Metallhydrid-Akkus bei gleicher Kapazität und Lebensdauer sowohl kleiner als auch leichter.

Wissenswert

Durch den Ionen-Austausch zwischen den Elektroden wird der Akku geladen und entladen.

Beim Ladevorgang eines Li-Ion-Akkus wandern die positiv geladenen Lithium-Ionen über den Elektrolyten von der positiven zur negativen Elektrode. Beim Entladevorgang gehen sie den umgekehrten Weg. Der Elektrolyt ist der elektrische Leiter der Ladung und besteht in Lithium-Ionen in der Regel aus einem flüssigen Stoff.

Wie Sie Ihren Handy-Akku behandeln und pflegen sollten, um ihn möglichst lange nutzen zu können, lesen Sie in unserer FAQ-Sammlung unter der Frage: Wie kann ich eine möglichst hohe Lebensdauer meines Handy-Akkus sicherstellen? 

Ein großer Vorteil von Lithium-Ionen-Akkus ist deren geringe Selbstentladung, die typischerweise bei weniger als 5 % im Monat liegt. Benutzen Sie das Handy nicht, entlädt sich ein Lithium-Ionen-Akku also kaum. Ein weiterer Vorteil liegt in seiner hohen Energiedichte – auf gleichem Raum können Li-Ion-Akkus etwa 5-mal mehr Energie speichern als Ni-Metallhydrid-Akkus.

Typischerweise halten Li-Ion-Akkus bei sachgemäßer Anwendung bis zu 1.000 Ladyzyklen.

Darüber hinaus beinhalten Lithium-basierte Akkus keine toxischen Inhaltsstoffe. Das Aufladen des Handy-Akkus kann unabhängig vom aktuellen Ladezustand erfolgen, weil Li-Ion-Akkus keinen Memory-Effekt aufweisen. 

Allerdings kann eine starke Beanspruchung des Akkus – etwa durch das Entladen des Geräts bis zum Leerstand des Akkus – dessen Lebensdauer verringern. Durch ausgeglichenere Ladevorgänge können Sie die Haltbarkeit des Akkus jedoch überproportional verbessern.

Beispiel

Entladen Sie Ihr Handy immer nur auf 50 % der Gesamtkapazität bis zum nächsten Ladevorgang, kann der Akku insgesamt die doppelte Anzahl an vollständigen Ladezyklen erreichen als es bei einer ständigen Tiefenentladung der Fall wäre. Vollständige Entlade- und Ladezyklen führen zu sehr hohen Belastungen in den Elektroden, die sich signifikant auf die Haltbarkeit auswirken.

Um eine vollständige Entladung des Akkus zu verhindern, verfügen Li-Ion-Akkus jedoch über eine integrierte Steuerelektronik, welche die Spannung und Lademenge überwacht.

Preislich liegen die meisten Lithium-Ionen-Akkus in einem Bereich zwischen 10 € und 20 €. Unterschiede können hierbei zwischen den Produkten von Original-Herstellern und Drittherstellern liegen.

Pro
  • Hohe Energieeffizienz
  • Platzsparende Bauweise
  • Geringe Selbstentladung
  • Keine giftigen Bestandteile   
  • Kein Memory-Effekt
  • Bis zu 1.000 Ladezyklen Laufzeit
  • Geringer Preis
Contra
  • Häufiges Tiefenentladen kann Laufzeit verringern


Lithium-Polymer-Akkus

Lithium-Polymer-Akkus stellen eine Weiterentwicklung der gängigen Lithium-Ionen-Akkus dar. Ähnlich wie Li-Ion-Akkus arbeiten auch die sogenannten Li-Po-Akkus auf Basis von Lithium-Verbindungen. Auch Akkus dieses Typs laden sich durch den Austausch von Ionen zwischen den beiden Elektroden auf.

Wissenswert

Der Unterschied zu den Li-Ion-Akkus besteht in der Form des verwendeten Elektrolyten.

Während in Li-Ion-Akkus in der Regel ein flüssiger Elektrolyt als elektrischer Leiter zum Einsatz kommt, verwenden Li-Po-Akkus eine feste bis gelartige Elektrolyt-Folie auf Polymerbasis. Dadurch besitzen Li-Po-Akkus eine höhere Energiedichte als Li-Ion-Akkus und können quasi in jeder beliebigen Form hergestellt werden.

Darüber hinaus zeichnen sich Lithium-Polymer-Akkus durch eine besonders lange Betriebszeit im Standby-Modus aus. Zudem weisen sie keinen Memory-Effekt auf und ihre Selbstentladung ist extrem gering. Li-Po-Akkus beinhalten keine toxischen Inhaltsstoffe.

In Bezug auf die Anzahl der Ladezyklen stehen Akkus auf Lithium-Polymer-Basis allerdings hinter den Lithium-Ionen-Akkus zurück: Sie kommen nur auf etwa 500 bis 800 Ladezyklen.

Wie Li-Ion-Akkus sind auch die Li-Po-Akkus mechanisch, elektrisch und thermisch empfindlich: Überladungen, Tiefenentladungen und extreme Temperaturen können Akkus dieses Typs schädigen oder die Zellen zerstören. Daher verfügen auch diese Modelle über eine integrierte Steuerelektronik, die den Ladevorgang überwacht.

Für Lithium-Polymer-Akkus müssen Sie in der Regel einen höheren Preis in Kauf nehmen. Sie liegen meist im Preissegment zwischen 20 € und 40 €.

Pro
  • Sehr hohe Energieeffizienz
  • Sehr kompakte und flexible Bauweise
  • Sehr geringe Selbstentladung
  • Keine giftigen Bestandteile   
  • Kein Memory-Effekt      
Contra
  • Geringere Laufzeit von 500 bis 800 Ladezyklen
  • Tiefenentladen kann Laufzeit verringern
  • Höherer Preis


Nickel-Metallhydrid-Akkus

Die sogenannten Ni-MH-Akkus entstammen zwar einer älteren Akkutechnologie, kommen aber auch heute noch in vielen Geräten zum Einsatz. So sind Akkus dieses Typs insbesondere in klassischen Handys zu finden oder auch in Smartphones im Low-Budget-Bereich. Grundsätzlich entsprechen Ni-MH-Akkus handelsüblichen Batterien, sind im Gegensatz zu diesen aber wiederaufladbar.

Wissenswert

Ni-Cd-Akkus sind der Vorgänger von Ni-MH-Akkus.

Zu den günstigsten und ältesten Akku-Typen gehören Modelle auf Basis von Nickel-Cadmium. Diese gelten als Vorgänger der Ni-MH-Akkus. Mit einer Anzahl von etwa 1.500 Ladezyklen haben Ni-Cd-Akkus zwar eine hohe Laufzeit, sie kommen heute aber wegen der geringen Energiedichte, der Anfälligkeit für den Memory-Effekt und der giftigen Substanzen im Akku kaum noch zum Einsatz.

In Ni-MH-Akkus haben die Hersteller den giftigen Cadmium-Anteil entfernt und durch eine Wasserstoff-Legierung ersetzt. So stellen diese Akkus kein Gesundheitsrisiko mehr dar und sind weniger anfällig für den Memory-Effekt. Ein Kapazitätsverlust durch häufige Teilentladung besteht bei heutigen Ni-MH-Akkus aber immer noch. Dieser Effekt wird Batterieträgheits-Effekt oder auch Lazy-Battery-Effect genannt.

Tipp

Entladen Sie den Akku alle 2 bis 3 Wochen vollständig.

Kapazitätsverluste durch den Batterieträgheits-Effekt können Sie somit vermeiden. Sollten Sie bei Ihrem Ni-MH-Akku dennoch einen solchen Effekt feststellen, können Sie diesen mit mehrmaligem Entladen und erneutem Laden beseitigen.

Im Gegensatz zu Lithium-basierten Akkus ist eine vollständige Entladung von Nickel-basierten Geräten nicht schädlich, sondern trägt zu einer Erhaltung der Akku-Kapazität bei.

Achtung!

Achten Sie darauf, den Akku nicht zu überladen.

Viele Akkus der älteren Ni-MH-Technologie besitzen keinen integrierten Überladeschutz. Schließen Sie Ihr Handy daher nicht länger als 24 h am Ladegerät an.

Ni-MH-Akkus besitzen nur eine geringe Lebensdauer – sie überstehen meist lediglich bis zu 500 Ladezyklen, bis es zu deutlichen Kapazitätsverlusten kommt. Darüber hinaus weisen Akkus dieses Typs eine hohe Selbstentladung auf und verlieren auch bei Nichtbenutzung stetig an Energie. Für aktuelle Smartphones kommen Akkus dieses Typs daher nicht infrage. 

Preislich liegen die meisten Ni-MH-Akkus in einem Bereich zwischen 10 € und 20 €.

Pro
  • Keine giftigen Bestandteile   
  • Gut geeignet für klassische und einfache Handys
  • Geringer Preis    
Contra
  • Geringe Laufzeit von bis zu 500 Ladezyklen 
  • Anfällig für Batterieträgheitseffekt
  • Hohe Selbstentladung
  • Empfindlich gegenüber Überladung 



 


Kompatibilität 

Damit Sie Ihren neuen Handy-Akku auch in Verbindung mit Ihrem vorhandenen Handy oder Smartphone nutzen können, müssen die Geräte kompatibel zueinander sein.

So muss der Handy-Akku die richtigen Anschlüsse und die richtigen Maße besitzen, damit er in das Handy hineinpasst.
 

Um Ihren neuen Handy-Akku in Verbindung mit Ihrem Smartphone oder Ihrem Handy nutzen zu können, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Achten Sie auf die Produktbeschreibung.
    In aller Regel enthalten schon die Produktbeschreibungen der Handy-Akkus die wichtigsten Informationen zur Kompatibilität. Meist werden Akkus für ganz spezielle Handy- und Smartphone-Modelle hergestellt. Beim Kauf sollten Sie daher vor allem darauf achten, dass die Modellbezeichnung Ihres Handys oder Smartphones auch in der Produktbeschreibung auftaucht.
     
  • Ein Akku des Originalherstellers ist vollständig kompatibel mit dem Handy-Modell. 
    Mit einem Akku des Originalherstellers können Sie sich sicher sein, dass er vollständig kompatibel mit Ihrem Mobilgerät ist: Er passt tadellos in das jeweilige Handy-Modell hinein und die Anschlüsse und Steckverbindungen sowie die technischen Werte sind optimal auf das Gerät abgestimmt. Außerdem haben Akkus der Originalhersteller eine für die jeweiligen Handy-Modelle ausreichende Kapazität. Dafür sind diese Akkus in der Regel deutlich teurer als die Varianten von Drittherstellern.
     
  • Handy-Akkus von Drittherstellern können sich als gute und günstige Alternative erweisen.
    Handy-Akkus von Drittherstellern sind häufig ebenfalls für die unterschiedlichsten Handy-Modelle erhältlich. Dabei sind viele solcher Akkus nicht nur sehr leistungsstark und besitzen ausreichend hohe Kapazitäten, sie sind auch noch äußerst preiswert erhältlich. Allerdings müssen Sie hierbei besonders auf die Kompatibilität mit Ihrem Handy, also auf die jeweilige Produktbeschreibung achten.
Bedenken Sie

Handy-Akkus von unbekannten Drittherstellern können Sicherheitsmängel aufweisen.

Auf dem Markt sind einige No-Name-Akkus zu äußerst geringen Preisen erhältlich, die ernste Sicherheitsmängel aufweisen können: So gab es in den vergangenen Jahren mitunter Meldungen von überhitzen oder sogar explodierten Handy-Akkus. 

Was Sie zum sicheren und schonenden Umgang mit Ihrem Handy-Akku beachten sollten, haben wir in unserer FAQ-Rubrik für Sie beantwortet: Wie kann ich eine möglichst hohe Lebensdauer meines Handy-Akkus sicherstellen? 



 


Kapazität

Die Kapazität gilt neben der Kompatibilität als das wichtigste Kriterium beim Kauf eines neuen Handy-Akkus. Sie gibt die Energiemenge an, die der jeweilige Akku speichern und zur Verfügung stellen kann. Die Kapazität bestimmt somit, wie lange Sie Ihr Handy bis zur nächsten Aufladung nutzen können. Die Angabe der Kapazität erfolgt in der Maßeinheit mAh (Milli-Amperestunden).

Damit Sie Ihr Handy oder Smartphone also nicht allzu oft aufladen müssen, ist eine hohe Kapazität wichtig. Dabei gilt die Faustregel: Je höher die Kapazität, desto länger ist die Laufzeit des Handy-Akkus. 

Beispiel

Ein Handy-Akku mit einer Kapazität von 1.000 mAh liefert 1 h lang eine Stromstärke von 1.000 mA (Milli-Ampere) oder 5 h lang eine Stromstärke von 200 mA. Ist der Akku entladen, bricht die Spannung zusammen und das Handy kann nicht länger bedient werden.

Die Kapazität der verschiedenen Handy-Akkus auf dem Markt variiert zum Teil erheblich. Dies hängt unter anderem mit der Akku-Technologie zusammen: So besitzen Li-Ion-Akkus bei gleichem Volumen eine wesentlich höhere Kapazität als etwa Ni-MH-Akkus.

Im Vergleich mit kleineren Handymodellen verbrauchen insbesondere Smartphones mit großen, hochauflösenden Displays deutlich mehr Energie, so dass die Nutzungsdauer schneller sinkt. Andererseits wird die Akkulaufzeit auch durch rechenintensive Anwendungen wie WLAN- und GPS-Nutzung reduziert. Vor allem für Geräte mit entsprechenden Funktionen sollten Sie daher auf eine ausreichend hohe Kapazität des Handy-Akkus achten.

Was Sie tun können, um bei der Verwendung Ihres Handys Energie zu sparen, haben wir in unserer FAQ-Rubrik für Sie beantwortet: Wie kann ich mit meinem Handy oder Smartphone Strom sparen, um den Akku zu schonen?

In der Regel weisen die meisten Handy-Akkus eine Kapazität von 1.200 bis 3.000 mAh auf. Handy-Akkus neuer Flaggschiff-Smartphones kommen sogar auf Kapazitäten von 4.000 mAh und mehr. Verfügt der Original-Akku Ihres Smartphones über solche hohen Kapazitäten, dann sollte auch der Ersatz-Akku eine entsprechende mAh-Zahl aufweisen. So gehen Sie sicher, dass er das Smartphone mit ausreichend Energie versorgen kann.

Wissenswert

Die Selbstentladung von Handy-Akkus bewirkt einen Kapazitätsverlust. 

Handy-Akkus entladen sich bis zu einem Grad von auch ohne Benutzung – also sogar, wenn das Handy ausgeschaltet ist. Dies hat mit chemischen Reaktionen und kleinen Kurzschlüssen in der Akku-Elektronik zu tun. Durch die Selbstentladung reduziert sich die maximal verfügbare Speichermenge des Akkus: Die Kapazität ist dann geringer als zum Zeitpunkt des Kaufes.

Für eine möglichst lange Nutzungsdauer eines Handy-Akkus ist somit nicht nur eine hohe Kapazität, sondern auch eine möglichst geringe Selbstentladung wichtig. Andernfalls müssen Sie Ihr Handy binnen kurzer Zeit wieder aufladen. Das häufige Auf- und Entladen unterstützt diesen Prozess des Kapazitätsverlusts sogar noch.

Beim Kauf Ihres neuen Handy-Akkus sollten Sie daher möglichst auf eine geringe Selbstentladung achten, die in der Regel in Prozent pro Monat oder pro Jahr angegeben wird. Allerdings machen die meisten Hersteller keine Angaben zur Selbstentladung ihrer Akkus.

Die verschiedenen Akku-Technologien unterscheiden sich bezüglich der Stärke ihrer Selbstentladung. Die Selbstentladungsrate der jeweiligen Akku-Typen pro Jahr ist in folgender Tabelle aufgeführt:
 

Akku-Typ Entladungsrate pro Jahr
Li-Ion-Akkus Etwa 4 %
Li-Pol-Akkus Etwa 4–5 %
Ni-MH-Akkus Etwa 25 %


Eine verbesserte Version des Ni-MH-Akkus ist der LSD-Ni-MH-Akku (low-self-discharge-Ni-MH-battery). Er zeichnet sich durch eine erheblich reduzierte Selbstentladung von ca. 4 % pro Monat aus.



 


Spannung

Berücksichtigen Sie für den Kauf eines neuen Handy-Akkus auch die benötigte Spannung. Denn die Spannung des Handy-Akkus muss zum verwendeten Handy oder Smartphone passen. Sie sollte nicht geringer ausfallen, weil ansonsten der stabile Betrieb Ihres Handys gefährdet wird oder es gar zu Schäden an der Hardware kommen kann.

Wissenswert

Die Spannung eines Handy-Akkus wird in Volt (V) gemessen. 

Die Spannung eines Handy-Akkus wird in der Regel als Nennspannung angegeben. Das heißt, sie zeigt die Spannung des Akkus bei normaler bzw. geringer Belastung an. Die meisten Handy-Akkus besitzen eine Nennspannung von 3,6 bis 3,7 V. 

Um die Akku-Leistung zu verbessern, verwenden einige Handy- und Akku-Hersteller allerdings auch höhere Nennspannungen von etwa 3,8 bis 3,9 V. Denn mit einer höheren Spannung ergibt sich auch eine höhere Akku-Leistung in Wattstunden (Wh). 

Alle weiteren Informationen zur Leistung eines Akkus erfahren Sie in unserer gleichnamigen Themenrubrik.

Je nach Ladestand des Akkus variiert die Spannung allerdings erheblich. Deshalb ist die Nennspannung auch eher als Mittelwert zu sehen. Bei Voll-Ladung liegt die Spannung etwa meist bei einem Wert von 4,2 bis 4,4 V, während ein Akku mit einer Spannung von 3,0 V in der Regel als leer gilt. Sinkt sie auf einen Wert unterhalb dieses Bereiches herab, könnten die Akkuzellen geschädigt werden. Damit dies nicht passiert, schaltet die integrierte Lade-Elektronik das Handy vorher ab.

Recherche Tipp

Die Angabe zur Spannung können Sie in der Regel der Akku-Oberfläche entnehmen – oder aber dem Handbuch Ihres Handys bzw. Smartphones.

Beim Kauf eines neuen Handy-Akkus sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Ihr neuer Akku über eine im Vergleich mit dem Original-Akku ähnlich hohe Spannung verfügt. So können Sie einen reibungslosen Betrieb Ihres Handys sicherstellen.

Bedenken Sie

Tiefenentladung kann den Akku dauerhaft schädigen.

Sinkt die Akku-Spannung unter die sogenannte Entladeschluss-Spannung, wird der Akku dauerhaft beschädigt. Es kann zu chemischen Reaktionen in der Akku-Elektronik kommen und im schlimmsten Fall zu einem Kurzschluss führen.

Allerdings verfügen nahezu alle heutigen Akkus über eine integrierte Lade-Elektronik, die den Akku vor ebensolchen Risiken schützen soll: Sie schließt einen Kurzschluss, eine Überhitzung oder eine Überladung aus und versorgt das Handy mit dem optimalen Ladestrom. 



 


Leistung

Die Akku-Leistung ergibt sich aus der Multiplikation von Akku-Spannung und Kapazität. Deren Wert liefert genaue Angaben über die Energie bzw. Energiedichte, die letztlich für den Betrieb des Handys aus dem Akku entnommen werden kann.

Wissenswert

Die Akku-Leistung wird in Wh angegeben.

Die Angabe der Leistung in Wh ist wichtig, um Handy-Akkus mit unterschiedlicher Nennspannung miteinander zu vergleichen oder aber um daraus die Kapazität in mAh zu ermitteln.

In den Datenblättern von Handy-Akkus machen die verschiedenen Hersteller häufig unterschiedliche Angaben. Mal geben sie die Kapazität in mAh an, mal die Leistung in Wh. Die Akku-Leistung hat mehr Aussagekraft, da sie sich aus Kapazität und Spannung errechnet und somit indirekt auch auf diese Größen hinweist.

Um verschiedene Akku-Modelle miteinander zu vergleichen, können Sie die Akku-Leistung in Wh in die Kapazität in mAh umrechnen. Dafür benötigen Sie den Wert der Akku-Spannung in V:

⇒  (Wh x 1.000) : V = mAh

Beispiel

Bei einem Handy-Akku mit einer Akku-Leistung von 5,7 Wh und einer Nennspannung von 3,8 V beträgt die Kapazität:

(5,7 Wh x 1.000) : 3,8 V = 1.500 mAh



 


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Fragen zum Thema Handy-Akkus für Sie aufgeführt und beantwortet. Unsere FAQ-Sammlung geht dabei auf den Wissensbedarf anderer Käufer zurück.

Akku-Tausch

Wie tausche ich meinen alten Handy-Akku gegen einen neuen aus?

Um den alten Handy-Akku gegen das neue Modell auszutauschen, gehen Sie bei den meisten Geräten wie folgt vor:

  1. Schalten Sie Ihr Handy oder Smartphone aus.
  2. Lösen Sie den Deckel von der Rückseite und nehmen Sie den alten Akku aus der Verankerung heraus.
  3. Setzen Sie den neuen Akku richtig herum in die Verankerung ein und schließen Sie den Deckel des Geräts anschließend wieder.
  4. Nun können Sie das Gerät wieder einschalten.
Recherche Tipp

Die genauen Schritte zum Wechsel Ihres Handy-Akkus können Sie in der Anleitung Ihres Mobiltelefons nachlesen.

Ist Ihnen die Möglichkeit zum Auswechseln des Handy-Akkus besonders wichtig, dann sollten Sie schon beim Kauf hierauf achten. Denn in vielen Handys sind die Akkus fest verbaut und können daher nicht ausgetauscht werden.

Bedenken Sie

Nicht jedes Handy hat einen austauschbaren Akku.

Sollte ein fest verbauter Akku einen Defekt aufweisen und sich beispielsweise nicht mehr vollständig aufladen lassen, können Sie das Gerät in den meisten Fällen nicht mehr richtig benutzen – und schon steht der nächste Handy-Neukauf an.

Effizienz

Wie kann ich mit meinem Handy oder Smartphone Strom sparen, um den Akku zu schonen?

Damit Sie möglichst lange etwas von Ihrem Smartphone haben, gibt es einige Möglichkeiten, mit denen Sie die Laufzeit der Smartphone-Batterie sowie die Lebensdauer des Akkus verlängern können. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Tipps, um bei der Handy-Nutzung möglichst viel Strom zu sparen:
 

  • Schalten Sie die automatische Display-Beleuchtung ein.
    Viele Handys und Smartphones haben dank eines eingebauten Sensors eine automatische Display-Steuerung an Board. Befinden Sie sich in einem dunklen Raum, wird die Displayhelligkeit dank dieser Steuerung automatisch reduziert. Das führt zu einer deutlichen Energie-Ersparnis. 
     
  • Nutzen Sie den Energiesparmodus.
    Die meisten aktuellen Handys und Smartphones verfügen über einen integrierten Energiesparmodus, der ihren Energieverbrauch reduziert. Um möglichst viel Strom zu sparen, sollten Sie diesen Modus immer aktivieren.
     
  • Verzichten Sie auf Multitasking.
    Insbesondere aktuelle Smartphones können viele Programme gleichzeitig ausführen. Gelegentlich merken Sie vielleicht nicht einmal, dass gerade mehrere Hintergrundanwendungen laufen. Dennoch verbrauchen sie Strom. Von aktuellen Smartphones können Sie sich in einer Übersicht anzeigen lassen, welche Programme gerade in Verwendung sind. Verwenden Sie immer so wenige Apps parallel wie möglich und schließen Sie Anwendungen, wenn Sie sie nicht mehr brauchen. 
     
  • Schalten Sie das WLAN und Bluetooth aus.
    Bluetooth und WLAN sind sehr stromhungrige Funktionen. Benötigen Sie sie zeitweise nicht, sollten Sie beide ausschalten. 
     
  • Schalten Sie Ihr Handy bzw. Smartphone bei Nichtbenutzung aus.
    Verwenden Sie Ihr Smartphone in den nächsten Stunden nicht, können Sie es auch komplett ausschalten. Manche Modelle ermöglichen es Ihnen sogar, eine feste Uhrzeit zu programmieren, zu der sich das Gerät selbständig abschaltet.
     
  • Deaktivieren Sie unnötige Zusatzfunktionen.
    Auch vermeintlich kleine Zusatzfunktionen können unbemerkt viel Strom verbrauchen. Benötigen Sie Tastentöne oder ein spezielles Mitteilungssymbol? Wenn nicht, deaktivieren Sie diese Funktionen. 

Funktionsweise

Wie funktioniert ein Handy-Akku?

Ein Handy-Akku basiert auf dem Prinzip, elektrische Energie aus der Steckdose in chemische Energie umzuwandeln und zu speichern. Während des Entladevorgangs wird in umgekehrter Weise aus der chemischen Energie wieder elektrische Energie, die ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgt. 

Sogenannte Akkumulatoren bestehen immer aus 2 Elektroden, die durch den Strom leitenden Elektrolyten miteinander verbunden sind.  Der Elektrolyt ist eine Flüssigkeit oder auch eine Folie. Darüber hinaus enthält ein Akku typischerweise 2 unterschiedliche Arten von Metall. 

Wissenswert

Am Minuspol des Akkus herrscht ständig Elektronen-Überschuss, daher ist dieser negativ geladen. Am Pluspol des Akkus dagegen herrscht Elektronenmangel, weshalb dieser positiv geladen ist. Zwischen den Polen besteht also ein Ladungsunterschied – eine Spannung. 

Wird der Akku ins Handy eingelegt und seine beiden Pole dadurch miteinander verbunden, fließen die Elektronen entlang der technischen Stromrichtung vom Minus- zum Pluspol – der Strom fließt und das Handy kann die elektrische Energie für den Betrieb nutzen.

Der heute stark verbreitete Lithium-Ionen-Akku besitzt am Minuspol eine graphitartige Schicht, in die Lithium eingelagert ist. Am Pluspol befindet sich als Elektroden-Material eine Verbindung aus Lithium, Cobalt und Sauerstoff – das sogenannte Lithium-Cobalt-Dioxid. Ionen sind elektrisch geladene Atome, welche bei positiver Ladung zum Minuspol und bei negativer Ladung zum Pluspol streben.

Ladezeit

Wie lange dauert es, bis mein Handy vollständig aufgeladen ist?

Die Ladezeit variiert je nach Handy-Modell und Ladegerät. Allgemein sind die meisten aktuellen Handys und Smartphones innerhalb eines Zeitraums von etwa 2 bis 5 h wieder vollständig aufgeladen. 

Wie schnell Sie Ihr Handy mithilfe eines Ladegeräts wieder aufladen können, hängt einerseits von der Kapazität Ihres Handy-Akkus ab: Mit der Kapazität des Akkus nimmt entsprechend auch die nötige Ladezeit zu. Ein Oberklasse-Smartphone mit einem großen Display von 5,5″ (Zoll) benötigt zwangsläufig einen sehr leistungsfähigen Handy-Akku mit hoher Ladekapazität, um eine ausreichend lange Betriebsdauer gewährleisten zu können. Folglich benötigt es auch mehr Zeit für den Ladevorgang.

Neben der Kapazität des Akkus kommt es aber auch auf den jeweiligen Ladestrom des Ladegeräts an. Der Ladestrom bezeichnet die Stromstärke, mit der ein Akku aufgeladen wird. Je größer die Stromstärke ist, desto schneller lädt der Akku.

Wissenswert

Der Ladestrom beeinflusst die Ladezeit.

Die meisten Ladegeräte auf dem Markt verfügen über Stromstärken zwischen 1.000 und 2.000 mA, also 1 bis 2 A (Ampere). Arbeitet das Ladegerät mit 2 A, erfolgt der Ladevorgang äußerst zügig.

Die Ladezeit hängt also von den folgenden 2 Variablen ab:

  1. Kapazität des Handy-Akkus in mAh 
  2. Ladestrom in mA

Wenn Sie die genaue Ladezeit ausgehend von Ihrem Smartphone und Ladegerät wissen möchten, können Sie diese ganz einfach berechnen. Dafür benötigen Sie lediglich die Angabe zur Kapazität Ihres Handy-Akkus und die Angabe zum Ladestrom Ihres Ladegeräts. Beide Informationen können Sie in der Regel im jeweiligen Handbuch oder Produkt-Datenblatt nachlesen.

Die zu erwartende Ladezeit errechnen Sie nach der folgenden Formel:

Ladezeit = Akku-Kapazität : Ladestrom x 1,3

Beispiel

Ein Smartphone mit einer Kapazität von 1.600 mAh lädt an einem Ladegerät mit einem Ladestrom von 1.000 mA ungefähr 2 h.

Falls Sie Wert auf eine hohe Ladekapazität Ihres neuen Handy-Akkus legen, ist ein leistungsstarkes Ladegerät mit einer Stromstärke zwischen 2.000 bis 2.500 mA empfehlenswert, um möglichst kurze Ladezeiten zu ermöglichen.

Laufzeit

Wie lange hält ein Handy-Akku?

Die Laufzeit eines Handy-Akkus im Normalbetrieb variiert zum Teil erheblich. Je nach Handy-Modell und Akku-Kapazität kommen die verschiedenen Geräte bei aktiver Nutzung (etwa durch die energieintensive Videowiedergabe) auf Laufzeiten von 2 h bis teilweise 18 h und mehr. 

Entscheidend für die Dauer der Akku-Laufzeit ist neben der Kapazität und den Eigenschaften des Handys, wie beispielsweise der Displaygröße, vor allem die Nutzungsart: Surfen, Telefonieren, das Nutzen von Apps sowie die Wiedergabe von Medien beanspruchen den Akku stark, sodass sich dieser auch schneller entleert.

Bedenken Sie

Nicht immer entsprechen die Herstellerangaben zur Laufzeit der tatsächlichen Laufzeit.

Vor allem Variablen wie die individuelle Nutzungsintensität verkürzen die Laufzeit von Handy-Akkus. Die Informationen der Hersteller bezeichnen Werte, die sich auf den Normalbetrieb von Mobiltelefonen beziehen. Diese entsprechen der tatsächlichen Nutzungszeit jedoch oft nicht. Die Herstellerangaben sollten Sie daher eher als Orientierungshilfe betrachten.

Die zu erwartende Laufzeit Ihres Handy-Modells bzw. die ungefähre Laufzeit Ihres neuen Handy-Akkus können Sie in der Regel im jeweiligen Handbuch oder Produktdatenblatt erfahren.

Wie Sie bei der Handy-Nutzung möglichst viel Strom zur Erhöhung der Akku-Laufzeit sparen können, haben wir in unserer FAQ-Rubrik für Sie beantwortet: Wie kann ich mit meinem Handy oder Smartphone Strom sparen, um den Akku zu schonen?

Lebensdauer

Warum lädt mein Handy-Akku nicht mehr?

Lädt Ihr Handy-Akku nicht mehr richtig auf, kann das verschiedene Ursachen haben. Damit Sie auch richtig mit diesem technischen Problem umgehen, sollten Sie daher zunächst versuchen, den Grund dafür herauszufinden.

Ursachen für Probleme beim Laden eines Handy-Akkus und deren Lösungen sind meist folgende:

  • Die Ladebuchse des Handys ist verschmutzt.
    Befinden sich kleine Schmutzpartikel im Innern der Ladebuchse kann das dazu führen, dass der Strom nicht mehr richtig übertragen wird. Dann sollten Sie die Ladebuchse säubern. Das geht wahlweise mit einer Zahnbürste oder einem feinen Pinsel, außerdem sind spezielle Reinigungsgummis für diesen Zweck erhältlich.
     
  • Das Ladekabel oder -gerät ist defekt.
    Dies erkennen Sie meist daran, dass Ihr Handy überhaupt keinen Strom mehr durch das Ladegerät aufnimmt oder die Verbindung zum Ladegerät nicht durch das entsprechende Symbol im Display anzeigt. Dann ist entweder das Ladekabel oder auch das Handy-Ladegerät defekt und Sie sollten es austauschen.
     
  • Der Handy-Akku ist defekt.
    Handy-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer. Nach einer bestimmten Anzahl an Ladezyklen verringert sich zunächst ihre Laufzeit, später können sie gar keinen Betrieb des Handys mehr gewährleisten. Auch extreme Belastungen wie hohe Temperaturen oder physische Einwirkungen können zu einem Defekt des Handy-Akkus führen. Dann müssen Sie den Akku austauschen.
     
  • Das Handy hat einen Softwareschaden.
    In seltenen Fällen können auch bestimmte Apps und Updates dazu führen, dass der integrierte Handy-Akku nicht mehr richtig funktioniert und der Ladevorgang gestört wird. Dann handelt es sich vermutlich um einen Garantie- oder Reparaturfall des Geräts. Ein solcher Softwareschaden kann jedoch auch durch Viren herbeigeführt werden. In diesem Fall sollten Sie schnellstmöglich eine Anti-Viren-Software installieren, um Ihr Handy von der Schadsoftware zu befreien und die Probleme beim Laden zu beseitigen.




Wie kann ich eine möglichst hohe Lebensdauer meines Handy-Akkus sicherstellen?

Um Ihrem neuen Handy-Akku eine möglichst hohe Lebensdauer zu ermöglichen, sollten Sie einige Tipps berücksichtigen. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die wichtigsten:

  • Vermeiden Sie extreme Temperaturen.
    Während zu großer Hitze kann ein Kapazitätsverlust des Akkus auftreten. Daher sollten Sie Ihr Handy vor allem im Sommer nicht in der Sonne liegen lassen. Extreme Kälte kann die Akkuzellen beschädigen und so ebenfalls die Lebensdauer reduzieren. Achten Sie deshalb auf die richtige Umgebungstemperatur. Um einen möglichst geringen Kapazitätsverlust des Akkus zu erreichen, sollten Sie auf eine Umgebungstemperatur im Bereich zwischen 15 und 25 °C achten.
     
  • Achten Sie auf den richtigen Ladestand.
    Zu starkes und häufiges Entladen – etwa die sogenannte Tiefenentladung – geht zulasten der Akku-Lebensdauer. Ein Ladezustand zwischen 30 und 80 % hingegen kann die Lebensdauer von Handy-Akkus deutlich erhöhen. In der Praxis hat sich vor allem bei Li-Ion-Akkus gezeigt, dass der Ladestand im mittleren Bereich die Lebensdauer der Energiespeicher verbessert. 
     
  • Vermeiden Sie häufiges Laden und Entladen.
    Häufige Lade- und Entladevorgänge verkürzen die Ladezyklen eines Handy-Akkus, sodass sich langfristig seine Laufzeit verringert. 

Powerbank

Was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank ist ein portables Ladegerät, mithilfe dessen Sie Ihr Mobilgerät auch ohne feste Stromquelle aufladen können. Das heißt, Sie können Ihr Handy oder Smartphone damit auch jederzeit problemlos unterwegs mit Energie versorgen.

Beim Kauf einer Powerbank sollten Sie allerdings darauf achten, dass deren Kapazität die Aufnahme-Kapazität des Handy-Akkus um 20 % übertrifft. So können Sie sicherstellen, dass Sie Ihr Handy trotz des üblichen Energieverlusts beim Laden zumindest einmal vollständig aufladen können.

Einen umfassenden Kaufratgeber zum Thema Powerbanks finden Sie auf unserem Portal.

Sicherheit

Was sollte ich für den sicheren und schonenden Umgang mit einem Handy-Akku beachten?

Handy-Akkus können durch unsachgemäßen Umgang, Überladung und falsche Lagerung leicht beschädigt werden. Deshalb sollten Sie bei der Verwendung Ihres Handys auf einen sicheren und schonenden Umgang achten. Durch eine unzureichende Akku-Qualität kann es jedoch auch bei sachgemäßem Umgang zu einem Defekt des verbauten Akkus kommen.

Ein Warnzeichen für einen defekten Akku ist das Phänomen, dass dieser – und somit auch das Handy – sehr heiß wird und sich an der Rückseite immer stärker aufbläht. In diesem Fall stellt der defekte Akku sogar ein Sicherheitsrisiko dar.

Wissenswert

Explosionsgefahr besteht für defekte Handy-Akkus aber in der Regel nicht.

Denn moderne Handy-Akkus sind meist mit einer sogenannten Sollbruchstelle versehen. Das bedeutet, dass der Akku durch zu hohe Temperaturen und damit zu hohen Druck im Inneren aufreißt, bevor es zur Explosion kommt.

In der Regel bauen die Hersteller also eine Reihe von Schutzmechanismen ein, um zu verhindern, dass es unter bestimmten Bedingungen zu gefährlichen Kettenreaktionen kommt. Damit diese Mechanismen auch funktionieren, sollten Sie zum sicheren Umgang mit Ihrem Handy-Akku folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

  • Vermeiden Sie hohe Temperaturen.
    Zu hohe Temperaturen können Ihr Handy nicht nur beschädigen, sondern auch die Brandgefahr erhöhen. Sie sollten Ihr Mobilgerät daher im Sommer nicht im Auto liegen lassen oder in der Nähe von Wärmequellen wie Herdplatten oder Bügeleisen ablegen.
     
  • Vermeiden Sie Feuchtigkeit und Nässe.
    Handys und Smartphones, die nicht als wasserfeste Geräte konzipiert sind, sollten nicht in Kontakt mit Nässe und Feuchtigkeit kommen. Denn dadurch können Bauteile im Inneren der Handy- und Akku-Elektronik einen Defekt davontragen und sich zum Sicherheitsrisiko entwickeln.
     
  • Erzeugen Sie keinen physischen Druck und lassen Sie Ihr Gerät nicht fallen.
    Starke physische Einwirkungen auf das Handy wie Stürze und Schläge können den Akku beschädigen und zu einem Defekt der empfindlichen Elektronik führen. 
Bedenken Sie

Wenn sich der Handy-Akku aufbläht, ist er unverzüglich zu entsorgen.

In diesem Fall sollten Sie ihn schnellstmöglich aus dem Gerät entfernen, die Kontakte abkleben und fachgerecht entsorgen: Hierfür bieten sich spezialisierte Wertstoffhöfe oder der Elektronikfachhandel an. Die Entsorgung des Handy-Akkus im Hausmüll ist nicht gestattet.

Ist Ihr Akku fest in das Gerät integriert, sollten Sie dieses keinesfalls mehr laden oder verwenden. Sorgen Sie zunächst für eine sichere Lagerung des Handys und wenden Sie sich anschließend an den Hersteller. Ist die Frist der Garantie oder Gewährleistung bereits überschritten, können Sie das Mobiltelefon direkt als Elektromüll entsorgen.

Qualität

Wie erkenne ich einen qualitativ hochwertigen Handy-Akku?

Gute Qualität erkennen Sie an bestimmten Prüfsiegeln. Um diese zu erhalten, müssen Handy-Akkus nämlich bestimmte Qualitäts- und Sicherheitsnormen erfüllen: Insbesondere garantieren Siegel wie CE, GS, VDE oder das Siegel des TÜV für ein Mindestmaß an Sicherheit. 

Nach einer Europäischen Richtlinie müssen Handy-Akkus zudem die Norm DIN EN 62133 erfüllen, die Sicherheitsstandards für Akkus festlegt. Beim Kauf eines günstigen Handy-Akkus lohnt es sich daher zu kontrollieren, ob er diese Norm erfüllt.

Unterwegs

Wie kann ich meinen Handy-Akku unterwegs wieder aufladen?

Um Ihren Handy-Akkus unterwegs ganz bequem wieder aufzuladen, ist ein mobiles Ladegerät empfehlenswert: Dabei handelt es sich um eine sogenannte Powerbank. Ein solches Ladegerät können Sie an der heimischen Steckdose aufladen und Ihr Handy unterwegs mit Strom versorgen.

Mehr Informationen über Powerbanks lesen Sie unter der Frage: Was ist eine Powerbank?

Verwendung

Ist es für den Akku schädlich, wenn ich das Handy die ganze Nacht am Ladegerät angeschlossen lasse?

Im Hinblick auf die Lebensdauer und Haltbarkeit eines Handy-Akkus ist es nicht ratsam, das Handy die ganze Nacht lang am Ladegerät angeschlossen zu lassen. Denn dadurch wird der Akku während der Nacht ständig ein wenig entladen und ab einer Schwelle von etwa 90 bis 95 % wieder aufgeladen.

Diese ständigen Lade- und Entladevorgänge verringern die maximale Anzahl an Ladezyklen, über die ein Handy-Akku verfügt, bis sich dessen Kapazität deutlich verringert. Besser ist es, das Gerät am Tag aufzuladen und nach abgeschlossenem Ladeprozess oder aber bereits ab einem Ladestand von etwa 70 bis 80 % wieder vom Ladegerät zu trennen. Dies kann die Lebensdauer Ihres Handy-Akkus um einige Ladezyklen erhöhen.



Warum entladen sich Handy-Akkus bei Kälte?

Zu tiefe wie auch zu hohe Temperaturen stellen eine extreme Belastung für die Handy-Akkus dar. So verlieren sie durch die Einwirkung von Hitze schnell an Leistungsfähigkeit. Kälte hingegen verlangsamt die Akku-Elektronik und kann im schlimmstem Fall sogar die Akkuzellen beschädigen.

Dass sich Handys durch niedrige Temperaturen entladen, hat damit zu tun, dass die Kälte die elektrochemischen Prozesse der verbauten Akkuelektronik verlangsamt. Denn durch die Kälte wird auch die Flüssigkeit des Elektrolyts im Akku zäher und kann deshalb weniger gut Ladungen von Elektronen übertragen. Dadurch erhöht sich der sogenannte Innenwiderstand, woraus eine niedrige Spannung folgt. 

Damit das Handy trotz der geringeren Spannung wie gewohnt funktioniert, verbraucht es eine höhere Strommenge – schließlich ist elektrische Leistung das Produkt aus Strom und Spannung. Der höhere Stromverbrauch führt zur schnelleren Entladung des Akkus.

Wissenswert

Stellt der Akku dem Handy keine höhere Strommenge zur Verfügung, schaltet es sich aus.

Wird das Handy durch den Akku nicht mit einer ausreichend hohen Strommenge versorgt schaltet sich das Mobiltelefon aus. Dann kann es Ihnen so vorkommen, als ob der Akku leer – tatsächlich aber schaltet sich das Gerät nur aufgrund der geringen Spannung im Akku ab, durch die der Stromfluss nicht aufrechterhalten werden kann.



Wie entsorge ich meinen Handy-Akku?

Werfen Sie einen alten Akku auf keinen Fall in den Hausmüll.

Stattdessen sollten Sie ihn fachgerecht als Elektromüll entsorgen. Bringen Sie ihn dafür in einen Wertstoffhof. Oft nimmt auch der Elektronikfachhandel in Ihrer Umgebung alte Akkus entgegen.

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