Handy Produktberater

Welches Handy ist das richtige für Sie? Mit UMTS oder ohne? Zum Schieben oder Klappen? Mit Kamera oder MP3-Player? Dieser Überblick soll Ihnen Informationen über die verschiedenen Handy-Klassen, die wichtigsten Design- und Ausstattungsmerkmale sowie die technischen Grundlagen bieten.

Handyklassen

Um Ihnen die erste Orientierung etwas zu erleichtern, haben wir das riesige Angebot an Handys in verschiedene Klassen eingeteilt.

Motorola Motofone F3
Einsteiger-Handys:
Einfach zu nutzen

Einsteiger-Handy

Telefonieren, SMS und ein Telefonbuch - das sind die grundlegenden Funktionen eines Mobiltelefons und viel mehr bekommen Sie bei einem Einsteiger-Handy auch nicht geboten. Das klingt vielleicht altertümlich, ist aber für viele Nutzer völlig ausreichend. Kein Wirrwarr an winzigen Tasten, kein überfülltes Display und keine endlosen Untermenüs sind die Vorteile der Basic-Handys. Und natürlich ist auch der Preis entsprechend niedrig. Etwas teurer wird es, wenn zur Ausstattung des Handys noch eine (mehr oder minder schlechte) Kamera oder ein MP3-Player, ein größeres Adressbuch, MMS-Fähigkeit oder ein besseres Display kommen.

Sony Ericsson K750i
Foto-Handys:
Kein echter Kamera-Ersatz

Foto-Handy

Mit Ausnahme der absoluten Einsteiger-Handys ist die Fotofunktion heute schon fast Standard. In der Regel beträgt die Auflösung 1-3 Megapixel, was für ganz ansehnliche Fotos genügt, und für den Versand dieser Fotos als MMS an andere Handys allemal. Die neuesten (und auch recht teuren) Modelle kommen heute schon auf 5 Megapixel. Eine vollwertige Kamera können aber die wenigsten Handys ersetzen. Während es auf den ersten Blick kaum Unterschiede gibt, liegt der Teufel im Detail: Probleme haben viele Kamera-Handys zum Beispiel bei der Auslöseverzögerung (wie schnell wird nach Drücken des Auslösers das Foto gemacht), der Geschwindigkeit des Displays (das als Sucher eingesetzt wird) oder beim Bildrauschen (weil die verbauten Sensoren sehr klein sind). Außerdem hat die Linse bei manchen Geräten keinen Kratzschutz, Blitz oder Hilfslicht reichen nicht aus oder es gibt keinen optischen Zoom. Je nachdem, wie viel Speicher das Handy hat, ist der nach wenigen Fotos bereits voll, und Sie müssen - falls überhaupt möglich - mit einer Speicherkarte aufrüsten.

Auch die Videos, die mit den meisten Handys dieses Typs aufgenommen werden können, lassen oft zu wünschen übrig: Die Filmchen haben nur Briefmarkenformat, sind in der Länge stark beschränkt und der Ton scheppert und rauscht - kurz: einen Camcorder kann derzeit kein Handy ersetzen, die Videofunktion ist bestenfalls mit der einer normalen Digitalkamera vergleichbar. Für den Versand eines Videos an andere Handys ist die Qualität aber wiederum ausreichend.

Interessant ist dagegen die Videotelefonie-Funktion einiger Handys: Diese Modelle sind mit zwei Kameras ausgestattet, von denen sich eine an der Innenseite des Geräts befindet und Sie während eines Videotelefonats aufnimmt.

Sony Ericsson W810i
Musik-Handys:
Praktisch trotz Speicherknappheit

Musik-Handy

Auch bei den Musik-Handys gilt in der Regel: Ein vollwertiger MP3-Player kann mehr. Hier sind die Unterschiede allerdings nicht mehr so groß und gerade in den Punkten Soundqualität, Einstellungsmöglichkeiten und Dateiverwaltung haben die neuen MP3-Handys aufgeholt. Im Gegensatz zu den meisten MP3-Playern sind die Handys aber meist nicht mit einem großen internen Flash- oder Festplattenspeicher ausgerüstet, sondern werden anhand einer Speicherkarte mit Musik versorgt, die entweder im Lieferumfang enthalten oder separat gekauft werden muss. Je nach Kartenformat passen so bis zu 4 GB Songs auf den Handy-Player, mit dem Speicherplatz eines 40-Gigabyte-Players kann sich ein Handy also noch nicht messen. Andererseits ist es sehr praktisch, nicht immer zwei Geräte dabei haben und aufladen zu müssen - und zur Not können Sie auch auf das meist eingebaute Radio des Handys zurückgreifen. Und dann gibt es auch noch die Handys, die zwar einen MP3-Player haben, aber nur mit einem mickrigem Speicher ausgestattet sind, der NICHT mit einer Karte erweitert werden kann. Auch darauf sollte beim Kauf geachtet werden.

Nokia E51
Business-Handys:
Geschäftlich gut unterwegs

Business-Handy

Sehr umfangreiche Organizer- und Synchronisierungsfunktionen, volle Office-, E-Mail-, und Internettauglichkeit, weltweite Erreichbarkeit, eine lange Sprechzeit und ein robustes Äußeres - darauf kommt es bei den geschäftstauglichen Handys an. Weniger wichtig sind dagegen die Multimedia-Funktionen. Kamera oder MP3-Player sind zwar oft eingebaut, selten aber mehr als eine nette Dreingabe. Umgekehrt sind heute die meisten modernen Mobiltelefone der höheren Preisklasse mit den genannten Business-Funktionen ausgestattet, der Teufel liegt aber auch hier im Detail: Wie komfortabel ist die Synchronisierung von Terminen, Aufgaben, Kontakten und anderen Daten zwischen PC und Handy? Wie viele Einträge können jeweils gespeichert werden?

Smartphone (PDA-Phone)

Handys mit den Funktionen eines PDA (Personal Digital Assistant), bzw. PDAs mit den Funktionen eines Handys, werden Smartphones oder PDA-Phones genannt und sind wahre Multifunktionswunder, in denen die Ausstattung von Business-, Foto- und Musik-Handys vereint ist. Der gewaltige Funktionsumfang schlägt sich natürlich in Preis, Größe und Gewicht des Geräts nieder, dafür bleibt bei den Schweizer Taschenmessern unter den Handys auch kaum ein Benutzerwunsch offen.

PalmOne Treo 680
Smartphones:
Wahre Multifunktionswunder

Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Handys verfügen Smartphones in aller Regel über ein echtes Betriebssystem, das es Ihnen ermöglicht, nach Belieben weitere Programme auf dem Handy zu installieren. Auch ein Touchscreen, also ein Display das auf den Druck von Finger oder Stift reagiert, ist bei den Smartphones oft Teil der Ausstattung. Wie die klassischen PDAs, die ursprünglich nicht zum Telefonieren eingesetzt wurden, können die Smartphones auch mit einer größeren Tastatur ausgestattet sein, die aussieht wie eine Computertastatur und entweder eingebaut ist oder auf dem Touchscreen eingeblendet wird. Auch ein GPS-Empfänger, mit dem das Smartphone zum Navigationsgerät wird, ist ein zunehmend beliebtes Ausstattungsmerkmal.

Wie bei den anderen Handyklassen gilt auch hier die Faustregel, dass echte Kameras, MP3-Player oder Navigationssysteme leistungsfähiger sind, denn aufgrund des knappen Platzes in einem Handygehäuse gehen die Hersteller heute noch viele Kompromisse ein.

Fazit: Wie sich im Überblick gezeigt hat, gibt es für jeden Zweck auch das richtige Handy. Je mehr Funktionen das Gerät hat, desto teuerer ist es in der Regel aber auch. Machen Sie sich vor dem Kauf also klar, wofür Sie Ihr neues Handy nutzen wollen und setzen Sie sich ein grobes Preislimit. Bei billiger.de können Sie Ihre engere Auswahl schon einmal grob einschränken, indem Sie alle Angebote nach dem Preis sortieren.

Technik: UMTS oder nicht?

Beim Kauf eines neuen Handys stehen Sie heute vor der Wahl "UMTS oder nicht?", eine Frage, die man grob vereinfacht auch so formulieren kann: "Mobiles Internet oder nicht? " Ist Ihre Antwort "Ja, aber nur selten", dann gibt es mit GPRS/EDGE auch einen Mittelweg. Hier ein kurzer Überblick zu den technischen Hintergründen.

Ist Ihr neues Wunschhandy nicht UMTS-fähig, dann telefonieren Sie über den Mobilfunkstandard der zweiten Generation, GSM (Global System for Mobile Communications), der seit Anfang der 1990er genutzt wird und weltweit am weitesten verbreitet ist. GSM wurde mehrfach erweitert, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen und den Standard auch für Internetanwendungen zu optimieren: In Deutschland kann mit der Erweiterung GPRS eine Bandbreite von etwa 56 kbit/s erreicht, mit dem Datenturbo EDGE steigt die Datenmenge auf etwa 150 bis 200 kbit/s, also auf mehrfache ISDN-Geschwindigkeit. Für die gelegentliche Übertragung größerer Datenpakete genügen diese Geschwindigkeiten auch. Beide Erweiterungen müssen allerdings vom Handy unterstützt werden.

Webseiten betrachten Sie auf dem Handy anhand des WAP-Standards (Wireless Application Protocol), der die Möglichkeit bietet, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Handy-Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen. Abgerechnet wird dann üblicherweise nach der tatsächlich empfangenen Datenmenge. Besonders schnell sind WAP und GPRS/EDGE zwar nicht, für abgespeckte Internetinhalte wie Staumeldungen, Wettervorhersage oder Fahrpläne sowie für das gelegentliche Empfangen und Senden von E-Mails oder Multimedia-Nachrichten sind die Geschwindigkeiten jedoch ausreichend. Wollen Sie dagegen häufig online gehen und dabei auch normale, also nicht speziell auf mobile Endgeräte zugeschnittene Webseiten betrachten (nur mit WAP 2.0 möglich), oder gar Internet-Telefonie oder Mobiles TV nutzen, stoßen Sie schnell an die Geschwindigkeitsgrenzen von GPRS/EDGE und sollten ein UMTS-Handy in Erwägung ziehen.

T-Mobile MDA Compact II
UMTS-Handys:
Schneller mobil ins Internet

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist der Mobilfunkstandard der nächsten, also dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten erreicht werden können. In Deutschland sind das heute 384 kbit/s für den Downlink, also das Empfangen von Daten. Noch einmal schneller geht es mit der Erweiterung HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), die Datenraten von theoretisch bis zu 14,4 Mbit/s ermöglicht, wobei heute 3,6 Mbit/s realistisch sind. Wollen Sie etwa mobiles Fernsehen auf Ihrem Handy schauen (via DVB-H oder DMB) empfiehlt sich aufgrund der großen Datenmengen auch eine möglichst hohe Übertragungsgeschwindigkeit.

Das UMTS-Netz wird das GSM-Netz übrigens nicht ersetzen, zumindest nicht in absehbarer Zeit, sondern parallel verwendet werden. Das bedeutet, dass alle UMTS-Telefone auch im GSM-Netz funktionieren, nur umgekehrt eben nicht. Das hat den Vorteil, dass Sie auch bei einer schlechten oder fehlenden UMTS-Versorgung weiter erreichbar bleiben, weil Ihr Handy ganz einfach automatisch auf GSM/GPRS umschalten kann.

Fazit: Je mehr und je flexibler Sie mit Ihrem Handy online sein wollen, desto eher empfiehlt sich der Zugang per UMTS. Wollen Sie nur gelegentlich online gehen, das aber mit einer brauchbaren Geschwindigkeit, dann sollte Sie darauf achten, dass Ihr neues Handy GPRS oder EDGE unterstützt. Fürs reine Telefonieren und für Textnachrichten genügt ein GSM-Handy dagegen völlig.

Dual-, Tri- oder Quadband?

In Europa (und Asien und Afrika) verwenden die Netzbetreiber für den GSM-Standard zwei Frequenzbänder, das 900 MHz-Band (D-Netz) und das 1800 MHz-Band (E-Netz), weshalb so gut wie alle aktuellen Handys diese beiden Bänder unterstützen, also Dualband-Handys sind. Ein europäisches Triband-Handy unterstützt zusätzlich das 1900-MHz-Band, das in den USA gebräuchlich ist, und ein Quadband-Handy schließlich kann auch im 850-MHz-Band eingesetzt werden, das ebenfalls im nordamerikanischen Raum verwendet wird.

Fazit: Mit einem Tri- oder Quadband-Handy sind Sie also fast überall auf dem Planeten erreichbar. Wer dagegen höchstens mal nach Italien in Urlaub fährt, kann auf dieses Ausstattungsmerkmal aber problemlos verzichten.

Design und Bauart

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die frühen Handys, damals auch Knochen genannt: Klobig, schwer und nicht wirklich "handy ". Diese Zeiten sind längst vorbei, und auch beim Design des Handys gibt es heute eine riesige Auswahl - mit gewissen Vor- und Nachteilen:

Pantech GU-1100
Der klassische Riegel

Der Klassiker: Diese Bauweise, auch "Riegel " oder "Barren " genannt, ist der direkte Nachfolger des Knochens: Auf der Vorderseite des Handys befinden sich oben das Display und unten die Tasten, und das war’s. Der Vorteil: Alle Tasten stehen Ihnen auf Anhieb zur Verfügung, ohne dass Sie das Handy erst aufklappen oder –schieben müssen. Der Nachteil: Je kleiner das Handy, desto weniger Platz gibt es für die Tasten, was gerade bei einem großen Funktionsumfang schnell zu sehr kleinen Tasten oder Joysticks und einer umständlichen Navigation durch die Menüs führen kann.

Motorola KRZR K1
Klapphandy:
Mehr Platz für Tasten und Display

Klapphandy: Wie der Name schon sagt, können diese Handys aufgeklappt werden. Der Vorteil: Die für Tasten und Display nutzbare Fläche ist größer als bei der klassischen Bauweise. Der Nachteil: Für viele Funktionen müssen Sie das Handy erst aufklappen, bevor Sie es benutzen können, und bei schlecht verbauten Geräten kann der obere Teil des Gehäuses schon mal anfangen, störend zu wackeln.

Oftmals finden sich kleinere Displays auf der Oberseite der Klapphandys. Durch diese zusätzlichen Displays lässt es sich vermeiden, dass man das Handy ständig öffnen muss, um bspw. auf die Uhr zu schauen. Auch Anrufernamen oder weitere nützliche Informationen lassen sich so bei zugeklapptem Handy ablesen.

LG KG800 Chocolate
Sliderhandy:
Schieben statt klappen

Sliderhandy: Auch das Design der Sliderhandys soll Platz für mehr schaffen. Das wird erreicht, indem ein Gehäuseteil nach oben oder unten verschoben werden kann. Unter dem Schiebeelement kommen dann (zusätzliche) Tasten zum Vorschein. Noch mehr Platz bieten die Doppel-Slider-Handys, die nach oben und unten aufgeschoben werden können. Auch diese Bauart hat den Nachteil, dass bewegliche Teile im Spiel sind, die außerdem aneinander hängen bleiben können.

Es gibt auch Varianten von Sliderhandys, bei denen die Tastatur "zur Seite" ausklappt, und dadurch eine vollwertige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung stellt. Das ist besonders bei Internetanwendungen sehr hilfreich.

Sony Ericsson S710
Jack-Knife-Handy:
Wieder klappen, nur andersrum

Jack-Knife-Handy: Auch dieser (recht seltene) Handytyp wird aufgeklappt, allerdings nicht nach oben, sondern zur Seite wie ein Klappmesser. Wie bei den Klapp- und Slider-Handys schafft dieses Prinzip zwar Platz, ist aber auch anfälliger für mechanische Fehler und Schäden. Außerdem fällt das einhändige Öffnen hier recht schwer.

Viele Basisfunktionalitäten lassen sich auch bei geschlossenem Handy nutzen, zudem sind auch bei solchen Modellen die Displays meistens größer.

Fazit: Welches Design Ihnen optisch am besten gefällt ist natürlich reine Geschmackssache, Sie sollten das Äußere aber keinesfalls zur alleinigen Entscheidungsgrundlage machen. Ob Ihr neues Wunschhandy nicht nur gut aussieht, sondern auch gute Noten bekommen hat und die richtigen Funktionen für Sie bietet, lesen Sie in den Testberichten, Nutzermeinungen und im Datenblatt bei billiger.de.

Weitere Merkmale

Speicherplatz

Achten Sie darauf, dass Ihr neues Handy für den geplanten Verwendungszweck auch über einen ausreichend großen internen Speicher verfügt und/oder mit einer Speicherkarte erweitert werden kann. Denn was nutzt das schickste Musik-Handy, wenn Sie darauf nur zwei Alben speichern können? Achten Sie auch auf den Lieferumfang. Ist keine Speicherkarte enthalten, sollten Sie gleich eine mitbestellen, weil der interne Speicher meist sehr schnell belegt ist.

Nokia N93i
Handy-Display

Display

Auch hier ist wichtig, wofür Sie das Handy verwenden wollen: Geht es Ihnen nur darum, SMS-Nachrichten ohne Probleme lesen zu können, ist ein kleines, monochromes Display mit nur wenigen Bildpunkten vollkommen ausreichend. Als Digitalkamerasucher, für die Darstellung von Office-Dokumenten oder zum komfortablen Surfen auf echten Internetseiten ist so ein Display dagegen wenig geeignet. Wie groß das Display eines bestimmten Modells ist, lesen Sie wie immer im Datenblatt, und ob die Qualität hält, was der Hersteller verspricht, können Sie anhand der Testberichte und Nutzermeinungen überprüfen.

Akkuleistung

Je größer, heller und besser das Display, desto mehr Strom verbraucht das Handy. Auch die häufige Benutzung des eingebauten MP3-Players oder der (Video-)Kamera steigert den Stromverbrauch, genau wie die Nutzung von Bluetooth, WLAN oder Java-Anwendungen. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen und Modellen in der Regel zwar nicht, doch auch in diesem Bereich gibt es schwarze Schafe, die man besser meiden sollte. Ist ein Handy im Test dadurch aufgefallen, dass es nach knapp zwei Stunden im MP3-Betrieb schlapp macht, und Sie wollen es eigentlich genau dafür verwenden, sollten Sie wohl noch einmal auf die Suche gehen.

Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit finden Sie im Datenblatt des Handys. Wie lange der Akku im echten Betrieb mit den oben genannten Funktionen wirklich hält, lesen Sie wie immer in den Testberichten bei billiger.de.

Software, Menüführung und Einstellungsmöglichkeiten

Das Äußere und der Funktionsumfang eines Handys sind eine Sache, wie sich das Ganze dann bedienen lässt oft eine völlig andere. Denn ein Handy mit Dutzenden Funktionen macht nur dann Spaß, wenn auch alle Funktionen flüssig laufen und in kurzer Zeit per Menü oder Schnelltasten erreichbar sind. Manche Handys sind dagegen so träge, dass nach jedem Tastendruck erst Sekunden vergehen bevor eine Reaktion der Software erfolgt. Ist dann noch das Menü unübersichtlich oder endlos verschachtelt, wird die Benutzung des Handys zum Geduldsspiel.

Nokia N95 8 GB
Benutzerfreundlichkeit:
Einfache Navigation trotz vieler Funktionen

Auch wie die verschiedenen Funktionen zusammenspielen ist wichtig: Was passiert etwa, wenn Sie Musik auf Ihrem Handy hören und einen Anruf bekommen? Optimal ist, wenn Sie solche Dinge selbst einstellen können, genau wie Klingeltonprofile, Anruferbilder und ähnliches. Allzu häufig sind Sie dagegen auch in diesen Punkten auf die Voreinstellungen des Herstellers angewiesen - die Ihren Wünschen möglicherweise widersprechen. Oftmals ist es so, dass sich solche Dinge erst während der Benutzung herausstellen. Alltagstauglichkeit erweist sich immer erst nach dem Kauf. Lesen Sie deshalb unsere Testberichte und Nutzermeinungen, in denen solche nicht offensichtlichen Faktoren auf Ihre Qualität überprüft werden. Profitieren Sie damit von den Erfahrungen anderer Nutzer.

Fazit: Auch bei diesen Ausstattungsmerkmalen kommt es letztlich auf Ihre Bedürfnisse und Ansprüche als Nutzer an. Generell sollen Sie darauf achten, dass Ihr Wunschhandy keine großen Schwächen bei Funktionen hat, die Sie voraussichtlich häufig nutzen werden.

Neben den bisher genannten Punkten gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer Merkmale, in denen sich verschiedenen Handymodelle unterscheiden. Dabei geht es oft um Details wie die Anzahl der mitgelieferten Klingeltöne, ob die Schriftgröße geändert werden kann, und wie flach die Tasten des Handys sind. Haben Sie Ihre Auswahl anhand der bisher genannten Kriterien erst einmal eingegrenzt, können Sie Ihre Entscheidung anhand dieser Details schließlich fällen. Wie beim Design sollten Sie Ihre Wahl aber nicht ausschließlich davon abhängig machen.

Ausblick

Apple iPhone 8GB
Touchscreen-Handys:
Immer mehr im Kommen

Touchscreens und Funktionswunder

Das Problem: Die Displays werden immer größer, die Tasten dafür immer kleiner. Die Lösung: Tasten auf dem Display! Neudeutsch heißt das Touchscreen, gemeint ist also ein Bildschirm der auf Druck reagiert und entweder zusätzlich zu Tasten zum Einsatz kommt, oder diese sogar vollständig ersetzt. Im Moment sind Touchscreens fast nur bei entsprechend kostspieligen Smart- und PDA-Phones verfügbar, der Trend wird sich in Zukunft aber vermutlich auch bei den günstigeren Modellen fortsetzen.

Genau diese Entwicklung ist in den letzten Jahren auch in punkto Funktionsumfang zu beobachten: Vom klobigen Knochen mit zwei Funktionen haben sich die Handys zu Multifunktionswundern entwickelt, die vom Laptop im Hosentaschenformat nicht mehr weit entfernt sind. Nicht zuletzt die aktuelle Vernetzung und Verschmelzung aller möglichen Geräte wird diese Entwicklung auch in Zukunft vorantreiben.