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Stolichnaya Jalapeno Flavored Vodka
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Svedka Vodka
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Ratgeber

Wodka Ratgeber



Er tritt meistens als farbloses Getränk auf, besitzt mindestens einen Alkoholgehalt von 37,5 oder höher und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er nahezu neutral schmeckt, seine Nuancen bzw. Ingredienzen sich im Hintergrund halten. Wodka, ein Getränk welches wie kein anderes mit Russland in Verbindung gebracht wird, besitzt eine sehr interessante Geschichte, die weitaus mehr in sich hat als das Fusel-Image, was ihm so häufig anheftet.

Heutzutage wird Wodka nicht nur pur getrunken, sondern ist wichtiger Bestandteil zahlreicher Cocktails. Seinen Geschmack bekommt der Wodka nicht nur durch verschiedene Getreidearten, sondern gleichzeitig durch den Zusatz von Fuselölen, Aromen und diversen, fermentierten Stoffen. Pur getrunken unterschätzen viele Menschen seine Wirkung. Das Wörtchen Wodka ist übrigens eine Überlieferung aus dem slawischen und hat die Bedeutung “Wasser”.

In diesem Kaufberater möchten wir Ihnen den Wodka ein Stückchen näher bringen und Ihnen zeigen, welche Arten von Wodka es gibt, mit welchen Destillationsverfahren er hergestellt wird und welche Inhaltsstoffe er besitzt.

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten


Wodka wird in unterschiedlichsten Arten verkauft und von zahlreichen Herstellern wie Jelzin als Wodka Gorbatschow oder Stock auf den Markt gebracht. Doch sie alle sind unterschiedlich klassifiziert. Hier sind die unterschiedlichen Merkmale, auf die Sie beim Kauf achten sollten:

- Erfüllt er das Reinheitsgebot?
- Welche Getreidearten werden bei der Herstellung verwendet?
- In welche Geschmacksrichtung darf er gehen?

Da ein Wodka auch unterschiedliche Geschmäcker haben kann, auch wenn er relativ neutral erscheint, kann ein Produkt, bei dem ein anderes Getreide als Weizen in der Herstellung verwendet wurde, süßer schmecken. Darüber sollten Sie sich also Gedanken machen, bevor Sie den Wodka einkaufen.

Etwas Kurzes zur Geschichte


Wodka gibt es seit dem 14. Jahrhundert, ist allerdings mit dem heutigen Getränk kaum zu vergleichen. Schon zur damaligen Zeit wurde aus Weizen der hochprozentige Alkohol gewonnen. Ist Wodka heute ein Getränk, das den Russen zugeschrieben wird, so müssen auch die Polen Erwähnung finden, was die Erfindung des Getränks angeht. Da Russland zur damaligen Zeit jedoch ein regelrechtes Überangebot von Roggen hatte, wird zumeist behauptet, dass das östliche, kalte Land die Vorherrschaft in Bezug auf den Wodka hatte.

Der vor Jahrhunderten hergestellte Alkohol war im Gegensatz zu heute allerdings nur ein Halbstarker, da die Kunst der Destillation noch nicht so ausgereift war. Schriftlich erwähnt wurde Wodka erstmalig im Jahr 1405 – in Polen. Deswegen ist die Ursprungsfrage nach wie vor nicht ganz geklärt.

Innerhalb des 16. bis 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Wodka immer weiter und wurde häufig in Kreisen der Adligen getrunken. Allerdings wurde damals schon daran gearbeitet, das Herstellungsverfahren zu verfeinern und zu verbessern. Jetzt probierten sich auch andere Länder an der Herstellung. Der Wodka wurde zu einer regelrechten Spezialität.

Zu Zeiten des ersten Weltkrieges wurde Wodka verboten, weswegen die Schwarzbrennerei auf Hochtouren lief. Hierbei wurden vielfach Versuche unternommen, die Herstellungsart zu verbessern. Ab den 1950er Jahren wurde der Wodka wieder gesellschaftstauglich, auch andere Schichten genossen das hochprozentige Wässerchen. Langsam eroberte Wodka die Welt, bekannte Marken wie Smirnoff, Puschkin oder Gorbatschow entwickelten sich.

Heute gehört der Wodka mit zu den Getränken, die sich ideal zum Mixen von Cocktails eignen, aber auch pur – on the rocks oder handwarm – genossen werden.

Merkmale in der Herstellung


Der Wodka unterliegt heute dem Reinheitsgebot. Die Ausgangsstoffe variieren hierbei von Hersteller zu Hersteller. So gibt es welche, die nach wie vor mit Getreide arbeiten, andere nutzen Melasse oder sogar Weintrauben. Grenzen sind den Betrieben dabei keine gesetzt. Es gilt jedoch das Reinheitsgebot.

Was hat es damit auf sich?

Hierdurch wird bestimmt, dass beispielsweise in nordeuropäischen Ländern lediglich Kartoffeln oder Getreide für die Herstellung in Frage kommen. Dazu gehört zwar auch die Melasse, doch ist sie nicht so gerne gesehen. In Russland und der Ukraine gilt solch ein Reinheitsgebot schon seit längerem. Wichtig dabei ist, dass der Ursprungsstoff im Namen getragen wird, was dem Konsumenten die Orientierung bei der Wahl des geeigneten Wodkas erleichtert.

Getreide als Rohstoff

Das Getreide ist traditionell bei der Herstellung von Wodka und auch heute noch vielfach in Gebrauch. Hauptsächlich wird Roggen genutzt, ein Getreide, das dem Wodka einen leicht lieblichen und milden Geschmack verleiht. Dazu kommt ein weiches Aroma, ja, eine leicht süß schmeckende Komponente. Aufgrund dieser Eigenschaften zählt Roggen zu den beliebtesten Inhaltsstoffen und findet in den meisten Wodkabrennerei Verwendung.

Alternativ dazu kommt auch Weizen zum Einsatz. Mais oder Reis sind unüblich und werden relativ selten im Wodka zu finden sein. Reis findet jedoch immer mehr Anklang in asiatischen Ländern, wo ebenfalls Wodka hergestellt wird.


Kartoffeln als Rohstoff

Seit dem 19. Jahrhundert werden auch Kartoffeln bei der Herstellung von Wodka verwendet. Interessieren Sie sich für einen etwas kräftigeren Wodka, kann dies die Lösung sein. Er schmeckt zwar süßlicher als der Wodka, der aus Getreide gebrannt wird, doch bietet er eben einen recht starken Geschmack, der sich eher für Cocktails eignet.

Die Herstellung von “Kartoffel-Wodka” ist in Polen und der Ukraine sehr gebräuchlich.

Melasse als Rohstoff

Melasse verspricht einen sehr süßlichen Geschmack. Sie ist ein Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion. Wodka aus Melasse gibt es meistens in europäischen Ländern. Deutschland sowie Tschechien betreiben die Herstellung von Wodka mittels Melasse. Entsprechend der Qualität sind Produkte dieser Art eher im unteren Preissegment zu finden.

Wie wird Wodka hergestellt?


Der Ausgangsstoff von Wodka ist meistens eine Maische, wodurch der Wodka in seiner Herstellung dem Bier relativ ähnlich ist. Die Maische wird mit dem gewählten Ausgangsstoff vermischt. Hinzu kommen verschiedene Stoffe wie Enzyme und Stärke, die das Aroma des Wodkas beeinflussen. Hefe sorgt für die nötige Gärung und wandelt den Zucker, welcher in der Maische vorhanden ist, in Alkohol um. Danach wird der Wodka gebrannt.

Die Herstellung des neutralen Geschmacks erfolgt anschließend, indem das Destillat filtriert und in unterschiedlichen Stufen das Begleitaroma vollständig entfernt wird. Im Anschluss daran verfeinert man das Gebräu mit Fuselölen und filtert es noch einmal durch Aktivkohle. Die Filterung garantiert, dass die restlichen Stoffe entfernt werden und somit nicht mehr als Wasser und Ethanol übrig bleiben. Hierbei entscheidet sich auch, wie hochwertig der Wodka letzten Endes ist. Hierbei gilt: Je mehr Schwebeteilchen von Fuselölen vorhanden sind, desto schlechter ist er in der Qualität.

Ein ausgewogener Wodka hat einen Alkoholgehalt von etwa 40 Prozent. Moderne Marken besitzen jedoch zwischen 37,5% und 56%. Eine weitere Veredelung ist nach der Filtrierung möglich.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Kaufberatung helfen, den richtigen Wodka zu finden. Für unterschiedliche Anlässe eignet sich das Getränk pur, aber ist es durch seine Vielschichtigkeit selbstverständlich auch in Cocktails eine schöne Begleitung.

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