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Inline Skates (1 - 24 von 1.139)

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Der Produkttyp von Inline Skates gibt an, für welchen Einsatz die Rollschuhe gedacht sind. Während es bei Speedskates besonders auf die Schnelligkeit ankommt, besitzen Softbootskates einen weichen Schuh für mehr Tragekomfort.

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Anzahl Räder

Inline Skates können pro Schuh und je nach Modelltyp eine unterschiedliche Anzahl an Rädern besitzen. Die gängigsten Skates verfügen über vier Räder. Besonderheiten und Fahrverhalten sind von dieser Anzahl abhängig.

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Sie interessieren sich für Inline Skates?

In unserem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen zu Inline Skates für Sie zusammengetragen.
 
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Soy Luna Soy Luna – Rollschuhe zum Trainieren – Gr. 32/33
ab59,99 * 3 Preise vergleichen
Hudora RX-21 Kinder schwarz/grün Größe 37-40
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Kinder
Verschlussart
Schnalle
ab39,99 * 8 Preise vergleichen
K2 VO2 90 Boa M, Herren Inline Skate 2017
ab212,76 * 4 Preise vergleichen
K2 F.I.T. Pro 84 schwarz/grün Größe 40,5
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Herren
Verschlussart
Klettverschluss
ab85,47 * 2 Preise vergleichen
XXTreme Ocean schwarz/blau/weiß Größe 40-43
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Kinder
Verschlussart
Klettverschluss
ab39,99 * 2 Preise vergleichen
Skike v8 Tour orange/schwarz Größe 36-47
Produkttyp
Offroad-/Crossskates
Zielgruppe
Herren
Farbe
orange, schwarz
ab425,90 * 2 Preise vergleichen
Axersport Inline-Skates grün S
Zielgruppe
Kinder
Farbe
grün
Anzahl Räder
4
19,99 * 1 Angebot anzeigen
K2 Kinetic Speed Damen schwarz/türkis Größe 41,5
Produkttyp
Speedskates
Zielgruppe
Damen
Farbe
blau, schwarz
ab87,90 * 2 Preise vergleichen
K2 Alexis 80 Damen orange/weiß/schwarz Größe 40,5
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Damen
Verschlussart
Schnürung
ab92,30 * 5 Preise vergleichen
K2 VO2 100 X Pro, Inline Skate 2017
ab233,90 * 3 Preise vergleichen
K2 Alexis Pro 84 Damen schwarz/blau/gold Größe 38
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Damen
Verschlussart
Klettverschluss
ab129,99 * 2 Preise vergleichen
K2 F.I.T. 80 schwarz Größe 42,5
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Herren
Verschlussart
Schnürung
ab98,76 * 5 Preise vergleichen

Vedes Boy Kinder schwarz/blau Größe 32-35
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Kinder
Verschlussart
Klettverschluss
ab29,99 * 9 Preise vergleichen
K2 Kinetic Speed Damen schwarz/türkis Größe 40,5
Produkttyp
Speedskates
Zielgruppe
Damen
Farbe
blau, schwarz
ab87,90 * 2 Preise vergleichen
K2 Inline Skates "SK8 Charm X Pro Gr. 35-40
ab99,95 * 4 Preise vergleichen
K2 Alexis 80 Alu W, Damen Inline Skate 2017
ab121,56 * 4 Preise vergleichen
Hudora RX-90 schwarz Größe 41
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Damen, Herren
Verschlussart
Schnürung
ab71,88 * 3 Preise vergleichen
K2 Mod 125 Inline Skate 2017
ab379,96 * 3 Preise vergleichen
Rollerblade Macroblade 90 schwarz/gelb Größe 44,5
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Herren
Verschlussart
Schnürung
139,99 * 1 Angebot anzeigen
Giochi Preziosi Soy Skates Training Version 34/35
ab59,90 * 7 Preise vergleichen
Skike v8 Lift Cross 2R orange/schwarz Größe 36-47
Produkttyp
Offroad-/Crossskates
Zielgruppe
Kinder, Damen, Herren
Farbe
orange, schwarz
ab370,65 * 4 Preise vergleichen
K2 F.I.T. 80 schwarz Größe 45
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Herren
Verschlussart
Schnürung
ab95,72 * 5 Preise vergleichen
K2 VO2 90 Pro Damen lila Größe 39,5
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Damen
Verschlussart
Klettverschluss
ab169,95 * 4 Preise vergleichen
Hudora RX-90 schwarz Größe 46
Produkttyp
Softbootskates
Zielgruppe
Damen, Herren
Verschlussart
Schnürung
ab60,53 * 3 Preise vergleichen

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Inline-Skates bieten eine tolle und einfache Möglichkeit, um Sport zu treiben und sich fit zu halten. Durch die Geschwindigkeit macht Inline-Skaten besonders viel Spaß und schult zugleich die Beweglichkeit.
 
Inline-Skaten ist eine abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung und Sportart, die nicht nur allein, sondern auch in der Gruppe ausgeführt werden kann. Inline-Skates können dabei sowohl als Fortbewegungsmittel, für Stunts auf der Halfpipe als auch für Rennen und Marathons eingesetzt werden.
 
Inliner sind eine moderne Variante des klassischen Rollschuhs und zeichnen sich durch die besondere Anordnung der Räder aus. Diese sind nicht wie beim traditionellen Rollschuh nebeneinander, sondern in einer Reihe (Inline) angeordnet.
Wissenswert
Rollschuhe gibt es schon seit mehr als 100 Jahren.
 
Erfunden wurden sie von dem Belgier Jean-Joseph Merlin im Jahr 1760, der die klassischen Modelle am englischen Königshof in London vorführte. Rollschuhe bestanden damals aus einer einfachen Sohle, an deren Unterseite zwei oder vier Räder montiert waren. Die Befestigung am Fuß erfolgte mit Hilfe einer schlichten Lederschnalle. Während der Vorführung raste der Erfinder mit den Inline-Skates in einen Spiegel, da er die Bremsen an den Schuhen vergessen hatte.
 
Nichtsdestotrotz wurde das Rollschuhfahren wenige Jahre später zum großen Erfolg und entwickelte sich schon bald zu einem beliebten Sport. Die heute bekannten Kunststoffrollschuhe entstanden jedoch erst in den 1960er Jahren. 
Inline-Skates sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich. Worauf Sie bei dem Kauf von Inline-Skates achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie übersichtlich dargestellt.
 

Kaufberater

Bauweise und Materialien von Inline-Skates unterscheiden sich hinsichtlich ihres Einsatzzweckes und im Tragekomfort. Im Kaufberater haben wir wesentliche Kriterien zusammengestellt, die Sie bei der Auswahl Ihrer idealen Inline-Skates unterstützen können.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 
Bedenken Sie für den Kauf idealer Inline-Skates vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Das Material beeinflusst Tragekomfort sowie Stabilität der Inline-Skates.
    Weiche Softboot-Skates sind besonders bequem, während feste Hardboot-Skates dem Fuß besonders viel Halt bieten.
     
  • Wählen Sie die Bauart passend zum Einsatzbereich.
    Die Inline-Skates eignen sich je nach Bauweise beispielsweise eher für die allgemeine Fitness oder für Stunts auf der Halfpipe.
     
  • Anfänger, Fortgeschritten oder Profi? Passen Sie Ihre Ausstattung entsprechend an.
    Inline-Skates sollten so ausgestattet sein, dass sie optimal zu Ihren Bedürfnissen passen. Anfänger wählen beispielsweise lieber kleine Rollen, während Profis schon auf großen Rollen skaten können.
     
  • Die Passform beeinflusst den Tragekomfort.
    Es gibt Herren-, Damen- und Kindermodelle, die sich optimal den jeweiligen Fußformen anpassen. Zudem sollten die Inline-Skates perfekt sitzen und gut gepolstert sein. 
     

Inline-Skates-Typen

Inline-Skates sind in verschiedenen Bauweisen erhältlich, die sich für unterschiedliche Einsatzbereiche eignen. Inline-Skates lassen sich den folgenden 5 Produkttypen zuordnen: 
Auf den Punkt!
Fitness-Skates bieten durch ihre weiche Außenhülle einen hohen Tragekomfort, haben kleine Rollen und eignen sich daher besonders für Anfänger.
 
Hockey-Skates sind durch kleine Rollen und die fehlende Bremse schnell und wendig. Grundsätzlich eignen sie sich für alle, die nach den Fitness-Skates eine neue Herausforderung suchen. Sie kommen hauptsächlich im Inline-Hockey-Sport zum Einsatz.
 
Offroad-/Nordic-Skates besitzen große, mit Luft gefüllte Rollen und können somit auch auf unwegsamen Gelände eingesetzt werden. Allerdings eignen sie sich nur für geübte Fahrer.
 
Speed-Skates sind vor allem im Rennsport zu finden. Diese Inliner reichen normalerweise nur bis zum Knöchel und bieten somit sehr viel Bewegungsfreiheit.
 
Street-/Aggressive-Skates werden im härteren Skatesport eingesetzt, beispielsweise zum Befahren von Halfpipes und Rampen sowie für das Ausführen von Sprüngen und fürs Treppenfahren. Sie sind besonders robust und stabil, aber auch recht schwer.


Fitness-Skates
Bei Fitness-Skates handelt es sich meist um Softboot-Skates, die einen hohen Tragekomfort bieten. Sie sind größtenteils mit einer Bremse ausgestattet, wodurch sie sich besonders gut für Skate-Anfänger eignen. 
 
Der Fokus liegt bei diesen Inline-Skates auf einer guten Passform und dem Komfort beim Skaten, so dass die Fitness-Skates sowohl für kurze als auch lange Strecken bestens geeignet sind. Die Rollengrößen und die Art der Verschlüsse variieren von Modell zu Modell.
 
Fitness-Skates sind eine gute Wahl für Anfänger und Hobby-Skater ohne spezifischen Einsatzbereich. Preislich liegen Fitness-Skates je nach Ausstattung und Verarbeitung zwischen 17 € und 380 €.
 

Hockey-Skates
Hockey-Skates bestehen meist ebenso wie Fitness-Skates aus weichem Außenmaterial. Sie sind jedoch deutlich robuster und dadurch belastbarer
 
Hockey-Skates besitzen meist keine Bremse und sind schnell und wendig, da sie in der Regel mit kleinen Rollen mit einem Durchmesser von 76 mm bis 80 mm ausgestattet sind.
 
Prinzipiell eignen sich Hockey-Skates für alle Inline-Fahrer, die über die Anfängerphase hinaus sind und gerne schnell und wendig unterwegs sind. Durch den höheren Mindestpreis gegenüber Fitness-Skates und die fehlende Bremse sind diese Inliner jedoch eher für den Hockey-Rollsport geeignet. Hockey-Inliner können Sie zu einem Preis von 59 € bis 153 € kaufen.
 

Offroad-/Nordic-Skates
Offroad- oder auch Nordic-Skates sind Inliner, die luftgefüllte Rollen besitzen und somit auch für unwegsames Gelände geeignet sind. Daher werden sie oft auch als Cross-Skates bezeichnet. Sie besitzen im Gegensatz zu anderen Inline-Skates-Typen nur 2 Rollen.
 
Die Rollen sind mit einem Durchmesser von 150 mm bis 200 mm sehr groß und sind sowohl vor dem Fuß als auch dahinter befestigt, um besonders viel Stabilität bei der Fahrt über Stock und Stein gewährleisten zu können. 
Wissenswert
Offroad- oder Nordic-Skates sind häufig in Kombination mit Stöcken im Einsatz. Diese sorgen auf weichem Untergrund oder bei einer starken Steigung für den entsprechenden Antrieb.
Nordic Skating bietet somit auch im Sommer die Möglichkeit, Ski-Langlauf zu trainieren und ist durch die Kombination aus Nordic Walking, Inline-Skating und Langlauf ein sehr effektives Training.
Durch die großen Rollen und das veränderte Fahrgefühl sind Offroad-Skates eher ungeeignet für Anfänger. Wählen Sie die Nordic-Skates am besten, wenn Sie im Inliner fahren geübt sind und gerne Langlauf trainieren möchten.
 
Offroad- bzw. Nordic-Skates kosten zwischen 189 € und 346 € – je nach Ausstattung und Verarbeitung. 
 

Speed-Skates
Speed-Skates besitzen eine besondere Bauform: Diese Modelle reichen in der Regel nur bis zum Knöchel, wodurch sie dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit bieten. 
 
Speed-Skates haben zudem meist große Rollen von mindestens 100 mm Durchmesser. Dadurch können Sie länger hohe Geschwindigkeiten fahren: Je mehr Zeit das Rad für eine Umdrehung braucht, desto weiter ist die Strecke, die Sie damit zurücklegen.
 
Ein weiteres Merkmal der Speed-Skates ist das geringe Eigengewicht. Grund dafür ist die leichte Kohlenstoff-Faser, die für die Herstellung des Schuhs verwendet wird. Durch ihre Leichtigkeit belasten sie den Fahrer nicht mit zusätzlichem Gewicht und ermöglichen ein schnelles Fahren.
Wissenswert
Speed-Skating entstand ursprünglich durch den Eisschnell-Lauf.
 
Die Sportler brauchten einen Ersatz für ihre Schlittschuhe, um auch im Sommer trainieren und sich fit halten zu können. Inzwischen sind Speed-Skates auch für Hobby-Sportler im Handel erhältlich.
Optisch unterscheiden sich die Speed-Skates durch die lange Aluminiumschiene von den herkömmlichen Modellen. Das Aluminium der Schiene ist in der Regel bei Speed-Skates mit Magnesium kombiniert. Dieses sorgt für eine höhere Belastbarkeit in den Kurven. 
 
Ein weiteres Merkmal der Speed-Skates ist das geringe Eigengewicht. Grund dafür sind leichte Kohlenstoff-Fasern, aus denen der Schuh hergestellt ist. Die Leichtigkeit am Fuß ermöglicht schnelles Fahren. Weil sie optimal für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, finden sich Speed-Skates vor allem im Rennsport. Sie eignen sich für fortgeschrittene Inline-Skater oder Sportler, die für ein Inline-Rennen trainieren. Preislich liegen die Speed-Skates bei 89 € bis520 €.
Shopping Tipp

Sie suchen Inline-Skates, mit denen Sie schnell auch lange Strecken fahren können? Dafür eignen sich Marathon Inline-Skates: Sie sind eine Mischung aus Fitness- und Speed-Skates. Die Rollen mit einer Größe von mindestens 100 mm und ein hoher Schaft, der den Fuß optimal stützt, ermöglichen hohe Geschwindigkeiten auch auf große Distanzen.


Street-/Aggressive-Skates
Street-Skates sind auch als Aggressive-Skates bekannt und zeichnen sich durch ein multifunktionales Design aus: Street-Skates besitzen oftmals ein High-Low-System. Die Besonderheit dieses Systems besteht darin, dass Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern miteinander kombiniert werden. Dadurch lässt sich eine erhöhte Wendigkeit erzielen, dank der sich die Aggressive-Skates auch im Bereich des Inline-Hockeys einsetzen lassen. Die Rollengröße der Freestyle-Skates liegt zwischen 50 mm und 60 mm. 
Wissenswert

Die mittleren Rollen bezeichnet man auch als Grindwheels, da sie das Grinden – ein Entlangrutschen mit Inline-Skates an Kanten oder Treppengeländern – erleichtern: Diese Rollen sind kleiner und härter als die restlichen Rollen und bleiben seltener an der Stange hängen, wodurch der Fahrer nicht so stark abgebremst wird.

Viele Street-Skates verfügen über einen speziellen Block sowie Soulplates (verstärkte Flächen zu beiden Seiten des Rahmens), die das Rutschen auf Geländern oder Bordsteinen erleichtern. 
 
Street-Skates sind für den härteren und anspruchsvolleren Skatesport ausgelegt, wie beispielsweise das Ausführen von Tricks, Sprüngen, Grinds, Slides oder das Befahren von Halfpipes, Rampen und Treppen. Zudem finden sie auch im Inline-Hockey Einsatz. Diese Inline-Skates erhalten Sie für einen Preis von 61 € bis 229 €.
 

Materialien

Inline-Skates bestehen in der Regel aus einer harten oder weichen Außenhülle, einem Innenfutter, einer unter der Sohle verschraubten Schiene – meist aus Aluminium – und den darin montierten kugelgelagerten Rollen. Für die jeweiligen Komponenten der Inline-Skates werden unterschiedliche Materialien verwendet.
 

Außenhülle
Inliner lassen sich hinsichtlich ihres Außenhüllen-Materials in Hardboot-Skates und Softboot-Skates klassifizieren: 
 

Hardboot-Skates
Die Außenhülle der Hardboot-Skates besteht in der Regel aus festem Kunststoff wie Polypropylen. Unter der Hartschale befindet sich ein weicher Innenschuh aus Stoff, der den Fuß polstert. Aufgrund des harten Materials sind Hardboots meist schwerer als Softboots. Sie werden vor allem im Street- oder Stuntbereich genutzt, da sie dem Fahrer mehr Halt und Stabilität bieten und sehr robust sind. 
 
Hardboot-Skates sind in mehreren Ausführungen erhältlich. Entsprechend haben sie eine weite Preisspanne, die zwischen 19 € bis 230 € liegt. 
 

Softboot-Skates
Die Außenhülle der Softboot-Skates besteht aus weichem Material. Hier wird der Fuß nur durch eine feste Textilschicht gestützt, die meist aus flexiblem und atmungsaktivem Nylon-Netzgewebe und einer Polyesterpolsterung besteht. Im Gegensatz zu den recht starren Hardboot-Inlinern zeichnen sich Softboot-Skates durch einen sehr hohen Tragekomfort aus und sind demzufolge gerne im Ausdauer- und Fitnesssport im Einsatz. 
 
Die komfortablen, weichen Inliner gibt es in zahlreichen Varianten für einen Preis zwischen 17 € und 380 € zu kaufen. 
 

Innenfutter

Das Innenfutter sollte weich gepolstert sein, um das Fahrvergnügen nicht durch unangenehmes Reiben und Scheuern einzuschränken. Es besteht zumeist aus folgenden Materialien:
 
  • Polyester
    Viele Softboots bestehen aus dem Kunststoff Polyester. Das Material trocknet schnell und hält die Füße auch bei kälteren Temperaturen warm. Allerdings saugt der Stoff die entstandene Feuchtigkeit wie Schweiß kaum auf, so dass sich mit der Zeit unangenehme Gerüche bilden können.
     
  • Elasthan
    Ähnlich wie Polyester ist Elasthan eine Chemiefaser, die auch über einen langen Zeitraum formbeständig ist. Sie nimmt ebenfalls wenig Feuchtigkeit auf, so dass sich unangenehme Gerüche bilden können und die Füße sozusagen im Schweiß stehen.
     
  • Mikrofaser
    Stoffe aus Polyester- und Elasthan-Mikrofasern sind atmungsaktiv und feuchtigkeitsresistent. In den Skates entstehende Feuchtigkeit entweicht schneller nach außen, sodass Sie nicht so schnell schwitzen.
     
  • Carbonfasern
    Einige innovative Skates sind thermoformbar. Sie bestehen in dem Fall meist aus einem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. Thermoformbar bedeutet, der Schuh wird durch Wärme verformt und individuell auf die Form Ihres Fußes angepasst. Das Material schmiegt sich danach optimal an Ihren Fuß und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl.
     

Rollen
Das Material der Rollen bestimmt maßgeblich das Laufgefühl auf den Inlinern und spiegelt sich oftmals auch im Preis wider. Folgende Materialien werden für die Herstellung der Rollen am häufigsten verwendet:
  • Polyvinylchlorid
    Polyvinylchlorid (PVC) ist ein harter Kunststoff, dessen Elastizität mittels Substanzen verändert werden kann. Das Material ist robust, reibt sich auf dem Untergrund jedoch nach und nach ab und verschleißt daher mit der Zeit. Extrem hartes PVC wird jedoch häufig bei Grindwheels verarbeitet, um den Rollwiderstand gering zu halten und schnelleres Grinden zu ermöglichen. PVC-Rollen können etwas preisgünstiger als PU-Rollen sein.
     
  • Polyurethan 
    Polyurethan, auch PU abgekürzt, ist ein gummiähnliches Material, das sich durch Reibung auf dem Untergrund kaum abnutzt, da es sich bei Hitzeeinwirkung leicht verformt. Rollen aus Polyurethan sind in der Regel kostspieliger als PVC-Varianten, da sie bei gleicher Belastung eine höhere Lebensdauer aufweisen.

Unabhängig vom Material kann sich der Härtegrad der Rollen unterscheiden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Rollen.


Ausstattung

Je nach Modell kann die Ausstattung von Inline-Skates hinsichtlich folgender Merkmale variieren:
 

Bremsen
Manche Inline-Skates – insbesondere Fitness-Skates – besitzen einen sogenannten Gummistopper oder auch Bremsklotz aus Kunststoff am rechten Skate. Er ist hinter den Rollen an der Schiene des Skates befestigt und vereinfacht das Bremsen auf den Inlinern. Dabei wird der Fuß mit der Bremse beim Fahren vorgestellt und das Gewicht durch leichtes Anwinkeln des Fußes auf den Gummistopper verlagert.
In unserem FAQ-Bereich finden Sie mehr über Bremstechniken mit Inlinern unter der Frage: Wie wird mit Inline-Skates gebremst?

Besonders für Fahranfänger sind Inline-Skates mit Bremse eine gute Wahl, da sie ein Gefühl der Sicherheit geben und dafür keine fortgeschrittene Fahrtechnik erfordern. Einige Skates lassen sich auch problemlos mit Bremsen nachrüsten. 
 


Kugellager
Die Beschaffenheit der Kugellager ist ein wichtiges Qualitätskriterium von Inline-Skates. Die Lager liegen zentral in den Rollen und umschließen die Achse. Sie sorgen dafür, dass die Rollen flüssig laufen. Gute Kugellager optimieren die Kraftübertragung auf die Rollen, wo sie sonst durch Reibung verringert werden würde. 
Wissenswert
Die ABEC-Skala weist die Güte von Kugellagern aus. 
 
ABEC steht für Annular Bearing Engineering Committee – ein Fachausschuss der Vereinigung amerikanischer Wälzlagerhersteller. Je höher der ABEC-Grad ist, umso höher ist die Qualität der Kugellager.

Kugellager sind vornherein in Inline-Skates montiert und werden somit mitgeliefert. Bei günstigen Modellen bestehen diese jedoch meist aus einer niedrigen Güteklasse. Abhilfe schafft hier der nachträgliche Austausch der Rollen bzw. des Kugellagers. 

Tipp
Prüfen Sie ganz einfach, wie gut Ihre Kugellager sind:
 
Nehmen Sie Ihren Rollschuh in die Hand und drehen an den Rollen. Nun sehen Sie, wie schwungvoll und leicht die Rollen gleiten. Wenn sie möglichst lange, geschmeidig und geräuschlos laufen, ist das Kugellager qualitativ hochwertig.


Rollen
Die Rollen von Inline-Skates sind neben dem Kugellager ein weiteres wesentliches Ausstattungsmerkmal, das den Fahrspaß maßgeblich mitbestimmt. Inline-Skates haben je nach Modell 2-5 Rollen. Achten Sie beim Kauf von Inline-Skates hinsichtlich der Rollen auf 2 wichtige Eigenschaften, die sich nach Ihren persönlichen Anforderungen richten sollten:
 
  • Rollendurchmesser
    Am wichtigsten für die Wahl der Inliner ist der Rollendurchmesser. Er bestimmt, ob die Inline-Skates besonders wendig sind oder eine hohe Geschwindigkeit erzielen. Große Rollen sorgen für Schnelligkeit und vereinfachen es, diese Geschwindigkeit lange zu halten. Im Gegenzug sind sie nicht so wendig und machen enges Kurvenfahren fast unmöglich. Kleine Rollen hingegen sind sehr wendig, erreichen jedoch nicht ebenso hohe Endgeschwindigkeiten wie große Rollen. Mit einem Durchmesser von 75 mm bis 80 mm können Sie von beiden Eigenschaften profitieren. 
     
  • Rollenhärte
    Neben dem Durchmesser bestimmt auch die Rollenhärte das Fahrverhalten und die Haltbarkeit der Inliner-Rollen. Die Rollenhärte wird mit der Shore-Härte „A“ gekennzeichnet, wobei die gängigen Werte von 75 A (weich) bis 90 A (hart) reichen. Mit harten Rollen haben Sie weniger Rollwiderstand auf glatten Oberflächen wie Asphalt, wodurch Sie schneller fahren können und sich die Rollen langsamer abnutzen. Dafür spüren Sie mehr Erschütterungen der Straße während der Fahrt und haben einen erhöhten Geräuschpegel. Weiche Rollen haben hingegen mehr Gripp auf dem Asphalt, was ein angenehmes und gefedertes Fahrgefühl vermittelt. Sie nutzen sich jedoch schneller ab und sind nicht so schnell wie härtere Rollen.
     

Verschlussarten
Inline-Skates haben verschiedene Verschluss-Systeme, deren Wahl von Ihren persönlichen Vorlieben abhängt. Bei den meisten Modellen werden die verschiedenen Systeme jedoch für besonders stabilen Halt miteinander kombiniert. Gängige Verschlussarten sind:

Klettverschluss
Hier wird der Schuh mit einfachen, robusten Schnellverschlüssen aus Polyester-Klettbändern geschlossen. Mit der Zeit nutzen sich Klettverschlüsse etwas ab, sind aber sehr belastungsfähig.
 

Schnürung
Diese Verschlussvariante bietet mehr Flexibilität und Bewegungsfreiheit im Schuh, da sie sich dem Fuß anpassen lässt. Sie erinnert an die typische Rollschuhoptik. Schnürsenkel sind durch ihre Beschaffenheit aus Stoff meist nicht so langlebig wie Schnallen oder Klettverschlüsse und müssen gegebenenfalls nach einiger Zeit ausgetauscht werden.
 

Raster- und Klickverschluss

Hierbei handelt es sich um Schnellverschlüsse mit Rasterung an einem Kunststoffgurt. Der Gurt wird durch eine Schnalle geführt und an der passenden Stelle eingeklinkt. Der zusätzliche Klickverschluss fixiert die Rasterung. Die einzelnen Elemente sind sehr stabil. Nach erstmaliger Einstellung liegen die Inline-Skates jedes Mal perfekt und gleich fest an. 
 


Tragekomfort

Neben einer qualitativen Ausstattung und Verarbeitung ist der Tragekomfort von Inline-Skates sehr wichtig für den Fahrspaß. Er wird durch eine gute Passform des Schuhs und ein weich gepolstertes Innenfutter begünstigt. 
 
Der Schuh sollte dem Fuß zugleich einen festen und sicheren Halt bieten, ohne zu drücken. Die Ferse sollte im Stand fest in der Fersenschale des Inliners anliegen, da sich sonst die Kraft beim Fahren nicht optimal auf den Inline-Skate überträgt und ein kontrolliertes Fahren erschwert. Vor den Zehen sollte noch 1-1,5 cm Luft sein. Als Faustregel gilt: Inline-Skates lieber eine halbe bis ganze Nummer größer als die normale Schuhgröße bestellen. Dann bieten sie meist genug Halt, ohne zu scheuern und verursachen beim Inline-Skating keine unangenehmen Druckstellen.
 
Da sich die Füße von Männern und Frauen anatomisch voneinander stark unterscheiden können, wählen Sie vorzugsweise das entsprechende Herren- oder Damenmodell der Inline-Skates.

Shopping Tipp

Es gibt größenverstellbare Inline-Skates für Kinder. Sie lassen sich auf verschiedene Kinderschuhgrößen einstellen und können somit auch über mehrere Jahre hinweg von Ihren Kindern genutzt werden.


Zubehör

Für Inline-Skates ist zahlreiches Zubehör erhältlich. Sinnvoll sind Schutzausrüstungen wie Protektoren und Schutzhelm. Zudem bietet ein Skater-Rucksack die Möglichkeit, auch unterwegs auf Inlinern immer die wichtigsten Dinge wie Handy, Geldbeutel und Trinkflasche dabei zu haben.
 

Protektoren
Protektoren schützen und sichern Sie beim Inline-Skating. Die Schoner bestehen aus Stoff und aufgenähten Plastikscheiben bzw. Schienen aus Metall. Sie lassen sich durch Überstülpen und/oder mit Klettschlüssen am Körper befestigen. 
Protektoren-Sets sind schon für einen Preis von 5 € erhältlich und können in der Profi-Ausstattung auch bis zu 130 € kosten. 
Für Inline-Skating sind besonders folgende Schützer ratsam:
 
  • Handgelenkschoner
    Verletzungen am Handgelenk sind die häufigsten Unfallfolgen auf Inline-Skates, da wir uns beim Sturz instinktiv mit den Händen abstützen. Handgelenkprotektoren besitzen eine Schiene, die das Gelenk unterstützt und es somit vor Verstauchungen und Brüchen schützen kann. Zudem können Handgelenkschützer die Haut vor Schrammen und Schürfwunden bewahren.
     
  • Knieschoner
    Knieschoner schützen die Kniegelenke bei einem Sturz. Die Kniescheibe ist dabei durch eine frontale Plastikschale geschützt. Sie werden meist über das Knie gestülpt und mit einem Klettverschluss festgezogen.
     
  • Ellbogenschoner
    Ellbogenschützer sind den Knieschonern im Aufbau sehr ähnlich. Sie besitzen ebenfalls über dem Gelenk zum Schutz eine Plastikschale, sie werden übergestülpt und mit Klettbändern verschlossen.
Bedenken Sie
Die Schoner sollten optimal sitzen.
 
Zu eng anliegende Schoner können im Extremfall die Blutzufuhr einschränken. Schoner, die zu locker sitzen oder nur mit Klettverschlüssen befestigt werden bzw. nicht zum Überziehen vorgesehen sind verrutschen leicht und können das Gelenk bei einem Sturz nicht effektiv schützen.


Schutzhelm
Einen wichtigen Teil der Schutzausrüstung stellt der Helm dar. Er dient dem Schutz des Kopfes und sollte darum keinesfalls beim Inlinerfahren fehlen. Ein Schutzhelm kann vor schweren Kopfverletzungen bei einem Unfall oder Sturz schützen. 
 
Es gibt spezielle Skater-Helme, die eine runde Form haben. Sie sind mit einem speziellen Hinterkopfschutz ausgestattet, da der Hinterkopf bei einem Sturz während des Skatens dem höchsten Verletzungsrisiko am Kopf ausgesetzt ist. Ein guter Schutzhelm sollte zudem über ausreichend Lüftungsschlitze verfügen, die an heißen Sommertagen für ausreichend Luftzirkulation sorgen.
 
Skaterhelme bewegen sich in einer Preisspanne von 10 € bis 350 €.
Shopping Tipp
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In unserem Preisvergleich können Sie die Preise von Skater-Helmen miteinander vergleichen und im Anschluss schnell und einfach bei unseren Shop-Partnern online bestellen. 


Skater-Rucksack
Skater-Rucksäcke sind sehr robust und bieten neben einem großen Hauptfach für die Skates auch Platz für Trinkflasche und Kleinteile. Teilweise lassen sich die Skates auch außen an speziellen Gurten befestigen und können so transportiert werden, wenn Sie gerade nicht damit fahren. 
 
Skater-Rucksäcke sind durch ihre ergonomische Form besonders angenehm zu tragen und eignen sich somit auch für lange Strecken. Der Tragekomfort wird von gepolsterten Schultergurten und verstellbaren Brust- und Nierengurten unterstützt.
 
Skater-Rucksäcke können Sie zu einem Preis von 35 € bis 120 € kaufen.
Shopping Tipp
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Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Haben Sie noch Fragen zur Verwendung von Inline-Skates? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Inline-Skates haben wir in unserem FAQ-Bereich für Sie zusammengefasst. 


Anwendung

Pauschal lässt sich kein Alter festlegen, ab dem Inline-Skates für Kinder geeignet sind. Allerdings gibt Ihnen die Schuhgröße einen Richtwert. Die meisten Inliner sind erst ab Schuhgröße 28 erhältlich. Diese Schuhgröße erreichen die meisten Kinder im Alter von 4-5 Jahren. Wichtig ist vor allem, dass die Skates optimal passen.
Bedenken Sie

Auch die individuelle Entwicklung des Kindes bestimmt, ab wann es Inline-Skates fahren kann. Dafür sollten vor allem die motorischen Fähigkeiten wie Koordination und Gleichgewichtssinn des Kindes ausgereift sein.

Wenn Sie das erste Mal auf Inline-Skates stehen, ist es von Vorteil, wenn Sie auf einem leeren Parkplatz oder in einer verkehrsberuhigten Zone üben. Am besten eignet sich dafür Asphalt.
 
Kennen Sie jemanden, der im Inline-Skaten bereits geübt ist? Lassen Sie sich von ihm einweisen und üben Sie gegebenenfalls zusammen.
 
Folgende Tipps können Sie befolgen, um die ersten grundlegenden Fahrversuche auf Inline-Skates zu starten:
 
  1. Üben Sie zuerst die Körperhaltung. Verlagern Sie dafür Ihren Körperschwerpunkt genau über die
    Inline-Skates, indem Sie die Knie- und Fußgelenke leicht beugen und den Oberkörper nach vorne lehnen.
    ⇒ So haben Sie eine stabile Körperposition und können die Balance besser halten.
  2. Nun geht es an die ersten Fahrversuche. Setzen Sie vorsichtig den rechten Fuß vor den linken und bewegen Sie dabei den rechten Skate leicht nach außen und hinten. Beschreiben Sie mit dem rechten Fuß einen leichten Halbkreis nach hinten, bis sich die Inline-Skates wieder parallel nebeneinander befinden. Verlagern Sie das Gewicht währenddessen auf Ihr linkes Bein. Wiederholen Sie den Vorgang nun mit dem linken Fuß, während Sie auf dem rechten Skate vorwärts gleiten.
  3. Üben Sie die Skateschritte so lange, bis Sie sich sicher fühlen und flüssig fahren. Bewegen Sie sich erst dann außerhalb des verkehrsberuhigten Bereichs. 

Tragen Sie sicherheitshalber eine gute Schutzausrüstung in Form von Protektoren und Schutzhelm, wenn Sie Inline-Skates fahren.

Um sich bei einem Sturz nicht zu verletzten, kann die richtige Falltechnik hilfreich sein. Üben Sie in Ruhe, wie Sie bei der Fahrt mit Inline-Skates fallen können, ohne sich schwere Verletzungen zuzuziehen. 
 
Am besten eignet sich die sogenannte Falltechnik Double-Kneeing (Fallen auf beide Knie), die auch bei Profi-Skatern sehr beliebt ist. Sie fallen hierbei mit aufgerichtetem Oberkörper auf beide Knieprotektoren und verlagern Ihr Gewicht dabei nach hinten. Das Gesäß berührt dabei fast die Fersen, Sie setzen sich also auf Ihre Inliner. Durch die Knieschoner wird der Schwung ausgebremst und Sie kommen zum Stehen. 
Achtung!
Kippen Sie bei der Falltechnik Double-Kneeing auf keinen Fall mit dem Oberkörper nach vorne.
 
Um den Fahrschwung abzubremsen, ist es nötig, den Körperschwerpunkt nach hinten zu verlagern. Wenn Sie den Oberkörper nach vorne kippen lassen, besteht die Gefahr, dass Sie aufschlagen und sich verletzten. Stützen Sie sich frontal mit Ihren Händen kontrolliert ab, um ein Kippen zu vermeiden.
Auf Inlinern können Sie eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Bremstechniken zu beherrschen. Für Anfänger und Fortgeschrittene gibt es einige Arten zu bremsen, die recht schnell zu erlernen sind. 
Im Folgenden erklären wir Ihnen die 2 gängigsten Bremstechniken beim Inline-Skating:
 
  • Fersen-Stopp 
    Der Fersen-Stopp ist die einfachste und bekannteste Art, mit Inline-Skates zu bremsen. Hierbei wird die montierte Bremse an den Skates genutzt, die sich meist am rechten Fuß befindet. Dafür gehen Sie leicht in die Hocke, strecken den rechten Fuß ein wenig nach vorne aus und verlagern das Gewicht auf den Gummistopper. Dadurch verlieren Sie an Geschwindigkeit und bremsen ab. 
     
  • T-Stopp
    Die Bremstechnik T-Stopp eignet sich für fortgeschrittene Skater, die keine Bremse an den Inline-Skates montiert haben. Für diese Bremstechnik verlagern Sie Ihr Gewicht auf das vordere Gleitbein und stellen zugleich Ihren anderen Fuß im rechten Winkel (90°) quer zur Fahrtrichtung nach hinten. Durch die schräge Haltung des hinteren Skates wird die Fahrgeschwindigkeit reduziert. Mit dem T-Stopp nutzen Sie die Rollen der Inline-Skates schneller ab und benötigen in etwa einen doppelt so langen Bremsweg wie beim Fersen-Stopp.
     

Historie

Die klassischen Inline-Skates wurden bereits im Jahr 1760 von dem Belgier Jean-Joseph Merlin in England erfunden und seitdem stetig weiterentwickelt.
 
In den 1980/90ern erlebten die Inline-Skates einen Aufschwung und es entstanden die modernen, innovativen Inline-Skates der heutigen Zeit. Damals entdeckten die Eishockeyspieler und Brüder Scott und Brennan Olsen die Inline-Skates als Ersatz für ihre Schlittschuhe in den Sommermonaten. Da die Inliner aber noch recht instabil waren, entwickelten sie diese weiter: Die Inline-Skates erhielten bessere Rollen und Kugellager sowie einen stabileren Rahmen. Die Olsen-Brüder gründeten im Anschluss die Firma Rollerblade und produzierten die weiterentwickelten Skates in großer Menge, nachdem Inline-Skating zum Trendsport in den USA und Europa wurde. Heute werden Inline-Skates von zahlreichen Herstellern angeboten.
 
Der Trend des Inline-Skatings kommt aus den USA. Inline-Skates wurden von dem Amerikaner Scott Olsen weiterentwickelt, um amerikanischen Eishockeyspielern die Möglichkeit zu bieten, auch in den Sommermonaten zu trainieren. 
 
Seither wurde das Inline-Skating auch bei Hobbysportlern immer beliebter. Mitte der 1990er Jahre erreichte der Trend auch Europa. Der Sport ist sowohl für das Einzeltraining als auch für das gemeinsame Skating in der Gruppe geeignet und bietet einen großen Spaßfaktor. Inline-Skating hält zudem fit und kann einen Sportler bei seiner Wettkampfvorbereitung unterstützen. 

 

Kauf

Vor dem Kauf von Inline-Skates sollten Sie sich Gedanken machen, wie hoch Ihr Trainingslevel auf Inlinern ist und wofür Sie die Skates einsetzen möchten. Sind Sie beispielsweise Anfänger und möchten nur in Ihrer Freizeit skaten? Dann sind Fitness-Skates für Sie die richtige Wahl. Sind Sie jedoch Fortgeschrittener und bereiten sich auf ein Rennen vor, können Sie zu Speed-Skates greifen. 
Zudem sollten Sie auf eine qualitative Ausstattung hinsichtlich der Bremsen und Rollen und eine optimale Passform des Skateschuhs achten. 
In unserem Kaufberater zu Inline-Skates haben wir die wichtigsten Informationen zu Inline-Skates-Typen, Materialien sowie Ausstattung und Tragekomfort für Sie zusammengetragen.

Kosten

Inline-Skates können zwischen 15 € und 530 € kosten. Je nach Inline-Skates-Typ, Hersteller und Ausstattung gestalten sich die Preise. Fitness-Skates können als Einsteigermodell sehr günstig sein, während beispielsweise Speed-Skates aufgrund ihrer Ausstattung kostspieliger sind. 
Shopping Tipp

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Modelle

Bei Inline-Skates handelt es sich um eine moderne Variante des klassischen Rollschuhs. Charakteristisch für Inline-Skates sind die schmalen in einer Reihe hintereinander angeordneten Rollen. Die Anzahl der Rollen kann zwischen 2 bis 5 Stück variieren.
 
Mit Inlinern können Sie Ihre Fitness auf abwechslungsreiche Weise trainieren und dabei viel Spaß haben. Inline-Skates stärken neben der Ausdauer zahlreiche Muskeln wie Beine und Po.
 
Marathon Inline-Skates sind Inliner mit einer Rollengröße von mindestens 100 mm. Sie sind eine Variante der herkömmlichen Speed-Skates
 
Marathon Inline-Skates sind für mehr Stabilität meist etwas höher geschnitten als klassische Speed-Skates, bieten aber durch einen niedrigen Schaft mehr Flexibilität als Fitness-Skates. Der sonstige Aufbau ähnelt den Speed-Skates. Wer eine Mischung aus Fitness- und Speed-Skates sucht, um lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit zu fahren, trifft mit Marathon Inline-Skates eine gute Wahl.

 

Pflege

Nach jeder Fahrt sollten die Schuhe der Skates gut trocknen. Bewahren Sie die Skates nicht verschlossen im Rucksack oder einer Tragetasche auf, sondern stellen Sie die Inliner zum Auslüften frei hin. 
Bedenken Sie

Vermeiden Sie zum Trocken zu viel Hitze – wie beispielsweise auf der Heizung – da sie das Material der Skates spröde machen kann. Lassen Sie Inline-Skates lieber langsam an der Luft trocknen.

Softboot-Skates bieten manchmal die Option, den Innenschuh rauszunehmen und ihn per Hand zu waschen. Im Anschluss können Sie ihn langsam trocknen lassen und danach einfach wieder in die Inline-Skates einlegen. Hardboot-Skates können Sie meist mit einem feuchten Tuch von außen reinigen und einfach abwischen. 
 
Entfernen Sie stets groben Schmutz von Rollen und Schiene, damit er sich nicht über lange Zeit festsetzt und die Rollen blockiert.
 
Die Rollen von Inline-Skates sind das Bauteil, welches in der Regel am schnellsten und stärksten abnutzt. Daher ist es ratsam, die Rollen regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen oder untereinander zu wechseln. 
Tipp

Häufig nutzen sich die hinterste und die vorderste Rolle sowie die Innenseiten der Rollen am meisten ab. Durch regelmäßiges Tauschen und Drehen der Rollen untereinander hält sich ein Satz Skates-Rollen deutlich länger, bevor er komplett ersetzt werden muss.

Das Tauschen und Wechseln der Rollen ist einfach und gewährleistet ein besseres und sicheres Fahrverhalten auf den Skates. Folgen Sie dafür einfach folgender Vorgehensweise:
 
  1. Lösen Sie mit einem geeigneten Inbus-Schlüssel die Achsen der Rollen und entfernen Sie diese anschließend.
  2. Ziehen Sie die Rollen vorsichtig aus der Schiene. 
  3. Positionieren Sie die Rollen neu, indem Sie die inneren Rollen nun außen und die hinterste und vorderste Rolle in der Mitte anordnen.
  4. Drehen Sie die Rollen jeweils um 180° um die eigene Achse, sodass nun die Außenseiten nach innen liegen. 
  5. Befestigen Sie die Rollen mithilfe der Achsen und dem Inbus-Schlüssel wieder an der Schiene.
  6. Wenn die Rollen bereits zu abgenutzt sind, können Sie Schritt 3 und 4 überspringen und einfach einen neuen Satz Rollen im Schritt 5 an der Schiene befestigen.
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