Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Activision |
| EAN | 5030917124297 |
| Gelistet seit | Mai 2013 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Genre | Action, Rollenspiel, Adventure, Action-Adventure, Shooter |
| Produktlinie | Destiny |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Activision |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Teen |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 16 |
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Abgesehen von den teilweise etwas ausgewaschenen Texturen in den Hintergründen der Szenarien macht das Spiel Destiny optisch einen sehr runden Eindruck. Die Lichteffekte untermalen gekonnt die Stimmung, die Areale wirken wie von der Zeit geformt und fordern regelrecht erkundet zu werden. Wer sich auf Erkundungsreise begibt, wird jedoch schnell feststellen, dass es nicht viel zu sehen gibt. So schön die Gegenden auf den ersten Blick erscheinen, so leblos und uninspiriert sind sie auf den zweiten Blick. Der Gamer kann mit der Umwelt nicht interagieren, vieles wirkt zufällig zusammengewürfelt. Was der Spieler findet, hat überhaupt keinen Einfluss auf den eigenen Charakter oder die Geschichte. Man hätte mit etwas Storytelling der Welt viel mehr Tiefgang und Tragik geben können. Etwas ermüdend: Gerade wenn der Spieler die “Patrouille”-Missionen nutzt, um etwas Erfahrungspunkte oder Gegenstände zu sammeln, landet er immer wieder bei den gleichen Abschnitten, die sich spielerisch nur durch eine Umplatzierung der Feinde verändern.
Destiny ist kein Spiel, durch das man einfach durchlaufen kann. Denn die maximale Charakterstufe 20 erreicht man recht schnell und danach muss der Spieler neustarten. Langfristig beschäftigt einen dabei vor allem die Jagd nach Ausrüstungsgegenständen. Dank der klug agierenden Gegner und der fordernden Boss-Kämpfe gestaltet sich das Spiel sehr anspruchsvoll. Die Schlachtatmosphäre ist hervorragend gelungen und das Missionsdesign erweist sich als stimmig und vielfältig. Der Umfang ist solide: Es gibt drei unterschiedliche Klassen mit eigenen Fähigkeiten und auch die Waffenauswahl ist alles andere als mager. Grafisch kann sich das Spiel auf jeder Plattform sehen lassen, auf den Next-Gen-Konsolen sieht er aber erwartungsgemäß am schönsten aus. Story-Fans dürften allerdings eine tiefgründigere, interessantere und spannender inszenierte Geschichte erwarten.
Trotz vieler enttäuschender Mängel liefert Entwickler Bungie mit dem Multiplayer-Shooter Destiny ein Spiel mit großem Suchtfaktor. Obwohl die Missionen sich wiederholen und nicht besonders originell sind, strahlt das Spiel eine starke Anziehungskraft aus. Eventuell liegt das an der atemberaubenden visuellen und musikalischen Darstellung. Die große Welt ist zugleich wunderschön als auch faszinierend gestaltet. Abseits der Missionswege gibt es jedoch noch nicht allzu viel zu entdecken. Auch die Geschichte gestaltet sich etwas einfallslos und bietet einen zu geringen Umfang. Nach der Erfüllung langer Missionen und schwerer Bosskämpfe zeigt sich das Spiel auch geizig hinsichtlich einer angemessenen Belohnung. Sehr gut umgesetzt sind das Gunplay und die herausfordernden Feuergefechte. Allerdings weist die KI der Gegner auch viele Mängel auf. Destiny bietet insgesamt viele unterhaltsame Stunden Spielspaß. Während man zu Beginn von der Schönheit des Spieles geblenden wird, ergeben sich nach und nach schwerwiegende Mängel, die das Vergnügen drastisch verringern. Hier wurde leider sehr viel Potenzial verschenkt.
Wohl dem, der sich von dem gewaltigen Hype vor der Veröffentlichung von Destiny nicht hat anstecken lassen. Wenn auch Destiny kein schlechtes Spiel ist, hohen Erwartungen kann es nicht gerecht werden. Die typischen Stärken und Schwächen des Entwicklers Bungie, die man schon aus Halo kennt, sind auch in diesem Spiel wiederzufinden. Auf der Habenseite stehen somit packende Schießereien mit nicht zu unterschätzenden Gegnern, ein gelungenes Waffengefühl und sehr atmosphärisch gestaltete Umgebungen. Auch die Umsetzung des kooperativen Modus ist angemessen. Deutliche Schwächen zeigen sich bei der Erzählung, bei statisch und leer wirkenden Arealen und wiederkehrenden Feinden. Viele Schießereien wiederholen sich im selben Stil. Etwas mehr Abwechslung hätte dem Spielgeschehen daher nicht geschadet. Zuweilen kann für Neueinsteiger der Schwierigkeitsgrad zu hoch sein. Generell wird das Solospiel aber schnell langweilig. Daher ist es schade, dass der Multiplayer im Storymodus kein automatisches Gruppen-Matchmaking bietet. Destiny ist nicht der Hit, als welcher es angepriesen wurde. Doch das erschaffene Universum ist eine gute Grundlage für zukünftige Erweiterungen.
Destiny hat definitiv Potenzial, doch der Sci-Fi-MMO-Shooter leidet unter zu viel inhaltlichen Schwächen. Vor allem der Mangel an Charaktermodellen und das Fehlen jeglicher Handels- beziehungsweise Verkaufssysteme stören. Zudem gibt es nur vier spielbare SP-Level und viel zu selten Loot, der auch noch alles andere als praktisch ist. Somit kommt der Content letztlich recht mager daher. Dass Destiny einen trotzdem für mindestens 25 Stunden beschäftigen kann, liegt allein am Spaßfaktor des Multiplayers, denn egal ob man kooperativ oder Player-vs.-Player spielt, das Spiel ist stets sehr unterhaltsam. Mit anderen Spielern zusammen gewinnt allerdings die Ingame-Atmosphäre. Weitere Stärken sind die flotte technische Performance auf der XboxOne sowie das das grafisch gelungene Charakterdesign und das prima Klassen-Balancing. Genre-Neulinge sind dennoch besser bei anderen Spielen aufgehoben, denn der Schwierigkeitsgrad nimmt rasant zu. Der Ablauf der Schlachten hätte letztlich auch mehr Abwechslung vertragen können.