Ende der 1990er Jahre erschien das erste Diablo-Computerspiel bei der Firma Blizzard Entertainment. Die Spieleserie wird zu den Action-Rollenspielen oder zu den Hack-and-Slay-Spielen gezählt. Diablo wird neben „Baldurs Gate“ oft als Wegbereiter für die „Wiederbelebung“ des in den 1990er Jahren unbeliebt gewordenen Genres der Rollenspiele beschrieben.
Mittlerweile ist Diablo III für die Xbox One erschienen. Zunächt war Diablo III in nur vier Akte unterteilt, ein 2014 erschienenes Add-on mit dem Namen Reaper of Souls fügte allerdings einen fünften Akt hinzu.
Weltweit bekanntestes Entwicklerstudio
Blizzard Entertainment
In Irvine, im US-Bundesstaat Kalifornien befindet sich der Hauptsitz des Computerspielentwicklers Blizzard Entertainment. Nach seiner Gründung im Jahr 1991 war das Unternehmen bis 1994 unter dem Namen Silicon & Synapse bekannt. Einen Namen hat sich die Firma mit der Entwicklung der Spieleserien Warcraft, Starcraft und Diablo gemacht, durch deren Entwicklung Blizzard zu den erfolgreichsten und bekanntesten Entwicklerstudios weltweit geworden ist.
Spielprinzip
Diablo III: Reaper of Souls überlässt dem Spieler die Wahl zwischen sechs verschiedenen Charakterklassen. So kann der Charakter des Spielers die Gestalt eines Barbaren, Hexendoktors, Zauberers, Mönchs oder Dämonenjägers annehmen. Seit der Veröffentlichung des Reaper of Souls Add-ons steht dem Spieler außerdem der Kreuzritter zur Verfügung.
Im Gegensatz zu den Vorgängern von Diablo III:Reaper of Souls, kann der Charakter des Spielers in jeder Klasse sowohl männlich als auch weiblich sein. Auch das Talentsystem hat sich verändert. So erhält der Spieler nach Erreichen der nächsten Stufe automatisch neue aktive Talente (Skills) oder passive Fähigkeiten. Die vorhandenen Talente lassen sich mit freigeschalteten Runen verknüpfen, wodurch die unterschiedlichen Fähigkeiten verschiedene Boni erhalten. Allerdings kann immer nur eine der fünf verfügbaren Runen des aktiven Talents mit diesem verknüpft werden. Wie auch in den Vorgängern von Diablo III:Reaper of Souls, steuert der Spieler seinen Avatar aus der Vogelperspektive. Die Grafik wird im aktuellsten Teil der Serie aber erstmals in 3D dargestellt.
Neuerungen
Die Diablo-typische Bedienoberfläche behält auch dieser Teil bei. Da Diablo III: Reaper of Souls besonders auf das gemeinsame Spielen mit bis zu drei weiteren Mitspielern ausgelegt ist, wurde auch die neueste Version von Battle.net eingeführt, die schon in Starcraft II zum Einsatz kam. Diese Version verspricht erhöhte Sicherheit gegen Betrug. Das Spiel passt sich der jeweiligen Gruppenstärke an, wovon zum Beispiel der Schwierigkeitsgrad der Gegner abhängt.
Eine weitere Neuerung in Diablo III: Reaper of Souls sind die sogenannten Heilkugeln. Wie im ersten Teil der Reihe kann der Spieler wieder zufällig generierte Nebenquests lösen. Diese waren im zweiten Teil nicht verfügbar. Der Tod des Charakters führt im neuesten Teil der Reihe zu keinem Erfahrungsverlust, allerdings verlieren dafür die Ausrüstungsgegenstände 10% ihrer Haltbarkeit und müssen repariert werden. Wie schon der Vorgänger hat auch Diablo III: Reaper of Souls einen Hardcore Modus zu bieten. Beim Tod von Hardcore Charakteren geht anders als beim Vorgänger aber deren Ausrüstung verloren.
Diablo III: Reaper of Souls ist ein würdiger Nachfolge in der beliebten Diablo-Serie. Nicht nur der Fantasy-Fan kann sich dank zahlreicher Neuerungen auf ein rundum gelungenes Spielvergnügen freuen.
Vorteile:
- typische beliebte Bedienelemente wurden beibehalten
- verbesserte Grafik
- zahlreiche neue Inhalte durch das Reaper of Souls Add-on
- Notwendigkeit einer Anmeldung bei Battle.net