Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Sony |
| EAN | 0711719284499 |
| Gelistet seit | Juni 2013 |
| Ausführung | Box |
| Erscheinungsjahr | 2015 |
| Genre | Action, Adventure, Action-Adventure, Shooter |
| Max. Anzahl Spieler | 1 |
| Produktlinie | The Order: 1886 |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Sony |
| Sprache | deutsch |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 18 |
| Altersfreigabesystem | USK |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 18 |
Leider erweist sich The Order 1886 als kein empfehlenswertes Spiel. Einfach wird es in mehreren Merkmalen von anderen Titeln wie The Last of Us und Tomb Raider übertroffen. Das größte Problem hier ist das vermittelte Gefühl, dass The Order 1886 eher ein interaktiver Film als ein Spiel ist. Das Gameplay enttäuscht allerdings aufgrund fehlender Motivation und Spannung. Die kurze Spieldauer wird darüber hinaus niemandem gefallen. Nur die Handlung sticht als Ausnahme hervor: Besonders in der Story hat alles seinen Platz, läuft in gutem Zusammenhang ab und braucht nicht zweimal gespielt zu werden, damit man den Sinn versteht. Die Grafik sorgt des Weiteren für manche Pluspunkte: detailfreudige Umgebung, lebensechte Helden und faszinierende Effekte. Alles in allem verdient dieses Spiel aber keine Empfehlung, es weckt eigentlich keine Emotionen.
The Order 1886 gehört zu den besten PS4 Action-Adventure Spielen, wenn auch noch mit einigen kleinen Fehlern. Grafik und Gameplay lassen jedoch keinen Platz für Kritik: Dynamik, super Bildqualität und keine technischen Probleme. Die Handlung bietet eine fesselnde Spielatmosphäre mit vielen amüsanten Helden. Hier muss man aber einige Kritikpunkte erkennen. Manchmal sieht sie oberflächlich aus und die Erkundung läuft häufiger nervend langsam. Die deutschen Dialoge sind außerdem so schnell, dass die Spieler nicht das ganze Gespräch verstehen können. Die spannende Musik und die nützlichen Quicktime Events sichern trotzdem einen unvergesslichen Spaß. Als das größte Problem mit The Order 1886 erweist sich zweifellos die kurze Spieldauer. Nur ein paar Stunden und schon sind alle Waffen und Trophäen gewonnen. Mehr fallen dennoch die Pluspunkte ins Gewicht. Ein Top-Titel.
“The Order: 1886” bringt uns zurück im späten 19. Jahrhundert, und zwar in London. Die Zeiten sind unruhig und die legendären Ritter der Tafelrunde versuchen, gegen die Bösen zu kämpfen und das Gleichgewicht zu wahren. Die Story ist durchdacht, packend und abwechslungsreich, auch wenn etwas chaotisch. Darüber hinaus liefert “The Order: 1886” ein grandioses visuelles Erlebnis: Die Grafik ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und überzeugt mit beeindruckend geschmeidigen Texturen. Dagegen ist der Soundtrack sehr unauffällig. Nachteilig aufgefallen ist der ziemlich kleine Umfang des Spiels: Mit lediglich 6 Stunden ist die Spieldauer für dieses Genre und bei dieser Preisklasse durchaus unzureichend. Außerdem sind entdeckerische Freiheiten kaum vorhanden. Trotz dieser Abstrichen, ist “The Order: 1886” gut gelungen und somit empfehlenswert.
In London im Jahre 1886 läuft einiges schief und die noch immer existierenden Ritter der Tafelrunde versuchen dies wieder gerade zu biegen. Die alternativ gestaltete Stadt im viktorianischen Zeitalter hat auch einige technisch höchst fortschrittliche Aspekte zu bieten und zu alledem monströse Kreaturen. Diese Steampunk Welt ist großartig gestaltet und überzeugt mit viel Liebe zum Detail. Die Figuren darin wirken absolut realistisch. Das Gameplay entspricht aber dem eines gewöhnlichen Shooters und verspricht kaum etwas Neues. Auch Zwischensequenzen sind eher rar gesät. Das Spiel besitzt viele Schusswechsel, welche solide daherkommen und mit ordentlichen Waffen geführt werden. Es gibt jedoch Schwächen hinsichtlich der Interaktion mit der Umwelt. Manche Scheiben zerspringen nicht oder Tritte in Pfützen zeigen keine Reaktion des Wassers. Diese Mängel stören nicht das Spiel aber ein Stück weit die Atmosphäre. Am schlimmsten gestaltet sich jedoch das Ende, welches sehr abrupt einsetzt und einen Großteil der Fragen offen lässt. Dies ist sehr ärgerlich auch wenn bis dahin The Order: 1886 pure Unterhaltung verspricht.
PS4-Spieler werden sich beim Spiel „The Order: 1886“ über eine sehr ansprechende Grafik freuen, egal ob es um die Beleuchtung, die Partikeleffekte, die Charaktermodelle, die Animationen oder die Umgebungsdetails geht. Technisch mag die 30fps-Bildrate zwar nicht sonderlich faszinieren, gönnt sich aber keinerlei Einbrüche und die Texturen sehen knackscharf aus. So überzeugend die Präsentation ist, so enttäuschend fällt das Gameplay aus: Der Entwickler hat sich für schon altmodische und unspektakuläre Third-Person-Cover-Shooter-Prinzip entschieden und fügt so gut wie keine Neuerungen hinzu. In Hinsicht des Umfangs kontrastieren das detaillierte Leveldesign und das monotone Missionsprinzip miteinander. Gerne wären auch mehr Gegnertypen willkommen und die zahlreichen Minigames, Stealth-Passagen sowie Quick-Time-Events bringen nur moderate Abwechslung mit sich. Sogar mit ihnen hat der Titel allerdings eine mäßige Spieldauer und die Geschichte gibt keinen Grund hinter der Konsole zu bleiben. Dafür ist die Aufruhr-Atmosphäre von 1886er London prima und sehr glaubwürdig eingefangen.