2 Angebote im Preisvergleich
Neu ab 14,99 € - 20,45 €Top 10 Produkte in Standardedition
Produkteigenschaften
| Marke | Electronic Arts |
|---|---|
| EAN | 5030937112410 |
| Gelistet seit | Mai 2014 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Action, Shooter |
| Produktlinie | Battlefield |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Electronic Arts |
| Sprache | englisch |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 18 |
|---|---|
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Mature |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 18 |
| Kompatibel zu | PC |
|---|
Ähnliche Produkte
billiger.de Gesamtnote
Professionelle Testberichte
Battlefield Hardline ist ein sehr widersprüchliches Spiel. Lobenswerte Punkte gibt es: Vor allem beeindrucken die Online-Kämpfe. Bezüglich der Spieloptionen stechen neue interessante Modi wie der rasante Hotwire hervor. Einerseits bringt das Cops-Gangster-Konzept ein bisschen frische Luft in die Battlefield Spielreihe. Andererseits lässt es jedoch Wünsche offen, da die Handlung an vielen Stellen eintönig und zu ähnlich abläuft. Des Weiteren ist die Einzelspieler Kampagne ein zweifelhafter Segen: Sie ähnelt dem Drehbuch einer fesselnden TV-Krimiserie, könnte dennoch ein Belohnungssystem implementieren, sodass Spieler ihre Motivation nicht verlieren. Was das Gameplay angeht, fallen weitere Schwachstellen auf. Die KI-Gegner setzen sich oftmals langsam zur Wehr und sind sehr leicht zu ermorden. Niemandem wird auch das schwache Stealth-System gefallen. Alles in allem sieht Hardline eher als ein Battlefield 4.1- Erweiterung aus, ein vergnügliches Erlebnis ist trotzdem da.
Hardline erweist sich als relativ gelungene Weiterentwicklung der erfolgreichen Shooter-Reihe Battlefield. Die Entwickler setzen auf übliche Kriegselemente mit neuem Setting und versuchen eine neue Schiene: Den Kampf zwischen Polizei und Verbrecher. Das Spiel bietet eine sehr gute Waffenhandling, spaßige, doch schon bekannte Spielmodi, die etwas zu hektisch für Battlefield-Verhältnisse wirken. Der Singleplayer erweist sich als ganz nett, ist aber kein Kaufgrund und er wird eher für die zusätzlichen Gegenstände im Multiplayer durchgespielt als für die Story. Der Multiplayer bereitet schon eine Menge Spielspaß durch die acht Spielmodi und neun Karten, die aber nicht besonders aufgefrischt im Vergleich zu diesen in den alten Teilen der Spielreihe wirken. Hardline hat jedoch Pluspunkte für die stimmungsvolle Musik, sowie für die guten Schusssounds und Soundeffekte verdient. Die Umsetzung der Schauspieler im Spiel ist gut gelungen, auch die Grafikumsetzung der Kampagne. Die Story ist leider trotz der guten Charaktere etwas langweilig und vorhersehbar. Abschließend kann man sagen, daß der letzte Teil von Battlefield ein solides Gameplay bietet, aber keine Revolution der Shooterszene und der Spielmodi. Neue Karten, Waffen und Spielmodi sind empfehlenswert.
Entwickler Visceral Games hat den für Battlefield typischen Kriegsschauplatz verlassen und widmet sich nun dem Drogenkrieg auf den Straßen von Los Angeles und Miami. Als Nick Mendoza kämpft man sich im Stil einer Actionserie durch zehn Kapitel. Nach der Auflösung mehrerer Fälle folgt das Aufdecken eines großen Komplotts. Die Handlung ist zwar vorhersehbar und arm an Höhepunkten, doch dass sich das Spiel Zeit für die Figuren nimmt, kann man durchaus positiv bewerten. Mit Verfolgungsjagden, gigantischen Schusswechseln, Schleicheinlagen und Schnitzeljagden ist das Actionspiel vielseitig angelegt. Die Qualität der Ausführung variiert jedoch leider sehr stark. Insgesamt kann Battlefield: Hardline mit vielen neuen Ideen, einer unterhaltsamen Kampagne und neuen Multiplayer-Spielmodi überzeugen. Überraschenderweise bietet der Einzelspieler mehr Unterhaltung als der chaotische, oft unüberschaubare Multiplayer. Fans der Reihe, wird das Spiel sicherlich nicht enttäuschen.
Battlefield: Hardline wird nicht jedem Serien-Fan gefallen. Einige werden die spektakuläre Präsentation mit wundervollen Animationen, tollen Effekten und Explosionen, schicken Umgebungen, prima Akustik und einer erstklassigen deutschen Synchronisation loben, andere werden wegen der häufigen Clipping-Fehler genervt sein. Und auch die Kampagne weist Stärken und Schwächen auf: zwar weiß die Inszenierung zu überzeugen, doch Plot und Länge enttäuschen. Spielerisch begeistern Fahrzeuge als neues Gameplay-Element sowie der abwechslungsreiche Spielfluss und die punktgenaue Steuerung. Es ist jedoch bedauerlich, dass viele Levels ausschließlich linear gestaltet sind und die Spieler über keinerlei Freiheit verfügen. Außerdem stören ein mittelmäßiges Balancing im Mehr- und eine mangelhafte KI-Performance im Einzelspielermodus und wenn man mit anderen spielt, hat man nur die Wahl zwischen altbekannten Modi, die keine Überraschungen bieten und wenige nützlichen Ingame-Gadgets bringen. Die variantenreichen Karten, die zahlreichen Belohnungen und Upgrades sowie die neue Möglichkeit, Waffen auch level-übergreifend zu verwenden gleichen einige der Schwächen wieder aus. Letztlich erwartet einen viel Spannung in den Matches gegen menschliche Kontrahenten.
„Battlefield 4“ war 2013 ein unbezweifelter Hit und nun wird das Spiel durch die DLC „Hardline“ erweitert, die an sich befriedigend ist, unterm Strich aber zu wenig „Battlefield“-Flair bereitstellt. Der Solo-Modus hat zum Beispiel seine tollen Momente, wozu sogar der TV-Serien-Ansatz im Episoden-Format gehört, ihm hätten allerdings mehr Beständigkeit und eine deutlich kluger agierende KI gutgetan. Der komplett neue Story-Plot weist ebenfalls Spaßpotenzial auf und leidet umso mehr unter seiner schwächelnden Inszenierung. Die vier hinzugefügten Multiplayer-Modi wissen darüber hinaus von der Atmosphäre her zu gefallen, aber für einen Vollpreistitel sollten die Entwickler noch mehrere Spielvarianten mitbringen. Was die Präsentation anbetrifft, stellen einen sowohl die sehenswürdige Optik als auch die fesselnde Akustik zufrieden, insbesondere auf der PS4 tauchen jedoch einige Grafik-Ruckler sowie Audio-Fehler auf. Die gelungenen Kompaktmaps und die variantenreich gestalteten Schauplätze hätten nicht zuletzt so manches Manko aufwiegen können, wäre ein großer Teil der Zerstörungsmöglichkeiten nur nicht gestrichen.