Die billiger.de Gesamtnote setzt sich zu gleichen Teilen aus Nutzerbewertungen und Testberichten zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Bandai Namco Entertainment |
| EAN | 3391891980708 |
| Gelistet seit | Juli 2014 |
| Ausführung | Box |
| Genre | Action, Beat-em up |
| Produktlinie | Dragonball |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Bandai Namco |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabesystem | USK |
| ESRB-Freigabe | Teen |
Gamer die auf der Suche nach mehr als Prügel sind, die sind bei Dragon Ball Xenoverse an der falschen Adresse. Das Spiel lässt Abwechslung vermissen und auch die Story ist dünn. Dafür begeistern die Kämpfe jedoch, das Spielgefühl ist toll und auch die Atmosphäre stimmt.
Dragonball Xenoverse bietet eine deutlich bessere Gesamtleistung als sein Vorgänger Battle of Z. Das Spiel präsentiert eine neue Story in verschiedenen Universen, wie der Untertitel Xenoverse schon verrät, und ist vollgepackt mit interessanter Handlung. Auch die hervorragenden Rollenspielelemente überzeugen, denn man kann seinen Charakter aus 4 Clans wählen, sein Geschlecht bestimmen, ihn einkleiden und die Kampffähigkeiten entweder für den Fern- oder für den Nahkampf konfigurieren. Die Kampfarenen beeindrucken mit tollem Aussehen und schierer Größe. Das Kampfsystem legt mehr Wert auf Schnelligkeit als auf Taktik, was im Großen und Ganzen Spaß macht. Natürlich müssen sich Spieler auch auf Frust vorbereiten, denn ohne Niederlagen geht es nicht, was aber wegen des ziemlich hohen Schwierigkeitsgrads gelegentlich überhandnimmt. Trotzdem gibt es hier eine Empfehlung.
Technisch ist Dragon Ball Xenoverse etwas schwach auf der Brust, die Kamera wirkt häufig überfordert und auch ist die Schwierigkeit am Ende zu gering. Wer sich damit abfinden kann darf sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen. Dabei sind die neuen Rollenspiel-Elemente positiv aufgefallen, ebenso wie auch die Online-Anbindung und die Koop-Möglichkeit.
„Dragonball: Xenoverse“ ist einer der besten Teile der Dragonball-Reihe. Im Vergleich zu „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution“ bietet Xenoverse keine richtig offene Spielwelt und auch der Offline-Multiplayer stellt lediglich 1vs1-Kämpfe zur Verfügung, dafür keine Optionen für mehr als zwei Spieler. Apropos Kämpfe: Diese dauern oftmals länger, als man es sich wünscht und die kaum nachvollziehbare KI-Performance ist ärgerlich. Gegenüber Serienvorgängern finden sich zwar nur wenige, aber völlig ausreichende Neuerungen: Die neue Story rund um das Paralleluniversum, das aufgrund Zeitmanipulationen entstanden ist, gehört zum Beispiel dazu. Die ausbalancierte Anspruchsstufe weiß außerdem zu gefallen und insbesondere die Steuerung ist ein Highlight, denn ihre angenehme Komplexität überfordert weder Neulinge noch lässt sie Herausforderungen für Profis vermissen. Nach wie vor begeistern ansonsten die grandiose Präsentation mit packender Musik und tollen Animationen, genauso wie die spaßige Charaktererstellung. Nicht zuletzt sind die diversen Power-Ups ein praktisches Feature.
Zum ersten Mal in der Serie erscheint ein Dragon-Ball-Titel auch in einer Version für den heimischen Rechner, ansonsten ist das Spiel wie üblich für die alte und die neue Konsolengeneration verfügbar. In puncto Grafik finden sich kaum Unterschiede zwischen den beiden, denn die Entwickler haben die gleiche Engine wie beim Vorgänger benutzt. Dennoch glänzen die scharfen und ansprechenden Charaktermodelle sowie die schöne Stadt Tokitoki, während die japanische und die englische Vertonungen die Ohren schmeicheln. Die Musik könnte allerdings eine größere Vielfalt vertragen. Spielerisch überzeugen der flotte Kampfverlauf, die einfach zu erlernende Steuerung und die verschiedenen möglichen Entwicklungswege einer Schlacht motivieren einen zu strategischen Gedanken. Eine großartige Taktiktiefe á la die Budokai-Spiele soll aber nicht erwartet werden, zumal sich die Arenen nach wie vor nicht zerstören lassen. Die Nebenaufträge wiederholen sich darüber hinaus mit der Zeit, doch das nimmt nur wenig vom Charme der inhaltsreichen und prima inszenierten 10-Stunden-Kampagne. Nach ihrem Abschluss gibt es noch viel zu tun, weil „Xenoverse“ unter anderem Turniere, kooperative Missionen und einen Online-Multiplayer mit Teamgründung zur Verfügung stellt. Die zahlreichen sammelbaren beziehungsweise zu entsperrenden Bekleidungsstücke und Bonus-Gegenstände motivieren ebenfalls zum längeren Spielen und sogar die gelegentlichen Kameraprobleme beeinflussen den hohen Spielspaß nur bedingt.